E-Gitarre Test 2016

Die 7 besten E-Gitarren im Vergleich.

AbbildungTestsiegerRocktitle Pro S-R E-Gitarre Heritage CherryIbanez GRG140-WH E-GitarrePreis-Leistungs-SiegerRocktile Banger’s Pack KomplettsetEpiphone EGGVWBCH1 G-400 E-GitarreYamaha PA012 BL Pacifica E-GitarreRocktile Sphere ClassicTenson F503101 E-Gitarre California
ModellRocktitle Pro S-R E-Gitarre Heritage CherryIbanez GRG140-WH E-GitarreRocktile Banger’s Pack KomplettsetEpiphone EGGVWBCH1 G-400 E-GitarreYamaha PA012 BL Pacifica E-GitarreRocktile Sphere ClassicTenson F503101 E-Gitarre California
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Bewertung1,3sehr gut
05/2016
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geeignet fürAnfänger, FortgeschritteneFortgeschrittene, ProfisAnfänger, FortgeschritteneAnfänger, FortgeschritteneAnfänger, FortgeschritteneAnfänger, FortgeschritteneAnfänger, Fortgeschrittene
Klang-Qualität
KörpermaterialLindenholz
mittenbetonter & smoother Klang
Lindenholz
mittenbetonter & smoother Klang
Lindenholz
mittenbetonter & smoother Klang
Mahagoni
warmer & klarer Klang
Agathis
trockener Klang
Lindenholz
mittenbetonter & smoother Klang
Lindenholz
mittenbetonter & smoother Klang
HalsmaterialAhornAhornAhornRosenholzAhornAhornAhorn
Griffbrett-MaterialRosenholzRosenholzRosenholzMahagoniRosenholzPalisanderPalisander
TonabnehmerSingle Coil haben für jede einzelne Saite einen Stabmagneten, um den Ton auf den Verstärker zu übertragen. Humbucker Tonabnehmer besitzen doppelt so viele Magnetstifte, wodurch Klänge fein aber gut hörbar werden.Single CoilHumbuckerSingle CoilSingle CoilSingle CoilSingle CoilSingle Coil
BrückeÜberträgt die Energie der gespielten Saite auf den Gitarrenkörper. Das Vibrato-System besitzt einen Hebel, mit dem die Spannung der Saiten gelöst werden kann. Tune-o-Matic Brücken sind feste Stege, die an den Gitarrenkörper geschraubt werden.Tune-o-maticVibrato-SystemVibrato-SystemTune-o-MaticVibrato-SystemTune-o-MaticVibrato-System
Abstand Kopfseite und Brücke65 cm65 cm65 cm63 cm65 cm65 cm86 cm
Bünde am GriffbrettOptische Teilung des Griffbretts in die 12 Töne.
22

21,5

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21

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inkl. KofferNeinNeinJaNeinNeinNeinNein
inkl. KabelJaJaJaJaNeinJaJa
Vorteile
  • schöne Optik
  • günstige Alternative zur Gibson
  • hochwertige Verarbeitung
  • leichter Saitenwechsel
  • schöne Optik
  • inkl. Verstärker
  • inkl. Plektren
  • schönes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • schönes Design
  • gute Verarbeitung
  • ideales Einsteigermodell
  • gute Verarbeitung
  • schönes Design
  • für Linkshänder
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E-Gitarre-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Abstand zwischen der Kopfseite und der Brücke muss zwischen 63 und 65 Zentimeter liegen. Hier haben die 6 Saiten der E-Gitarre Platz, um beim Spielen ausreichend zu schwingen und einen optimalen Ton zu erzeugen.
  • Anfänger benötigen 21 Bünde, um die ersten Akkorde optimal spielen zu können. Profis spielen auch gerne auf einem etwas längeren Gitarrenhals. Ihnen empfehlen wir eine E-Gitarre mit 24 Bünden.
  • Besitzt Ihre Gitarre ein Vibrato-System, können Sie mithilfe eines Hebels für verschiedene Tonhöhen sorgen. Aber auch E-Gitarren mit einem festen Steg bzw. Brücke erzeugen durch viele unterschiedlich festgedrehte Schrauben hervorragende Klänge.

E-Gitarre Test

Emotionen und Gefühle mittels harten Gitarrenriffs zu übermitteln ist eine Kunst, die nur mit der besten E-Gitarre erfolgreich umgesetzt werden kann. Gitarren-Neulingen, die E-Gitarre lernen möchten, fällt es mitunter oft schwer, sich einen geordneten Überblick über die vielen verschiedenen Hersteller wie Fender oder Gibson sowie deren E-Gitarren Marken wie Les Paul oder Telecaster zu verschaffen. Doch nur wenn Sie sämtliche Faktoren rund um das Thema E-Gitarre kennen, können Sie am Ende Ihren persönlichen E-Gitarren Testsieger finden. Ist einmal die beste E-Gitarre gefunden, werden Sie auch noch als erfahrender Gitarrist auf diesen Hersteller und dessen Produkte schwören. In unserem E-Gitarren Test 2016 stellen wir Ihnen daher die bekanntesten Hersteller und E-Gitarren Marken vor und erklären die wichtigsten Vor- und Nachteile, damit Sie am Ende die richtige Kaufentscheidung für sich treffen. Rock on!

1. Was ist eine E-Gitarre

E-Gitarre

Gibson Modelle zählen zu den besten E-Gitarren auf dem Markt.

In unserem E-Gitarren Test 2016 haben wir E-Gitarren Marken wie Fender, Gibson und Epiphone miteinander verglichen, die für eine elektrische Tonabwicklung hergestellt wurden. Somit kann eine Vielfalt an Sounds erzeugt werden, die über einen E-Gitarre Verstärker, der als wichtigstes Zubehör einer Gitarre gilt, in einer großen Lautstärke freigegeben werden. Der E-Gitarre Verstärker und die Gitarre werden dabei mit einem speziellen Kabel verbunden. Hauptsächlich wurden E-Gitarren entwickelt, weil sich Jazz-Gitarristen mit einer akustischen Gitarre nicht gegen die Bläser oder die Lautstärke des Klaviers durchsetzen konnten und klangmäßig neben den anderen Instrumenten untergingen. Heute möchten vor allem viele Jugendliche E-Gitarre lernen und es ihren beliebtesten Rockstars auf der Bühne gleich tun.

2. Welche Gitarren-Typen gibt es?

Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Gitarren: die klassische Gitarre und die E-Gitarre. Die klassische Gitarre wird auch akustische Gitarre genannt. Die Tonerzeugung und Tonverstärkung erfolgt hier im Gegensatz zur E-Gitarre ohne Elektronik rein mechanisch, durch das Zupfen oder Schlagen der Saiten. Der Korpus der akustischen Gitarre verstärkt den Ton, wobei hier für die Klangqualität vor allem das Holzmaterial der Gitarre ausschlaggebend ist. Einen perligen, harten Klang erhalten Sie mit einer klassischen Gitarre, die aus Zedernholz hergestellt wurde. Einen weichen Klang erhalten Sie mit einer akustischen Gitarre aus Fichtenholz. Günstige Gitarren werden hauptsächlich aus Laminaten oder Sperrholz hergestellt. Der Sound ist hier jedoch merkbar schlechter, als bei Gitarren mit einer hochwertigen Holzverarbeitung.

3. Kaufberatung für E-Gitarren: Darauf müssen Sie achten

3.1. Zielgruppe

Wichtiges Zubehör

Beim E-Gitarre kaufen spielt auch das nötige Zubehör eine Rolle. Unbedingt notwendig ist ein Gitarrenkoffer, ein Inbusschlüssel, um die Brücke verstellen zu können, sowie ein Kabel, mit dem Ihr Instrument am E-Gitarre Verstärker angeschlossen wird.

Ein Anfänger, der sich dazu entschieden hat, E-Gitarre lernen zu wollen, benötigt in der Regel noch keine HighTech E-Gitarre mit viel Zubehör oder ein teures E-Gitarren Set. Für den Anfang reicht bim E-Gitarre Kaufen ein günstiger Artikel, der eine halbwegs gute Klangqualität besitzt, um im Studio oder zu Hause üben zu können. Profis legen dafür schon mehr Wert auf einen rauschfreien Ton. Vor allem wenn Sie bereits in großen Konzertsälen spielen, empfehlen wir Ihnen in unserem E-Gitarren Vergleich ein Profi-Modell mit einwandfreier Klangqualität.

3.2. Saitenanzahl

Wenn Sie eine E-Gitarre kaufen, müssen Sie in unserem E-Gitarre Vergleich auch auf die Anzahl der Saiten achten. Die Modelle aus unserem E-Gitarren Test haben alle 6 Saiten. Das E-Gitarre Saiten wechseln geht genauso leicht, wie bei einer akustischen Gitarre. Wie Sie E-Gitarre Saiten wechseln erfahren Sie hier. Es gibt auch Modelle, die sieben, acht oder neun Saiten aufweisen. Auch Modelle mit zwei Gitarrenhälsen, mit jeweils sechs Saiten, können Sie erwerben. Allerdings sind diese Produkte nur für Profis geeignet und sehr schwer bespielbar. Auch das E-Gitarre Saiten wechseln dauert hier länger.

3.3. Material

Wer E-Gitarre lernen möchte, sollte sich vor dem E-Gitarre kaufen auch die Eigenschaften des Holzes anschauen, aus dem sein persönlicher E-Gitarren Testsieger gefertigt wurde. Welches Holz für den Bau einer E-Gitarre verwendet wird, bestimmt am Ende nicht nur ihr aussehen, sondern auch den Klang der Gitarre. Nachfolgend möchten wir Ihnen die Hölzer der Modelle aus unserem E-Gitarren Test vorstellen, damit Sie die beste E-Gitarre für Ihren bevorzugten Musikstil finden.

Holzart Eigenschaften
Ahorn Mit dem Holz von Ahorn werden Jazz- oder E-Gitarren sowie Bässe hergestellt. Der Sound des Tonholzes ist sehr klar und hat fein ausgebildete Höhen und Tiefen. Ahorn ist ein sehr festes Holz, wodurch es auch als Material für den Gitarrenhals eingesetzt wird.
Erle Eine E-Gitarre, die mit dem Holz der Erle gebaut wurde, können Sie obertonreiche und ausgewogene Klänge erreichen. Die Höhen und Bässe sind nicht übermäßig laut. Vor allem der Korpus (Gitarrenkörper) wird mit diesem Holz gefertigt.
Linde E-Gitarren aus Lindenholz eignen sich vor allem für Musiker, die sich im Rock-Genre angesiedelt haben. Der Ton, der mit einem solchen Instrument erzeugt werden kann, ist mittenbetont und smooth.
Mahagoni Instrumente, die mit Mahagoni gebaut wurden, liefern einen warmen und ausgewogenen Ton. Die Höhen sind dezent und auch Obertöne können exzellent gespielt werden. Für die richtige Durchsetzungskraft einer E-Gitarre bei einem Konzert hat sich die Kombination Mahagoni und Ahorn bewährt. Solche Bau-Kombis finden Sie beispielsweise bei der E-Gitarre Gibson Les Paul.
Rosenholz Rosenholz ist eine besonders langlebige Holzart, da sie sehr Fest ist und eine hohe Dichte besitzt. Vor allem Griffbretter und Brücken werden aus diesem Holz gefertigt.

3.4. Mensur

E-Gitarre

Die Mensur gibt die Länge der Saite an.

Die Mensur ist die Länge des Abschnitts, auf dem die Saiten beim Anschlagen, Zupfen oder Streichen frei schwingen können. Genauer gesagt ist es der Abstand zwischen der Kopfseite der E-Gitarre (auch Sattel genannt) und der Brücke (Korpusseite) über das beim E-Gitarre Saiten wechseln die einzelnen Saiten gespannt werden. Achten Sie beim Kauf einer E-Gitarre immer darauf, dass die Mensur zwischen 63 und 65 cm liegt. Die Länge der einzelnen Saiten ist nicht von Bedeutung, da diese sowieso an der Brücke verknotet und an der Kopfseite aufgedreht wird.

3.5. Bünde

Als Bünde wird die optische Hilfe auf dem Griffbrett bezeichnet, die das Griffbrett in die 12 Töne der westlichen chromatischen Tonleiter zerlegt. Nach oben hin werden die Bünde immer schmaler. Auch wenn Sie es mit dem freien Auge nicht glauben möchten, aber der Weg vom Sattel bis zum 12. Bund ist genau die Hälfte der schwingenden Saite. E-Gitarren die 24 Bünde haben eignen sich vor allem für Solisten. Für Anfänger ist dieser sehr hohe Griffbrett-Bereich etwas zu viel und überfordert beim Üben. Mindestens sollte Ihre E-Gitarre aber 21 Bünde haben, um einen wirklichen Nutzen darzustellen.

3.6. Brücke

E-Gitarre

Die Brücke überträgt die Energie der Saiten auf den Korpus.

Die Brücke oder auch Steg genannt ist jener Teil der E-Gitarre, der die Energie der gespielten Saiten auf den Korpus überträgt. Anders als bei der akustischen Gitarre besteht die Brücke der E-Gitarre aus mehreren, aus Stahl gefertigten Bauteilen. Allerdings ist bei elektrischen Gitarren die Brücke nur von minderer Bedeutung, da die Tonabnahme sowieso durch Induktions-Tonabnehmer erfolgt, der den Sound in elektrische Spannung umwandelt. Grundsätzlich wird bei der Brücke zwischen Vibrato-Systeme und einem festen Steg bzw. Brücke unterschieden.

Ein weitverbreitetes Vibrato-System ist beispielsweise das Floyd Rose, das einen sogenannten Tremolo besitzt, um die Brücke am Korpus bewegen zu können. Ein Tremolo ist eine mechanische Vorrichtung, um mittels einer Hebelbewegung die gewünschte Tonhöhenveränderung während des Spielens hervorzurufen. Das passiert, weil durch den Hebel die Spannung der Saiten gelöst wird. Nachfolgend sehen Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile des Vibrato-Systems:

  • Schwingungen werden gedämpft
  • für Heavy Metal Szene geeignet
  • stabil gegen Verstimmungen
  • viel Energie des Saitenschwungs geht verloren

Bei einem festen Steg kann die Brücke nicht über einen Hebel bewegt werden, sondern ist fest am Körper der Gitarre befestigt. Das Modell Telecaster von Fender sowie die Les Paul von Gibson haben so eine Brücke. Les Paul Gitarren sowie einige Modelle vom Hersteller ESP, haben eine eigene feste Brücke erfunden: Die Tune-O-Matic Brücke. Diese besteht aus zwei verstellbaren Brücken, die fest an dem Gitarrenkörper verschraubt sind. Um unterschiedliche Töne zu erzeugen, können die Schrauben der Brücke unterschiedlich stark angezogen werden. Hauptsächlich ist die Tune-O-Matic Brücke aber zu einem Mode-Design geworden, um beispielsweise Gibson Gitarren zu kennzeichnen.

3.7. Tonabnehmer

E-Gitarre

Der Tonträger überträgt mit einem Kabel den Klang auf den Verstärker.

Im Englischen werden Tonabnehmer Pickups genannt. Es handelt sich hierbei um eine elektro-magnetische Tatsache, die in der Physik als Induktion bezeichnet wird. Um einen Stabmagneten wird ein feiner Draht gewickelt und ein Metallteil durch das dadurch entstandene Magnetfeld geführt, wodurch ein wechselseitiger Strom erzeugt wird. Bei einer E-Gitarre ist das Metallteil die Saite der Gitarre.

Durch das Schlagen der Saiten wird somit die mechanische Energie durch die Tonabnehmer in elektrische Energie umgewandelt. Mittels eines E-Gitarre Verstärkers wird der so gewonnene Strom auf eine Stärke multipliziert, die den Ton über den Lautsprecher wiedergibt. Manchmal können Sie am Gitarren Verstärker Kopfhörer anbringen, um die Nachbarn beim Üben nicht zu stören. Die häufigsten Tonabnehmer, die Sie auch in unserem E-Gitarren Test wiederfinden, sind die Single-Coil Tonabnehmer und der Humbucker Tonabnehmer. Single-Coil Tonabnehmer haben für jede einzelne Saite einen Stabmagneten. Humbucker Tonabnehmer besitzen doppelt so viele Magnetstifte im Tonabnehmer-Gehäuse. Klänge werden dadurch fein und gut hörbar.

4. Pflege und Reinigungstipps

Die Pflege der Gitarren aus unserem E-Gitarren Test ist ein absolutes Muss. Egal ob Sie sich für ein günstiges oder ein etwas teureres Modell von Fender oder Gibson entscheiden, wenn Sie Ihre Gitarre nicht regelmäßig reinigen und pflegt, schmälern Sie die Langlebigkeit Ihres Produktes. Eine E-Gitarre muss von Staub befreit und poliert werden, damit sie noch lange wie Neu aussieht. Aber auch wenn Sie die Funktionalität Ihrer E-Gitarre aufrechterhalten möchten, muss das gute Stück mit Genauigkeit gewartet werden. Dazu zählt das Reinigen des Griffbrettes mit einem sogenannten Silberputztuch, das Einstellen der Tonabnehmer-Höhen, die korrekte Einstellung der Halskrümmung, das Anpassen der Saitenlage und die anschließende Einstellung der Oktaveneinheit mit dem Inbusschlüssel. Um sicherzugehen, dass Ihr E-Gitarren Testsieger auch noch jahre nach dem ersten Akkord die beste E-Gitarre ist, können Sie diese Wartungsarbeiten auch von einem Profi übernehmen lassen. Gehen Sie dafür am Besten in einen Musikladen für Gitarren und fragen nach einer professionellen Wartung Ihrer Gitarre.

5. Die wichtigsten Hersteller und Marken

Hersteller Beschreibung
Gibson Gibson ist der älteste und bekannteste US-amerikanische Hersteller von E-Gitarren Marken und anderen Zupfinstrumenten und wird als Superstar unter den E-Gitarren Herstellern gefeiert. Rocker wie Slash, der mit seiner Rockband Guns N´Roses bekannt wurde, spielen auf Gibson E-Gitarren. Gibson Modelle haben sich in der oberen Preisklasse angesiedelt und werden im Durchschnitt um die 1.000 Euro verkauft. Die bekannteste Marke von Gibson ist „Les Paul“.
Fender Wenn Gibson Goliath ist, ist Fender David. Noch vor Gibson hat sich Fender auch dem mittleren Preissegment angeschlossen, damit auch Hobbygitarristen auf qualitativ hochwertigen Modellen fetzige Riffs spielen können. Bekannt wurde Fender durch die E-Gitarre Marken Stratocaster und Telecaster. Stratocaster wird auch gerne als Strat bezeichnet. Sowohl Stratocaster als auch Telecaster Modelle eignen sich vor allem hervorragend für reine und angezerrte Töne.
Ibanez Ibanez E-Gitarren sind sogenannte Allrounder bzw. Alleskönner. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene und Profis vertrauen auf die Produkte dieses Herstellers. Weltweit Bekannt wurde Ibanez durch sein RG Modell was für Roadster Guitar steht. E-Gitarren von Ibanez haben ein sehr schmales Halsprofil, was eine leichtgängige Bespielbarkeit sorgt. Für Anfänger heißt das, dass das Üben schwieriger Griffe erleichtert wird, da die volle Länge der Finger ausgenützt werden kann. Profis können dank dem schlanken Hals sehr schnell spielen.
ESP ESP hat seine E-Gitarren auf hohe Zerrgrade ausgerichtet, weswegen diese Modelle vor allem bei Liebhabern des schweren Heavy Metals gut ankommen. Die Gitarren können in fast jeder Preiskategorie erworben werden und zeichnen sich auch in der günstigeren Kategorie durch eine gute Verarbeitung aus. Das macht diesen Hersteller vor allem bei Anfängern sehr beliebt, da gute Qualität zu einem geringen Preis erworben werden kann und ein großer Geldverlust bei ausbleibender Spiel-Motivation nicht vorhanden ist.
Jackson Auch Jackson E-Gitarren sprechen hauptsächlich das Heavy Metal Publikum an. Jackson setzt auf die Modelle Soloist und Dinky, welche zum Sortiment der Powerstrats zählen. Die Output-starken Pickups bei Produkten im niedrigen Preissegment verhindern einen klaren Ton. Doch bereits in der mittleren Preisklasse ist die Verarbeitung so gut, dass diese Klangprobleme verschwinden und ein klarer und druckvoller Sound entsteht, der vor allem auch hohe Zerrgrade verträgt.
Epiphone Als Tochterfirma von Gibson stellt Epiphone günstige Modelle von Gibson E-Gitarren her, die für fast jeden erschwinglich sind. Epiphone hat die originalen Maße der Gibson Modelle und darf diese auch zu 100% nachbauen. Vor allem die berühmte Les Paul Gitarre von Gibson verkauft sich als nachgebautes Modell sehr gut. Am Soundbild der Gitarren macht Epiphone keine Abstriche, was in den 80er und 90er Jahren noch üblich war und zu brummenden Klängen geführt hat.

6. E-Gitarren bei der Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat in Ihrer Ausgabe 11/2006 E-Gitarren im Set beziehungsweise auch einen E-Gitarren Bausatz getestet sowie einen E-Gitarren Testsieger gekürt. Dieser kam damals von Marshall und wurde in einem Rock-Kit Special All Black Set verkauft. Auch Vertreter aus unserem E-Gitarren Vergleich haben sich im Test der Stiftung Warentest wiedergefunden. Darunter fallen zum Beispiel Modelle von Ibanez, Yamaha und Eipiphone.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema E-Gitarren

7.1. Wie stimme ich eine E-Gitarre?

Damit die E-Gitarre Akkorde richtig gut klingen, muss Ihr Instrument regelmäßig gestimmt werden. Das E-Gitarre stimmen erfolgt entweder mithilfe eines Stimmgerätes oder klassisch über das eigene Gehör. Wie Sie Ihre E-Gitarre stimmen, ohne ein Stimmgerät zu verwenden, wird im nachfolgenden Video erklärt:

7.2. Wie ist eine E-Gitarre aufgebaut?

Eine E-Gitarre besteht aus einem Brett, auf dem der Steg geschraubt ist, über den die Saiten laufen. Der Saitenhalter kann dabei auch im Steg integriert sein. An das Brett, das auch Korpus genannt wird, wird der Gitarrenhals angeschraubt (wie bei dem Modell Stratocaster) oder eingeleimt (wie bei dem Modell Les Paul). Am oberen Ende des Gitarrenhalses befinden sich die Mechaniken zum Stimmen der einzelnen Saiten. Der Tonabnehmer der auch Pickup genannt wird, besteht im Prinzip nur aus einem Stabmagneten mit Kupferdraht. Mit einem Kabel wird die E-Gitarre an einen Verstärker oder einer E- Gitarre Stereoanlage angeschlossen. Die Lautstärke der einzelnen Saiten können Sie durch einen Schraubenkopf, der rechts unten am Korpus angebracht ist regulieren.

7.3. Wie viel kostet eine E-Gitarre?

E-Gitarre

Eine E-Gitarre hat meistens 6 Saiten.

Je nach Hersteller und Marke kostet eine E-Gitarre von knapp über 100 Euro bis zu mehreren Tausend Euro. Hersteller wie Gibson und Fender verkaufen Ihre E-Gitarren zwischen 800 und 5.000 Euro. Ibanez, ESP und Jackson E-Gitarren befinden sich im mittleren Preissegment. Epiphone verkauft qualitativ hochwertige E-Gitarren bereits ab ca. 250 Euro. Gebrauchte Gitarren finden Sie auf online Marktplätzen bereits ab ca. 50 Euro.

7.4. Wie viele Saiten hat eine E-Gitarre?

In der Regel hat eine E-Gitarre sechs Saiten. Ibanez Modelle besitzen aber manchmal auch sieben oder acht Saiten. Manche Gitarren, weisen sogar neun Saiten auf. Spezielle E-Gitarren werden mit zwei Hälsen hergestellt, auf denen jeweils sechs Saiten angebracht sind. Diese E-Gitarren werden aber nur von Profis gespielt. Zupfinstrumenten mit wniger Saiten sind dann beispielsweise die Ukulele oder das Banjo.

7.5. Welche Saiten benötigt eine E-Gitarre?

Modelle aus unserem E-Gitarren Test, die mit einem E Gitarre Verstärker verbunden sind, benötigen 3 Basssaiten und 3 Diskantsaiten. Bassseiten haben die Normalstimmung E, A, D, Diskantsaiten die Normalstimmung G, B, E. Die Reihenfolge der Buchstaben für die einzelnen Saiten können Sie sich mithilfe einer einfachen Eselsbrücke merken: Eine Alte Dame Geht Butter Einkaufen. Die Anfangsbuchstaben dieses Satzes entsprechen der Reihenfolge der Gittarrensaiten.

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