Fahrrad Test 2017

Die 7 besten Fahrräder im Vergleich.

Bergsteiger MTX.280 Bergsteiger MTX.280
Bergsteiger Florenz Damenfahrrad Bergsteiger Florenz Damenfahrrad
KS Cycling Single Speed Essence KS Cycling Single Speed Essence
Coollook Fahrrad 26 Zoll Coollook Fahrrad 26 Zoll
Viking Elite Rennrad Viking Elite Rennrad
Delta 0445 Delta 0445
Hillside Florida Damenfahrrad Hillside Florida Damenfahrrad
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Bergsteiger MTX.280 Bergsteiger Florenz Damenfahrrad KS Cycling Single Speed Essence Coollook Fahrrad 26 Zoll Viking Elite Rennrad Delta 0445 Hillside Florida Damenfahrrad
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
03/2017
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Bewertung1,8gut
03/2017
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Bewertung1,9gut
03/2017
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Bewertung2,1gut
03/2017
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Bewertung2,3gut
03/2017
Kundenwertung
bei Amazon
77 Bewertungen
77 Bewertungen
81 Bewertungen
12 Bewertungen
1 Bewertungen
12 Bewertungen
6 Bewertungen
Fahrradtyp Moun­tain­bike Citybike Rennrad Moun­tain­bike Rennrad Jugend­fahrrad Citybike
Rahmenmaterial Alu­mi­nium
leicht, steif
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Alu­mi­nium
leicht, steif
Alu­mi­nium
leicht,steif
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Gewicht 13 kg 18 kg 12 kg 15,8 kg 10,4 kg 15,5 kg 16 kg
Rahmenhöhe
empf. Körpergröße
Die passende Rahmenhöhe ermöglicht eine angenehme Sitzposition. Sie ergibt sich aus der Gesamtlänge des Sitzrohres, auf welchem der Sattel montiert ist.
51 cm
175 - 195 cm
51 cm
160 - 170 cm
59 cm
185 - 190 cm
45 cm
170 - 175 cm
53 cm
170 - 180 cm
36 cm
130 - 145 cm
46 cm
160 - 175 cm
Reifengröße in Zoll 28" 28" 28" 26" 28" 24" 28"
BremssystemFelgenbremsen sind leicht zu bedienen und zu reparieren. Ihre Bremskraft ist geringer als bei Scheibenbremsen, die jedoch schneller überhitzen und schwerer auszuwechseln sind. Schei­ben­b­remse Fel­gen­b­remse Renn­b­remse Fel­gen­b­remsen Fel­gen­b­remse Fel­gen­b­remse Fel­gen­b­remse
SchaltungstypEine Kettenschaltung hat einen hohen Wirkungsgrad und muss regelmäßig gewartet werden. Die Nabenschaltung ist wartungsarm, der Wirkungsgrad ist jedoch geringer. Singlespeeder besitzen keine Gangschaltung. Ket­ten­schal­tung Ket­ten­schal­tung ohne Ket­ten­schal­tung Ket­ten­schal­tung Naben­schal­tung Ket­ten­schal­tung
Anzahl GängeJe mehr Gänge ein Fahrrad hat, desto genauer lässt sich der Kraftaufwand bei wechselnden Steigungen regulieren. 21 7 1 21 18 18 21
Beleuchtung
inkl. Klingel
Federung
Rah­men­fe­de­rung
inkl. Ständer
Sei­ten­ständer

Sei­ten­ständer

Sei­ten­ständer
Vorteile
  • ein­fa­cher Zusam­menbau
  • guter Sitz­kom­fort
  • kompakt
  • sehr präzise Schal­tung
  • inkl. Fahr­rad­korb
  • leichtes Fahren
  • gutes Brems­ver­halten
  • ein­fa­cher Zusam­menbau
  • leichtes Fahren
  • trotz Stahl­rahmen leicht
  • ein­fa­cher Zusam­menbau
  • sehr stabil
  • sehr leicht
  • leichtes Fahren
  • sehr stabil
  • leichtes Fahren
  • inkl. Beleuch­tung, Gepäck­träger und Sei­ten­ständer
  • leichtes Fahren
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4,5/5 aus 26 Bewertungen

Fahrrad-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Fahrradtypen: das Citybike oder Trekkingbike ist für den alltäglichen Gebrauch, Mountainbike und Rennrad für den Sport. Einige Fahrräder lassen sich auch für den leichten Transport zusammenklappen oder werden durch einen Elektromotor beim Fahren unterstützt. Für Kleinkinder empfehlen sich Laufräder, ältere Kinder profitieren vom Kinderfahrrad.
  • Das beste Fahrrad sollte an die eigene Größe und Körperform angepasst sein. Prüfen Sie also zu Beginn des Kaufs, welche Rahmenhöhe und Reifengröße Ihrem Geschmack entspricht. Ebenso können Sie zwischen Ketten- oder Nabenschaltung sowie Scheiben- oder Felgenbremse entscheiden.
  • Wer auf einem Fahrrad unterwegs ist, unterliegt der allgemeinen Straßenverkehrsordnung. Demnach ist es Radfahrern nicht erlaubt, im Dunkeln ohne Licht und auf dem Fußweg oder unter Alkoholeinfluss zu fahren. Hingegen sind Fahrradhelme oder die Nutzung des Radwegs keine Pflicht.

Fahrrad Test

Aktuelle Statistiken lassen erahnen, dass die Deutschen Fahrrad-vernarrt sind. Seit 2005 steigt der Bestand an Rädern kontinuierlich an und lag 2014 bei 72 Millionen Fahrrädern in der Republik (Quelle: statista.de). Umgerechnet hat im Durchschnitt somit jeder deutscher Staatsbürger ein eigenes Fahrrad vor der Tür stehen. Wenngleich solche Relationen auch immer mit Vorsicht zu genießen sind, so kann wohl jeder bezeugen, dass Fahrräder das alltägliche Stadtbild prägen und auch beim Spaziergang in Wald und Flur häufig anzutreffen sind. So ein Drahtesel ist praktisch, ist man mit ihm doch deutlich schneller aber ebenso flexibel unterwegs wie als Fußgänger. Hier zählt allein die eigene Kondition und Damen wie Herren sind unabhängig vom globalen Ölmarkt.

Wir finden, dieses Produkt ist einer Erwähnung wert und haben in einem Übersicht über Fahrrad-Tests die Vielseitigkeit verschiedener Fahrradtypen näher untersucht. Dabei führen wir nicht nur die typspezifischen Eigenschaften auf, sondern haben auch eine allgemeine Kaufberatung für Fahrräder zusammengestellt. Ebenso finden Sie hilfreiche Tipps zur Wartung der pflegebedürftigen Fortbewegungsmittel sowie wichtige Hinweise zur Verkehrssicherheit.

1. Was für Fahrräder gibt es?

Sicher haben Sie bereits erraten, dass es nicht nur einen einzigen Fahrradtyp gibt, sondern die Bandbreite an Modellen breiter gefächert ist. Dies mag auf der einen Seite die Kaufentscheidung für ein neues Bike verkomplizieren, dafür reichen die Möglichkeiten vom Kinder Puky Fahrrad über einen alternativen Fahrrad Cruiser bis hin zum Radsport im Rennrad- und BMX-Bereich. Darüber hinaus gibt es auch Mix-Modelle wie das Mercedes Benz Hybrid Bike, das Stadtfahrrad und Geländerad in einem Produkt vereint. Die gängige Klassifizierung für gute Fahrräder offenbart die nachstehende Typen-Tabelle aus dem Überblick über Fahrrad-Tests.

Typ Eigenschaften Zielgruppe Preisklasse
CitybikeCitybike Fahrrad Das wohl gängigste Fahrrad ist das sogenannte Citybike, Cityrad oder Stadtrad. Der Allrounder ist sehr stabil, verfügt in der Regel über die wichtigsten Sicherheitsstandards und ist besonders bequem. Letzteres geht dabei auf eine aufrechte Sitzposition, einen niedrigen Einstieg und dickere Reifen zurück, welche das Fahren auf unebenem Boden vereinfachen. Manchmal ist sogar der Lenker gepolstert. Das Damenfahrrad und Hollandrad gehören in diese Kategorie. Freizeit, Vielfahrer ab 300 €
MountainbikeFahrrad Mountainbike Mit einem Mountainbike (kurz: MTB) lassen sich außerhalb der städtischen Atmosphäre steinige und rutschige Geländefahrten in der freien Natur unternehmen. Das Mountainbike zeichnet sich insbesondere durch ein grobes Reifenprofil und eine gute Federung, entweder nur am Vorderrad (Hardtail) oder zusätzlich am Hinterrad (Fully), aus. Sportler, Abenteurer ab 300 €
TrekkingbikeFahrrad Trekkingbike Das Trekkingrad, gerne auch als Herrenrad bezeichnet, ist für die Stadt und ebenen, festen Untergrund ausgerichtet. Dünne Reifen, ein schlanker Rahmen und eine windschneidige Sitzposition machen dieses Modell zum Cityflitzer. So ist der Komfort beim Trekkingrad geringer als beim gemütlichen Cityrad, dafür sind höhere Geschwindigkeiten möglich. Sportler, Abenteurer ab 300 €
RennradFahrrad Rennrad Rennräder sind für lange, schnelle und die Kondition fordernde Fahrradtouren ausgelegt. Um es als leichtes Fahrrad und für den Sport zu optimieren, hat man Zubehör wie Beleuchtung, Ständer und Klingel entfernt. Darüber hinaus zeichnet sich das Rennrad durch sehr schlanke Reifen, leichtes Baumaterial und ein ausgeprägtes Schaltsystem aus. Vielfahrer, Sportler ab 200 €
FaltradFahrrad Faltrad Das Faltrad könnte man auch als Fahrrad für zwischendurch bezeichnen. Dank einer besonderen Falttechnik lässt sich das Rad auf eine kompakte und handliche Größe zusammenpacken und eignet sich somit besonders als Anschlussgefährt auf Reisen mit der Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug. Es hat kleine Räder und fährt sich etwas schwergängiger als Fahrräder mit hohem Raddurchmesser. Freizeit ab 200 €
E-BikeFahrrad E-Bike Das E-Bike, Elektrofahrrad oder Pedelec unterstützt den Fahrer durch einen akkubetriebenen Elektromotor. Großer Windwiderstand und lange Anstiege sind somit kein Problem mehr. E-Bikes erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 25km/h und sind oftmals mit einer Anfahrhilfe ausgestattet. Senioren bietet dieses Rad einen besonderen Komfort aber auch Postzusteller, Freizeitfahrer oder Städter auf dem Weg zur Arbeit nutzen die Technik gern. Freizeit, Senioren ab 800 €
Kinderfahrraddelta-0445 Für Kinder gibt es eigene Fahrräder, die sich in Optik und Größe von den Modellen für Erwachsene unterscheiden. Oftmals als City- oder Trekkingbike konzipiert, sind sie häufig bunt und entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards. Für Fahranfänger gibt es Räder mit Stützreifen, Kleinkinder können Laufräder ausprobieren. Freizeit, Kinder ab 60 €

2. Darauf sollten Sie beim Kauf eines Fahrrads achten

Wenn Sie ein Fahrrad kaufen wollen, dann liegt die wichtigste Entscheidung sicherlich bei der Wahl des passenden Modells. Will ich mit dem Bike durch Stadt und Dorf, möchte ich mit dem Mountainbike Berge und Natur erkunden oder suche ich eine sportliche Herausforderung mit einem Rennrad? Erst wenn diese Frage nach einem KTM Fahrrad oder einem Cube Fahrrad geklärt ist, lässt sich das beste Fahrrad und schließlich Ihr persönlicher Fahrrad-Vergleichssieger finden. Die an dieser Stelle wichtigen Kaufkriterien haben wir im Fahrrad Vergleich 2017 einmal für Sie zusammengefasst:

2.1. Rahmenhöhe nach Körpergröße

Die Fahrrad Rahmenhöhe bezeichnet die Länge des Sitzrohres vom mittleren Tretlager bis zur Oberkante, wo schließlich der Sattel befestigt ist. Für ein angenehmes und sicheres Fahrvergnügen ist es wichtig, dass die Rahmenhöhe auf Ihre Körpergröße abgestimmt ist. Ist der Fahrradrahmen zu groß, dann ist auch das quer liegende Oberrohr länger und die Sitzposition ist überstreckt. Ein zu kleiner Rahmen führt zum gegenteiligen Effekt und Sie sitzen gedrängt und gebuckelt.

Je nach Fahrradtyp gelten andere Richtwerte für die richtige Rahmenhöhe. So werden Sie vielleicht die buckelige Haltung vom Rennrad kennen oder die nach vorne gestreckte Position auf einem Trekkingrad. Der Nutzer eines Citybikes möchte hingegen lieber aufrecht sitzen und nicht wie ein buckeliges Kamel durch die Straßen rollt. Welche Rahmengröße je Bike schließlich die richtige ist, lässt sich glücklicherweise leicht selber ermitteln. In zwei Schritten wird zuerst die eigene Schritthöhe gemessen, woraus im Anschluss die richtige Fahrradgröße berechnet werden kann. Die Schritthöhe ergibt sich demnach aus dem Abstand zwischen Fußsohle und dem Schritt, also dem höchsten Punkt zwischen den Beinen, während zur finalen Berechnung der Rahmengröße im Internet eine Reihe an Plattformen mit Rahmenrechner zur Verfügung steht, wo die soeben ermittelte Schrittlänge als Wert eingetragen werden kann. So zum Beispiel unter diesem Link.

2.2. Reifengröße

Um das beste Fahrrad auch für einen persönlich zum Fahrrad-Vergleichssieger zu machen, ist es wichtig, neben der richtigen Rahmenhöhe auch die passende Reifengröße zu wählen. Diese entspricht dem Raddurchmesser und wird traditionell in Zoll angegeben. Als Faustregel gilt, dass bei kleinerem Fahrer auch die Reifengröße abnimmt. Jugend Fahrräder oder ein Kinderfahrrad mit 20-Zoll missen somit eine deutlich geringere Reifengröße als Bikes ab 26 Zoll für Damen und Herren. Die folgende Tabelle soll Ihnen einen ungefähren Überblick über das Verhältnis von Körpergröße und Reifengröße im Fahrrad Vergleich geben.

Körpergröße in cm Reifengröße in Zoll
70 – 90 12
90 – 120 16
120 – 140 20
140 – 160 24
160 – 180 26
ab 180 28

Tipp: Oftmals entscheidet neben der Körpergröße auch das eigene Fahrverhalten über die passende Zollangabe. Dabei ist es Geschmackssache, ob man lieber auf einem 26-Zoll-Reifen fährt oder etwas höher gelegen auf 28-Zoll-Fahrradreifen. Hier lohnt es sich, beispielsweise bei Freunden, der Familie oder dem eigenen alten Fahrrad, auszuprobieren, welche Reifengröße einem mit dem Test-Fahrrad am besten liegt.

2.3. Bremssystem

Kettenschaltung Shimano

Viel-Gang Kettenschaltung von Shimano an einem Mountainbike (MTB).

Bei den folgenden zwei Punkten im Überblick über Fahrrad-Tests geht es ums Eingemachte. Dass ein Fahrrad standardmäßig über eine Bremse verfügen sollte, darüber sind sich wohl alle einig; sich einfach ausrollen zu lassen ist im Stadtverkehr nur selten möglich und auch im Wald mag der Sprung vom Fahrrad ins Unterholz bei laufender Fahrt eher ungemütlich enden. Tatsache ist jedoch, dass es bei Fahrrädern nicht nur einen Bremstyp gibt, sondern verschiedene Techniken existieren, um die Fahrt nach eigenem Willen zu stoppen. Hier ist der Laie allerdings meist überfordert und weiß die Scheiben- nicht von der Felgenbremse zu unterscheiden. Unsere Übersicht über Fahrrad-Tests soll diese Wissenslücke füllen.

Die Felgenbremse befindet sich ihrem Namen nach an der Felge des Laufrads, wo sie über einen Griffmechanismus Bremsgummis beidseitig auf die Felge drückt. Die äußere, leichte Bremskonstruktion verfügt über eine geringere Bremskraft als die Scheibenbremse, sie erleichtert jedoch das Auswechseln abgenutzter Bremsbeläge. Darüber hinaus nutzen Felgenbremsen bei guter Anbringung nur langsam ab, da sie bei richtiger Anwendung auch lange Talfahrten ohne Überhitzung bestehen. Falsch justierte Felgenbremsen können den Reifen schädigen, darüber hinaus büßen sie bei Nässe an Bremskraft ein.

Die Fahrrad Scheibenbremse besteht aus zwei Teilen: Zum einen befindet sich eine Bremsscheibe an der Nabe des Rades, zum anderen drückt ein Bremshebel aus beidseitigen Bremsgummis auf die Scheibe. Somit ist starkes und reaktionsschnelles Bremsen möglich. Die Reparatur von Scheibenbremsen ist aufgrund der versteckten Lage im Fahrradbau etwas aufwendiger, zudem sind sie recht schwer. Während sie bei lang gedrückter Bremse schnell erhitzen, sind sie weitestgehend gegen Nässe geschützt und verlieren bei Regen nicht an Bremskraft.

Sowohl die Scheiben- als auch die Felgenbremse gehören zur Kategorie der Vorderradbremsen. Hinterradbremsen, als Handbremse oder Rücktritt, weisen eine deutlich geringere Bremskraft auf. Sie sind dafür simpler konzipiert und ihre Anwendung bedarf keiner besonderen Rücksicht.

2.4. Schaltung

Die gängigen Schaltsysteme sind die Kettenschaltung und die Fahrrad Nabenschaltung. Dabei bauten die Produkte aus den verschiedenen Fahrrad-Tests einheitlich auf die Schaltsysteme der Marke Shimano aus Japan. Weitere Hersteller dieser Art sind neben Shimano Compagnalo aus Italien und Scram aus den USA. Die einzelnen Vor- und Nachteile der verschiedenen Schaltungen, unabhängig vom jeweiligen Hersteller nunmehr im Fahrrad Vergleich:

Vor- und Nachteile der Kettenschaltung:

  • sehr leicht
  • schnelles Runterschalten möglich
  • wenig Reibung – hoher Wirkungsgrad
  • großes Spektrum an Gängen
  • Gewicht verteilt sich gleichmäßig auf Vorder- und Hinterrad
  • muss regelmäßig gewartet werden
  • erhöhter Verschleiß

Vor- und Nachteile der Nabenschaltung:

  • geringer Verschleiß
  • wartungsarm
  • auch bei Schnee und Matsch wirksam
  • viel Reibung – verminderter Wirkungsgrad
  • kein Überspringen von Gängen möglich
  • recht schwer

3. Bekannte Fahrradhersteller

Bei jedem neuen Bike stellt sich auch die Frage nach den besten Marken und Herstellern. Im BMX-Bereich sind besonders die Stereo Bikes beliebt, Mountainbiker schwören unter anderem auf ein KTM Fahrrad und das typische Cube Fahrrad ist ein Rennrad. Wer auf der Suche nach einem klassischen Citybike ist, der kann beim Diamant Fahrrad oder Pegasus Fahrrad vorbeischauen und mit einem Bulls Fahrrad erhalten Sie ein gutes Trekking-Modell. Ein Vermont Fahrrad repräsentiert gleich verschiedene Fahrradtypen, denn viele Hersteller, wie zum Beispiel Kalkhoff, sind nicht auf einen Typ spezialisiert. Eine erste Liste für bekannte Marken finden Sie hier in der Cloud aufgeführt.

  • Kalkhoff
  • KTM
  • Cube
  • Diamant
  • Winora
  • Puky
  • Bulls
  • Pegasus
  • Vermont
  • Riverside
  • Rixe
  • Mercedes-Benz
  • Canyon
  • Hercules
  • Esper

4. Verkehrsregeln für Fahrradfahrer

Vekehrszeichen

Wer als Radfahrer dieses Schild sieht, muss den vorhandenen Radweg nutzen.

Ein Fahrrad gilt ebenso wie ein Auto als Fahrzeug und Fahrradfahrer gelten vor dem Gesetz als vollwertige Verkehrsteilnehmer, die sich an die offizielle Straßenverkehrsordnung (StVO) halten müssen. Viele Radfahrer kennen jedoch die eigenen Rechten und Pflichten nicht oder ignorieren Sie im Alltag spontan je nach Verkehrslage. Wir finden, wer sich ein neues Fahrrad kaufen will, sollte sich seiner Verantwortung als künftiger Radfahrer bewusst sein, um sowohl die eigene Sicherheit als auch die der anderen Verkehrsteilnehmer zu wahren. Aus diesem Grund haben wir einige wichtige Punkte zur Verkehrssicherheit in Deutschland in unserer Übersicht zu Fahrrad-Tests 2017 einmal erklärt (Stand 01/2016).

4.1. Fahren auf dem Fußweg

Grundsätzlich haben Fahrradfahrer auf dem Fußweg nichts zu suchen und haben den Fahrradweg oder die Straße zu nutzen. Allein Kinder bis 10 Jahre dürfen den Fußweg mit den Fußgängern teilen, ohne bei einem Zusammenstoß haften zu müssen. Ansonsten gilt, wenn kein Verkehrsschild „Radfahrer frei“ in Sichtweite ist, heißt es, ab auf den Radweg oder die Straße. Hingegen sind Radfahrer entgegen vieler Irrtümer nicht dazu verpflichtet, einen vorhandenen Fahrradweg als Fahrbahn zu nutzen, es sei denn, er ist durch eins der drei blauen, runden Radwegschilder als solcher vorgeschrieben. In jedem anderen Fall, insbesondere wenn der Radweg blockiert oder schlecht befahrbar sein sollte, dürfen Radfahrer stets – wenngleich zum Ärger der Autofahrer – auf die Straße ausweichen.

4.2. Fahren auf der Gegenseite

Das allgemeine Rechtsfahrgebot ist auch für Fahrradfahrer gültig und verpflichtet sie, den Radweg auf der rechten Straßenseite zu nutzen.  Fehlt dort ein entsprechender Fahrstreifen, darf trotzdem nicht der gegenüberliegende, links liegende Fahrradweg genutzt werden. Stattdessen ist der Radfahrer angehalten, auf die Straße auszuweichen. Einige Fahrradwege sind allerdings mit einem blauen Verkehrszeichen ausgeschildert, dass den Weg sowohl für den Rechts- als auch den Linksverkehr freigibt.

Hinweis: Ähnliches gilt übrigens auch für Einbahnstraßen. Sofern kein Verkehrsschild am Ausgang der Straße steht, welches Radfahrern den Zugang erlaubt, muss ein Umweg in Kauf und eine Parallelstraße genommen werden.

4.3. Fahren ohne Licht

Auto im Weg!

Gerade in großen und unübersichtlichen Städten kann es passieren, dass Autos auf dem Radweg parken. In diesem Fall ist es das Recht der Radfahrer, die Polizei zu rufen und den Wagen abschleppen zu lassen. Grund hierfür ist die Gefährdung der Fahrradfahrer bei blockierter Fahrbahn.

Sobald die Sichtverhältnisse nachlassen, sei es bei Einbruch der Dunkelheit, Nebel oder dichtem Niederschlag, muss eine Fahrradlampe her, und zwar sowohl vorne als auch hinten am Rad. Lange Zeit galt die Vorschrift, dass es sich um eine Dynamo-betriebene Lichtanlage handeln muss, die fest am Fahrgestell montiert ist. Seit 2013 sind jedoch auch Anstecklampen erlaubt, die über eine Batterie oder einen Akku laufen. Wichtig ist, dass das Fahrrad-Licht sicher am Rahmen feststeckt und beim Fahren nicht wackelt.

4.4. Fahren ohne Helm

Die Meinungen über diesen Beschluss gehen weit auseinander, doch aktuelle besteht in Deutschland für Fahrradfahrer keine Helmpflicht. So kann im Falle eines Unfalls ein Fahrradfahrer vor Gericht nicht für das Fahren ohne Fahrradhelm belangt werden. Allerdings gilt hier zu bedenken, dass es zu einem verminderten Schadensersatzanspruch kommen kann, falls das Tragen eines Helmes die Verletzungen am Kopf gemindert hätte.

4.5. Fahren unter Alkoholeinfluss

Wer schon mal einen Tropfen zu viel genossen hat, der wird das Gefühl kennen, wenn Motorik, Sehvermögen und Reaktionsfähigkeit nachlassen. Aus diesem Grund wird der gemeine Radfahrer vor dem Gesetz bei 1,6 Promille als „absolut verkehrsuntüchtig“ erklärt und ist somit strafbar. Dies mag noch als sehr kulanter Grenzwert gelten, zumal sich Autofahrer bereits ab 1,1 Promille strafbar machen, grundsätzlich kann ein Radfahrer aber bereits ab 0,3 Promille belangt werden, wenn die Einschätzung „relative Fahrunsicherheit“ lautet.

Wir geben zu, die Gesetzeslage für Radfahrer mag nicht immer ganz eindeutig sein und natürlich ändert sie sich auch immer mal wieder. Damit Sie auch 2017 den Überblick behalten, haben wir nachfolgend noch eine Tabelle mit den Strafen bei falschem Verhalten als Radfahrer zusammengestellt. Die aktuelle Gesetzeslage finden Sie auch stets unter diesem Link.

Vergehen Strafe
Betrunkenes Fahren mit über 1,6 Promille 3 Punkte in Flensburg, Geldstrafe, Medizinisch-psychologische Untersuchung
Betrunkenes Fahren mit über 0,3 Promille Strafanzeige
Fahren ohne Licht 20 € Bußgeld
Fahren mit Handynutzung 25 € Bußgeld
Fahren bei roter Ampel 60 € Bußgeld

Die Angaben in der Tabelle entsprechen dem Stand des Jahresbeginns von 2016 und sind ohne Gewähr.

5. Fahrräder bei der Stiftung Warentest

Wer sich auf die Seite der Stiftung Warentest begibt, wird den Eindruck bekommen, die angestellten Tester seien allesamt entweder Fahrradnarren oder Fahrradgegner. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 1967 listet die Stiftung stolze 39 Tests unter dem Stichwort Fahrrad und nahm verschiedene Fahrradtypen sowie wichtiges Fahrradzubehör und sogar Fahrradversicherungen genauer unter die Lupe. Die neueste Veröffentlichung datiert aus 2015 und gibt Radfahren weitreichende Tipps, unter anderem in den Bereichen Vekehrsregeln und Fahrradpflege.

Im letzten richtigen Fahrrad Test untersuchte die Stiftung Elektrofahrräder (Ausgabe 09/2013), Trekkingräder (Ausgabe 04/2007) und Kinderräder (Ausgabe 04/2005) wurden zuvor schon getestet. Nicht immer fiel das Urteil an dieser Stelle gut aus. So wiesen viele Testräder Mängel in punkto Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit auf. Es gab jedoch auch positive Überraschungen: Als bestes Trekkingrad wurden gleich drei Modelle gekürt, das Kalkhoff Image, das KTM Life Tour und das Staiger Ohio. Fahrrad Vergleichssieger der Pedelecs wurde das Kreidler Vitality Elite.

Fahrrad Vergleich

6. Fragen und Antworten rund ums Fahrrad

Ein Fahrrad kann viele Fragen aufwerfen. Vier Stück haben wir im Hinblick auf Fahrrad-Tests für Sie beantwortet.

6.1. Welches Zubehör gibt es für Fahrräder?

Die Liste für Fahrradzubehör ist einerseits groß und zum anderen abhängig vom jeweiligen Fahrradtyp. Das meiste Zubehör zur direkten Montage am Rad bieten Citybikes. Eine ausreichende Fahrradbeleuchtung und Katzenaugen sowie ein Fahrradständer und ein Gepäckträger gehören hier zur Grundausstattung und erhöhen den Fahrkomfort. Am wenigsten Zubehör weisen Rennräder auf, da sie besonders leicht sein müssen und selbst die Beleuchtung oder ein Ständer die Fahrgeschwindigkeit nachträglich mindern können.

Neben den Extras, die direkt am Fahrrad montiert sind, gibt es für richtige Fans auch weiteres externes Zubehör. Wer gerne neue Strecken erkundet aber keine Lust verspürt, regelmäßig abzusteigen, um auf die Landkarte zu starren, dem legen wir ein Fahrrad-Navi oder einen Fahrrad Routenplaner ans Herz. Wer sich gegen ein günstiges Fahrrad zu niedrigem Preis und für ein sehr teures Fahrrad entschieden hat, der wird vielleicht mit einem Fahrradträger oder einer Fahrrad Wandhalterung glücklich, denn so kann das Rad sicher im Haus geparkt werden. Stilvolle oder bequeme Radler haben dafür die Möglichkeit, sich einen weichen und optisch ansprechenden Fahrradsattel zu kaufen.

6.2. Wie wartet man ein Fahrrad?

Ein Fahrrad mag sicher und stabil gebaut sein, irgendwann wird auch hier mal etwas kaputt gehen. Um diesen Tag bestmöglich herauszuzögern, gibt es einige Tipps zur Fahrradpflege, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

  • Regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks und Nachbesserung mit der Luftpumpe
  • Befreiung der Kette von Dreck (z.B. Sand) sowie gelegentliches Ölen der Kette
  • Schutz vor Nässe und Kälte, um Flugrost zu vermeiden
  • Gelegentliches Nachziehen der Schrauben
  • Bei Bedarf die Bremsbeläge erneuern

Wie Sie einen Reifen wechseln und Schläuche flicken, zeigt Ihnen das folgende Video:

6.3. Was gehört alles in einen Fahrrad-Werkzeugkoffer?

Gelegenheitsfahrer oder all jene, die ihr Fahrrad hauptsächlich als Fortbewegungsmittel sehen, das bei großem technischen Versagen einfach für ein paar Tage in die Werkstatt kommt, reicht meist die Standardausrüstung von einem Reifenmontierhebel, etwas Schmirgelpapier, Kleber und Flicken. Mehr Werkzeug benötigen Sie normalerweise nicht, um einen Reifen zu flicken. Für Profis gibt es hingegen eigene Werkzeugkoffer, die über mehrere Schlüssel zum Ab- und Zusammenbau des Bikes dienen. Fahrrad Werkzeugsets erhalten Sie zum Beispiel von Red Cycling Products. Fahrrad Ersatzteile erhalten Sie bei der Werkstatt ihres Vertrauens, in Online-Shops wie Fahrrad XXL oder in Fahrradläden wie Fahrrad Stadler. Übrigens ist es bei längeren Radtouren immer von Vorteil eine Pumpe zum aufpumpen des Bikes dabei zu haben.

6.4. Welches Fahrrad ist am schnellsten?

Das schnellste Bike in jedem Fahrradtest ist ein Rennrad. Für Sport und Fitness ausgelegt, wurde hier auf jegliches Zubehör wie zum Beispiel einen Ständer verzichtet, und als Baumaterial meist Alu verwendet, um ein leichtes und schnelles Rad zu entwickeln. Ein MTB (Mountainbike) oder ein BMX Bike kann hier nicht mithalten. Allerdings sind Rennräder in erster Linie für ebene und feste Straßen ausgerichtet. Wer auch gerne in der Stadt schnell unterwegs ist, dem empfiehlt sich ein etwas langsameres aber standfesteres Trekkingrad.

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Vergleichssieger
Bergsteiger MTX.280
sehr gut (1,4) Bergsteiger MTX.280
77 Bewertungen
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Preis-Leistungs-Sieger
Bergsteiger Florenz Damenfahrrad
gut (1,6) Bergsteiger Florenz Damenfahrrad
77 Bewertungen
239,90 € Zum Angebot
Kommentare (2)
  1. Kai:

    Hey, ich habe vor kurzem gehört, dass sich normale Fahrräder auch zum Pedelec umbauen lassen können. Stimmt das und lohnt sich das überhaupt oder ist der Umbau teurer als die Pedelecs? Da ich bereits ein sehr gutes Fahrrad habe aber auch gerne ein Pedelec hätte, wäre ein Umbau womöglich die bessere Variante!
    Gruß, Kai

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Fahrrad Test.

      In der Tat lassen sich die normalen Fahrradäder ohne Elektroantrieb ganz einfach zum Pedelec umbauen. Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Nachrüster-Bausätze, die am Fahrrad montiert werden können. Viele Werkstätten bieten zu diesem Zweck auch Probefahrten mit verschiedenen Nachrüster-Modellen an. Übrigens wird allgemein dazu angeraten, den Pedelec-Antrieb von einem zertifizierten Fachmann professionell einbauen zu lassen, da hierfür Spezialwerkzeug vonnöten ist. Darüber hinaus ist somit auch in Zukunft die eigene Sicherheit beim Fahren gewährleistet.

      Wir hoffen, dass wir Ihre Frage zu ihrer Zufriedenheit beantworten konnten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Umbau Ihres Fahrrads,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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