Musik-Streaming Test 2016

Die 7 besten Musik-Streaming-Dienste im Vergleich.

AbbildungTestsiegerDeezerPreis-Leistungs-SiegerSpotifyApple MusicGoogle Play MusicqobuzTidalNapster
AnbieterDeezerSpotifyApple MusicGoogle Play MusicqobuzTidalNapster
Preis (Premium) pro Monat 9,99 € 9,99 € 9,99 € 9,99 € 9,99 € 9,99 € 9,95 €
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
10/2016
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Bewertung1,4sehr gut
10/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
10/2016
Gratis-Testversion
der Premium-Variante

14 Tage

30 Tage

90 Tage

90 Tage

15 Tage

30 Tage

30 Tage
kostenlose VersionBei der kostenlosen Variante des entsprechenden Dienstes sind einige grundlegende Funktionen enthalten, aber die Songs werden u.a. durch Werbung unterbrochen. Die Shuffle-Funktion kann man dann leider nicht ausschalten; Songs in ausgewählten Alben können also nur zufällig wiedergegeben werden.
Shuffle + Werbung

Shuffle + Werbung

Shuffle + Werbung
Studenten-Tarif
4,99 €

4,99 €
Familien-AboBeim "Familien-Abo" können für einen Aufpreis bis zu 5 Personen zum eigenen Account hinzugefügt werden. Dies lohnt sich auch für Wohngemeinschaften und ist eine äußerst beliebte Option bei Studenten.
14,99 € für 6 Personen

14,99 €

14,99 € für 6 Personen

50 % für jede weitere Person
monatlich kündbarJaJaJaJaJaJaJa
Offline-NutzungHier können Sie einzelne Songs oder ganze Alben auf Ihr Mobiltelefon herunterladen und damit auch offline hören. Erlischt Ihr Abo allerdings, können Sie auf die Songs nicht länger zugreifen.JaJaJaJaJaJaJa
max. Anzahl EndgeräteUnter "Endgeräte" versteht man PCs, Smartphones, Laptops oder Tablets3310 (max. 5 PCs)10346 (max. 3 PCs)
Desktop-PlayerJaJaJaNeinJaJaJa
Appskompatibel mit Android kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Blackberry kompatibel mit Android kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Blackberry kompatibel mit Android kompatibel mit Apple kompatibel mit Android kompatibel mit Apple kompatibel mit Android kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Blackberry kompatibel mit Android kompatibel mit Apple kompatibel mit Android kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple
Smart-TV-AppSmart-TV ist die Bezeichnung für Fernsehgeräte mit Computer-Zusatzfunktionen, insbesondere Internet-Fähigkeiten. "Smarte" Fernsehgeräte haben Zusatzschnittstellen wie USB, Netzwerk, WLAN und Speicherkarten.JaJaNeinNeinNeinNeinJa
Web-Appfür den Browser - ohne Software-DownloadJaJaNeinJaJaJaJa
Anzahl Titelca. 35 Millionenca. 30 Millionenca. 40 Millionenca. 35 Millionenca. 30 Millionenca. 25 Millionenca. 40 Millionen
Genre-Fokus
Exklusive Künstler
kein Fokus
keine exklusiven Künstler
kein Fokus
keine exklusiven Künstler
kein Fokus
Dr. Dre, Taylor Swift
kein Fokus
keine exklusiven Künstler
klassische Musik
keine exklusiven Künstler
Hip Hop, Rap
Jay-Z, Kanye West, Prince, AC/DC
kein Fokus
keine exklusiven Künstler
Auswahl an Hörbüchern
Auswahl an Podcasts
Sound-Qualität
max. 320 kBit/s

max. 320 kBit/s

max. 256 kBit/s

max. 320 kBit/s

bis zu 1.411 kBit/s (verlustfrei)

bis zu 1.411 kBit/s (verlustfrei)

max. 192 kBit/s
Bedienung
IndividualisierungHierunter verstehen wir die individuelle Einstellung der Benutzeroberfläche des jeweiligen Musikstream-Dienstes.
Vor- und Nachteile
  • sehr übersichtliche Oberfläche
  • intuitive Bedienung
  • sehr gute App
  • zügiges Laden
  • viele Extra-Features (z.B. Biografien, Fußball-Kommenatoren, Karaoke)
  • Probleme bei Podcasts
  • übersichtliche Oberfläche
  • einfache Bedienung
  • viele Exklusiv-Inhalte
  • einfache Verbindung zu diversen Abspiel-Geräten
  • App reagiert teilweise etwas träge
  • direkt bei iTunes integriert
  • exklusive Radio-Streams
  • sehr gute App
  • lange Probephase
  • etwas unübersichtliche Oberfläche
  • iTunes Download erforderlich
  • übersichtliche Oberfläche
  • zeitlich angepasste Playlists
  • sehr gute App
  • lange Probephase
  • gute Suchfunktion
  • Musik in CD-Qualität
  • großes Angebot an anspruchsvoller Musik (Jazz, Klassik)
  • mit exklusiven Katalogen + redaktionelles Musik-Magazin
  • HiFi-Soundqualität zubuchbar (19,99 €)
  • einfache Verbindung zu diversen Abspiel-Geräten
  • etwas unübersichtliche Oberfläche
  • mäßige Suchfunktion
  • Musik in CD-Qualität
  • inkl. Musik-Videos
  • viele Exklusiv-Inhalte
  • HiFi-Soundqualität zubuchbar (19,99 €)
  • keine individuellen Vorschläge
  • wenig deutsche Interpreten
  • sehr gute App
  • integrierte Musik-Erkennung (wie Shazam)
  • einfache Verbindung zu diversen Abspiel-Geräten
  • unübersichtliche Suchfunktion
  • kaum individuelle Vorschläge
  • wenig Playlists
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I have a Stream – Musikstreaming-Anbieter im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Musikstreaming ist das Musikhören der Zukunft: anstatt neue Musik zu kaufen, wird sie gemietet und das in einem jederzeit kündbaren Abonnement. Das funktioniert selbst offline, wenn man bspw. mit seinem Smartphone unterwegs ist und keine Verbindung hat.
  • Die verschiedenen Anbieter liefern wahlweise Qualität oder Quantität (oder beides). Für bessere Akustik bzw. hochwertigerres Hörvergnügen muss man auch mehr zahlen.
  • Achten Sie bei dem Musikstreaming-Anbieter Ihres Vertrauens neben den Künstlern, die vielleicht gerade dort nicht zu hören sind, auch auf die angebotenen Zusatzfunktionen sowie die Auswahl an Hörbüchern und/oder Podcasts.

musik-streaming vergleich

Früher war alles besser? Von wegen! Die Zeiten von klobigen Discmen, unflexiblen MP3-Playern oder der Suche nach dem besten Radio-Empfang im Park sind seit dem mobilen Internetzeitalter längst vorbei. Heute wird Musik kaum noch gekauft, um sie anschließend in digitaler Form auf das Endgerät seiner Wahl zu laden. Heute wird gestreamt. Ob Rihanna als Motivator im Fitness-Studio, Coldplay für gemeinsame Stunden oder Mozart für den Sonntags-Spaziergang – die Musikstreaming-Anbieter liefern den passenden Soundtrack für jede Situation und das immer und überall.

Doch welcher Anbieter passt zu meinem Musikgeschmack und meinen Interessen? Soll es mehr sein, als bloß meine Lieblingskünstler im Stream zu hören? In unserem Musikstreaming Vergleich 2016 haben wir die besten Musik-Streaming-Anbieter unter die Lupe genommen und klären in unserer Kaufberatung insbesondere, wer mit welchem Anbieter am besten aufgehoben ist.

musik-streaming headphones

Das Streamen von Musik funktioniert auch unterwegs – und wenn die Internetverbindung mal nicht stabil genug ist, kann man seinen Lieblingssongs immer noch offline lauschen.

1. Was ist Musik-Streaming und wie funktioniert es?

Beim sogenannten Streaming von Musik hört man diese in der Form des Datenstroms. Das bedeutet, dass Daten in kleinen Schüben mit Hilfe des Internets auf ein Endgerät übertragen werden, also bspw. auf einen PC (oder einen Mac), einen Musik-Player, ein Smartphone oder auch einen Tablet-Computer. Wichtig ist: Diese Daten werden nicht dauerhaft gespeichert.

Ein Vorteil für Sie als Nutzer ist: Ihnen steht, völlig unabhängig vom eigenen Speicherplatz, zu jeder Zeit eine riesige Auswahl an Künstlern, deren Alben, einzelne Songs und auch zahlreiche Remixes bzw. sogar Live-Mitschnitte und vieles mehr zur Verfügung. Überall dort, wo Sie eine Verbindung mit dem Internet aufbauen können. Je nach Anbieter sprechen wir hier von bis zu 40 Millionen Titeln – allerdings gibt es auch eine Reihe von (bekannten) Künstlern, die sich dem Konzept des Musikstreamings teilweise sehr strikt verweigern, aber dazu mehr bei der folgenden Einzelübersicht ab Kapitel 3 (insbesondere der Marktführer Spotify wurde hier Ziel einer mitunter massiven Blockadehaltung). Vor der folgenden Inhaltsübersicht noch ein wichtiger Disclaimer: Musik-Streaming ist völlig legal, denn auch die Künstler und sonstigen Verantwortlichen verdienen mit beim Hören ihrer Songs.

Springen Sie bei Interesse direkt zu zentralen Themen und Tabellen dieses Vergleichs oder einem bestimmten Anbieter:

Musik-Streaming-Anbieter Besonders wichtige Themen und Tabellen
„Music-on-demand“ versus Internetradio

Mitunter ist Musik-Streaming auch als „Music-on-demand“ bekannt (also: „Musik bei Bedarf“), denn man muss weder Songs oder aufwendige Programme herunterladen, sondern kann ganz gezielt die Songs hören, auf die man in einem bestimmten Moment Lust hat. Im Gegensatz dazu kann man beim Internetradio lediglich den Sender (von denen es zugegebenermaßen eine Menge gibt) auswählen, aber die Musikauswahl selbst nicht beeinflussen; ähnlich dem normalen Radio.

2. Von der CD über MP3s zum Musik-Stream

In diesem Kapitel präsentieren wir Ihnen eine kurze Geschichte der Digitalisierung von Musik bzw. des Musikmarktes. Diese begann Anfang der 80er Jahre mit der Einführung der sogenannten Compact Disk, kurz: CD. Anfangs war diese neue „bierdeckelgroße, blitzende Schallplatte“ (Deutschlandfunk) noch ein vergleichsweise teures neues Medium mit einem noch sehr viel teureren Abspielgerät.

Doch bald folgte die Massenproduktion, die digitale Revolution breitete sich aus und die Industrie verdiente, denn: Jeder, der seine Lieblingsalben auf Schallplatte im Regal stehen hatte, kaufte sich diese nun auch noch in digitaler Variante. CDs waren schlichtweg effizienter und in jeder Hinsicht platzsparender.

cd-rohlinge musik-streaming

CD-Rohlinge, insbesondere in solchen Mengen, hatten ihren Höhepunkt zu Ende der 1990er Jahre als das Raubkopieren von Musik zur Mode wurde.

Mit der Einführung der wiederbeschreibbaren CD (CD-R) und CD-Rohlingen Ende der 90er Jahre folgte die so genannte „Schulhofbrennerei“. Gebrannte bzw. raubkopierte Computerspiele und natürlich Musik-Alben waren besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt, die diese technischen Neuerungen besonders effizient (bzw. dreist) auszunutzen wussten. Die Industrie sorgte sich vor dieser großen neuen Bedrohung, aber noch konnte man höchstens erahnen, welche Veränderung mit den Anfang der 00er Jahre startenden Online-Tauschbörsen ins Haus stand. Allen voran veränderte Napster die Szene wie nichts zuvor. Der 1999 ins Leben gerufene Tauschbörsen-Pionier machte es möglich, dass Millionen Internetnutzer weltweit ihre digitalisierte Musik online austauschen konnten: in Form von MP3s.

Eine der Folgen war, dass die Verkäufe von CDs massiv einbrachen, eine andere die Gründung des digitalen Musikladens iTunes von Apple-Gründer Steve Jobs. Dieser sagte voraus, dass Menschen ihre Musik eben nicht nur offline in Plattenläden und Shopping-Centern kaufen wollen würden, sondern eben auch online. Diese Idee wurde seitdem mehrfach kopiert, bspw. mit Amazon Music oder dem Google Play Store.

Was sind MP3s?

MP3 ist die Abkürzung für MPEG-1/2 Audio Layer III und ist ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression digital gespeicherter Audiodaten. Die Besonderheit hier ist die geringe Datenmenge dieses Formats, denn MP3 bedient sich der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen wahrnehmbare Signalanteile zu speichern – und das sorgt für eine starke Reduktion der Datenmenge.

Das Konzept der Online-Tauschbörsen wurde jedoch alsbald kriminalisiert. Man argumentierte juristisch damit, dass bei dem so genannten BitTorrent-Prinzip von Filesharing-Seiten oft auch urheberrechtlich geschütztes Material zugleich herunter, aber eben auch hochgeladen (also online verfügbar gemacht) wird und dies wiederum ist strafbar. Es folgte eine Abmahnwelle, die ihresgleichen suchte und über Jahre zumeist junge und jugendliche Nutzer zu teilweisen drakonischen Strafzahlungen aufforderte. Viele Tauschbörsen, inklusive Napster, gingen daraufhin vom Netz und es bildete sich ein neues Konzept: das Musik-Streaming, also eine legale Flatrate für den Konsum von Musik. Der Trick: Musik-Dateien werden nicht heruntergeladen und auch nicht online verbreitet; es kommt also nicht zu einer Urheberrechtsverletzung.

Musikstreaming-Dienste wie Spotify, Apple Music oder Deezer sind eine weitere Zäsur in der digitalen Entwicklung von Musik. Wenn man heutzutage das neue Album seines Lieblingskünstlers bestellt, bekommt man neben der Schallplatte nicht nur die CD-Version, sondern auch einen Link zum digitalen Download des Produktes. So weit, so gut. Beim Streaming aber besitzt man die Musik nun allerdings nicht mehr, man mietet sie nur noch – dafür allerdings nicht nur ein Album eines Künstlers oder einer Band, sondern ebenso Hunderttausende von anderen Künstlern. Und das für etwa 10 Euro pro Monat oder bei den kostenlosen Grundvarianten der Anbieter auch nur für zwischendurch eingeworfene Werbebotschaften- und clips.

Zu den verschiedenen Arten von Musikstreaming gehören die folgenden:

Variante Beispiel Beschreibung
Internetradio www.radio.de
www.surfmusik.de
www.liveradio.de
Online-Radio mit redaktionell vorgegebenem Programm.
Audio-on-demand-Dienste www.earbits.com Der Nutzer wählt aus einem (eingeschränkten) Repertoire an Musik aus, muss dafür allerdings Werbeeinblendungen in Kauf nehmen.
Musik-Abo-Dienste Spotify, Deezer, Qobuz, etc. Gegen ein pauschales Entgelt von ca. 10 Euro pro Monat kann man – ganz ohne Werbung – aus einem sehr großen Musik-Repertoire wählen, eigene Playlists erstellen und teilweise mit der eigenen Musik-Sammlung zusammen mischen.
Musikwerbeplattformen (audio distribution platform) SoundCloud, Bandcamp und (ehemals) MySpace Hilft Künstlern und Bands, um auf deren Musik aufmerksam zu machen.
Live-Streaming (diverse) Live-Übertragungen von Konzerten und musikalischen Veranstaltungen jeder Art über das Internet.
So spart man Datenvolumen

Neben dem Offline-Hören von gestreamter Musik kann man sein monatliches Datenvolumen auch drosseln, indem man an der Übertragungsqualität die entsprechenden Einstellungen vornimmt. Je geringer die Qualität, desto weniger verbraucht man. Bei den meisten Liedern reichen bspw. 128 kBit/s schon völlig aus, immerhin ist das die durchschnittliche Qualität eines MP3-Songs.

3. Musik-Streaming und der Datenvolumen-Verbrauch

Ein eigenes Kapitel gebührt der Frage nach dem Verbrauch an Datenvolumen beim Musik-Streaming. Viele Anbieter ermöglichen zwar das so genannte Offline-Hören (hier wird Musik via Streaming-Portal heruntergeladen und dann den eigenen Musik-Listen hinzugefügt), aber wirklich Sinn ergibt Streaming für viele erst, wenn man neue Musik auch fernab von WiFi-Verbindungen bequem auswählen und augenblicklich hören kann.

Generell gilt: Je stabiler die Internetverbindung, desto reibungsfreier funktioniert das Streaming. Normalerweise sollte durch das Vorladen der Lieder (das so genannte „Buffering“) allerdings auch die Fahrt mit der U-Bahn keine großen Probleme bereiten.

Gerade Musik- und Video-Streaming sorgen für einen steil anwachsenden monatlichen Datenumsatz. Wer regelmäßig streamt, verbraucht dafür im Monat locker 2 bis 3 GB an Datenvolumen. Die folgende kleine Tabelle liefert einen genaueren Überblick über das verbrauchte Datenvolumen:

Sie hören… Verbrauch
1 Song
von ca. 3 min Länge
in MP3-Qualität (ca. 128 kBit/s)
ca. 2,1 Mbyte
1 Song
von ca. 3 min Länge
in hoher Qualität (ca. 320 kBit/s)
ca. 3,4 Mbyte
1 Album
von ca. 60 min Länge
in hoher Qualität (ca. 320 kBit/s)
ca. 70 MByte
Achtung: Bei Musik-Streaming-Anbietern, die in ihren kostenlosen Varianten Werbung schalten, wird das Datenvolumen zusätzlich belastet. Beim Abschluss eines Premium-Accounts entfällt dies selbstverständlich. Wir empfehlen an dieser Stelle ausdrücklich, einen passenden Mobilfunk-Tarif auszuwählen, bei dem mindestens 2 bis 3 GB Datenvolumen pro Monat enthalten sind.

Wichtig: Achten Sie unbedingt auf die außerhalb der EU anfallenden, teilweise extrem hohen Roaming-Kosten beim Streaming von Musik, gerade wenn Sie den Datenverkehr durch Songs und Alben in hoher Qualität ausreizen. Besser: Nutzen Sie den Offline-Modus oder eine bestehende Wifi-Verbindung.

musik-streaming beyonce

Die aus Houston, Texas stammende R&B-Sängerin Beyoncé bietet ihre Musik bevorzugt auf der Plattform Tidal an – nicht weiter verwunderlich, bedenkt man, dass dieses von Rapper Jay-Z geleitet wird, ihrem Ehemann.

4. Spotify, Deezer & Co.: Welcher Anbieter passt zu mir?

Das beste Musikstreaming-Angebot muss natürlich die persönlichen Lieblingssongs und -interpreten bereitstellen können. Deshalb lohnt es sich generell, im kostenlosen Test-Angebot nachzusehen, ob das Angebot zum eigenen Musikgeschmack passt. Grundsätzlich unterscheiden sich die Anbieter im Musik-Angebot kaum: Alle Anbieter haben Verträge mit den größten Plattenfirmen. Künstler, die prinzipiell etwas gegen Musikstream-Anbieter haben, gibt es konsequenterweiser bei keinem der Anbieter.

Einige wenige Musiker mit „großen Namen“, wie etwa Rihanna oder Beyoncé, bieten ihre neuesten Alben für einen kurzen Zeitraum nach der Veröffentlichung bei Tidal an, ehe sie ihr neues Werk nach ein paar Wochen auch bei den anderen Anbietern zur Verfügung stellen. Viel mehr unterscheiden sich die Anbieter bei der Auswahl an Hörbüchern und Podcasts. Wodurch sich Spotify, Deezer & Co. hauptsächlich voneinander abheben und welches Angebot für wen am geeignetsten ist, erfahren Sie im folgenden Kapitel in unserem Musikstreaming Test 2016.

4.1. Spotify – der Marktführer für alle

spotify musik-streaming buch

Zu Spotify wurden sogar schon Bücher geschrieben. Hier ein Handbuch von Thomas Raukamp, erschienen im O’Reilly-Verlag.

Spotify ist die erste Adresse für Musik-Streamer aus aller Welt. 2006 von Schweden aus gegründet (und mit Sitz in Stockholm) erreichte der Dienst 2009 erstmalig eine Million Mitglieder und bezeichnet sich selbst als „legale Alternative zur Piraterie“. In Deutschland sorgte Spotify zunächst wegen des sogenannten Facebook-Zwangs für Furore, denn man konnte nur mit einem bereits vorher vorhandenen Account auf der Social-Media-Plattform Facebook bei Spotify ein Konto anlegen. Dies wurde wenige Wochen nach dem Start auf dem deutschen Markt (2012) allerdings revidiert.

Zunächst: Wie auch bei einigen anderen Musikstream-Anbietern gibt es Spotify in zwei Varianten: Spotify Free, also ohne Kostenaber dafür mit zwischen den Songs geschalteten Werbejingles, an die man sich entweder gewöhnt oder die einen auf Dauer gehörig Nerven kosten können. Und Spotify Premium für rund 10,00 Euro pro Monat, aber dafür mit folgenden Features:

  • werbefrei
  • uneingeschränktes Überspringen von Songs
  • die Möglichkeit, ausgewählte Musik auch offline zu hören
  • die Shuffle-Play-Funktion (das zufällige Abspielen von Songs auf einer Liste)
  • eine besonders hohe Audio-Qualität der Songs (320 kBit/s statt 160 kBit/s bei der kostenfreien Variante)

Tipp: Als eingeschriebener Student zahlen Sie für den Spotify Premium-Account nur die Hälfte, nämlich knapp 5,00 Euro pro Monat. Das Angebot gilt allerdings nur für 12 Monate, danach werden die üblichen 10,00 Euro fällig – zudem ist die (unkomplizierte) Anmeldung bei UNiDAYS Voraussetzung.

Der sogenannte Spotify Family-Account richtet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, an Familien mit bis zu sechs Mitgliedern, von denen für insgesamt 5,00 Euro mehr (also 15,00 Euro insgesamt) jeder sein eigenes, individuelles Spotify-Konto nutzen kann – mit eigenen Playlists, einer eigenen Song-Sammlung und eigenen Spotify-Freunden (deren aktuelle Musik-Streams man am rechten Rand angezeigt bekommt). Zudem: Der Family-Account lohnt sich auch für Wohngemeinschaften (WGs), ganz ohne Blutsverwandtschaft.

Beweggründe, Spotify fernzubleiben

Taylor Swift veröffentlichte mit „1989“ eines der erfolgreichsten Alben der vergangenen Jahre, dennoch ist keiner ihrer Songs mehr auf dem bekannten Musikstreaming-Dienst zu finden. Spotify wirke für sie wie ein „großes Experiment“ und sie sei nicht dazu gewillt, ihr Lebenswerk einem Experiment beizusteuern, von dem sie glaube, dass es Texter, Produzenten und Künstler nicht fair entlohne. Andere Künstler wie Dr. Dre haben ein ganz spezielles Interesse, gerade auf Spotify nichts zu veröffentlichen. Seit einigen Jahren ist der U.S.-amerikanische Rapper nämlich Anteilnehmer an Apple Music

Was aber macht Spotify so besonders bzw. mit was für Features wartet der Dienst auf? Um mit der Konkurrenz und deren verspielten Ideen mithalten zu können, hat Spotify stark aufgeholt und neue Features zum Personalisieren eingeführt, u.a. die folgenden:

  • Discover Weekly: Eine automatisch generierte Playlist, die Spotify anhand der von Ihnen gehörten Songs („listening history“) erstellt. Spotify greift hier auf anonym gespeicherte Daten von anderen Nutzern mit ähnlichem Geschmack zu und verspricht: „Discover Weekly wird besser, je mehr Sie Spotify benutzen!“
  • Release Radar: Eine jeweils Freitags aktualisierte Playlist, die sich auf Neuveröffentlichungen von Künstlern konzentriert, denen Sie folgen (daher der Begriff aus dem Englischen: „Follower“), jenen, die Sie generell am häufigsten hören und zusätzlich einigen eingestreuten Künstlern, die Sie erst in letzter Zeit häufiger hören.
  • Spotify Radio: Eine von Ihnen persönlich erstellte Radiostation, die ebenfalls umso präziser und persönlicher wird, je öfter Sie sie nutzen. Wenn ein neuer Titel gespielt wird, können Sie diesen mit einem „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ bewerten und Spotify somit wissen lassen, ob Sie bestimmte Musik gerne mögen oder eben nicht. Sie können bis zu 20 verschiedene Radiostationen erstellen.

Obwohl die Anzahl von Songs und Alben bei allen Musikstreaming-Diensten stetig ansteigt, gibt es auch vermehrt Künstler, die den „Ausverkauf“ ihrer Musik bei Streaming-Diensten kritisch sehen und sich weigern, ihre Musik dort zu veröffentlichen; eine kleine Auswahl jener folgt hier:

  • Adele
  • Taylor Swift
  • Farin Urlaub
  • Herbert Grönemeyer
  • Prince
  • Tool
  • The Beatles
  • Radiohead
  • Neil Young
  • Dr. Dre

Im Folgenden ein Screenshot der Benutzeroberfläche von Spotify (hier bei der Top 50 Deutschland Songauswahl):

musikstreaming test spotify

4.2. Deezer – für Musik-Entdecker

Wer gerne in Musik-Zeitschriften nach Newcomern und neuer Musik stöbert, sollte sich Deezer genauer anschauen. Der französische Musikstreaming-Anbieter verbindet redaktionelle Inhalte und sorgfältig gestaltete Playlists mit vielen Extras und Features für Musik-Begeisterte. Wer das Datenvolumen nicht so schnell aufbrauchen will, kann Playlists, Songs und Alben im Premium-Abo offline speichern und bereits vorhandene MP3s importieren.

Die Vorschläge- und Musik-Auswahl lässt sich sehr genau auf den eigenen Geschmack zuschneiden. Gleichzeitig nehmen Redakteure den Nutzer an die Hand und präsentieren ihre Tipps und Playlists mit Musik-Empfehlungen für alle möglichen Interessen und Vorlieben. In der Playlist Tipps der Woche trifft Mainstream-Pop auf Independent-Artists, zukünftige Top-Hits auf Geheimtipps – alles sorgfältig von Redakteuren ausgewählt, denen Sie direkt folgen können, wenn der Musikgeschmack passt. Der klassische Radio-DJ, der ansagt, was in ist, kehrt damit digital zurück.

deezer musik-streaming

Deezer hieß ursprünglich „Blogmusik.net“, musste aber im Februar 2007 wegen einer Beschwerde der französischen Verwertungsgesellschaft SACEM schließen. Der Name wurde geändert und im August 2007 begann der erfolgreiche Reboot.

Was zeichnet Deezer noch aus? Das Wichtigste in den folgenden Punkten:

  • Hochwertige Empfehlungen: Im Gegensatz zu den anderen Anbietern kann man den Editors direkt folgen (nicht nur der Band). Für die Expertise der einzelnen Redakteure interessieren sich teilweise bis zu 15.000 Follower. Wenn Sie nicht nur sehen wollen, was der Deutschland Editor, der Rock Editor oder der Rap Editor so an Musik gerade hyped, kann mithilfe der Playlists vom French Editor oder vom North American Editor über den musikalischen Tellerrand blicken. Außerdem gibt es Playlists von Plattenfirmen (u.a. Kontor Music), Bestseller-Autoren (u.a. Benjamin von Stuckrath-Barre) und Radiosendern (u.a. FM4).
  • Playlist-Angebot: Für jeden Musikgeschmack, jede Stimmung oder jedes Thema gibt es die passende Zusammenstellung. Wem ein Lied gefällt, drückt auf ein Herz und hat den Song direkt in der eigenen Übersicht „Lieblingslieder“ gespeichert. Die Individualisierung klappt bei Deezer am besten von allen Anbietern im Musik-Streaming Test. Die App merkt sich zwar genau wie andere Musik-Streaming Apps die musikalischen Vorlieben des Hörers, durch die Expertise der Redakteure schafft sich Deezer aber ein Alleinstellungsmerkmal. Die Tipps sind bestens abgestimmt und die Redakteure haben Ahnung von Musik.
Was ist Tinder?

Tinder (zu Deutsch: Zunder) ist eine mobile Dating-App, die das Ziel hat, ihren Benutzern das Kennenlernen von Menschen in der näheren Umgebung zu erleichtern. Sie wird zur Anbahnung von Flirts oder zum Knüpfen von Bekanntschaften verwendet. Vorgeschlagene Profile kann man, ähnlich den Musikvorschlägen bei Deezer, in eine bestimmte Richtung wischen („swipen“) und damit Zustimmung oder Ablehnung signalisieren.

  • Individualisierung: Nach der ersten Anmeldung versucht Deezer genau herauszufinden, auf welche Musik der neue Nutzer steht: Durch ein Tinder-ähnliches Bewertungssystem können Interpreten vom Hörer beurteilt werden. Gibt man regelmäßig sein Feedback zur vorgeschlagenen Musik, bekommt man bestens auf den Musikgeschmack abgestimmte Mixes und Playlists – zum Beispiel durch die Funktion „Flow„, bei welcher Lieblingssongs und Empfehlungen der Redaktion, basierend auf den favorisierten Songs, in einem Mix zu hören sind.
  • Übersichtlichkeit und Extras: Die Musikstreaming-App trumpft mit Schnelligkeit und Übersichtlichkeit. Freunden oder interessanten Nutzern kann gefolgt und deren Lieblingsalben und Playlists nachverfolgt werden. Spezielle integrierte Apps für Shows & Podcasts, Kids oder Hörbücher bieten neue Inhalte und Tipps übersichtlich auf einer Extra-Seite mit vielen weiteren Funktionen. Die Fußball-App liefert Live-Ticker, aktuelle Ergebnisse und alternative Live-Kommentatoren.
  • Künstlernähe: Mit den Deezer-Sessions lassen sich hochrangige Künstler wie Ed Sheeran, Tame Impala oder Bloc Party in neuem (Scheinwerfer-)Licht live genießen. In der App „Close-Up“ gibt es interessante Interviews und Playlists von bekannten Künstlern wie den Foals, Phil Collins oder Lang Lang. Außerdem gibt es Apps von Disney, der Deutschen Grammophon Gesellschaft oder dem Indie-Musikmagazin Clash.

Es folgt ein Screenshot des Dienstes:

deezer musikstreaming test

apple music musik-streaming

Auch zu Apple Music wurden bereits Bücher verfasst – hier ein Handbuch von Daniel Mandl, erschienen im Verlag Mandl & Schwarz.

4.3. Apple Music – iTunes 2.0 für Apfel-Fans

Apple Music ist der Musikstreaming-Dienst von der Firma, die mit iTunes vor einiger Zeit überhaupt erst den großen Stein ins Rollen brachte (siehe Kapitel 2: Zur Geschichte des Musikstreamings). Preislich ordnet sich der Dienst neben Spotify und den meisten anderen nahtlos ein: Ein Abo kostet monatlich ca. 10,00 Euro (Einzelperson) bzw. 15,00 Euro für 6 Personen (Familien-Abo) und eröffnet den Zugang zum Apple-Musik-Katalog, der mit ca. 30 Millionen Songs auftrumpfen kann. Interessanterweise bietet der iTunes-Store weltweit ganze 12 Millionen mehr Titel an – also ca. 43 Millionen. Die kostenlose Musik-Streaming Probephase dauert immerhin 3 Monate, danach wird das Ganze kostenpflichtig. Sollten Sie vergessen haben, rechtzeitig zu kündigen, ist dies problemlos zum nächsten Monat möglich.

Der Dienst startete im Juni 2015 zunächst auf den üblichen Apple-Produkten und Windows-Geräten, bevor im Herbst 2015 eine Android-Version nachfolgte. Obwohl die Struktur seit der Entwicklung von iTunes im Jahr 2003 gegeben war, brauchte Apple 12 Jahre, sich dem Musikstreaming-Konkurrenzkampf zu stellen.

Warum 12 Jahre Zeit?

Grund für 12 Jahre dauernde Ablehnungshaltung von Apple war die Verweigerung des legendären Firmenchefs persönlich: Steve Jobs argumentierte einst, dass man im Gegensatz zu einem Film, einen Song sein Leben lang hören würde, was es sinnlos mache, ein Abo abzuschließen, das lediglich ein Zugriffsrecht erlaube, nicht aber die persönliche Verwendung.

Was macht Apple Music besonders, was kann der Dienst und auch: Was kann er nicht?

  • Apple iCloud: Mit dieser ist Apple Music stark verwoben. Musik aus der privaten Mediathek, die bei Apple nicht verfügbar ist, wird in diese geladen und ist somit bequem überall dort verfügbar, wo es eine Verbindung zum Internet gibt.
  • Künstlernähe: Apple versucht sich des Weiteren, insbesondere durch die Nähe zu den Künstlern, von anderen Diensten abzuheben. Die entsprechende Funktion nennt sich Apple Music Connect und sie erlaubt Künstlern, selbst Musik zu empfehlen und entsprechend Einfluss auf das Hörverhalten der Nutzer zu nehmen. Je nach Künstler, individuellem Tipp und persönlicher Einstellung kann dies extrem interessant oder einfach nur anstrengend sein – in letzterem Fall kann man die Option auch einfach ausschalten.
  • Radio: Apple wartet zudem mit einem eigenen Radiosender auf: Beats 1 sendet ein 24-Stunden-Programm und überzeugt insbesondere durch namhafte Moderatoren (bspw. Trent Reznor von Nine Inch Nails oder auch DJ Khaled), redaktionell erstellte Playlists und eine Reihe von zusätzlichen Radiostreams. Die Qualität der Apple Music Songs liegt mit 256 kBit/s im soliden Durchschnitt.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vorzüge und Nachteile von Apple Music zusammengestellt:

  • Apple Music wird über iTunes aufgerufen, es ist keine neue Software nötig
  • Synchronisierung aller Playlists, Titel, Likes durch Verlegung der Mediathek in die iCloud
  • Apple Music kann auch offline genutzt werden
  • redaktionelle Betreuung der Radio-Streams
  • automatisierte Erstellung von Musik-Vorschlägen auf Basis der eigenen Favoriten und Hörgewohnheiten
  • Siri (Apples automatische Spracherkennung) kann zum Aufrufen von Songs oder Playlists genutzt werden
  • keine Kompatibilität zu alten Apple-Geräten (e.g. iPod shuffle, iPod nano, alte iOS-Geräte)
  • Offline-Hören und Musikverwaltung nicht funktionsfähig bei mehr als 100.000 Titeln in eigener Mediathek (die aber erstmal erreicht werden müssen)
  • keine kostenlose Werbe-Variante wie bspw. bei Spotify verfügbar
Taylor Swift und Apple

Während Spotify sich nicht mit Taylor Swift einigen konnte (oder wollte), hat Apple einen Weg gefunden, auf die Beschwerde der Sängerin zu reagieren: Auf Apple Music ist ihr Album „1989“ verfügbar, obwohl Swift nach eigener Aussage keine Exklusivvereinbarung mit dem Konzern geschlossen hat.

Ein weiterer Nachteil – fehlende Künstler wie die Beatles – gilt bei Apple Music genau wie bei anderen Musik-Streaming-Diensten. Allerdings ist klar festzustellen, dass ein großer Vorteil von Apple Music auch zugleich ein Nachteil ist: das gesamte Angebot des Dienstes ist sehr viel mehr mit iOS und iTunes verwoben und lohnt sich tatsächlich am ehesten, wenn man ohnehin bereits ein Nutzer der Apple-eigenen Systeme ist.

Was Apple Music zudem von vielen anderen Musik-Streaming-Diensten unterscheidet, ist das Streamen der guten alten Musik-Videos. Mithilfe der Suchfunktion können eben nicht nur Songs, sondern auch entsprechende Videos gefunden und direkt abgespielt werden, was insbesondere in Zeiten des Niedergangs von MTV, VIVA und Co. interessant sein kann. Da sich die deutsche Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (kurz: GEMA) noch immer nicht mit Google über eine faire Finanzierung einigen konnte, bietet Apple Music gar eine erfrischende Alternative zu YouTube.

Es folgt ein Screenshot des Dienstes auf einem Android-Smartphone:

apple music streaming musikstreaming test

4.4. Google Play Music – für Verspielte

2011 ist auch der Internet-Riese Google auf den Musikstreaming-Zug aufgesprungen und bietet seither mit Play Music eine solide Alternative zu den großen Konkurrenzprodukten an. Um eine kommerzielle Vermarktung von Musik möglich zu machen, ging Google dabei Kooperationen mit drei Major-Labels (Sony Music, EMI und Universal) und diversen kleineren Independent-Labels ein. Unter anderem steuerten die Rolling Stones exklusive Live-Aufnahmen bei, um den neuen Streamingdienst zu bewerben.

google play music

Google Play Music in seiner heutigen Form gibt es seit März 2012. Der Vorgänger des Dienstes nannte sich noch Android Market.

Eine große Besonderheit des Dienstes gleich vorneweg: Via Google Play Music haben Künstler ohne Plattenvertrag die Möglichkeit, ihre Musik zu vertreiben. Dabei ist es möglich, innerhalb der Plattform eine eigene Seite zu erstellen, die Verkaufspreise der Songs frei festzulegen und zum Download anzubieten, wobei 70% der Erlöse an die Künstler selbst gehen und 30% von Google als Provision einbehalten werden.

Typisch für Google ist zudem die interne Vernetzung der Google-eigenen Dienste und das betrifft selbstverständlich auch Google Play Music. Bei Google Play nämlich handelt es sich um das Google-Äquivalent zum App-Store von Apple. Dabei ist Play Music mehr als nur eine weitere App, sondern ein vollwertiger Streaming-Dienst. Im Unterschied zu Spotify oder Apple Music hingegen ist es möglich, Musik entweder kostenfrei auf einem Endgerät (wie einem Smartphone) zu speichern und sie offline zu hören (sollte sie vorher bei Google Play erworben worden sein) oder bis zu 50.000 eigene digitale Musikstücke in die Cloud zu packen. Auch dafür gibt es bei Google eine eigene Software: den Google Play Music Manager.

In vielerlei Hinsicht gleicht Play Music der Konkurrenz – inwiefern, zeigen wir in der folgenden Übersicht:

google play music songs verkaufen

Mit Google Play Music lässt sich als Künstler sogar Geld verdienen. Sie selbst können dabei einen Verkaufspreis vorschlagen: 70% der Einnahmen bleiben dabei bei Ihnen, 30% erhält Google.

  • Musikauswahl: Play Music hat eine ähnliche Trefferquote wie bspw. Apple Music oder Deezer. Die Streaming-Bitrate liegt dabei vergleichsweise hoch: bei 320 kBit/s. Um den Datenverbrauch gering zu halten, erlaubt Play Music eine Funktion zur Limitierung des Streamings ausschließlich auf WiFi (WLAN).
  • Inhalte: Auch hier steht die reine Musik im Zentrum, allerdings bietet Play Music neben Hörbüchern mittlerweile eine ganze Reihe an Podcasts an. Basierend auf eigenen Interessen werden Ihnen Vorschläge für weitere Angebote unterbreitet. Rein deutschsprachige Inhalte sind bisher aber noch rar.
  • Design/Handhabung: Das Google-typische Kachelelement ist auch bei Play Music Standard; das allgemeine Erscheinungsbild ist bei Browser- wie mobiler Variante größtenteils identisch, allerdings gibt es keinen eigenen Desktop-Player. Wie bei Apple Music kann man den Musikstreaming-Dienst weiter personalisieren, indem Sie angebotene Musik mit einem „Thumbs up“ oder „Thumbs down“ bewerten.
  • Extras: Wie bei Spotify ist es möglich, ein personalisiertes Künstler-Radio anzulegen oder eine eigene Playlist mit Lieblings-Sendern, -Interpreten, -Songs, usw. zu erstellen. Eine Musikredaktion sorgt zudem für die Erstellung von stimmungsabhängigen Playlists – Gerüchten zufolge greift Google bei den Empfehlungen hierbei auf die Informationen anderer betriebseigener Dienste zurück (bspw. Google Plus und YouTube) und wertet diese zur weiteren Personalisierung aus. Und schließlich sorgt das Siri-Äquivalent Google Now für eine effiziente Sprachassistenz.

Es folgt ein Screenshot zur Benutzeroberfläche von Google Play Music:

google play music musikstreaming vergleich

4.5. Qobuz – Qualität trifft Lifestyle

Qobuz ist ein vergleichsweise kleiner Musikstreaming-Dienst aus Frankreich, der 2008 gegründet wurde und momentan nur in einigen wenigen anderen europäischen Ländern verfügbar ist. Anfang November 2015 geriet Qobuz in die Insolvenz, nachdem sich keine weiteren Investoren fanden, obwohl die Abonnentenzahl stetig stieg. Zu Jahresende 2015 allerdings kam die Rettung in Form der digitalen Vertriebsplattform Xandrie. Die Finanzierung scheint seitdem gesichert.

Woher kommt der Name?

Qobuz klingt gewöhnungsbedürftig – und tatsächlich stammt der Name von weit her. Es handelt sich um ein mythisches Traditionsinstrument aus Zentralasien: eine Laute mit zwei Pferdehaarsaiten, die über einen Bogen gespielt wird und über wundersame Kräfte verfügen soll.

Im Vergleich zu den anderen Anbietern bietet Qobuz gleich drei verschiedene Streaming-Abonnements an:

  • Qobuz Premium
  • Qobuz HiFi
  • Qobuz Sublim

Keines jedoch ist kostenfrei, dafür sind sie allesamt werbefrei. Das Streaming selbst erfolgt über den Browser-basierten Qobuz Player oder den Qobuz Desktop Player (kompatibel mit Windows, OSX und sogar Linux). Bemerkenswerterweise war Qobuz die weltweit erste Musikplattform ihrer Art, die ihren Nutzern einen Musik-Download nicht nur in CD-Qualität (16 Bit), sondern auch in so genannter Hi-Res-Qualität, also in 24 Bit anbietet. Auch ein Großteil der verfügbaren Musiktitel im Qobuz-Sublim-Abonnement ist mittlerweile in Hi-Res-Qualität verfügbar.

Die drei wichtigsten Angebote haben wir im Folgenden noch einmal unter die Lupe genommen:

Service Qobuz
Premium
Qobuz
Hi-Fi
Qobuz
Sublim
Preis   9,99 Euro
pro Monat
19,99 Euro
pro Monat
219,99 Euro
pro Jahr
Musik in 24-Bit-Qualität (Hi-Res)
Hi-Res-24-Bit-Download
Echte CD-Qualität des gesamten Musik-Katalogs
(Flac 16-Bit/44,1 kHz)
Die gesamte Musik unterwegs und zu Hause erlebbar
Unbegrenzte Musik in MP3-Qualität (320 kbps)
30 Millionen Titel für unbegrenztes Streaming von Major- und Independent-Labels
Exklusive Kataloge und musikalische Inhalte

Neben dem Musikangebot weist Qobuz eine umfassende Sammlung an Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Künstlern und deren Werk auf. Hinzu kommen (teilweise exklusive) Interviews, Podcasts, Künstlerportraits, Weblog-Einträge und ein integrierter Newsfeed über Neuigkeiten bei ausgewählten Interpreten und Bands. Weiterhin gibt es sogar ein eigenes E-Zine (auch Webzine genannt), also ein Internetportal im Magazin-Stil, von professionellen Redakteuren betreut. Hier spielen auch Online-Community-Funktionen wie Bewertungssysteme und Kommentare eine große Rolle.

qobuz musik-streaming

Qobuz (hier eine Abbildung des namengebenden Instruments) spezialisiert sich auf Liebhaber der klassischen Musik.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Merkmale und Vorzüge von Qobuz noch einmal zusammengefasst:

  • Die Qualität der Musik: Während Mainstream-Anbieter wie Spotify in MP3-Qualität streamen, erwartet einen bei Qobuz mit dem Format FLAC 16 Bit/44,1 kHz mindestens CD-Niveau.
  • Qobuz hat seinen Fokus auf klassische Musik gelegt, aber je nach Abonnement-Form ist auch Musik aus Independent- und Major-Labels verfügbar, bei insgesamt 30 Millionen Titeln.
  • Qobuz ist auf verschiedensten Plattformen nutzbar: auf mobilen Geräten, dem PC und auch auf kompatiblen HiFi-Anlagen – bei letzteren ist allerdings ein entsprechendes Abo notwendig.

Es folgt ein Screenshot der Qobuz-Benutzeroberfläche:

musikstreaming qobuz

4.6. Tidal – von Hi-Fi bis Hip-Hop

Tidal erblickte erst im Oktober 2014 das Licht der Musikstreaming-Welt und ist damit das „Küken“ unter den hier vorgestellten Musikstreaming-Anbietern. Ursprünglich war der Dienst ein norwegisch-schwedisches Projekt der Firma Aspiro. Seitdem der U.S.-amerikanische Hip-Hop-Star Jay-Z die Plattform 2015 erwarb, wuchs nicht nur das Angebot erheblich an (Tidal hat Vereinbarungen mit allen drei Major- und einigen Independent-Labels getroffen), sondern auch die Abonnentenzahl. Tidal selbst behauptet, der erste von Künstlern selbst betriebene Musikstreaming-Dienst zu sein, was eine große Pressekonferenz zum Relaunch im März 2015 bekräftigte, als 16 bekannte Künstler verlauten ließen, allesamt als Anteilnehmer zu fungieren.

What’s in the name?

„Tidal“ ist nicht etwa eine neuartige Kreation, sondern ein Name aus dem Alten Testament (in Gen 14,9) und geht vermutlich auf den hethitischen König Tudchalia zurück, der gegen die konkurrierenden Könige Sodom und Gomorra kämpfte.

Das Besondere an der Plattform in Kürze: Ähnlich wie Qobuz wirbt es mit einer vergleichsweise hohen verlustfreien Audioqualität der angebotenen Songs und zugleich höheren Abonnement-Kosten, allerdings zahlt Tidal nach eigenen Angaben auch die höchsten Royalties an die angebotenen Künstler und Songschreiber. Allgemein wurde der Schritt (bspw. von Glenn Peoples auf Billboard) als mutig und notwendig erachtet, um die Industrie und ihr Denken im Umgang mit den Künstlern voranzutreiben.

Grundlegend ähnelt Tidal aber doch sehr den anderen Mitbewerbern um die Gunst der Streamer. Man kann zwischen zwei Varianten wählen:

  • dem Basis-Dienst für ca. 10,00 Euro pro Monat, der unbegrenztes Streaming von AAC-Dateien mit bis zu 320 kBit/s bietet,
  • der Hi-Fi-Variante für 20,00 Euro den Monat. Hierbei allerdings hört man die Songs in CD-Qualität (bei verlustfreien FLAC 1.411 kBit/s).

Unter den 25 Millionen angegebenen Songs finden sich beim deutschsprachigen Angebot relativ wenige bekannte Namen, aber einige große sind dennoch dabei: z. B. Tocotronic, Deichkind und Helene Fischer. Zu anderen, weltweit bekannten Chart-Künstlern gehören Rihanna, David Guetta und Placebo. Wie auch bei Spotify und anderen Anbietern fehlen auch hier viele Stücke von beispielsweise den Ärzten, den Toten Hosen und den Beatles.

Was bedeutet FLAC?

FLAC steht für „Free Lossless Audio Codec“, es handelt sich hierbei um einen verlustfreien Audio-Kodierer, der noch dazu frei verfügbar und in seiner Nutzung nicht durch Patente beschränkt ist, also nach dem „Open Source“-Prinzip funktioniert.

Tidal wirbt insbesondere mit den Künstlern, zumeist aus der Hip-Hop-Szene, die Spotify und Co. die Zusammenarbeit verweigern, so etwa Taylor Swift (neben Apple Music), Usher, Madonna, Kanye West, Beyoncé Knowles und natürlich Mitbegründer Jay-Z. Der verwendete Werbespruch „#TIDALforALL“ wurde allerdings nicht überall gut aufgenommen; auf Twitter reagierten viele mit Verärgerung („TIDALforNOONE“) über die hohen Kosten des Premium-Services. In jedem Fall ist Tidal all denen zu empfehlen, die besonderen Wert auf verlustfreie Klangqualität legen.

Im Folgenden haben wir die Vorzüge und Nachteile von Tidal übersichtlich gegliedert:

  • großer Wert auf verlustfreie Klangqualität
  • faire Bezahlung der Künstler
  • gut funktionierende Musikerkennung á la Shazam
  • integriertes Musik-Magazin (read.tidal.com)
  • integrierte Musikvideos (wie bei Apple Music)
  • kein kostenloses Musik-Streaming Basis-Profil (aber eine Free-Trial-Variante)
  • vergleichsweise teure Premium-Variante
  • mangelhafte Suchfunktion
  • instabile Desktop-Variante

Schließlich ein Screenshot zur Benutzeroberfläche von Tidal:

musikstreaming vergleich tidal

4.7. Napster – Leidenschaft aus Tradition

Allein der Name hat Tradition. Einst als Musikpirat und Revoluzzer gefeiert, ist Napster mittlerweile erwachsen geworden und ein Player unter vielen bei den Musikstreaming-Diensten. Allerdings verwendet Napster schon lange kein Peer-to-Peer-System mehr (was einst dazu führte, dass es seine Pforten schließen musste) und hat heute bis auf Name und Logo quasi keine Gemeinsamkeiten mehr mit der für Furore sorgenden Tauschbörse um die Jahrtausendwende. 2011 wurde das Unternehmen vom Konkurrenten Rhapsody aufgekauft und der Streamingdienst läuft in Großbritannien und in Deutschland unter dem alten Namen weiter.

napster musik-streaming hoerbuch

Hörbücher (hier eine Ausgabe von „Die Drei ???“) erfreuen sich großer Beliebtheit bei Napster-Usern.

Napster kann entweder über einen Browser oder eine spezielle Software genutzt werden; für mobile Endgeräte stehen Apps zur Verfügung (iOS-, Android- und Windows-kompatibel).

Die knapp 40 Millionen angepriesenen Musiktitel werden in der Regel mit 192 kbit/s offline gespeichert. Das Streaming hingegen erfolgt (wie bei Spotify) über reguläre 128 kBit/s (verlustreiche MP3-Qualität), über die App aber ebenfalls mit 192 kBit/s.

Napster bietet keine kostenlose Version an (nur eine 30tägige Testphase), dafür existiert eine leicht kostengünstigere Variante (für die ausschließliche Desktop-Nutzung); beide Varianten haben wir im Folgenden gegenübergestellt:

Service Napster Musik Flatrate
(inkl. Mobilgeräte)
Napster Musik Flatrate
(ohne Mobilgeräte)
Preis 9,95 € 7,95 €
Abspielen einzelner Songs on demand
Ganze Alben, Playlists und Hörbücher abspielen
Tausende Radioprogramme weltweit
Channels zu Künstlern und Genres
Jederzeit austauschbare Favoriten online und offline hören unbegrenzt nur online
Erstellen von Playlists
Mobile Nutzung (Smartphone & Tablet)
Nutzung auf dem PC und Mac
Integrierte Nutzung im Auto
Integrierte Nutzung über Home-Entertainment-Systeme

Tipp: Achten Sie darauf, dass die einmonatige Testphase bei Napster aktiv gekündigt werden muss, da diese sich sonst automatisch in ein bezahlpflichtiges Abo umwandelt!

Zusätzlich haben wir Ihnen auch zu Napster die wesentlichen Vor- und Nachteile zusammengestellt:

  • modernes, übersichtliches Design bei der Desktop-Variante
  • Shazam-ähnliche Songerkennung („Trackmatch“)
  • unkompliziertes Übertragen von Playlists (etwa aus Spotify) möglich
  • Download von einzelnen Songs möglich (bei Tidal bspw. nur ganze Alben oder Listen)
  • ungenaue Suchergebnisse
  • Playlists nur nach Genres sortierbar, nicht nach Stimmungen oder Aktivitäten
  • keine wirkliche Personalisierung (sondern Fokus auf die Jahreszeit)

Die Benutzoberfläche von Napster als Screenshot:

musikstreaming napster

5. Kaufkriterien für Musik-Streaming: Darauf müssen Sie achten

Die von uns verglichenen Musikstreaming-Anbieter unterscheiden sich zwar in einigen Punkten nur marginal (oder gar nicht), in anderen allerdings ganz deutlich. Wir möchten Ihnen in diesem Punkt die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale verdeutlichen und zugleich Wichtiges auf den Weg geben, bevor Sie sich für Ihren persönlichen Musikstreaming Testsieger entscheiden.

Was bedeuten die Streaming-Bitraten?

Qobuz und Tidal locken mit hohen Streaming-Bitraten von bis zu 1.411 kBit/s, was aber bedeuten diese Angaben? Audiodateien sind grundlegend schlecht komprimierbar und auch die von Musik-Streaming-Diensten angebotenen Songs erreichen zumeist nur in der Premium-Variante CD-Qualität (die bei etwa 256 kBit/s liegt). MP3s hingegen erreichen höchstens 250 kBit/s, normal sind eher 128 kBit/s. Als völlig „verlustfrei“ gelten Songs mit einer Bitrate von etwa 1.400 kBit/s. Die wenigstens Menschen allerdings können ab 320 kBit/s noch Unterschiede in der Qualität feststellen.

5.1. Abo-Modelle

Die Abo-Modelle kosten in der (bezahlpflichtigen, aber werbefreien) Premium-Variante bei allen Anbietern rund 10,00 Euro – Ausnahmen bilden da lediglich Napster mit 7,95 Euro im unteren Bereich sowie Qobuz und Tidal mit jeweils 19,99 Euro im oberen. Bei Napster verzichtet man hierbei darauf, den Dienst auch unterwegs nutzen zu können und Qobuz und Tidal locken bei ihren (immerhin doppelt so teuren) Angeboten mit einer qualitativ besonders hohen Klangqualität auf CD-Niveau. Alle anderen Anbieter liefern durchschnittlichen Sound in MP3-Qualität.

5.2. Web-App

Wer auf der Arbeit oder auf einem fremden Computer mit seinem Streaming-Account Musik online hören möchte, kann ohne erforderlichen Software-Download über die Web-App (Browser-Player) die Musik streamen.

Während die Anzahl der Endgeräte bei den meisten Anbietern begrenzt ist, lässt sich die Web-App überall starten, wo ein Browser vorhanden ist. Das bedeutet, man kann über jedes Tablet oder jeden Smart-TV mit einem installierten Browser auf seine Musik und das Streaming-Angebot zugreifen.

Dabei ähnelt die Browser-Variante stark der Software-Version für den PC. Eine Offline-Nutzung ist hier natürlich nicht möglich. Einige Anbieter lassen sich einfach im Browser öffnen, andere lassen den Zugriff auf die Musik-Bibliothek nur durch Add-Ons für den Browser zu.

5.3. Funktionen, Bedienung, Kompatibilität

Grundsätzlich sind sämtliche hier aufgeführten Musikstreaming-Anbieter mit allen gängigen Systemen kompatibel, einige hingegen sind auf bestimmte Systeme regelrecht zugeschnitten (bspw. Apple Music auf andere Apple-Produkte; Google Play Music auf Google). Das gilt im Übrigen auch für die Browser-Apps: Napster etwa wurde für Google Chrome optimiert.

Während die Bedienung sich bei allen Musikstreaming-Diensten sehr ähnelt, spielen jedoch auch Gewohnheit und persönlicher Geschmack eine große Rolle. Bei den Funktionen hingegen gibt es teilweise große Unterschiede: Nicht jeder Anbieter verfügt beispielsweise über eine Smart-TV-App oder gar die Möglichkeit, Hörbücher und Podcasts abzuspielen. Während Spotify, Apple Music und Tidal eine Radiofunktion anbieten, sucht man diese bei Qobuz vergeblich. Es liegt an Ihnen persönlich zu entscheiden, wie wichtig eine solche Funktion für Sie ist.

Tipp: Spotify ist bspw. sehr verspielt und testet andauernd Neues aus. So verfügt der wohl bekannteste Musikstreaming-Dienst sogar über eine Funktion zum Flirten. Unter der App „Fellody“ können Sie – zumindest theoretisch – Ihren Partner anhand dessen oder deren Musikgeschmack ausfindig machen.

5.4. Angebot (Musikauswahl)

Grundlegend unterscheiden sich die hier aufgeführten Musikstreaming-Anbieter nur marginal voneinander und das ist auch kaum verwunderlich bei 20 bis 40 Millionen Liedern (für die man immerhin bis zu 380 Jahre bräuchte, wollte man wirklich jedes einzelne einmal komplett durchhören). Dennoch verweigert sich so mancher bekannter Künstler (oder manche Band) der einen oder anderen Plattform, vorgeblich aus Gründen der Fairness, aber doch auch immer aus finanziellen Beweggründen. Wir haben in der folgenden Übersicht versucht, ein wenig Klarheit zu schaffen:

Musikstreaming-Dienst musikalischer Fokus Diese Namen fehlen Exklusiv präsent sind…
Deezer keine The Beatles, Bob Seger, Tool, Kate Bush, Garth Brooks
Spotify keine The Beatles, Bob Seger, Garth Brooks, Taylor Swift, Tool, Adele, Die Ärzte/Farin Urlaub, AC/DC, Herbert Grönemeyer, Rammstein, Black Sabbath, King Crimson, Peter Gabriel, Steve Wilson, Oasis, Prince, Neil Young, Led Zeppelin, Radiohead, Gwen Stefani, Kanye West, Dr. Dre, Kate Bush
Apple Music keine The Beatles, Garth Brooks, Bob Seger, Tool, Kate Bush, Def Leppard, The White Stripes, Weekend, The Strokes, Queens of the Stone Age Taylor Swift, Dr. Dre
Googe Play Music keine The Beatles, Tool, Garth Brooks, Bob Seger, Kate Bush
qobuz klassische Musik The Beatles, Tool, Garth Brooks, Bob Seger, Kate Bush
Tidal Hip Hop, Rap The Beatles, Tool, Garth Brooks, Bob Seger Jay-Z, Kanye West, Prince, AC/DC
Napster keine The Beatles, Tool, Garth Brooks, Bob Seger, Kate Bush

5.5. Individualisierung

Bei allen hier vorgestellten Musikstreaming-Anbietern kann man sich bedenkenlos und ohne Voreinstellungen direkt den unendlichen Weiten des Musikrauschs hingeben – dazu reicht es bereits, die jeweils deutlich herausstechende Suchfunktion zu betätigen oder auch, den gewünschten Radiosender einzuschalten. Der erste Schritt zur individuellen Anpassung der Streaming-Benutzeroberfläche geschieht normalerweise über das Erstellen von Playlists und das ist bei allen Anbietern problemlos möglich.

Wenn Sie der Individualisierung der Musikempfehlungen einen besonders hohen Stellenwert einräumen, sind Sie vermutlich mit Deezer und Apple Music am besten bedient. Die Einstellungsmöglichkeiten bei Napster, Tidal und Qobuz hingegen lassen eher zu wünschen übrig. Während Deezer durch die Expertise der Radio-Redakteure punkten kann, besticht Apple Music durch umfangreiche Auswahlmöglichkeiten bei der Einrichtung des Dienstes.

5.6. Zusatzfunktionen

Die verschiedenen Musikstreaming-Plattformen bieten mehr oder weniger nützliche Zusatzfunktionen an und wir haben versucht, diese in folgender Tabelle möglichst komplett darzustellen:

Musikstreaming-Dienst Offline-Modus Erstellung eines eigenen Hörprofils Anzeige von Liedtexten Sportkommentar Anzeige von lokalen Konzerten
1spotify-69
1deezer-66
1apple-music-75
Google Play Music Test
qobuz
Tidal Test
Napster Test

Neben den oben aufgeführten, existieren natürlich noch eine Reihe weiterer kleiner wie großer, hilfreicher und weniger hilfreicher Extrafunktionen der Musikstreaming-Dienste. Je nachdem, wie viel Wert Sie hierauf persönlich legen, desto relevanter ist dieser Punkt natürlich.

6. „Shared Streaming“ – Wie geht das und worauf muss ich achten?

musik-streaming shared streaming

Den eigenen Streaming-Account alleine nutzen? Aber nicht doch! Nutzen Sie die Shared-Streaming-Optionen Ihres Lieblings-Anbieters. Auf diese Weise teilen Sie das Vergnügen und sparen zusätzlich auch noch Geld.

Unter Shared Streaming versteht man das Teilen seines Musikstreaming-Accounts mit anderen Menschen in seiner unmittelbaren Nähe, zumeist Familienmitglieder oder Mitbewohnern. Bislang bieten der Marktführer Spotify sowie Apple Music und Google Play Music ein vergünstigtes „Familien-Abonnement“ an: Rund 15,00 € kostet bei diesen Diensten ein Gemeinschafts-Abo für bis zu 6 Personen.

Bei Tidal hingegen können bis zu 4 weitere Personen zu einem Account hinzugefügt werden, und dies für jeweils den halben Preis. Insgesamt zahlt man hier also immer noch mehr als bei einem 15,00-Euro-Gesamtpaket von Spotify, Apple oder Google. Deezer, Qobuz und Napster verzichten gänzlich auf solch ein Spezial-Abo.

Folgende wichtige Punkte sind bei einem Shared-Streaming-Abonnement zu beachten:

  • Ein Nutzer muss sich als Hauptnutzer bei Spotify / Apple / Google Play Music anmelden und kann dann bis zu 5 weitere Nutzer hinzufügen.
  • Kündigt der Hauptnutzer seinen Vertrag, werden alle anderen Nutzer zu einem kostenfreien Basic-Account zurückverwandelt. Sämtliche Einzelkonten und Playlists bleiben dabei allerdings erhalten.
  • Der Hauptnutzer behält stets das Recht, bestehende Mitglieder zu ersetzen bzw. zu entfernen.

7. Ein Blick auf andere Musikstreaming-Dienste (Soundcloud, Bandcamp, Last.fm) – Was bieten die?

Soundcloud (2007 gegründet), Bandcamp (2008) und MySpace (2003) zählen zu den sogenannten Musikwerbeplattformen, auf denen Künstler ihr Material kostenfrei als Stream und (teilweise auch kostenpflichtigen) Download zur Verfügung stellen. Dies dient einerseits als Austausch und Möglichkeit der Distribution von Audiodateien, ist aber auch eine Möglichkeit für Künstler, Bekanntheit zu erlangen.

musik-streaming last.fm

Das 2002 in Southampton, England gegründete „Last.fm“ war ursprünglich ein Internetradio und ebenfalls ein Streamingdienst, allerdings wurde der Dienst 2014 eingestellt.

Die Auswahl an Musik auf diesen Plattformen ist stark begrenzt und von der Masse nicht mit Spotify, Napster, Tidal und Co. zu vergleichen. Dafür findet sich neben einer großen Anzahl an Remixes, Instrumentalversionen und Variationen auch häufiger experimentelle Musik von aufstrebenden, nicht kommerziell orientierten Künstlern und auch solchen, die sich durch einen gewissen Bekanntheitsgrad den Absprung in den Kommerz erhoffen.

Last.fm (2002) hingegen war ursprünglich ein Internetradio, das sich schließlich auf Musikstreaming konzentrierte, bis der Dienst 2014 abgeschaltet wurde. Die Seite hat sich seither zu einem Netzwerk zum Entdecken und zur Kontextualisierung von Musik gewandelt und liefert individuelle Empfehlungen für seine Nutzer anhand der jeweiligen Hörgewohnheiten. Last.fm ist in Bezug auf Musik-Streaming mittlerweile mit Spotify verknüpft.

Fragen und Antworten rund um das Thema Musik-Streaming

  • 1. Ist Streaming ganz legal?

    Ja – die in Deutschland verfügbaren Musikstreaming-Dienste wurden von allen relevanten Plattenfirmen lizenziert. Die Anbieter entrichten grundsätzlich Lizenzen an Verwertungsgesellschaften wie die GEMA, was bedeutet, dass bei jedem gestreamten Song auch die Künstler selbst und alle zusätzlich Verantwortlichen mitverdienen. Wer ganz sicher gehen möchte, findet auf der Website von PLAYFAIR eine Liste der Streaming-Dienste, die Künstler und deren Partner an den Einnahmen beteiligen.

    Problematisch wird Musikstreaming in dem Moment, in dem unerlaubte Kopien urheberrechtlich geschützter Werke online übertragen (also abgespielt) werden. Denn bereits bei der Zwischenspeicherung des Streams wird dieser technisch gesehen illegal vervielfältigt. Dennoch ist es juristisch gesehen umstritten, ob bereits der Konsum eines illegalen Streams als Urheberrechtsverletzung anzusehen ist und nicht erst der Upload (wie bei der Klagewelle nach BitTorrent/P2P-Filesharing-Programmen der letzten Jahre).

    Also aufgepasst: Verletzungen des Urheberrechts werden in Deutschland mit teilweise satten Geldbußen, Schadensersatzforderungen und Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet.

  • 2. Kann ich einen Musik-Streaming-Dienst aus bspw. den Vereinigten Staaten auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz nutzen?

    Ja, das ist prinzipiell möglich. Voraussetzung ist, dass Sie eine so genannte VPN- oder SmartDNS-Verbindung erstellen (mit anderen Worten: Ihre eigentliche Verbindung verschleiern), damit der jeweilige Anbieter nicht erfährt, dass Sie eben nicht in Los Angeles, sondern in Wien, Zürich oder Hamburg sitzen. Hierfür gibt es kostenfreie Anbieter wie bspw. Best Free VPN, obwohl hierbei die Geschwindigkeit für das Streaming von Musik möglicherweise nicht ausreicht.

    Besser noch als VPN (das für Virtual Private Network steht) eignet sich ein SmartDNS-Anbieter, wobei der Datenverkehr hier nicht verschlüsselt ist – was beim (legalen) Musikstreamen allerdings nicht weiter relevant ist. Hier finden Sie eine Liste von SmartDNS-Anbietern.

  • 3. Muss für Music-on-Demand-Dienste eine dauerhafte Internetverbindung bestehen?

    Dies hängt zum einen von der Art des Anbieters ab und zum anderen von dem abgeschlossenen Tarif, aber prinzipiell gilt: Die Nutzung von Musikstreaming-Diensten lohnt sich nur bei einer Internetverbindung mit hoher Bandbreite (d.h. ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von etwa 6 MB/s). Hilfreich kann hier der von quasi allen Anbietern angebotene Offline-Modus sein.

  • 4. Wie wird die Vergütung der Künstler realisiert?

    Die Musiker erhalten vom jeweiligen Musikstreaming-Anbieter einen prozentualen Anteil der Einnahmen, der durchaus variieren kann und von ausgehandeltem Vertrag sowie Häufigkeit der abgespielten Songs abhängt.

    Im Unterschied zu herkömmlichen Tonträgern wie Tapes, CDs oder auch gekauften MP3-Varianten eines Songs oder Albums, bei denen die Künstler (und anderweitig Beteiligte) nur ein einziges Mal eine Vergütung erhalten, verdienen sie durch das Streaming kontinuierlich: Kleinstbeträge zwar, aber immerhin für einen langen Zeitraum. Auf musicstreamingindex.com finden Sie eine umfangreiche Auflistung über den tatsächlichen Verdienst pro Künstler, Musikstreaming-Anbieter und Klick.

     

Kommentare (2)
  1. Janosch Schubert sagt:

    Hallo,

    vielen dank für diesen wirklich sehr ausführlichen Vergleich der Anbieter. Ich würde gerne noch wissen ob der Zugriff auf die musik eigentlich von jedem gerät aus möglich ist?
    Vielen Dank!

    MfG,
    Janosch

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Herr Schubert,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Musikstreaming-Vergleich. Zu Ihrer Frage: Zwar bieten quasi alle Music-on-demand-Anbieter eine Browser-Version ihres Dienstes an, jedoch verlangen manche zusätzlich die Installation einer so genannten Client-Software, um die Musik abspielen zu können. Allerdings sind diese Clients (noch) nicht für alle Systeme verfügbar.

      Wir hoffen, Ihnen helfen zu können und wünschen viel Spaß beim Streamen!
      Ihr VGL-Team

      Antworten
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