Winterreifen Test 2016

Die 7 besten Winterreifen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellPirelli Winter Sottozero Serie IIDunlop SP Winter Sport 4DMichelin Alpin 5Continental TS 850Goodyear Ultragrip 9Pirelli Snowcontrol 3Semperit Speed-Grip 2
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertung
1 Bewertungen
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89 Bewertungen
16 Bewertungen
7 Bewertungen
35 Bewertungen
ReifenbreiteBreite der Lauffläche. Alle nachfolgenden Parameter bestimmen, ob die Reifengröße für Ihr Fahrzeug zugelassen ist.225 mm205 mm195 mm195 mm205 mm195 mm205 mm
ReifenquerschnittWird in Prozent der Reifenbreite angegeben.45 %
101 mm
55 %
113 mm
65 %
127 mm
65 %
127 mm
55 %
113 mm
65 %
127 mm
55 %
113 mm
Felgendurchmesser18 Zoll16 Zoll15 Zoll15 Zoll16 Zoll15 Zoll16 Zoll
TragfähigkeitsindexZeigt an, welche die zulässige Last für den Reifen ist. Die Kennzahl 90 steht für eine Maximallast von 600 kg. Abstufungen kennzeichnen einen Unterschied von ca. 20 kg.95
bis 690 kg
91
bis 615 kg
91
bis 615 kg
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bis 615 kg
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bis 615 kg
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bis 615 kg
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bis 615 kg
GeschwindigkeitsindexGibt die Maximalgeschwindigkeit des Reifens an. Wenn Sie einen Sticker im Sichtfeld des Fahrers anbringen, kann der Geschwindigkeitsindex die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs unterschreiten.V
bis 240 km/h
H
bis 210 km/h
T
bis 190 km/h
T
bis 190 km/h
H
bis 210 km/h
T
bis 190 km/h
T
bis 190 km/h
mittlere LautstärkeAbhängig von der Breite des Reifens liegt das Geräusch beim Rollen zwischen 67 und 76 dB, also zwischen Kantinenlärm und einer stark befahrenen Straße.72 dB68 dB68 dB71 dB69 dB71 dB70 dB
KraftstoffeffizienzklasseJe höher die Effizienzklasse, umso höher der Spritverbrauch. Klasse G hat gegenüber Klasse A einen 6 Prozent höheren Verbrauch.ECEECEE
NasshaftungsklasseZeigt den Bremsweg bei 80 mk/h auf einer Teststrecke. Klasse B hat einen drei Meter längeren Bremsweg als Klasse A. Klasse C zeitigt eine Bremswegverlängerung von sieben Metern.CCBCCBC
RunflatMit dieser Technologie können Sie ohne stehenzubleiben bei Druckverlust die nächste Werkstatt anfahren. Setzt Drucküberwachungssystem voraus.JaNeinNeinNeinNeinNeinNein
weitere Größen verfügbarJaJaJaJaJaJaJa
inkl. FelgeNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Vorteile
  • gutes Fahrverhalten
  • gute Sicherheit bei Schnee
  • Runflat-Technologie macht pannensicher
  • sehr gutes Fahrverhalten
  • laufruhig und sehr leise
  • sehr gute Aquaplaning-Sicherheit
  • sehr gute Fahreigenschaften
  • gute Haltbarkeit
  • rechr leise
  • ausgewogenes Fahrverhalten
  • hohe Laufleistung
  • geringe Abnutzung
  • gutes Fahrverhalten
  • gute Sicherheit bei Schnee
  • Reifenpartner des FC Bayern München
  • gutes Fahrverhalten
  • gute Sicherheit bei Schnee
  • gutes Fahrverhalten
  • laufruhig und leise
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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4.7/5 aus 52 Bewertungen

Winterräder-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Gegensatz zu Sommerreifen verfügen Winterreifen über sogenannte Lamellen. Sie befinden sich in den Profilblöcken und verhaken sich auf verschneiten oder glatten Fahrbahnen, um den Grip beim Bremsen und Wenden zu verbessern.
  • Zwar gibt es in Deutschland keine gesetzliche Winterreifenpflicht, seit 2010 liegt jedoch ein Gesetzesbeschluss vor, der das Fahren mit sommerlicher Bereifung bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte unter Strafe stellt.
  • Im Sommer sollten Winterreifen auf einem Felgenbaum in kühlen, dunklen und trockenen Räumen zwischengelagert werden, um ihre Lebensdauer zu erhöhen. Generell gilt, dass unterhalb einer Profiltiefe von 4 mm oder nach 6 Jahren Nutzung die alten Winterreifen durch neue ersetzt werden sollten.

winterreifen test

Spätestens mit der Zeitumstellung Ende Oktober darf es auch dem Letzten klar geworden sein: Der Sommer ist vorbei, die Tage werden merklich kürzer, die Temperaturen fallen zusehends. Noch bevor morgens der erste Reif von der Autoscheibe gekratzt werden muss und die Standheizung Ihr fester Begleiter wird, steht wie jedes Jahr ums Neue das Thema Reifenwechsel ins Haus. Unser Winterreifen Test 2016 soll hier weiterhelfen: Wir bieten eine Übersicht, worauf zu achten ist, wenn Sie neue Winterreifen kaufen möchten und was die vielen Parameter auf den Seitenflächen der Winterräder zu bedeuten haben.

1. Warum Winterreifen?

Eine gesetzliche Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland zwar nicht, seit 2010 ist es jedoch unter Strafe verboten, bei winterlichen Straßenverhältnissen (hierzu zählen laut §2, Absatz 3a, StVO: „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“) mit sommerlicher Bereifung zu fahren. Schließlich bieten die besten Winterreifen ein erhebliches Mehr an Sicherheit im Straßenverkehr.

winterliche-strasse

Wenn Sie mit solchen Straßenverhältnissen konfrontiert sind, sollten Sie besser Winterreifen aufgezogen haben.

Diese wird durch eine spezielle Gummimischung erreicht, welche auch mein niedrigen Temperaturen ausreichende Elastizität bietet, um geschmeidig zu rollen. Zudem bieten Winterräder ein besonderes Profil, das eine größere Tiefe aufweist. Damit wird mehr Haftung auf glatten Starßen erreicht. Jedoch steigt jedoch auch der Rollwiderstand, weshalb mit aufgezogenen Winterreifen auch der Kraftstoffverbrauch steigt.

In Österreich gilt zusätzlich: Winterreifen müssen eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern haben, wobei die Wintersaison von Anfang November bis Mitte April fest definiert ist. Auch die Scheibenwischer müssen gut funktionieren, um auch bei Schneegestöber gut fahren zu können.

Die situative Winterreifenpflicht ist somit ein starkes Argument um – allein des Versicherungsschutzes wegen – auf gute Reifen zu setzen. In unserem Winterreifen Vergleich bieten wir Ihnen eine Auswahl, sowohl von bekannten als auch von günstigen Herstellern, um auch das für Sie passende Modell zu finden.

Beachten Sie: Die meisten Winterreifen werden ohne Felge verkauft – auch wenn auf den Produktbildern eine solche abgebildet ist.

2. Winterreifen im Vergleich mit Somerreifen und Ganzjahresreifen

Daran erkennen Sie einen Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen haben auf der Flanke aufgedruckt unterschiedliche Symbole, an denen die Witterungsbedingungen, für die diese Reifenart geeignet ist, zu erkennen sind: Schneeflocke, Sonne, Regentropfen. Mit der Kennzeichnung „M+S“ oder „M.S“ (Matsch+ Schnee oder mud+ snow) erfüllt der Reifen die Mindestanforderungen an eine Wintertauglichkeit.

Wer bei Schnee und Eis mit sommerlicher Bereifung auf den Straßen unterwegs ist, verstößt nicht nur gegen die gesetzlich vorgeschriebene, situative Winterreifenpflicht, sondern bringt auch sich selbst und andere in Gefahr! Mit doppelt so langen Bremswegen und mangelnder Traktion ein – im schlimmsten Fall – tödliches Sicherheitsrisiko.

Verschneite Landschaften haben ihren Charme, doch viele Autofahrer fürchten sich vor der kalten Jahreszeit. Nicht selten enden Unfälle, verursacht durch Aquaplaning oder Glatteis, tödlich. Was viele Autofahrer dennoch nicht beachten: Nasser sowie vereister Untergrund verzögert die Bremszeit enorm.

Doch mit den richtigen Winterreifen kann sich jeder Autofahrer wieder sicher auf die Straße wagen:

  • eine thermoelastische Laufflächenmischung sorgt bei kalten Temperaturen für einen guten Grip
  • die Silica-Mischung erhöht die Sicherheitsreserven in kritischen Situationen

Alle Modelle, auch der Winterreifen Testsieger, verwenden die Silica-Gummimischung. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das Füllmaterial zwischen den Kautschukmolekülen. Dies ist Siliziumoxid, auf englisch Silica. Es verringert die interne Reibung und ermöglicht es, die Winterräder auch bei niedrigen Temperaturen elastisch zu halten. Somit bleiben sie weich und behalten ihren Grip.

2.1. Winterreifen und Ganzjahresreifen im Vergleich

ganzjahresreifen

Optisch ist ein Ganzjahresreifen zunächst kaum von einem Winterreifen zu unterscheiden. Die Fahreigenschaften zeigen jedoch den Unterschied auf.

Neben den Reifen-Typen, die für niedrige Temperaturen und damit verbundene Straßenverhältnisse ausgelegt sind, existieren auch so genannte Ganzjahres- oder Allwetterreifen. Diese verbinden Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen und gewährleisten somit ausreichende Sicherheit während des ganzen Jahres.

Jedoch sind diese neben den unübersehrbaren Vorteilen auch mit Nachteilen geschlagen. So können die Modelle der Kategorie Ganzjahresreifen nicht an die hervorragenden Eigenschaften anknüpfen, die Sommer- bzw. Winterreifen in der jeweiligen Saison haben.

Unsere Kaufberatung: Ganzjahresreifen eigenen sie sich vor allem für Wenigfahrer, die sich die Anschaffungs- und Lagerkosten für einen doppelten Reifensatz sparen möchten.

Als kleine Orientierungshilfe führen wir Ihnen hier die Vor- und Nachteile von Winterreifen auf:

  • Gewährleisten die Leistungsreserven Ihres Autos
  • Bieten größtmögliche Sicherheit
  • Zuverlässlichkeit bei winterlichen und alpinen Strassenverhältnissen
  • Doppelte Anschaffungskosten für Sommer- und Winterbereifung
  • Im Sommer deutlich schlechtere Fahreigenschaften als mit Sommerreifen
  • etwas höherer Verbrauch

Dem gegenüber stehen die Vor- und Nachteile der Allwetterreifen:

  • Umständliches Umrüsten entfällt
  • Einlagerung im Sommer/ Winter entfällt
  • Kein 100%-tiger Fokus auf Winter oder Sommer möglich
  • Höherer Verschleiß
  • nur für geringe Laufleistung geeignet

Aufgrund des höheren Verschleiß der Ganzjahresreifen hat sich die Ersparnis des Verzichts recht schnell egalisiert. Denn da Ganzjahresreifen durch die ganzjährige Benutzung höherer Belastung ausgesetzt sind, müssen sie auch schneller ausgewechselt werden. Ein Wechsel von Sommer- und Winterreifen kommt auf lange Sicht günstiger. In Österreich ist wegen der Winterreifenpflicht eine Nutzung von Ganzjahresreifen keine Option.

Faustregel: Fahren Sie im Jahr mehr als 15.000 Kilometer, sollten Sie keine Allwetterreifen aufziehen, sondern zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln.

2.3. Der Bremsweg-Vergleich

eu-reifenlabel

Das EU-Reifenlabel gibt Aufschluss über das Laufverhalten auf nasser Fahrbahn.

Damit man sein Fahrzeug in einer brenzlichen Situation noch rechtzeitig stoppen kann, ist nicht nur die eigene Reaktionsgeschwindigkeit gefragt. Auch die Bereifung spielt eine entscheidene Rolle.

Bei null Grad Celsius und 90 Stundenkilometern verlängert sich auf nasser Fahrbahn der Bremsweg eines Sommerreifens gegenüber einem Winterreifen um durchschnittlich 5,40 Meter. Auf Schnee und bei 80 Stundenkilometern kommt das Auto mit Sommerreifen erst 42 Meter später zum Stillstand als ein Fahrzeug mit Winterreifen.

Fahrspaß garantiert

Moderne Winterreifen haben, im Vergleich zu der Sommervariante, in der kalten Jahreszeit erheblich mehr Zugkraft und Seitenführung sowie kürzere Bremswege. Dabei muss man aber keineswegs Einschränkungen im Fahrkomfort hinnehmen. Dies liegt am Zusammenspiel aller Komponenten vom Reifenunterbau über die Laufflächenmischung bis zur Profilgestaltung.

Tipp! Neben der Laufflächenmischung ist die Profilgestaltung mindestens genauso wichtig für einen guten Grip in den Wintermonaten. Eine hohe Anzahl an Lamellen in den Profilblöcken sorgt für den nötigen Halt bei Schnee. Je nach Reifengröße greifen bis zu 2.000 dieser wellenförmigen Profilschnitte in Eis und Schnee. Während der Abrollbewegung des Reifens öffnen sich die Lamellen, um dann bei vollem Bodenkontakt unter dem Gewicht der Radlast wie eine Fräse in den Schnee einzudringen.

Ob Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen: Die von namhaften Reifenherstellern berechneten Preise haben ihre Berechtigung. Auch die Stiftung Warentest stellte 2015 fest: Beim Reifen zu sparen, kommt Verbraucher meist teuer zu stehen. Hauptgrund hierfür ist die größtenteils mangelhafte Sicherheitsleistung: Insbesondere auf nasser und/oder trockener Fahrbahn schneiden Billigreifen meist schlechter ab als Marken-Modelle.

3. Wissenswertes aus den Winterreifen-Testberichten

3.1. Montage und richtige Lagerung

Bevor man zum Sicherheitsrisiko auf den Straßen wird, sollte rechtzeitig von Sommer- auf Winterreifen gewechselt werden. Da es keine gesetzliche Pflicht für Winterreifen in Deutschland gibt, gibt es auch keinen festgeschrieben Zeitpunkt, wann dieser Wechsel erfolgen sollte. Empfohlen wird von den verschiedenen Experten das letzte Quartal im Jahr, am besten gleich Anfang Oktober. Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch die größte Auswahl an Winterreifen, denn je länger der Winter dauert, desto knapper wird die Auswahl.

felgenbaum

Die beste Lösung zur Lagerung der Reifen ist ein Felgenbaum. Auf diese Weise entsteht keine Unwucht.

Wer nicht selber die Reifen wechseln möchte, sucht sich eine Werkstatt seines Vertrauens und lässt die Experten die Arbeit erledigen. Wichtig zu beachten ist, rechtzeitig einen Termin auszumachen. Der erste Schnee kann schneller kommen, als einem lieb ist.

Natürlich kann man auch selber die Reifen wechseln. Hier sollte bei der Montage folgendes beachtet werden: Bevor die Winterreifen an das Auto geschraubt werden, sollte erst einmal die Profiltiefe gemessen werden. Wenn die Reifen eine Profiltiefe von weniger als 4 Milimetern aufweisen, sollte in einen neuen Satz Winterreifen investiert werden. Zudem sollten alle vier Räder ausgewechselt werden.

Der ADAC empfiehlt für einen gleichmäßigen Verschleiß von Winter zu Winter, die Reifen achsweise zu tauschen. Das bedeutet, dass die Reifen, welches diesen Winter auf der Vorderachse laufen, in der nächsten Wintersaison auf die Hinterachse montiert werden sollten.

Tipp: Mithilfe kleiner Kreidemarkierungen wissen Sie auch nach dem Sommer noch, wo welcher Reifen montiert war.

Sind die Reifen erstmal gewechselt und die Sommer- bzw. Winterreifen abmontiert, ist es wichtig, die jeweiligen Reifen richtig zu lagern. Winterreifen mögen am liebsten kühle, dunkele, trockene und leicht belüftete Räume. Am besten sollten die Reifen auf einem Felgenbaum gelagert weden. Somit bekommen sie während der Lagerung keine Unwucht durch einseitige Belastung.

Eine Übersicht über Montage und Lagerung haben wir Ihnen in der folgenden Tabelle zusammengestellt.

Winterreifen Sommerreifen
Alter max. 6 Jahre (werden sonst zu hart) weniger altersempfindlich – Profiltiefe (1,6 Millimeter Mindestmaß) und -zustand maßgeblich
Lagerung kühl, dunkel, trocken, leicht belüftet
Reifendruck um 0,5 Bar erhöhen
Zeitraum Anfang Oktober – Anfang April Anfang/Mitte April – Ende September/Anfang Oktober
Montage Von Winter zu Winter Reifen achsweise tauschen

3.2. Der Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex versteckt sich in der Reifenbezeichnung als letzter Buchstabe und ist auf der Reifenflanke abzulesen:

Buchstabe Maximale Geschwindigkeit
G bis 90 km/h
J bis 100 km/h
L bis 120 km/h
M bis 130 km/h
N bis 140 km/h
P bis 150 km/h
Q bis 160 km/h
R bis 170 km/h
S bis 180 km/h
T bis 190 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
VR über 210 km/h
W bis 270 km/h
ZR über 240 km/h
Hinweis: Sie müssen nicht unbedingt Reifen wählen, welche die Höchstgeschwindigkeit Ihres Autos vertragen. Wenn Sie einen Sticker im Sichtfeld des Fahrers anbringen, kann der Geschwindigkeitsindex der Reifen die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs unterschreiten.

3.3. Wie lange kann ich meine Pneus fahren?

Die StVO schreibt eine Mindesprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Tatsächlich haben die meisten Winterreifen im Test ein deutlich tieferes Profil. Der ADAC empfiehlt sogar, Winterreifen mit einer Profiltiefe von weniger als vier Milimetern zu ersetzen.

Denn: Die Leistungsfähigkeit von Winterreifen nimmt bereits mit weniger als vier Millimeter Restprofil deutlich ab! Gerade bei Winterreifen gilt die Devise, je tiefer das Profil der Reifen ist, desto besser greifen sie bei Schnee und Matsch. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, nach sechs Jahren in einen neuen Satz Winterreifen zu investieren. Denn mit der Zeit wird die Gummimischung der Reifen hart und die Bodenhaftung des Fahrzeuges nimmt ab.

Einige Tipps zum Umgang mit Reifen erhalten Sie im folgenden Video:

4. Fahren ohne Winterreifen – welche Strafen drohen?

Eine Tabelle soll Sie über die Höhe möglicher Bußgelder informieren. Quelle: bussgeldrechner.net

Tatbestand Bußgeld Punkte
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen: 60 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Behinderung des Straßenverkehrs: 80 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Gefährdung des Straßenverkehrs: 100 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Verursachung eines Unfalls: 120 € 1
Inbetriebnahme eines Fahrzeuges (ausgenommen Mofas) oder Anhängers, dessen Reifen zur geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen: 60 € 1
Halter eines Fahrzeuges oder Anhängers, dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen und das trotzdem in Betrieb genommen wurde: 75 € 1
Inbetriebnahme eines Fahrzeuges (ausgenommen Mofas) oder Anhängers dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen:: 90 € 1
Halter eines Mofas, dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen und das trotzdem in Betrieb genommen wurde: 35 € 1
Kommentare (4)
  1. Einhorn sagt:

    Hallo habe da mal eine frage: wann brauch ich auch noch schneeketten bei die winterreifen? und überhaup wird ein bußgeld immer pro reifen oder je fahrzeug abgerechnet? Bitte um schnelle Antwort 🙂

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser, liebe Leserin,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Winterreifen Vergleich.

      Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Bußgeld wird natürlich nicht pro Reifen berechnet, sondern nur für das Fahrzeug im Gesamten. Ansonsten bleibt es in der Regel Ihnen überlassen, ob Sie Ihr Fahrzeug zusätzlich zu den Winterreifen noch mit Schneeketten versehen möchten. Fühlen Sie sich damit sicherer, dann sollten Sie die Ketten unbedingt anbringen. Hierzu ein kleiner Hinweis: Die Ketten sollten Sie nur für kurze Zeitintervalle nutzen. Sie sind nicht für eine dauerhafte Nutzung von mehreren Tagen gedacht. Obwohl das Anbringen von Schneeketten, wie bereits erwähnt, in der Regel keine Pflicht ist, könnte es passieren, dass, wenn Sie in den Bergen oder sehr schneereichen Gebieten unterwegs sind, Schilder am Straßenrand auftauchen, die auf das Anbringen von Schneeketten verweisen. Dieser Aufforderung sollten Sie unbedingt Folge leisten, denn bei Missachtung kann es zur Erhebung eines Bußgeldes kommen.

      Generell ist das Mitführen von Schneeketten immer sinnvoll. Auch wenn man sich einmal im Schnee festgefahren hat, kommt man durch die Schneeketten hier leicht wieder heraus.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen. Kommen Sie gut durch den Winter,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
  2. Hans sagt:

    Hallo!
    Also meine reifen sind jetzt sechs jahre alt brauch ich da schon neue oder gehen die noch?? war ja nicht wirklich winter in den letzten jahren

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Winterreifen Vergleich.

      Ob die Winterreifen noch genutzt werden können oder nicht, stellen Sie am besten fest, indem Sie die Profiltiefe messen. Neue Reifen besitzen in der Regel eine Tiefe von 8 mm. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm. Diese können Sie ganz einfach testen, in dem Sie ein 2 Euro Stück in das Profil halten. Der äußere Rand des Geldstücks sollte in dem Profil verschwinden, ist er aber schon zu sehen, ist das Profil schon zu weit abgefahren. Auch wenn die gesetzlichen Regelungen wie beschrieben sind, wird jedoch häufig empfohlen, den Reifen schon ab einer Profiltiefe von 4 mm auszutauschen. Denn schon bei 4 mm nehmen die Wintereigenschaften des Reifens ab.
      Noch ein weiterer Hinweis zu Ihrem speziellen Fall: Besitzen Sie die Reifen schon sechs Jahre, dann kann es sein, dass das Gummi der Reifen spröde geworden ist, auch wenn das Profil noch in Ordnung ist. Lassen Sie dies am besten von einem Fachmann überprüfen.

      Kommen Sie gut durch den Winter,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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