- Kinder lernen den Umgang mit Geld am besten durch praktische Erfahrungen. Mit einem Kinderkonto ist das sicher und altersgerecht möglich.
- Je nach Alter und Ziel stehen andere Kontoarten zur Auswahl – von einfachem Sparkonto bis Girokonto mit App und kontaktlosem Bezahlen.
- Eltern behalten durch Funktionen wie Limits oder Push-Nachrichten die Kontrolle und können entscheiden, wie selbstständig das Kind handeln kann.

Wie lernen Kinder den Umgang mit Geld? Nicht durch Theorie, sondern durch echte Alltagserfahrungen. Ein Kinderkonto macht genau das möglich: Sparen, bezahlen, Verantwortung übernehmen.
Ob Taschengeldkonto, Kinderkonto mit App oder Debitkarte für Jugendliche: Eltern haben viele Möglichkeiten, ihrem Kind finanzielle Kompetenz auf moderne Weise zu vermitteln. Doch welches Kinderkonto ist das beste?
Unser Kinderkonto-Vergleich zeigt, welche Angebote sich für welches Alter eignen, wie viel Kontrolle Sie behalten können und welche Funktionen im Alltag wirklich zählen.
1. Wie finden Sie das beste Kinderkonto für Ihre Familie?
Das passende Kinderkonto richtet sich danach, wie alt Ihr Kind ist, wie viel Verantwortung es übernehmen soll und wie viel Kontrolle Sie behalten möchten. Geht es vor allem ums Sparen oder um erste Erfahrungen mit dem Bezahlen?
Auch die technische Ausstattung ist wichtig: Kinderkonto-App, Push-Nachrichten, Ausgabelimits oder Kartensperrung. Viele Banken bieten praktische Funktionen, mit denen Sie den Einstieg individuell begleiten können.
Wenn Ihr Kind sich nach der Schule selbst einen Snack kauft und Sie die Zahlung direkt per App sehen, lernt es den Umgang mit Geld im Alltag und Sie behalten den Überblick.
Tipp: Ein Konto mit App-Zugang, Guthabenbasis und elterlicher Steuerung ist ideal, wenn Sie frühe Erfahrungen ermöglichen wollen, ohne die Kontrolle abzugeben.
1.1. Welche Arten von Kinderkonten gibt es und worin unterscheiden sie sich?
Nicht jedes Kinderkonto erfüllt denselben Zweck. Je nach Alter, Reife und gewünschter Selbstständigkeit unterscheiden sich die Angebote im Funktionsumfang, in der Struktur und beim Maß elterlicher Kontrolle.
Für jüngere Kinder, etwa im Kita- oder Grundschulalter, steht meist das Sparen im Vordergrund. Ein Tagesgeld-Kinderkonto, Junior-Konto oder Guthabenkonto dienen zur sicheren Verwahrung von Geldgeschenken.
Das Kind hat keinen Zugriff, die Verwaltung liegt bei den Eltern. So kann zum Beispiel das Geburtstagsgeld der Großeltern verzinst angelegt werden.

Nicht jedes Kinderkonto gibt es mit Karte. Diese ist in der Regel erst bei einem Girokonto enthalten.
Ab dem Grundschulalter können Girokonten sinnvoll sein. Sie laufen auf den Namen des Kindes und bieten elterliche Mitsteuerung – meist mit Debitkarte, App und abgestuften Zugriffsrechten. Kauft sich das Kind etwa selbst ein Eis, informiert eine Push-Nachricht die Eltern. So lernt das Kind, mit Geld umzugehen.
Für Jugendliche ab etwa 14 Jahren gibt es Jugendgirokonten mit mehr Freiheiten, aber weiterhin ohne Dispo oder Überziehung. Eltern können bei Bedarf Limits setzen oder die Nutzung überwachen. So kann etwa ein Online-Ticket eigenständig bezahlt werden, ohne Risiko.
Die folgende Tabelle zeigt, welche Kontoarten sich für welches Alter eignen:
| Kontoart | Geeignet für | Zweck/Nutzung |
|---|---|---|
| Tagesgeld-Kinderkonto | Kleinkinder & Grundschule |
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| Junior-Konto | Kinder bis ca. 10 Jahre |
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| Taschengeldkonto | Grundschulkinder |
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| Girokonto für Kinder | Kinder ab ca. 10 Jahren |
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| Jugendgirokonto | Jugendliche ab ca. 14 Jahren |
|
» Mehr InformationenTipp: In unserer Vergleichstabelle finden Sie eine Übersicht verschiedener Kontoarten mit allen Funktionen, die im Familienalltag wirklich zählen.
1.2. Welches Konto passt zu welchen Anforderungen?
Die Wahl des passenden Kinderkontos hängt nicht nur vom Alter ab, sondern vor allem davon, wofür das Konto im Alltag eingesetzt wird. Wenn Sie hauptsächlich Geldgeschenke oder regelmäßige Sparbeträge verwalten möchten, reicht ein Tagesgeld-Kinderkonto oder Guthabenkonto. Es geht dabei nicht ums Bezahlen, sondern um sichere Verwahrung und strukturiertes Sparen.
Sobald Ihr Kind jedoch aktiv mit Geld umgehen soll, empfiehlt sich ein Kinderkonto mit Karte. Damit kann es im Laden oder online einkaufen. Funktionen wie Push-Nachrichten, Ausgabelimits oder Sperrmöglichkeiten geben Ihnen als Eltern die nötige Kontrolle.
Für ältere Kinder und Jugendliche sind zusätzliche Funktionen wie kontaktloses Bezahlen, App-Zugänge oder Budgetplanung hilfreich. So kann das Kind mehr Eigenverantwortung übernehmen und Sie steuern bei Bedarf im Hintergrund mit.

Geht es bei dem Kinderkonto lediglich darum, Taschengeld und Geldgeschenke zu sparen, ist ein Tagesgeldkonto völlig ausreichend. Soll dies später jedoch umgewandelt werden, gilt es dies bereits bei der Auswahl zu berücksichtigen.
2. Welche Kosten sollten Sie beim Kinderkonto im Blick behalten?
Ein Kinderkonto kann kostenlos sein, ist es aber nicht automatisch. Manche Banken verlangen Gebühren für Karten, Abhebungen an Geldautomaten oder Zusatzfunktionen. Oft ist die Kontoführung nur bis zu einer bestimmten Altersgrenze kostenfrei. Wer auf solche Details achtet, kann unnötige Ausgaben vermeiden und ein Konto wählen, das auch langfristig gebührenfrei nutzbar bleibt.
2.1. Welche Gebühren können anfallen und wann ist ein Konto wirklich kostenlos?
Die meisten Kinderkonten sind gebührenfrei, aber nur solange das Kind minderjährig ist oder bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Zusatzkosten entstehen oft durch eine zweite Karte, Überweisungen oder Abhebungen an Fremdautomaten.
Manche Banken verlangen Gebühren nur dann nicht, wenn zum Beispiel ein Elternteil ebenfalls ein Konto bei der Bank hat oder regelmäßig Geld auf das Kinderkonto einzahlt. Achten Sie daher beim Kinderkonto Vergleich nicht nur auf die Grundgebühr, sondern auch auf mögliche Zusatzkosten.
» Mehr InformationenAchtung: Ein vermeintlich kostenloses Kinderkonto kann durch bestimmte Gebühren schnell regelmäßige Kosten verursachen.
2.2. Wie lange bleibt das Konto kostenlos und für wen?
Kinderkonten sind in der Regel gebührenfrei, solange das Kind minderjährig ist. Ab dem 18. Lebensjahr kann sich das jedoch je nach Bank und Kontomodell ändern.
Einige Banken bieten eine Verlängerung der Kostenfreiheit bis zum 27. oder sogar 30. Lebensjahr. Dies trifft beispielsweise auch auf viele Kontomodelle in unserem Kinderkonto-Vergleich zu. Voraussetzung hierfür ist es, dass das Kind sich in Ausbildung, im Studium oder in einem Freiwilligendienst befindet. Dafür ist meist ein Nachweis erforderlich, der regelmäßig eingereicht werden muss.
Wenn Ihr Kind beispielsweise nach dem Schulabschluss eine Ausbildung beginnt, bleibt das Konto bei bestimmten Banken kostenlos, andere verlangen ab diesem Zeitpunkt bereits Gebühren.

Wählen Sie ein Kontomodell aus unserem Kinderkonto-Vergleich, das möglichst lange kostenlos bleibt. So kann Ihr Kind dieses beispielsweise auch während des Studiums kostenlos weiter nutzen.
2.3. Wie unterscheiden sich Filial- und Direktbanken bei den Kosten?
Viele Eltern bevorzugen eine Filialbank, vor allem wegen des persönlichen Kontakts. Wer eine Filiale in der Nähe hat, kann Fragen direkt klären oder gemeinsam mit dem Kind den ersten Bankbesuch erleben. Das schafft Vertrauen, gerade bei jüngeren Kindern.
Direktbanken setzen auf digitale Einfachheit: Kontoeröffnung, Verwaltung und Support laufen komplett online. Zwar fehlt der persönliche Kontakt, dafür punkten sie oft mit modernen Kinderkonto-Apps, flexiblen Einstellungen und dauerhaft kostenlosen Kontomodellen.
Ein Beispiel: Wer im Alltag wenig Zeit hat und lieber alles mobil regelt, profitiert von der schnellen Einrichtung und Bedienung per App. Während Eltern, die Wert auf persönliche Beratung legen, sich eher in der Filialbank wiederfinden.
Die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Varianten fassen wir Ihnen hier nochmals zusammen:
| Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Filialbank | Persönlicher Kontakt vor Ort Unterstützung bei Kontoeröffnung Vertrauensbasis durch feste Ansprechpartner Weniger moderne App-Funktionen Teilweise Gebühren für Karten oder Kontoführung |
| Direktbank | Meist dauerhaft kostenlos Moderne App mit Elternfunktionen Schnelle Online-Kontoeröffnung Kein persönlicher Kontakt Support nur digital/telefonisch |

Manchmal können bei Online-Banken Gebühren für das Abheben von Bargeld anfallen.
3. Wie sicher und kontrollierbar ist das Konto für Eltern?
Kinderkonten gelten als besonders sicher, da sie nur auf Guthabenbasis funktionieren. Eine Überziehung ist damit ausgeschlossen. Viele Banken bieten zusätzlich praktische Funktionen für Eltern: etwa Benachrichtigungen bei Zahlungen, individuell einstellbare Ausgabelimits oder die Möglichkeit, Karten und Kinderkonto App bei Bedarf zu sperren.
Wenn Ihr Kind zum Beispiel selbst im Geschäft bezahlt, erhalten Sie in Echtzeit eine Push-Nachricht. So bleibt der Umgang mit Geld transparent, ohne Kontrolle durch ständiges Nachfragen.
Tipp: Ein Kinderkonto mit App-Zugang und elterlicher Steuerung bietet Sicherheit – ideal, wenn Sie Vertrauen aufbauen und gleichzeitig Risiken vermeiden möchten.
3.1. Wie viel Kontrolle haben Sie über die Kontonutzung Ihres Kindes?
Moderne Kinderkonten ermöglichen eine flexible elterliche Steuerung. Nicht zur Einschränkung, sondern als gezielte Begleitung. Über die Kinderkonto-App lassen sich Ausgabelimits festlegen, Push-Nachrichten bei Transaktionen aktivieren oder Karten bei Bedarf sperren.
Einige Kontomodelle in unserem Kinderkonto-Vergleich bieten zusätzliche Funktionen: Sie können etwa bestimmte Händler blockieren, Zeitfenster für Zahlungen definieren oder die App-Nutzung einschränken. Wenn Ihr Kind etwa spät abends eine Online-Bestellung tätigt, können Sie die Funktion automatisch pausieren.

Bei manchen Kinderkonten in unserem Vergleich werden Sie direkt über die App benachrichtigt, wenn Ihr Kind das Konto nutzt.
3.2. Wie benutzerfreundlich ist eine gute App für Eltern?
Die App ist für viele Eltern der zentrale Zugang zum Kinderkonto. Sie sollte daher übersichtlich, intuitiv und auf das Wesentliche reduziert sein. Wichtig sind Funktionen wie Kontostand-Anzeige, Transaktionsübersicht und einfache Einstellungsmöglichkeiten.
Idealerweise gibt es einen separaten Elternzugang, über den Sie Limits anpassen oder Benachrichtigungen verwalten können, ohne den kompletten Zugriff mit dem Kind zu teilen. So behalten Sie die Kontrolle, ohne ständig eingreifen zu müssen.
» Mehr Informationen4. Wie flexibel kann Ihr Kind mit dem Konto zahlen?
Ein gutes Kinderkonto ermöglicht altersgerechtes Bezahlen: mit Karte, App oder Smartphone. Entscheidend ist, dass alle Ausgaben nur vom Guthaben abgebucht werden und individuell begrenzt sind.
Je nach Anbieter kann das Kind im Laden kontaktlos zahlen oder online einkaufen. So sammelt es erste praktische Erfahrungen mit Geld, ohne das Risiko einer Überziehung.
Wichtig ist dabei, dass Kinder unter 7 Jahren geschäftsunfähig (§ 104 ff. BGB) sind und selbst keine wirksamen Verträge abschließen können. Zwischen 7 und 17 Jahren sind Minderjährige beschränkt geschäftsfähig. Für viele Käufe brauchen sie daher grundsätzlich die Zustimmung der Eltern.
Eine wichtige Ausnahme ist der sogenannte Taschengeldparagraph (§ 110 BGB). Bezahlt ein Kind einen altersüblichen Kauf vollständig mit Geld, das ihm zur freien Verfügung überlassen wurde, kann der Kauf auch ohne vorherige Zustimmung wirksam sein.
Tipp: Wählen Sie ein Kinderkonto aus unserem Vergleich mit klarer Guthabenbegrenzung und flexibler Bezahlmöglichkeit, wenn Ihr Kind aktiv im Alltag mit Geld umgehen soll, aber sicher begleitet.
4.1. Welche Kartenarten gibt es und wofür eignen sie sich?
Kreditkarten sind verboten.
Herkömmliche Kreditkarten sind bei Kinderkonten grundsätzlich ausgeschlossen, da minderjährige keine Schulden machen dürfen.
Ausgenommen der Kreditkarte stehen auch beim Kinderkonto die gleichen Karten wie bei einem herkömmlichen Konto zur Auswahl: Girocards, Debitkarten und Prepaid-Kreditkarten für Kinder. Die Girocard eignet sich für Einkäufe im Inland oder Bargeldabhebungen. Etwa, wenn das Kind im Supermarkt bezahlt oder Geld vom Automaten holt.

Verfügt das Kinderkonto über eine Karte, kann diese zum Abheben von Bargeld genutzt werden.
Debitkarten von Visa oder Mastercard sind flexibler. Sie funktionieren auch für Online-Käufe und im Ausland, bleiben aber immer an das vorhandene Guthaben gebunden. Prepaid-Kreditkarten für Kinder bieten maximale Kontrolle, da sie vorab aufgeladen werden müssen – ideal, wenn Eltern klare finanzielle Rahmen vorgeben möchten.
Wer eine Karte für den Alltag sucht, die auch Online-Zahlungen erlaubt, fährt mit einer Debitkarte meist am besten. Für maximale Kontrolle eignet sich ein Prepaid-Modell besonders gut.
» Mehr Informationen4.2. Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone oder der Smartwatch?
Viele Kinderkonten unterstützen mittlerweile kontaktloses Bezahlen, sei es per Karte, Smartphone oder Smartwatch. Möglich wird das durch NFC-fähige Karten, die mit Apple Pay oder Google Pay verknüpft werden können.
Ob diese Funktion genutzt werden darf, hängt vom Anbieter und dem Alter des Kindes ab. Manche Banken erlauben sie bereits ab 13 Jahren, andere erst ab 16. Auch das verwendete Gerät muss kompatibel sein und die App-Integration zulassen.

Wer unterwegs ohne Karte zahlen möchte, profitiert von der schnellen, kontaktlosen Lösung. Allerdings nur, wenn Anbieter und Technik mitspielen.
5. Welche Funktionen fördern den Umgang mit Geld?
Ein Kinderkonto sollte mehr sein als nur eine Möglichkeit zum Bezahlen. Viele Banken integrieren heute Funktionen, mit denen Kinder schrittweise lernen, ihr Geld selbstständig zu verwalten. Ob erste Sparziele, einfache Budgetübersichten oder Auswertungen, einige Kinderkonten in unserem Vergleich überzeugen mit nützlichen Zusatzfunktionen.
5.1. Welche Features helfen Ihrem Kind, besser mit Geld umzugehen?
Viele Banken bieten daher begleitende Funktionen, die Kinder beim finanziellen Lernen unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Sparziele, Budgetübersichten oder visuelle Auswertungen, die kindgerecht aufbereitet sind. Solche Features helfen, Einnahmen und Ausgaben zu verstehen, bewusst Entscheidungen zu treffen und den Wert von Geld zu begreifen.
Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt vom Alter und der Reife des Kindes ab. Manche Tools motivieren zum Sparen, andere stärken die Eigenverantwortung im Alltag:
| Feature | Funktion | Vorteil für Kinder |
|---|---|---|
| Sparziele | Wunsch definieren und darauf sparen | Zielorientiertes Sparen wird greifbar |
| Auswertungen | grafische Darstellung von Einnahmen und Ausgaben | Mehr Überblick über eigenes Verhalten |
| Budgettöpfe | Geld für bestimmte Zwecke aufteilen (z. B. Freizeit, Geschenke, Sparen) | Planung und Priorisierung lernen |
| Gamification | Punkte, Belohnungen oder Challenges rund ums Geld | Motivation durch spielerische Elemente |
| Taschengeld-Automatik | regelmäßige, automatisierte Überweisungen vom Elternkonto | Verlässlichkeit und Rhythmus im Geldumgang |
| Lerninhalte/Tipps | integrierte Finanzbildung per App oder Nachricht | Wissen wird einfach und altersgerecht vermittelt |
5.2. Gibt es Kombiangebote mit Tagesgeld, Depot oder Prämien?
Einige Kinderkonten in unserem Vergleich lassen sich mit weiteren Finanzbausteinen kombinieren. Etwa mit einem Tagesgeldkonto, einem Depot oder kleinen Startguthaben. Solche Kombinationen können helfen, frühzeitig Zinsen zu nutzen oder langfristig Geld für Ausbildung und Studium anzulegen.
Gerade wenn regelmäßig Geldgeschenke eingehen oder größere Sparbeträge geplant sind, kann sich ein solches Kombiangebot lohnen. Achten Sie dabei nicht nur auf mögliche Prämien, sondern darauf, wie flexibel und sinnvoll das Angebot im Alltag nutzbar ist und ob es wirklich zum Alter und den Zielen Ihres Kindes passt.

Für ältere Kinder kann ein Konto mit Depot sinnvoll sein, um erste Erfahrungen mit Wertpapieren zu ermöglichen.
5.3. Welche steuerlichen Aspekte sollten Eltern beachten?
Auch Kinder haben einen eigenen Sparer-Pauschbetrag. Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden oder Gewinne aus einem Depot bleiben dadurch bis zu 1.000 Euro pro Jahr steuerfrei, wenn ein entsprechender Freistellungsauftrag eingerichtet wurde.
Wird dieser Betrag überschritten, können steuerliche Fragen entstehen, siehe Beschluss VIII B 25/14 vom Bundesfinanzhof. Eltern sollten entsprechend prüfen, ob Kapitaleinkünfte des Kindes in der Steuererklärung berücksichtigt werden müssen oder ob eine Nichtveranlagungsbescheinigung sinnvoll ist.
» Mehr Informationen6. Was sollten Sie vor der Kontoeröffnung unbedingt wissen?
Ein Konto für das Kind zu eröffnen ist unkompliziert, wenn Sie die wichtigsten Rahmenbedingungen kennen. Dazu gehören das Mindestalter, die Zustimmung beider Erziehungsberechtigten und die nötigen Dokumente für die Legitimation.
6.1. Ab welchem Alter lässt sich ein Kinderkonto eröffnen und wer darf das?
Ein Kinderkonto kann bereits ab der Geburt eröffnet werden, meist als Spar- oder Tagesgeldkonto. Für ein Girokonto setzen die meisten Banken ein Mindestalter zwischen 7 und 10 Jahren voraus, da Kinder ab dem Grundschulalter erste Zahlungserfahrungen sammeln können.

Mit einem Girokonto für Kinder lernen bereits früh mit eigenem Geld umzugehen.
Die Kontoeröffnung übernehmen in der Regel die Eltern. Liegt gemeinsames Sorgerecht vor, müssen beide Erziehungsberechtigten zustimmen. Zudem müssen Sie, um ein Kinderkonto zu eröffnen, diverse Unterlagen einreichen. Auch wenn Sie ein Kinderkonto online eröffnen, ist eine gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung erforderlich.
» Mehr Informationen6.2. Welche Unterlagen brauchen Sie und wie läuft die Eröffnung ab?
Um ein Konto für Ihr Kind zu eröffnen, benötigen Eltern in der Regel ihren Personalausweis oder Reisepass sowie die Geburtsurkunde oder den Kinderausweis des Kindes. Besteht gemeinsames Sorgerecht, müssen beide Erziehungsberechtigten zustimmen und ihre Ausweise vorlegen. Manche Banken verlangen zusätzlich die Steuer-ID des Kindes.
Eröffnen Sie das Kinderkonto online, wird die Identität meist über das VideoIdent- oder PostIdent-Verfahren geprüft. Nach erfolgreicher Eröffnung erhalten Eltern und Kind Zugangsdaten, Karten und ggf. App-Zugänge. Aus Sicherheitsgründen werden diese oft in getrennten Sendungen verschickt.
» Mehr Informationen6.3. Was passiert beim Übergang ins Jugend- oder Erwachsenenkonto?
Mit dem 18. Geburtstag wird ein Kinderkonto meist automatisch in ein reguläres Girokonto umgewandelt. Einige Banken bieten bereits vorher ein Jugendkonto an. Ein Jugendkonto bietet im Vergleich zu einem Kinderkonto mehr Funktionen und bleibt in der Regel kostenlos.
Bei einem regulären Girokonto für Erwachsene fallen bei den meisten Banken Kontoführungsgebühren an. Ein Dispokredit ist in der Regel jedoch erst nach gesonderter Zustimmung möglich.
Wer sich in Ausbildung, Studium oder einem Freiwilligendienst befindet, profitiert bei den besten Kinderkonten von vergünstigten Übergangsmodellen, oft bis Mitte oder Ende 20. Eltern und Kinder sollten frühzeitig prüfen, ob das neue Kontomodell zur aktuellen Lebenssituation passt.

In der Regel bleibt ein Kinderkonto bzw. Jugendkonto bis zum Abschluss der Ausbildung oder des Studiums kostenlos.
7. FAQ – Welche Fragen stellen sich Eltern besonders häufig?
Die Eröffnung des ersten Kinderkonto wirft oftmals viele Fragen auf. Hierzu zählen zum Beispiel Altersgrenzen, Besitzverhältnisse und der Ablauf der Kontoeröffnung. Die Antworten zu diesen und weiteren Themen finden Sie hier zum Ende unseres Kinderkonto-Vergleichs.
7.1. Ab welchem Alter kann ich ein Kinderkonto eröffnen?
Bei den meisten Banken können Sie bereits ab der Geburt ein Konto für Ihr Kind eröffnen. In der Regel handelt es sich dabei um ein Spar- oder Tagesgeldkonto. Für ein Kinderkonto mit Karte oder App verlangen viele Banken jedoch ein Mindestalter von 7 Jahren.
» Mehr Informationen7.2. Ab welchem Alter ist ein Girokonto für Kinder sinnvoll?
Ein Girokonto lohnt sich für Kinder ab etwa 7 bis 10 Jahren, wenn diese erste Zahlungen eigenständig tätigen. In diesem Alter bieten viele Banken Junior-Konten mit Karte, App und elterlicher Kontrolle an.
» Mehr Informationen7.3. Wem gehört das Geld auf dem Kinderkonto?
Das Guthaben auf dem Kinderkonto gehört rechtlich dem Kind. Eltern dürfen es nur treuhänderisch verwalten und müssen das Geld im Sinne des Kindes einsetzen. So gehört das Geld auf dem Kinderkonto gemäß Bankenverband rechtlich dem Kontoinhaber, also dem Kind.
» Mehr Informationen7.4. Wie viel Geld darf auf einem Kinderkonto liegen?
Es gibt keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Geld auf einem Kinderkonto liegen darf, aber:
- bei größeren Summen (zum Beispiel Erbschaft) kann eine Meldung beim Familiengericht nötig sein
- Banken fordern ab gewissen Beträgen Nachweise zur Herkunft
7.5. Welche Unterlagen brauche ich für die Kontoeröffnung?
Möchten Sie ein Konto für Ihr Kind eröffnen, benötigen Sie meist folgende Unterlagen:
- Ausweis der Eltern
- Geburtsurkunde oder Ausweis des Kindes
- bei gemeinsamem Sorgerecht: Zustimmung beider Eltern
- teils zusätzlich: Steuer-ID des Kindes

























Hallo liebes Vergleich.org Team,
nach Rücksprache mit der Targobank gibt es die Debitkarte erst ab 16 Jahren. Andere Karten gibt es nicht. D.h. es gibt für jüngere Kinder keine Möglichkeit auf ihr Konto ohne die Eltern zuzugreifen (z.B. Taschengeld abheben). Bitte passen Sie Ihre Bewertung „Preis-Leistungs-Sieger“ an.
Liebe Grüße
Liebe Leserin, lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Kinderkonto-Vergleich.
Bitte beachten Sie die Angaben auf der Homepage des Anbieters. Eine Debitkarte ist bereits ab dem 14. Lebensjahr möglich.
Viele Grüße
Vergleich.org
Hallo, auf der Homepage von TargoBank steht, dass ein Starter-Konto ab 18 J. ist! Wo steht es ab 14 J.?
Hallo, mein Kind wird demnächst zwölf und ich möchte das Taschengeld nicht auf die Hand geben. Empfiehlt sich da ein Kinderkonto?
Hallo Frau Hermann,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kinderkonto-Vergleich.
Mit einem Kinderkonto können Sie einen Dauerauftrag für das Taschengeld einrichten und Ihr Kind kann das Geld dann jederzeit abheben. Zudem könnten Sie das Kinderkonto über das Taschengeld hinaus auch für Geldgeschenke und zum Sparen nutzen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team