Mietkautionskonto Vergleich 2026

Die besten Kautionskonten im Vergleich.

Markus H.
Redakteur
schreibt über: Sichere Geldanlage
Lektorin: Nele B.
Ich bin freiberuflicher Betriebswirt und seit einigen Jahren auch als Redakteur tätig. Dabei bringe ich Expertise für die Themen Finanzen, Dienstleistungen und Marketing mit. Privat investiere ich in ETFs und bin immer auf der Suche nach neuen Strategien beim Thema Vermögensaufbau.

Ein Mietkautionskonto sorgt dafür, dass die Kaution rechtssicher und getrennt vom Vermögen des Inhabers verwahrt wird. Es kann jedoch unterschiedlich ausgestaltet werden: als klassisches Kautionskonto, in Kombination mit Tagesgeld oder als Mietkautionsdepot. Darüber hinaus ist eine Mietkautionsbürgschaft möglich. Welche ist für Sie die richtige Variante?

Wir zeigen Ihnen in unserem Vergleich, welche Unterschiede bei Zinsen, Flexibilität und rechtlicher Absicherung bestehen. So finden Sie die Lösung, die zu Ihrer persönlichen Situation am besten passt.

Fakten zum Vergleich
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Aktualisiert: 16.04.2026

1 - 4 von 4: Beste Mietkautionskonten im Vergleich

Mietkautionskonto Vergleich Vergleich
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Unsere Bewertung
1,4
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Baloise
10/2026
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Bürgschaft
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Baloise Bürgschaft
Heysafe digitale Mietbürgschaft
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Kautionsfrei Mietkautionsbürgschaft
Geringer Beitrag für die Dienstleistungen
4,4 % der Mietkautionssumme
4,3 % der Mietkautionssumme
4,7 % der Mietkautionssume
4,7 % der Mietkautionssumme
Schneller Versand der Urkunde
per Mail oder per Post in etwa 3 Werktagen
direkt zum Download bereit
per Post zum Wunschtermin
per Post in etwa 3 Werktagen
Angebot für
Mieter | Vermieter
Mieter | Vermieter
Mieter | Vermieter
Mieter | Vermieter
Ohne Kündigungsfrist
7 Tage
Online durchführbar
Kautionsschutz für 3 Monatsmieten
Bonitätsprüfung vor Abschluss
Für Mietverhältnisse in Deutschland
Gewerblich nutzbar
keine Angabe des Anbieters
Vor- und Nachteile
  • moderate Kosten
  • Liquiditätsvorteil während des Mietverhältnisses
  • Urkunde wird besonders schnell bereitgestellt
  • kann jederzeit gekündigt werden
  • nicht für gewerbliche Zwecke verfügbar
  • es fallen im Vergleich zur Vorauszahlung der Kaution Gebühren an
  • moderate Kosten
  • Liquiditätsvorteil während des Mietverhältnisses
  • Urkunde wird besonders schnell bereitgestellt
  • kurze Kündigungsfrist
  • es fallen im Vergleich zur Vorauszahlung der Kaution Gebühren an
  • Urkunde wird sehr schnell bereitgestellt
  • Liquiditätsvorteil während des Mietverhältnisses
  • kann jederzeit gekündigt werden
  • vergleichsweise hoher Beitrag
  • es fallen im Vergleich zur Vorauszahlung der Kaution Gebühren an
  • Urkunde wird sehr schnell bereitgestellt
  • Liquiditätsvorteil während des Mietverhältnisses
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Mietkautionskonten-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Mietkautionskonten Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Klassische Mietkautionskonten werden nur sehr gering verzinst, wobei zusätzlich Gebühren erhoben werden.
  • Besser verzinst wird Tages- und Festgeld, die Ausgestaltung als rechtssicheres Mietkautionsmodell ist allerdings schwierig.
  • Eine Mietkautionsbürgschaft eignet sich vor allem für Mieter mit eingeschränkter Liquidität, wobei auf die Kosten geachtet werden sollte

Mietkaution als geschriebenes Wort, mit einem Stift und Geldscheinen.
Die Mietkaution ist für viele Mieter ein finanzieller Aufwand, gleichzeitig haben Vermieter ein berechtigtes Interesse daran, sich gegen mögliche Schäden oder Mietausfälle abzusichern. Eine Möglichkeit, die Kaution zu verwalten, ist ein klassisches Mietkautionskonto, wodurch die Einlage vom persönlichen Vermögen des Kontoführers getrennt ist.

Allerdings bieten mehrere Banken keine typischen Mietkautionskonten mehr an, sodass Sie sich zusätzlich mit Alternativen beschäftigen sollten. So sind Tagesgeld- oder Festgeldkonten eine Option, wobei auch Mietkautionsbürgschaften eine sinnvolle Lösung darstellen können.

Wir zeigen Ihnen, welche Modelle es gibt, wie sie rechtlich einzuordnen sind, welche Kosten entstehen können und für wen sich welche Lösung besonders eignet.

1. Was ist ein Mietkautionskonto und wofür wird es benötigt?

Ein Mietkautionskonto ist ein speziell eingerichtetes Konto zur Anlage der Mietkaution. Es dient dazu, den Kautionsbetrag rechtssicher und getrennt vom Vermögen des Kontoinhabers aufzubewahren. Dadurch wird sichergestellt, dass das Geld insolvenzgeschützt angelegt ist und nicht für private Zwecke beider Parteien verwendet werden darf.

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie dieses Kontomodell funktioniert und welche grundlegenden Rechte und Pflichten beide Seiten bei der Verwaltung der Mietkaution haben.

1.1. Das klassische Mietkautionskonto: Wie funktioniert es und mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Das klassische Mietkautionskonto wird gewöhnlich vom Vermieter bei einer Bank eröffnet und läuft auf dessen Namen. Dabei wird es treuhänderisch für den Mieter geführt, der die Kaution auf das Konto überweist. Ein direkter Zugriff des Vermieters ist zwar möglich, jedoch nur mit unter bestimmten Voraussetzungen rechtssicher.

Die Zinsen liegen mittlerweile nahe 0 %, sodass sich das Guthaben über die Jahre hinweg kaum vermehrt. Einige Banken verlangen zusätzlich Einrichtungsgebühren, die in der Regel zwischen 25 und 75 Euro betragen. Dazu können jährliche Pauschalgebühren kommen, die oft zwischen 10 und 30 Euro liegen.

Hinweis: Diese Variante des Mietkautionskontos ist für den Mieter kostenlos. Laut gängiger Rechtsprechung hat der Vermieter die Kosten des Kontos zu tragen, wenn es durch ihn eröffnet wurde. Das ändert sich allerdings, wenn das Konto vom Mieter geführt wird. In diesem Fall müssen sich beide Parteien auf eine Regelung einigen.

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1.2. Das Mietkautionssparbuch im Vergleich: Worin liegt der Unterschied?

Eine Alternative ist das sogenannte Mietkautionssparbuch. In diesem Fall eröffnet der Mieter ein Sparkonto auf seinen Namen und hinterlegt darauf die vereinbarte Kautionssumme. Anschließend wird das Sparbuch zugunsten des Vermieters verpfändet.

Damit bleibt der Mieter Kontoinhaber, eine Auszahlung ist jedoch nur mit Zustimmung des Vermieters möglich. Dieser kann in begründeten Fällen mit der Pfändungsurkunde die Auszahlung beantragen, der Mieter ist gegen Missbrauch allerdings rechtlich abgesichert.

Beachten Sie, dass diese klassischen Modelle der Kautionsverwaltung nicht von jeder Bank angeboten werden, sodass Sie sich auch mit Alternativen wie Tages- und Festgeldkonten oder Mietkautionsbürgschaften auseinandersetzen sollten.

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1.3. Welche Rolle spielt die Mietkaution im Mietverhältnis?

Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung, die grundsätzlich zu Beginn des Mietverhältnisses an den Vermieter gezahlt wird. Dieser sichert sich damit gegen mögliche finanzielle Risiken ab. Bestehen am Ende des Mietverhältnisses keine berechtigten Forderungen an den Mieter, hat dieser Anspruch auf die volle Auszahlung der Mietkaution inklusive Zinsen.

Allerdings ist eine Mietkaution keine gesetzliche Pflicht, sondern muss im Mietvertrag vereinbart sein. Darüber hinaus gilt eine gesetzliche Obergrenze (§ 551 BGB): Die Mietkaution darf maximal drei Nettokaltmieten ohne Nebenkosten betragen, sodass bei 900 Euro Kaltmiete höchstens 2.700 Euro zulässig wären.

Gut zu wissen: Sie dürfen die Kaution in drei gleichen monatlichen Raten zahlen. Die erste Rate muss zu Mietbeginn, die beiden weiteren in den unmittelbar folgenden Monaten entrichtet werden.

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1.4. Wem stehen die Zinsen auf dem Mietkautionskonto zu?

Die Zinsen, die während der Mietdauer anfallen, stehen grundsätzlich dem Mieter zu. Auch wenn die Zinserträge bei klassischen Mietkautionskonten vergleichsweise gering ausfallen, kann sich über mehrere Jahre ein relevanter Betrag ansammeln. Da die Zinsen Teil der Kaution sind, können sie jedoch im Streitfall zur Begleichung berechtigter Forderungen verwendet werden.

Ein Paar liegt auf einem Sofa neben Umzugskisten.

Mit einer Mietkautionsbürgschaft können Sie das Geld der Kaution auch für Ihren Umzug verwenden. Die Kosten können bei einigen Anbietern jedoch sehr hoch ausfallen.

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2. Wie schneiden alternative Kautionskonten im Vergleich ab?

Alternative Anlageformen zur Kautionsverwaltung werden immer häufiger genutzt. Besonders Tagesgeld– und Festgeldkonten sind beliebt, da sie deutlich besseren Zinsen als ein klassisches Mietkautionskonto bieten.

Damit diese Varianten rechtlich zulässig sind, müssen sie jedoch treuhändisch geführt oder korrekt verpfändet werden, was allerdings nur eingeschränkt möglich ist. In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen, wie der Ablauf funktioniert und welche Vor- und Nachteile sich ergeben.

2.1. Kann ein Tagesgeldkonto als Mietkautionskonto genutzt werden?

Ein Tagesgeldkonto kann grundsätzlich als spezifisches Mietkautionskonto dienen, wenn es vom Vermieter treuhändisch geführt oder an ihn verpfändet wird. Allerdings lassen sich nur wenige Banken darauf ein.

Im besten Fall ist folgender Vorgang möglich: Der Mieter sucht sich ein Tagesgeldkonto mit einer attraktiven Verzinsung. Er eröffnet das Konto auf seinem Namen und zahlt die vereinbarte Kautionssumme ein. Daraufhin vereinbart er mit der Bank eine Verpfändung zugunsten des Vermieters. Der Vermieter erhält eine schriftliche Bestätigung über das bestehende Pfandrecht.

Wichtig: Stimmt die Bank einer Verpfändung des Kontos nicht zu, fehlt die rechtliche Absicherung für den Vermieter. In diesem Fall können sich beide Parteien darauf verständigen, dass der Vermieter ein Tagesgeldkonto auf seinen Namen eröffnet. Dieses Konto wird dann jedoch nicht treuhändisch geführt, sodass der Mieter hier rechtlich im Nachteil ist.

Ein Vorteil eines Tagesgeldkontos im Vergleich zum klassischen Mietkautionskonto ist die deutlich höhere Verzinsung des Guthabens, wobei Sie in den ersten Monaten meist von attraktiven Aktionszinsen profitieren können. Darüber hinaus ist ein Tagesgeldkonto häufig gebührenfrei und jederzeit kündbar.

Beachten Sie allerdings, dass beide Parteien einem solchen Modell zustimmen müssen.

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2.2. Wie funktioniert ein Festgeldkonto als Mietkautionslösung?

Auch ein Festgeldkonto als Mietkautionsmodell benötigt eine treuhändische Verwaltung oder eine formelle Verpfändung, ohne die keine rechtliche Absicherung für beide Parteien möglich ist. Der Ablauf ähnelt dem Tagesgeldmodell, wobei Sie die Kaution beim Festgeld für einen festen Zeitraum zu einem garantierten Zinssatz anlegen.

Der wesentliche Unterschied zum Tagesgeld liegt in der Laufzeitbindung: Während der vereinbarten Laufzeit ist das Guthaben nicht ohne weiteres verfügbar. Möchten Sie also vor Ende der Laufzeit an die Kaution heran, müssen Sie dafür hohe Gebühren zahlen.

Im Vergleich zu alternativen Varianten ist das Festgeldkonto daher nicht sehr flexibel, bietet aber eine etwas höhere Verzinsung als das Tagesgeld.

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2.3. Welche Besonderheiten gelten für ein Mietkautionsdepot?

Ein Mietkautionsdepot ist eine vergleichsweise moderne Lösung. Statt die Kaution als klassische Spareinlage anzulegen, investieren Sie den Betrag in ein Wertpapierdepot, häufig in Fonds oder ETFs. Damit müssen beide Parteien jedoch einverstanden sein.

Einige Vor- und Nachteile eines Mietkautionsdepots im Überblick:

    Vorteile
  • höhere Renditechancen als bei klassischen Spareinlagen
  • langfristig potenziell besserer Inflationsausgleich
    Nachteile
  • Banken können Verpfändung verweigern, was zu rechtlicher Unsicherheit führt
  • Wertschwankungen können zu Verlusten führen
  • bei ungünstigem Marktverlauf kann das Depot unter dem ursprünglichen Kautionsbetrag liegen
  • zusätzliche Depotgebühren oder Fondskosten können anfallen

Beispiel: Steigt das Depot durchschnittlich um 5 % pro Jahr im Wert, kann sich eine Kaution von 3.000 Euro innerhalb von fünf Jahren deutlich erhöhen. Fällt das Depot jedoch um 10 %, reduziert sich der Wert entsprechend, wobei der Vermieter dennoch Anspruch auf die volle Kautionssumme hat.

Ein Mietkautionsdepot eignet sich daher eher für langfristige Mietverhältnisse und ist mit einem höheren Risiko für beide Parteien verbunden.

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3. Mietkautionsbürgschaft als Alternative: Was sollten Sie wissen?

Neben der Möglichkeit, die Kaution separat anzulegen, können Sie auch eine Mietkautionsbürgschaft in Erwägung ziehen. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass Sie keine hohe Kautionssumme auf einmal hinterlegen müssen. Stattdessen bürgt ein Finanzdienstleister für eventuelle Schäden am Mietobjekt, wobei dafür eine laufende Gebühr fällig wird.

Doch wie funktioniert dieses Modell genau und welche Kosten entstehen langfristig? In diesem Kapitel geben wir Ihnen eine sachliche Einordnung.

3.1. Wie funktioniert eine Mietkautionsbürgschaft konkret?

Drei Geldscheine stecken in einem roten Sparbuch.

Vermieterkonten im Vergleich: Wie günstig ein Mietkautionskonto ist, hängt auch davon ab, wer die Gebühren trägt. Eröffnet der Vermieter ein Treuhandkonto, sollte er auch für die Kosten aufkommen. Die Gebühren einer Bürgschaft trägt immer der Mieter.

Bei einer Mietkautionsbürgschaft tritt meist eine Bank oder ein anderer Finanzdienstleister gegenüber dem Vermieter als Bürge auf. Anstelle einer Barkaution erhält der Vermieter eine Bürgschaftsurkunde.

Somit schließt der Mieter einen Vertrag mit dem Bürgschaftsanbieter ab und zahlt für diese Dienstleistung eine jährliche Prämie. Der Anbieter garantiert dem Vermieter die Zahlung bis zur vereinbarten Höhe. Im Schadensfall zahlt der Anbieter an den Vermieter, fordert den Betrag jedoch anschließend vom Mieter zurück.

Für den Vermieter besteht bei seriösen Anbietern nur ein sehr geringes Ausfallrisiko, allerdings muss er die Bürgschaft akzeptieren. Der Mieter kann diese nicht einseitig durchsetzen.

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3.2. Welche Kosten entstehen langfristig bei einer Bürgschaft?

Die jährliche Gebühr liegt häufig zwischen 4 und 7 % der Kautionssumme und ist somit recht teuer. Beispiel: Bei einer Kaution von 2.500 Euro und einer Prämie von 5 % zahlen Sie über die Jahre etwa folgende Gebühren:

  • 2 Jahre Mietzeit: 250 Euro
  • 5 Jahre Mietzeit: 625 Euro
  • 8 Jahre Mietzeit: 1.000 Euro

Im Gegensatz zur klassischen Kaution erhalten Mieter diese Beiträge nicht zurück. Sollten Ihnen die Kosten im Laufe der Zeit allerdings zu hoch sein, können Sie die Mietkautionsbürgschaft meist fristlos kündigen und durch eine direkte Kautionszahlung ersetzen. Diese kann der Vermieter jedoch zur Bedingung machen, bevor er die Bürgschaftsurkunde entsprechend freigibt.

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3.3. Welche Vor- und Nachteile sollten Sie abwägen?

Eine Mietkautionsversicherung kann eine sinnvolle Variante der Kautionsverwaltung sein, jedoch sollten Sie Vor- und Nachteile abwägen:

    Vorteile
  • keine hohe Einmalzahlung zu Mietbeginn
  • mehr finanzieller Spielraum für Möbel, Umzug oder Renovierung
  • schnelle und digitale Abwicklung bei vielen Anbietern
    Nachteile
  • laufende, nicht erstattungsfähige Kosten
  • Abhängigkeit von der Zustimmung des Vermieters
  • Bonitätsprüfung vor Vertragsabschluss möglich
Ein junge Familie mit zwei Kindern vorweg betritt eine leeres, renoviertes Haus.

Kautionskonto-Vergleich: Nicht alle Banken akzeptieren für Mietkautionskonten die Eröffnung von beiden Mietparteien. Einige richten sich ausschließlich an Vermieter, in seltenen Fällen nur an Mieter.

Grundsätzlich raten wir Ihnen nur zu diesem Modell, wenn Sie als Mieter wenig Rücklagen haben und die Zahlung einer Kaution, etwa zusätzlich zum Umzug, eine große finanzielle Belastung wäre.

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4. FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Mietkautionskonten im Vergleich

4.1. Wo schließen Sie ein Mietkautionskonto am besten ab?

Je nach gewünschter Anlageform kommen unterschiedliche Anbieter infrage. Während klassische Mietkautionskonten vor allem noch von Filial- und einigen Direktbanken geführt werden, finden Sie günstige Konditionen bei Tages- und Festgeldkonten eher bei Online-Anbietern.

Mietkautionsbürgschaften werden überwiegend von Versicherungen und spezialisierten Finanzdienstleistern wie etwa Baloise, heysafe oder kautel angeboten, wobei der Antragsprozess schnell online erledigt ist.

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4.2. Wo gibt es ein kostenloses Mietkautionskonto?

Komplett kostenlose Mietkautionskonten sind selten, wobei sie dann überwiegend für Vermieter angeboten werden. Einige Banken verzichten auf Kontoführungsgebühren, verlangen aber Mindestanlagen oder führen das Konto nur für Bestandskunden.

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4.3. Welche Nachteile hat ein Kautionskonto für Vermieter?

Der Vermieter darf rechtlich nicht frei über das Geld verfügen, da es treuhänderisch verwaltet wird. Zudem ist der Verwaltungsaufwand bei einem Kautionskonto für Vermieter höher, etwa bei Verpfändung und späterer Freigabe.

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4.4. Wie viel Zinsen gibt es auf ein Mietkautionskonto?

Die Verzinsung orientiert sich meist am aktuellen Sparzinsniveau und liegt häufig nur bei 0,1 bis 1 % pro Jahr. In Niedrigzinsphasen sind die Erträge entsprechend minimal, wobei selbst die besten Mietkautionskonten Ihnen keinen Inflationsausgleich bieten können.

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4.5. Wie viel kostet ein klassisches Mietkautionskonto im Vergleich?

Die Kosten liegen je nach Bank meist zwischen 0 und 30 Euro pro Jahr. Manche Institute erheben einmalige Einrichtungsgebühren. Die genauen Konditionen hängen vom Anbieter und der Kontoführung ab.

Viele Tagesgeldkonten sind deutlich günstiger als klassische Mietkautionskonten, können aber häufig nicht treuhändisch geführt und verpfändet werden.

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Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist ein Mietkautionskonto und wofür wird es benötigt?
  2. Wie schneiden alternative Kautionskonten im Vergleich ab?
  3. Mietkautionsbürgschaft als Alternative: Was sollten Sie wissen?
  4. FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Mietkautionskonten im Vergleich
Markus H.
Markus H.Redakteur für Sichere Geldanlage
Nele B.
Nele B.Lektorin für Sichere Geldanlage
Vergleichssieger
Baloise
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Neutral und unabhängig:

Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.

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In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.

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Kommentare (10) zum Mietkautionskonto Vergleich 2026
  • Ron

    Hallo 👋🏻

    Das Postbank Konto gibt es leider nicht mehr seit Oktober 2020.

    Beste Grüße
    Ron

    • Markus H. - Vergleich.org

      Hallo Ron,

      vielen Dank für Ihren aufmerksamen Hinweis zu unserem Mietkautionskonto-Vergleich.

      Wir haben unsere Vergleichstabelle aktualisiert und das veraltete Angebot der Postbank aus unserem Vergleich entfernt.

      Viele Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

  • C. Schonert

    Leider bietet die Deutsche Bank das Mietkautionskonto auch nur noch für Bestandskunden an, heute wurde ich in einer Filiale abgewiesen, weil ich kein Konto dort habe..

    • Markus H. - Vergleich.org

      Sehr geehrte Frau Schonert,

      vielen Dank für Ihre wertvolle Anmerkung zu unserem Mietkautionskonto-Vergleich.

      Wir haben die entsprechende Tabellenzeile angepasst und unseren Vergleich aktualisiert.

      Viele Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

  • Michael Rose

    Die VW-Bank bietet das Mietkautionskonto nicht mehr an.

    • Markus H. - Vergleich.org

      Sehr geehrter Herr Rose und weitere Kommentatoren,

      wir werden uns diese Produktübersicht genauer ansehen und etwaige Fehler bzw. veränderte Konditionen korrigieren.
      Wir bedanken uns recht herzlich für die Hinweise!

      Freundliche Grüße
      Vergleich.org

  • F. Fisch

    Die Targobank besteht auf ein aktives Gehaltskonto (Auskunft der Filiale Passau, 16.8.2019). Bitte entsprechend oben anpassen.

  • Conrad

    War heute bei der Commerzbank Landau. Mietkautionskonten werden nur noch in Verbindung mit einem Girokonto eröffnet. 7.8.2019

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