Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Vollformatkamera hat einen besonders großen Sensor eingebaut und kann dadurch Fotos in sehr hoher Qualität liefern. Die Bilder zeichnen sich durch viel Detailreichtum, Brillanz und Dynamik aus, da sie äußerst viele Bildinformationen gespeichert haben.
  • Beim Kauf einer Vollformatkamera sind einige Kriterien wie Auflösung, Rauschverhalten oder Autofokus zu berücksichtigen. Generell bieten Vollformatkameras den Vorteil, dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen Aufnahmen mit sehr geringem Bildrauschen gelingen.
  • Egal ob Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera im Vollformat – die Investition in eine Vollformatkamera lohnt sich für jeden, der professionelle Ansprüche an seinen Apparat hat und Wert auf hochwertige Fotografien legt.

Vollformatkamera Test

Während im Jahr 2010 weltweit noch 136 Millionen digitale Fotokameras verkauft wurden, ging dieser Wert 2014 laut einer Statistik bereits auf 75 Millionen zurück. Kein Wunder: Dank der technisch gut ausgestatteten Smartphones trägt heutzutage fast jeder seinen Fotoapparat in der Hosentasche mit sich. Im Kontrast dazu ist allerdings die Nachfrage nach Spiegelreflex- und Systemkameras in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Denn wer sich trotzdem eine Kamera anschaffen möchte, achtet besonders auf Funktionsreichtum und Top-Qualität. Auf der Suche nach genau diesen Eigenschaften werden heute immer mehr Menschen in der Kategorie des Vollformats fündig. In unserem Vollformatkamera-Vergleich 2020 stellen wir Ihnen zunächst die Vor- und Nachteile einer Vollformatkamera vor. Unsere Kaufberatung soll Ihnen im Folgenden helfen, anhand wichtiger Kaufkriterien die für Sie beste Vollformatkamera zu finden.

1. Was ist eine Vollformatkamera?

Ursprung im Analogen

Der Begriff des Vollformats stammt aus der analogen Fotografie: Die Negative, die aus den analogen Filmen hergestellt werden, haben die Abmessung 24 x 36 mm.

Der Begriff der Vollformatkamera war lange Zeit nur Profis geläufig, doch mittlerweile knipsen auch immer mehr Hobbyfotografen mit diesem Kamera-Typ. Die Vollformatkamera hat die Fotografie nicht revolutioniert, doch bedarf es einer eigenen Vollformatkamera-Definition.

Anders als bei der Unterscheidung zwischen Spiegelreflexkamera und Systemkamera ist bei der Vollformatkamera die Sensorgröße entscheidend. Ein Sensor wandelt das in die Kamera einfallende Licht so um, dass es digital gespeichert werden kann. Er entspricht also dem Film bei der Analogkamera und nimmt das Bild auf. Vollformatsensoren haben eine Größe von 36 x 24 mm und sind damit deutlich größer als die Sensoren, die üblicherweise in Spiegelreflex- oder Systemkameras zu finden sind. Noch deutlicher wird die Größe im Vergleich mit Kompaktkameras: bei Maßen von etwa 6,2 x 4,6 mm ist ein Vollformatsensor so groß wie rund 30 Sensoren von Kompaktkameras.

Dank dieser größeren Bauart des Sensors können bei Vollformatkameras wesentlich mehr Bildinformationen und Details gespeichert werden. Des Weiteren gibt der Vollformatsensor zusätzlichen Einfluss auf die Schärfentiefe und lässt viel eigene Steuerung mit Schärfe und Unschärfe zu. Welche Vor- und Nachteile eine Vollformatkamera genau bietet, haben wir Ihnen hier aus verschiedenen Vollformatkamera-Tests zusammengefasst:

    Vorteile
  • viel Detailreichtum und sehr klare Bilder dank hoher Auflösung
  • auch bei schlechteren Lichtverhältnissen scharfe Aufnahmen mit geringem Bildrauschen
  • viele Bildinformationen ermöglichen größere Abzüge in der Vergrößerung
  • kreativer Einsatz von selektiver Unschärfe möglich
    Nachteile
  • höhere Anschaffungskosten auch für passende Objektive
  • große Bilddateien benötigen hohe Speicherkapazität
  • höheres Gewicht und größere Maße möglich

Tipp: Die Investition in eine Vollformatkamera lohnt sich für Hobbyfotografen, die professionelle Ansprüche an das Gerät, dessen Leistung und ihre Fotografie haben.

2. Kategorie Vollformat: Mit oder ohne Spiegel?

Vollformatkameras lassen sich in keine eigenständigen Typen untergliedern, da ihre weiteren Eigenschaften davon abhängen, ob es sich im Grunde um eine Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkamera handelt. Eine Vollformat Kompaktkamera gibt es im Grunde nicht. Sobald die Größe ihres Sensors das Vollformat erfüllt, können sowohl Spiegelreflexkameras als auch spiegellose Systemkameras gleichzeitig als Vollformatkamera bezeichnet werden.

digitale Spiegelreflexkamera spiegellose Systemkamera
Bezeichnung Nikon_D810_Vollformatkamera

DSLR – digital single lense reflex

Sony_Alpha_7R_Vollformatkamera01

DSLM – digital single lense mirrorless

Aufbau Die Digitalkamera besitzt einen klappbaren Spiegel, der das Bild auf den optischen Sucher projiziert. Wird der Auslöser gedrückt, schwingt der Spiegel zurück, sodass das Licht auf den Sensor fällt. Die Systemkamera kommt ohne beweglichen Spiegel zwischen Sucher und Sensor aus. Stattdessen dient ein elektronischer Sucher oder das Display als Ersatz.
Eigenschaften präzise Darstellung des Bildausschnitts möglich, dafür hohes Kamera-Gewicht sehr kompakte Bauweise, gut für Urlaubs- und Reportagefotografie

Möchten Sie also eine Vollformatkamera kaufen, sollten Sie sich zunächst überlegen, ob Sie lieber mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer Systemkamera fotografieren. Auch wenn die Kategorie Vollformat noch sehr neu auf dem Markt ist, gibt es bereits einige Modelle aus beiden Bereichen. Die jeweils besten haben wir für Sie in unserem Vollformatkamera-Vergleich gegenüber gestellt.

3. Kaufkriterien für Vollformatkameras: Worauf ist zu achten?

3.1. Bildqualität

Der große Vorteil einer Vollformatkamera und der Grund, weshalb sich immer mehr Fotografie-Begeisterte für den Erwerb einer solchen entscheiden, ist die sehr hohe Bildqualität. Hierbei spielt erneut der große Vollformatsensor die entscheidende Rolle.

Vollformatkamera Sony Alpha Vergleich

3.1.1. Auflösung

Vollformatkamera-Tests haben ergeben, dass eine Vollformatkamera in der Regel mit 20 bis 36 Megapixeln auflöst. Eine Auflösung von rund 24 Megapixel ist bereits sehr gut. Doch auch DSLRs und DSLMs ohne Vollformat bringen es heutzutage auf ähnlich hohe Werte. Der Unterschied: die Sensorfläche.

In den meisten Spiegelreflex- und Systemkameras ohne Vollformat ist der sog. APS-C Sensor verbaut. Dieser bietet mit etwa 22 x 14 mm eine ordentliche Sensorfläche, die des Vollformats ist jedoch knapp dreimal so groß. Eine Kamera mit APS-C Sensor bringt also auf dem kleineren Sensor die gleiche Zahl an Pixel unter. Das bedeutet, dass bei gleicher Auflösung das Vollformat mehr Fläche pro Pixel bietet und somit jedes Pixel mehr Licht aufnehmen kann. Setzten Sie den digitalen Zoom der Kamera ein, kann die Bildqualität, wie bei jeder Digitalkamera, jedoch trotzdem sinken. Beachten Sie also beim Kauf, dass eine besonders hohe Auflösung im Zusammenhang mit dem Vollformatsensor auch eine besonders gute Bildqualität bedingen kann.

3.1.2. ISO-Wert und Bildrauschen

Die Tatsache, dass ein Vollformatsensor dank seiner Größe mehr Platz für die Pixel bietet, wirkt sich besonders auf das Rauschverhalten aus. Rauschen bezeichnet fehlerhafte Pixel in einer Bilddatei, die z.B. nicht die richtige Farbe oder Helligkeit haben. Generell gilt: Ein niedriger ISO-Wert führt zu weniger Bildrauschen und ein höherer ISO-Wert steigert das Rauschen. Umso größer die Zellen des Bildsensors jedoch sind, umso geringer fällt auch das Rauschen aus. Eine Eigenschaft der Vollformatkamera ist also, dass auch bei hohem ISO-Wert das Rauschverhalten deutlich weniger ausgeprägt ist als bei Kameras mit kleineren Sensoren. Sie können somit auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch sehr gute Fotos schießen. Dabei ist egal, ob es sich um eine Canon im Vollformat oder eine Vollformatkamera von Sony handelt.

Tipp: Achten Sie bei Ihrer Vollformatkamera auf eine möglichst große Spanne des ISO-Wertes. So können Sie bei jedem Umgebungslicht die optimale Einstellung treffen.

3.1.3. Farbtiefe und Schärfentiefe

Bei einem Format von 36 x 24 mm bietet der Vollformatsensor automatisch mehr Platz für Bildinformationen. Dadurch können sich Bilddetails besser entfalten, die Farben gehen besser ineinander über und die Bilder wirken generell natürlicher. Sie haben die Möglichkeit, auch kleinere Ausschnitte des Bildes ohne großen Qualitätsverlust zu vergrößern. Die Farbtiefe ist bei Kameras im Vollformat deutlich optimiert. Farbtiefe bedeutet, dass mehr Farbabstufungen möglich sind, was z.B. bei Portraitaufnahmen von Bedeutung sein kann. Auch der Dynamikumfang, d.h. die Spanne von hell bis dunkel, ist bei größerem Sensor besser. Dies zeigt sich vor allem bei sehr kontrastreichen Bildern wie Aufnahmen von Sonnenuntergängen.

Die Schärfentiefe ist beim Vollformat geringer als bei üblichen DSLRs oder DSLMs. Dadurch ist es beispielsweise leichter, Bilder mit verschwommenem Hintergrund zu schießen und einzelne Details gezielt scharf zu stellen. Zudem werden steilere Unschärfe-Übergänge möglich. Somit bietet eine Vollformatkamera seinem Besitzer viele Möglichkeiten zum Spiel mit ihren technischen Funktionen und zur eigenen Steuerung.

3.2. Autofokus und Serienbildtempo
Leica: Sonderstellung
mit speziellem Charakter

Die Vollformatkameras der Traditionsmarke Leica besitzen aufgrund der speziellen Hersteller-Philosophie keinen Autofokus und nehmen somit eine Sonderstellung ein. Stattdessen muss eine manuelle Fokussierung betrieben werden.

Mit Hilfe des Autofokus können moderne Kameras – egal ob Modell im Vollformat oder Kompaktkamera – automatisch das anvisierte Motiv scharf stellen. Dafür gibt es Sensoren in verschiedenen Autofokus-Systemen. Je hochwertiger die Kamera, umso höher ist die Anzahl dieser Sensoren und umso raffinierter ihre Anordnung. Deshalb sind auch in Vollformatkameras die Autofokus-Systeme meist sehr präzise und leistungsstark. Möchten Sie eine Vollformatkamera mit besonders gutem Autofokus, achten Sie also auf Typ, Platzierung und Zahl der Sensoren.

Das Serienbildtempo gibt an, wie viele Bilder maximal pro Sekunde aufgenommen werden können. Auch hier sind Vollformatkameras mit durchschnittlich 5 bis 6 Bildern pro Sekunde bei sehr hoher Auflösung auf einem technisch hohen Stand.

3.3. Bedienung

digitale Vollformatkamera Sony

Diese Vollformatkamera von Sony besitzt ein schwenkbares Display.

Egal ob eine Vollformatkamera von Canon, eine Nikon-Vollformat oder eine Sony-Kamera im Vollformat – in ihrer Bedienung unterscheiden sie sich in der Regel nicht von anderen Spiegelreflex- oder Systemkameras der entsprechenden Marke. Die Materialität und Größe des Kameragehäuses ist ebenfalls nicht abhängig vom Vollformat, vielmehr entscheidet auch hier der Unterschied Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkamera. Eine Vollformat-DSLR ist meist größer und schwerer als eine DSLM im Vollformat. Systemkameras ohne Spiegel sind oft kompakter und kleiner bei gleichbleibend hochwertiger Verarbeitung.

Das Display einer Vollformatkamera hat generell eine Größe von 3 bis 3,2 Zoll, was etwa einer 7 bis 8 cm Diagonale entspricht. Dabei weisen die Monitore oft eine Auflösung von mehr als 1,2 Mio. Bildpunkten auf und können häufig per Touchscreen bedient werden. Besonders ist, dass einige Vollformatkameras ein neigbares Display besitzen. Der Schwenk-Mechanismus bei diesem Displaytyp sorgt für eine flexible Bildkontrolle und ist vor allem bei Aufnahmen aus extrem hohen oder tiefen Positionen hilfreich.

3.4. Konnektivität

Das Internet ist heutzutage auch im Zusammenhang mit der Fotografie nicht mehr wegzudenken. Daher müssen Sie sich auch bei der Auswahl ihrer Kamera über die gebotenen Funktionen und Ihre eignen Ansprüche bewusst werden. Möchten Sie Ihre Bilder möglichst zeitnah ins Netz laden oder mit Freunden teilen, sollten Sie sich für eine Vollformatkamera mit WLAN-Funktion entscheiden. Dadurch ist Ihnen ein unkompliziertes Weitergeben Ihrer Fotos ohne Kabelsalat garantiert. Gleichzeitig können Sie dank WLAN Ihre Kamera auch von einem PC oder Smartphone aus steuern. Einige Modelle haben zudem einen GPS-Empfänger integriert. Dieser hat die Funktion, die aufgenommenen Dateien automatisch mit den empfangenen Standortinformationen zu versehen. Selbst wenn die Kamera ausgeschaltet ist, können so die Daten der Reise aufgezeichnet werden. Beachten Sie allerdings, dass die Kamera bei aktivierter WLAN-Funktion einen höheren Akku-Verbrauch haben kann.

3.5. Qualität von Filmaufnahmen

Die besonders hohe Bildqualität von Vollformatkameras spiegelt sich auch in der Video-Funktion wider. Um Videos in Full-HD zu drehen, können Sie auf eine spezielle Videokamera oder einen Camcorder getrost verzichten. Stattdessen können Sie Ihre Vollformatkamera dazu nutzen, Aufnahmen in einer HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln zu machen. Damit allerdings auch die Audio-Qualität den höchsten Standards entspricht, sollten Sie darauf achten, dass die Kamera auch einen Anschluss für externe Mikrofone besitzt. Berücksichtigen Sie für lange Video-Einsätze außerdem auch eine möglichst lange Laufzeit beim Akku der Kamera.

3.6. Zubehör

3.6.1. Objektiv
Vollformat Objektive sind hochwertig und unerlässlich

Für eine Canon im Vollformat bietet der Hersteller auch das passende Objektiv.

Neben des üblichen Zubehörs für Kameras wie Tasche oder Tragegurt kommt es bei der Vollformatkamera vor allem auf das passende Objektiv an. Dieses kann vom gleichen Hersteller sein, doch die meisten Kameras im Vollformat weisen auch eine hohe Kompatibilität mit Objektiven anderer Anbieter auf.

Welche Objektive für das Vollformat geeignet sind, können Sie der Kennzeichnung der einzelnen Hersteller entnehmen. Im Folgenden haben wir Ihnen die Bezeichnung von vier verschiedenen Marken aufgelistet:

  • Canon: EF
  • Nikon: FX
  • Sigma: DG
  • Tamron: Di

Einige Kameras können Sie gleich inklusive passendem Objektiv erwerben. Ob es sich dabei um ein Objektiv mit Weitwinkel oder ein Teleobjektiv handelt, können Sie anhand der Brennweiten-Angabe in mm entnehmen. Diese gibt an, wie weit die Brennweite mit dem jeweiligen Objektiv verkürzt oder verlängert werden kann. Ein Objektiv mit einer Brennweite von 24 bis 105 mm bietet z.B. einen sehr flexiblen Zoombereich von Weitwinkel- bis Tele-Perspektive.

Passende Objektive: Wichtig ist, dass Sie für Ihre Vollformatkamera ein Objektiv verwenden, das den gesamten Sensorbereich ausnutzt und sich die Auflösung somit nicht reduziert. Eine Vollformatkamera mit einem schlechten, niedrigauflösenden Objektiv macht auch keine besseren Bilder als eine Kamera mit kleinerem Sensor und guter Linse.

3.6.2. Speicherkarten
Doppelt gesichert

Einige Vollformatkameras stellen gleich zwei Steckplätze zur Bildspeicherung bereit. Ein CF-Karten-Slot wird dabei meist um einen Slot für SDHC-Karten ergänzt. So wächst nicht nur der gesamte Speicher, vielmehr wird eine zusätzliche Absicherungs-Option für die Dateien geschaffen.

Da eine Vollformatkamera dank der hohen Auflösung auch sehr große Bilddateien liefert, sind auch Speicherkarten mit einer hohen Kapazität notwendig. In die meisten Kameras im Vollformat können einfache SD-Karten eingesetzt werden, wichtiger ist allerdings die Unterstützung des SDHC-Formats. SDHC-Karten sind eine Weiterentwicklung der SD-Karten und haben eine deutlich größere Speicherkapazität (bis zu 32 GB), sind allerdings auch teurer in der Anschaffung.

Viele Vollformatkameras unterstützen außerdem CompactFlash (CF) Speicherkarten. Diese haben mit bis zu 256 GB die höchste Speicherkapazität, sind sehr robust und haben eine lange Lebensdauer. Dadurch sind sie für Dateien einer Vollformatkamera besonders gut geeignet.

4. Welche Hersteller und Marken von Vollformatkameras sind bekannt?

Vollformatkamera Nikon Objektiv Tragegurt

Die Vollformatkamera von Nikon kommt mit Objektiv und Tragegurt.

Von Beginn an dominieren vor allem drei Marken die Produktion von Vollformatkameras:

  • Canon: Das japanische Unternehmen mit Sitz in Tokio wurde 1937 gegründet und ist seit 2002 in Westeuropa Marktführer bei Digitalkameras.
  • Nikon: Das bereits 1917 gegründete Unternehmen stammt ebenfalls aus Japan und stellt neben Fotoapparaten und Objektiven auch Mikroskope her.
  • Sony: Der 1946 entstandene Konzern ist auf Unterhaltungselektronik spezialisiert und ist der drittgrößte japanische Elektronikkonzern.

Aktuelle Vollformatkameras von Canon sowie Modelle von Nikon und Sony finden Sie unter anderem in unserem Vollformatkamera-Vergleich 2020. Doch mittlerweile sind auch Vollformatkameras von Leica und Pentax im Handel erhältlich. Wann weitere Hersteller nachziehen, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

5. Gibt es einen Vollformatkamera-Test bei der Stiftung Warentest?

Auch wenn die Stiftung Warentest sich noch nicht exklusiv mit einem Vollformatkamera-Test beschäftigt hat, haben schon einige Vollformatkameras in allgemeinen Kamera-Tests positive Erwähnung gefunden. So brachte die Stiftung Warentest im Juli 2015 ein Spezialheft zur Digitalfotografie heraus, in dem sie für Einsteiger und Profis die besten Kameras untersucht hat. Unter anderem mit dabei: die Vollformatkamera Nikon D750 und die Sony Alpha 7 II, wobei letztere mit ihrer Gesamtnote von 1,6 (gut) besonders stark abgeschnitten hat. In der Ausgabe 03/2016 wurden ebenfalls unterschiedliche Digitalkameras mit optischem, mit elektronischem und ohne Sucher auf ihre Eigenschaften hin getestet.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Vollformatkamera

6.1. Was kann eine Vollformatkamera?

Eine Vollformat Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera im Vollformat bietet zunächst die gleichen Funktionen wie eine DSLR oder DSLM ohne Vollformat. Aufgrund des weitaus größeren Sensors kann eine digitale Vollformatkamera im Unterschied jedoch Bilder in besonders hoher Qualität liefern. Dank ihrer hohen Auflösung zeigen die Bilder viel Detailreichtum und Dynamik. Auch bei schlechteren Lichtverhältnissen gelingen Aufnahmen mit sehr geringem Bildrauschen. Die geringe Schärfentiefe der Kameras mit Vollformatsensor bietet zudem extra viel Spielraum im Bereich Schärfe/Unschärfe und einzelne Details lassen sich dadurch besonders gut hervorheben.

6.2. Welche Vollformatkamera ist für Einsteiger geeignet?

Vollformatkamera Sony Bildqualität

Vollformatkameras liefern Bilder von besonders hoher Qualität.

Generell sind Vollformatkameras für Hobbyfotografen geeignet, die besonders Wert auf qualitativ hochwertige Fotografien legen und Spaß daran haben, sämtliche Funktionen Ihres Geräts auch auszuprobieren. Für Einsteiger, die sich nicht zu sehr mit der Technik beschäftigen möchten, empfiehlt sich der Kauf einer Vollformatkamera inklusive Objektiv. Suchen Sie eine Vollformatkamera für die Mittelklasse oder soll die Vollformatkamera günstig sein, müssen Sie eventuell bei der Auflösung oder bei zusätzlichen Funktionen wie neigbarem Display oder WLAN-Kompatibilität Abstriche machen. Egal ob Anfänger oder Profi, in unserem Vollformatkamera-Vergleich können Sie Ihren persönlichen Vollformatkamera-Testsieger finden.

6.3. Welche Objektive gibt es für Vollformatkameras?

Objektive für das Vollformat werden von den Herstellern dieser Kamera-Kategorie angeboten. D.h. kaufen Sie eine Canon im Vollformat, können Sie auch direkt das passende Objektiv dazu erwerben. Es gibt allerdings auch entsprechende Objektive von anderen Marken wie Sigma, Tamron, Samyang oder Venus Optics. Achten Sie dabei auf die richtige Kennzeichnung der Hersteller, ob das gewünschte Objektiv für das Vollformat geeignet ist. Die Objektiv-Typen reichen dabei von Telezoom über Weitwinkel bis Fish-Eye.

6.4. Welches Zubehör brauche ich für eine Vollformatkamera?

Egal ob Vollformat-Systemkamera oder Spiegelreflexkamera im Vollformat – die Auswahl an Zubehör ist enorm. Neben einem Objektiv können dabei je nach Bedarf auch Haltegurte, Kamerataschen oder sogar Fotorucksäcke von Nutzen sein. Informieren Sie sich beim Hersteller, welches Zubehör bereits im Lieferumfang enthalten ist. Einige Ratschläge für die Entscheidung, ob Sie lieber einen Kameragurt oder eine Handschlaufe benutzen wollen, finden Sie hier:

Bildnachweise: Amazon.com, Amazon.com (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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