
Das klassische Gesangsmikrofon weist meist ein dynamisches Wandlerprinzip auf.
Das Microphone gibt es vielen technischen Ausführungen und für verschiedenste Audio Verwendungszwecke. Die Kategorien, in die sch Mikrofone einteilen lassen überschneiden sich daher oft und die Grenzen zwischen Technik und Verwendungszweck verschwimmen. Gerade für Laien ist es schwer einen Überblick über die verschiedenen Typen von Mikrofonen zu bekommen. Um Ihnen die Suche nach dem richtigen Mikrofon möglichst zu erleichtern, haben wir uns darauf beschränkt Ihnen die beiden dominierenden Wandlerprinzipien vorzustellen, nach welchem die Mikrofone unterschieden werden.

Hier sehen wir das Typenschild eines Zealsound-USB-Mikrofons, bei dem es sich um ein Ganzmettall-Mikrofon z. B. für iPhone PC Mac Handy PS5 handelt.
2.1. Kondensatormikrofon
Ein Mikrofon mit Kondensator-Wandlerprinzip arbeitet nach dem physikalischen Prinzip des Kondensators. Es wird Schall in ein elektrisches Signal umgewandelt. Das elektrische Signal entsteht hier durch Kapazitätsänderung. Das ist der Abstand zwischen einer beweglichen Membran und der Gegenelektrode, der je nach Stärke des Schalldrucks variiert. Diese Art von Mikrofonen kann man generell gut zur Aufnahme, dem Recording (ob von Sprache, Gesang oder Instrumenten) verwenden.
Vorteile- linearer Frequenzgang
- gutes Impulsverhalten
- hohe Ausgangsspannung
Nachteile- mechanisch anfällig
- Betriebsspannung nötig
2.2. Dynamisches Mikrofon

In Bezug auf die Soundqualität achten wir darauf, ob Mikrofone, wie dieses Modell von Skytronic, über einen Popschutz oder eine Mikrofonspinne im Lieferumfang verfügen.
Ein dynamisches Mikrofon funktioniert nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Dabei führt die Geschwindigkeit der Membranbewegung zum Signal,weshalb man es auch als Geschwindigkeitsempfänger bezeichnet. Hauptsächlich wird das dynamisch Mikrofon im Live-Bereich eingesetzt. Allerdings findet es auch Verwendung bei der Mikrofonierung von Schlagzeugen oder für Vokal- oder Instrument-Aufnahmen (Recording).

Dieses Kabel von Neutrik verfügt über einen XLR- zu Klinkenanschluss. Sie können alternativ ein Mikrofon mit USB-Anschluss erwerben.
Typische Gesangsmikrofone weisen oft ein Kabel auf. Dieses Kabel dient bei dynamischen Mikros nicht der Stromversorgung (anders als bei Modellen mit Phantomspeisung), sondern lediglich der Weiterleitung des Spannungsimpulses an andere Geräte (bspw. das Mischpult). Gleichzeitig bedeutet solch ein Kabel manchmal, dass kein direkter USB Anschluss vorliegt.
Vorteile- keine Spannungsversorgung
- hält hohen Schalldruck aus
Nachteile- niedrige Ausgangsspannung
- kein linearer Frequenzgang

Zum Lieferumfang dieses Zealsound-USB-Mikrofons gehört der hier gut erkennbare Pop-Schutz aus Metallgewebe, wie wir feststellen.
2.3 Weitere Mikrofontypen
Weiter wird manchmal vom USB Mikrofon gesprochen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein eigenständiges Funktionsprinzip sondern beim USB Mikrofon handelt es sich um Mikrofone (meist Kondensatormikrofone), die sich direkt mit dem PC verbinden lassen, sodass Plug&Play möglich ist. Solch ein Mikrofon mit Aufnahmefunktion eignet sich natürlich hervorragend für Youtuber oder Podcasts, zusammen mit einem passenden Kopfhörer. Außerdem gibt es unterschiedliche Bauformen. Bekannt ist z.B. das Richtmikrofon, ein längliches, röhrenförmiges Mikrofon, dass meist bei Interview verwendet wird. Auch ein Mini Mikrofon für Kinder ist sehr beliebt, damit die Kleinen sich stimmlich ausprobieren oder ihre Abenteuer aufnehmen können.
Das bekannteste spezifisch als Gesangsmikrofon bezeichnete ist das Shure SM58. Bereits seit Jahrzehnten dominiert es die Bühnen weltweit.

Laut unserer Recherche bietet diese Zealsound-USB-Mikrofon eine RGB-Beleuchtung mit dynamischen Effekten.
Ich habe da bei der Erklärung des dynamischen Mikrofons gelesen, dass es ein Kabel zur Stromversorgung besitzt. Habt ihr euch das noch mal durch den Kopf gehen lassen? 😉
Hallo Holgi,
der Ratgeber zu diesem Produktvergleich ist bereits ziemlich alt, sodass wir nicht gut nachvollziehen können, wie es dazu kam. Natürlich ist das falsch. Es sei denn, der Redakteur hat schlicht und ergreifend ein „nicht“ vergessen 🙂
In jedem Fall haben wir es korrigiert und bedanken uns für den Hinweis.
Freundliche Grüße
Vergleich.org