Das Wichtigste in Kürze
  • Die kleinen, dünnen AAA-Batterien stecken in nahezu all unseren Elektro-Geräten: Fernbedienungen, Wecker, PC-Mäuse, Tastaturen. Besonders wichtig ist daher ihre Kapazität; also wie lange die Energie-Zelle durchhält.
  • Batterien, die nicht wiederaufladbar sind, werden meist Alkaline genannt, da sie einen Alkali-Mangan-Kern haben. Aber es gibt ebenfalls nicht aufladbare Lithium-AAA-Batterien.
  • Damit Batterien auch im Auto oder Keller gelagert werden können, ist eine breite Temperaturspanne wichtig. Wer gerne Ski fährt, sollte unbedingt auf Minusgrade bei den AAA-Zellen achten.

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1,7 Milliarden Euro in Form von Batterien wurden im Jahr 2016 von Asien nach Deutschland importiert (Quelle: ZVEI; Statistisches Bundesamt). Günstige AAA-Batterien finden sich in jedem Kiosk. Doch meist taugen günstige No-Name-Einwegbatterien nicht viel. Damit Sie keinen eigenen AAA-Batterie-Test machen müssen, haben wir in unserer Kaufberatung die besten Energiezellen aus dem Internet vorgestellt.

In unserem AAA-Batterie-Vergleich 2020 erklären wir nicht nur, warum extreme Temperaturen bei Energiezellen wichtig sind, sondern auch, was es mit der Lagerzeit auf sich hat. Die beste AAA-Batterie muss neben einer hohen Kapazität auch lange Standzeiten vorweisen.

1. Wie viel mAh haben potenzielle AAA-Batterie-Testsieger?

Große Namensvielfalt der Micro-Batterie

Die kleine AAA-Batterie wird zuweilen auch Micro-Batterie, Microzelle, AAA-Zelle, R03, LR03 genannt. Alle Namen beziehen sich auf die gleiche Baugröße und sind somit auch mit jedem Ihrer Elektrogeräte kompatibel. Hinter den Bezeichnungen verstecken sich lediglich verbaute Materialien, die für Laien eher wenig interessant sind.

Hersteller schweigen sich gerne über die tatsächliche Kapazität ihrer Energiezellen aus. Allerdings ist die Kapazitätsangabe ein hilfreicher Hinweis darauf, wie lange die Batterie im Gebrauch durchhält. Milliamperestunden-Angaben (mAh) sind zwar keine 100 % Garantie, dass auch wirklich jede einzelne Batterie aus einem 100er-Pack genau diese Kapazität inne hat, doch ungefähr wird es stimmen.

Für unseren AAA-Batterie-Vergleich mussten wir lange nach den richtigen Datenblättern recherchieren. Selbst von namhaften Herstellern wie AGFAPHOTO, Duracell, Varta, Panasonic oder Energizer haben wir konkrete Daten zum Teil nur mit Mühe in Erfahrung bringen können.

Wie viel mAh hat eine AAA-Batterie?

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Der für Kamerafilme bekannte Hersteller AGFA-PHOTO stellt auch für Kameras passende Batterien her.

Die meisten Alkaline-AAA-Batterien (auch Micro-Batterie genannt) haben eine Kapazität von ungefähr 1.200 mAh. Dies reicht für einen anspruchslosen Einsatz in Küchenuhren oder Fernbedienungen völlig aus. Soll die Micro-Batterie jedoch leistungshungrigere Geräte füttern (z. B. PC-Mäuse oder Taschenlampen), dann lohnt ein Blick auf Microzellen, die mehr als 1.200 mAh liefern.

Gerade Fotografen haben eventuell einen hohen Bedarf an energiereichen Alkaline-AAA-Batterien, da sie viel unterwegs sind und nicht immer ein Ladegerät bei sich tragen. 2.400 mAh sind für Kameras optimal.

Wie viel Volt hat eine AAA-Batterie?

Über die Spannung brauchen Sie sich nicht den Kopf zerbrechen, da die meisten Batterien in AAA-Micro-Format 1,5 V haben. Nur im Akku-Bereich gibt es gelgentlich Unterschiede mit 1,2 V oder weniger. Die besten Batterien AAA lassen sich also nicht an der Spannung festmachen.

Die wichtigsten Batterie-Arten im Überblick:

Name Maße
AA-Batterie (Mignon) Durchmesser: 14,5 mm
Länge: 50,5 mm
AAA-Batterie (Micro) Durchmesser: 10,5 mm
Länge: 44,5 mm
C-Batterie (Baby) Durchmesser: 26,2 mm
Länge: 50,0 mm
D-Batterie (Mono) Durchmesser: 34,2 mm
Länge: 61,5 mm

2. Ist eine geringe Selbstentladung wichtig bei Vorratskäufen?

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Unter den Einwegbatterien haben Lithium-Micro-Batterien die geringste Selbstentladung.

Alle Batterietypen (egal AAA oder AA) entladen sich mit der Zeit. Nur einige Typen entladen schneller als andere. Hierfür braucht es nicht gleich einen AAA-Batterie-Test, denn beispielsweise haben Lithium-Batterien die geringste Selbstentladung. Die höchste Selbstentladung haben Zink-Kohle-Batterien, sind aber nur noch selten im Handel anzutreffen. Sie wurden weitestgehend von Alkali-Mangan-Batterien verdrängt.

Lediglich einige wenige Discounter Marken setzen auf Billig-Batterien mit Zink-Kohle-Kern, aber auch Restbestände finden sich gelegentlich in Online-Shops. Wer also im großen Stil AAA-Batterien kaufen will, der muss bedenken, dass die Energiezellen sich mit der Zeit entladen. Sollen die Micro-Batterien als Energie-Backup im Schrank lagern, empfehlen sich AAA-Lithium-Batterien. Allerdings sind Lithium-Zellen meist etwas teurer als Alkali-Mangan-Batterien, wie die Stiftung Warentest 2010 berichtete. Ein Batterien-Test AAA von der Stiftung steht allerdings noch aus.

Vor- und Nachteile von Lithium-Batterien gegenüber Alkali-Mangan-Batterien:

  • besonders geringe Selbstentladung
  • gelegentlich mehr Energie
  • teuer
  • noch selten im Handel

3. Minusgrade und Hitze: Heißer als 60°C wird es schneller als man denkt

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Billig-Batterien machen bei kalten Temperaturen durchaus schnell schlapp und sind nicht für Trekking-Touren geeignet.

Einsätze in kalten Temperaturen ist für die meisten Anwender leicht nachzuvollziehen: Leuchten im Winter wie beispielsweise LED-Kopflampen oder Fahrradlichter.

Wer gerne bei Schnee und Eis wandern geht, sollte auf Minusgrade bis zu -20° Celsius achten. Skisportler sollten noch kältere Temperaturen in Betracht ziehen.

Abseits von Outdoor-Begeisterten oder Extremsportlern kommen die Haushalsbatterien auch im Alltag in extreme Temperaturen: im Auto. Aber ebenso Elektrogeräte, die im Freien montiert sind, müssen extremen Temperaturschwankungen standhalten. So kann das Batteriefach der LED-Beleuchtung am Dach durchaus die 60° C übersteigen.

Hohe Temperaturen im Auto: Wer AAA-Einwegbatterien im Auto lagern möchte, sollte auf tiefe Minusgrade wie auch hohe Temperaturen achten. Im Sommer kann es im Handschuhfach durchaus heißer als 40° werden und im Winter weit unter null.

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Batterien mit langer Standzeit laufen nicht so schnell in der Schublade oder im Elektro-Spielzeug aus (hier im Einsatz: Varta-AAA-Zellen).

4. Haben Batterien ein Verfallsdatum?

Der neueste Batterietest bringt Ihnen nichts, wenn Sie Energiezellen kaufen, die schon seit Jahren im Lager stehen. Damit Sie unabhängig von AAA-Batterie-Tests trotzdem ohne Sorgen zugreifen können, lohnt es sich, Packungen zu kaufen, deren Batterien besonders lange Standzeiten haben. Hält die Energiezelle potenziell 10 Jahre, dann ist es leicht zu verschmerzen, wenn sie bereits zwei Jahre im Regal lag.

MHD für Micro-Batterien:

Egal ob Sie eine Micro-, Mignon- oder Baby-Batterie im Discount kaufen, alle müssen sie einen Datumsstempel tragen. Ab dem dort aufgedruckten Datum können Sie hochrechenen, wie lange die Batterie noch hält.

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Bis wann die Batterie haltbar ist, drucken Hersteller in der Regel auf die Verpackung und auf die Micro-Batterie selbst (hier im Bild: Energizer Alkaline Power).

5. Häufige Fragen zu Micro-Batterien?

  • Sind AAA-Batterien wiederaufladbar?

    Umgangssprachlich wird zwischen Batterien und Akkus unterschieden. In den meisten Fällen sind mit der Bezeichnung „Batterien“ nichtaufladbare Energiezellen gemeint: also Einwegbatterien. Jedoch können bei Produktbezeichnungen von einigen Herstellern Verwechslungen auftreten, denn Akkus können auch als „aufladbare Batterien“ bezeichnet sein. Fachlich wäre das durchaus korrekt. Achten Sie also immer darauf, ob „aufladbar“ bzw. „nicht aufladbar“ vermerkt ist. Profis unterscheiden zwischen Primärzelle (nicht aufladbar) und Sekundärzelle (wieder aufladbar), da für sie beides Batterien sind.
  • Was bedeutet AAA bei Batterien?

    Die Buchstaben wie AAA, AA, B oder D beziehen sich auf die Bauform der jeweiligen Batterie-Kategorie. In Kapitel 1. haben wir Ihnen die wichtigsten Größen aufgelistet.
  • Welche AAA-Batterien halten am längsten?

    Je länger die Standzeit, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Batterie ausläuft. Und je höher die Kapazität (in mAh), desto länger kann sie Elektrogeräte betreiben. Meistens halten Lithium-Batterien länger als Alkali-Mangan-Batterien. Lithiumzellen laufen nicht aus und besitzen eine geringe Selbstentladung.
  • Welche AAA-Batterien sind die besten?

    Die beste AAA-Batterie hat eine Standzeit von 10 Jahren, mehr als 2.400 mAh Kapazität und einen Lithium-Kern wegen der geringen Selbstentladung.