Autobatterie Test 2016

Die 7 besten Starterbatterien im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBanner Power Bull P7209MOLL 82070Varta Blue Dynamic E43Exide Premium Carbon Boost EA770Exide Premium Superior Power EA1000Varta Blue Dynamic E12Banner Power Bull P5519
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertung
5 Bewertungen
3 Bewertungen
38 Bewertungen
138 Bewertungen
124 Bewertungen
4 Bewertungen
8 Bewertungen
Batterie-TypBlei-Säure-Batterie: Herkömmliche Bauweise

EFB-Batterie: Bleiplatten-Säure-Batterien, die für die Nutzung in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik optimiert wurden

AGM-Batterie: Absorbent Glass Mat. Bei dieser Weiterentwicklung der Bleibatterie ist der Elektrolyt in einem Glasfaservlies gebunden.
Blei-Säure-BatterieEFB-BatterieBlei-Säure-BatterieStarterbatterieStarterbatterieBlei-Säure-BatterieStarterbatterie
Für Start-Stopp-System geeignetDas Start- und Stopp-System ist eine Automatik zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauches bei Standphasen des Fahrzeugs, zum Beispiel an Ampeln: Sobald der Wagen steht, schaltet sich der Motor automatisch ab. Dies verlangt aber dem Fahrzeugakku mehr Kapazität ab.NeinJaNeinNeinNeinNeinNein
KapazitätDie Kapazität gibt an, wie viel Strom die Batterie abgeben kann. Die Kapazität sollte sich nach Ihrem Fahrzeug richten. Der neue Akku kann mehr Kapazität als die alte Batterie haben, sollte aber nicht geringer sein.72 Ah70 Ah44 Ah77 Ah100 Ah74 Ah55 Ah
KaltstartstromDer Kaltstartstrom gibt Aufschluss über die Abgabeleistung der Batterie bei kalten Temperaturen. Gemessen wird nach DIN bei -18°C.660 A760 A440 A760 A900 A680 A480 A
PolartIn der Regel ist die Polart 0 gebräuchlich. Der Minuspol befindet sich links und der Pluspol rechts. Bei 1 befindet sich der Minuspol rechts und der Pluspol links.0 (+ rechts)0 (+ rechts)0 (+ rechts)0 (+ rechts)0 (+ rechts)0 (+ rechts)0 (+ rechts)
BodenleistentypEs gibt verschiedene Bodenleisten bei den Batterien. Die meisten Fahzeuge benötigen B 13-Leisten. Wenn eine Batterie keine Leiste haben soll, wäre die Bezeichnung B 0.B 13B 13B 13B 13B 13B13B 13
Abmessungen
(L x B x H)
278 x 175 x 175 mm278 x 175 x 190 mm207 x 175 x 175 mm277 x 175 x 190 mm353 x 175 x 190 mm278 x 175 x 190 mm241 x 175 x 175 mm
Vorteile
  • einfacher Einbau
  • "Sehr gut" im ADAC Test 12/2012
  • für Autos mit Start/Stopp-Funktion
  • gute Kapazität
  • einfacher Start
  • einfacher Einbau
  • gute Verarbeitung
  • einfacher Einbau
  • einfacher Start
  • gute Verarbeitung
  • einfacher Einbau
  • einfacher Start
  • vor allem für Transporter und Limousinen gedacht
  • einfacher Einbau
  • einfacher Start
  • einfacher Einbau
  • auch für SUVs geeignet
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Autobatterien-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Autobatterien dienen zum Starten des Fahrzeugs und speisen bei niedrigen Geschwindigkeiten auch die Bordelektronik. Starterbatterien für Kraftfahrzeuge sind meist in Reihe geschaltete Bleiakkumulatorzellen mit einer jeweiligen Nennspannung von 2,12 V.
  • Kfz-Batterien können meist auch vom Laien gewechselt werden. Beachten Sie beim Kauf eines neuen Akkus vor allem die Kapazität, die Abmessungen und den Bodenleistentyp, damit die neue Starterbatterie für Ihr Fahrzeug passt.
  • Auch die Polanordnung muss stimmen, damit der Einbau der neuen Batterie nicht zum Krisenfall wird. Der Typ „0“ ist am gängigsten: Hier finden sich die Anschlüsse an der Vorderkante des Akkus – der Pluspol rechts, der Minuspol links.

Autobatterie Test - Der Blick unter die Motorhaube.

Nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamts sind 2016 in Deutschland über 40 Millionen PKW angemeldet, die im Durchschnitt 9,2 Jahre alt sind. Einem gängigen Klischee zufolge ist das Auto „des Deutschen liebstes Kind“ und wird im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut gehegt und gepflegt. Dazu gehört neben der regelmäßigen Reinigung und Politur zum Beispiel der Ersatz von Verschleißteilen.

Eines davon ist die Starterbatterie. Dank unseres kontinentalen Klimas mit verhältnismäßig kühlen Wintern macht die Autobatterie besonders oft zwischen November und Februar schlapp. Schön, wenn sie sich per Starthilfekabel oder mit einem Ladegerät aufladen lässt. Bleibt die Autobatterie leer, muss eine neue her.

Welche physikalischen Ursachen das hat, worauf Sie beim Wechsel Ihrer PKW-Batterie Wert legen sollten, welche Hersteller und Marken führen und was beim Kauf einer neuen Starterbatterie zu beachten ist – all das klären wir in der Kaufberatung zum Autobatterie Test 2016. Los geht die Reise:

Weitere Tests aus dem Bereich Automobil:

Batterie von Moll.

Moderner EFB-Akku von Moll  – für Fahrzeuge mit Start-Stopp-System.

1. Die Starterbatterie: Strom für die Bordelektronik

Sehr preiswerte Batterie von Banner.

Sehr preiswerte Batterie von Banner – für jeden normalen Pkw.

Wichtigste Funktion der Fahrzeugbatterie ist die Speisung des Anlassers mit der benötigten elektrischen Spannung.

Die Autobatterien der meisten Marken haben eine Spannung von 12 V und Kapazitäten von 36 oder mehr Amperestunden (ah). Bei LKW sind Batteriespannungen von 24 V Standard.

Neben der kurzfristigen Speisung des elektrischen Anlassers beim Startvorgang (hier werden kurzzeitig Stromstärken von 100 bis 1000 Ampere benötigt) speist die Batterie die elektrischen Verbraucher im Bordnetz, wenn die Lichtmaschine zu langsam ist oder gar nicht läuft, also beim Halten oder Parken.

Während der Fahrt wird der Kfz-Akku durch den Generator der Lichtmaschine aufgeladen.

Die Verbraucher sind sämtliche elektronische Einrichtungen des Fahrzeugs: Radio, Navigationssystem, Scheibenwischer und -heizung, Beleuchtung, Klimaanlage, Schiebedach, Sitzheizung und dergleichen. Da die elektronischen Extras mit steigender Fahrzeugklasse gewöhnlicherweise mehr werden, empfiehlt sich eine Batterie mit umso größerer Kapazität, je größer oder besser ausgestattet der Wagen (oder auch das Motorrad) ist.

2. Fahrzeugtypen – Batterietypen

grauer Akku von Exide

Guter, wartungsfreier Akku von Exide – günstige Autobatterie mit 77Ah – für Wagen ohne Start-Stopp-System.

Das Aufkommen von ökologisch relevanten Technologien wie der Start-Stopp-Automatik in moderneren Kraftfahrzeugen hat auch seitens der Batteriehersteller zu einem gewissen Innovationsdruck geführt. Die wichtigsten Batterie-Typen im Überblick:

2.1. Blei-Akkumulatoren –  die klassische Starterbatterie

Die klassische Bauweise von Fahrzeugbatterien ist eine Reihenschaltung mehrerer Bleiakkumulatoren, so genannter Nasszellen.

Blei-Säure-Batterien haben Elektroden aus Blei und Bleidioxid. Als Elektrolyt fungiert Schwefelsäure. Die Zellen sitzen in einem säurefesten Gehäuse. Diese Kfz-Akkus sind weitestgehend wartungsfrei.

Vor- und Nachteile des klassischen Bleiakkus als Starterbatterie:

  • Wartungsfrei
  • Bei Markenprodukten: lange Lebensdauer
  • Günstigster Autobatterie-Typ
  • Kälteempfindlich: Batteriecheck vor dem Winter erforderlich
  • Nicht geeignet für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik

2.2. EFB-Batterien

Exide Autobatterie für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik

AGM-Start-Stopp-Batterie: PKW-Batterie von Exide mit vielen Ladezyklen

Auch bei EFB-Batterien handelt es sich um Bleiplatten-Säure-Batterien, die aber für die Nutzung in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik optimiert wurden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Blei-Akkus ist die Enhanced Flooded Battery mit einem so genannten Polyester-Scrim ausgestattet. Es handelt sich dabei um ein spezielles Geflecht, das auf der positiven Elektrodenplatte der Batterie sitzt und das aktive Material festhält.

Neben dem schnelleren Auf- und Entladen verfügen die Batterien auch über eine längere Haltbarkeit.

Vor- und Nachteile des EFB-Auto-Akkus als Starterbatterie:

  • Geringerer Innenwiderstand: Dadurch längere Kapazität auch bei Stillstand
  • Sicherer: Kein Auslaufen von Säure beim Kippen oder im Schadensfall
  • Höhere Lebensdauer als herkömmliche Blei-Säure-Batterien
  • Kälteunempfindlichkeit: Springt auch im tiefsten Winter an
  • Mehr Ladezyklen: Geeignet für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik
  • Wartungsfrei (u.a. durch automatische Gasableitung)
  • Kostspielig im Vergleich zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien
  • Nicht geeignet für Fahrzeuge mit Rekuperationstechnik

2.3. AGM-Batterien

Was ist ein Start-Stopp-System

Das Start- und Stopp-System ist eine Automatik zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauches bei Standphasen des Fahrzeugs, zum Beispiel an Ampeln: Sobald der Wagen steht, schaltet sich der Motor automatisch ab. Wird der Fuß von der Bremse genommen und das Gaspedal gedrückt, startet bei Automatik-Wagen der Motor wieder. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe und Start-Stopp-Automatik muss ein Gang eingelegt werden. Hier springt der Motor beim Kuppeln wieder an.

Die Abkürzung AGM steht für Absorbent Glass Mat. Bei dieser Weiterentwicklung der Bleibatterie ist der Elektrolyt in einem Glasfaservlies gebunden.

Ursprüngliche Motivation für die Entwicklung war, einen Weg zu finden, die bislang genutzten Nasszellen kippbar und weniger anfällig für Stöße oder Schaukeln zu machen, so dass die Batterien zum Beispiel auf Motorbooten oder Yachten Verwendung finden konnten.

Doch das Ergebnis hat weitere Vorteile:

AGM-Batterien sind gegenüber Tiefentladung weniger empfindlich als herkömmliche Starterbatterien.

Ebenso ist die Lebensdauer länger und sie sind weniger kälteempfindlich: Autos mit AGM-Akkus als Starterbatterien springen im kalten Winter besser an.

Vor- und Nachteile des AGM-Auto-Akkus als Starterbatterie:

  • Geringerer Innenwiderstand: Dadurch längere Kapazität auch bei Stillstand
  • Sicherer: Kein Auslaufen von Säure beim Kippen oder im Schadensfall
  • Höhere Lebensdauer als herkömmliche Blei-Säure-Batterien
  • Kälteunempfindlichkeit: Springt auch im tiefsten Winter an
  • Mehr Ladezyklen: Geeignet für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik
  • Auch geeignet für Fahrzeuge mit Rekuperationstechnik
  • Wartungsfrei (u.a. durch automatische Gasableitung)
  • Kostspielig im Vergleich zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien
  • Anfällig gegenüber hohen Temperaturen: Meist nicht im Motorraum verbaut

3. Kaufkriterien für Autobatterien

Sie haben mehrfach versucht, Ihr Fahrzeug zu starten? Es springt trotz Ladens per Starthilfekabel nicht an? Auch ein angeschlossenes Ladegerät kann nichts mehr bewirken?

Gerade bei den kalten Temperaturen, die der Wintereinbruch mit sich bringt – oder wenn Sie das Licht angelassen haben – kann es also gut sein, dass die Autobatterie mehr als leer ist: Tiefenentladen. Eine neue Starterbatterie muss her.

Damit Sie nicht auch noch beim Online-Kauf einer neuen Autobatterie im Dunklen tappen, machen wir Sie mit den wichtigsten Kaufkriterien für den Kauf einer neuen Fahrzeugbatterie vertraut. So finden Sie vielleicht nicht nur die nächstbeste, passende Batterie, sondern vielleicht sogar Ihren persönlichen Autobatterie Testsieger.

  • Kapazität

    Die Kapazität beschreibt die Menge der elektrischen Ladung, die eine Batterie speichern bzw. abgeben kann. Sie wird in Ah angegeben (z.B. „Starterbatterie 45 Ah“, „Autobatterie 90 Ah“ u.ä.).

    Je höher die Kapazität, desto mehr elektrische Verbraucher können versorgt werden. Eine Tabelle soll im Folgenden verdeutlichen, welche Kapazitäten die Fahrzeuge benötigen.

    Kraftfahrzeug Akku-Kapazität
    Motoroller ab 30 cm³ 4 – 14 Ah (6 – 12  V)
    Motorrad 6 – 19 Ah (6 – 12 V)
    Kleinstwagen 36 Ah (12 V)
    Kompaktklasse 28 – 50 Ah (12 V)
    Mittelklassewagen 40 – 70 Ah (12 V)
    Transporter 55 – 120 Ah (12 V)
    Lkw (bis 7,5 t) 175 Ah (12 – 24 V)
    LKW (über 7,5 t) 225 Ah (24 V)

    Achtung: Es handelt sich hier um Richtwerte. Einige Sachverständige raten dazu, beim Kaufen einer Autobatterie jeweils den nächst höheren Wert zu wählen.

    Da mittlerweile auch bereits Kleinwagen mit vielen technischen Extras aufwarten – Sitzheizungen und Infotainment-Systeme sind auch in dieser Fahrzeugklasse schon zu finden -, muss die Energieausbeute inflationär behandelt werden: Mit einer stärkeren Batterie.

  • Kaltstartstrom

    Varta Batterie mit 44aH

    Die Varta-Blue-Dynamic-Serie steht für preiswerte Batterien und gute Verarbeitung – für fast jeden Pkw geeignet.

    Manchmal auch Kälteprüfstrom oder CCA genannt; es handelt sich hierbei um den maximalen Strom (A), den die Batterie bei einer Temperatur von -18°C für eine Dauer von 30 Sekunden liefern kann.

    Nach der deutschen Industrie-Norm DIN soll die Gesamtspannung einer 12V-Autobatterie nach 30 Sekunden noch 9V betragen.

    Der Kaltstartstrom von Pkw-Starterbatterien liegt meist zwischen 200 und 850 A. Vor allem im Winter ist ein möglichst starker Kaltstartstrom nützlich. Die meisten Markenbatterien liefern hier brauchbare Werte.

  • Polart

    Bei der Polart ist die Bezeichnung 0 und 1 gebräuchlich. 0 bedeutet dabei, dass sich der Pluspol rechts befindet. Man kann ihn an einem kleinen Plus-Symbol oder einer roten Kappe erkennen.

    Der Minuspol (auch Masse genannt) wird durch eine Blaufärbung oder ein Minus-Zeichen gekennzeichnet und befindet sich links.

    Im Autobatterie Vergleich war dies die am weitesten verbreitete Polart. Bei der Polart 1 sind Plus- und Minuspol getauscht. Sie sollten darauf achten, welche Polung die Batterie in Ihrem Auto hat, damit keine bösen Überraschungen entstehen.

  • Maße und Bodenleisten-Typen

    Auch bei den Abmessungen sollten Sie sich an den Vorgaben durch Ihre alte Batterie orientieren. Die beste Autobatterie nützt nichts, wenn sie nicht zum jeweiligen Fahrzeugtyp passt.

    Beim Kauf des Kfz-Zubehörs sollten Sie auch die Bodenleiste im Auge behalten. Diese ist mit einer Zahl und einem „B“ auf der Kfz-Batterie vermerkt, z.B. „B18“.

    Beim Online-Kauf können Sie meist einfach Ihr Fahrzeug eingeben und die Suchergebnisse gleich nach passenden Ergebnissen filtern.

 

Sehen niedlich aus, heißen aber nicht umsonst "Krokodilklemmen": Die Zangengriffe der Starthilfekabel beißen sich fest.

4. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Beim Batteriewechsel

Bei den meisten Fahrzeugmodellen kann der Laie den Akku auch selbst austauschen. Davon abzuraten ist jedoch wenn

  1. es sich um ein Leasingfahrzeug oder ein anderweitig an eine Vertragswerkstatt gebundenes Auto handelt oder
  2. der Akku, wie bei manchen neueren Fahrzeugen, nicht mehr leicht zugänglich im Motorraum verbaut ist, sondern unter der Rückbank, unter dem Kofferraum oder an anderen schwer oder nur mit Know How und Spezialwerkzeug erreichbaren Stellen liegt. Hier könnte das Autobatterie-Austauschen Schwierigkeiten bereiten.

Treffen die oben genannten Indikationen nicht zu, gilt es dennoch einige Kleinigkeiten zu beachten:

Reihenfolge des Ab- und Anklemmens der Autobatterie:

 

Erst Minus, dann Pluspol anklemmen!

Grundsätzlich immer erst der Minuspol der Autobatterie abklemmen! Dieser ist meist schwarz (manchmal blau) und mit einem „-“ markiert.

Die Klemme lässt sich für gewöhnlich mit einem Maulschlüssel oder einem Schraubenzieher lösen und von der Polkappe abnehmen.

Hintergrund: Der Minuspol der Fahrzeugelektronik ist mit der Masse, also den leitenden Metallteilen von Motor und Karosserie verbunden.

Würde man zuerst den Pluspol abschrauben, bestünde die Gefahr, durch Berührung eines anderen Metallteils mit dem Werkzeug einen Kurzschluss auszulösen.

Überbrücken bei Infotainmentsystemen

Verbinden Sie immer Pluspol mit Pluspol und Minus mit Minus

Sowohl bei der Starthilfe als auch beim temporären Überbrücken der Autobatterie beim Wechsel: Verbinden Sie immer Pluspol mit Pluspol und Minus mit Minus oder Masse!

Reihenschaltung von Batterien führt zu höherer Spannung: Schlecht für Steuergerät und sonstige Bordelektronik.

Die Batterien in Reihe zu schalten, hätte eine höhere Spannung zur Folge, die den elektrischen Geräten schaden kann.

 

 

Bei moderneren Fahrzeugen mit Infotainment-Systemen oder einem modernen nachgerüsteten Radio etc. kann eine längere Unterbrechung von der Autobatterie dazu führen, dass nicht nur Uhrzeit und Datum, sondern weitere gespeicherte Informationen wie Lieblingssender, Playlisten, Bluetooth-Verbindungen usw. verloren gehen.

Man kann sich mit einem simplen Trick behelfen: Indem man vor dem Abklemmen der alten Batterie die neue Autobatterie mittels geeigneter Kabel (zum Beispiel Starthilfekabel) an Masse (Minuspol an Karosserie) und Pluspol anschließt, wird die Stromversorgung nicht unterbrochen.

Da durch diese Art der Verbindung die Batterien automatisch in einer Parallelschaltung sind, ist die Spannung auch nicht höher als sonst (das wäre u.U. gefährlich für die Bordelektronik und Steuergerät).

Kurz: Erst die neue Batterie anklemmen, dann die alte Autobatterie abklemmen – so bleiben Radiocode und gespeicherte Sender erhalten.

Fragen Sie ambitionierte Hobbyschrauber oder qualifizierte Elektriker oder Fahrzeugmechaniker im Freundeskreis oder suchen Sie eine Werkstatt auf, falls Ihnen das Wechseln der leeren Batterie nicht geheuer vorkommt.

Die Schrauber von BarsTuning.TV erläutern den Batteriewechsel ausführlich in diesem Video:

5. Wichtige Hersteller und Marken

  • Langzeit Batterien
  • Varta
  • NRG Logo
  • Bosch Logo
  • Banner Batterien Logo
  • Energizer Logo
  • Exide Logo

6. Zubehör für Wartung und Pflege: Was heißt hier „Wartungsfrei“?

Der Volksmund sagt: „Irgendwas ist ja immer“. Und genau so ist es. Um der leeren Starterbatterie mit vorbereitetem und somit erhobenem Haupt entgegenzutreten, bedarf es jedoch dem richtigen Zubehör, zumindest wenn der nette Nachbar gerade nicht zur Stelle ist:

CTEK MXS 7.0 Batterieladegerät: Spritzwasser- und staubdicht Autobatterie-Ladegerät/Anlasshilfe:
Hier das Modell MXS 7.0 von CTEK; spritzwasser- und staubdicht: 12V-Universalladegeräte wie dieses eignen sich zum Laden von Autobatterien.
Dieses Gerät bietet darüber hinaus Funktionen wie SUPPLY
(als Netzgerät für die Ausrüstung verwenden, wenn die Batterie ausgebaut ist), Pulsladeerhaltung oder Batteriediagnose.
Polfett von Liqui Moly: Schützt Batteriepole und elektrische Kontakte vor Korrosion und Oxydation  

Polfett

Schützt Batteriepole und elektrische Kontakte vor Korrosion bzw. Oxidation

Starthilfekabel Starthilfekabel

Je größer der Motor, desto größer der Anlasser, desto stärkere Ströme werden
bei der Zündung von der Batterie verlangt.

Die zum Einsatz kommenden Starthilfekabel müssen diesem Umstand Rechnung tragen, und sollten einen umso größeren Kabelquerschnitt aufweisen, je stärker der Wagen motorisiert ist.

7. Autobatterie Vergleich von Stiftung Warentest und dem ADAC

Varta Dynamic steht für Qualität

Die Varta-Blue-Dynamic-E11 hat eine sehr große Kapazität.

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 12/2012 das letzte Mal Autobatterien getestet und stellte dabei heraus, dass EFB-Autobatterien den AGM-Modellen kaum nachstanden – im Gegenteil: Stellten die EFB-Starterbatterien „hochwertige Alternativen“ zu den klassischen Blei-Säure-Autobatterien dar, können die teuren AGM-Batterien wegen ihrer Hitzeempfindlichkeit nicht im Motorraum verbaut werden.

Autobatterie Testsieger für Autos ohne Start-Stopp-System wurde bei der Stiftung Warentest die Banner Power Bull P7209 mit einer Gesamtnote von 1,4.

Bei den EFB-Batterien konnte sich das Modell 82070 EFB von Moll durchsetzen.

In der Kategorie der AGM-Batterien stellte Varta mit der Start-Stop-Plus E39 den Testsieger.

Es handelte sich bei dem Autobatterie Test um einen Gemeinschaftstest des ADAC und der Stiftung Warentest, die auch von Autobild erwähnt wurden.

8. Häufige Fragen rund ums Thema Autobatterien

  • Wie lange hält eine Autobatterie?

    Der Autobatterie Test hat gezeigt, dass die Batterien auch bei regelmäßigem Autofahren 5-7 Jahre halten. Wenn das Auto des öfteren steht, kann sich die Lebensdauer stark verkürzen, da sich dann Kristalle aus Bleisulfat bilden und im Inneren der Batterie zusammenwachsen.
    Zur Verlängerung der Lebensdauer sollten Sie Kippstellungen (also starke Schrägneigungen) vermeiden und auch auf die Tiefentladung achten.
    Wenn eine Autobatterie vollkommen leer ist, kann das die Lebensdauer des Akkus schädigen. Vor dem Winter sollten Sie die Ladekontrollanzeige überprüfen und gegebenenfalls ein Batterieladegerät einsetzen.
  • Ab wann ist eine Autobatterie kaputt?

    Die Autobatterie, das wichtigste Zubehör eines Pkws, ist kaputt, wenn eine Spannung von 12 V nicht mehr aufrechterhalten werden kann und die Stromstärke unter den angegebenen Mindestwert sinkt. In der Regel kommt es alle 4 Jahre vor und der Wagen springt dann irgendwann nicht mehr an. Zunächst lässt jedoch die Kapazität stetig nach.
  • Welche Autobatterie brauche ich?

    Der Autobatterie Vergleich hat gezeigt, dass Sie sich bei der Wahl der Autobatterie nach den Leistungsangaben Ihrer alten Batterie richten sollten. Entweder Sie lesen die Daten auf der Autobatterie direkt ab oder Sie schauen in das Handbuch Ihres Autos. Dort sollte alles vermerkt sein, was Sie brauchen.
  • Wie lade ich eine Autobatterie richtig?

    Damit Sie wissen, wie Sie eine Batterie richtig aufladen, soll ein Video Ihnen zeigen, wie Sie ein Batterieladegerät richtig anschließen.

  • Für die Tonne? Fachgerecht die Autobatterie entsorgen!

    Die Entsorgung einer Batterie müssen Sie nicht selbst übernehmen. Damit die Batterie fachgerecht entsorgt wird, gibt es seit einigen Jahren ein Batterie-Pfand. Das Pfand soll sicherstellen, dass eine verbrauchte Batterie zum Entsorgen wieder zum Händler gebracht und von ihm fachgerecht dem Recycling zugeführt wird.

    Das Pfand erhalten Sie zwar nur, wenn Sie die neue Autobatterie beim stationären Händler kaufen und Ihre alte Starterbatterie in dem Zuge abgeben – doch den Preis legt der Händler auf den Endpreis für Ihren neuen PKW-Akku um.

    Nach einem Online-Kauf einer neuen Fahrzeugbatterie geben Sie daher Ihre alte Batterie bei einem beliebigen Händler ab. Diese sind verpflichtet, sie entgegenzunehmen.

  • Wie schließe ich eine Autobatterie richtig an?

    Damit Sie wissen, wie Sie Ihre Autobatterie richtig anschließen und wechseln, soll auch an dieser Stelle ein Video Ihnen die wichtigsten Handgriffe näher bringen.

  • Und wie funktioniert das beim Motorrad?

    Genauso. Stellen Sie sicher, dass die Zündung ausgeschaltet ist, bevor Sie das Batteriefach öffnen. Meist ist es unter der Sitzbank oder einem der Seitendeckel zu finden. Schrauben Sie erst den Minuspol der Motorradbatterie ab, dann den Pluspol. Nehmen Sie dann die Batterie heraus. Meist ist diese mit einem Band oder einem Winkelstück arettiert.
    Schließen Sie dann das Pluskabel an den Pluspol der neuen Batterie an. Danach können Sie den Minuspol der Motorradbatterie anklemmen. Achten Sie darauf, die Kabel so zu verlegen, dass sie nirgends im Weg sind oder scheuern.

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