Diascanner Test 2017

Die 7 besten Negativscanner & Filmscanner im Vergleich.

Canon CanoScan 9000F Mark II Canon CanoScan 9000F Mark II
Reflecta RPS Filmscanner Reflecta RPS Filmscanner
Reflecta 65450 ProScan 10T Reflecta 65450 ProScan 10T
Rollei DF-S 190 SE Rollei DF-S 190 SE
Rollei PDF-S 240 SE Rollei PDF-S 240 SE
Technaxx DigiScan DS-02 Technaxx DigiScan DS-02
oneConcept 179B Combo Dia- und Foto-Scanner oneConcept 179B Combo Dia- und Foto-Scanner
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Canon CanoScan 9000F Mark II Reflecta RPS Filmscanner Reflecta 65450 ProScan 10T Rollei DF-S 190 SE Rollei PDF-S 240 SE Technaxx DigiScan DS-02 oneConcept 179B Combo Dia- und Foto-Scanner
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
03/2017
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Bewertung1,5gut
03/2017
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Bewertung1,6gut
03/2017
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Bewertung1,9gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
03/2017
Kundenwertung
253 Bewertungen
10 Bewertungen
11 Bewertungen
979 Bewertungen
979 Bewertungen
194 Bewertungen
13 Bewertungen
Geschwindigkeit 91% 99% 70% 80% 95% 90% 95%
Auflösung Punktdichte
Megapixel
Zum Scannen ausgedruckter Fotos reichen schon 600 dpi. Bei Dias und Negativen werden mind. 1800 dpi benötigt, um die vielen Bildinformationen erfassen zu können.
4.800 dpi
7 MP
10.000 dpi
4.2 Dmax
10.000 dpi
16 MP
3.600 dpi
9 MP
1.800 dpi
4,7 MP
3.600 dpi
5 MP
k.A.
5,1 MP
Kompatibilität kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple
USB-Anschluss Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
gerahmte Dias Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Display
2,4"

2,4"

2,4"

2,4"
Abmessungen (H x B x T) 11,1 x 27 x 48 cm 9,7 x 18,3 x 27,4 cm 27,5 x 16,7 x 8 cm 15,2 x 8,6 x 8,2 cm 29,4 x 23 x 19,1 cm 27 x 16 x 9 cm 23 x 15 x 21 cm
Vorteile
  • strom­spa­rend
  • Ent­fer­nung von Krat­zern
  • Pro­fi­gerät mit 10.000 dpi
  • Scannt in 7 Min. (bei 10000 dpi und 24 Bit)
  • Film­trans­port auto­ma­tisch
  • Sehr hohe Auflö­sung
  • Ent­fer­nung von Krat­zern
  • Funk­ti­ons­fähiger Far­baus­g­leich
  • inkl. Staub­bürste
  • sta­bile Schienen
  • gut ver­ar­beitet
  • sehr sch­neller Scan­vor­gang
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • muss nicht an den PC gesch­lossen sein
  • Zuschneiden der Bilder am Gerät direkt mög­lich
  • Sch­neller Scan­vor­gang
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Erhältlich bei
  • Amazon ca. 189 €
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Diascanner-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Durch den Trend zu digitalen Fotos werden fotographische Filme wie Dias und Negative immer seltener und auch Diashow-Leinwände für die im Original zu kleinen Fotos verschwinden zusehends. Mit einem Diascanner können Sie die alten Erinnerungen konservieren. Dabei gibt es einfache Diascanner als auch Multifunktionsdrucker, die auch gedruckte Fotos und DIN A4-PDF Formate scannen.
  • Dias, Negativfilme und je nach Modell auch ausgedruckte Fotos werden über eine Schiene oder einen speziellen Aufsatz in den Diascanner eingelegt. Anschließend tastet der Scanner die Informationen der Dokumente nach und nach ab oder er fotografiert sie in einem Stück ab. Gewonnene Dateiinformationen werden auf einem internen Speicher gesichert und können daraufhin über einen USB-Anschluss auf den PC gespielt werden.
  • Diascanner benötigen eine dpi-Zahl zwischen 3.200 und 4.800. Bei höheren Werten ist stets darauf zu achten, ob es sich um interpolierte Scans handelt, welche Pixel künstlich hinzufügen. In diesem Fall kann eine Nachbearbeitung der eingescannten Dias nötig sein. Einige Scanner verfügen hier bereits über entsprechende Foto-Bearbeitungsprogramme oder lassen Staub- und Kratzspuren auf den Dias automatisch entfernen.

Diascanner Test

Es gibt ihn noch, den Diafilm. Allerdings liegt er in den meisten Haushalten oder Archiven versteckt und abgeschoben in irgendwelchen Kartons und Boxen. Die Nutzung des Diapositivs geht immer weiter zurück und die Zeiten der Familienabende mit ausgefahrener Leinwand und Diashow sind längst vorbei. Man kann wohl ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass die Dias im Zuge der Digitalisierung von Fotos verdrängt wurden. Dies ist jedoch kein Grund, die alten Erinnerungen dem Dunst der Zeit – und in diesem Fall der Abstellkammer oder dem Kellerraum – zu überlassen. Mit einem Diascanner besteht die Möglichkeit, alte Diafilme und auch Negativfilme scannen und digitalisieren zu können. Wie so etwas funktioniert, erklären wir Ihnen im Diascanner-Vergleich 2017.

1. Was ist ein Diascanner?

Ein Diascanner-Vergleich oder Scanner-Vergleich verlangt nach einer kurzen Einführung in die Welt von Film und Filmscanner. Mit einem Filmscanner können Sie Ihr Dia digitalisieren und brauchen sich keinen Diascanner mieten. Was aber heißt das, Dias digitalisieren und was überhaupt sind Dias? Die folgende Diascanner Empfehlung stellt Ihnen die wichtigsten Informationen zum Vergleichen bereit.

1.1. Diafilm und Negativ

Stapel Dia Rahmen

In diesen stabilen Rahmen werden Dias sicher aufbewahrt.

Der Diafilm und der Negativfilm fallen unter die Kategorie fotografischer Filme, wobei die Bezeichnung Film für die dünne und empfindliche Beschichtung einer Folie steht, auf der später das Foto zu sehen ist. Anders als bei digitalen Fotos, die Sie direkt nach der Aufnahme anschauen können, müssen fotografische Filme erst einmal in einem mehrstufigen Prozess entwickelt werden. Erst dann erhalten Sie eine längere Filmrolle, auf der einzelne kleine Aufnahmen abgebildet sind, die sichtbar werden, wenn Sie sie ins Licht halten.

Wo liegt nun der Unterschied zwischen einem Diafilm, auch Diapositivfilm genannt, und einem Negativfilm, kurz Negativ? Auf einem fertig entwickelten Dia werden Sie die fotografierte Szenerie in all ihren prächtigen Farben erkennen. Die Farbwiedergabe entspricht also ganz dem aufgenommenen Motiv. Bei einem Negativfilm werden die Originalfarben hingegen umgekehrt dargestellt – so werden immer die Farben zu sehen sein, die der ursprünglichen Farbe in einem festgelegten Farbkreis gegenüberliegen. Zusätzlich liegt auf einem Negativ ein orangener Filter, wodurch alle umgekehrten Farben in einen leichten Orangenton übergehen.

Dieser wesentliche Unterschied beider Filmformen wirkt sich letztlich auf die Art und Weise der Präsentation der eigenen Fotos aus. Während fertige Dias über einen Diaprojektor an eine große Leinwand projiziert werden können, handelt es sich beim Negativ verständlicherweise erst um ein Zwischenprodukt, aus dem Fotoabzüge hergestellt werden. Letztere sind klein und handlich, eigenen sich aber nicht für eine groß angelegte Diashow vor versammelter Mannschaft. Übrigens lassen sich auch von Dias Abzüge erstellen. Diese sind jedoch teuer und nicht so hochwertig wie der Abzug eines Negativs.

Einen letzten Unterschied gibt es noch. Er liegt im Kontrastumfang der Natur, wonach Tag und Nacht den größten Licht- und Kontrastumfang aufweisen. Noch vor Negativen, Fotoabzügen oder gar einem Diaprojektor kann ein Dia den natürlichen Kontrastumfang am besten wiedergeben. Ein Vergleich zu den neuen digitalen Bildern ist hier leider nicht möglich.

Hier noch mal die Vor- und Nachteile von Diafilmen und Negativen gegenüber digitalen Fotos im Diascanner-Vergleich 2017 zusammengefasst.

  • sehr großer Kontrastumfang für naturgetreue Bilder
  • klein und handlich
  • Diashows möglich
  • Retro-Look
  • anfällig für Staubkratzer
  • im Originalformat schwer zu betrachten
  • spezielle Foto-Entwicklung erforderlich

1.2. Der Scann-Vorgang

Mit einem Scanner für Dias lassen sich jegliche Dokumentarten digitalisieren, d.h. aufzeichnen und auf dem PC oder einer anderen digitalen Festplatte als Dabei abspeichern. Dies geschieht, indem der Scanner das Dokument zeilenweise abtastet und diese Informationen dann auf digitalem Wege weitergibt. Damit die Informationen also nicht im leeren Raum bleiben, muss der Scanner wie ein Drucker an ein technisches Gerät angeschlossen sein, dass zur  Speicherung oder Wiedergabe der Datei fähig ist. Ein handelsüblicher Scanner kann beispielsweise über ein USB-Kabel oder kabellos über Bluetooth alle Informationen an den PC weiterleiten. Viele Dia Scanner besitzen hingegen einen SD-Anschluss, sodass die Daten der Dias und Negative vorläufig auf einer Fotospeicherkarte gesichert werden. Ebenso wurden manche Diascanner dazu entwickelt, statt dem zeilenweise vorgehenden Scanning, die Datei digital abzufotografieren. Mehr dazu im Diascanner-Vergleich.

1.3. Und wofür das Ganze?

Scanner-Schiene für Dias

Auf diesen speziellen Schienen wie hier von Rollei werden die Dias in den Scanner gezogen.

Der heutige Trend zur Digitalisierung hat dazu geführt, dass Diafilme noch vorhanden, die entsprechenden Leinwände und Projektoren für die Diashow hingegen immer seltener geworden sind. Wer also die einzelnen Unikate seiner Diasammlung oder die vielen Negative, die er besitzt, nicht teuer und einzeln als Fotoabzug kopieren will, der wird sich die Fotos und Erinnerungen nur noch im Miniformat und mit der richtigen Lichtquelle angucken können. Da fotografische Filme darüber hinaus sehr empfindlich gegenüber Staub, Fingerabdrücken, Kratzern, Licht und Feuchtigkeit sowie Pilzen und Bakterien sind, können Sie bei langer, nachlässiger Verwahrung kaputt gehen.

Wer nicht immer eine hundertprozentige Fotoqualität erwartet und dem vornehmlich am Erhalt der alten Dias und Negative gelegen ist, der hat die Möglichkeit, mit einem Dia Scanner seine Erinnerungen zu diascannen, zu digitalisieren und anschließend ganz nach Belieben auf dem PC oder dem Fernseher anschauen zu können. Zwar geht hierbei stets ein Teil der hochwertigen Aufnahmequalität des Dias verloren, dies soll jedoch nicht heißen, dass das Foto nachher unkenntlich oder verwaschen wäre.

2. Welche Diascanner gibt es?

Zugegeben, ein Negativ Scanner verfügt nicht über den Hype wie die neuen 3D Scanner. Eine wichtige Aufgabe erfüllt er trotzdem und dabei ist das Ziel aller Diascanner natürlich dasselbe: Dias digitalisieren, Negative scannen und Negative digitalisieren, kurz die Bilder digitalisieren. Einige dieser Filmscanner sind schon länger auf dem Markt, wie zum Beispiel der Opticfilm 7200 von Reflecta, es finden aber auch immer neue Modelle ihren Weg in die Warenwelt. Egal welchen Negativ Scanner Sie erwerben, im grundsätzlichen Aufbau und der eigentlichen Funktionsweise unterscheiden sich die Modelle nur kaum. Welche zwei Typen Sie bei der Erstellung von Scanner Dias zur Auswahl haben und was ihre Eigenschaften sind, erfahren Sie in der Typtabelle unseres Diascanner-Vergleich 2017.

Typ Beschreibung
Der KlassikerModell Diascanner DNT Digiscan Tv Pro Diese Modelle, die meist eine schmale, nach oben ausgerichtete Form haben und durch deren Rumpf eine Schiene läuft, sind reine Dia- und Negativscanner. Andere Dokumentformate lassen sich also nicht einscannen. Vorteil dieser Variante ist, dass sie recht schnell unterwegs ist, da die Aufnahmen beim Diascannen direkt abfotografiert werden und nicht Zeile um Zeile gelesen werden müssen. Somit ist der Bestand an Diavorräten schnell digitalisiert, die Qualität bewegt sich hingegen nur im mittelmäßigen Bereich. Während ausreichend belichtete Aufnahmen sehr gut umgewandelt werden, neigen Aufnahmen mit schlechterer Beleuchtung öfters zu Blaustichen. Diese können jedoch mit einem guten Foto-Bearbeitungsprogramm auf dem PC nachgebessert werden.
Der MultifunktionaleModell Diascanner Canon Canoscan 9000F Scanner dieser Kategorie können nicht nur Dias und Negative einscannen sondern auch einfache Fotos und PDF-Dokumente. Hier erhalten sie also gleich auch einen Flachbettscanner inklusive. Im Vergleich zu den einseitig ausgerichteten Klassiker-Modellen im Diascanner-Vergleich arbeiten sie etwas langsamer und die feine Qualität digitalisierter Fotos steht im Vordergrund. Riesige Bestände an Negativen oder Dias sollten Sie hiermit allerdings nicht durcharbeiten, da insbesondere bei höherer Auflösungseinstellung der Scann-Vorgang von Einzelaufnahmen auch mal mehrere Minuten andauern kann.

3. Kaufberatung: Wodurch zeichnen sich beste Diascanner aus?

3.1. Auflösung

Display eines Diasacnners von Technaxx

Mit dem Bedienungs-Display von Technaxx können Sie die Scan-Einstellungen vorher testen.

Welche Auflösung ein Scanner vorweist wird üblicherweise mit der Einheit dpi angegeben. Hinter dieser Abkürzung steht die englische Bezeichnung dots per inch, was im Deutschen als Punktdichte bezeichnet wird. Die dpi-Zahl gibt an, wie viele Punkte der Aufnahme auf einem Zoll, also 25,4 mm während des Scann-Vorgangs abgetastet werden. Vorerst lässt sich dabei festhalten, dass sich bei mehr erfassten Punkten beim Diascanner beste Qualität des Scans zeigt.

Die meisten Geräte haben eine Diascanner Auflösung zwischen 1 800 oder 3 600 dpi. Manche Scanner, wie zum Beispiel die Multifunktionalen, verfügen sogar über bis zu 4 800 Punkte pro Zoll. Im Gegensatz zu einfachen Papierfotos, bei denen schon eine Auflösung von 300 dpi für gute Scannergebnisse ausreicht, benötigen Dias und Negative also weitaus höhere Auflösungen, da sie mehr Bildinformationen enthalten.

Diascanner Plustek OpticFilm 8200I SE

Der Nachfolger des Plustek OpticFilm 7200: Plustek OpticFilm 8200I SE.

Sind mehr dpi und mehr erfasste Megapixel (MP) nun auch besser? Tendenziell lautet die Antwort ja. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn der Hersteller die Information angibt, dass der Diascanner hochauflösend sei aber eine interpolierte Auflösung angibt. In diesem Fall werden nicht mehr Punkte erfasst, sondern Mittelwerte aus den erfassten Punkten errechnet, welche als Lückenfüller und zur Vervollständigung des Bildes gedacht sind. Dadurch steigert sich jedoch nicht die Qualität des Scans. Im besten Fall wird das Bild etwas farbenfroher und deutlicher, bei zu viele künstlich ergänzten Pixeln ist die Aufnahme im Zweifelsfall unkenntlich geworden und Sie müssen mit einem Fotobearbeitungsprogramm nachhelfen.

Leider ist die Angabe der Interpolierung oftmals etwas versteckt und nicht direkt zu finden. Schauen Sie also etwas genauer hin und überlegen Sie, ob Sie gerne etwas mehr Pixel hätten und bereit sind, die Zeit für mögliche Nachbearbeitungen zu investieren.

3.2. Dokumentarten

Natürlich planen Sie, wenn Sie einen Diascanner kaufen, Ihre Negative und Dias digitalisieren zu können. Insofern können wir Sie beruhigen: Alle Diascanner oder Negativ Scanner, die sich als solche bezeichnen, sind dazu in der Lage. Dennoch, einige Geräte können mehr. So lassen sich in den meisten auch gerahmte Dias unterschiedlicher Rahmendicke einscannen. Einige Modelle wie zum Beispiel von Reflecta sind ausschließlich auf Rahmendias ausgelegt. Sehr kleine Modelle schaffen hingegen nur Filme ohne oder mit sehr schmalen Rahmen. Unser Tipp im Diasacnner-Vergleich 2017 lautet, im Vorhinein zu prüfen, welche Rahmengröße Ihre Dias haben und welche Größe vom Wunschmodell unterstützt wird.

Mit multifunktionalen Diascannern lassen sich gut und gerne auch mal Papierfotos oder PDF-Dokumente bis DIN A4 Format einscannen. Hier spricht man dann auch von einem PDF Scanner.

3.3. Schnittstellen

Stand Alone Diascanner

Die meisten Diascanner benötigen während ihrer Arbeit keinen PC. Frei von allen Geräten, lassen sich die Dias auf einer eingesteckten SD-Kamerakarte speichern und können nachträglich auf den PC gespielt werden. Die internen Speicher können meist zwischen 24 und 32 MB gleichzeitig fassen.

Mittlerweile können Sie davon ausgehen, dass die meisten Scanner der Kategorie Diascanner über einen USB-Anschluss verfügen. Schließlich können Sie nur mit der USB Verbindung dann die digitalen Dokumente auf einen PC überspielen und dort ggf. nachbearbeiten, zu einer Präsentation zusammenstellen oder über einen Multifunktionsdrucker oder Farblaserdrucker ausdrucken lassen.

Wenige Modelle verfügen zusätzlich über einen HDMI-Anschluss für HDMI Kabel. Die Geräte lassen sich direkt an den Fernseher anschließen und eingescannte Dias und Negative als eigene Diashow bewundern.

3.4. Die Scanner Software

Wenn Sie einen Diascanner kaufen, liefern viele Diascanner ebenso wie die handelsüblichen Dokumentenscanner eine eigene Betriebssoftware mit. In der Regel beinhaltet Sie ein Programm, mit dem sich vorausgehende oder nachträgliche Bildkorrekturen vornehmen lassen. So können beispielsweise Helligkeit und Kontrast der Scanner Dias und Negative genauer bestimmt werden. Manche Softwares wie die Scan Gear des Canon Canoscan 9000F verfügt sogar über einen einfachen Basismodus sowie über einen erweiterten Modus mit noch mehr Einstellungsmöglichkeiten.

Besonders praktisch sind Softwares, die über eine Vorschau verfügen. Bildkorrekturen können so bereits vor dem eigentlichen Scanvorgang erfolgen. Dies vermeidet Ärger und Frust, wenn ein Dia nicht mehrmals eingescannt werden muss, bevor man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Aber auch die nachträgliche Bildbearbeitung bietet viele Vorteile, denn gerade bei schlecht belichteten Filmen kann es schon mal zu Blaustichen auf den Scans kommen. Die Nutzung einer solchen Scanner Software bietet sich insbesondere für all jene an, die noch nicht über ein Fotobearbeitungsprogramm auf ihrem PC verfügen.

Grundsätzlich ist die Idee einer Scanner Software zur Bildbearbeitung im Vorschau-Programm hilfreich und sinnvoll. Indem das, was am Ende rauskommt, vorher bestimmt wird, können Frust und Ärger aufgrund sich wiederholender Scanvorgänge vermieden werden. Die Softwares haben allerdings auch so ihre Tücken. Viele Hersteller werben bei ihren Produkten mit einer sogenannten zusätzlichen Infrarot Abtastung, die Staub- und Kratzerspuren der Dias auf dem Scan entfernen soll. So gut diese Einstellungsoption auch funktionieren mag, oft kann sie in Kombination mit einer erweiterten Bildoptimierung nicht mehr eingesetzt werden. Hier muss man sich dann entscheiden.

Diascanner Vergleich

4. Hersteller

Der Markt für beste Diascanner ist größer als man vielleicht zu Beginn glauben mag und es gibt einiges zu vergleichen, wie zum Beispiel den Preis des Dias Scanners. Zu den bekanntesten Marken im Diascanner-Vergleich gehören Reflecta, Rollei, Plustek, Ion und Braun mit seinem Modell Multimag Slidescan sowie Optic mit dem Modell Opticfilm 7200. Auch die vor allem durch ihre Kameras bekannten Hersteller Nikon, Canon und Kodak sind mitvertreten. Ebenso bieten manchmal auch Aldi oder Tchibo Dia Scanner an. Wirklich günstige Diascanner finden sich selbst bei Amazon selten. Viele Hersteller wie Reflecta und Rollei bieten jedoch gute Spannen im Preis an, sodass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

  • Reflecta
  • Rollei
  • Plustek
  • Braun
  • Nikon
  • Opticfilm
  • Canon
  • Epson
  • Hama
  • Hasselblad
  • JAY-tech
  • Kodak
  • Medion
  • Norma
  • Silvercrest
  • Somikon
  • Klarstein
  • Ion

5. Diascanner-Test Stiftung Warentest

Einen eigenen Diascanner-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt. Der Wiederbelebung alter Fotos hat man sich bei test trotzdem in einem allgemeinen Fotoscanner-Test der Ausgabe 03/2010 gewidmet. Fotoscanner bzw. auch Diascanner-Vergleichssieger unter den Top 10 Diascannern war der Epson Perfection V600 Photo. In Punkto Qualität schnitten die multifunktionalen Diascanner wie der Canon Canoscan Lide 700F mit guten Werten am besten ab. Der Reflecta Digitida 5 000 schloss den Diascanner-Test als bester Viel-Scanner ab. Die beste Software zur automatischen Foto-Optimierung bot sich rückblickend mit dem Plustek Opticfilm 7 600i Ai.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Diascanner

Nicht alle Welt ist super Technik bewandert. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht in der Lage wäre, mit fotografischen Filmen zu arbeiten oder Fotos digitalisieren zu können. Fünf häufige Fragen des Dias Scanner haben wir Ihnen in unserem Diascanner-Vergleich 2017 zusammengestellt und gleich die passenden Antworten beigefügt.

6.1. Wie funktioniert ein Diascanner im Allgemeinen?

Diascanner Reflecta Digitdia 6000

Der schnelle Scanner für Rahmen-Dias: Reflecta Digitdia 6000.

Die Funktionsweise des Dias Scanners ist oberflächlich betrachtet sehr simpel. Bei den klassischen Scannern werden die Dias mit Rahmen oder kleine Diafilme und Negativfilme auf eine Schiene gelegt, die – teilweise automatisch – in das Gehäuse des Geräts geschoben wird. Die multifunktionalen Dokumentenscanner verfügen über einen gesonderten Durchlichtaufsatz, in den die gewünschten Artikel zum Scannen eingefügt werden. Sobald die Aufnahmen nach Anleitung sicher eingesteckt sind, werden sie Zeile um Zeile bzw. Punkt um Punkt gescannt oder über ein etwas schnelleres Verfahren direkt abfotografiert. Der Scanner speichert die gewonnen Informationen dann auf einem internen Speicher oder sendet sie über einen PC-Anschluss via USB direkt an den PC. Einige Scanner sind darüber hinaus mit einem speziellen Infrarot-Ausleuchtungsverfahren ausgestattet, dass Staub- und Kratzerspuren auf den Dias automatisch entfernt.

6.2. Wie viel dpi sollte der Scanner haben?

Kurz vorneweg: Die dpi oder dots per inch sind die Maßeinheit für die Auflösung eines jeden Scanners außer einem Handscanner. Scanner, die ausschließlich Negativfilme oder Dias digitalisieren, haben meist eine Auflösung zwischen 1 800 und 3 400 dpi. Während bei Papierfotos meist schon 300 dpi ausreichen, um Scans guter Qualität zu erhalten, sind die höheren dpi-Werte bei Dias und Negativfilmen notwendig, um die vielen enthaltenen Bildinformationen erfassen und auf den Scan übertragen zu können.

Flachbettscanner, die ebenfalls Dias scannen können, verfügen meist über noch mehr Auflösungsleistung von bis zu 4 800 dpi. So können noch mehr Bildpixel erkannt und auf den Scan übertragen werden, sodass die Bildqualität grundsätzlich höher ist. An dieser Stelle ist jedoch darauf hinzuweisen, dass ein erhöhter dpi-Wert oftmals nur in Verbindung mit Interpolierung möglich ist; die Hersteller geben diese Information, wenn auch nicht immer direkt aufzufinden, beim jeweiligen Produkt mit an. Eine interpolierte Auflösung besagt, dass keine zusätzlichen Bildpunkte erfasst, sondern künstliche Punkte eingefügt werden, deren Auflösung aus den erfassten Werten der angrenzenden Punkte errechnet werden. Geringe Interpolierung kann das Bild optisch aufbessern. Zu viel künstliche Pixel können die Qualität des Scans jedoch nachträglich verschlechtern, da er unkenntlich wird und verpixelt, sowie an Farbintensität verliert.

In diesem Video wird der Unterschied zwischen qualitativ hochwertigen Fotos mit mehr Pixeln und weniger scharfen Fotos noch mal anschaulich beschrieben:

6.3. Lassen sich auch Dias mit Rahmen scannen?

Üblicherweise ist jeder Diascanner dafür ausgelegt, auch ein Dia mit Rahmen einführen zu können. Je nach Dicke bzw. Dünne des Rahmens kann die Einsteckarbeit in die vorgegebene Schiene zum Einführen der Dias jedoch etwas frickelig werden. Ist der Rahmen etwas zu groß oder zu dick sein, hilft es oftmals, wenn man ein bisschen rumschiebt. Wichtig ist bei diesen Versuchen jedoch, vorsichtig vorzugehen, um den Dia nicht zu beschädigen. Zu kleine oder zu dünne Rahmen können in der Halterung wackeln. Hier also schauen, ob sie sich an einer Stelle verhaken lassen oder vorsichtig ausprobieren, ob das Gerät trotzdem erfolgreich scannt, ohne Bildseiten abzuschneiden.

6.4. Kann der Scanner Staubspuren entfernen?

Im Scanner-Vergleich verfügten einige Scanner über eine spezielle Durchleuchtungstechnik, mittels derer auf Dias oder Negativen vorhandene Staubspuren und sogar Kratzerspuren auf dem Scan automatisch entfernt werden. Verfügt ein Artikel über diesen Vorteil, wird er sicher beim Produkt vermerkt sein.

6.5. Braucht man eine Halterung zum Scannen der Dias?

Normalerweise sind alle Scanner für Dias mit einer entsprechenden Halterung für Negativ- und Positivfilme ausgestattet. Nur bei einem Magazinscanner, bei dem gleich ganze Diamagazine durchlaufen, kann es vorkommen, dass ein Magazin nicht im Lieferumfang enthalten ist und  selbst gestellt werden muss. Günstige Magazine erhalten Sie von verschiedenen Herstellern auch online.

Vergleichssieger
Canon CanoScan 9000F Mark II
sehr gut (1,2) Canon CanoScan 9000F Mark II
253 Bewertungen
189,00 € zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Rollei DF-S 190 SE
gut (1,5) Rollei DF-S 190 SE
979 Bewertungen
84,99 € zum Angebot »

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