- Musik-Streaming ist meist in Form von monatlichen Abos erhältlich. Eine Möglichkeit zu sparen sind Familien- oder Studenten-Accounts.
- Das Musikangebot ist bei vielen Diensten sehr groß – Unterschiede bei Nischeninhalten und bestimmten Formaten können jedoch bestehen.
- Podcasts und Hörbücher werden von mehreren Diensten unterstützt, allerdings nicht in gleichem Umfang.

Musik-Streaming hat CDs und Downloads für viele Menschen längst ersetzt. Heute stehen zahlreiche Dienste zur Auswahl, die sich bei genauerer Betrachtung weit mehr als nur beim Preis unterscheiden.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Musik-Streaming-Dienste sich für unterschiedliche Nutzer eignen, welche Inhalte und Funktionen die einzelnen Plattformen bieten und worauf Sie bei Klangqualität, Offline-Modus oder personalisierten Empfehlungen achten sollten. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Tarifmodelle sich lohnen und beantworten häufige Fragen rund um Musik-Streaming, damit Sie den Dienst finden, der am besten zu Ihren Hörgewohnheiten passt.
1. Wie unterscheiden sich die Musik-Streaming-Dienste im Vergleich?
Musik-Streaming-Dienste richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen – ob Alltagsnutzer, Klang-Enthusiasten oder Independent-Interessierte. Entscheidend sind dabei Unterschiede in der inhaltlichen Ausrichtung, bei Zusatzfunktionen und der Integration in digitale Ökosysteme. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie von verschiedenen Anbietern erwarten können.
1.1. Welche Dienste decken viele Bedürfnisse gut ab?
Mainstream-Streaming-Dienste richten sich an die breite Masse: Sie bieten umfangreiche Kataloge mit Millionen von Songs für einen breiten Musikgeschmack, ausgefeilte Empfehlungsalgorithmen und eine unkomplizierte Bedienung auf gängigen Plattformen und Geräten.
Für viele Nutzer sind bei der Auswahl das digitale Ökosystem sowie Gewohnheiten entscheidend – auch weil Auswahl, grundlegende Funktionen und Klangqualität bei Mainstream-Diensten als ähnlich wahrgenommen werden. Zum Teil sind jedoch Details und Zusatzfunktionen ausschlaggebend.
- Spotify gilt als Vorreiter bei personalisierten Empfehlungen und bietet zusätzlich ein umfangreiches Podcast- und Hörbuch-Angebot.
- Apple Music bietet sich vor allem für iPhone-, iPad- oder Mac-User an, da der Dienst in diese Geräte nahtlos integriert ist. Zusätzlich bietet er Lossless-Audio und Dolby Atmos ohne Aufpreis.
- Amazon Music Unlimited lohnt sich besonders für Prime-Kunden, da sich dadurch Geld sparen lässt.
- YouTube Music verknüpft Musikstreaming mit dem Video-Angebot von YouTube. Wer den Tarif „YouTube Premium“ abonniert, erhält YouTube Music automatisch dazu – und dazu werbefrei.
1.2. Sind Streaming-Dienste auch für HiFi-Fans geeignet?
Wofür stehen Lossless- und Hi-Res-Audio?
Lossless-Audio überträgt Musik ohne Qualitätsverluste gegenüber der Originalaufnahme. Im Gegensatz zu komprimierten Formaten wie MP3 bleiben alle Klanginformationen erhalten.
Hi-Res-Audio bietet eine noch höhere Auflösung als Audio in CD-Qualität. Um den Klangvorteil tatsächlich wahrzunehmen, sind allerdings geeignete HiFi-Geräte oder hochwertige Kopfhörer erforderlich.
Anbieter wie Tidal und Qobuz richten sich gezielt an audiophile Nutzer.
Beide Dienste bieten verlustfreies und hochauflösendes Streaming sowie eine enge Anbindung an zahlreiche Netzwerkplayer und HiFi-Komponenten. Darüber hinaus finden Sie häufig ausführliche Albuminformationen, Angaben zu den beteiligten Musikern oder digitale Booklets, die bei vielen Mainstream-Diensten nur eingeschränkt verfügbar sind.
Allerdings bieten auch Apple Music oder Amazon Music Unlimited mittlerweile eine sehr hohe Klangqualität mit Lossless- und Hi-Res-Audio. Wer Musik überwiegend über Smartphone, Bluetooth-Kopfhörer oder smarte Lautsprecher hört, wird im Alltag kaum Unterschiede zwischen den Anbietern wahrnehmen.
» Mehr Informationen1.3. Welche alternativen Musik-Streaming-Anbieter gibt es noch?
Neben den großen Streaming-Diensten gibt es weitere Anbieter, die sich an bestimmte Zielgruppen richten. Sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte und können je nach Hörgewohnheiten eine interessante Alternative sein.
- Deezer bietet einen Musikkatalog mit mehr als 120 Millionen Titeln sowie Lossless-Audio in CD-Qualität. Zusätzlich verfolgt der Anbieter mit seinem sogenannten Artist-Centric-Modell das Ziel, die Vergütung aktiver und häufig gehörter Künstler stärker zu fördern.
- SoundCloud versteht sich dagegen als Plattform für unabhängige Musiker, DJs und Nachwuchskünstler. Zahlreiche Titel sind ausschließlich dort verfügbar und eignen sich besonders, wenn Sie neue Musik abseits des Mainstreams entdecken möchten. Die Klangqualität und das Angebot fallen jedoch je nach Upload unterschiedlich aus.

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2. Welche Inhalte werden von Musik-Streaming-Diensten angeboten?
Musik-Streaming-Dienste sind längst keine reinen Plattformen für klassische Songs mehr. Podcasts, Hörbücher und Musikvideos haben sich in den vergangenen Jahren als feste Bestandteile vieler Angebote etabliert.
Allerdings bieten nicht alle Dienste alle Formate an und zum Teil sind diese nur über eine eigene App verfügbar.
2.1. Wie groß sind die Musikkataloge der Dienste?
Die Größe des Musikkatalogs war früher ein echtes Differenzierungsmerkmal – heute ist das allerdings kaum noch der Fall. Alle großen Mainstream-Dienste bieten mehr als 100 Millionen Titel. Die Frage, ob ein bestimmter Lieblingssong verfügbar ist, stellt sich für viele Hörer damit praktisch nicht mehr.
Unterschiede gibt es bei Nischengenres, regionalen Musikmärkten und besonderen Aufnahmeformaten. Wer häufig weniger bekannte Künstler, Liveaufnahmen oder Raritäten hört, sollte den gewünschten Musik-Streaming-Dienst im kostenlosen Testzeitraum gezielt auf diese Inhalte prüfen.
» Mehr Informationen2.2. Welche Rolle spielen Podcasts bei Musik-Streaming-Anbietern?
Podcasts sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung hört mittlerweile Podcasts – Tendenz steigend.
Das Format selbst ist dabei denkbar vielseitig: Ob True-Crime-Serien, Wissenschaftsmagazine, Komödien oder tiefe Fachgespräche – Podcasts bedienen fast jedes Interesse und ergänzen Musik als Hintergrundmedium für Situationen, in denen aktives Zuhören gefragt ist, etwa beim Pendeln oder Sport.
Anders als Musik lassen sich Podcasts bei vielen Anbietern auch ohne kostenpflichtiges Abo hören. Die Finanzierung erfolgt häufig über Werbung, während Premium-Abos meist ein werbefreies Hörerlebnis oder zusätzliche Inhalte bieten.
Spotify zählt zu den führenden Podcast-Plattformen und setzt seit Jahren auf exklusive Formate sowie Eigenproduktionen. Apple trennt hingegen beide Angebote bewusst: Podcasts werden über die separate Podcasts-App bereitgestellt, Musik über Apple Music. Tidal und Qobuz bieten dagegen keine Podcasts an.
» Mehr Informationen2.3. Lohnt sich Musik-Streaming auch für Hörbuch-Fans?
Hörbücher gehören inzwischen zum Angebot mehrerer Musik-Streaming-Dienste und werden immer beliebter. Wer neben Musik auch regelmäßig Hörbücher hört, sollte allerdings genauer hinschauen, denn nicht jeder Streaming-Dienst eignet sich gleichermaßen dafür.
Anders als Podcasts basieren Hörbücher auf veröffentlichten Büchern und werden professionell eingesprochen. Die oft mehrere Stunden langen Produktionen sind in der Regel kostenpflichtig und stellen andere Anforderungen an das Streaming-Angebot als einzelne Musiktitel oder Podcast-Folgen.
Wenn Sie regelmäßig Hörbücher hören, lohnt sich ein Blick auf die Nutzungsbedingungen. Einige Musik-Streaming-Dienste begrenzen die monatliche Hörzeit für dieses Format, sodass sich ein großer Katalog im Alltag nur eingeschränkt nutzen lässt. Für gelegentliche Hörer kann das integrierte Angebot von Diensten wie Spotify oder Amazon Music dennoch ausreichen.
Tipp: Wenn Sie mehrere Hörbücher pro Monat hören, ist eine spezialisierte Hörbuch-App häufig die bessere Wahl. Diese bieten in der Regel eine größere Auswahl und unterliegen meist keinen monatlichen Begrenzungen.

Den besten Musik-Streaming-Dienst finden Sie möglicherweise erst dann, wenn Sie den einen oder anderen Anbieter für 30 Tage kostenlos testen.
3. Was sind wichtige Funktionen, wenn Sie Musik streamen?
Für einen guten Streaming-Dienst haben sich einige wichtige Funktionen etabliert: Kann man auch ohne Internetverbindung hören? Wie viele Geräte kann man gleichzeitig nutzen und wie gut findet der Dienst neue Musik?
Darüber hinaus ist für viele Nutzer wichtig, wie reibungslos die Bedienung auf dem Smart Speaker im Wohnzimmer oder im Auto funktioniert.
3.1. Musik offline hören: Wie gut funktioniert das?
Der Offline-Modus ist eine der praktischsten Funktionen beim Musik-Streaming: Er erlaubt es, Songs, Alben und Playlists vorab herunterzuladen und anschließend ohne Internetverbindung zu hören – ideal für Flugreisen, den Zug oder Gegenden mit schlechtem Mobilfunkempfang.
Fast alle Premium-Tarife bieten diese Funktion an, in der kostenlosen Version ist sie in der Regel nicht verfügbar.
Bei Spotify können Premium-Nutzer bis zu 10.000 Songs auf bis zu fünf Geräten herunterladen. Dabei müssen die Geräte mindestens alle 30 Tage einmal online gehen, damit die Downloads weiter verfügbar bleiben. Andere Dienste in unserer Vergleichstabelle arbeiten mit ähnlichen Gerätebeschränkungen.
» Mehr InformationenGut zu wissen: Heruntergeladene Titel sind an das jeweilige Abo gebunden und lassen sich weder auf andere Geräte übertragen noch nach einer Kündigung abspielen. Wer ein Abo kündigt, verliert den Zugang zu allen Downloads sofort.
3.2. Auf wie vielen Geräten kann man gleichzeitig streamen?
Grundsätzlich können Sie Ihr Konto bei den meisten Anbietern auf mehreren Geräten anmelden. Mit einem Einzelabo ist jedoch häufig nur ein gleichzeitiger Stream möglich. Wird die Wiedergabe auf einem zweiten Gerät gestartet, endet sie meist automatisch auf dem ersten.
Einige Dienste erlauben es, besonders viele Geräte mit einem Konto zu verknüpfen. So können Sie beispielsweise bei Apple Music bis zu zehn Geräte mit Ihrer Apple-ID verbinden. Auf die Anzahl der gleichzeitigen Streams hat dies aber keinen Einfluss.
» Mehr InformationenTipp: Wenn mehrere Personen gleichzeitig Musik hören möchten, empfiehlt sich ein Familien- oder Duo-Abo. Dabei erhält jedes Mitglied ein eigenes Konto mit individuellen Playlists und kann unabhängig von den anderen streamen.
3.3. Wie gut funktionieren personalisierte Musikempfehlungen?

Mit einer Musik-Streaming-App können Sie Musik auch herunterladen, um sie ohne Internetverbindung zu hören.
Wer regelmäßig neue Musik entdecken möchte, profitiert von einem guten Empfehlungsalgorithmus. Musik-Streaming-Dienste analysieren dafür Ihr Hörverhalten und berücksichtigen unter anderem, welche Titel Sie vollständig anhören, überspringen, speichern oder zu Playlists hinzufügen.
Je länger Sie einen Dienst nutzen, desto besser lassen sich die Empfehlungen an Ihren persönlichen Musikgeschmack anpassen.
Spotify gilt als Vorreiter bei personalisierten Empfehlungen und bietet Funktionen wie den DJ, den Mix der Woche oder den Release Radar, die regelmäßig neue Songs und Künstler vorschlagen. Auch Apple Music, Amazon Music und Deezer setzen auf intelligente Empfehlungssysteme, kombinieren diese jedoch teilweise mit redaktionell kuratierten Playlists oder individuellen Radiosendern.
Welcher Musik-Streaming-Dienst die besten Empfehlungen liefert, hängt letztlich von Ihren Hörgewohnheiten ab. Nutzen Sie einen Streaming-Dienst regelmäßig und bewerten Sie Musik durch Likes, Playlists oder gespeicherte Titel, verbessern sich die Vorschläge bei allen großen Anbietern mit der Zeit deutlich.
» Mehr Informationen3.4. Wie gut lassen sich Smart Speaker, Auto und HiFi-Anlage integrieren?
Je nach Anbieter können Sie Musik auch über Smart Speaker, das Infotainmentsystem im Auto, Smart-TVs oder eine HiFi-Anlage wiedergeben. Dennoch unterscheiden sich die Dienste bei der Geräteunterstützung und der Kompatibilität.
Spotify zählt zu den flexibelsten Anbietern und unterstützt mit Spotify Connect die direkte Wiedergabe auf zahlreichen Lautsprechern, Fernsehern und Netzwerkplayern. Auch Apple Music und Amazon Music sind eng mit ihren eigenen Ökosystemen verknüpft und funktionieren besonders komfortabel auf Geräten von Apple beziehungsweise Amazon.
Zusätzlich unterstützen alle großen Streaming-Dienste gängige Standards wie Apple AirPlay, Google Cast oder Bluetooth, sodass sich Musik auf vielen kompatiblen Geräten wiedergeben lässt.
Besitzen Sie eine hochwertige HiFi-Anlage oder einen Netzwerkplayer, lohnt sich ein genauer Blick auf die unterstützten Streaming-Dienste. Anbieter wie Tidal und Qobuz sind mit zahlreichen HiFi-Systemen kompatibel und werden von vielen Herstellern direkt in ihre Geräte integriert. So können Sie Musik häufig ohne Smartphone oder zusätzliche Apps direkt über den Netzwerkplayer auswählen und wiedergeben.
» Mehr InformationenHinweis: Prüfen Sie vor dem Abschluss eines Abos, ob Ihr Streaming-Dienst mit Ihren vorhandenen Geräten kompatibel ist – nicht jeder Anbieter unterstützt alle Plattformen gleichermaßen.
4. Was kostet ein Musik-Streaming-Abo?
Die Preise für Musik-Streaming bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen: Einzelabos der großen Anbieter kosten zwischen 10 und 13 Euro pro Monat, Familienabos für bis zu sechs Personen zwischen 16 und 22 Euro.
Wer gezielt vergleicht, kann jedoch spürbar sparen – etwa durch Studenten-Tarife, Jahresabos oder Bundle-Angebote mit anderen Diensten. Die folgende Übersicht zeigt, welche Stellschrauben es gibt.
4.1. Wer profitiert von Studenten- und Sonderrabatten?
Studierende können bei vielen Musik-Streaming-Diensten von vergünstigten Abos profitieren. Je nach Anbieter kostet ein Studententarif häufig nur etwa die Hälfte eines regulären Einzelabos. Voraussetzung ist oftmrime eine gültige Immatrikulation, die regelmäßig über einen entsprechenden Nachweis bestätigt werden muss.
Neben Studententarifen bieten einige Streaming-Dienste weitere Preisvorteile an. Dazu gehören beispielsweise Aktionsangebote für Neukunden, zeitlich begrenzte Gratis-Testphasen oder vergünstigte Bundles mit anderen digitalen Diensten. Auch Mobilfunkanbieter oder Internetprovider kombinieren ihre Tarife teilweise mit einem Musik-Streaming-Abo.
» Mehr Informationen4.2. Lohnt sich ein Jahresabo gegenüber dem Monatsabo?
Ein Jahresabo kann sich lohnen, wenn Sie einen Streaming-Dienst dauerhaft nutzen möchten. Gegenüber der monatlichen Zahlung bieten einige Anbieter einen Preisvorteil, sodass sich die Gesamtkosten über das Jahr reduzieren. Allerdings stehen Jahresabos nicht bei allen Musik-Streaming-Diensten zur Verfügung.
Wenn Sie einen Anbieter zunächst ausprobieren oder sich die Möglichkeit zum Wechsel offenhalten möchten, ist ein Monatsabo die flexiblere Wahl.
» Mehr Informationen4.3. Gibt es kostenlose Musik-Streaming-Anbieter und welche Tarifstruktur ist gängig?
Einige Anbieter bieten Ihnen auch Gratis-Versionen Ihrer Dienste an. Ein prominentes Beispiel ist hier Spotify, wo Sie neben dem Premium-Account auch einen Free-Account anlegen können.
Bedenken Sie aber, dass Sie auf einige Vorteile verzichten, wenn Sie Musik kostenlos streamen. Bei Free-Versionen hören Sie häufig Werbung zwischen einzelnen Songs, außerdem können wichtige Funktionen wie das Erstellen von Playlists oder die freie Song-Auswahl fehlen.
Wie Musik-Streaming-Tarife typischerweise aufgebaut sind, zeigt Ihnen die folgende Tabelle:
| Musik-Streaming-Tarif | Typische Merkmale |
|---|---|
| Standard-Account |
|
| Premium-Account |
|
| Musik-Streaming für Familien |
|
| Musik-Streaming für Studenten |
|

Der günstigste Musik-Streaming-Dienst ist nicht zwangsläufig der beste. In unserer Vergleichstabelle haben wir Ihnen eine Reihe von relevanten Kriterien anschaulich aufgeführt. Möglicherweise interessiert Sie auch unser Video-on-Demand-Vergleich.
5. FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Musik-Streaming-Diensten im Vergleich
5.1. Welcher Musik-Streaming-Dienst hat den besten Klang?
Wer möglichst hochwertig Musik hören möchte, findet beispielsweise bei Qobuz und Tidal Angebote mit verlustfreiem Audio und hochauflösendem Hi-Res-Streaming. Beide Dienste unterstützen Auflösungen von bis zu 24 Bit/192 kHz, sofern die entsprechende Aufnahme verfügbar ist.
Auch andere Dienste bieten mittlerweile Lossless- und Hi-Res-Audio sowie räumliche Audioformate wie Dolby Atmos an. Für die meisten Hörer sind die Klangunterschiede zwischen diesen Anbietern im Alltag aber gering und häufig nur mit einer hochwertigen HiFi-Anlage oder sehr guten Kopfhörern wahrnehmbar.
» Mehr Informationen5.2. Kann man Streaming-Musik aufnehmen?
Viele Nutzer möchten Musik aus Streaming-Diensten dauerhaft speichern oder aufnehmen. Technisch ist dies zwar mit verschiedenen Programmen möglich, die meisten Streaming-Anbieter untersagen das Aufzeichnen ihrer Inhalte jedoch in ihren Nutzungsbedingungen.
Für die Offline-Nutzung bieten nahezu alle großen Musik-Streaming-Dienste eine Download-Funktion an. Die heruntergeladenen Titel bleiben dabei an das jeweilige Benutzerkonto gebunden und können nur innerhalb der App abgespielt werden. Endet das Abonnement, entfällt meist auch der Zugriff auf die Offline-Inhalte.
» Mehr Informationen5.3. Lassen sich Musik-Streaming-Anbieter auch im Ausland aufrufen?
Die meisten Musik-Streaming-Dienste können auch im Ausland genutzt werden. Innerhalb der EU bleiben Abonnement, Playlists und Downloads dank der EU-Portabilitätsverordnung in der Regel unverändert verfügbar.
Außerhalb der EU hängt die Nutzung von den Lizenzvereinbarungen des jeweiligen Anbieters ab. Je nach Reiseland können einzelne Inhalte oder Funktionen eingeschränkt sein.
» Mehr Informationen



















Dieser Artikel scheint nun veraltet zu sein, da Apple Music aktuell stark das Angebot an Hörbüchern einschränkt. Diese Inhalte werden dadurch kostenpflichtig und Apple Music ist so wohl kaum noch Preis-Leistungs-Sieger.
Hallo Jörg,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Musik-Streaming-Vergleich.
Wir haben Ihre Anmerkung notiert und werden diese bei der nächsten Revision mit einbeziehen.
Viele Grüße
Vergleich.org
Dieser Vergleichstest weist eklatante Mängel auf, die Gewichtung ist mehr als fragwürdig. Die wichtigsten Merkmale sind doch Repertoire (Anzahl Songs) und Klangqualität sowie App-Integration und Preis/Leistung. Gerade bei Klangqualität habt ihr veraltete Massstäbe. 128 KBit entspricht Internet Radio und ist als dürftig einzustufen, 320 KBit ist solide MP3 Qualität. Heutzutage erwarte ich aber CD Qualität bzw. Lossless Streaming, gerne auch High Res (also bis 24bit/192KHz). Nur Qobuz und Tidal bieten überhaupt eine Roon-Integration (führende Musikserver-Software). HD Streaming ist die Zukunft und findet nicht nur auf dem Smartphone statt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Musik-Streaming-Vergleich.
Wir bedauern, dass Sie mit unseren Vergleichskriterien unzufrieden sind. Wir werden Ihre Anmerkung bei der nächsten Revision berücksichtigen.‘
Beste Grüße
Vergleich.org
Hallo zusammen
Danke für die tolle Übersicht. Bei negativen Punkten bei Apple Music „kein Webbrowser-Zugriff möglich“ sollte dies aber unbedingt geändert werden. Dies ist nämlich jetzt unter https://music.apple.com/ möglich und funktioniert mit jedem aktuellen Browser. Man kann sich mit seinen Apple-ID Login anmelden und hat Zugriff über seine Mediathek. Für mich ein wichtiges Kriterium den dementsprechenden Dienst zu wählen.
Gruss
Hallo Dario,
vielen Dank für Ihren nützlichen Hinweis zu unserem Musik-Streaming-Vergleich.
Wir haben Ihre Anmerkung geprüft und die entsprechende Stelle in unserer Vergleichstabelle nun korrigiert.
Viele Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Eine Tolle und übersichtliche Aufstellung, danke!
Folgende Fragen würden mich noch interessieren und sollten bei der Entscheidung, für welchen Dienst man sich entscheidet, ebenso eine Rolle spielen:
-Welcher Musikdienst ist der nachhaltigeste? (wo stehen die Server, mit welcher Energie werden sie
betrieben, wieviel CO2 produziert zum Beispiel das Hören eines 3 Minuten Songs usw.)
– Von welchem Musikdienst werden die Künstler am besten entlohnt?
– Wo sind die Dienste ansässig bzw. wer steht tatsächlich hinter dem Namen?
Es wäre Toll wenn ihr die Aufstellung um den einen oder anderen Punkt erweitern könntet.
Hallo Helmut,
wir freuen uns, dass wir mit unserem Musik-Streaming-Vergleich weiterhelfen konnten.
Vielen Dank auch für Ihren wertvollen Hinweis. Leider sind die von Ihnen gewünschten Informationen nicht immer ohne weiteres zugänglich. Da wir die Vergleichskriterien unter anderem auch nach dem Nutzerinteresse zusammenstellen und die von Ihnen erfragten Kriterien für die meisten Nutzer leider nur eine untergeordnete Rolle spielen, fanden diese aktuell keinen Weg in den vorliegenden Vergleich.
Wir werden Ihre Anmerkungen aber im Sinne zukünftiger Aktualisierungen im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls ergänzen.
Viele Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Mich würde ebenfalls sehr interessieren, welcher Dienst die Musiker fair entlohnt und auch welche nicht.
Ansonsten fault der Baum von unten. Danach kommen natürlich die diversen anderen Kriterien: Audio-Qualität, Hörbuch, Podcast, Preis.