Winterreifen Test 2016

Die 7 besten Winterreifen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerDunlop SP Winter Sport 4DPreis-Leistungs-SiegerContinental TS 850Semperit Speed-Grip 2Hankook Winter I*Cept RSGoodyear Ultragrip 9Uniroyal MS plus 77Hankook, 175/65R14 82T W442
ModellDunlop SP Winter Sport 4DContinental TS 850Semperit Speed-Grip 2Hankook Winter I*Cept RSGoodyear Ultragrip 9Uniroyal MS plus 77Hankook, 175/65R14 82T W442
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,3gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,7befriedigend
05/2016
Vergleich.org
Bewertung2,8befriedigend
08/2016
Vergleich.org
Bewertung3,0befriedigend
08/2016
Vergleich.org
Bewertung3,1befriedigend
05/2016
Kundenwertung
25 Bewertungen
85 Bewertungen
33 Bewertungen
1 Bewertungen
9 Bewertungen
17 Bewertungen
6 Bewertungen
Durchschnittsnote SchneeUnsere Redaktion hat die Durchschnittsnote von ADAC und Auto Bild ermittelt.sehr gut (1,3)gut (1,7)gut (1,7)gut (2,3)2,2gut (2,3)gut (2,4)
Durchschnittsnote NassUnsere Redaktion hat die Durchschnittsnote von ADAC und Auto Bild ermittelt.gut (1,7)gut (1,7)gut (2,0)befriedigend (2,7)1,8befriedigend (2,7)befriedigend (2,8)
Durchschnittsnote TrockenUnsere Redaktion hat die Durchschnittsnote von ADAC und Auto Bild ermittelt.gut (2,0)gut (2,0)gut (2,0)gut (2,0)2,5befriedigend (2,7)gut (2,4)
besonders energiesparendJaJaJaJaNeinJaNein
gutes Handling (nass/trocken)JaJaNeinNeinJaNeinNein
Vorteile
  • sehr gutes Fahrverhalten
  • laufruhig und sehr leise
  • sehr gute Aquaplaning-Sicherheit
  • ausgewogenes Fahrverhalten
  • hohe Laufleistung
  • gutes Fahrverhalten
  • laufruhig und leise
  • guter Halt
  • gutes Fahrverhalten
  • gute Sicherheit bei Schnee
  • gute Sicherheit bei Schnee
  • gute Aquaplaning-Sicherheit
  • gute Qualität
  • guter Halt auf nassen Straßen
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4.8/5 aus 49 Bewertungen

Winterreifen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Gegensatz zu Sommerreifen verfügen Winterreifen über sogenannte Lamellen. Sie befinden sich in den Profilblöcken und verhaken sich auf verschneiten oder glatten Fahrbahnen, um den Grip beim Bremsen und Wenden zu verbessern.
  • Zwar gibt es in Deutschland keine gesetzliche Winterreifenpflicht, seit 2010 liegt jedoch ein Gesetzesbeschluss vor, der das Fahren bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte unter Strafe stellt.
  • Im Sommer sollten Winterreifen stehend oder hängend in kühlen, dunklen und trockenen Räumen zwischengelagert werden, um ihre Lebensdauer zu erhöhen. Generell gilt, dass unterhalb einer Profiltiefe von 1,6 mm oder nach 8 Jahren Nutzung die alten Winterreifen durch neue ersetzt werden sollten.

autobild

Spätestens mit der Zeitumstellung Ende Oktober darf es auch dem Letzten klar geworden sein: Der Sommer ist vorbei, die Tage werden merklich kürzer, die Temperaturen fallen zusehends. Noch bevor morgens der erste Reif von der Autoscheibe gekratzt werden muss und die Standheizung Ihr fester Begleiter wird, steht wie jedes Jahr ums Neue das Thema Reifenwechsel ins Haus. Unser Winterreifen Test soll hier weiterhelfen.

1. Warum Winterreifen?

Eine gesetzliche Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland zwar nicht, seit 2010 ist es jedoch unter Strafe verboten, bei winterlichen Straßenverhältnissen (hierzu zählen laut §2, Absatz 3a, StVO: „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“) mit sommerlicher Bereifung zu fahren. Schließlich bieten Winterreifen ein erhebliches Mehr an Sicherheit im Straßenverkehr. In Österreich gilt zusätzlich: Winterreifen müssen eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern haben, wobei die Wintersaison von Anfang November bis Mitte April fest definiert ist. Auch die Scheibenwischer müssen gut funktionieren, um auch bei Schneegestöber gut fahren zu können.

1.1. Wie finde ich den besten Winterreifen?

Die situative Winterreifenpflicht ist somit ein starkes Argument um – allein des Versicherungsschutzes wegen – auf gute Reifen zu setzen. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Testberichte (Auto Bild, ADAC, Stiftung Warentest) zusammengefasst und für Sie ermittelt, welche Reifen durchschnittlich am besten abschneiden! Aus dem Vergleich der Testergebnisse von ADAC und AutoBild wurden die TOP 5 der Winterreifen für die bevorstehende vierte Jahreszeit zusammengestellt. Alle 5 vorgestellten Modelle wurden als sicher und verläßlich getestet und schnitten im Gesamtergbnis mit mindestens „befriedigend“ ab.

2. Winterreifen im Vergleich mit Somerreifen und Ganzjahresreifen

Daran erkennen Sie einen Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen haben auf der Flanke aufgedruckt unterschiedliche Symbole, an denen die Witterungsbedingungen, für die diese Reifenart geeignet ist, zu erkennen sind: Schneeflocke, Sonne, Regentropfen. Mit der Kennzeichnung „M+S“ oder „M.S“ (Matsch+ Schnee oder mud+ snow) erfüllt der Reifen die Mindestanforderungen an eine Wintertauglichkeit.

Der direkte Auto Bild Winterreifen Test, der nochmals Sommer- mit Winterreifen vergleicht, bringt es auf den Punkt: Wer bei Schnee und Eis mit sommerlicher Bereifung auf den Straßen unterwegs ist, verstößt nicht nur gegen die gesetzlich vorgeschriebene, situative Winterreifenpflicht, sondern bringt auch sich selbst und andere in Gefahr! Mit doppelt so langen Bremswegen und mangelnder Traktion ein – im schlimmsten Fall – tödliches Sicherheitsrisiko.

Verschneite Landschaften haben ihren Charme, doch viele Autofahrer fürchten sich vor der kalten Jahreszeit. Nicht selten enden Unfälle verursacht durch Aquaplaning oder Glatteis tötlich. Was viele Autofahrer dennoch nicht beachten: nasser sowie vereister Untergrund verzögert die Bremszeit enorm.

Doch mit den richtigen Winterreifen kann sich jeder Autofahrer wieder sicher auf die Straße wagen:

  • eine thermoelastische Laufflächenmischung sorgt bei kalten Temperaturen für einen guten Grip
  • die Silica-Mischung erhöht die Sicherheitsreserven in kritischen Situationen

Neben dem Testsieger Continental TS 850 setzen alle namhaften Hersteller auf die Silica-Gummimischung.

2.1. Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen im Vergleich

Während für Klein- und Kompaktwagen Ganzjahresreifen eine gute und preiswerte Lösung sind, empfehlen Experten Besitzern größerer Autos und Sportwagen den saisonbedingten Reifenwechsel.

2.1.1. Soll ich Winterreifen kaufen?
  • Gewährleisten die Leistungsreserven Ihres Autos
  • Bieten größtmögliche Sicherheit
  • Zuverlässlichkeit bei winterlichen und alpinen Strassenverhältnissen
  • Doppelte Anschaffungskosten für Sommer- und Winterbereifung
  • Im Sommer deutlich schlechtere Fahreigenschaften als mit Sommerreifen
  • etwas höherer Verbrauch
2.1.2. Soll ich Ganzjahresreifen kaufen?
  • Investition in zweiten Satz Räder entfällt
  • Umständliches Umrüsten entfällt
  • Einlagerung im Sommer/ Winter entfällt
  • Besonders für schneearme Regionen geeignet
  • Kein 100%-tiger Fokus auf Winter oder Sommer möglich
  • Höherer Verschleiß

2.3. Der Bremsweg-Vergleich

Damit man sein Fahrzeug in einer brenzlichen Situation noch rechtzeitig stoppen kann, ist nicht nur die eigene Reaktionsgeschwindigkeit gefragt. Auch die Bereifung spielt eine entscheidene Rolle. Ein Test der AutoZeitung zeigt:

Bei null Grad Celsius und 90 Stundenkilometern verlängert sich auf nasser Fahrbahn der Bremsweg eines Sommerreifens gegenüber einem Winterreifen um 5,40 Meter. Auf Schnee und bei 80 Stundenkilometern kommt das Auto mit Sommerreifen erst 42 Meter später zum Stillstand als ein Fahrzeug mit Winterreifen.

Fahrspaß garantiert

Moderne Winterreifen haben, im Vergleich zu der Sommervariante, in der kalten Jahreszeit erheblich mehr Zugkraft und Seitenführung sowie kürzere Bremswege. Dabei muss man aber keineswegs Einschränkungen im Fahrkomfort hinnehmen. Dies liegt am Zusammenspiel aller Komponenten vom Reifenunterbau über die Laufflächenmischung bis zur Profilgestaltung.

Tipp! Neben der Laufflächenmischung ist die Profilgestaltung mindestens genauso wichtig für einen guten Grip in den Wintermonaten. Eine hohe Anzahl an Lamellen in den Profilblöcken sorgt für den nötigen Halt bei Schnee. Je nach Reifengröße greifen bis zu 2.000 dieser wellenförmigen Profilschnitte in Eis und Schnee. Während der Abrollbewegung des Reifens öffnen sich die Lamellen, um dann bei vollem Bodenkontakt unter dem Gewicht der Radlast wie eine Fräse in den Schnee einzudringen.

Ob Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen: Die von namhaften Reifenherstellern berechneten Preise haben ihre Berechtigung. Im Test der AutoBild fielen 39 der 75 getesteten Kandidaten – vor allem Discountmarken – durch. Hauptgrund hierfür war die durchgängig mangelhafte Sicherheitsleistung; insbesondere wegen zu langer Bremswege auf nasser und/oder trockener Fahrbahn.

3. Wissenswertes aus den Winterreifen Testberichten

3.1. Montage und richtige Lagerung

Bevor man zum Sicherheitsrisiko auf den Straßen wird, sollte rechtzeitig von Sommer- auf Winterreifen gewechselt werden. Da es keine gesetzliche Pflicht für Winterreifen in Deutschland gibt, gibt es auch keinen festgeschrieben Zeitpunkt, wann dieser Wechsel erfolgen sollte. Empfohlen wird von den verschiedenen Experten das letzte Quartal im Jahr, am besten gleich Anfang Oktober. Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch die größte Auswahl an Winterreifen, denn je länger der Winter dauert, desto knapper wird die Auswahl. Wer nicht selber die Reifen wechseln möchte, sucht sich eine Werkstatt seines Vertrauens und lässt die Experten die Arbeit erledigen. Wichtig zu beachten ist, rechtzeitig einen Termin auszumachen. Der erste Schnee kann schneller kommen, als einem lieb ist. Natürlich kann man auch selber die Reifen wechseln. Hier sollte bei der Montierung folgendes beachtet werden. Bevor die Winterreifen an das Auto ran kommen erst einmal die Profiltiefe messen. Wen sie zu abgefahren sind, in einen neuen Satz Winterreifen investieren. Zudem sollten alle vier Räder ausgewechselt werden. Der ADAC empfiehlt für einen gleichmäßigen Verschleiß von Winter zu Winter die Reifen achsweise zu tauschen.

Sind die Reifen erstmal gewechselt und die Sommer- bzw. Winterreifen abmontiert, ist es wichtig, die jeweiligen Reifen richtig zu lagern. Winterreifen mögen am liebsten kühle, dunkele, trockene und leicht belüftete Räume. Wer keine entsprechenden Halterungen für die Reifen hat, lagert sie am Besten stehend. Werden diese Tipps zur Lagerung eingehalten, bleibt das Gummi länger geschmeidig.

Winterreifen Sommerreifen
Alter 6-8 Jahre (werden sonst zu hart) weniger altersempfindlich – Haltbarkeit hängt fast nur von der Profiltiefe ab (1,6 Millimeter Mindestmaß)
Lagerung kühl, dunkel, trocken, leicht belüftet
Reifendruck um 0,5 Bar erhöhen
Zeitraum Anfang Oktober – Anfang April Anfang/Mitte April – Ende September
Montage Von Winter zu Winter Reifen achsweise tauschen

3.2. Der Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex versteckt sich in der Reifenbezeichnung als letzter Buchstabe und ist auf der Reifenflanke abzulesen:

Buchstabe Maximale Geschwindigkeit
G bis 90 km/h
J bis 100 km/h
L bis 120 km/h
M bis 130 km/h
N bis 140 km/h
P bis 150 km/h
Q bis 160 km/h
R bis 170 km/h
S bis 180 km/h
T bis 190 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
VR über 210 km/h
W bis 270 km/h
ZR über 240 km/h

3.3. Wie lange kann ich meine Pneus fahren?

Ein deutscher Winterreifen hat eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter – viel zu wenig, wie AutoBild jetzt bewertet hat.

Denn: Die Leistungsfähigkeit von Winterreifen nimmt bereits mit weniger als vier Millimeter Restprofil deutlich ab! Gerade bei Winterreifen gilt die Devise, je tiefer das Profil der Reifen ist, desto besser greifen sie bei Schnee und Matsch.  Nach allerspätestens acht Jahren sollten Sie sich daher von Ihren alten Reifen verabschieden. Der ADAC empfiehlt Autofahrern sogar nach sechs Jahren in einen neuen Satz Winterreifen zu investieren. Denn mit der Zeit wird die Gummimischung aus denen die Reifen bestehen hart und die Bodenhaftung des Fahrzeuges nimmt ab.

3.4. Was sagt Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 10/2014 Winterreifen verglichen. Von 28 Reifen haben nur 4 gut abgeschnitten. Testsieger der Stiftung Warentest war der Continental ContiWinterContact TS850 mit einer Gesamtnote von 2,1.

4. Fahren ohne Winterreifen – welche Strafen drohen?

Eine Tabelle soll Sie über die Höhe möglicher Bußgelder informieren. Quelle: bussgeldrechner.net

Tatbestand Bußgeld Punkte
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen: 60 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Behinderung des Straßenverkehrs: 80 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Gefährdung des Straßenverkehrs: 100 € 1
Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen entsprechen und Verursachung eines Unfalls: 120 € 1
Inbetriebnahme eines Fahrzeuges (ausgenommen Mofas) oder Anhängers, dessen Reifen zur geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen: 60 € 1
Halter eines Fahrzeuges oder Anhängers, dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen und das trotzdem in Betrieb genommen wurde: 75 € 1
Inbetriebnahme eines Fahrzeuges (ausgenommen Mofas) oder Anhängers dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen:: 90 € 1
Halter eines Mofas, dessen Reifen zu geringe Profilrillen oder Einschnitte aufweisen und das trotzdem in Betrieb genommen wurde: 35 € 1
Kommentare (4)
  1. Einhorn sagt: 30. November 2015, 12:00 Uhr

    Hallo habe da mal eine frage: wann brauch ich auch noch schneeketten bei die winterreifen? und überhaup wird ein bußgeld immer pro reifen oder je fahrzeug abgerechnet? Bitte um schnelle Antwort 🙂

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 30. November 2015, 12:16 Uhr

      Lieber Leser, liebe Leserin,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Winterreifen Vergleich.

      Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Bußgeld wird natürlich nicht pro Reifen berechnet, sondern nur für das Fahrzeug im Gesamten. Ansonsten bleibt es in der Regel Ihnen überlassen, ob Sie Ihr Fahrzeug zusätzlich zu den Winterreifen noch mit Schneeketten versehen möchten. Fühlen Sie sich damit sicherer, dann sollten Sie die Ketten unbedingt anbringen. Hierzu ein kleiner Hinweis: Die Ketten sollten Sie nur für kurze Zeitintervalle nutzen. Sie sind nicht für eine dauerhafte Nutzung von mehreren Tagen gedacht. Obwohl das Anbringen von Schneeketten, wie bereits erwähnt, in der Regel keine Pflicht ist, könnte es passieren, dass, wenn Sie in den Bergen oder sehr schneereichen Gebieten unterwegs sind, Schilder am Straßenrand auftauchen, die auf das Anbringen von Schneeketten verweisen. Dieser Aufforderung sollten Sie unbedingt Folge leisten, denn bei Missachtung kann es zur Erhebung eines Bußgeldes kommen.

      Generell ist das Mitführen von Schneeketten immer sinnvoll. Auch wenn man sich einmal im Schnee festgefahren hat, kommt man durch die Schneeketten hier leicht wieder heraus.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen. Kommen Sie gut durch den Winter,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
  2. Hans sagt: 11. Dezember 2015, 13:14 Uhr

    Hallo!
    Also meine reifen sind jetzt sechs jahre alt brauch ich da schon neue oder gehen die noch?? war ja nicht wirklich winter in den letzten jahren

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 11. Dezember 2015, 13:50 Uhr

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Winterreifen Vergleich.

      Ob die Winterreifen noch genutzt werden können oder nicht, stellen Sie am besten fest, indem Sie die Profiltiefe messen. Neue Reifen besitzen in der Regel eine Tiefe von 8 mm. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm. Diese können Sie ganz einfach testen, in dem Sie ein 2 Euro Stück in das Profil halten. Der äußere Rand des Geldstücks sollte in dem Profil verschwinden, ist er aber schon zu sehen, ist das Profil schon zu weit abgefahren. Auch wenn die gesetzlichen Regelungen wie beschrieben sind, wird jedoch häufig empfohlen, den Reifen schon ab einer Profiltiefe von 4 mm auszutauschen. Denn schon bei 4 mm nehmen die Wintereigenschaften des Reifens ab.
      Noch ein weiterer Hinweis zu Ihrem speziellen Fall: Besitzen Sie die Reifen schon sechs Jahre, dann kann es sein, dass das Gummi der Reifen spröde geworden ist, auch wenn das Profil noch in Ordnung ist. Lassen Sie dies am besten von einem Fachmann überprüfen.

      Kommen Sie gut durch den Winter,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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