Sommerreifen Test 2016

Die 7 besten Sommerreifen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerContinental ContiPremiumContact 5Preis-Leistungs-SiegerGoodyear EfficientGrip PerformanceDunlop Sport BluResponseHankook K115Michelin Energy Saver+Pirelli CinturatoVredestein Sportrac 5
ModellContinental ContiPremiumContact 5Goodyear EfficientGrip PerformanceDunlop Sport BluResponseHankook K115Michelin Energy Saver+Pirelli CinturatoVredestein Sportrac 5
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
07/2016
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Bewertung1,7gut
07/2016
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Bewertung1,8gut
08/2016
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Bewertung1,9gut
08/2016
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Bewertung2,2gut
08/2016
Kundenwertung
3 Bewertungen
9 Bewertungen
33 Bewertungen
24 Bewertungen
3 Bewertungen
5 Bewertungen
1 Bewertungen
Nasshaftung
Verlängerung des Bremswegs
Es gibt 7 Nasshaftungsklassen. Am besten ist Klasse A mit keiner Bremswegverlängerung. Bei jeder weiteren Klasse verlängert sich der Bremsweg auf nasser Fahrbahn.
A
A
A
A
B
3 m
B
3 m
B
3 m
KraftstoffeffizienzEs gibt 7 Kraftstoffeffizienzklassen. Je größer der Rollwiderstand eines Fahrzeuges, desto mehr Benzin wird verbrannt. Die Klasse A hat keinen zusätzlichen Kraftstoffverbrauch, ist aber auf dem Markt relativ selten. Mit jeder weiteren Stufe nimmt der Verbrauch zu.C
0,12 l/100 km
B
0,10 l/100 km
B
0,10 l/100 km
E
bis 0,14 l/100 km
C
0,12 l/100 km
C
0,12 l/100 km
C
0,12 l/100 km
Messung externes Rollgeräuschlaut
71 dB
leise
69 dB
sehr leise
68 dB
leise
69 dB
normal
70 dB
leise
69 dB
normal
70 dB
andere TesturteileAutoBild Testurteil 12/2015 "vorbildlich"ADAC Testurteil 03/2015
"Gut" Note: 2,1
ADAC Testurteil 03/2015
"Gut" Note: 2,3
ADAC Testurteil 03/2015
"Befriedigend" Note: 2,7
AutoBild Testurteil 12/2015 "vorbildlich"ADAC Testurteil 03/2015
"Gut" Note: 2,2
ADAC Testurteil 03/2015
"Gut" Note: 2,3
Vorteile
  • sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn
  • geringer Verschleiß
  • wenig Aquaplaning
  • sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn
  • geringer Verschleiß
  • wenig Aquaplaning
  • sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn
  • geringer Kraftstoffverbrauch
  • ausgewogenes Fahrverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn
  • ausgewogenes Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn
  • geringer Verschleiß
  • sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn
  • gute Verarbeitung
  • sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn
  • gute Verarbeitung
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Sommerreifen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Sommerreifen sind für die Frühlings- und Sommermonate gedacht. Die O-Regel besagt, dass Winterreifen von Oktober bis Ostern genutzt werden sollten. Danach ist die Zeit für Sommerreifen gekommen.
  • Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie auf die Nasshaftungsklasse der Reifen achten. Sie gibt an, um wie viele Meter sich der Bremsweg bei nasser Fahrbahn verlängert. Vor allem im Sommer spielen dabei auch die Aquaplaning-Eigenschaften eine wichtige Rolle. Wenn Sie günstige Sommerreifen kaufen, müssen Sie damit rechnen, dass die Verdrängung des Wassers geringer ist und damit auch das Fahrverhalten schlechter wird.
  • Der beste Sommerreifen oder ein Sommerreifen Testsieger muss auch zu Ihrem Auto passen. In unserem Sommerreifen Test 2016 haben wir uns auf Reifen für einen VW Golf 5 der Reifenkennzeichnung 195/65 R15 91H beschränkt. Die meisten Hersteller und Marken haben auch verschiedene andere Reifengrößen mit ähnlichen Eigenschaften, sodass Sie die passenden Sommerräder finden sollten.

Sommerreifen Test

Ostern naht, der Frühling ruft und so langsam könnte man auch das eigene Fahrzeug einmal richtig reinigen. Der Dreck des Winters, welcher Schnee und Eis mitbrachte, kann an jeder Tankstelle oder Waschanlage entfernt werden. Manche Menschen werden aber einen Hochdruckreiniger mit spezieller Autowasch-Bürste bevorzugen. Manchmal kann auch die Massage mit Autopolitur oder Autowachs für den Lack der Karosserie entspannend und hilfreich sein.

Wenn Sie keine Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen verwenden, kommt neben der geliebten Auto- oder Karosseriepflege auch der Wechsel der Winterreifen auf Sie zu. Mit modernen Wagenhebern, Drehmomentschlüsseln und auch Schlagschraubern ist dies sicherlich kein Problem mehr, sodass das Aufbocken und Abschrauben der Räder ein Kinderspiel darstellt.

Damit Sie im Urwald der Reifen Marken und Hersteller auch den besten Sommerreifen für Ihre Zwecke finden, möchten wir Ihnen im Ratgeber zum Sommerreifen Test 2016 unsere kleine Kaufberatung ans Herz legen, damit Sie auch ohne Aquaplaning und Crash durch den Sommer kommen und relativ lange etwas von Ihrem PKW haben.

1. Was ist ein Sommerreifen? Welchen Reifen brauche ich?

Sommerreifen kommen nur im Frühjahr und Sommer zum Einsatz und sind das Gegenteil vom Winterreifen. Sie wurden für das Fahren auf trockenen und nassen Straßen optimiert und sind für Straßenverhältnisse ohne Eis und Schnee ausgelegt. Die Gummimischung wird auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich, sodass sich der Verschleiß in Grenzen hält. Auch bei hohen Geschwindigkeiten ist der Gummiabrieb oder der Verschleiß relativ gering. Dennoch stellen die Reifen (oder auch Pneus genannt) einen Kompromiss dar, da auf der einen Seite der Rollwiderstand möglichst gering sein soll, aber auch genügend Profil für die Nasshaftung vorhanden sein muss. Dies soll verhindern, dass das Fahrzeug auf nasser Straße ausbricht.

Die Vor- und Nachteile eines Sommerreifens auf einen Blick:
  • sehr gutes Fahrverhalten bei nasser und trockener Straße
  • Geringer Kraftstoffverbrauch gegenüber Ganzjahres- und Winterreifen
  • geringer Verschleiß bei hohen Temperaturen und Geschwindigkeiten
  • sehr schlechtes Fahrverhalten bei Schnee und Eis
  • Reifenwechsel zwischen den Jahreszeiten

Die Reifen aus unserem Sommerreifen Test 2016 werden alle ohne Felge angeboten. Kompletträder, die Aluminiumfelgen oder Stahlfelgen besitzen, würden einen Vergleich nur unnötig komplizieren. Stahlfelgen und Alufelgen können für unterschiedliche Fahreigenschaften sorgen. Daher haben wir uns darauf beschränkt, Autoreifen von Hankook, Pirelli, Falken, Michelin oder Goodyear miteinander zu vergleichen. Die passenden Stahlfelgen oder Alufelgen sollten Sie bei einer Werkstatt beziehen und dort die Autoreifen auch auf die Felgen aufziehen lassen.

Egal ob Stahlfelgen oder Alufelgen: Wichtiger ist, dass Sie den passenden Reifen finden. Es gibt sicherlich verschiedene Typen und Arten von Sommerreifen, die Reifenkennzeichnung ist jedoch in allen Kategorien gleich. Wenn Sie beispielsweise einen Sommerreifen für den Golf 5 haben, wird Ihnen die Kennzeichnung 195/65 R15 91H bekannt vorkommen. Sie finden Sie auf der rechten Flanke der Autoreifen und Kompletträder. In unserem Sommerreifen Vergleich möchten wir Ihnen natürlich auch erklären, was die einzelnen Zahlen und Buchstaben bedeuten. Dann sind es nicht nur undefinierbare Symbole, sondern wichtige Kriterien bei der Suche der korrekten Reifengröße. Am Beispiel des VW Golf V Sommerreifen 195/65 R15 91H möchten wir Ihnen die wichtigsten Autoreifen-Merkmale näherbringen.

Kennzeichnungs-Bestandteil Kurzbeschreibung
195 Die Zahl gibt die Reifenbreite in Millimetern an. Bei normalen PKW-Reifen reichen die Querschnittsbreiten von 125 bis 335 mm. In 10 mm Schritten steigen die Breiten an. Die Felgen müssen natürlich an die Reifenbreite angepasst sein. Daher sollten Sie auch beim Kauf von Stahl- oder Alufelgen darauf achten. Beim Kauf von Kompletträdern entfällt der Abgleich mit den Felgen.
65 In Prozent wird hier das Höhen-Breiten-Verhältnis des Reifenquerschnitts angegeben. Die Ausdrücke der 65er oder 50er Reifen werden daher manchmal vom Fachmann genutzt. Je geringer das Verhältnis in Prozent, desto niedriger ist die Flanke des Reifens.
R Der erste Buchstabe bezeichnet die Reifenbauart. Das Radiale-System ist bei PKW-Reifen und Motorradreifen derzeit üblich. Radial angeordnete Fäden bilden die Unterkonstruktion oder Kaskade des Reifens. Darauf liegt das Gummiprofil auf.

Das Diagonale-System wäre mit einem „D“ oder „-“ gekennzeichnet. Bei Oldtimer-Reifen findet diese Bauart noch Anwendung.

15 Dieser Wert gibt den Reifendurchmesser in Zoll an. Die Messung erfolgt radial von Felgenrand zu Felgenrand. Die gängigsten Maße für Autoreifen und Motorradreifen belaufen sich zwischen 10 und 20 Zoll.
91 Bei der Kennzeichnung der Autoreifen folgt die Tragfähigkeitskennziffer oder kurz LI, für Last-Index oder auch Load-Index. Eine Tragfähigkeitskennziffer von 91 zeigt die maximale Tragfähigkeit des Rades bis 615 kg an. Gemäß den Herstellerangaben muss jedoch der richtige Luftdruck der Sommerreifen eingestellt werden. Die Tabelle reicht von 30 mit einer Belastung von 106 kg und geht bis 109 mit 1030 kg.
H Last but not least: der Geschwindigkeitsindex (manchmal auch Speedindex). Der Geschwindigkeitsindex gibt Auskunft über die Höchstgeschwindigkeit, die der Reifen erlaubt. Die Kennzeichnung der Symbole entspricht nicht dem Alphabet. Daher steht beispielsweise F für 80 km/h, H für 210 km/h und R für 170 km/h.

Ein Blick in die Papiere Ihres Fahrzeuges sollte Ihnen zeigen, welche Reifen Sie kaufen müssen. Wenn Sie die Felgen kaufen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch zu der Reifenkennzeichnung passen. Bei Kompletträder Sommer-Angeboten haben Sie diese Probleme natürlich nicht. Sommerreifen 195 65 R15 werden relativ häufig gesucht. Daher bieten Hersteller wie Pirelli, Hankook, Vredestein, Falken, Michelin und Goddyear auch Pneus in dieser Größe an.

Im Internet finden sich auch spezielle Reifenrechner, die Ihnen bei der Suche der passenden Pneus helfen können. Ein ADAC Reifentest bietet natürlich deutlich mehr Informationen als ein solcher Reifenrechner, allerdings gibt es Sommerreifen 235 45 R17, Sommerreifen 215 55 R16, Sommerreifen 205 50 R17, Sommerreifen 225 55 R16 und auch Sommerreifen 185 65 R15. Bisher hat kein Testmagazin zu wirklich allen Reifengrößen Untersuchungen angestellt, daher müssen Sie manchmal dennoch eigene Sommerreifen Erfahrungen über die Performance und Sicherheit sammeln. Als Faustregel gilt, dass billige Sommerreifen ebenso wie Gebrauchtreifen meist auch schlechter abschneiden.

2. Welche Reifen-Typen gibt es?

LKW-Reifen, Offroadreifen, Allwetterreifen, Runflat-Reifen oder Winterreifen: Die Auswahl an Reifen für PKW und Motorrad, Alu-Kompletträdern und Stahl-Kompletträdern ist sehr groß. Auch wenn wir Ihnen keine LKW-Reifen oder Offroadreifen vorstellen wollen, möchten wir Ihnen in einer kleinen Tabelle die Vor- und Nachteile der drei Hauptreifenarten zeigen.

Sommerreifen Winterreifen Ganzjahresreifen
Hankook Reifen Continental Winterreifen Bridgestone Ganzjahresreifen
  • sehr gutes Fahrverhalten auf trockener und nasser Strecke
  • geringer Verschleiß auch bei hohen Temperaturen
  • geringer Rollwiderstand, daher geringer Kraftstoffverbrauch
  • sehr schlechtes Fahrverhalten bei Eisglätte und Schnee
  • Radwechsel für den Winter notwendig
  • sehr gutes Fahrverhalten bei trockener, schneebedeckter und glatter Strecke
  • guter Grip bei geringen Temperaturen
  • Aquaplaning bei Nässe
  • höherer Kraftstoffverbrauch durch größeren Rollwiderstand
  • hoher Verschleiß bei Temperaturen über 6 °C
  • Radwechsel für den Sommer notwendig
  • gutes Fahrverhalten bei nasser und trockener Strecke
  • akzeptables Fahrverhalten auf schneebedeckter und glatter Straße
  • kein Reifenwechsel zwischen den Jahreszeiten
  • schlechteres Fahrverhalten als spezielle Sommer- und Winterreifen
  • höherer Kraftstoffverbrauch durch größeren Rollwiderstand

3. Kaufkriterien für Sommerreifen: Darauf müssen Sie achten

Neben Hankook, Pirelli, Vredestein, Falken, Michelin, Goodyear und Continental Reifen finden sich auch Dunlop Reifen, Sava Reifen, Kumho Reifen, Apollo Reifen oder Achilles Reifen auf dem Markt. Wenn Sie Sommerreifen günstig kaufen, sollten Sie sich damit abfinden, dass die Reifen-Eigenschaften in Bezug auf Nasshaftungsklasse, Kraftstoffeffizienz und Performance schlechter sein können.

Unsere kleine Kaufberatung soll Ihnen in unserem Sommerreifen Test 2016 möglichst kurz erläutern, worauf es ankommt, wenn Sie einen Sommerreifen günstig kaufen, damit Sie auch die Unterschiede zwischen einem Kumho Reifen oder einem Dunlop Reifen kennen.

3.1. Profileinschnitt

Was sind Runflat-Reifen?

Es gibt spezielle Runflat-Pneus von Pirelli und anderen Herstellern, die eine selbsttragende Kaskade haben. Auch nach einem Reifenplatzer können die Runflat-Sommerreifen weiterfahren. Sie müssen aber ein Tempo von 80 km/h einhalten und die Distanz ist ebenfalls auf 80 Kilometer beschränkt.

Bei einigen Modellen im Sommerreifen Test von Vredestein, Pirelli oder Continental Reifen wird besonderer Wert auf den Profileinschnitt gelegt. In unserem Sommerreifen Test hat sich gezeigt, dass die meisten Sommer-Reifen ein asymmetrisches Profil besitzen. Es spielt dabei kaum eine Rolle, ob es sich um Dunlop Reifen oder auch Kumho Reifen handelt. Sicherlich gibt es Continental Reifen oder Falken Reifen mit 3-D-Rillen, 3-D-Steg, 4-Längsrillen oder symmetrisches Laufprofil, aber die meisten Modelle haben ein asymmetrisches Profil und sind für den Alltag auch ausreichend.

3.2. Nasshaftung

Egal ob Continental Reifen, Apollo Reifen oder Savareifen: Bei Nässe sollte Aquaplaning oder ein stark verlängerter Bremsweg Ihnen keine Probleme machen. Insgesamt gibt es 7 Nasshaftungsklassen, die von A bis G reichen. Die Buchstaben „D“ und „G“ werden nicht für PKWs vergeben. Für die Messung der Nasshaftung ist der Bremsweg auf nasser Fahrbahn bei einem Tempo von 80 km/h entscheidend. Ob 225 55 R16 Sommerreifen oder  215 65 R16, die Messwerte für die Klassen sind immer gleich. Bei Klasse A gibt es keine Verlängerung des Bremswegs. Bei den weiteren Stufen nimmt der Weg um 3 (Klasse B), 4 (Klasse C), 5 (Klasse E) und 6 Meter (Klasse F) zu.

Tipp: Auch wenn Sie ihre SUV-Reifen erwerben, sollten Sie auf die Nasshaftungsklasse achten. Da SUVs aber größere Reifen benötigen, sollten sie darüber nachdenken, Ganzjahresreifen zu nutzen. Die Nasshaftung ist hier meist geringer.

3.3. Kraftstoffeffizienz

Die Kraftstoffeffizienzklasse ist eng mit dem Rollwiderstand verbunden, der auch in jedem ADAC Reifentest untersucht wird. Es gibt auch hier 7 verschiedene Kraftstoffeffizienzklassen, die bei den Sommerreifen 165/70 R14 oder den Sommerreifen 235 45 R18 die gleichen Werte angeben. Gemessen wird hier der Rollwiderstand der Räder. Je leichter die Räder sich drehen, desto weniger Energie benötigt der Motor und desto weniger Kraftstoff muss verbrannt werden. In Klasse A gibt es keinen Mehrverbrauch. Bei Klasse B erhöht sich der Verbrauch um 0,10 l je 100 km. Die weiteren Stufen sind 0,12 l bei Klasse C und 0,14 l bei Klasse E. Vor allem wenn Sie einen Sommerreifen günstig kaufen, sollten Sie damit rechnen, dass die Rollwiderstandsklasse schlechter ist.

3.4. Externes Rollgeräusch

Falls die PKW-Sommerreifen oder Off-Road-Reifen die Umgebung nicht zu sehr belästigen sollen, sollten Sie auf das externe Rollgeräusch achten. Es wird beim Vorbeifahren des Autos mit abgeschaltetem Motor gemessen. Auch hier gibt es auf dem EU-Reifenlabel Klassen, die als Schallsymbole dargestellt sind. Der Vredestein Sportrac 3 hat mit 69 dB eine normale Lautstärke und bekommt 2 Schallsymbole. Deutlich laute im Vorbeifahren ist der Pirelli P7 (oder auch Pirelli Cinturato P7) mit 71 dB. Die Lautstärke wird in Dezibel angegeben. Da es sich hier um eine logarithmische Einheit handelt, kann eine Änderung um 6 dB zur Verdoppelung der Lautstärke führen. Ihrer Umgebung zu Liebe sollten Sie auf einen geringen Wert achten.

3.5. Wichtige Marken und Hersteller

  • Aeolus
  • Apollo
  • BF-Goodrich
  • Bridgestone
  • Cooper Tire
  • Debica
  • Dunlop
  • Duro
  • Falken
  • Federal
  • Firestone
  • Goodyear
  • GT Radial
  • Hankook
  • Kleber
  • Kumho
  • Landsail
  • Lassa
  • Maloya
  • Marangoni
  • Matador
  • Maxxis
  • Michelin
  • NanKang
  • Nexen
  • Nokian
  • Novex
  • Petlas
  • Pirelli
  • Premada
  • Rotex
  • Sailun
  • Sava
  • Star Performer
  • Starmaxx
  • Syron
  • Toyo
  • Tyfoon
  • Uniroyal
  • Vredestein
  • Westlake

4. Sommerreifenwechsel: Wie geht das?

Egal ob Audi A3 Sommerreifen, Golf 4 Sommerreifen, Sommerreifen für den VW Touran, Smart Sommerreifen, BMW Sommerreifen oder Mercedes Reifen: Irgendwann müssen Sie die Radmuttern der Winterreifen lösen und die neuen Reifen aufziehen. Sommerreifen im Winter sind genauso eine schlechte Idee wie Winterreifen im Sommer, daher sollten Sie im Oktober und zu Ostern die Winter- und Sommerräder wechseln. Als Zubehör benötigen Sie einen Wagenheber und ein Radkreuz oder Steckschlüsselsatz. Das folgende Video soll zeigen, wie Sie mit diesem Zubehör richtig umgehen.

5. Welche Sommerreifen Profiltiefe ist vorgeschrieben?

Pirelli Sommerreifen

Pirelli Cinturato P1 – ein guter Sommerreifen auch bei Nässe.

Die Profiltiefe von neuen Sommerreifen liegt bei 8 mm. Diese Sommerreifen Profiltiefe sollten beim Reifenkauf Standard sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Reifen online bestellen oder Reifen vor Ort kaufen. Wenn Sie Reifen direkt in einem Reifendiscount (oder bei Werkstätten wie ATU Reifen, Pneu Egger oder Giga Reifen) kaufen, können Sie sich gleich beim Abholen von der Qualität überzeugen. Wenn Sie Reifen online bestellen (z. B. über Reifendirekt, Reifen 24, Tirendo Reifen oder Pneus online), sollten Sie bei Annahme der Ware auf die Profiltiefe der Sommerreifen achten.

Runderneuerte Reifen und besonders runderneuerte Sommerreifen haben meist eine geringere Profiltiefe, da es gebrauchte Sommerreifen sind. Solange die Profiltiefe der Sommerreifen aber mehr als 1,6 mm beträgt, können Sie im Straßenverkehr in Deutschland noch eingesetzt werden.

6. Sommerreifen Vergleich bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest macht jedes Jahr mit dem ADAC einen Sommerreifen Vergleich. In der Ausgabe 03/2015 wurden zwei Kategorien untersucht. In der Kategorie Sommerreifen 185/60 R14 H teilten sich den Testsieg der Continental ContiPremiumContact 5, der Good­year Efficient Grip Performance und der Nokian Line mit einer Gesamtnote von 2,2. Der Dunlop Sport BluResponse und der Vredestein Sportrac 5 landeten dahinter mit der Gesamtnote 2,3.

Bei den Sommerreifen 205/55 R16 V war der Michelin Primacy 3 der Sommerreifen Testsieger mit der Note 1,9. Der Good­year Efficient Grip Performance erhielt in der Kategorie die Note 2,1 im Stiftung Warentest Sommerreifen Test. Dahinter reihte sich der Continental ContiPremiumContact 5 mit der Note 2,2 ein. Es wurden nur die Reifen selbst untersucht. Reifen mit Felgen, also Kompletträder, kommen im ADAC Sommerreifentest nicht vor.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Sommerreifen

7.1. Ab wann muss man Sommerreifen wechseln?

Michelin Sommerreifen.

Michelin Energy Saver – eine gute Marke bei den Sommerreifen.

Wenn Sie einen Reifen-Preisvergleich durchgeführt haben und billige Reifen finden konnten, fragen Sie sich sicher, wann die Bridgestone Reifen, Toyo Reifen oder Syron Reifen gewechselt werden müssen. Nach dem Reifenkauf gilt die sogenannte O-Regel. Von Oktober bis Ostern sollten Winterreifen genutzt werden, danach können die Sommerräder aufgezogen werden.

7.2. Was bedeutet „ZR“ bei Sommerreifen?

Falls Sie beim Sommerreifen Preisvergleich bei einem Reifen-Onlineshop die Kennzeichnung „ZR“ finden, handelt es sich um verstärkte Radialreifen, die für Geschwindigkeiten über 240 Kilometer pro Stunde geeignet sind. Einige Sportiva Reifen oder Reifen Continental Angebote haben diese Kennzeichnung.

7.3. Wie viel Profil müssen Sommerreifen haben?

Matador Reifen, Hankook Sommerreifen, Continental Sommerreifen, Goodyear Sommerreifen, Uniroyal Sommerreifen oder Nexen Sommerreifen dürfen nur bis zu einer bestimmten Reifenprofiltiefe genutzt werden. Sobald das Reifenprofil weniger als 1,6 mm beträgt, müssen Sie neue Sommerreifen kaufen. Sommerreifen Kompletträder-Angebote zu finden ist relativ schwierig, sodass Sie gute Sommerreifen kaufen sollten und danach Reifen und Felge kombinieren müssen.

7.4. Sommerreifen: Wie lange fahren?

Die Lebensdauer von Sommerreifen liegt bei 10 Jahren. Wenn die Laufleistung im Jahr allerdings bei 44.000 km liegt, sollten die Reifen nicht mehr als 3,5 Jahre gefahren werden.

Kommentare (2)
  1. Josef Metzler sagt: 05. Januar 2016, 10:56 Uhr

    Übersichtlicher Vergleich zum Thema Sommereifen. Ich weiß, dass es Sommerreifen Aktionen bei ATU immer im Frühjahr kurz vor Ostern geben kann. Ich habe Sommerreifen auf Alufelgen und habe gesehen, dass man auch günstige Reifen online kaufen kann. Ich bin mir aber nicht sicher, was die Qualität anbelangt, da ich mir die Reifen vor dem Kauf nicht ansehen kann und ein Kauf der Reifen auf Rechnung manchmal nicht möglich ist. Habt ihr zufällig Erfahrungen über die Qualität der erhaltenen Reifen. Stammen Sie aus einer aktuellen Produktion oder handelt es sich eher um Lagerware, die schon 5 Jahre lang liegt?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 05. Januar 2016, 11:03 Uhr

      Sehr geehrter Herr Metzler,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zum Sommerreifen Vergleich. Bezüglich der Qualität der Reifen müssen Sie keine Angst haben. Die meisten Händler verkaufen aktuelle Reifen, die aus der laufenden Produktion stammen und nicht lange eingelagert werden. Wenn Sie Reifen online bestellen, müssen Sie die Ware nach Erhalt gut überprüfen. Die meisten Kunden konnten beim Online-Kauf keine Mängel feststellen, sodass einer Bestellung nichts im Wege stehen sollte.

      Weiterhin noch viel Freude mit Ihrem Sommerreifen wünscht,

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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