Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Dokumentenkamera ist eine Art Live-Scanner, der Dokumente und Objekte in DIN A5 bis DIN A3 augenblicklich erfasst. Um den Scan anschließend auf einem Computerbildschirm, einem Whiteboard o.ä. zu visualisieren, kann die Kamera via USB an einen PC oder einen Beamer angeschlossen werden.
  • Dokumentenkameras werden auch Visualizer genannt. In der Praxis dienen Sie Lehrern, Professoren und Referenten in Schulen, Universitäten und Unternehmen dazu, gesprochene Inhalte und Sachverhalte unmittelbar veranschaulichen und einem breiten Publikum zugänglich machen zu können.
  • Die Qualität gescannter Dokumente ergibt sich aus dem Zusammenspiel der technischen Einheiten des Gerätes – Linse, Kamera, Hard- und Software. Darüber hinaus verfügen die meisten Visualizer über eine Zoom-Funktion und sind leicht und kompakt zum bequemen Transport verbaut.

Dokumentenkamera Test

Vorträge und Präsentationen sind häufig nicht nur für den Referenten eine nervenaufreibende Angelegenheit. Ebenso kann sich ein anscheinend interessanter Beitrag zu einer langwierigen Veranstaltung hinziehen, wenn der Inhalt zwar hohen Anspruch hat, die optische Umsetzung aber schwächelt. Die Angelegenheit ähnelt dann vielmehr einer materialisierten Radiosendung.

Die neuen Hoffnungsträger für optisch vorbildliche Präsentationen sind Dokumentenkameras. Sie scannen Dokumente und Objekte, wie Arbeitsblätter oder 3D-Modelle, und übertragen das Bild über einen Projektor unmittelbar auf eine Projektionsfläche. Das Geschehen kann auf diese Weise interaktiv mit der Zuhörerschaft geteilt werden. Wer mehr über die Funktion und den Einsatz dieser Kameras erfahren möchte, findet in diesem Dokumentenkamera Vergleich 2020 die wichtigsten Informationen bereitgestellt.

1. Was ist eine Dokumentenkamera?

Präsentationskamera

Das Modell Ziggi von Ipevo spiegelt das Erscheinungsbild eines typischen Visualizers wider.

Womöglich denken auch Sie jetzt als erstes an einen außergewöhnlichen Fotokamera-Typ, irgendwo zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflex. Tatsächlich handelt es sich bei einer Dokumentenkamera, auch synonym Visualizer oder etwas freier Präsentationskamera genannt, jedoch um eine Weiterentwicklung des klassischen Tageslichtprojektors: Über eine Lichtquelle erkennt und verarbeitet die Kamera die Daten eines vor ihr liegenden Dokuments. Im direkten Vergleich zum Tageslichtprojektor ist ein Visualizer allerdings nicht in der Lage, den Dokumenteninhalt in vergrößerter Fassung auf eine weiße Oberfläche zu projizieren. Damit die Kamera zum Projektor wird, ist der Anschluss an einen eigenständigen Projektor über Kabel notwendig.

Merksatz: Mit Visualizern oder Dokumentenkameras lassen sich Dokumente scannen und über den Anschluss an einen externen Projektor in optischer Vergrößerung an eine Wand projizieren.

2. Welche Funktionsweise hat eine Dokumentenkamera?

Häufig, wenn Sachverhalte hinterfragt werden, kommt hinter einer scheinbar simplen Fassade ein hochkomplexes Gebilde zum Vorschein. Die Technik einer Dokumentenkamera stellt hier leider keine Ausnahme dar. Während die Nutzung der Kamera, von möglichen technischen Defekten einmal abgesehen, quasi spielend leicht ist und nur ein geringes Maß an technischem Know-how verlangt, sind die grundlegenden Arbeitsschritte weitaus komplizierter. Insgesamt basiert das Funktionssystem eines Visualizers für ein perfekt gescanntes Dokument auf fünf Eckpunkten: der Optik (1), der Kameratechnik (2), einem Lichtsystem (3), der eingebauten elektronischen Hardware (4) und der Systemsoftware (5).

2.1. Die Optik

Wer braucht schon Perfektion?

In der Optik existiert ein Moment des perfekten Bildfokus. Das menschliche Auge akzeptiert aber auch einen breiteren Bereich, der von dem exakten Fokus nach oben oder unten abweichen kann. Dieser Bereich wird auch Schärfentiefe genannt.

Das Herzstück der Optik ist die Linse. Über die Iris reguliert sie den Lichteinfall und bestimmt, wie viel Licht benötigt wird, um das Dokument optimal zu erfassen. Die Regulierung erfolgt je nach Dokumentenkamera entweder manuell oder via Auto-Fokus, d.h. Sie müssen die Iris selbst und nach Gefühl ausrichten oder die Kamera sendet automatisch die entsprechenden Signale an die Iris weiter.

2.2. Die Kamera

In der Regel wird für Visualizer eine sogenannte „progressive Scan-Technologie“ verwendet, bei der alle Bildlinien gleichzeitig erfasst werden. Um besonders hochauflösende Bilder zu bekommen, empfiehlt sich eine Rate von 30 Bildern pro Sekunde, bei weniger Bildern kann es stellenweise zu Störungen im Scan kommen.

Die Funktion der Kamera kann entweder über die CCD- oder CMOS-Technik laufen.

Technik Beschreibung
CCD charged coupled device: Es wird genau errechnet, wie viel Licht die einzelnen Pixel auf dem Dokument erreicht. Anschließend werden die Informationen auf digitalem Wege zur Rekonstruktion des Dokumentes weitergeleitet.
CMOS complementary metal-oxide semiconductor: Auch hier wird der Lichteinfall je Pixel berechnet und digital weiterverarbeitet. Die ursprüngliche CCD-Technik wurde jedoch optimiert und die Effizienz zur schnellen Datenverarbeitung angehoben, sodass zum Beispiel auch Auflösungen in High Definition (HD) mit 1.280×720 unterstützt werden.
Welche Technik ist sinnvoll? Zwar bietet auch die CCD-Technik sehr gute Ergebnisse, ein CMOS-Sensor ist jedoch zukunftsweisender, da er auch höhere Auflösungen unterstützt. Aus diesem Grund wird in den meisten Dokumentenkameras standardmäßig die CMOS-Technik eingebaut.

2.3. Das Lichtsystem

Für die Nutzung einer Dokumentenkamera gilt: Je mehr Licht, desto besser. So steigt die Schärfentiefe bei besserem Licht an und es kommt zu weniger Bildrauschen. Aus diesem Grund statten einige Hersteller ihre Geräte mit einer zusätzlichen LED-Lampe aus, die für eine intensive und homogene Belichtung des Dokumentes sorgt.

2.4. Die Hardware

Dokkumentenkamera Videos

Einige Dokumentenkameras verfügen über eine eingebaute Webcam, z.B. für eine Videokonferenz.

Die elektronische Hardware der Dokumentenkamera verfügt über einen Grundstock an Funktionen, die in erster Linie die Bildqualität verbessern sollen, gleichzeitig jedoch auch die Nutzung der Kamera erleichtern. Ein permanenter Auto-Fokus passt sich beispielsweise jedem neuen Dokument automatisch an und muss nicht bei jedem Wechsel neu eingestellt werden.

2.5. Die Software

Die eingebaute Dokumentenkamera-Software beeinflusst die letztendliche Bildqualität in entscheidendem Maße. Insbesondere, da die Kameras im Laufe ihrer Modernisierung immer höhere Ansprüche stellen, muss auch die Software immer höheren Anforderungen gerecht werden.

Um einen breiten Kundenstamm zu bedienen, sind die meisten Softwares sowohl mit Windows-PCs als auch dem Apple-Betriebssystem kompatibel. Allerdings sind sie nicht immer mit jeder Version vereinbar, weshalb wir dazu raten, die auf dem eigenen Computer installierte Version mit den genauen Angaben zur Kompatibilität der Hersteller zu vergleichen.

3. Zwei Typen: Wie unterscheiden sich Decken- und Desktop-Visualizer?

Unabhängig von der spezifischen Funktionsweise der Dokumentenkameras im Vergleich, gibt es zwei Bautypen, die jeweils unterschiedlich „montiert“ werden:

  1. Decken-Visualizer: Sie werden ihrem Namen nach direkt unter der Decke festgeschraubt und sind in der Lage, große Objekte, die unterhalb platziert sind, zu scannen.
  2. Desktop-Visualizer: Sie können auf jedem ebenen Untergrund aufgestellt werden und scannen vornehmlich kleine bis mittlere Dokumente.

Decken-Visualizer haben den Vorteil, dass sie keinen Platz auf dem Tisch oder im Raum wegnehmen und während der Präsentation nicht im Weg sind. Welche Vorteile eine Desktop-Dokumentenkamera auszeichnen, sehen Sie nachfolgend in einer Dokumentenkamera-Bewertung.

Vor- und Nachteile eines Desktop-Visualizers:

  • flexibel – verfügt über einen eigenen Standfuß
  • kompakt und leicht – kann überall hin mitgenommen werden
  • praktisch – Schnittstellen, wie z.B. USB, sind leicht zugänglich
  • drehbar – der Kamerakopf lässt sich häufig in unterschiedliche Richtungen justieren
  • klein – die Größe der Arbeitsfläche ist ca. auf DIN A4 begrenzt
  • sichtbar – das Gerät versperrt die Sicht auf die Präsentation

Hinweis: In diesem Dokumentenkamera Vergleich wurden ausschließlich die flexiblen Desktop-Visualizers untersucht, um die Vergleichbarkeit innerhalb einer Produkt-Kategorie garantieren zu können.

4. Kaufberatung: Was ist bei Format, Auflösung und Zoom zu beachten?

4.1. Das Scan-Format

Feilgebotene Dokumentenscanner sind unterschiedlich groß und unterstützten jeweils verschiedene Formate. Die meisten Modelle können Dokumente mindestens in DIN A4 scannen. Planen Sie zusätzlich, Plakate oder anderweitige Gegenstände in Breite und Höhe von DIN A3 aufzunehmen, gilt es, sich das ausgeschriebene Scan-Format des Visualizers im Voraus genauer anzuschauen.

Die wenigsten Nutzer können die Umrechnungswerte der DIN-Formate in Millimetern allerdings aus dem Effeff aufsagen. Aus diesem Grund helfen die Millimeter-Formatangaben auf dem technischen Merkblatt des Produktes den meisten nur wenig. Eine Umrechnungstabelle kann den Dokumentenscanner Vergleich an dieser Stelle erleichtern.

Umrechnungstabelle: DIN-Formate in Millimeterangabe

DIN-Format Größe (BxH)
DIN A5 148 x 210 mm
DIN A4 210 x 297 mm
DIN A3 297 x 420 mm
DIN A2 420 x 594 mm

4.2. Der Zoom

Insbesondere in höheren Preisklassen sind Dokumentenkameras mit einer Zoom-Funktion ausgestattet. Der Zoom kann sowohl optisch als auch digital erfolgen. Beide Arten erlauben es dem Nutzer, das aufgenommene Dokument entweder von einem näheren oder von einem weiteren Blickwinkel aus zu betrachten.

  • Optischer Zoom: garantiert eine hundertprozentige Auflösung, nur bei kostenintensiveren Produkten integriert
  • Digitaler Zoom: halbiert die Auflösung bei jeder Vergrößerung, in den meisten günstigen Dokumentenkameras eingebaut

Optisch oder digital? Die Bildqualität wird beim optischen Zoom nicht verändert, wohingegen eine digitale Vergrößerung das Bild bereits unschärfer erscheinen lässt. Für einen ungestörten Zoom empfehlen wir daher die optische Variante. Da Sie für diese Eigenschaft jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, möchten wir darauf hinweisen, dass ein digitaler Zoom für einen vergleichsweise niedrigeren Anspruch ebenso ausreichend ist.

4.3. Die Scan-Auflösung

Dokumentenkamera L-12iD

Das Modell Elmo L-12iD kann insgesamt 3,4 Megapixel je Scan abbilden.

Zur Erkennung der Auflösung von digitalen Bildern sind häufig zwei Angaben relevant: Die Anzahl der Megapixel (MP) und die unterstützt Bildschirmauflösung. Der Laie, der sich nicht weiter mit solch grafischen Feinheiten auseinandersetzt, kann mit diesen Angaben in der Regel wenig anfangen – dabei können Sie die Bedienung der Dokumentenkamera weitreichend erleichtern.

Welche praktischen Eigenschaften verstecken sich also hinter Angaben wie 5 MP und 1.920 x 1.080? Auf Grundlage dieses Beispiels möchten wir die Sachlage einmal genauer examinieren:

  • 5 MP: Die Abkürzung MP steht für Megapixel, wobei 1 MP genau einer Millionen Farbpixeln entspricht. Der Wert 5 MP entspricht somit 5 Millionen einzelnen Farbpixeln, die sich gleichmäßig auf ein Bild verteilen. Ein Scanner mit 5 MP ist theoretisch in der Lage, bis zu 5 Millionen Farbpixel in Form von Tintenpunkten auf dem gescannten Dokument abzubilden.
  • 1.920 x 1.080: Der Wert gibt an, wie hoch die unterstützte Bildschirmauflösung ist. In diesem Fall handelt es sich um die weit verbreitete Auflösung HD1080.

Noch mehr Wissen gefällig? Eine hohe Auflösung bietet nur dann einen weitreichenden Mehrwert, wenn der Bildschirm, auf dem der Scan ausgestrahlt wird, ebenfalls die entsprechende Auflösungsrate bietet. Die momentane Standardauflösung eines Full-HD-Bildschirms liegt bei 1920×1080 Pixeln. Mehr als 2,5 MP verbessern somit auch die Auflösung nicht. Allerdings unterstützen mehr Megapixel extrahierte Bildteile, wenn zum Beispiel herangezoomt wird. Bei hohem Zoom ist ein hoher MP-Wert somit wieder sinnvoll.

4.4. Die Schnittstellen

Kamera mit Beamer

Mit einem VGA-Anschluss wird der Visualizer zum praktischen Kamera-Projektor.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Visualizer nicht um eine Kamera mit Beamer, die gescannte Dokumente selbstständig anzeigen kann. Um die Scans zu visualisieren, benötigt es entweder einen Bildschirm, z.B. einen Computer, oder eben einen Beamer, der das Bild wie beim Heimkino auf eine Leinwand oder eine weiße Wand wirft.

Aber Achtung: Nicht jede Dokumentenkamera stellt alle nötigen Anschlüsse bereit. Während hochwertige Geräte sowohl über einen USB-, als auch über HDMI– und VGA-Ausgang verfügen, weisen günstige Dokumentenkameras nur ein bis zwei Schnittstellen auf. Der Spielraum für anschlussfähige Geräte wird somit stark eingegrenzt. Für den Anschluss an den PC oder Laptop reichen USB-Dokumentenkameras aus. Wer hingegen den Beamer anschließen möchte, benötigt eine Dokumentenkamera mit HDMI- oder/und VGA-Anschluss.

4.5. Das Gewicht

Letztlich kann, je nach Priorität, auch das Gewicht der Dokumentenkamera die Kaufentscheidung mitbestimmen. Desktop-Visualizer bieten allgemein den Vorteil, dass sie handlich und kompakt zu verstauen sind. Um diese Eigenschaft optimal nutzen und das Gerät auch zwischen unterschiedlichen Einsatzorten bequem transportieren zu können, bietet sich für einen Dokumentenkamera Testsieger ein geringes Eigengewicht an. Von ein paar 100 Gramm bis 3 Kilogramm ordnen sich die geprüften Produkte aus unserem Dokumentenkamera Vergleich in einer weiten Gewichtsspanne ein.

Dokumentenkamera Vergleich

Wenn Sie sich eine Dokumentenkamera kaufen, sparen Sie sich aufwendige Vorbereitungen von Arbeitsblättern und Tafelbildern. Die Ideen lassen sich spontan und interaktiv während des Vortrags einbauen.

5. Häufige Fragen zur Dokumentenkamera

5.1. Hat die Stiftung Warentest einen Dokumentenkamera Test durchgeführt?

Im Vergleich zu der Übermacht an Produkten, die der Wirtschaftsmarkt dem homo oeconomicus zur Verfügung stellt, ist die Zahl der Produkttests der Stiftung Warentest weiterhin beschränkt. So ist es wenig verwunderlich, wenn nicht vielmehr nachvollziehbar, dass es noch keinen Dokumentenkamera Test gab. Wenn Sie Ihren nächsten Vortrag jedoch nicht allein mit der besten Dokumentenkamera aufwerten möchten, sondern auch Interesse zeigen, Ihr eigenes Talent als Referent zu fördern, empfehlen wir einen Blick in den folgenden Test: „Präsentationstechniken: Crashkurs für die Praxis“ von 2009.

Vorträge meistern:
Die amerikanische Sozialpsychologin Amy Cuddy führte 2010 eine Studie über den Einfluss nonverbaler Macht-Gestik auf das eigene Empfinden aus. Die Ergebnisse der Studie geben nicht nur Aufschluss über den Zusammenhang von Körperhaltung und Hormonspiegel, sondern liefern auch hilfreiche Tipps für die nächste große Rede vor Publikum.

5.2. Welche Marken sind für Dokumentenkameras zu empfehlen?

Die Auswahl an Dokumentenkameras ohne Beamer ist groß – wie die Aufzählung an verfügbaren Herstellern zeigt.

  • Elmo
  • Samsung
  • Epson
  • Wolfvision
  • Elp
  • Hitachi
  • Promothean
  • Kinderman
  • Ipevo
  • Lumens
  • Smart

5.3. Wo werden Dokumentenkameras eingesetzt?

Dokumentenkamera Schule

Visualizer-Unterricht: Der Einsatz von Visualizern in Schulen eröffnet neue Wege der Unterrichtsgestaltung.

Der Einsatz von Dokumentenkameras beschränkt sich hauptsächlich auf den Lehr- und Präsentationsbereich, d.h. er findet beispielsweise in Klassenräumen, bei universitären Veranstaltungen oder bei Konferenzen Anwendung. In den meisten Fällen wird die Dokumentenkamera mit Beamer genutzt, aber auch die Bearbeitung der Scans am PC ist möglich. Einige Anregungen zur Nutzung von Visualizern wurden nachfolgend zusammengetragen.

Dokumentenkamera für die Schule/Universität:
Arbeitsblätter mit den Schülern ausfüllen
Vorlagen oder Buchseiten schnellstmöglich einscannen
live Bewegungen (z.B. Eingaben in eine Computer-Tastatur) oder Modelle (z.B. ein Kunstprojekt) interaktiv zur Schau stellen

Dokumentenkamera für Konferenzen:
Präsentationen halten und mit optischem Material unterstützen
spontaner Einbezug von Dokumenten oder Objekten in einen Vortrag

▶ Bedenken Sie: Dokumentenkameras sind der Schlüssel für schnelle und spontane Präsentationen. Dokumente und Objekte können zeitgleich vorgestellt werden und müssen nicht vorher auf durchsichtige Folien (Overheadprojektor) kopiert oder eingescannt werden.

5.4. Gibt es eine Dokumentenkamera mit integriertem Beamer?

Dokumentenkameras verfügen nur über die Fähigkeit, Dokumente und Objekte zu scannen. Die unmittelbare Übertragung auf eine Projektionswand oder einen Computer gelingt nur über Projektoren und eine Dokumentenkamera mit integriertem Beamer suchen Sie derweil vergeblich – soweit der Stand der Kenntnis. In diesem Sinn raten wir für die Präsentationen der Scans vor einem breiten Publikum dazu – sofern die passende Projektor-Kamera nicht bereits vorhanden ist – die Dokumentenkamera mit Beamer zu kaufen. In diesem Fall kommt die Dokumentenkamera ohne PC aus und kann direkt an den Beamer angeschlossen werden. Vor Ihrer Präsentation sollten Sie zudem unbedingt den Dokumentenkamera-Test durchführen und sicherstellen, dass alles funktioniert.