Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem mobilen Reifendruckmesser überprüfen Sie schnell, ob der Druck in Ihren Reifen stimmt, auch wenn Sie unterwegs sind.
  • Auch die Reifen von Fahrrädern mit einem Autoventil und von Motorrädern können Sie mit den hier vorgestellten Reifendruckprüfern kontrollieren.
  • Damit Sie beim Arbeiten nicht immer zur Lesebrille greifen müssen, sollte das Display mit digitaler Anzeige oder die Skala des Prüfers möglichst groß sein.
Reifendruckprüfer-Test: Der optimale Reifendruck im Auto ist wichtig, damit die Reifen weniger abgenutzt werden.

Ein Reifendruckprüfer ist klein und handlich und passt damit in jedes Handschuhfach. So können Sie auch unterwegs ohne Umstände Ihren Reifendruck am Auto prüfen, um festzustellen, ob Sie mit dem optimalen Reifendruck unterwegs sind. Der Druck wird hierbei in bar oder PSI angegeben.

Laut dem ADAC gibt es 14.152 Tankstellen in Deutschland. Doch wenn man eine Tankstelle benötigt, um zu tanken oder den Reifendruck zu überprüfen, findet man zumeist keine.

Mit einem Reifendruckmesser können Sie das zu Hause in der eigenen Garage erledigen. Fehlt Luft im Reifen, können Sie anschließend Luft mit einem Kompressor und einem Reifenfüller nachfüllen, ohne zur Tankstelle fahren und dort kostenpflichtig Luft nachfüllen zu müssen.

Einige Reifendruckprüfer verfügen über einen Schlauch, der das Kontrollieren des Reifendrucks Ihres Motorrads oder Autos besonders einfach macht. Wir zeigen Ihnen in unserer Kaufberatung zum Reifendruckprüfer-Vergleich 2020 außerdem, auf welche Kriterien Sie neben einem Schlauch achten müssen, um den besten Reifendruckprüfer zu kaufen.

1. Zeigt ein großer Messbereich einen hohen Druck?

Schnell und sicher selber den Reifendruck prüfen, egal wo Sie sind.

Nur die wenigsten Autos haben ein automatisches Reifendruckkontrollsystem im Cockpit des Autos. Mit einem handlichen und günstigen Reifendruckprüfer kontrollieren Sie überall den Reifendruck selber.

Der Stiftung Warentest zufolge ist jedes zweite Auto mit zu geringem Reifendruck auf den Straßen unterwegs. Das hat zur Folge, dass Sie wesentlich mehr Benzin verbrauchen und sich das Risiko eines Schadens erhöht.

Autoreifen benötigen für gewöhnlich einen Druck von 2,4 bis 2,6 bar im Vorderreifen und 2,4 bis 2,9 bar im Hinterreifen.

Diese Angaben unterscheiden sich je nach Automodellen, Fahrzeugkategorie und wie viel Gewicht Sie im Auto transportieren. Dafür reicht bereits ein Reifendruckprüfer, der bis zu einem Druck von etwa 4 bar messen kann.

Möchten Sie Ihren Druckmesser jedoch auch zum Prüfen Ihrer Fahrradreifen nutzen, empfiehlt sich der Kauf eines Geräts, dessen Messbereich bei mindestens 7 bar liegt. Denn Fahrradreifen müssen mit einem höheren Druck gefahren werden.

Reifen Benötigter Luftdruck
Autoreifen

(Auto und 4 Personen)

  • ca. 2,4 – 2,6 bar (Vorderreifen)
  • und 2,4 – 2,9 bar (Hinterreifen)
City Rad ca. 3,5 – 4,5 bar
Quelle: autobild.de und vergoelst.de

2. Brauchen mechanische Prüfer Batterien?

Mechanische Reifendruckprüfer

Die Nadel des Manometers von mechanischen Reifenprüfern wird durch Flüssigkeit im Inneren bewegt. Durch die einströmende Luft wird die Flüssigkeit gepresst und die Nadel bewegt sich.

Mechanische Reifendruckmesser mit einer analogen Anzeige benötigen keine Batterien und funktionieren über das Einströmen der Druckluft im Reifen. So können Sie den Reifendruckprüfer immer nutzen und müssen nicht darauf achten, dass die Batterien voll sind.

Sollten Sie sich für den Kauf eines elektronischen Messers entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass die Batterien austauschbar sind.

Neben der Austauschbarkeit der Batterien sollten Sie außerdem auf die Art der Energieträger achten, denn nicht jede Batterie ist überall kaufbar.

AA- und AAA-Batterien finden Sie mittlerweile in jedem Supermarkt. Um Knopfzellen oder 3V-CR123A-Batterien kaufen zu können, müssen Sie einen Fachhandel aufsuchen.

Machen Sie zu Hause selber den Reifendruckprüfer-Test und schauen Sie, welche Batterien Sie tatsächlich im Haus haben.

3. Lässt sich Druck mit Ablassventil ausgleichen?

Mit einem Ablassventil lassen Sie Luft aus dem Reifen.

Das Ablassventil ist seitlich unterhalb des Manometers angebracht. Hiermit können Sie zum einen überschüssige Luft aus den Reifen ablassen, zum anderen das Manometer wieder auf den Ausgangswert von 0 bar zurückgesetzt.

Kurz ist man abgelenkt und schon hat man zu viel Luft in den Reifen gefüllt. Das passiert schneller, als man denkt.

Vor allem mechanische Druckmesser haben ein Ablassventil verbaut. Damit können Sie auch während des Messvorgangs Druckluft aus dem Reifen ablassen.

Es ist wichtig, dass Reifen immer die richtige Härte aufweisen. So reduzieren Sie den Widerstand zwischen Reifen und Straße und sparen Benzin, Energie und tatsächlich bares Geld.

Außerdem nutzen sich die Reifen Ihres Autos oder Motorrads langsamer ab, da eben weniger Reibung während des Fahrens zwischen Gummi und Asphalt entsteht.

Sind Sie viel mit dem Auto oder Motorrad unterwegs und möchten immer ein wachsames Auge auf den Druck in Ihren Reifen haben, ist der Kauf eines Luftdruckprüfers mit Ablassventil sehr zu empfehlen. Damit stellen Sie sicher, dass kein Überdruck in den Reifen herrscht und wissen, wann Sie Luft nachfüllen müssen.

4. Rutschfeste Ummantelung schützt das Messgerät besser

Eine breite Polsterung schützt das Messgerät.

Ein potenzieller Reifendruckprüfer-Testsieger sollte über eine breite Ummantelung des Manometers verfügen. Diese schützt das Gerät vor Stößen und Stürzen.

Durch die gummierte Ummantelung der Manometer von mechanischen Reifendruckprüfern liegen diese von Natur aus gut in der Hand. Weiterhin schützt diese Gummierung vor leichten Schlägen und Stürzen.

Elektronische Druckmesser mit einer elektronischen Anzeige sind ebenfalls mit einer dünnen Schicht aus weichem Material überzogen, sodass diese ebenfalls gut in der Hand liegen und sie auch mit verschwitzen Händen einfach zu bedienen sind.

Das Manometer ist ein empfindliches Messinstrument, das durch einen Sturz oder einen Schlag ungenau werden kann. Mithilfe einer Polsterung des Messgeräts bleibt diese Eventualität aus.

Wer also oft und viel unterwegs ist und den Prüfer im Handschuhfach oder im Kofferraum des Autos transportiert, sollte auf eine feste und weite Gummierung des Reifendruckprüfers achten, da das Gerät bei der Fahrt hin- und hergeworfen werden kann. So bleibt der Reifendruckprüfer sicher und zeigt immer die richtigen Daten an.

Vor- und Nachteile eines gummierten Manometers:

  • sicher vor Stößen und Stürzen
  • immer genaue Messungen
  • erhöhtes Eigengewicht

5. Rückenschonend arbeiten dank Schlauch

Mit einem integirerten Schlauch müssen Sie sich nicht mehr vorbeugen, um den Druck ablesen zu können.

Reifenfüller-Test: Auch ein kurzer Schlauch ermöglicht schon das bessere Erreichen des Reifenventils und Sie müssen sich nicht mehr vorbeugen, um den Druck abzulesen.

Nur die wenigsten Hersteller statten ihre Messgeräte für Druck mit einem Schlauch aus. Damit verringert sich zwar die Mobilität des Geräts, Sie müssen sich nun jedoch nicht mehr verrenken, um das Ventil am Autoreifen zu erreichen.

Das bedeutet, dass auch sehr schwer zugängliche Reifenventile nun problemlos für Sie zugänglich sind und Sie kein Yoga neben dem Autoreifen machen müssen, um an das Reifenventil zu kommen.

Außerdem können Sie den Reifendruck nun bequem aufrecht sitzend überprüfen. Ein Arbeiten mit einem geraden Rücken führt zu weniger Schmerzen nach einem langen Arbeitstag.

Reifendruckmesser, die in Kfz-Werkstätten zum Einsatz kommen, verfügen meist über einen Schlauch. Befindet sich das Auto auf der Hebebühne, kann so der Reifendruck trotzdem gemessen werden.

Kommt der Reifendruckprüfer oft in der heimischen Garage zum Einsatz, sollten Sie beim Kauf eines Druckmessers darauf achten, dass ein mindestens 25 cm langer Schlauch verbaut ist.

Soll der Reifenprüfer als Begleiter auf Reisen und langen Fahrten mitgenommen werden, reicht ein Luftdruckprüfer ohne Schlauch aus, da das Gerät so besonders mobil bleibt und notfalls auch in der Hosentasche verstaut werden kann.

6. Große Messanzeigen lesen sich leichter ab

Eine große Skala oder ein großes Display vereinfachen das Ablesen des Drucks.

Die Lesbarkeit der Skala oder des Displays ist besonders wichtig bei der Überprüfung des Reifendrucks. Ein falscher Reifendruck erhöht das Risiko einer Autopanne und den Benzinverbrauch.

Ist das Display oder die Skala des Druckmessers zu klein, sollte immer die Lesebrille zur Hand sein. Das kann auf Dauer irritieren und stört den Arbeitsablauf in der Garage. Außerdem hat nicht jeder seine Lesebrille während einer Autofahrt zur Hand.

Das Display oder die Skala des Luftdruckprüfers sollte daher möglichst groß sein, damit Sie immer genaue Daten ablesen können.

Die Skala eines Druckmessers mit mechanischem Manometer sollte mindestens einen Durchmesser von 45 mm aufweisen. Wohingegen das Display eines elektronischen Gerätetypes eine Mindestabmessung von 30 x 15 mm besitzen sollte.

Entscheiden Sie sich für den Kauf eines elektronischen Reifendruckmessers, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Display des Manometers beleuchtet ist. Der Hintergrund des Displays ist oft schwarz oder dunkelgrün, was das Ablesen des Drucks ohne Hintergrundbeleuchtung fast unmöglich macht.