Das Wichtigste in Kürze
  • Stromtarife unterscheiden sich vor allem bei Arbeitspreis, Grundpreis, Boni, Preisgarantie, Laufzeit und Kündigungsfrist.
  • Der passende Stromtarif hängt stark vom Jahresverbrauch, der Haushaltsgröße und besonderen Verbrauchern wie E-Auto oder Wärmepumpe ab.
  • Ein regelmäßiger Strom-Vergleich zeigt, ob der aktuelle Tarif noch passt oder ob andere Anbieter inzwischen bessere Konditionen bieten.

Strom-Test: Auf einem Tisch liegen Geldscheine, Münzen, ein Sparschwein, ein Taschenrechner und ein Stromkabel.
Steigende Stromkosten machen sich oft erst mit der Jahresabrechnung richtig bemerkbar. Dann zeigt sich, ob der bisherige Tarif noch passt oder ob Sie über Monate mehr gezahlt haben als nötig. Gerade weil sich Preise, Anbieter und Vertragsbedingungen regional stark unterscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die verfügbaren Stromtarife.

In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Tarifwahl achten sollten, welche Rolle Verbrauch, Wohnort und Vertragsdetails spielen und wie der Wechsel zu einem neuen Anbieter abläuft. So können Sie besser einschätzen, welcher Tarif zu Ihrem Haushalt passt und wo sich Einsparpotenzial ergibt.

1. Worauf sollten Sie im Stromanbieter-Vergleich achten?

Viele Tarife wirken auf den ersten Blick ähnlich, unterscheiden sich aber in wichtigen Details. Beim Vergleich verschiedener Stromanbieter sollten Sie daher nicht nur auf den monatlichen Abschlag achten. Entscheidend sind die tatsächlichen Jahreskosten. Diese setzen sich vor allem aus Arbeitspreis, Grundpreis, möglichen Boni, Preisgarantie und Vertragslaufzeit zusammen.

1.1. Was ist wichtiger für den Strompreis: Arbeitspreis oder Grundpreis?

Der Strompreis besteht in den meisten Tarifen aus Arbeitspreis und Grundpreis. Der Arbeitspreis zeigt, wie viel Sie pro verbrauchter Kilowattstunde zahlen. Der Grundpreis ist dagegen eine feste monatliche Gebühr, die unabhängig vom Verbrauch anfällt. Welcher Wert wichtiger ist, hängt von Ihrem Jahresverbrauch ab:

  • Bei hohem Verbrauch ist ein niedriger Arbeitspreis besonders wichtig. Das betrifft zum Beispiel Familien, Haushalte mit vielen Elektrogeräten oder Personen im Homeoffice.
  • Bei geringem Verbrauch fällt der Grundpreis stärker ins Gewicht, etwa bei Singles oder selten genutzten Wohnungen.
Eine Frau sitzt in einem Sessel, neben ihr ist eine Grafik mit den unterschiedlichen Energieeffizienzklassen zu sehen.

Achten Sie zusätzlich darauf, energieeffiziente Geräte zu verwenden, um Ihre Stromkosten pro Monat weiter zu senken.

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1.2. Warum unterscheiden sich Strompreise je nach Wohnort?

Strompreise sind regional unterschiedlich. Das liegt unter anderem an Netzentgelten, lokalen Anbietern und der jeweiligen Grundversorgung. Deshalb kann ein Tarif in einer Stadt günstig sein und an einem anderen Wohnort deutlich mehr kosten.

Für einen sinnvollen Vergleich der Stromanbieter sind daher Postleitzahl und Jahresverbrauch wichtig. Erst dadurch sehen Sie, welche Tarife an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Ein pauschal bester Stromanbieter lässt sich deshalb nicht für ganz Deutschland nennen.

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1.3. Welche Rolle spielen Bonus und Prämien bei günstigen Stromanbietern?

Viele Anbieter werben mit Sofortbonus, Neukundenbonus oder Prämien. Diese können den Tarif im ersten Jahr deutlich günstiger machen. Trotzdem sollten Sie prüfen, wann der Bonus ausgezahlt wird und an welche Bedingungen er gebunden ist.

Wichtig ist vor allem der Blick auf die Kosten nach dem ersten Vertragsjahr. Wenn der Bonus wegfällt, kann der Tarif deutlich teurer werden.

Tipp: Prüfen Sie bei Bonus-Tarifen immer, wie hoch die Kosten ohne Bonus wären. So erkennen Sie besser, ob der Stromanbieter dauerhaft günstiger ist.

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1.4. Wie wichtig sind Preisgarantie und Vertragslaufzeit?

Eine Preisgarantie kann sinnvoll sein, wenn Sie Ihre Stromkosten besser planen möchten. Sie legt fest, dass bestimmte Preisbestandteile für einen bestimmten Zeitraum stabil bleiben. Wichtig ist aber, welche Bestandteile wirklich eingeschlossen sind.

Auch die Vertragslaufzeit beeinflusst Ihre Flexibilität. Eine längere Laufzeit kann bei gutem Preis und passender Garantie sinnvoll sein. Kürzere Laufzeiten erleichtern es, später den Stromtarif zu wechseln. Ein flexibler Stromtarif passt vor allem dann, wenn Sie regelmäßig neue Angebote prüfen möchten.

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1.5. Wann lohnt sich Ökostrom im Strom-Vergleich?

Ökostrom lohnt sich, wenn Sie bei der Tarifwahl auch auf die Herkunft des Stroms achten möchten. Viele Tarife mit erneuerbaren Energien sind heute preislich konkurrenzfähig und nicht automatisch teurer als klassische Stromtarife.

Trotzdem sollten Sie auch hier Arbeitspreis, Grundpreis, Preisgarantie und Vertragslaufzeit prüfen. Zusätzlich helfen Herkunftsnachweise oder Zertifikate dabei, die Qualität des Tarifs besser einzuordnen.

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1.6. Wann lohnt sich ein Strom- und Gas-Kombitarif?

Ein Strom- und Gas-Kombitarif kann praktisch sein, wenn Sie beide Verträge bei einem Anbieter bündeln möchten. Dadurch haben Sie meist nur einen Ansprechpartner und eine gemeinsame Vertragsübersicht. Günstiger ist ein Kombitarif allerdings nicht automatisch.

Ein Solarpanel, ein Gasbrenner, Windräder und ein Strommast sind vor blauem Himmel zu sehen.

Strom und Gas im Kombitarif sind nicht automatisch günstiger als wenn Sie Strom und Gas über getrennte Verträge beziehen. Spezielle Stromanbieter für Gewerbe- oder Heizstrom bieten jedoch meist günstigere Preise an. Dies ist unter anderem wichtig, wenn Sie Strom für eine Wärmepumpe benötigen.

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2. Welcher Stromtarif passt zu Ihrem Verbrauch?

Welcher Stromtarif für Sie sinnvoll ist, hängt stark davon ab, wie viel Strom Sie im Jahr verbrauchen. Ein Single-Haushalt hat andere Anforderungen als eine Familie, ein Haushalt mit Wärmepumpe oder ein E-Auto-Besitzer mit eigener Wallbox.

Deshalb sollten Sie Ihren Verbrauch möglichst nicht schätzen, sondern aus der letzten Jahresabrechnung übernehmen. Dort finden Sie den tatsächlichen Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Dieser Wert ist die wichtigste Grundlage, wenn Sie Stromtarife vergleichen und realistische Kosten berechnen möchten.

2.1. Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch?

Der durchschnittliche Stromverbrauch hängt vor allem von der Haushaltsgröße, der Wohnfläche, der Warmwasserbereitung und der Anzahl elektrischer Geräte ab. Auch Homeoffice, Klimageräte, elektrische Heizungen oder ein E-Auto können den Verbrauch deutlich erhöhen.

Zur groben Orientierung können Sie sich an folgenden Durchschnittswerten orientieren:

Haushaltsgröße Typischer Jahresverbrauch Worauf Sie achten sollten
1 Person ca. 1.500 kWh niedriger Grundpreis oft wichtiger
2 Personen ca. 2.500 kWh ausgewogenes Verhältnis aus Arbeits- und Grundpreis
3 Personen ca. 3.500 kWh Arbeitspreis stärker gewichten
4 Personen ca. 4.500 kWh günstiger Arbeitspreis besonders wichtig

Hinweis: Die Werte dienen nur als Orientierung. Wenn Sie elektrisch Warmwasser erzeugen, viel im Homeoffice arbeiten oder mehrere große Geräte nutzen, kann Ihr Verbrauch höher liegen. Für den Strom-Vergleich ist deshalb der tatsächliche Verbrauch aus der Stromrechnung genauer als ein Durchschnittswert.

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2.2. Welcher Tarif passt zu Singles, Paaren und Familien?

Singles und kleine Haushalte verbrauchen meist weniger Strom. Dadurch fällt der feste Grundpreis stärker ins Gewicht. Ein Tarif mit sehr niedrigem Arbeitspreis lohnt sich hier nicht immer, wenn dafür die monatliche Grundgebühr hoch ausfällt. Für geringe Verbräuche kann daher ein Tarif mit niedrigem Grundpreis sinnvoll sein.

Bei Paaren und Familien verschiebt sich der Schwerpunkt. Je höher der Verbrauch, desto wichtiger wird der Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Schon wenige Cent Unterschied können sich bei mehreren Tausend Kilowattstunden im Jahr deutlich bemerkbar machen. Zusätzlich lohnt sich bei höherem Verbrauch eine passende Preisgarantie, damit die Kosten besser planbar bleiben.

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2.3. Wann lohnt sich ein Tarif ohne Grundpreis?

Ein Tarif ohne Grundpreis kann sich lohnen, wenn Sie sehr wenig Strom verbrauchen. Das betrifft zum Beispiel Single-Haushalte, Zweitwohnungen, Ferienwohnungen oder selten genutzte Anschlüsse. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, wenn keine feste monatliche Gebühr anfällt.

Allerdings ist der Arbeitspreis bei solchen Tarifen häufig höher. Sobald der Verbrauch steigt, kann ein Tarif mit Grundpreis und niedrigerem Arbeitspreis günstiger sein. Prüfen Sie deshalb immer die Jahreskosten und nicht nur die einzelne Tarifkomponente.

Hinweis: Ein Tarif ohne Grundpreis ist nicht automatisch günstiger. Entscheidend ist, wie viele Kilowattstunden Sie tatsächlich verbrauchen.

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2.4. Welcher Stromtarif lohnt sich für E-Auto und Wallbox?

Für ein E-Auto kann ein spezieller Stromtarif sinnvoll sein, wenn Sie regelmäßig zu Hause laden. Durch die zusätzliche Ladeenergie steigt der Jahresverbrauch deutlich. Deshalb ist hier ein niedriger Arbeitspreis besonders wichtig. Auch eine stabile Preisgarantie kann helfen, die Ladekosten besser einzuschätzen.

Teilweise gibt es eigene Autostromtarife oder Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Diese können interessant sein, wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Wichtig ist aber, ob ein separater Zähler nötig ist und welche Kosten dadurch entstehen. Ein E-Auto-Stromtarif lohnt sich daher vor allem dann, wenn Verbrauch, Ladeverhalten und Tarifbedingungen zusammenpassen.

Tipp: Gemäß §14a EnWG (seit 2024) können steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wallboxen unter bestimmten Voraussetzungen reduzierte Netzentgelte erhalten.

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2.5. Für wen lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?

Ein dynamischer Stromtarif kann sich lohnen, wenn Sie Ihren Verbrauch flexibel steuern können. Dabei orientiert sich der Preis meist stärker am aktuellen Börsenstrompreis. Zu bestimmten Zeiten kann Strom günstiger sein, zu anderen Zeiten aber auch teurer.

Sinnvoll ist ein solcher Tarif vor allem für Haushalte, die größere Verbraucher gezielt verschieben können. Dazu zählen zum Beispiel das Laden eines E-Autos, der Betrieb einer Wärmepumpe oder die Nutzung eines Batteriespeichers. Voraussetzung ist in der Regel ein intelligentes Messsystem.

Gut zu wissen: Seit 2025 müssen viele Stromlieferanten dynamische Stromtarife anbieten (§41b EnWG). Zudem sind Stromanbieter gemäß Bundesnetzagentur dazu verpflichtet, vor dem Vertragsabschluss umfassend sowohl über die Kosten als auch die Vor- und Nachteile eines dynamischen Tarifs aufklären.

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3. Wie läuft der Stromanbieterwechsel ab?

Ein Wechsel des Stromanbieters betrifft in erster Linie den Vertrag und die Abrechnung, nicht die Stromleitung in Ihrer Wohnung. Sie schließen einen neuen Tarif ab und werden anschließend vom neuen Anbieter beliefert. Für Verbraucher ist der Wechsel daher meist deutlich einfacher, als viele zunächst vermuten.

Ein Mann zeigt mit seinem Finger auf einen Stromzähler.

Ihren tatsächlichen Verbrauch können Sie ganz einfach an Ihrem Stromzähler ablesen.

3.1. Wann können Sie den Stromanbieter wechseln?

Wann Sie den Stromanbieter wechseln können, hängt von Ihrem aktuellen Vertrag ab. Befinden Sie sich in der Grundversorgung, ist ein Wechsel meist kurzfristig möglich. Bei einem Sondervertrag müssen Sie dagegen die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist beachten. Ein Wechsel lohnt sich besonders, wenn Ihr Tarif teurer geworden ist, eine Preisgarantie endet oder Sie schon lange keinen Strompreisvergleich mehr durchgeführt haben.

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3.2. Welche Angaben benötigen Sie für den Wechsel?

Für den Anbieterwechsel werden einige Angaben benötigt, damit der neue Vertrag korrekt zugeordnet werden kann. Die meisten Informationen finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung oder im Kundenkonto Ihres bisherigen Anbieters. Wichtig sind vor allem:

  • Ihr Name
  • Ihre Adresse
  • der gewünschte Lieferbeginn
  • der bisherige Stromanbieter

Zusätzlich werden meist Zählernummer, Jahresverbrauch und Kundennummer abgefragt. Teilweise kann auch die MaLo-ID erforderlich sein. Diese Marktlokations-ID identifiziert die jeweilige Verbrauchsstelle eindeutig.

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3.3. Müssen Sie Ihren alten Stromanbieter selbst kündigen?

In den meisten Fällen müssen Sie den bisherigen Anbieter nicht selbst kündigen. Wenn Sie regulär den Stromtarif wechseln, übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim alten Versorger. Dadurch müssen Sie sich meist nur um den Abschluss des neuen Vertrags kümmern.

Selbst kündigen sollten Sie vor allem dann, wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht nutzen möchten oder die Kündigungsfrist sehr knapp ist. Das kann zum Beispiel bei einer angekündigten Preiserhöhung wichtig sein. In solchen Fällen sollten Sie die Kündigung direkt verschicken und sich schriftlich bestätigen lassen.

Ein Ortsschild mit der Aufschrift

Oftmals bietet ein neuer Stromanbieter einen Kündigungsservice an. In diesen Fällen müssen Sie selbst Ihren Stromanbieter nicht kündigen. Vorlagen zur Kündigung von beispielsweise E.ON finden Sie ebenfalls bei uns auf Vergleich.org.

Tipp: Wenn Sie selbst kündigen, achten Sie auf die genaue Frist in der Mitteilung Ihres Anbieters. So vermeiden Sie, dass sich der alte Vertrag ungewollt verlängert.

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3.4. Wann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht?

Ein Sonderkündigungsrecht kann bestehen, wenn der Anbieter den vereinbarten Preis erhöht, eine zugesagte Preisgarantie aufhebt oder einschränkt beziehungsweise andere wesentliche Vertragsbedingungen einseitig ändert. In diesem Fall können Sie den Vertrag innerhalb der in der Änderungsmitteilung genannten Frist außerordentlich kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.

Auch bei einem Umzug kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Das gilt insbesondere dann, wenn der bisherige Tarif an der neuen Adresse nicht weitergeführt werden kann oder der Anbieter die Belieferung dort nur zu geänderten Konditionen anbietet.

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3.5. Kann beim Wechsel der Strom ausfallen?

Ein Anbieterwechsel führt normalerweise nicht zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Die Versorgung ist gesetzlich abgesichert. Auch wenn der Wechsel nicht rechtzeitig abgeschlossen wird oder es zu Verzögerungen kommt, werden Sie weiterhin mit Strom beliefert.

In solchen Fällen greift die Grundversorgung. Für Sie bedeutet das: Der Wechsel betrifft nur den Vertrag und die Abrechnung, nicht die Leitung oder den Stromzähler. Ein Technikertermin ist daher in der Regel nicht notwendig.

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4. FAQ: Häufige Fragen zum Strom-Vergleich

Beim Strompreisvergleich stellen sich häufig ähnliche Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Welcher Tarif passt am besten? Und wann lohnen sich besondere Stromtarife, etwa für eine Wärmepumpe? Die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie hier.

4.1. In welchem Monat sollte man den Stromtarif wechseln?

Einen festen besten Monat für den Wechsel gibt es nicht. Sinnvoll ist der Wechsel vor allem dann, wenn Ihre Preisgarantie endet, eine Preiserhöhung angekündigt wurde oder Ihr Vertrag bald ausläuft. Dann können Sie rechtzeitig prüfen, ob ein anderer Anbieter günstiger ist.

Tipp: Viele Haushalte vergleichen ihren Tarif einmal im Jahr. Praktisch ist der Blick auf die letzte Jahresabrechnung, weil Sie dort Ihren tatsächlichen Verbrauch finden. Wer den Stromtarif wechseln möchte, sollte außerdem die Kündigungsfrist beachten, damit sich der alte Vertrag nicht ungewollt verlängert.

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4.2. Welcher Stromtarif ist der beste?

Der beste Stromtarif hängt von Ihrem Wohnort, Ihrem Jahresverbrauch und Ihren persönlichen Anforderungen ab. Für Haushalte mit hohem Verbrauch ist ein niedriger Arbeitspreis besonders wichtig. Bei geringem Verbrauch kann dagegen ein niedriger Grundpreis entscheidender sein.

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4.3. Ist ein Stromtarif für Wärmepumpen sinnvoll?

Ein eigener Stromtarif für Wärmepumpen kann sinnvoll sein, wenn die Wärmepumpe viel Strom verbraucht und getrennt gemessen wird. Häufig ist dafür ein separater Zähler nötig. Dadurch kann der Anbieter den Verbrauch der Wärmepumpe gesondert abrechnen.

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4.4. Was kostet 1 kWh Strom?

Der Preis für 1 kWh Strom unterscheidet sich je nach Anbieter, Wohnort und Tarif. Für Neukunden liegen aktuelle Orientierungswerte 2026 häufig im Bereich von etwa 23 bis 30 Cent pro Kilowattstunde. Bestandskunden in der Grundversorgung oder mit alten Verträgen liegen durchschnittlich bei 30 bis 37 Cent pro Kilowattstunde.

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Quellenverzeichnis