Das Wichtigste in Kürze
  • Die Kriterien für den Kauf der besten Gitarrentasche sollten der Tragekomfort sowie die Schutzfunktion für das Instrument sein. Wenn noch ein cooles Design dazu kommt, umso besser. Beim Schutz der Gitarre ist Witterungsbeständigkeit ein wichtiges Merkmal, damit das Instrument bei einem Regenschauer nicht nass wird. Hierbei gilt darauf zu achten, dass die Gesamtverarbeitung der Gitarrentasche hochwertig ist. Ein wasserdichtes Obermaterial nutzt nur wenig, wenn Regen durch die Reißverschlüsse oder Nähte eindringen kann. In unserem Vergleich haben wir diese Merkmale bei „Schutzfunktion der Gitarre“ mit berücksichtigt.
    Wenn Sie eine Gitarrenhülle kaufen, achten Sie zudem bitte unbedingt auf die richtige Größe. Im Zweifelsfalls messen Sie bitte Ihr Instrument aus.

1. Welche Größe sollte die Gitarrentasche haben?

Größen von Gitarren werden auf zwei Arten angeben. Zum einen in Zoll, zum anderen als Bruch (1/8, 1/4, 1/2, 3/4, 7/8 und 4/4).

Die Angabe in Zoll bezieht sich auf die Gesamtlänge der Gitarre. 1 Zoll entspricht 2,54 Zentimeter. Die Angaben müssen entsprechend umgerechnet werden. Eine 40-Zoll-Gitarre ist somit 101,6 cm lang (40 x 2,54 cm). Bei den Maßen von Gitarrentaschen werden meistens Außenmaße angegeben. Ziehen Sie von der Angabe der Länge ein paar Zentimeter ab, damit die Gitarre nicht in die Gitarrenhülle gequetscht werden muss.

Wird, wie beispielsweise für Gitarrentaschen von Ritter oder Gewa, angegeben, die Gitarrentasche sei geeignet für beispielsweise eine 3/4- oder 4/4-Gitarre, dann bezieht sich diese Größenangabe nicht auf die Gesamtlänge der Gitarre. Für Kinder und Jugendliche ist eine Gitarre, die für Erwachsene passend ist, zu groß. Die Größenangaben 3/4 und 4/4 beziehen sich auf die Länge der Mensur. Das ist der Abstand vom Steg bis zum Ende des Griffbrettes. Für wen welche Gitarrengröße passt, ist abhängig von der Körpergröße. Eine 4/4-Gitarre wird beispielsweise empfohlen ab einer Körpergröße von 1,60 m. Die Mensur sollte dann zwischen 63 und 65 cm lang sein. „Gitarrentasche für eine 3/4- oder 4/4-Gitarre“ ist also eine ungefähre Größenangabe.

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Ihre Gitarre einfach ausmessen und mit den Größenangaben der Gitarrentasche vergleichen.

2. Was sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale von Gitarrentaschen?

Beim Transport, egal bei welchem Wetter und ob mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad, darf die Gitarre keinen Schaden nehmen. Dazu muss die Gitarrentasche kleine Stöße abfedern; durch eine gute Polsterung sowie eventuell durch Verstärkungen an Boden und Kanten. Diverse Gitarrentaschen-Tests im Internet zeigen: Die meisten Polsterungen sind aus Schaumstoff und die Dicke ist ausschlaggebend. Empfohlen werden mindestens 12 mm Polsterung, die Sie beispielsweise bei den Modellen von Ibanez oder Gewa finden.

Damit ein Schauer die Gitarre nicht beschädigt, sollte das Material mindestens wasserabweisend, am besten jedoch wasserdicht sein. Das Obermaterial ist in der Regel wasserabweisendes Nylon oder Oxford-Gewebe. Wird das Oxford-Gewebe mit PVC beschichtet (600D-Oxford), dann wird die Gitarrentasche wasserdicht.

Bitte beachten Sie, dass Sie in verschiedenen Tests oft die Bezeichnung wasserfest anstatt wasserabweisend finden, die Gitarrentasche ist dann wasserabweisend.

Eine Halsstütze, oft mit Klettverschluss, sichert die Gitarre in der Gitarrentasche zusätzlich.

3. Wohin mit Noten und Zubehör?

Noten, Notenständer, Fußständer, Plektron, Bleistift, Handy, Geldbörse, Haustürschlüssel – wohin mit diesen ganzen Sachen? Wer keine separate Tasche dafür mitnehmen möchte, sollte darauf achten, dass die Gitarrentasche ausreichend Platz dafür besitzt. Nur wenige Modelle im Vergleich für Gitarrentaschen können mit einer Außentasche überzeugen, in die ein Notenständer passt, beispielsweise die Gitarrentasche Cahaya 41 Zoll First Class.

gitarrentaschen test teaser