Motorradversicherung Vergleich 2017

Die besten Tarife für Krafträder im Versicherungsrechner.

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I want to ride my Bike -- mit möglichst geringen Versicherungskosten

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Wechsel der Motorradversicherung ist immer zur sogenannten Hauptfälligkeit (steht im Versicherungsschein) möglich und lohnt sich bei größeren Maschinen besonders. Hier können Sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen.
  • Wer auf der Suche nach einer Motorradversicherung ist, muss sich entscheiden, ob er nur eine Haftpflichtversicherung abschließen möchte oder er zusätzlich eine Teil- bzw. Vollkaskoversicherung vereinbart, die auch Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt.
  • Viele Anbieter einer Kraftradversicherung bieten ihren Kunden außerdem die Möglichkeit an, einen Schutzbrief abzuschließen. Dadurch erhalten Sie zusätzliche Service-Leistungen, wie Pannenhilfe im Ausland oder etwaige Bergungsmaßnahmen nach einem Unfall.

Motorradversicherung Test
Laut einer Umfrage der Verbraucher- und Meinungsanalyse VuMA waren im Jahr 2016 mehr als 9 Millionen Deutsche im Besitz eines Motorradführerscheins. Leider wissen nicht alle, wie hoch das Einsparpotential bei einem Wechsel des Versicherungsanbieters ist und sind jahrelang mit einer überteuerten Versicherung unterwegs.

Gerade bei Motorrädern mit einer Hubraumzahl von über 125 ccm können Sie jedes Jahr erhebliche Kosten bei Ihrer Versicherung sparen. Doch nicht nur die Wahl des richtigen Versicherers beeinflusst die Höhe Ihrer Beiträge, sondern auch Faktoren wie die jährliche Fahrleistung, die Abstellmöglichkeit Ihres Zweirads und vieles mehr.

In unserem Motorradversicherungs-Vergleich 2017 geben wir Ihnen umfassende Informationen zu allem, was Sie über die Versicherung Ihres Motorrads wissen müssen und verraten Ihnen, bei welchem Anbieter Sie die günstigsten Tarife bei gleichzeitig hohen Leistungen bekommen.

1. So wechseln Sie Ihre Motorradversicherung

Kündigungsfristen bei Motorradversicherungen

Motorradversicherungen lassen sich entweder ordentlich kündigen, das heißt, Sie warten das Ende des regulären Vertrags ab (Hauptfälligkeit) und kündigen das Versicherungsverhältnis nach Ablauf der einmonatigen Kündigungsfrist. Zudem können Sie das einmonatige Sonderkündigungsrecht nutzen. Dieses steht Ihnen aber nur zu, wenn sich Ihre Beiträge bei unveränderter Leistung erhöht haben, Ihre Prämien trotz höherer Schadensfreiheitsklasse nicht angepasst wurden oder gerade ein Schaden durch die Versicherung kompensiert wurde.

Sollte Ihr Motorrad schon seit längerer Zeit versichert sein, besteht die Möglichkeit, Ihre bisherige Police zu kündigen und stattdessen einen neuen Versicherungsvertrag abzuschließen.

In der Regel lassen sich hier bei fast jedem Modell einige Euros sparen, sodass sich ein Versicherungsvergleich in jedem Fall lohnt.

Anders als bei einem Wechsel des Energieversorgers müssen Sie bei Abschluss einer neuen Motorradversicherung die Kündigung Ihres alten Versicherers rechtzeitig und vor allem selbst vornehmen.

Abhängig davon, wann Sie Ihren alten Versicherungsvertrag abgeschlossen haben, berechnet sich Ihr individueller Kündigungstermin. Ersichtlich ist dieser außerdem im Versicherungsschein.

Motorradfahrer, die ihr Fahrzeug lediglich saisonal nutzen (meist ab 1. April), können Ihre Versicherung normalerweise bis Ende Februar kündigen.

Häufig wird aber auch bei Motorradversicherungen derselbe Stichtag für einen Wechsel zugrunde gelegt wie bei Kfz-Versicherungen. Entsprechend kann der Kündigungstermin auch der 30. November oder ein anderes Datum sein.

Nachdem Sie Ihren alten Vertrag gekündigt haben, befüllen Sie einfach unseren obigen Versicherungsrechner mit Ihren persönlichen Daten bzgl. Motorrad und Fahrverhalten und erhalten im Anschluss eine Vielzahl von günstigen Motorradversicherungen.

Beachten Sie: Das entscheidende Datum Ihrer Kündigung ist dasjenige, zu welchem das Kündigungsschreiben bei Ihrem bisherigen Versicherer eingeht. Wann Sie den Brief abgeschickt haben, spielt dagegen keine Rolle. Am sichersten ist es, den Brief per Einschreiben zu versenden.

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Achtung: Ein Sonderkündigungsrecht besteht nicht, wenn Sie aufgrund eines Unfalls in eine niedrigere Schadensfreiheitsklasse eingestuft werden oder Sie wegen eines Umzugs in eine andere Regionalklasse rutschen.

2. Nur Haftpflicht oder zusätzlich eine Kaskoversicherung?

In Deutschland ist eine Haftpflicht für alle Motorradfahrer verpflichtend. Anders verhält es sich mit der Teil- und Vollkaskoversicherung. Hier muss sich der Kraftfahrer entscheiden, ob er diesen zusätzlichen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

In dieser Übersicht haben wir verschiedene Leistungsfälle zusammengefasst und zeigen, welcher Versicherungs-Typ für die jeweiligen Schäden am Fahrzeug aufkommt:

Vollkasko Teilkasko Haftpflicht
Personenschaden                        
Vermögensschaden                        
Sachschaden                        
(Teile-)Diebstahl                        
Feuerschaden                        
Unwetterschaden                        
Wildschaden                        
Eigenverschulden                        
Vandalismus                        

2.1. Haftpflichtversicherung

Wie oben bereits kurz erwähnt, handelt es sich bei der Motorradhaftpflicht um eine Pflichtversicherung. Jeder, der am aktiven Straßenverkehr teilnimmt, muss über einen solchen Versicherungsschutz verfügen, um mögliche Schäden, die er an einem anderen Fahrzeug oder einer Personen verursacht, decken zu können.

Der Halter eines Kraftfahrzeugs […] ist verpflichtet, […] eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursachten Personenschäden, Sachschäden und sonstigen Vermögensschäden […] abzuschließen und aufrechtzuerhalten, wenn das Fahrzeug auf öffentlichen Wegen oder Plätzen verwendet wird.

§ 1 Pflichtversicherungsgesetz (PflVG)

Das Gesetz schreibt in diesem Zusammenhang auch die Höhe der minimalen Deckungssumme einer solchen Haftpflichtversicherung vor. So müssen Personenschäden mit mindestens 7,5 Millionen Euro versichert sein, Vermögensschäden mit 0,05 Millionen Euro und Sachschäden mit einer Summe von wenigstens 1,12 Millionen Euro.

Nahezu jede Motorradhaftpflicht in unserem Motorradversicherungs-Test besitzt eine pauschale Deckungssumme von 100 Millionen Euro und 15 bzw. 12 Millionen Euro je geschädigter Person, sodass Sie sich keine Sorgen über eine zu geringe Deckungssumme machen müssen.

2.2. Teilkasko

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Unser Online-Versicherungsvergleich fürs Motorrad verrät Ihnen die Vergleichssieger 2017 und gibt Tipps, wie Sie Kosten sparen können.

Eine Teilkaskoversicherung kommt für Schäden an Ihrem Motorrad auf, die ohne Ihr Zutun entstanden sind. Das sind regelmäßig Beschädigungen, die durch:

  • Wind und Wetter
  • Brände und Explosionen
  • Diebstahl des Motorrads oder einzelner Teile
  • Defekte an Kabeln oder
  • Wildunfälle entstanden sind.

Bei Schäden, die durch Marderbiss entstanden sind, zahlen die meisten Teilkaskoversicherungen nicht. Auch sind nicht bei jedem Versicherer Teile, die zur Sonderausstattung eines Motorrads gehören, vom Versicherungsschutz umfasst. Hier hilft ein Blick in die Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Tipp: Unser Vergleichssieger WGV leistet in seiner Teilkaskoversicherung sowohl bei Marderschäden als auch bei Verlust oder Beschädigung von Teilen, die zur Sonderausstattung gehören, einen Ausgleich.

2.3. Vollkasko

Als Motorradfahrer eine Vollkaskoversicherung zu vereinbaren, ist meist nicht notwendig. Nur, wer ein wirklich kostbares und zugleich neuwertiges Bike fährt, sollte auf dieses Extra an Schutz zurückgreifen.

Auch Fahrer einer geleasten oder noch nicht abgezahlten Maschine können mit einer Vollkaskoversicherung etwaige Zahlungsausfälle effektiv vermeiden. In solchen Fällen übernimmt die Kaskoversicherung häufig die weiteren Zahlungsverpflichtungen für den Versicherungsnehmer, sodass keine Lücken bei den Raten entstehen.

Hier haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Vollkasko für Sie zusammengestellt:

  • selbst verschuldete Schäden werden übernommen
  • Schäden durch mutwillige Zerstörung (Vandalismus) werden übernommen
  • bei Ausfall einer gegnerischen Haftpflicht (Fahrerflucht) werden Schäden übernommen
  • verhältnismäßig teuer, oft mehrere hundert Euro pro Jahr mehr als Teilkasko
  • verhältnismäßig wenig zusätzlicher Schutz
  • teilweise Ausschlussgründe

3. Darauf sollten Sie bei Ihrem Versicherer achten

Einige wichtige Fragen, die bei der Recherche nach einer passenden Motorradversicherung aufkommen können, werden in diesem Video bereits anschaulich erklärt. Alles Weitere haben wir in unserem Ratgeber für Sie zusammengetragen:

3.1. Schadenfreiheitsklasse

Je länger ein Motorradbesitzer bisher gefahren ist, ohne einen Unfall zu verursachen, desto höher ist seine individuelle Schadenfreiheitsklasse und umso niedriger sind die jährlichen Prämien für seine Motorradversicherung.

So muss ein Fahrer, der seit über 10 Jahren keinen Unfall mit Schäden verursacht hat, in der Regel nur noch ca. 50 % der ursprünglichen Beiträge leisten.

Die Schadenfreiheitsklasse spielt jedoch nur bei der Haftpflicht und bei der Vollkasko eine Rolle. Die etwaigen Vergünstigungen wirken sich also nicht auf die Beiträge zur Teilkasko aus.

Hierdurch kann es sogar passieren, dass jemand mit einer besonders hohen SF-Klasse mit einer Vollkaskoversicherung günstiger fährt als mit einer Teilkasko.

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Unser Motorradversicherungs-Vergleichsrechner kann innerhalb von wenigen Augenblicken den besten Tarif für Sie berechnen.

Der Schadenfreiheitsrabatt wird normalerweise nur bei Motorrädern mit einer bestimmten Mindestleistung gewährt. Sogenannte Leichtkrafträder sind von dieser Rabattierung entsprechend meist ausgenommen.

Allerdings bestehen auch hier Unterschiede zwischen den Versicherungsunternehmen, sodass es leicht zu Preisdifferenzen von 5 % oder mehr innerhalb derselben Schadenfreiheitsklasse kommen kann.

Hinweis: Die Schadenfreiheitsrabatte Ihrer Kfz-Versicherung können Sie sich bei Ihrer Versicherung fürs Motorrad anrechnen lassen. Die SF-Klasse Ihres Kfz wird jedoch nicht 1:1 auf Ihre Motorradversicherung übertragen.

3.2. Schutzbrief

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Einen von der Versicherung unabhängigen Schutzbrief für Ihr Motorrad bekommen Sie auch beim ADAC.

Wer zusätzlichen Schutz unterwegs und im Ausland möchte, hat die Möglichkeit, einen Motorradschutzbrief mit seinem Versicherer zu vereinbaren. Der Inhaber dieses Dokuments kann damit unterwegs Hilfe bei einer Panne oder einem Verkehrsunfall rufen und beispielsweise sein defektes Fahrzeug auf Kosten der Versicherung abschleppen lassen.

Darüber hinaus sind mit einem Schutzbrief automatisch sämtliche Mitfahrer und Fahrer des Motorrads gleichermaßen abgesichert und können sogar im Ausland mit Assistenz rechnen.

Doch nicht jeder Schutzbrief beinhaltet denselben Service. Teilweise gilt das Leistungsspektrum nicht weltweit oder es werden Krankenrücktransporte nicht übernommen.

3.3. Saisonkennzeichen

Fahrer, die ihr Bike nicht ganzjährig nutzen, sondern vornehmlich in der schönen Jahreszeit die Serpentinen entlangfahren, können ein Saisonkennzeichen beantragen und dadurch sowohl bei ihren Versicherungsprämien als auch bei der Steuer erheblich sparen. Bis zu einem Drittel der Versicherungskosten können hier im Schnitt gespart werden.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug mindestens 6 Monate lang angemeldet ist. Andernfalls kann es Ihnen passieren, dass Sie trotz Schadensfreiheit während des Versicherungszeitraums nicht in eine bessere Schadensfreiheitsklasse hochgestuft werden.

3.4. Grobe Fahrlässigkeit

Nicht jeder Versicherer leistet, wenn Unfallschäden aufgrund von „grober Fahrlässigkeit“ entstanden sind. Hier berufen sich die Unternehmen in der Regel auf die fehlende Sorgfalt des Fahrers und verweigern die Kompensation eines hierdurch entstandenen Schadens.

Ein solcher Fall kann im Zweifelsfall aber schnell eintreten: eine rote Ampel überfahren, das Handy während der Fahrt gezückt oder beim Parken vergessen die Wegfahrsperre zu aktivieren.

Damit Sie in einer solchen Situation nicht ohne Versicherungsschutz dastehen, empfiehlt es sich, einen Versicherer zu wählen, der auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Nur wenn dies der Fall ist, können Sie mit der Übernahme eines, auf diese Weise entstandenen Schadens rechnen.

Lediglich Beschädigungen, die in Folge von Alkohol- oder Drogenkonsum auftreten, werden generell von keiner Versicherung übernommen, egal ob Fahrlässigkeit vom Tarif umfasst ist oder nicht.

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Wer sich den Wind auf einem Motorrad um die Nase wehen lässt, tut gut daran, auch über den Abschluss einer Unfallversicherung nachzudenken.

4. Die Kosten einer Motorradversicherung

Die Höhe der Prämien für Ihre Motorradversicherung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Die wichtigsten Kriterien, die über Ihre späteren Beiträge entscheiden, sind:

  1. Schadenfreiheitsrabatt - Wie oben bereits erwähnt, gewähren Versicherungen ihren Kunden hohe Rabatte, wenn der Versicherungsnehmer über einen längeren Zeitraum unfallfrei gefahren ist. Je höher die SF-Klasse, desto geringer sind die Prämien.
  2. Regionalklasse - Jeder Versicherungsbezirk, also meist die Stadt oder der Landkreis, in dem Sie wohnen, meldet die Versicherungsfälle, die sich innerhalb eines Jahres ereignet haben dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Dieser ermittelt dann einen Score für den jeweiligen Landkreis oder die Stadt, anhand dessen die Regionalklasse bestimmt wird. Wohnen Sie also an einem Ort mit überdurchschnittlich vielen Versicherungsfällen, sind Ihre Beiträge automatisch etwas höher als anderswo.
  3. Anzahl der Fahrer - Je weniger Fahrer Sie für die Nutzung Ihres Motorrads anmelden, desto günstiger sind Ihre Versicherungskosten, da
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    Die günstigste Motorradversicherung in unserem Motorradversicherungs-Rechner bekommen Sie beim Anbieter WGV.

    entsprechend das Risiko für das Unternehmen sinkt. Teilweise verdoppeln sich die Kosten sogar, wenn ein zweiter Fahrer vom Versicherungsschutz profitieren soll.

  4. Art der Nutzung - Sollten Sie Ihr Kraftrad zusätzlich für gewerbliche Zwecke nutzen, steigen auch Ihre Versicherungsbeiträge.
  5. Fahrzeug-Typ - Besonders schwere und schnelle Motorradmodelle und Marken sind in der Versicherung meist teurer als vergleichsweise leichte und daher weniger PS-starke Fabrikate. Auch der Umstand, ob Sie über ABS verfügen wirkt sich auf die Kalkulation Ihrer Beiträge aus.
  6. Selbstbehalt - Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob Sie in einem Leistungsfall dazu bereit sind, eine prozentuale Selbstbeteiligung bei einem Unfall zu tragen oder nicht. Ohne Selbstbehalt sind die Prämien etwas teurer.
  7. Fahrleistung - Wie viel Sie in einem Jahr mit Ihrem Zweirad unterwegs sind, ist ebenfalls immens wichtig für die Ermittlung Ihrer Beiträge. Je weniger Kilometer Sie fahren, desto günstiger sind die Kosten, da sich auch das Unfallrisiko entsprechend verringert.
  8. Abstellplatz - Wenn Sie Ihr Motorrad regelmäßig in einer abschließbaren Garage abstellen, anstatt es auf der Straße zu parken, verringern sich Ihre Beiträge nochmals deutlich. Grund hierfür ist wiederum das geringere Verlust- bzw. Schadensrisiko.
  9. Zahlweise - Wer seine Prämien einmal im Jahr statt monatlich oder vierteljährlich bezahlt, bekommt bei vielen Versicherern einen Rabatt.
  10. Werkstattbindung - Verzichten Sie bei Ihrer Motorradversicherung auf die freie Werkstattauswahl, bekommen Sie normalerweise einen kleinen zusätzlichen Rabatt gewährt.
  11. persönliche Umstände - Bestimmte Personengruppen erhalten aufgrund ihres statistisch risikoärmeren Verhaltens zusätzliche Vergünstigungen bei der Motorradversicherung. Das sind zum Beispiel: Verheiratete; Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben oder Personen, die im öffentlichen Dienst tätig sind.

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5. Tipps für eine dauerhaft günstige Versicherung

Wenn Sie sich nicht nur kurz nach Ihrem Anbieterwechsel günstige Prämien sichern wollen, sollten Sie einige dieser Tipps unbedingt beherzigen:

  • Fahranfänger haben die Möglichkeit, sich über ihre Eltern mitzuversichern und dadurch von deren Schadenfreiheitsrabatt zu profitieren. Anstatt also den Fahranfänger selbst als Versicherungsnehmer anzugeben, melden Sie die Maschine des Sprösslings als eigenes Zweitfahrzeug an und geben Ihr Kind als Fahrer an.
  • Eine weitere Option für Fahranfänger ist es, den Schadenfreiheitsrabatt eines
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    Ihre Haftpflichtversicherung fürs Motorrad wird einen solchen Schaden nur dann ersetzen wenn es sich um das Kraftrad eines Unfallgegners handelt.

    nicht mehr fahrenden oder verstorbenen Familienmitglieds zu übernehmen.

  • Wer sein Motorrad bei derselben Versicherung versichert wie sein Kfz bekommt bei den meisten Anbietern einen Rabatt gewährt. Doch Vorsicht: der rabattierte Preis muss nicht zwangsläufig niedriger sein als der einer konkurrierenden Gesellschaft.
  • Melden Sie Ihr Kraftrad wenn möglich als Saison-Fahrzeug an. Hierdurch sparen Sie rund die Hälfte an Beiträgen und Steuern.
  • Wer ein Motorrad mit weniger als 125 ccm fährt, muss keine Kfz-Steuer bezahlen.

Wer viel mit seinem Motorrad unterwegs ist, für den lohnt sich unter Umständen auch eine spezielle Unfallversicherung. Leider sind Motorradfahrer im Straßenverkehr wesentlich schlechter vor Verletzungen geschützt als Autofahrer. Dementsprechend kommt es schneller zu Unfallfolgen, die auch berufliche Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Unfallversicherung springt in solchen Situationen ein und gleicht etwaige Einbußen durch den Unfall schnell und unkompliziert aus.

Wer lediglich ein Moped, Mofa, Mokick, einen Roller oder ein ähnliches Gefährt bis zu einer Leistung von 50 ccm Hubraum fährt, kann eine günstigere Spezialversicherung hierfür abschließen.

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6. Motorradversicherungen bei Stiftung Warentest

Finanztest (02/2012) hat in einem großangelegten Motorradversicherungs-Test die Tarife mehrerer Anbieter verglichen und die besten Policen ermittelt.

Dabei hat das Tochtermagazin von Stiftung Warentest herausgefunden, dass es erhebliche Preisunterschiede zwischen den Versicherungen gibt.

Anhand eines repräsentativen Beispiels mit einem 30-jährigen Fahrer, der saisonal eine BMW R 1200 GS fährt und zusätzlich zur Haftpflichtversicherung eine Teilkasko abschließen will, wurden die verschiedenen Tarife einander gegenübergestellt.

Hierbei stellte sich heraus, dass die Testperson bei einem der günstigsten Anbieter lediglich knappe 150 Euro im Jahr bezahlen musste, während beim teuersten Anbieter fast 380 Euro mehr fällig wurden.

7. Fazit und Vergleichssieger

Motorradversicherungs-Vergleichssieger in unserem Versicherungsvergleich ist der Anbieter WGV.

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Im obigen Online-Rechner können Sie angeben, ob Sie bei Ihrer Versicherung fürs Motorrad einen Schutzbrief dazu möchten oder Sie etwaige Kosten mittragen möchten.

Bei einem Mitte 30-jährigen Versicherungsnehmer, der saisonal eine Honda CX 500 Turbo mit knapp 500 ccm und 60 kW fährt, belaufen sich die Kosten von Haftpflichtversicherung und Teilkasko ohne Selbstbeteiligung und Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit auf gerade einmal 149,70 Euro im Jahr.

Dafür bietet die Versicherung vollen Schutz bei Reisen ins europäische Ausland, kommt für Schäden und Folgeschäden durch Marderbiss auf, übernimmt die Kosten bei Zusammenstößen mit Tieren jeglicher Art und versichert zusätzlich Teile, die zur Sonderausstattung Ihres Bikes gehören bis zu einem Wert von 5.000 Euro.

In der Kategorie ganzjährige Kraftradversicherung überzeugt ebenfalls der Versicherer WGV am meisten. Hier liegen die Beiträge für Haftpflicht und Teilkasko bei 271,33 Euro im Jahr mit denselben Leistungen wie bei der halbjährigen Police.

Die maximale pauschale Deckungssumme bei der WGV beträgt 100 Millionen Euro und 15 Millionen pro geschädigter Einzelperson.

Auch die zweit- und drittplatzierten Versicherungen in unserem Motorradversicherungs-Test können mit verhältnismäßig günstigen Prämien locken und versprechen ebenfalls umfangreichen Schutz. Zu nennen sind hier die Anbieter Condor und Kravag.

Die Prämien der Condor Motorradversicherung sind durchschnittlich 20 Euro teurer als bei unserem Vergleichssieger. Leider beinhaltet die Police keine sogenannte Mallorca-Police, die Schutz im europäischen Ausland bietet.

Der Tarif von Kravag kostet rund 30 Euro mehr im Jahr als bei der WGV und enthält ebenfalls keinen Versicherungsschutz im Ausland.

Wer außerdem vor Gericht optimalen Versicherungsschutz genießen möchte, sollte zusätzlich über den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nachdenken. Auch speziellen Verkehrsrechtsschutzversicherungen sind erhältlich.

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