Das Wichtigste in Kürze
  • In Tests zu Radmuttern sollten keine Überraschungen bezüglich der Abmessungen auftreten. Die Hersteller geben exakte Maße zum Gesamtdurchmesser, dem Bund und auch der Gewindegröße vor. Letztere Angabe setzt sich zusammen aus der Weite des Gewindes und dessen Steigung. Wenn diese Werte denen an Ihrem Auto entsprechen, können Sie die Felgenmuttern in der Regel auch einsetzen.
  • Beim Vergleich der Radmuttern finden sich auch bei der Güteklasse Unterschiede. Diese bei Schrauben und Muttern wichtige Angabe enthält Daten zur Festigkeit des Materials. Auch hier geben Hersteller der Autos zumeist einen Mindestwert an. 8.8 gilt allgemein als Mindest-Festigkeit, wobei die erste Zahl für die Zugfestigkeit und die zweite für die Streckgrenze steht. Das erlaubte Drehmoment auf Radmutter und Stehbolzen darf dann je nach Gewindetyp bei etwa 130 Newtonmeter liegen. Müssen Sie die Radmutter fester anziehen, werden auch die Vorgaben zur Güteklasse höher sein. Die nächste Stufe nennt sich 10.9 und darüber liegt noch 12.9. Große und schwere Fahrzeuge verlangen nach höheren Zug- und Streckfestigkeiten, damit sich unter Einwirkung der großen Masse die Radmuttern nicht unbeabsichtigt lösen.
  • Wollen Sie Radmuttern kaufen, die nur für spezielle Felgentypen passen, kann die Schlüsselweite entscheidend sein. Radmuttern für Alufelgen werden in den meisten Fällen in eine Vertiefung eingeschraubt, während sie bei Stahlfelgen zumeist mehr Platz vorfinden. Die besten Radmuttern bei Aluminiumrädern sind deshalb etwas schlanker gestaltet, sodass Sie sie problemlos mit dem Radmutterschlüssel festziehen und lösen können. Der Durchmesser der Felgenmutter selbst muss aber natürlich die Herstellerangaben komplett erfüllen. Nur der Kopf der Mutter, der die Schlüsselweite bestimmt, ist etwas schmaler gestaltet.

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