Wagenheber Test 2016

Die 7 besten Wagenheber im Vergleich.

AbbildungTestsiegerKunzer WK 1010Arcs Liftmaster TT 630 APreis-Leistungs-SiegerUnitec 10008Wehmann ScherenwagenheberMannesmann M01800Goodyear 75518Michelin 92416
ModellKunzer WK 1010Arcs Liftmaster TT 630 AUnitec 10008Wehmann ScherenwagenheberMannesmann M01800Goodyear 75518Michelin 92416
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
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Bewertung1,8gut
07/2016
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Bewertung2,0gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
07/2016
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Bewertung2,7befriedigend
07/2016
Vergleich.org
Bewertung2,7befriedigend
09/2016
Kundenwertung
62 Bewertungen
16 Bewertungen
609 Bewertungen
16 Bewertungen
30 Bewertungen
40 Bewertungen
28 Bewertungen
WagenhebertypNeben den einfachen Scherenwagenhebern, die mit Muskelkraft hochgekurbelt werden müssen, gibt es inzwischen hydraulische Rangierwagenheber. Sie werden einfach durch einen Hebel hochgepumpt und auf Knopfdruck abgelassen. Außerdem kann man den Wagen mit ihnen bewegen.Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Scherenwagenheber
aufwendige Bedienung
Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Rangierwagenheber
einfache und schnelle Bedienung
Funktionsweisehydraulisch
für einfaches Aufpumpen
hydraulisch
für einfaches Aufpumpen
hydraulisch
für einfaches Aufpumpen
mechanisch
Muskelkraft des Nutzers wird beim Auf- und Abpumpen benötigt.
hydraulisch
für einfaches Aufpumpen
hydraulisch
für einfaches Aufpumpen
hydraulisch
für einfaches Aufpumpen
Max. Tragkraft2,25 t3 t2 t1 t2 t2 t2
Max. Hubhöhe495 mm532 mm342 mm360 mm326 mm330 mm350
UnterfahrhöheDie Unterfahrhöhe gibt an, wie viel Platz zwischen Boden und Fahrzeugunterboden sein muss, damit Sie den Rangierwagenheber unter das Auto bekommen.140 mm192 mm135 mm80 mm135 mm85 mm105
Vorteile
  • sehr solide Konstruktion
  • sehr wenig Kraftaufwand zum Hochpumpen
  • Aufbocken nicht nötig
  • solide Konstruktion
  • sehr wenig Kraftaufwand zum Hochpumpen
  • auch für SUVs geeignet
  • solide Konstruktion
  • wenig Kraftaufwand zum Hochpumpen
  • sehr günstig
  • solide Konstruktion
  • klein und praktisch
  • sehr guter Preis
  • Rangieren möglich
  • Kunststoffkoffer
  • mit Aufbewahrungskoffer
  • sehr gut für tiefergelegte Autos geeignet
  • einfache Bedienung
  • Rangieren möglich
  • wenig Kraftaufwand zum Hochpumpen
  • einfache Ablassautomatik
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Wagenheber-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Neben den hydraulischen Rangierwagenhebern gibt es die leichten und mechanischen Scherenwagenheber.
  • Hydraulische Rangierwagenheber eignen sich vor allem für den Einsatz in der Werkstatt oder unter dem eigenen Carport. Die Wagenheber sind relativ schwer und sehr solide. Außerdem kann man das Auto mit diesen Modellen einfach durch Hubbewegungen aufbocken.
  • Scherenwagenheber sind eigentlich in jedem Wagen vorhanden, damit eine Reifenpanne schnell und einfach behoben werden kann. Die Geräte sind relativ leicht und können gut transportiert werden. Das Aufbocken ist mit großem Kraftaufwand verbunden.

Reifenwechsel
Von Ostern bis Oktober ist Sommerreifen-Zeit. Zwei Mal im Jahr muss ein Autobesitzer seine Reifen wechseln, wenn er keine Allwetterreifen hat. Der Reifenwechsel kann je nach Kraftfahrzeug mehr oder weniger aufwendig sein, allerdings sollte die Arbeit bei gängigen Mittelklassewagen nach einer Stunde getan sein. Damit Sie den Radwechsel bewerkstelligen können, muss der Wagen aufgebockt werden. Da die meisten Menschen keine Hebebühne für Ihren PKW bereithalten, muss bei solchen einfachen Aufgaben der gute, alte Wagenheber ran. Der Wagenheber ist eines der wichtigsten Werkzeuge für das Auto. Doch welchen Wagenheber sollten Sie nutzen? Reicht der einfache Scherenwagenheber, oder muss es doch ein hydraulisches Modell sein? Um Sie umfassend über die gängigen Modelle und den richtigen Umgang mit einem Wagenheber zu informieren, soll Ihnen der Ratgebertext zum großen Wagenheber Test 2016 alle wesentlichen Informationen zum Thema geben.

1. Welche Arten von Wagenhebern gibt es? Wie funktionieren Sie?

Wagenheber Test

Goodyear hydraulischer Rangierwagenheber

Ein Wagenheber ist ein Werkzeug und dient zur Gewährleistung der Zugänglichkeit eines Kraftfahrzeuges für Reparaturen und Wartungen. Für den Wechsel von Rädern (z. B. Sommerreifen und Winterreifen) kommen die Modelle auch im häuslichen Gebrauch zum Einsatz. Für den Radwechsel bei Pannen hat eigentlich jedes Fahrzeug einen kleinen Scherenwagenheber mit an Bord.

Im Handel gibt es jedoch bedeutend mehr Varianten des Wagenhebers. Es werden nach der Konstruktion folgende Ausführungsformen unterschieden:

  • Zahnstangengewinde
  • Spindelwinde
  • Hydraulikantrieb
  • Luftkissen

Nicht alle Bezeichnungen haben sich auf den Markt durchgesetzt. Im Folgenden wollen wir daher die wichtigsten Typen von Wagenhebern vorstellen und ihre Konstruktion kurz umschreiben.

1.1. Rangierwagenheber

die besten Wagenheber im Test

hydraulischer Rangierwagenheber von Mannesmann

Die meisten Rangierwagenheber haben mittlerweile einen Hydraulikantrieb. Das Besondere bei den Rangierwagenhebern ist, dass Sie über Rollen verfügen. Dadurch kann der Wagenheber schnell und einfach an seinen Bestimmungsort transportiert werden. Die meisten Modelle verfügen über zwei große und nicht manövrierfähige Rollen. Die Lenkung erfolgt über zwei kleinere Rollen, die sich um 360° drehen können.

Der Wagenheber sonst besteht aus einem Hebearm mit tellerförmiger Auflagefläche. Vor einigen Jahren verfügten Rangierwagenheber noch über einen Kettenantrieb mit Kettengetriebe, mittlerweile hat sich jedoch der Hydraulikantrieb restlos durchgesetzt. Zum Anheben wird ein Hebel benötigt, der die Hydraulikflüssigkeit in den Kolben des Hebers pumpt und dadurch das Auto anhebt. Er kann abgenommen werden und dient auch zum Rangieren. Durch eine Auf- und Abbewegung des Hebels kann der Wagenheber ohne viel Kraft bedient werden. Zum Absenken wird ein kleines Ventil geöffnet. Bei den meisten Modellen erfordert dieser Vorgang ein wenig Fingerspitzengefühl, damit der Wagen nicht auf den Boden knallt. Bei preiswerten Hebern muss die Stange auf die Ventilachse umgesteckt werden. Bei den hochwertigen Geräten ist die Ventilachse mit der Hydraulikachse verbunden, so dass die Drehung des Betätigungsgriffs vollkommen ausreichend ist. Die meisten Produkte im Wagenheber Test waren Rangierwagenheber. Neben den Rangierwagenhebern kommen auch Stempelwagenheber zum Einsatz, die ebenfalls einen hydraulischen Antrieb verwenden. Der einzige Unterschied ist, dass sie keine Rollen besitzen.

  • einfache und schnelle Bedienung
  • wenig Kraftaufwand beim Aufbocken
  • sicherer Stand
  • Ablassen erfordert Übung
  • hydraulische Systeme sind anfällig für Fehler
  • hohes Gewicht

1.2. Scherenwagenheber

guter scherenwagenheber

einfacher Scherenwagenheber aus dem Wagenheber Test

Der Scherenwagenheber verfügt über eine charakteristische Rautenform. Mit einer Ecke liegt er auf dem Boden auf und die andere wird an einem leicht erhobenen Steg auf dem Unterboden des Fahrzeuges eingerastet. Die Hebung des Autos erfolgt über eine Spindelwinde, die langsam gedreht wird. Die Kurbel muss von Hand bedient werden. Der Hebe- und Senkvorgang ist vollständig mechanisch durchzuführen. Es gibt keine automatische Absenkung bei diesem Wagenheber.

Scherenwagenheber sind besonders für den mobilen Einsatz geeignet. Für kleinere Pannen liegt diese Werkzeug in jedem Fahrzeug bereit. Durch den kleinen Standfuß kann der Scherenheber auch auf unebenen Flächen verwendet werden. Anders als die hydraulischen Rangierwagenheber haben diese Modelle keine Räder und können nicht zum Rangieren verwendet werden. Außerdem ist die Standfestigkeit gegenüber den anderen Modellen deutlich schlechter.

  • sehr leicht
  • überall einsatzfähig
  • besonders für Pannen geeignet
  • geringere Standfestigkeit als Rangierwagenheber
  • hoher Kraftaufwand zum Anheben des Fahrzeugs
  • nicht zum Rangieren geeignet

1.3. Luftkissenwagenheber

guter Wagenheber

Ballonwagenheber von Berger & Schröter

Luftkissenwagenheber werden manchmal auch als Ballonwagenheber bezeichnet. Es handelt sich hierbei um einen Ballon aus reißfestem Kunststoff, der mit den ausströmenden Abgasen des Auspuffs aufgefüllt wird und den Wagen so aufpumpt. Der Luftkissenwagenheber kann auch auf weichem oder sandigem Untergrund verwendet werden. Im Rallysport finden diese Heber Verwendung. Im häuslichen Gebrauch haben sie sich noch nicht durchgesetzt, da der Preis recht hoch ist. Trotzdem kann man die Ballonwagenheber allen Menschen empfehlen, die keinen Kraftaufwand zum Heben des Autos leisten möchten. Problematisch ist allerdings, dass das Luftkissen von spitzen Gegenständen zerstört werden kann. In unserem Wagenheber Vergleich wurden diese Modelle nur am Rande wahrgenommen, da sie für den einfachen Hausgebrauch eher umständlich sind. Für normale Fahrzeuge, bei denen auf ebenen Untergründen die Räder gewechselt werden, spielen Ballonwagenheber keine große Rolle. Falls Sie einen Wüstenurlaub in Jordanien planen, können sie sehr gute Ergebnisse erzielen.

  • sehr schnelles und einfaches Heben des Autos
  • einfaches Absenken durch Auslassen der Luft
  • gar kein Kraftaufwand
  • hoher Preis
  • richtige Positionierung bedarf einiger Übung

1.4. Weitere spezielle Wagenheber

Wagenhebertyp Kurzbeschreibung
Wagenheber mit Zahstangengewinde Ein Wagenheber mit Zahnstangengewinde oder Stockwinde gehört in den Bereich der mechanischen Hebewerkzeuge. Ein Zahnrad wird hier durch eine Kurbel an der Zahnstange entlang bewegt. Als Sperre des Hebers vor versehentlichem Ablassen dient ein Klinkenrad. Die Heber sind sehr platzsparend und besonders einfach in der Bedienung. Aus diesem Grund haben einfache Wagenheber meist ein Zahnstangengewinde.
Hydraulikheber Der Hydraulikheber wird manchmal als hydraulische Winde oder Büffelwinde bezeichnet. Er wird vor allem von der Feuerwehr und dem THW zum Heben von Lasten verwendet. Für diesen Lastenheber wird ebenfalls eine hydraulische Flüssigkeit benötigt, in den meisten Fällen Öl. Durch das Auf- und Abbewegen eines Hebelarmes kann die Hydraulikflüssigkeit verdichtet werden und die Winde erreicht eine Höhe von 35 cm. Das Modell wird immer mehr von automatischen Geräten wie einem Hydraulikspreizer und dem Rettungszylinder verdrängt.
Hi-Lift-Jack Der amerikanische Hersteller Hi-Lift-Jack hat sehr hochwertige Wagenheber mit Kettenantrieb im Angebot. Damit stellt das Heben von SUVs und Traktoren kein Problem mehr dar. Außerdem werden diese Modelle manchmal zum Fällen von Bäumen verwendet. Durch das Kettengetriebe werden Sie auf eine rein mechanische Weise betrieben und können an jedem Ort einfach eingesetzt werden. Aus diesem Grunde spielen sie eine große Rolle bei der Fahrzeugbergung und ist dort ein unverzichtbares Werkzeug.
Pneumatischer Wagenheber Die pneumatischen Wagenheber stellen eine Sonderform dar, die vor allem in Großwerkstätten Anwendung findet. Das Funktionsprinzip ist den hydraulischen Wagenhebern relativ ähnlich, allerdings sorgt hier der Luftdruck für die Hebung des Wagens. Für die Modelle ist daher ein Luftdruckkompressor nötig. Aus diesem Grund sind sie für den Hausgebrauch eher ungeeignet. Es gibt auch Stempelwagenheber, die mit Druckluft betrieben werden. Der Zylinder zum Hochheben des Fahrzeuges steht hier so fest, dass es nicht durch Unterstellböcke gefestigt werden muss.

2. Was ist beim Wagenheberkauf zu beachten?

Mittlerweile gibt es Wagenheber von vielen verschiedenen Herstellern. Die Preisspanne reicht von 20 Euro bis über 200 Euro. Die Hersteller Kunzer, Rodcraft, Arcs, Goodyear, Michelin und Hi-Lift-Jack stehen für qualitativ hochwertige Wagenheber, die über einen äußerst soliden Stand verfügen. Aber sind sie für einen Ottonormalverbraucher erschwinglich? Reicht vielleicht ein einfaches Modell von Unitec oder Mannesmann aus?

Dabei spielt es natürlich keine große Rolle, ob Sie Ihren Wagenheber in einer Werkstatt oder im Internet kaufen. Der Kauf in einem Fachgeschäft hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich den Wagenheber genau ansehen können. Außerdem führen manche Werkstätten die Modelle, die sie auf Lager haben, Ihnen auch an einem Auto vor. So erkennen Sie schnell Probleme beim Anheben eines Fahrzeuges. Beim Online-Kauf haben Sie diese Möglichkeiten nicht. Sie müssen sich hier auf die Angaben der Hersteller verlassen. Anhand von Kundenrezensionen können Sie auch erfahren, wie sich das Modell bei verschiedenen Einsätzen gemacht hat. Wie die Heber z. B. auf andere Untergründe wie Sand oder Kopfsteinpflaster reagieren.

In unserem Wagenheber Vergleich 2016 hat sich gezeigt, dass die Tragkraft, Hubhöhe und die Unterfahrhöhe von besonderer Bedeutung sind.

Der beste Wagenheber aus dem Wagenheber Vergleich

Der beste hydraulische Wagenheber aus dem Wagenheber Vergleich

2.1. Typ und Antrieb

Wagenhebertyp und Antrieb sind relativ eng miteinander verbunden. In unserem Wagenheber Test hat sich gezeigt, dass hydraulische Rangierwagenheber meist über einen hydraulischen Antrieb verfügen, während Scherenheber mechanisch gekurbelt werden müssen.

Bei der richtigen Wahl des Wagenhebertyps sollten Sie nach Ihren persönlichen Vorlieben gehen. Für Menschen, die ein einfaches Aufpumpen und ein noch einfacheres Abpumpen bevorzugen, können wir die hydraulischen Rangierwagenheber empfehlen. Sie eignen sich besonders für den Einsatz in der eigenen Werkstatt oder unter dem Carport, wenn der Untergrund sehr eben ist. Besonders einfach war das Aufbocken mit unserem Wagenheber Testsieger von Kunzer. Auch die Standfestigkeit war besser als bei anderen Fahrzeughebern dieser Kategorie.

In unserem Wagenheber Test gab es auch Scherenheber. Sie sind deutlich schwieriger in der Handhabung, da das Kurbeln weitaus mehr Kraft erfordert. Sie sind allerdings eine gute Alternative, wenn die Straße oder der Weg auf dem das Auto steht, eher uneben ist. Außerdem sind diese Modelle als transportable Wagenheber besonders geeignet.

2.2. Maximale Tragkraft

Damit Sie sich etwas unter der Tragkraft eines Wagenhebers vorstellen können, wollen wir Ihnen an dieser Stelle einige Werte zu durchschnittlichen Gewichten der verschiedenen Autotypen geben.

Fahrzeugtyp durchschnittliches Gewicht
Kleinwagen 1 t – 1,2 t
Limousine 1,5 t – 2 t
SUV 3 t
Wohnmobil 3,5 t

Da man meist nur ein Rad anhebt, lastet meist nur ein Viertel des Gewichtes auf dem Wagenheber. Daher kann für eine Limousine auch ein einfacher Scherenwagenheber mit einer maximalen Tragkraft von 1 Tonne ausreichend sein. Bei der Tragkraft hatte der Arcs Liftmaster das beste Ergebnis im Wagenheber Test. An die Tragkraft von 3 Tonnen kam kein anderes Modell heran. Auch der Wagenheber Testsieger von Kunzer konnte nur 2,5 Tonnen heben.

2.3. Maximale Hubhöhe

Hi lift Jack in Aktion

Hi Lift Jack in Aktion

Die Hubhöhe gibt an, wie hoch der Wagenheber ausgefahren werden kann. Die Hubhöhe sollte von Ihrem Auto abhängig sein. Für Kleinwagen sind Hubhöhen von 30 cm durchaus ausreichend. Für einen SUV benötigen Sie einen deutlich größeren Wagenheber. In unserem Wagenheber Vergleich gab es nur zwei Modelle, die eine Hubhöhe von 50 cm hatten. Unser Wagenheber Testsieger von Kunzer und der Arcs Liftmaster sind solche Geräte, die besonders für Wohnmobile und SUVs geeignet sind.

2.4. Unterfahrhöhe

Die Unterfahrhöhe gibt an, wie klein der Wagenheber gemacht werden kann. Bei normalen Autos mag die Unterfahrhöhe nicht so wichtig sein. Bei tiefergelegten Fahrzeugen spielt die Unterfahhöhe eine große Rolle. In diesem Bereich können wir vor allem den einfachen Scherenwagenheber benennen, da er mit 8 cm am kleinsten gemacht werden konnte. Besser war hier nur das Profimodell von Rodcraft RH215 mit einer Unterfahrhöhe von 75 mm.

3. Wichtige Tipps zum Reifenwechsel mit dem Wagenheber

das richtige Ansetzen eines Wagenhebers
Damit Sie keine Unfälle bei dem Radwechsel erleiden, möchten wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Tipps zur Bedienung des Wagenhebers geben. Sie sollten den Radwechseln nicht auf die leichte Schulter nehmen, da selbst Experten immer wieder Fehler machen. Sie sollten beim Reifenwechsel folgende Tipps beherzigen:

das Hochheben eines Traktors mit einem Hi Lift Jack

das Hochheben eines Traktors mit einem Hi Lift Jack

  • Parken Sie Ihr Auto auf einem harten und möglichst ebenen Untergrund. Sie müssen die Handbremse unbedingt anziehen.
  • Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie einen Bremskeil oder einen Backstein an das diagonal gegenüberliegende Rad legen. Wenn Sie das Vorderrad auf der Beifahrerseite wechseln, sollten sie das Hinterrad auf der Fahrerseite verkeilen.
  • Falls Ihr Wagen über separate Radkappen verfügt, müssen Sie diese zuerst abnehmen. Dafür können wir die Verwendung eines Stemmeisens oder eines normalen Schraubenziehers empfehlen. Sie sollten die Radkappe an mehreren Stellen lösen und vorsichtig vollständig abnehmen.
  • Als Erstes müssen Sie die Radmuttern lösen, bevor Sie den Wagen anheben. Sie sollten den Radmutternschlüssel auf die erste Schraube stecken und durch eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn lösen. Besonders beim Lösen wird viel Energie benötigt. Falls Sie es auch mit all Ihrer Kraft nicht schaffen die Schraube zu lösen, können Sie versuchen durch Ihr Körpergewicht etwas zu bewegen. In diesem Falle sollten Sie sich auf den Radmutterschlüssel stellen. Wenn dies nichts bringt, kann der Hebel vergrößert werden, indem der Schlüssel mit einer weiteren Eisenstange verlängert wird.
  • Wenn Sie die anderen Schrauben ebenfalls gelöst haben, sollten Sie den Wagenheber benutzen. Die Schrauben sollten nur gelockert und nicht vollständig abgeschraubt werden, damit das Hochheben ohne Probleme erfolgen kann.

    preiswerter Rangierwagenheber von Michelin

    preiswerter hydraulischer Rangierwagenheber von Michelin

  • Jetzt können Sie den Wagenheber richtig positionieren. Ein Blick ins Handbuch kann Ihnen verraten, wo genau der Heber angesetzt werden soll bei Ihrem Auto. In der Regel wird ein Wagenheber direkt vor der Hinterachse oder hinter den Vorderrädern angesetzt. Falls der Untergrund sandig oder grasig ist, sollten Sie ein Stück Holz unter Ihr Hubhilfsmittel legen.
  • Heben Sie den Wagen langsam und stetig an. Wenn der Reifen nur noch gerade so den Boden berührt, können Sie die Schrauben abdrehen. Die Schrauben sollten Sie an einem sicheren Ort aufbewahren.
  • Verändern Sie die Höhe des Wagenhebers, bis das Rad in der Luft schwebt. Dann können Sie das Rad abnehmen. Das andere Rad sollte in der richtigen Laufrichtung montiert werden. In der Regel ist die Laufrichtung auf dem Mantel als kleiner Pfeil angegeben. Ziehen Sie die Radmuttern so fest an, wie es geht.
  • Danach können Sie den Wagenheber langsam ablassen. Vor allem bei hydraulischen Modellen erfordert dies ein wenig Übung.
  • Nachdem Sie den Wagen abgelassen haben, sollten Sie noch einmal alle Schrauben fest anziehen, damit das Rad nicht bei der nächsten Fahrt abfällt. Wir empfehlen die Fahrt zu einer Tankstelle, um den Reifendruck zu überprüfen. Falls Sie Ihre Räder länger nicht genutzt haben, müssen sie wahrscheinlich aufgepumpt werden.

4. Wagenheber bei anderen Testmagazinen im Vergleich

der Transport eines leichten Wagenhebers

der Transport eines leichten Wagenhebers

Um Ihnen einen möglichst großen Überblick über den Markt der Wagenheber zu geben, möchten wir Ihnen die Testergebnisse anderer Testmagazine nicht vorenthalten.

4.1. Wagenheber bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keine Fahrzeugheber getestet.

4.2. Wagenheber bei TCS

Bei dem TCS handelt es sich um den Touring Club Schweiz, der am ersten September 1896 gegründet wurde. Es ist der größte Verkehrsclub der Schweiz mit 1,6 Millionen Mitgliedern. Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die zur Förderung des Fahrradtourismus gedacht war. Mittlerweile werden des Öfteren Produkte wie Wagenheber getestet. Die Rangierwagenheber wurden hier Trolleys genannt. Das beste Ergebnis erreichte der Trolley MVP von Silverline. Er konnte sich den Testsieg mit einer Gesamtnote von 68% sichern. Mit 65% war der Trolley von A.T.U. nur knapp dahinter. Die Eigenmarke von Obi CMI landete mit einer Note von 47% nur auf Platz 6.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Wagenheber

guter Wagenheber für tierfergelegte Fahrzeuge von Rodcraft

guter hydraulischer Wagenheber für tierfergelegte Fahrzeuge von Rodcraft

Für besonders eilige Nutzer versuchen wir an dieser Stelle, die wichtigsten Fragen zum Thema Wagenheber möglichst kurz zu beantworten.

5.1. Welches Öl wird für einen hydraulischen Wagenheber benutzt?

Sie dürfen auf keinen Fall einfaches Motoröl oder Salatöl in den hydraulischen Wagenheber füllen. In der Regel wird ein spezielles Hydrauliköl mit der Aufschrift HLP 46 verwendet. Allerdings schreiben manche Hersteller auch etwas anderes vor. Die Bedienungsanleitung kann Aufschluss über die genaue Bezeichnung des Öls geben.

5.2. Welche Tragkraft sollte ein Wagenheber haben?

Die Tragkraft richtet sich natürlich nach dem Gewicht Ihres Autos. In unserem Wagenheber Vergleich hat sich gezeigt, dass für einen Kleinwagen ein Fahrzeugheber mit einer Tragkraft von 1 Tonne ausreichend ist. Der beste Wagenheber im Vergleich hatte eine Tragkraft von 2,25 Tonnen. Dies ist auch für schwerere Kraftfahrzeuge ausreichend.

5.3. Welcher Wagenheber ist für Wohnwagen oder SUVs geeignet?

Für Wohnwagen und SUVs sollten Sie Geräte mit einer Tragkraft von 2-3 Tonnen verwenden. Aus unserem Wagenheber Vergleich können wir die Modelle von Kunzer und Arcs empfehlen, da sie besonders standfest beim Hochheben waren. Wir empfehlen die Verwendung eines Unterstellbockes, wenn ein Auto mit mehr als 2 Tonnen angehoben wird.

5.4. Welcher Wagenheber ist für tiefergelegte Autos geeignet?

Der beste Wagenheber für tiefergelegte Autos war bei uns der Rodcraft RH215, da die Unterfahrhöhe bei 75 mm lag. Der Wehmann Scherenwagenheber war hier ähnlich gut mit einer Höhe von 80 mm. Das folgende Video soll Ihnen zeigen, was bei tiefergelegten Autos zu beachten ist.

5.5. Welche Wagenheber kommen beim Rennsport zum Einsatz?

Beim Motorsport kommen verschiedene Wagenheber je nach Rennserie zum Einsatz. Bei der Formel 1 werden vorne und hinten spezielle Rollhebelwagen angesetzt. Sie können besonders schnell verwendet werden, heben den Wagen aber nicht sehr stark an. Wenn der Frontflügel gewechselt werden muss, muss das Auto manuell hochgehoben werden. Tourenwagen der DTM haben Druckluftstempel am Fahrzeugboden eingebaut. Diese können den Wagen durch Druckluft hochheben. Ein entsprechender Schlauch wird beim Boxenstopp befestigt. In der amerikanischen NASCAR-Serie werden handelsübliche hydraulische Wagenheber verwendet.

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