Das Wichtigste in Kürze
  • In der Kompaktkamera-Kategorie kommt es wie bei keiner anderen auf die Größe an: Je kleiner, desto besser. Und da liegt die Herausforderung. Während alles kleiner wird, wie können dann die Bilder großartig sein? Indem große Sensoren eingebaut werden, Softwares Bilder schon auf der Kamera bearbeiten und die Automatikfunktionen immer weiter verbessert wurde.
  • Die Bildqualität ist besser als bei Smartphones, aber auch nicht auf Spiegelreflex-Niveau. Das ist bei der Größe auch (noch) gar nicht möglich. Satte Farben, eine gute Schärfe, und starke Zooms dürfen Sie jedoch erwarten.
  • Preislich gibt es Kompaktkameras schon ab 40 Euro. Diese eignen sich für Einsteiger und Kinder, die sich noch ausprobieren möchten. High-End Qualität in kompakter Form ist dagegen erst ab 200 Euro zu haben.

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Kunst kommt von Können – oder von digital. Das Große an der Technologie ist ja eigentlich, dass sie immer kleiner wird. Kameras waren einst monströse Standgebilde, die dem Linsenobjekt Geduld und dem Fotografen einen starken Arm und technische Raffinesse abverlangten. Diese schwarz-weiß Momente bestaunen wir heute erfürchtig in einem Museum und machen, weil es die Ironie erlaubt, noch ein Foto von den kiloschweren Kolossen. Was geblieben ist, sind die Grundlagen der Kamera-Funktionsweise und ein Lächeln. Ein Lächeln darüber, wie klein die heutigen Digitalkameras sind. Einige von ihnen, Kompaktkamera genannt, passen mühelos in die Hosen- oder Hemdtasche. Obwohl Smartphones den digitalen Kameramarkt nicht unwesentlich bedrohen, setzen die Hersteller auf Qualität. Eine solche Kamera eignet sich für Schnappschüsse unterwegs sowie für Landschafts- und Gruppenaufnahmen. In unserem Kompaktkamera-Vergleich 2020 haben wir die besten Kompaktkameras miteinander verglichen und sagen Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt.

Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera

Sony DSC-RX100 Kompaktkamera passt in die Hosentasche

1. Was ist eine Kompaktkamera?

Kameras können entweder analog oder wie in unserem Kompaktkamera-Vergleich digital sein. Bei beiden Arten fällt Licht durch die Objektiv-Linsen. Wo früher ein zu belichtender Film war (analog), befindet sich heute ein elektronischer, lichtempfindlicher Sensor (digitaler Chip). Auf diesem Bildsensor befinden sich mehrere Millionen Bildpunkte (Pixel). Je nachdem wie hell diese nach dem Lichteinfall sind, errechnet ein eingebauter Computer, der Bildprozessor, die einzelnen Bildpunktwerte und speichert sie in der Kamera. Je nach Software und Modell werden kleinere Fehler sofort vom Prozessor behoben. Kompakte Fotoapparate weisen in der Regel weniger Funktionen auf als ihre großen Geschwister, die Spiegelreflexkamera und die Bridgekamera.

Der Vorteil des sparsameren Einsatzes von Funktionen führt zu erheblichen Preissenkungen, sodass digitale Fotoapparate bereits für unter 100 Euro zu kaufen sind. Entscheidend für die Verwendung der Bezeichnung „kompakt“ ist in erster Linie, dass sie ohne Wechselobjektiv auskommt und so klein ist, dass sie in eine Hemd- oder Hosentasche passt. Die bekanntesten Modellreihen sind die Nikon Coolpix, Panasonic Lumix, Canon Powershot, Casio Exilium und die Sony Cyber-Shot.

Kamera-Versicherung

Ein guter Fotoapparat kostet schnell fast 1.000 Euro, da lohnt es sich, eine Kameraversicherung abzuschließen. Diese deckt mögliche Schadensfälle (inkl. Diebstahlschutz) ab, die nicht auf die Garantie angewendet werden können. Aber nicht jede Police bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr zu den Kosten und Leistungen lesen Sie in unserem Kameraversicherungs-Test.

2. Welche Kompaktkamera-Typen gibt es?

Die Welt der Technologie wächst rasant, da fällt es dem Verbraucher immer schwerer die Übersicht zu behalten. Welche Kameras sind die besten, wie groß sollten Sensor und Objektive sein? Wonach wird das entschieden, und was ist beim Kauf zu beachten? In unserem Kompaktkamera-Vergleich haben wir einmal die wichtigsten Kaufkriterien aufgenommen, um Ihnen beratend zur Seite zu stehen. Da wir den Fokus auf die Kategorie Kompaktkamera für Anfänger gelegt haben, verzichten wir auf die Beschreibung technischer Funktionsweisen und die Erläuterung von Eigenschaften, die nur Profigeräte aufweisen.

2.1. Kompakte Systemkamera

Der Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer Spiegelreflexkamera liegt darin, dass erstere ohne Spiegel auskommt. Was die Technik und eingebauten Funktionen angeht, spielt die Systemkamera aber durchaus bei den Großen mit. Bei einer Systemkamera, z.B. aus der Sony Alpha oder Olympus OM Reihe, lässt sich das Objektiv austauschen. Trotz kompakter Größe können Sie je nach fotografischer Herausforderung das passende Mikro- oder Makroobjektiv auf die Systemkamera setzen. Fazit: Handlich und ausbaufähig. Im folgenden Video können Sie einen Vergleich zwischen Systemkamera und Spiegelreflex von Stiftung Warentest sehen:

2.2. Analoge Kompaktkamera

Neben digitalen Fotoapparaten, wie Sie sie in unserem Kompaktkamera-Vergleich vorfinden, gibt es auch analoge Kompaktkameras. Obwohl der ein oder andere die analoge Kamera vielleicht schon längst abgeschrieben hat und sie maximal noch am Katzentisch sieht, so werden das etliche Retro-Fans und Profi-Fotografen vehement abstreiten – und das nicht nur aus nostalgischem Charme, sondern weil die Analogkamera ihre ganz eigenen Reize und Vorzüge hat. Es ist zwar ein bisschen wie der Kampf zwischen Alt und Jung, wo jeder seine Vorzüge hat, dennoch möchten wir Ihnen die Vorzüge der digitalen Kameras gegenüber den analogen Kameras aufzeigen.

Vorteile einer digitalen Kompaktkamera gegenüber analogen Kameras

  • Fotos in Serie
  • tausende von Fotos schießen und das beste auswählen
  • Fotos können einfach am Computer retuschiert und bearbeitet werden
  • Fotografische Grundkenntnisse nicht notwendig
  • durch WLAN Bilder senden an PC und Smartphone
  • Filter können über das Bild gelegt werden
  • keine Ausgabe für Film und ggf. Entwicklung
  • leicht Duplikate herzustellen
  • man beschäftigt sich automatisch nicht mehr mit Verschlusszeit und Blende (kein Lerneffekt)
  • ein Filmnegativ lässt sich länger archivieren als eine digitale Datei

2.3. Kompakte Unterwasserkamera: Selfie mit Neptun

Auch wenn Sie ins Wasser gehen, müssen Sie nicht auf die Annehmlichkeiten einer kompakten Digitalkamera verzichten. Einige Kompaktkameras sind spritzsicher, halten im Ernstfall also ein paar Regentropfen aus. Waschechte Unterwasserkameras dagegen können Sie mehrere Meter mit unter die Wasseroberfläche nehmen. Wenn Sie eine Kompaktkamera günstig kaufen und mit zum Baden nehmen möchten, empfiehlt sich die Rollei 60. Sie ist bis zu 3 m wasserdicht. 10 m Wassertiefe schafft auch die Sony DSC-TX30 – jedoch kostet sie um die 200 Euro. Richtige Outdoor-Kameras schaffen eine Wassertiefe von 25 bis 50 m. Für das Planschvergnügen der Kinder reichen jedoch günstige Einsteigermodelle wie aus unserem Kompaktkamera-Vergleich oder wasserdichte Einwegkameras.

Sony HX50

Sony HX50: Großes Display mit Touchfunktion

2.4. Bridgekamera

Eine Bridgekamera (auch Kamera Bridge) weist Eigenschaften sowohl von einer Spiegelreflexkamera als auch von einer kompakten Kamera auf – bezogen auf die Ausstattung, die Qualität und die Funktionen. Weil sie ein Hybrid aus professionellen Kameras (Professsional) und benutzerfreundlichen Modellen (Consumer) darstellt, wird sie auch als Prosumerkamera bezeichnet. Neben bekannten Automatikfunktionen gibt es eine Reihe von manuellen Einstellungsmöglichkeiten sowie vergleichsweise große Objektive, die einen weiten Zoom ermöglichen. Sucher, Objektiv und Sensor können bei dieser Kamera-Kategorie schon ziemlich groß ausfallen. Das Anbringen eines extra Blitzes oder eines Suchers, wie z.B. bei der Sony RX100 oder einer Sony Powershot, ist bei diesen Modellen kein Problem.

3. Welche Kaufkriterien für Kompaktkameras sind zu beachten?

Die stets steigende technische Vielfalt eröffnet neue Horizonte in der Kunst, im Haushalt und im gesamten öffentlichen Leben. Immer mehr ist möglich, das heißt aber auch: Wer am technischen Ball bleiben will, sollte sich stets informieren. Auf der Suche nach Ihrem persönlichen Kompaktkamera-Testsieger sind Sie sicherlich schon auf das ein oder andere Kaufkriterium gestoßen durch diversen Kompaktkamera-Test. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir in unserem Digitalkamera-Vergleich einmal die wesentlichen Aspekte in unserer Kaufberatung erläutert.

3.1. Größe

Bei Kompaktkameras kommt es auf die Größe an, da gibt es nicht viel zu diskutieren. Der Name sagt es schon: Kompakt soll es sein, damit die Digicam auch in die Hosentasche passt. Größer als ein Stück Butter oder eine Zigarettenschachtel ist eigentlich keiner diesen kompakten Fotoapparate. Mehr als 10 cm breit, 6,5 cm hoch und 4 cm tief sollte eine kompakte Digitalkamera nicht messen, obwohl es keinen Standard oder Grenzbereich gibt. In unserem Kompaktkamera-Vergleich 2020 finden Sie sogar kompakte Modelle mit nur 9 x 6 x 3 cm Maße. Da ist so manches Smartphone größer – von dem Flagschiff Spiegelreflex ganz zu schweigen. Mit dieser annehmlichen Größe sind Kompaktkameras natürlich auch leichter. Zwischen 100 und 300 Gramm lassen sich durchaus umhertragen. Das entspricht ungefähr einem mittelgroßen Apfel oder einem Eisbergsalat.

Kleine Kamera, großer Zoom: Panasonic Lumix

Kleine Kamera, großer Zoom: Panasonic Lumix

3.2. Megapixel: Viel hilft viel?

Weniger ist manchmal mehr. Mehr Megapixel bedeutet nicht gleich, dass die Bildqualität besser ist. Die Pixel bzw. Bildpunkte befinden sich auf dem elektronischen Sensor, der das Bild verarbeitet und speichert. Weil kleine Digitalkameras platz- und geldsparend angelegt sind, ist der Platz auf dem Sensor begrenzt. Sehr gute Kameras haben einen großen Sensor, kosten dafür auch mehr. In den letzten Jahren ist er sogar immer kleiner geworden, während die Pixelanzahl rasant gestiegen ist. Das hat zur Folge, dass die Bildpunkte sich den Platz auf dem Sensor teilen und weniger Photonen, also Licht, einfangen können. Die Folge dieses Pixel-Jagdfiebers ist letztlich ein stärkeres Bildrauschen bei Nachtaufnahmen. Wenn Sie eine Kompaktkamera kaufen, machen Sie das demnach nicht von der Megapixel-Anzahl abhängig.

3.3. Zoom: Näher am Geschehen

Auf Reisen möchte man individuell fotografieren können, vielleicht auch aus dem Auto heraus oder weit entfernte Motive. Um das Geschehen näher heranzuholen gibt es die Zoom-Funktion, die sicherlich jeder schon einmal benutzt hat. Es wird in der Fotografie zwischen zwei Zoom-Arten unterschieden: Digitaler Zoom und optischer Zoom. Der digitale Zoom holt das Bild näher heran, sodass Sie auf dem LCD-Sucher einen Bildausschnitt näher heranholen können. Jedoch wird dabei nicht die Brennweite erhöht, was bedeutet, dass das Bild nicht an Schärfe zunimmt. Wichtiger für die Qualität Ihrer Fotos ist demnach der optische Zoom – insofern Ihnen an Bildern aus der Ferne etwas liegt. Hobbyfotografen, die sich eine kompakte digicam kaufen, an der die Objektive nicht gewechselt werden können, achten auf einen besonders hohen Zoomfaktor. Die Sony DSC HX50 hat einen unglaublichen 30 fach Zoom, der selbst Objekte heranholt, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Fotoapparate mit einem 20 fach, 30 fach oder gar 50 fach Zoom werden Superzoomkamera oder Reisezoomkamera genannt.

Easypix Unterwasserkamera

Easypix Unterwasserkamera für Kinder und Erwachsene

3.4. Bildstabilisator

Es gibt sowohl optische, mechanische als auch digitale Bildstabilisatoren. Optische und mechanische sind die bessere Wahl. Optische Modelle haben Linsen, die beweglich sind, wodurch Bewegungen ausgeglichen werden können. Bei mechanischen Modellen ist der Sensor im Kameragehäuse aufgehängt, um auf prinzipiell gleiche Art und Weise das Gleichgewicht und damit eine Bildstabilität und Bildqualität zu erhalten. Digitale Bildstabilisatoren sind mehr Schein als Sein, denn um das Verwacklungsrisiko zu mindern, wird bei einer Aufnahme automatisch die ISO-Empfindlichkeit erhöht und die Belichtungszeit verringert.

Der Preis für die digitale Bildstabilisation ist in der Folge ein erhöhtes Bildrauschen. Bei längeren Aufnahmen empfehlen wir zusätzlich ein Stativ zu verwenden. So schonen Sie die Armmuskeln und können viele Bilder ganz ohne Verwacklungen aufnehmen.

3.5. Bedienung

Bei der Frage, worauf man bei Digitalkameras achten muss, sind Sie vielleicht auch schon auf den Aspekt manuelle und automatische Fotografie gestoßen. Wir möchten Ihnen diese beiden Welten etwas näher bringen, denn dies ist nicht nur eine Frage der richtigen Einstellung.

Art zu Fotografieren Erklärung
Automatikfunktion Wenn Sie eine Kamera für Einsteiger suchen, dann treffen Sie mit einem kompakten Fotoapparat die richtige Wahl. Digitale Kameras bieten komfortable Automatikprogramme an, um das Fotografieren ohne Vorkenntnisse und in schnellster Zeit zu ermöglichen. Vollautomatisch bestimmt der kleine Computer in Ihrer Kamera welche Belichtung und Modi am besten zur jeweiligen Fotosituation passen. ISO-Werte und die Schärfe werden von ganz alleine gesteuert.
Manuelle Einstellungen Fotografieren im manuellen Kameramodus erfordert schon etwas mehr Können und Leidenschaft. Zwar kann jede moderne Digitalkamera im Automatikmodus ein korrekt belichtetes Foto schießen, doch bleibt bei all der Automatisierung der kreative Aspekt ein wenig auf der Strecke. Die beste Digitalkamera lässt Ihnen die Möglichkeit in den M-Modus zu wechseln, um bei schwierigen Lichtverhältnissen die Belichtungszeit, die Blende und den ISO-Wert einzustellen.

3.6. Auslöseverzögerung

Die Auslöseverzögerung ist die Zeitspanne zwischen dem Drücken des Auslösers der Digitalkamera und der Bildaufzeichnung. Dies geschieht, wie Sie nicht nur an unserem Digitalkamera-Vergleichssieger sondern auch an allen anderen Modellen erkennen können, in Sekundenbruchteilen. Die Auslösezeit ist außerdem einstellungsabhängig. Die Hersteller geben für gewöhnlich, wenn sie es denn tun, die kürzeste Auslösezeit an. Diese wird jedoch verlängert, wenn z.B. ein Blitz hinzukommt. Der Blitz muss nämlich erst aufgeladen werden. Der Strom wird gesammelt und mit einem Schub abgegeben, was natürlich den Auslösemoment verlängert.

Sony WX 220

Kompaktkameras, wie die Sony WX 220, gibt es in unterschiedlichen Farben

4. Gibt es Kompaktkameras für Kinder?

Schnappschüsse vom Nachwuchs und für ihn. Kinder entdecken die Welt mit ganz anderen Augen als die Erwachsenen, also warum ihnen nicht die Gelegenheit geben einmal alles für die stolzen Eltern festzuhalten? Obwohl Kinder Digitalkamera Anfänger sind, gibt es Modelle, die Sie ihnen getrost anvertrauen können. Neben den großen Marken Canon, Sony und Nikon haben vor allem kleinere Marken und No-Names sowie Rollei diesen Marktplatz für sich entdeckt. Preislich liegt eine Kinder Digitalkamera im Durchschnitt bei 50 Euro. Sie investieren nicht nur in eine gute Bildqualität bei Tageslicht, sondern auch in ein robustes Gehäuse und meistens auch in einen Wasser- bzw- Spritzschutz.

5. Welche Marken für Kompaktkameras sind beliebt?

Nikon, Olympus, Fujifilm, Canon, Panasonic und Sony sind bestimmt Hersteller-Namen, die Ihnen bei der Suche nach der besten Kompaktkamera schon begegnet sind. Tatsächlich haben sich die Marken um Canon und Co. nicht umsonst auf dem Markt etabliert. Die Serien Canon Ixus, Casio Exilim, Panasonic DMC und Lumix, Nikon Coolpix und Sony Powershot (z.B. RX100) sind derzeit die besten Kleinkamera-Serien auf dem Markt, die auch in fast jedem Kompaktkamera Test auftauchen. Wer die Modelle mit Fotoapparaten anderer Hersteller vergleichen möchte, der kann sich an dieser Stelle einmal einen Überblick verschaffen:

  • AgfaPhoto
  • Aiptek
  • BenQ
  • Canon
  • Casio
  • Easypix
  • Fujifilm
  • GE
  • Hasselblad
  • Hewlett-Packard HP
  • Jay-tech
  • Kodak
  • Lytro
  • Maxell
  • Medion
  • Minox
  • Nikon
  • Olympus
  • Panasonic
  • Pentax
  • Polaroid
  • Praktica
  • Ricoh
  • Riff
  • Rollei
  • Samsung
  • Sea&Sea
  • Sealife
  • Sigma
  • Sony
  • Trevi
  • Vivitar

6. Fragen und Antworten zum Thema Kompaktkamera

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Der Kauf eines kompakten Fotoapparats sollte besonders im mittleren und hohen Preissegment eine wohldurchdachte Angelegenheit sein. Trotz der Erläuterung unterschiedlicher Kameras und der Kaufkriterien passiert es, dass die ein oder andere Frage noch übrig bleibt. Um Ihnen bei der Wahl der für Sie besten Kompaktkamera behilflich zu sein, haben wir einmal die geläufigsten Fragen zu dem Thema beantwortet.

6.1. Kompaktkamera Test – Welche Kompaktkamera empfiehlt Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest macht für unterschiedliche Produkte den Praxistest. Auch unter den Digitalkameras hat die Stiftung Warentest unzähligen Modellen in einem Kompaktkamera-Test auf den Zahn gefühlt. In der Kategorie „für Anspruchsvolle“ konnten sich die Modelle Canon Powershot G1 X Mark II, die Panasonic Lumix DMC FZ1000 und die Sony Cyber Shot DSC RX10 durchsetzen (12/2014). Kompaktkamera-Testsieger der Kategorie Strandkamera wurde hingegen die Nikon Coolpix AW120 für 325 Euro, dicht gefolgt von der Panasonic Lumix DMC-FT5 für 310 Euro (07/2014).

6.2. Gute Kompaktkamera für wenig Geld?

Stellen Sie sich die Frage: Wollen Sie eine Kompaktkamera günstig kaufen oder wollen Sie moderne Technik und zusätzliche Funktionen? Der Trend geht aufgrund der starken Smartphone-Konkurrenz zu hochwertigen Kompaktkameras. 2013 z.B. wurden mehr hochwertige Modelle als preiswerte Kompaktkameras verkauft. Wer in eine sehr gute Kompaktkamera aus der mittleren Preiskategorie investiert, hat natürlich auch länger etwas davon. Wenn Sie jedoch nicht auf Features wie WLAN (z.B. bei der Sony RX100), NFC oder einen Superzoom bestehen, dann können Sie auch für unter 100 Euro einen verlässlichen Urlaubsbegleiter erwerben. Edelkompaktkameras können bis zu 3550 Euro kosten und bieten sich daher eher für Profis an.

Sony LCD Display

Sehr gute Bildqualität bei LCD-Bildschirmen

6.3. Kompaktkamera für ältere Menschen

Wie wir in unserem Kompaktkamera-Vergleich schon angedeutet haben, gibt es bei der Nutzung von digitalen Kompaktkameras unterschiedliche Bedürfnisse, die sich nicht nur nach dem individuellen Geschmack sondern auch nach dem Alter richten. Bei einer Kinder-Kompaktkamera ist es wichtig auf ein robustes Gehäuse und einen eventuellen Staub- und Wasserschutz zu achten. Eine digitale Kompaktkamera für ältere Menschen sollte vor allem eins sein: bedienerfreundlich. Zahlreiche kleine Tasten mit unbekannten Aufdrucken aus teils englischen Abkürzungen erschweren Senioren den Genuss moderner Digitalfotografie. Kompaktkameras, die auf eine leichte Bedienung mit großen Tasten setzen, sind eher selten – immerhin soll der Fotoapparat möglichst klein sein. Als bedienerfreundlich für ältere Menschen haben sich die Olympus VG 160, die Canon Powershot SX600 HS und die Spiegelreflex Nikon D5200 SLR erwiesen. Große Displays von mindestens 3 Zoll und eine leichte Handhabung erleichtern auch älteren Menschen den Zugang zur modernen Fotografie.

6.4. Was ist ein Sucher?

Auf der Suche nach einer Digitalkamera für Einsteiger sind Sie sicherlich schon auf den Begriff Sucher gestoßen. Ein optischer Sucher ist ein kleines Fenster am oberen Teil der Kamera und besteht aus einem Linsensystem. Er dient zur Kontrolle des Bildausschnitts, indem ein Objekt anvisiert werden kann. Selbst bei starkem Sonnenlicht lässt sich mit einem optischen Sucher das Bild problemlos anvisieren. Die meisten Kompaktkameras haben keinen optischen Sucher mehr, sondern einen elektronischen in Form eines Amoled- oder LCD-Displays. Bis zu 3 Zoll große Flachbildschirme zeigen dem Fotografen den anvisierten Bildbereich. So lassen sich auch bereits geschossene Fotos leicht auf Fehler überprüfen.

Olympus Sucher

Ein Sucher, z.B. für die Canon-Serie, ist auch als Aufsatz zukaufbar

6.5. Gibt es eine Spiegelreflex als Kompaktkamera?

Sowohl einschlägige Hobbyfotografen als auch Profis greifen nach wie vor zur Spiegelreflexkamera. Unser Spiegelreflexkamera-Vergleich zeigt auch warum: Sie sind Könige im Reich der digitalen Fotografie. Das einfallende Licht bzw. Bild passiert die Objektiv-Linsen, fällt dann auf einen mechanisch klappbaren Spiegel, der das Licht entweder zum Sucher oder zum Bildsensor weiterleitet. Durch das Spiegel-Objektiv-System entsteht letztlich beim Sensor weniger Bildrauschen. Durch die Zuhilfenahme einer Mattscheibe, wohin der Spiegel das eingehende Licht zuvor hinlenkt, lässt sich die Bildschärfe vor der Aufnahme wesentlich exakter einstellen, als es auf digitalen Bildschirmen moderner Kompaktkameras möglich wäre. Der Sucher ist nicht durch die Qualität und Auflösung des Bildschirms begrenzt, weil er das originale Bild anzeigt. Für Schnappschüsse und Urlaubsfotos unterwegs ist z.B. eine Canon Spiegelreflexkamera jedoch sehr teuer.