Immobilienportale im Test 2016

Test: Wer liefert die besten Ergebnisse bei der Wohnungssuche?

AbbildungTestsiegerImmobilienScout24.dePreis-Leistungs-Siegerimmowelt.deimmonet.de1A-ImmobilienmarktSalz&Brotebay-Kleinanzeigen.de
AnbieterImmobilienScout24.deimmowelt.deimmonet.de1A-ImmobilienmarktSalz&Brotebay-Kleinanzeigen.de
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung2,3gut
11/2016
Größe des Angebotssehr großdurchschnittlichgroßdurchschnittlichkleineher klein
Qualität der Angebotesehr gutsehr gutgutgutzufriedenstellenddurchwachsen
Darstellung der Suchergebnissesehr gutsehr gutgutgutdurchschnittlichdurchschnittlich
Filtermöglichkeitenvielevielesehr vielevielevielezu wenige
Usability für Suchendegut
Inhalte teilweise nur für angemeldete Nutzer sichtbar
sehr gutsehr gutdurchschnittlichgutdurchschnittlich
Usability für Anbietersehr gutsehr gutgutgutgutgut
MerkzettelJaJaJaJaJaJa
Mobile VersionJaJaJaJaJaJa
Appkompatibel mit Applekompatibel mit Androidkompatibel mit Windowskompatibel mit Applekompatibel mit Androidkompatibel mit Windows
Kindle
kompatibel mit Applekompatibel mit Androidkompatibel mit Applekompatibel mit Android
Kostenfrei für Suchende
kostenpflichtige Suchanzeigen

kostenpflichtige Suchanzeigen (außer für WG)

kostenpflichtige Suchanzeigen

kostenpflichtiges Premiumangebot

kostenpflichtige Premiumanzeigen
Kostenfrei für Anbieter
kostenpflichtige Premiumanzeigen
Gebühren
Preis für Gesuche2 Wochen: 19,90 €
4 Wochen: 29,90 €
4 Wochen: 14,90€2 Wochen: 14,90 €
4 Wochen: 24,90 €
3 Monate: 69,90 €

keine Gesuche

keine Gesuche
Preis für Angebote1 Woche: 4,90-23,90 €
2 Wochen: 23,90-69,00 €
4 Wochen: 39,90-119,00 €
3 Monate: 79,90-219,00 €
unbegrenzt: 219,00-499,00 €
Basistarif; Preis richtet sich nach Lage und Wert der Immobilie
2 Wochen: 24,90 €
4 Wochen: 39,90 €
3 Monate: 99,90€
gilt für Mietobjekte
2 Wochen: 34,95-49,95 €
4 Wochen: 49,95-74,95 €
2 Monate: 89,95-129,95 €
3 Monate: 114,95-164,95 €
gilt für Mietobjekte; Standardtarif; Preis richtet sich nach Lage und Wert der Immobilie
2 Wochen: 29,90 €
8 Wochen: 99,90 €
gilt für Standardanzeigen
2 Wochen 49,90 €
8 Wochen: 149,90 €
gilt für Komfortanzeigen
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4.6/5 aus 23 Bewertungen

Wohnungssuche im Internet: So finden Sie Ihr neues Domizil!

Das Wichtigste in Kürze
  • Das größte und breiteste Angebot bietet der Testsieger ImmobilienScout24. Hier ist die Wohnungssuche sehr übersichtlich und bequem gestaltet. Es gibt Angebote von privaten und gewerblichen Anbietern, die von den Nutzern bewertet werden können. Für Inserenten gibt es zwar viel Service, das Portal ist aber im Vergleich meist teurer als die Konkurrenz.
  • immowelt.de und immonet unterscheiden sich hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit kaum. Für gewerbliche Anbieter sind die Konditionen etwas günstiger als beim Testsieger, dafür ist das Angebot für Suchende etwas kleiner.
  • ebay-Kleinanzeigen ist kein spezialisiertes Immobilienportal. Das Angebot fällt kleiner aus und lässt sich schlechter filtern. Dafür sind die Anzeigen kostenlos. Zudem ist die Chance auf Miet-Schnäppchen größer als bei den anderen Anbietern im Test. So werden hier häufig auch Nachmieter gesucht, die einen laufenden Mietvertrag mit günstigen Konditionen übernehmen können.

neue-wohnung
Etwa 9,4 Millionen Deutsche wechseln laut der Umzugsstudie 2014 jährlich den Wohnort. Die Gründe dafür fallen oft unterschiedlich aus: Nach dem Schulabschluss ziehen die meisten zum Studium oder zum Arbeiten in die erste eigene Wohnung; man findet einen neuen Partner und zieht zusammen; eine Familie wird gegründet und braucht mehr Raum; berufliche Veränderungen verlangen nach einem Wohnortwechsel. Manchmal ist es auch die reine Abenteuerlust und die Suche nach etwas Neuem, die uns dazu veranlasst, nach einem neuen Heim zu suchen. Heutzutage ist die Wohnungssuche durch das Internet sehr viel leichter geworden. Auf Immobilienportalen können Interessierte nach passenden Angeboten suchen, den Anbieter direkt kontaktieren und einen Besichtigungstermin vereinbaren. Wir haben die größten deutschen Immobilienportale getestet und verraten Ihnen, wo Sie am leichtesten Ihre neue Traumwohnung finden.

1. Zehn Tipps, wie Sie schnell Ihre neue Wohnung finden

Diese Unterlagen gehören zur Wohnungsbewerbung:
  • Einkommensnachweise der letzten 3 Monate
  • aktuelle Schufa-Auskunft
  • Kopie des Personalausweises von allen Mietern
  • Bestätigung der Mietschuldenfreiheit
  • Angaben zum bisherigen Vermieter inkl. Tel.
  • ggf. Kopie vom Wohnberechtigungsschein
  • ggf. Angaben zu Rente, Bafög, Arbeitslosengeld oder Unterhalt
  • ggf. Bürgschaft
  • bei barrierefreien / behindertengerechten Wohnungen Begründung der Notwendigkeit
  • nur auf Anfrage: ausführliche Mieterselbstauskunft

Die folgenden Hinweise sollten Sie bei der Suche nach einer neuen Wohnung auf jeden Fall beachten:

  1. Überlegen Sie sich, was genau Sie suchen. Welche Ausstattung muss Ihre Wohnung haben, worauf können Sie gegebenenfalls verzichten? Kompromissbereitschaft erhöht Ihre Chancen auf eine neue Wohnung ungemein. Gehört z.B. kein Keller zur Wohnung, lohnt es sich ggf. zusätzlich Stauraum zu mieten. Setzen Sie sich klare Limits: Welche Größe muss die Wohnung mindestens haben? Wie hoch darf die Miete maximal sein? Bedenken Sie: Jede zusätzliche Ausstattung schlägt sich unweigerlich in der Miete nieder.
  2. Gerade wenn Sie in eine neue Stadt ziehen, ist es sinnvoll, sich zunächst über die einzelnen Stadtteile zu erkundigen und die potentielle Wohngegend zu erkunden. So fallen jene Angebote weg, bei denen das Umfeld Ihnen sowieso nicht zusagt.
  3. Scheuen Sie nicht vor Inseraten zurück, die keine Bilder beinhalten. Diese müssen nicht schlecht sein – werden aber in der Regel seltener aufgerufen. Daher ist die Chance, den Zuschlag zu bekommen, auch meist größer. Fordern Sie ggf. beim Anbieter Bilder an.
  4. Vergleichen Sie die Miete mit dem Mietpreisspiegel der Umgebung. Zwar können Vermieter bei der Neuvermietung einer Immobilie die Miethöhe unabhängig vom Mietpreisspiegel erhöhen, dennoch haben Sie damit einen Maßstab, der hilfreich sein kann. Übrigens: Preisverhandlungen bei der Miete sind in der Regel nicht üblich.
  5. Achten Sie auf die angegebenen Nebenkosten. Fragen Sie den Vermieter, auf welche Basis diesen zugrunde liegt. Wurden Sie nur vom Vormieter übernommen? Für wie viele Personen sind die Kosten ausgelegt? Zu unterscheiden ist auch zwischen warmen und kalten Nebenkosten. Bei Wohnungen mit Gastherme müssen Sie beispielsweise die Heizkosten separat auf den Mietpreis aufschlagen, da diese nicht in den Nebenkosten enthalten sind. Dafür ist auch der Blick auf den Energieausweis sinnvoll. Dieser muss Ihnen spätestens zur Besichtigung vorgelegt werden. Ausgenommen sind Baudenkmäler, die von der Ausweispflicht befreit sind.
  6. Haben Sie ein interessantes Angebot gefunden, nehmen Sie am besten direkt – telefonisch – Kontakt mit dem Anbieter auf. Bekunden Sie Interesse und beantworten Sie erste Fragen. So können Sie auch leicht einen passenden Besichtigungstermin vereinbaren und klären, welche Unterlagen der Vermieter von Ihnen ggf. benötigt.
  7. Bei der Besichtigung zählt – wie so oft – auch der erste Eindruck. Seien Sie pünktlich, achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres und begegnen Sie Ihrem Gegenüber freundlich und höflich. Stellen Sie interessierte Fragen: So machen Sie deutlich, dass es Ihnen mit der Wohnung ernst ist.
  8. Vergleichen Sie mehrere Wohnungen miteinander. Schlagen Sie nicht direkt bei der ersten Besichtigung zu, sondern suchen Sie sich eine Referenz. So fällt es leichter, sich für eine Wohnung zu entscheiden, die wirklich zu Ihnen passt.
  9. Schnell sein ist das A und O: Reichen Sie alle notwendigen Unterlagen so schnell wie möglich vollständig ein! In den meisten Fällen erhält der Mieter den Zuschlag, dessen Unterlagen zuerst vorliegen.
  10. Überprüfen Sie den Mietvertrag, bevor Sie ihn unterschreiben. Stimmen die Angaben zur Größe der Wohnung mit denen des Inserats überein? Bindend ist letztlich die Angabe aus dem Mietvertrag, wobei aber bis zu 10% Abweichung von der tatsächlichen Größe erlaubt sind. Gibt es Regelungen zu Haustieren? Muss ggf. das Treppenhaus gereinigt oder Schnee geschippt werden? Darf ein Garten mitgenutzt werden?

2. Durchschnittliche Mietpreise in Deutschland

Stadt Durchschnittskaltmiete pro m²
Berlin 5,67-8,34 €
Bochum 4,69-6,49 €
Dresden 5,42-5,92 €
Düsseldorf 7,25-8,85 €
Frankfurt am Main 7,76-8,85 €
Hamburg 6,52-8,89 €
Hannover 5,42-6,60 €
Kiel 5,21-7,17 €
Köln 7,00-9,30 €
München 9,60-10,59 €

Quelle: F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Stand: Dezember 2014.

3. Was bedeutet Staffelmiete?

Immer häufiger liest man in den Exposés der Immobilien den Begriff „Staffelmiete“. Doch was ist damit gemeint? Im Prinzip ist eine Staffelmiete nichts anderes als eine Mieterhöhung. Bei dieser Form der Miete steht allerdings von vornherein fest, zu welchen Zeitpunkten und um welchen Betrag die Miete angehoben wird. Die jeweilige Mietstaffel gilt für mindestens ein Jahr. Für den gesamten Zeitraum der Staffelung sind keine weiteren Erhöhungen (mit Ausnahme der Betriebskosten) zulässig. Im Vergleich der sonst für Wohnraum geltenden Begrenzung der Mieterhöhung bis auf Höhe der Vergleichsmiete, die ortsüblich ist, liegt die Staffelmiete meist über der normalen Preisentwicklung.

Hinweis: Lesen Sie auch den Mietvertrag diesbezüglich vor dem Unterschreiben durch. Eine Staffelmiete kann sehr teuer für Sie werden, da diese häufig mit einer Klausel zur Mindestmietdauer gekoppelt wird. Dann können Sie die Wohnung nicht einfach kündigen, wenn Ihnen die Miete zu hoch wird.

4. Garten, Balkon, Terrasse & Co.: Was gehört zur Wohnfläche und was nicht?

Nachmessen lohnt sich: Die Wohnfläche bildet die Berechnungsgrundlage für Miete und Nebenkosten.

Nachmessen lohnt sich: Die Wohnfläche bildet die Berechnungsgrundlage für Miete und Nebenkosten.

Die Wohnfläche ist nicht nur für die Höhe der Miete entscheidend, sie bildet auch die Grundlage für viele Posten der Betriebs- und Nebenkostenabrechnung. Dabei gilt: Je mehr Wohnfläche, desto Höher die Nebenkosten. Daher kann sich das Nachmessen durchaus lohnen. Wenn im Mietvertrag nicht anders angegeben, so bildet für die Berechnung der Wohnfläche die sogenannte Wohnflächenverordnung die Grundlage. Diese regelt, was zur Wohnfläche gehört und was nicht. Nicht immer ist die Grundfläche der Wohnung identisch mit der Wohnfläche:

  • Für Wohnflächen unterhalb von Schrägen oder Treppen gilt: Bis zu einer Deckenhöhe von 1 Meter zählt diese nicht zur Wohnfläche. Von einer Deckenhöhe von 1 Meter bis 1,99 Meter wird die Hälfte der Fläche angerechnet. Ab einer Deckenhöhe von 2 Meter zählt die Fläche zu 100 % zur Wohnfläche.
  • Keller, Waschküche, Heizungsraum und Garage sind nicht Teil der Wohnfläche.
  • Balkone, Loggien und Terrassen werden in der Regel mit 25 % der Fläche miteinberechnet, selten zu 50 %.
  • Ungeheizte Wintergärten und Schwimmbädern zählen mit 50 % der Fläche, geheizte dagegen vollständig.
  • Pfeiler, Säulen oder Schornsteine zählen nicht zur Wohnfläche, wenn sie höher als 1,50 Meter sind und die Grundfläche mehr als ein 0,1 m² beträgt.
  • Tür-, Fenster- und Wandnischen zählen dann nicht zur Wohnfläche, wenn Sie weniger als 13 cm tief sind und nicht bis zum Boden reichen.

Hinweis: Berechnungsgrundlage für alle Kosten ist immer die Wohnfläche, die im Mietvertrag angegeben ist. Hierbei gilt eine Kulanz von 10 %, die diese Angabe vom tatsächlichen Wert abweichen darf.

5. Gesetzliche Meldepflicht

Wer den Wohnsitz wechselt – egal ob nur innerhalb einer Ortschaft oder darüber hinaus sogar in eine fremde Stadt zieht – ist gesetzlich dazu verpflichtet, sich am neuen Wohnort behördlich zu melden. Dies nennt man gesetzliche Meldepflicht. Sie müssen bei einem Umzug also das zuständige Einwohnermeldeamt über den Wechsel des Wohnortes informieren. Für diese Anmeldung bzw. Ummeldung geben Ihnen die meisten Gemeinden nur eine Woche, maximal jedoch zwei Wochen Zeit. Bei Nichteinhaltung dieser Frist droht ein Ordnungsgeld von bis zu 500 Euro.

Folgende Unterlagen benötigen Sie für die Ummeldung:

  • ausgefülltes Meldeformularder jeweiligen Gemeinde
  • Personalausweis, Reisepass, Kinderausweis und ggf. Geburtsurkunde alle anzumeldenden Personen
  • ggf. Einzugsbestätigung des Vermieters bzw. Mietvertrag

Darüber hinaus können die Gemeinden eigene Bestimmungen haben, die sich stärker unterscheiden. In der Regel müssen Sie zur Anmeldung persönlich erscheinen, Sie können sich aber mit einer schriftlichen Vollmacht auch durch eine andere Person vertreten lassen.
schluessel

6. Alternative zur eigenen Wohnung: WGs

Eine Alternative zur eigenen Wohnung ist die Wohngemeinschaft. Dabei werden teile der Wohnung – etwa Küche und Bad – gemeinsam genutzt, während jeder Bewohner noch ein eigenes Zimmer zur Verfügung hat. Gerade viele junge Leute streben nach dem Schulabschluss danach, das elterliche Heim zu verlassen. Wer keine Unsummen für die Miete berappen möchte oder kann, den zieht es häufig in eine solche Wohngemeinschaft. Die Gründe, sich für das gemeinsame Wohnen in einer WG zu entscheiden, sind letztlich sehr vielseitig.

Tipp: Bei der Suche nach einer WG helfen Ihnen spezialisierte Portale wie dreamflat.de, wg-gesucht.de, wohngemeinschaft.de und noch einige weitere. Ausführliche Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema WG finden Sie in unserem WG-Zimmer Vergleich.

7. Kampf um den Markt: ImmobilienScout24 und die Konkurrenz

ImmobilienScout24: Guter Service, aber schleichende Preiserhöhung

Der Marktführer unter den Immobilienportalen ist ImmobilienScout24. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und hat sich seither gegenüber allen anderen Anbietern durchsetzen können. Das Portal hat bisher die größte Reichweite und darüber hinaus das breiteste Angebot. Das lässt man sich allerdings auch etwas kosten: Für das Einstellen von Inseraten erhält man zwar einen Top-Service, der sogar soweit reicht, dass Privatanbieter (kostenpflichtig) die Anzeigenerstellung inkl. Fotos und Exposé vollständig ImmobilienScout24 überlassen können. Dafür zahlt man hier im Schnitt fast immer mehr als bei der Konkurrenz. Die Gebühren für Inserate werden bisher individuell vereinbart und hängen z.B. vom Wert der Immobilie oder von ihrer Lage ab.

immobilienscout24-screen

Seit Herbst 2014 führt man zudem ein völlig neues Preismodell ein, die sogenannte „Mitgliedschaft“. Während gewerbliche Anbieter bisher Pakete für eine bestimmte Anzahl von Inseraten mit Zusatzleistungen wie einer besseren Platzierung der Angebote erwerben konnten, wird für die Mitgliedschaft eine Pauschale fällig. Damit können so viele Objekte eingestellt werden, wie man will, auch Zusatzleistungen kosten nicht mehr extra. Darüber hinaus erhalten Mitglieder automatisch Zugriff auf die Marktdaten, was bei der Gestaltung des Preises für die Objekte relevant ist. Diese Neuerungen sind zwar ein deutliches Plus, gleichzeitig ist mit der Umstellung aber auch eine spürbare Preiserhöhung einhergegangen. Bisher stehen gewerblichen Anbietern die klassischen Pakete weiterhin zur Verfügung. Für wie lange, bleibt jedoch abzuwarten.

Aufholjagd auf dem Immobilienmarkt: immowelt.de und immonet fusionieren

Mit der DUO-Partnerschaft werden Anzeigen auf beiden Portalen zugleich veröffentlicht.

Mit der DUO-Partnerschaft werden Anzeigen auf beiden Portalen zugleich veröffentlicht.

Zudem sind dem Marktführer die beiden Konkurrenten immowelt.de und immonet stark auf den Fersen. Im Februar 2015 wurde die Zusammenführung der Immowelt-Gruppe und der zu Axel Springer Classifieds gehörenden Immonet-Gruppe beschlossen. Im April 2015 erfolgte die Genehmigung der Fusion durch das Bundeskartellamt.

Seitdem ist es möglich, als Anbieter ein gemeinsames Paket für beide Portale zu erwerben. Anzeigen werden dann automatisch auf beiden platziert. Die Kosten für die DUO-Partnerschaft richten sich nach der Anzahl eingestellter Objekte. Hinzu kommen Services wie die professionelle Gestaltung von Exposés, Zugriff auf Marktdaten, Einbindung von Videos, usw. Sowohl hinsichtlich der Preise als auch was Reichweite und Angebotsvielfalt betrifft treten die beiden Portale damit noch stärker in den Machtkampf um die Marktführerschaft mit Konkurrent ImmobilienScout24. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Unkonventionell: Salz&Brot schwimmt gegen den Strom

Einen anderen Weg als die drei großen Immobilienportale geht das relativ unbekannte Portal Salz&Brot. Dieses ist für Anbieter völlig kostenlos. Dabei richtet sich Salz&Brot allerdings nicht nur an private Vermieter, die die hohen Inseratsgebühren der anderen Portale scheuen. Auch für gewerbliche Anbieter gibt es Vorteile. Durch die Nutzung der OpenImmo-Schnittstelle können diese Ihre Wohnungsangebote schnell und einfach importieren. Das Portal nutzt darüber hinaus auch soziale Netzwerke, um Angebote weiter zu verbreiten.

Suchende können Salz&Brot kostenlos nutzen. Dafür muss man sich registrieren. Allerdings sind die kostenlosen Funktionen begrenzt: Merkzettel, Speicherfunktion und unbegrenzter Kontakt zu Anbietern sind erst nach Erwerb eines Premium-Passes vorhanden. Diesen gibt es für 3 Stunden, 3 Tage, 1 Woche oder einen Monat.

ebay-Kleinanzeigen: Geheimtipp für Schnäppchenjäger mit Geduld

Für gewerbliche Anbieter ist der Marktplatz von ebay-Kleinanzeigen weniger geeignet. Hier finden sich eher Privatleute, die eine Wohnung vermieten wollen. Wer einen Nachmieter, Untermieter oder Zwischenmieter sucht, wird auf ebay-Kleinanzeigen oft einfacher – und günstiger – fündig, als über die großen Portale, da das Einstellen von Inseraten kostenlos möglich ist. Premium-Optionen können anschließend hinzugebucht werden.

Für Suchende ist dabei auch die Schnäppchenchance besonders hoch, zumindest in Städten mit stark steigenden Mieten, wie Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg oder München. Hat man z.B. eine mehrmonatige Kündigungsfrist, will die Wohnung aber schneller abgeben, weil man bereits eine neue Bleibe gefunden hat, dann bleibt noch die Suche nach einem Nachmieter als Option. Als Nachmieter wiederum übernimmt man mit Einverständnis des Vermieters den laufenden Mietvertrag – zu den bestehenden Konditionen. Bei einer klassischen Neuvermietung mit einem neuen Mietvertrag kann der Vermieter dagegen die Miete deutlich anheben. Besonders in Großstädten gilt häufig: Je älter der Mietvertrag, desto günstiger ist die Miete im Vergleich.

Da ebay-kleinanzeigen allerdings kein klassisches Immobilienportal ist, gestaltet sich die Suche nach dem passenden Objekt an sich etwas schwieriger, da deutlich weniger Filter zur Verfügung stehen. Daher müssen die Suchergebnisse oft einzeln durchgegangen werden. Dennoch: Auch hier finden sich viele tolle Angebote. Frei nach dem Motto: Wer suchet, der findet!

Kommentare (1)
  1. Bernd sagt:

    Ich find den Test sehr interessant.Und empfinde das auch so …ich finde auch die neue Optik von Immonet sehr ansprechend , allerdings fehlen da ja noch einige Immobilienportale.Mir persönlich gefällt von der Optik miettraum.com sehr gut. Vieleicht macht ihr das auch mal zur WG Suche – dort gibt es viele schöne Seiten.Mit besten Grüßen Bernd

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