Das Wichtigste in Kürze
  • Gute Kfz-Versicherungen unterscheiden sich vor allem bei Zusatzleistungen, Deckung und der Geschwindigkeit der Schadenregulierung im Ernstfall.
  • Der Beitrag hängt stark von Typ- und Regionalklasse, SF-Klasse, Fahrleistung und Fahrerkreis ab – ein Vergleich spart oft spürbar Geld.
  • Ein Wechsel lohnt sich oft, wenn Beitrag oder Lebensumstände sich ändern. Zu beachten sind Kündigungsfristen sowie das Sonderkündigungsrecht.

Kfz-Versicherung-Test: Vor einem Auto werden mehrere Icons dargestellt, die die verschiedenen Leistungen einer Kfz-Versicherung symbolisieren.
Eine Kfz-Versicherung gehört für jeden Fahrzeughalter in Deutschland zur Pflicht, doch die Unterschiede zwischen den Tarifen sind teilweise enorm. Neben der reinen Kfz-Haftpflichtversicherung entscheiden Zusatzleistungen, Servicequalität und Beitragshöhe darüber, wie gut Sie im Schadensfall wirklich abgesichert sind.

Mit der Vielzahl an Anbietern und digitalen Vergleichsportalen fällt es vielen schwer, den Überblick zu behalten. Während die einen auf günstige Beiträge achten, legen andere mehr Wert auf schnellen Service, flexible Laufzeiten oder besondere Leistungen für Elektroautos.

Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Vergleich verschiedener Autoversicherungen wirklich ankommt, wie sich Kosten realistisch einschätzen lassen und welche Fehler Sie beim Abschluss vermeiden sollten. So finden Sie eine Kfz-Versicherung, die nicht nur günstig, sondern auch zuverlässig ist.

1. Welche Leistungen bieten gute Kfz-Versicherungen?

Eine gute Kfz-Versicherung bietet weit mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht. Entscheidend ist, wie umfassend der Schutz im Schadensfall tatsächlich ausfällt und wie schnell die Regulierung erfolgt.

Im Kfz-Versicherungs-Vergleich zeigt sich: Top-Tarife kombinieren solide Basisleistungen mit sinnvollen Zusatzoptionen wie Rabattschutz oder erweiterten Tier- und Elementarschäden. So sichern Sie Ihr Fahrzeug und sich selbst optimal ab, unabhängig vom Alter oder Fahrzeugtyp.

1.1. Welche Leistungen sind in hochwertigen Tarifen enthalten?

Gute Kfz-Versicherungen decken nicht nur Schäden an Dritten, sondern auch eigene Fahrzeugschäden zuverlässig ab. Dazu zählen Schutz bei Vandalismus, Park- und Unwetterschäden sowie Marderbiss-Folgeschäden.

Viele Premium-Tarife übernehmen zudem die Kosten für Bergung, Abschleppdienst und Mietwagen, wenn Ihr Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist. Wichtig ist auch eine freie Werkstattwahl: gute Tarife ermöglichen Reparaturen in jeder Fachwerkstatt, nicht nur in bestimmten Markenwerkstätten.

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1.2. Welche Zusatzoptionen bieten mehr Schutz und Komfort?

Neben den klassischen Leistungen einer Kfz-Versicherung bieten einige Tarife auch zusätzliche Leistungen an – entweder bereits im Tarif enthalten oder als optionaler Baustein. Solche Zusatzleistungen erhöhen in der Regel den Schutz gezielt dort, wo Standardtarife Lücken haben.

Besonders beliebt sind unter anderem Rabattschutz, Fahrerschutz und Neuwert- oder Kaufpreisentschädigungen. Auch ein Auslandsschadenschutz lohnt sich, wenn Sie häufig im Ausland fahren. Zusätzliche Serviceleistungen wie zum Beispiel ein Mietwagenservice oder eine einfache Online-Schadenmeldung vereinfachen zudem die Abwicklung und sorgen im Schadensfall für schnellen Ersatz.

Für Fahrten mit Mietwagen im Ausland kann außerdem eine Mallorca-Police sinnvoll sein. Sie erhöht die Haftpflichtdeckung für Mietwagen im Ausland häufig auf das Niveau der eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung. Das ist relevant, weil die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in anderen Ländern niedriger sein können.

Bei Leasingfahrzeugen oder finanzierten Autos kann zusätzlich eine GAP-Deckung wichtig sein. Sie schließt die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs und offenen Forderungen aus Leasing- oder Finanzierungsvertrag. Relevant ist das vor allem bei Totalschaden oder Diebstahl, wenn der Fahrzeugwert schneller sinkt als die Restforderung.

Kfz-Versicherungen im Test: Ein Mann mit Armschlaufe liegt in einem Krankenbett und wird von zwei Krankenschwestern betreut.

Ein Fahrerschutz erweitert den Schutz der Autoversicherung auf Sie als Fahrer. Bei einem selbst verschuldeten Unfall kommt die Versicherung so für Ihre Behandlungskosten, mögliche Invaliditätsleistungen oder eine Hinterbliebenenrente im Todesfall auf.

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1.3. Wie unterscheiden sich die Anbieter beim Service und der Schadenregulierung?

Weitere Unterschiede zwischen Kfz-Versicherungen zeigen sich im Service und in der Bearbeitung von Schäden. Entscheidend ist, wie schnell und unkompliziert Versicherte im Ernstfall Unterstützung erhalten. Gute Anbieter zeichnen sich durch folgende Punkte aus:

  • Schnelle Schadenregulierung – klare Prozesse, digitale Meldung und zügige Auszahlung.
  • Transparente Kommunikation – regelmäßige Status-Updates und leicht erreichbarer Support.
  • 24-Stunden-Erreichbarkeit – Notfall-Hotline oder Online-Portal für Soforthilfe.
  • Partnerwerkstätten mit Zusatzservice – z. B. Hol- und Bringservice oder Ersatzfahrzeug.
  • Kulante Abwicklung – faire Entscheidungen auch bei unklaren Schadensfällen.
  • Digitale Tools – Apps oder Online-Konten für Vertragsverwaltung und Dokumenten-Upload.

Tipp: Ein guter Service sorgt nicht nur für weniger Stress im Schadensfall, sondern ist auch ein Hinweis auf die Qualität und Zuverlässigkeit der gesamten Autoversicherung.

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1.4. Wann lohnt sich ein Premium-Tarif?

Ein Premium-Tarif lohnt sich vor allem für Fahrer, die Wert auf maximalen Schutz, Komfort und schnelle Schadenabwicklung legen. Besonders bei Neuwagen, Elektroautos oder häufigen Fahrten im Ausland kann sich der höhere Beitrag langfristig auszahlen. Entscheidend ist, ob die erweiterten Leistungen auch wirklich genutzt werden.

    Vorteile
  • Umfassender Schutz bei Eigen- und Fremdschäden
  • Erhöhte Deckungssummen und längere Neuwertentschädigung
  • Zusatzleistungen wie Rabattschutz, Fahrerschutz und Auslandsschutz
  • Je nach Tarif erweiterter Service bei Schadenmeldung und Regulierung
  • Freie Werkstattwahl und erweiterte Mobilitätsgarantie
    Nachteile
  • Deutlich höhere Jahresbeiträge als bei Standardtarifen
  • Nicht alle Zusatzleistungen werden im Alltag benötigt
  • Teils komplexere Vertragsbedingungen
  • Bei älteren Fahrzeugen oft kein finanzieller Mehrwert
Test der Kfz-Versicherungen: Ein Mann repariert einen Steinschlag auf einer Autoscheibe.

Steinschlagschäden an der Windschutzscheibe sind in der Teilkasko versichert. Eine Reparatur ist meist ohne Anrechnung der Selbstbeteiligung möglich. Beim Austausch der Scheibe fällt jedoch in der Regel die vereinbarte Selbstbeteiligung an.

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2. Was kostet eine Kfz-Versicherung durchschnittlich?

Die Kosten einer Kfz-Versicherung hängen stark von Fahrzeugtyp, Fahrverhalten und persönlichen Merkmalen ab. Im Durchschnitt zahlen Autofahrer in Deutschland zwischen 250 und 800 Euro pro Jahr für eine Haftpflichtversicherung, während Teil- oder Vollkasko deutlich mehr kosten kann.

Ein genauer Vergleich mehrerer Kfz-Versicherungen lohnt sich, da sich die Unterschiede je nach Region, Anbieter und gewählten Leistungen deutlich bemerkbar machen.

2.1. Wie lässt sich eine Kfz-Versicherung berechnen?

Um die Kosten einer Kfz-Versicherung zu berechnen, benötigen Sie nur wenige Angaben zu Fahrzeug, Fahrverhalten und Versicherungsbeginn. Online-Rechner zeigen schnell, welche Tarife für Ihr Profil passen.

Für eine präzise Berechnung sind folgende Angaben relevant:

  • Fahrzeugtyp und Erstzulassung
  • Jährliche Fahrleistung in Kilometern
  • Abstellort (Garage, Carport, Straße)
  • Anzahl der Fahrer und deren Alter
  • Gewünschte Versicherungsart (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko)
  • Aktuelle Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse)
  • Höhe der gewünschten Selbstbeteiligung
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2.2. Welche Faktoren bestimmen den Beitrag?

Der Beitrag zur Autoversicherung basiert auf individuellen Risikoanalysen der Versicherer. Dabei fließen statistische Werte, persönliche Merkmale und Fahrzeugdaten ein.

Entscheidend ist weniger, welche Daten Sie eingeben, sondern wie Versicherer diese bewerten. Modelle mit höherer Schadensquote landen automatisch in höheren Typklassen, während Regionen mit vielen Unfällen teurer eingestuft werden. Auch die Schadensfreiheitsklasse beeinflusst den Preis erheblich. Je länger Sie unfallfrei fahren, desto stärker sinkt Ihr Beitrag.

Zudem bewerten Versicherer Faktoren wie Alter, Fahrpraxis und Fahrzeugnutzung unterschiedlich. Ein junger Vielfahrer mit sportlichem Wagen zahlt deutlich mehr als ein erfahrener Fahrer mit Familienauto, auch bei gleichem Tarif.

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2.3. Wie findet man eine günstige Kfz-Versicherung mit gutem Schutz?

Der günstigste Tarif ist nicht immer der beste – entscheidend ist das Verhältnis von Preis zu Leistung. Viele Fahrer konzentrieren sich nur auf die Beitragshöhe, übersehen aber wichtige Unterschiede im Leistungsumfang oder in der Schadenregulierung.

Wer eine günstige Kfz-Versicherung mit solidem Schutz sucht, sollte zunächst festlegen, welche Leistungen unverzichtbar sind. Danach lohnt sich der gezielte Vergleich gleichwertiger Autoversicherungen.

Prüfen Sie, welche Anbieter in Tests durch Service und Kulanz überzeugen, statt nur auf den niedrigsten Preis zu setzen. Ein strukturierter Vergleich spart nicht nur Geld, sondern verhindert, dass Sie im Ernstfall auf wichtigen Kosten sitzen bleiben.

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2.4. Welche Spartipps helfen, dauerhaft Beiträge zu senken?

Beitragsoptimierung ist keine einmalige Sache – sie beginnt beim Abschluss und setzt sich jährlich fort. Schon kleine Anpassungen können große Wirkung zeigen.

Wer seine jährliche Fahrleistung realistisch angibt oder ungenutzte Zusatzoptionen streicht, senkt laufende Kosten spürbar. Auch das Prüfen alternativer Tarife lohnt sich regelmäßig, da viele Versicherer Sonderaktionen für Neukunden oder Online-Abschlüsse anbieten.

Langfristig profitieren vor allem Fahrer, die ihre Schadensfreiheitsklasse konsequent ausbauen und vorausschauend fahren. Denn jedes unfallfreie Jahr bedeutet nicht nur Sicherheit, sondern auch bares Geld.

Kfz-Versicherungen getestet: Ein Kugelschreiber liegt auf einem Unfallbericht.

Je höher Ihre SF-Klasse ist, desto stärker kann sich ein Schaden prozentual auf Ihren Beitrag auswirken. Die konkrete Rückstufung hängt jedoch vom Rückstufungstabellen-Modell des Versicherers ab. Bei manchen Schäden am eigenen Fahrzeug lohnt es sich daher, diese ohne eine Beteiligung der Versicherung zu regulieren.

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3. Welche Kfz-Versicherung ist die beste?

Welche Kfz-Versicherung am besten ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Ein Single mit kleinem Stadtwagen benötigt andere Leistungen als ein Vielfahrer oder eine Familie mit Neuwagen.

In unserem Vergleich zeigt sich: Die beste Kfz-Versicherung kombiniert umfangreichen Schutz, transparente Konditionen und eine faire Preisgestaltung. Wichtiger als der günstigste Beitrag ist daher, dass der gewählte Tarif zu Ihrem Fahrzeug und Fahrverhalten passt.

3.1. Welche Arten von Kfz-Versicherungen gibt es?

In Deutschland gibt es drei zentrale Versicherungsarten, die sich jeweils im Leistungsumfang unterscheiden. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich die Haftpflichtversicherung. Ohne diese ist das Fahren eines Autos im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig.

  • Kfz-Haftpflichtversicherung – gesetzlich vorgeschrieben, deckt Schäden an Dritten ab. Ohne sie darf kein Fahrzeug zugelassen werden.
  • Teilkaskoversicherung – ergänzt die Haftpflicht um Schutz bei äußeren Einflüssen wie Diebstahl, Glasbruch, Brand oder Sturm.
  • Vollkaskoversicherung – übernimmt zusätzlich selbstverschuldete Unfallschäden sowie Vandalismus.

Tipp: Die gesetzliche Mindestdeckung liegt in Deutschland bei 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, 1,3 Mio. Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für reine Vermögensschäden. Viele gute Tarife bieten jedoch deutlich höhere Deckungssummen, häufig 50 bis 100 Mio. Euro pauschal. Das ist vor allem bei schweren Unfällen wichtig, weil die gesetzlichen Mindestbeträge im Extremfall nicht ausreichen können.

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3.2. Vollkasko oder Teilkasko – welche lohnt sich wirklich?

Die Entscheidung zwischen Teil- und Vollkasko hängt von Alter, Wert und Nutzung Ihres Fahrzeugs ab. Bei Neuwagen oder Leasingfahrzeugen ist die Vollkasko in der Regel sinnvoll, da sie selbstverursachte Schäden abdeckt. Auch bei jungen Gebrauchten kann sich der Aufpreis lohnen – vor allem, wenn Sie häufig unterwegs sind oder das Fahrzeug fremdgenutzt wird.

Für ältere Fahrzeuge mit geringerem Restwert reicht oft die Teilkasko, da der Wiederbeschaffungswert im Schadensfall begrenzt ist. Wer den Beitrag senken möchte, kann prüfen, ob eine höhere Selbstbeteiligung oder ein Tarif mit Werkstattbindung infrage kommt.

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3.3. Gibt es spezielle Kfz-Versicherungen für Elektroautos?

Viele Versicherer bieten mittlerweile eigene Tarife für Elektro- und Hybridfahrzeuge an. Diese berücksichtigen die besonderen Risiken und Kostenstrukturen elektrischer Antriebe. Typische Zusatzleistungen solcher E-Auto-Tarife sind:

  • Akkuschutz – bei Diebstahl, Brand oder Kurzschluss, teils auch bei Bedienfehlern.
  • Ladekabel- und Wallbox-Versicherung – Schutz vor Diebstahl oder Vandalismus.
  • Abschleppen zur nächsten Ladesäule bei Energieverlust.
  • Erweiterte Pannenhilfe – speziell für elektrische Systeme.

Tipp: Für Halter eines Elektroautos kann ein spezialisierter Tarif daher günstiger und sicherer sein, da klassische Versicherungen oft nur eingeschränkten Schutz für Akkuschäden bieten.

Test gängiger Kfz-Versicherungen: Ein E-Auto steht an einer Ladesäule und lädt.

Manche Versicherungsunternehmen bieten spezielle Rabatte oder Prämien beim Abschluss einer Kfz-Versicherung für E-Autos.

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4. Wie kann man seine Kfz-Versicherung wechseln oder kündigen?

Ein Wechsel der Kfz-Versicherung kann sich lohnen – vor allem, wenn Sie Beiträge sparen oder bessere Leistungen erhalten möchten. Wichtig ist, die Kündigungsfristen zu kennen und den richtigen Zeitpunkt zu wählen, damit keine Versicherungslücke entsteht. Der beste Zeitpunkt für einen Vergleich ist meist der Herbst, da viele Policen zum Jahresende auslaufen.

4.1. Wann ist ein Wechsel der Kfz-Versicherung möglich?

Ein Wechsel ist grundsätzlich immer möglich, wenn das Versicherungsjahr endet oder ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht besteht. Viele Autofahrer denken dabei nur an den regulären Jahreswechsel, doch auch im Laufe des Jahres kann ein Wechsel sinnvoll sein.

Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Meist ist er dann sinnvoll, wenn die aktuelle Police zu teuer geworden ist oder bessere Alternativen verfügbar sind. Auch veränderte Lebensumstände können ein guter Anlass sein, neu zu vergleichen. Typische Gründe für einen Wechsel sind:

  • Beitragserhöhung – sobald Ihr Versicherer die Prämie anpasst, besteht ein Sonderkündigungsrecht.
  • Fahrzeugwechsel – bei Neuzulassung können Sie frei einen neuen Anbieter wählen.
  • Leistungsverbesserung – moderne Tarife bieten oft mehr Schutz zum gleichen Preis.
  • Änderung der Nutzung – etwa durch Umzug, neue Fahrer oder geänderte Fahrleistung.

Tipp: Ein regelmäßiger Vergleich verschiedener Kfz-Versicherungen zahlt sich aus: Schon kleine Anpassungen bei Wohnort oder Fahrprofil können die Kosten deutlich verändern.

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4.2. Welche Kündigungsfrist gilt bei der Kfz-Versicherung?

In der Regel läuft eine Kfz-Versicherung ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist einer Kfz-Versicherung beträgt einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres, das meist am 31. Dezember endet.

Das bedeutet: Ihre Kündigung muss spätestens am 30. November beim Versicherer eingehen. Maßgeblich ist das Eingangsdatum, nicht der Poststempel. Eine verspätete Kündigung wird erst zum nächsten Jahr wirksam. Zusätzlich haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht, wenn sich bestimmte Umstände ändern:

  • Beitragserhöhung: Sie können in der Regel innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung kündigen.
  • Schadensfall: Nach Abschluss der Regulierung besteht häufig ein Sonderkündigungsrecht. Prüfen Sie die genaue Frist in Ihrem Vertrag.
  • Fahrzeugverkauf oder Abmeldung: Beim Abmelden von Ihrem Auto endet die Versicherung automatisch.
Kfz-Versicherung-Test: Ein Mann schreibt mit einer Kreide

Die Kündigungsfrist einer Kfz-Versicherung beträgt klassischerweise 1 Monat. Stichtag für die Kündigung ist somit der 30. November.

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5. Worauf sollte man beim Abschluss achten?

Bevor Sie eine neue Kfz-Versicherung abschließen, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Der Antrag ist zwar schnell online ausgefüllt, doch fehlerhafte Angaben können teuer werden. Wer seine Daten sorgfältig prüft und die passende Versicherungsart wählt, profitiert nicht nur von einem günstigeren Beitrag, sondern auch von einem verlässlichen Schutz im Ernstfall.

5.1. Welche Angaben werden beim Online-Abschluss benötigt?

Beim digitalen Antrag müssen Sie alle relevanten Daten zu Fahrzeug, Fahrverhalten und persönlicher Situation angeben. Diese Informationen dienen der Risikoeinstufung und sind Grundlage für die Beitragsberechnung. Folgende Angaben werden in der Regel abgefragt:

  • Fahrzeugdaten: Marke, Modell, Erstzulassung, Kennzeichen und Fahrzeugidentifikationsnummer
  • Versicherungsart: Kfz-Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko
  • Nutzung: jährliche Fahrleistung, Abstellort und Hauptnutzer
  • Personendaten: Geburtsdatum, Führerscheindatum und bisherige Schadensfreiheit
  • Zahlungsweise: monatlich, vierteljährlich oder jährlich
  • Beginn der Versicherung: gewünschter Starttermin des neuen Vertrags

Tipp: Wenn Sie bereits eine Versicherung für Ihr Auto besitzen, können Sie viele Daten direkt übernehmen. Das spart Zeit und verringert das Risiko von Eingabefehlern.

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5.2. Welche Fehler passieren häufig beim Antrag?

Viele Autofahrer übersehen beim Antrag Details, die später zu Problemen führen können. Oft sind es Kleinigkeiten, die entweder den Beitrag erhöhen oder im schlimmsten Fall den Versicherungsschutz gefährden.

Vor dem Absenden sollten Sie daher alle Angaben nochmals prüfen und den Vertrag erst bestätigen, wenn keine offenen Fragen bleiben. So vermeiden Sie spätere Nachforderungen oder Einschränkungen im Schadensfall. Typische Fehler beim Online-Abschluss sind:

  • Falsche Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) – wird sie nicht korrekt übertragen, steigt der Beitrag unnötig.
  • Unvollständige Angaben zum Fahrerkreis – alle regelmäßigen Fahrer müssen genannt werden.
  • Unrealistische Kilometerangabe – wer zu niedrig ansetzt, riskiert eine Nachzahlung.
  • Falscher Abstellort – eine Garage senkt den Beitrag, sollte aber tatsächlich genutzt werden.
  • Unklare Fahrzeugnutzung – berufliche Nutzung oder Zweitwagenregelung müssen korrekt angegeben werden.
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6. FAQ – Häufige Fragen vor dem Abschluss einer Kfz-Versicherung

Viele Autofahrer stellen sich rund um den Abschluss, Wechsel oder die Nutzung ihrer Kfz-Versicherung ähnliche Fragen. Besonders wichtig sind Fristen, Sonderregelungen und praktische Abläufe wie die Ausstellung der eVB-Nummer oder steuerliche Vorteile. Die folgenden Antworten helfen Ihnen, typische Unsicherheiten zu klären und den Überblick zu behalten.

6.1. Wann kann ich meine Kfz-Versicherung wechseln?

Ein Wechsel ist in der Regel zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Die Kündigung muss spätestens einen Monat vor Ablauf des Vertrags beim Versicherer eingehen – meist also bis zum 30. November. Zusätzlich können Sie auch bei einer Beitragserhöhung, einem Schadensfall oder Fahrzeugwechsel außerordentlich kündigen.

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6.2. Kann jede Kfz-Versicherung zum 30.11. gekündigt werden?

Sofern das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entspricht, lässt sich in der Regel jede Kfz-Versicherung zum 31.12. kündigen. Wichtig ist es, die einmonatige Kündigungsfrist dabei zu beachten. Bei Verträgen, die unterjährig beginnen, verschiebt sich der Stichtag entsprechend. Entscheidend ist immer das Vertragsende. Daher lohnt es sich, den eigenen Vertrag genau zu prüfen, um die Frist nicht zu verpassen.

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6.3. Wird die Kfz-Versicherung automatisch gekündigt bei Abmeldung?

Wenn Sie Ihr Fahrzeug bei der Zulassungsstelle abmelden, wird der bestehende Vertrag automatisch beendet. Der Versicherer erhält diese Information direkt über das zentrale Fahrzeugregister. Bereits gezahlte Beiträge werden anteilig zurückerstattet, sobald die Abmeldung bestätigt ist.

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6.4. Wie erhalte ich eine eVB-Nummer?

Die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB) erhalten Sie direkt von Ihrer Versicherung – meist sofort nach Online-Abschluss oder telefonisch. Sie dient als Nachweis für den bestehenden Versicherungsschutz bei der Zulassung eines Fahrzeugs. Ohne gültige eVB-Nummer ist keine Anmeldung bei der Zulassungsstelle möglich.

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6.5. Kann ich die Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen?

Grundsätzlich können Sie die Kosten für Ihre Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen. Allerdings nur die Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung, da sie zu den sogenannten Vorsorgeaufwendungen zählen.

Teil- und Vollkaskoversicherungen gelten als freiwillige Sachversicherungen und sind steuerlich nicht absetzbar. Den absetzbaren Betrag tragen Sie in Ihrer Steuererklärung unter „Sonstige Vorsorgeaufwendungen“ ein.

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Quellenverzeichnis