| Kategorie | Kriterien |
| Ladequalität & Leistung | - lädt schnell
- kompatibel
- lädt Akkus einzeln
- gleichzeitiges Laden
- USB-Ladeport
- Akkus sitzen zuverlässig
- Ladeplätze Anzahl
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2.1. Schnell & universal laden
Akku vs. Batterie: Wo ist der Unterschied?
Eigentlich meinen beide Begriffe grob das Gleiche: eine Energiezelle.
Akkus stehen im allgemeinen Sprachgebrauch für eine wiederaufladbare Zelle (Experten machen da noch weitere Unterschiede).
Batterien können in unserem Sprachgebrauch beides bedeuten: aufladbare und nicht aufladbare Energiezellen.
Im vorliegenden Akku-Ladegerät-Verglecih sprechen wir daher hauptsächlich von „Akkus“. Nicht aufladbare Batterien heißen hier „Alkaline“, da diese Sorte am weitesten verbreitet ist.
Die Zeiten, als aufladbare Batterien länger als acht bis zwölf Stunden laden mussten, sind vorbei. Zeitgemäße Geräte schaffen das bereits in unter zwei Stunden.
Verträgt der Akku außerdem einen hohen Ladestrom, dann wird Ihre Ladestation zum Schnellladegerät, da sie Akkus so noch schneller befüllen kann.
Wenn Sie ein Akku-Ladegerät kaufen, achten Sie darauf, dass das Gerät mit bis zu mindestens 800 mAh laden kann – mehr ist schneller. In unserem Batterie-Ladegerät-Vergleicht schafft es jedes Modell, innerhalb von 30 Minuten die Akkus auf mehr als 50 % aufzufüllen.
Betreiben Sie aber Schnellladungen eher in Maßen, da schnelles Laden auch den Akku auf lange Zeit stresst. Wer seinen Akku langsam lädt, der schont ihn und hat unter Umständen ein paar Jahre mehr von ihm, das rät auch die Stiftung Warentest. „Langsam“ bedeutet einen Ladestrom von 200 mAh.

Einige Akku-Ladegeräte bringen auch eine zusätzliche USB-Ladebuchse mit (hier im Bild das Batterie-Ladegerät von AmazonBasic).
Daher brauchen Sie kaum Sorge haben, dass Sie heutzutage einen langsamen Lader erwischen. Allerdings verbergen sich in der Kompatibilität noch viele Tücken.
Beim Akku-Ladegerät-Vergleich staunten wir nicht schlecht, dass die Akku-Ladestation von Amazon nur NiMH-Zellen aber keine NiCd lädt.
Zwar sind die NiMH-Zellen die Zukunft der NiCd, aber in nicht wenigen Haushalten werden sich noch etliche NiCd-Akkus finden. Diese werden Sie jedoch nicht mit dem Modell von Amazon laden können.
Damit Ihr Akku-Lader zu einem richtigen Universal-Ladegerät wird, schließt ein USB-Ladeport den Kreis.

Wir haben uns dieses Akku-Ladegerät von Canon genauer angesehen. Der Akku wird zum Laden in ein dafür vorgesehenes Fach geschoben.
Mindestmaß an Kompatibilität: NiMH- und NiCd-Zellen sollten alle aktuellen Ladegeräte für Akkus befüllen können. Lithium-Ionen-Akkus sind bisher eher selten im Alltag anzutreffen. Diese Funktion ist meist für ferngesteuertes Spielzeug wie Drohnen oder Autos interessant.
Im Haushalt sind am häufigsten AA- und AAA-NiMH-Akkus im Einsatz. Diese werden selbst von den günstigsten Akku-Ladegeräten befüllt. Wer jedoch viele unterschiedliche batteriebetriebene Geräte sein Eigen nennt, sollte unbedingt auf Universal-Ladestationen achten, die mit mehr als nur drei Akku-Typen kompatibel sind.

Die beliebtesten Akku-Typen von Links nach rechts: AA, (Mignon) AAA (Micro), C (Baby), D (Mono), 9-Volt-Block.
2.2. Paralleles & einzelnes Laden ist grundlegend

Die Ladegeräte von Varta laden Akkus nur paarweise (Hier im Bild: Varta Universal Charger).
Damit das (NiMH-)Akku-Laden nicht zu einer Wissenschaft gerät und Sie erst Handbücher studieren müssen, welche Akkus sich zusammen oder getrennt laden lassen, gibt es mittlerweile praktische Mechanismen in den Ladegeräten, die Ihnen die Arbeit abnehmen.
Bei vielen Geräten müssen Sie lange suchen, bis Sie die entsprechenden Einträge in den Anleitungen finden. In einigen Fällen gibt erst ein Praxis-Test Aufschluss.
Wer ein großes Sammelsurium an aufladbaren Batterien zu Hause liegen hat, der sollte unbedingt ein Ladegerät für Akkus wählen, das unterschiedliche Sorten gleichzeitig lädt.
Das Aufladen einzelner Akkus klingt selbstverständlich, aber einige Marken-Hersteller wie Varta oder Amazon setzen auf ein eigenwilliges Konzept, das ihre Geräte Akkus nur in Pärchen lädt: Meiden Sie solche Geräte tendenziell; es wird sich im Alltag nicht bewähren.
Viele Elektrogeräte brauchen jedoch nur einen oder drei Akkus und kommen nie auf die passenden Akku-Pärchen. Durch paarweises Laden wird der zweite (zusätzliche) Akku unnötig geladen und altert so schneller.

Das Ladegerät der von Aplic macht eine gute Figur (links im Bild): Neben komfortabler Ladebedingungen bringt es auch einen USB-Ladeport mit sich.
Das Universal-Ladegerät von EBL kann sogar zwei 9V-Blocks zusammen mit normalen Rundakkus laden (bspw. AAA).
2.3. Genügend Halt & Platz für Akkus

Bereits beim Einlegen hüpfen einem die AAA-Akkus beim Kraftmax BC 4000 Pro entgegen.
Dass Akkus im Ladegerät fest sitzen, mag auf den ersten Blick banal klingen, ist aber wichtig und leider häufig ein Problem. Nur Akkus, die exakt angeschlossen sind, werden zuverlässig geladen. Verrutscht die Zelle (z. B. durch eine Erschütterung auf dem Schreibtisch), lädt sie eventuell gar nicht.
Ebenso ist es möglich, dass das Gerät nicht 100 % Kontakt zu der Zelle hat und immer wieder neue Versuche unternimmt, sie zu laden, dabei können im schlimmsten Falle Schutzmechanismen versagen und so der Akku überladen werden. Außerdem ist es unnötig ärgerlich, wenn beim Einlegen die Akkus einem immer wieder entgegen springen.
Je mehr Akkus in der Ladestation Platz finden, desto flexibler sind sie. Aber zwei Ladebuchten sollten es schon wenigstens sein; besser sind mindestens vier.
Zwischenfazit: Nicht nur zügig sollte Ihre neue Akku-Ladestation Energiezellen befüllen, sondern auch möglichst mehr als drei Kategorien von Akkus händeln können (bspw. NiMH, NiCd, AA, AAA, 9-Volt-Block).
Akkus müssen sich sowohl einzeln als auch durcheinander laden lassen. D.h. es ist von Vorteil, wenn sich unterschiedliche Akku-Typen gleichzeitig laden lassen.
Außerdem sollten die Ladebuchten so gebaut sein, dass die Akkus nicht verrutschen, da sie sonst nicht geladen werden.
Kann ich mit den Akkuladegeräten auch Batterien testen? Also wie mit einem Batterietester?
Hallo Timo,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Akku-Ladegerät-Vergleich.
Leider funktionieren die wenigsten Akku-Ladegeräte wie Batterietester.
Wenn eine Testfunktion bei den Ladestationen angegeben ist, ist damit in der Regel der Kapazitätstest gemeint.
Allerdings informieren Ladegeräte mit ausführlichem Display meist auch über den Ladestand der Akkus.
Jedoch ist dieser nie so genau, wie bei einem richtigen Batterieprüfer und Akku-Ladegeräte werden keine korrekten Werte für Alkaline-Batterien herausgeben.
Gute Batterietester finden Sie in folgendem Vergleich von uns: Batterietester
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Suche!
Ihr Vergleich.org-Team