Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Kinderkonto kann Ihr Kind sparen und unter anderem bestmöglich über sein Taschengeld verfügen.
  • Ein Kinderkonto können Sie je nach Bank ab der Geburt Ihres Kindes eröffnen und teilweise bis zum 30. Lebensjahr führen.
  • Die Führung eines Kinderkontos erfolgt gebührenlos. Auch die Eröffnung ist einfach und schnell erledigt.

Kinderkonto-Test

1. Wer kann ein Kinderkonto eröffnen?

Die Eröffnung eines Kontos ist eine wichtige Entscheidung und meist weniger aufwendig als Sie womöglich erwarten. Denn heutzutage ist die Kontoeröffnung nicht unbedingt in einer Filiale notwendig. Auch online kann diese in wenigen Schritten erfolgen.

Nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihre Kinder sollten Sie sich frühzeitig über ideale Möglichkeiten zur Anlage von Geld informieren. Hierfür bieten Banken mittlerweile ein breites Angebot an Konten an.

Ein Kinderkonto richtet sich an Ihre Kinder. Dennoch müssen Sie bei der Auswahl die gesetzlichen Vorschriften beachten. Denn selbstverständlich kann Ihr Kind das Kinderkonto nicht eigenmächtig erstellen. Sie müssen als gesetzlicher Vormund das Kinderkonto eröffnen. Dabei werden Sie sich als gesetzlicher Vertreter legitimieren und der Bank unter anderem die Geburtsurkunde Ihres Kindes zukommen lassen müssen.

Einige Banken fordern zudem die Einstimmung beider Elternteile. Daher ist es meist am einfachsten, wenn beide Elternteile mit dem Kind in einer Filiale vor Ort alle Formalien gemeinsam klären. Alternativ können Sie das Kinderkonto online abschließen und sich über Video-Chat ausweisen. Ob Sie das Kinderkonto online abschließen möchten oder sich doch lieber in einer Filiale persönlich beraten lassen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Für die Eröffnung können Sie bei Banken wie der Deutschen Bank, Commerzbank oder Sparkasse für das Kinderkonto flexibel einen Termin zur Beratung vereinbaren.

2. Was ist ein Kinderkonto?

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Mit einem Kinderkonto kann Ihr Kind frühzeitig anfangen, Geld zu sparen.

Ein Kinderkonto hebt sich durch einige Unterschiede von den normalen Konten für Erwachsene ab. Da Kinderkonten auf die Bedürfnisse eines Kindes ausgerichtet sind, erwirbt Ihr Kind einen ausgezeichneten Umgang mit Geld. Eine ständige Kontrolle ist nicht notwendig. Auch die Vertragsbestimmungen unterscheiden sich von Konten für Erwachsene. Bei welcher Bank Sie ein Kinderkonto eröffnen, können Sie unter anderem anhand der jeweiligen Konditionen entscheiden.

2.1. Kostenlose Kontoführung

Die Führung eines Kinderkontos ist besonders günstig. Denn Banken wie die Sparkasse, die Commerzbank oder auch die Volksbank und ING erheben keine Kontoführungsgebühren. Daher können Sie das gewünschte Kinderkonto jederzeit kostenlos eröffnen.

Zudem müssen Sie das Kinderkonto nicht mit Startguthaben eröffnen. Auf diese Weise können Sie die Entscheidung über eine mögliche Eröffnung unabhängig von dem bereits gesparten Geld treffen. Auch wenn das Kinderkonto eröffnet ist, ist eine Mindesteinlage nicht erforderlich.

Dagegen sind die Zinsen im Vergleich zu anderen Konten kaum nennenswert. Ihr Kind erhält zwar bei einigen Kinderkonten Zinsen, diese sind jedoch sehr gering. Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen daher, weniger auf die Zinsen beim Kinderkonto zu achten und stattdessen andere Konditionen im Kinderkonto-Vergleich in den Fokus zu rücken.

Bei einigen Banken können Sie ein Kinderkonto mit Prämie eröffnen. Je nach Bank erhält Ihr Kind durch das Kinderkonto mit Prämie beispielsweise Vergünstigungen oder sonstige Sachprämien.

2.2. Zusatzleistungen

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Auch Online-Banking und eine kostenlose Bargeldabhebung sind mit einem Kinderkonto möglich.

Laut gängigen Online-Tests von Kinderkonten sollten Sie ebenso einen Blick auf die Zusatzleistungen werfen. Vor allem mit einem Kinderkonto, bei welchem eine unkomplizierte Bargeldabhebung und Onlinebanking möglich sind, ist Ihr Kind gut beraten.

Zwar muss ein Kleinkind noch keine Online-Überweisungen tätigen, aber das Kinderkonto sollte Ihr Kind möglichst lange begleiten. Denn je älter Ihr Kind wird, desto selbstständiger wird es im Umgang mit Geld.

2.3. Altersgrenze

Die Angebote diverser Banken, darunter der Postbank, DKB, Deutschen Bank und Comdirect Bank, listen unterschiedliche Altersgrenzen für das Kinderkonto auf. Daher ist das Alter des Kindes zum Zeitpunkt der Eröffnung ebenso zu beachten.

Bei den meisten Banken können Sie ein Kinderkonto bereits zu der Geburt abschließen. Ab wie viel Jahren ein Kinderkonto für Ihr Kind die ideale Lösung ist, können Sie somit flexibel entscheiden.

Die Altersgrenze variiert hingegen bei vielen Banken und liegt zwischen zwölf und 30 Jahren. Wir von Vergleich.org und auch gängige Online-Tests empfehlen ein Kinderkonto mit möglichst hoher Altersgrenze. Je länger Ihr Kind das Konto nutzen kann, desto später muss es sich über neue Möglichkeiten informieren.

Einige Banken bieten darüber hinaus einen unkomplizierten Übergang vom Kinderkonto zum Erwachsenenkonto oder Girokonto für Studenten an.

3. Welches Geld fließt auf ein Kinderkonto?

Auf einem Kinderkonto kann Ihr Kind sein Geld optimal sparen. Unter anderem können Sie flexibel Sparsummen oder Geldgeschenke zu besonderen Anlässen einzahlen. Laut gängigen Online-Tests von Kinderkonten können Sie aber auch das monatliche Taschengeld auf das Kinderkonto überweisen.

Ein Kinderkonto ist daher schon ab der Geburt sinnvoll, da Sie direkt das Geld für Ihr Kind sparen können. So kommen Sie mit Ihren eigenen Konten nicht durcheinander. Ob Sie ein Kinderkonto mit Startguthaben oder ohne eröffnen, können Sie dabei frei bestimmen.

4. Welche Kontotypen gibt es?

Heutzutage gibt es diverse Konto-Arten wie Girokonten, Sparkonten oder auch Depots für Wertpapiere.

Nicht nur die Frage, ab wann ein Kinderkonto sinnvoll ist, sondern auch die Optionen der Konten sind relevant. Am gängigsten ist das Girokonto. Dieses ist ein einfaches Zahlungskonto, mit welchem Ihr Kind Geldgeschäfte abwickeln kann. Daher wird das Girokonto auch besonders gern für Einzahlungen von Taschengeld genutzt. Auch ein Gehalt könnte Ihr Kind sich auf das Girokonto einzahlen lassen.

Ein Sparkonto hingegen ist meist eher für kleinere Kinder eine Option, da eine Kontoverwaltung unter sieben Jahren ohnehin nicht möglich ist. Möchten Sie das Kinderkonto zum Sparen nutzen, könnten Sie ein Sparkonto in Betracht ziehen. Denn bei einem Sparkonto wie dem Tagesgeldkonto ist keine Geldabhebung möglich. Stattdessen müsste Ihr Kind sich einen Betrag von dem Sparkonto auf das Girokonto überweisen. Online-Tests von Kinderkonten empfehlen daher in jedem Fall die Eröffnung eines Girokontos.

Hinweis: Bei einem Kinderkonto ist eine Überziehung nicht möglich, da es sich um ein reines Guthabenkonto handelt.

Banken von Kinderkonten beraten Sie gern über die einzelnen Optionen und bieten Kaufberatungen an, sodass Sie bei Wunsch auch mehrere Konten mit unterschiedlicher Nutzung abschließen können. Auch bei einem online abschließbaren Konto erhalten Sie die Optionen auf einen Blick.

5. Ab welchem Alter sollte Ihr Kind Entscheidungen treffen?

Planen Sie die Eröffnung eines Kontos für Ihr Kind, müssen Sie bestimmen, inwiefern Ihr Kind auf das Geld zugreifen kann. Die Stiftung Warentest hebt hervor, dass Sie Ihr Kind Schritt für Schritt mit den Finanzen vertraut machen sollten.

Die besten Kinderkonten geben Ihnen dementsprechend besonders viele Möglichkeiten, die Einschränkungen je nach Alter des Kindes anzupassen. Unter anderem können Sie entscheiden, ob Ihr Kind im Ausland Geld abheben darf. So könnten Sie Ihr Kind beruhigt auf Klassenfahrt schicken, ohne ihm Unmengen an Bargeld mitgeben zu müssen.

Ab wann Ihr Kind das Kinderkonto uneingeschränkt nutzen kann, können Sie ebenso bestimmen. Ist Ihr Kind schon etwas älter, können Sie laut gängigen Online-Tests auch ein Jugendkonto in Betracht ziehen.

Neben der Debitkarte ist meist ab einem Alter von 18 Jahren auch eine Kreditkarte zubuchbar. Eventuell wird Ihre Bank, wie die Volksbank, die Deutsche Bank oder die Sparkasse, für das Kinderkonto für die Ausstellung einer weiteren Karte Gebühren erheben. Diese Konditionen sollten Sie beim Kinderkonto mit Ihrer Commerzbank, Volksbank oder einer anderen favorisierten Bank abklären.

Diese Vertragskonditionen sollten Sie bei der Wahl der Kinderkonto-Tarife berücksichtigen, um Ihren persönlichen Testsieger zu wählen. Wir von Vergleich.org bieten Ihnen daher einen übersichtlichen Vergleich, damit Sie den optimalen Kinderkonto-Tarif für sich und Ihr Kind finden können.

6. Wie kann Ihr Kind das Konto nutzen?

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Das Taschengeld für Ihr Kind können Sie direkt auf das Kinderkonto überweisen.

Das Girokonto ist mit oder ohne Geldkarte nutzbar. Verfügt Ihr Kind über ein Kinderkonto mit Karte, kann es am Bankautomaten Geld abheben. Bei einem Kinderkonto mit Karte können Sie die Geldkarte jederzeit anfordern. Auch dafür können Sie Einschränkungen festlegen.

Ebenso können Sie sich für eine Prepaid-Karte entscheiden, welche mit Geld aufgeladen werden muss. Nicht nur die Auszahlung, sondern auch die Bareinzahlung ist mit Karte möglich und besonders einfach. Ist Ihr Kind älter, können Sie zudem das Online-Banking freischalten, wodurch Überweisungen im Internet möglich sind.

So können Sie im Jahr 2021 problemlos anfangen, auch das Taschengeld auf das Konto einzuzahlen, sodass Ihr Kind automatisch Zugriff auf das Geld erhält. Kauft Ihr Kind in einem Geschäft ein, kann es mit der Geldkarte des Kinderkontos bequem bezahlen. Ihr Kind kann mit dem Kinderkonto Dinge kaufen, ohne Bargeld zu benötigen.

7. Wie wählen Sie das optimale Kinderkonto?

Um das optimale Kinderkonto zu wählen, können Sie sich an den bereits erwähnten Kriterien orientieren. Banken mit der Option eines Kinderkontos wie die Commerzbank, Comdirect Bank, die DKB und alle weiteren Banken sollten Ihnen das Kinderkonto zu den bestmöglichen Konditionen anbieten.

Die Deutsche Bank, ING oder die Sparkasse heben sich beim Kinderkonto beispielsweise durch die Beratung hervor, da Sie eine Filiale vor Ort aufsuchen können. Ob Sie sich beim Kinderkonto für eine Bank mit oder ohne Filiale entscheiden, ist jedoch nicht das wichtigste Kriterium.

Wichtige Kriterien bei der Eröffnung eines Kinderkontos zeigen wir von Vergleich.org Ihnen nachfolgend noch einmal auf:

  • mögliche Nutzung einer Karte für Zahlungen
  • Online-Banking möglich
  • Eltern können den Zugriff einstellen
  • keine Kontoführungsgebühren
  • hohe Altersgrenze für eine lange Nutzung des Kontos

8. Ist ein Kinderkonto pfändbar?

Ein Kinderkonto ist nicht pfändbar, da dieses durch besondere Gesetze geschützt ist. Im Fall einer Privatinsolvenz der Eltern wird das Kinderkonto nicht gepfändet. Denn das Kind ist rechtlicher Besitzer und sollte nicht belangt werden.

9. Kinderkonten im Test: Was unterscheidet ein Kinderkonto von einem normalen Konto?

Das Kinderkonto unterscheidet sich in einigen Funktionen von den Konten für Erwachsene. Möchten Sie ein Konto für Ihr Kind nutzen, sollten Sie aufgrund der bereits genannten Vorteile unbedingt ein Kinderkonto wählen. Ist Ihr Kind alt genug, kann es selbst über einen Wechsel zu einem Konto für Erwachsene nachdenken.

Kinderkonto Konto für Erwachsene
  • Guthabenbasis ohne mögliche Überziehung
  • kein Dispokredit vorhanden
  • keine Kontoführungsgebühren
  • Kreditkarte erst ab 18 Jahren
  • Überziehung des Kontos möglich
  • anfallende Kontogebühren
  • Kreditkarte nutzbar
  • bessere Zinssätze

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Kinderkonto Tests: