Rennrad Test 2016

Die 7 besten Rennräder im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellRennrad Da Vinci Campagnolo 27 GangRennrad Da Vinci 14 GangKS Cycling Essence28′ Fixie Singlespeed Bike Viking BladeLeader FF1 28 Zoll Singlespeed/Fixie28″ Viking Singlespeed BladeTretwerk Leader FF1
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
11/2016
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Bewertung1,9gut
08/2016
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Bewertung2,1gut
11/2016
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Bewertung2,2gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,3gut
11/2016
Kundenwertung
22 Bewertungen
10 Bewertungen
75 Bewertungen
98 Bewertungen
1 Bewertungen
98 Bewertungen
1 Bewertungen
geeignet fürFortgeschritteneFortgeschritteneEinsteigerEinsteiger, FortgeschritteneEinsteiger, FortgeschritteneEinsteigerFortgeschrittene
wählbare RahmenhöheDie Rahmenhöhe orientiert sich an der Körpergröße des Fahrers und sollte individuell gewählt werden. Der Preis des Fahrrads ändert sich nicht mit der Rahmenhöhe.47, 51, 55, 59 cm41, 51, 55, 59 cm56, 59 cm53, 56, 59 cm56, 59 cm53, 56, 59 cm53 cm
RahmenmaterialAluminium
leicht, steif
Aluminium
leicht, steif
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Stahl
schwer, federnd
Reifengröße in Zoll28"28"28"28"28"28"28"
Gewicht10,8 kg10,8 kg12 kg10,9 kg11 kg11,8 kg11 kg
SchaltungstypDie Namen der Schaltungen entsprechend den jeweiligen Herstellern: Shimano (Japan), Campagnolo (Italien). Beide stehen für sehr sanftes Schalten zwischen den Gängen.

Singlespeeder besitzen keine Gang-Schaltung.
Campagnalo XENONShimanokeinekeinekeinekeinekeine
Bremse vorne | hintenJaJaJaJaJaJaJa
FreilaufEin Freilauf beim Fahrrad verhindert, dass, wenn das Fahrrad rollt, beispielsweise einen Abhang runter, die Pedalen sich nicht mitdrehen und man nicht beständig treten muss.JaJaJaJaJaJaJa
ReflektorenJaNeinNeinJaJaNeinJa
ZubehörKlingelKlingelKettenspannerKlingel, Werkzeugset, KettenschutzBlitzventilohneSchutzblech nachrüstbar
Vorteile
  • bequemer Sattel
  • sensible Lenkung
  • auch für bergige Strecken
  • gute Verarbeitung
  • auch für bergige Strecken
  • leichtes Fahren
  • schnelle Montage
  • gute Wendigkeit
  • straffe Kettenspannung
  • Freilauf individuell einstellbar
  • schnelle Montage
  • leichtes Fahren
  • Flip-Flop Nabe zum Wechsel zwischen mit/ohne Freilauf
  • gute Bremsen
  • gut belastbare Reifen
  • schnelle Montage
  • Flip-Flop Nabe zum Wechsel zwischen mit/ohne Freilauf
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Rennrad-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Rennrad lassen sich auf glatten Fahrbahnen hohe Geschwindigkeiten erreichen. Zu diesem Zweck hat man das einfache Fahrrad leichter, aerodynamischer und robuster gemacht.
  • Bei einem Rennfahrrad fehlen Elemente wie ein Schutzblech, ein Gepäckträger und eine Beleuchtung. Dafür bestehen sie aus sehr dünnen Rahmenrohren, Felgen und Reifen, wobei letztere einen Druck von bis zu 10 bar haben können.
  • Wenn Sie ein Rennrad kaufen, achten Sie auf die richtige Rahmenhöhe. Messen Sie vorher den Abstand zwischen Fußsohlen und Schritt, geben Sie den Wert in eine Umrechnungstabelle ein und wählen Sie auf Basis des Ergebniswertes den richtigen Rennrad Rahmen aus.

Rennrad Test

Das Fahrrad, als alternatives Mittel der Fortbewegung gedacht, hat sich seit seiner Erfindung gemausert. Trotz Auto, Roller und Moped, Bahn und Zug gibt es immer noch Viele, die lieber ein Fahrrad kaufen, um schnell und unkompliziert auf die Arbeit, zum nächsten Supermarkt oder zum Badesee im Grünen zu kommen. In vielfältiger Variation hat man das Fahrrad auch in den Sport integriert und unterschiedliche Sportarten sind entstanden; Mountainbike, BMX und Kunstrad sind nur drei der bekanntesten Beispiele. Mindestens ebenso beliebt ist das Rennrad, bei dem es weniger auf die Ästhethik als vielmehr auf die erreichte Geschwindigkeit ankommt. Wenn Sie gerne ein Rennrad kaufen möchten, Ihnen jedoch noch wichtige Informationen fehlen, dann beraten wir Sie gerne in unserem Rennrad Test 2016.

1. Was ist ein Rennrad?

Die Ursprünge des Fahrrads liegen im Jahr 1817 als der badische Großherzog Karl Freiherr von Dreis auf die Idee kam, ein Gefährt zu bauen, das den Menschen das Gehen erleichtert. Pedale hatte das erste Fahrrad allerdings noch nicht, vielmehr musste man sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Das Fahrrad, wie wir es kennen, entstand erst Ende des 19. Jahrhunderts. Fast zeitgleich, ab Mitte der 1890er Jahre, wurde auch schon der Radsport bekannt.

Das Rad für Rennen wurde speziell für den Wettkampf im Radrennen oder für das race beim Triathlon entwickelt. Da es auch beim Radrennen in erster Linie auf die Geschwindigkeit ankommt, denn nur wer am schnellsten im Ziel ist gewinnt das race, hat man das Stadtrad ganz einfach zum schnellen Sportgerät umfunktioniert; es wurde leichter, aerodynamischer, reduzierter, robuster und schließlich schneller. Wie das im Detail aussieht, erfahren Sie im nächsten Schritt.

2. Eigenschaften des Rennrads

2.1. Leichtes Material

Klassischerweise besteht der Rahmen eines Fahrrads aus Stahl, welches edel aussieht, leicht federt aber recht schwer ist. Immer mehr Hersteller greifen mittlerweile auf Aluminium zurück, das leichter ist, angeblich nicht so schnell rostet aber sehr steif ist und nicht federt. Weniger häufig werden Carbon und Titan verwendet. Während Carbon besonders gut formbar und individuell einsetzbar ist, zeichnet sich Titan durch eine gute Haltbarkeit aber auch einen hohen Preis aus.

Die Materialien Stahl und Aluminium finden sich bei allen gängigen Fahrradtypen. Immer häufiger wird jedoch beim Rennrad Carbon eingesetzt, da sich so auch andere Rahmenformen bauen lassen, die noch fließender und geschmeidiger sind. Ein Rennrad Carbon hat allerdings auch seinen Preis und findet sich nicht in der Rennrad Anfänger Kategorie.

2.2. Ausgeprägtes Schaltsystem

Single Speed Rennrad von Leader

Ein Single-Speeder hat nur einen verfügbaren Gang.

Alle Rennrad Schaltungen entsprechen den Kettenschaltungen, die aus verschiedenen Ritzeln bestehen, in welche die Fahrradkette greift. Neben den Single-Speed Modellen, die über ausschließlich eine Schaltung verfügen, verteilt sich der Markt von Rennrad Schaltungen auf drei Marken: Compagnalo aus Italien, Shimano aus Japan und Scram aus den USA. Die Unterschiede zeigen sich bei der Anbringung der Schaltknöpfe sowie im Schaltverhalten.

Grundsätzlich sagt man in Fachkreisen, dass eine Shimano Schaltung sanft, schnell und präzise funktioniert, beim Rückschalten aber nicht mehr als zwei Gänge auf einmal geschaltet werden können. Die neuen Scram Schaltungen fürs Bike sind klar definiert aber auch recht ruppig, sodass hier mehr Kraft erforderlich ist. Die Campagnolo Schaltung funktioniert ähnlich wie die von Shimano, kann aber auch mehrere Gänge gleichzeitig überspringen.

2.3. Flache Sitzposition

Rennrad Da Vinci mit 14 Gängen

Rennrad Da Vinci mit 14 Gängen; die Schaltung am Hinterrad verfügt über mehrere Ritzen.

Anders als beim Damenrad, Kinderrad oder Citybike liegt beim Rennfahrrad ebenso wie beim Mountainbike der Rennrad Sattel höher als der Rennrad Lenker. Die Sitzposition auf dem Bike ist somit weniger aufrecht und man liegt nach vorne gestreckt. Indem der Körperrumpf auf ähnlicher Höhe mit Kopf und Schultern liegt, verringert sich die dem Wind ausgesetzte Oberfläche. Der Windwiderstand nimmt ab und man kann noch schneller fahren.

Für die eigene Gesundheit ist es wichtig, auf einem Rennfahrrad den Rücken möglichst gerade nach vorne zu strecken und nicht zu buckeln. Diese Position auf dem Rennrad Sattel erfordert allerdings auch eine gute Fitness der Bauch- und Rückenmuskulatur.

2.4. Weniger Einzelteile

Das Rennrad ist kein Nutzrad im klassischen Sinne. Aus diesem Grund konnte in Hinblick auf eine verfeinerte und reduzierte Bauweise auch auf einige zusätzliche Schnörkel und Komforteigenschaften verzichtet werden. Weder Gepäckträger noch Schutzbleche können somit an einem Rennrad montiert werden, da die entsprechenden Halterungen fehlen. Ebenso wenig verfügen die Räder über einen Dynamo und Beleuchtung. Wenn Sie nachts unterwegs sein möchten, benötigen Sie also Einzelleuchten, die sich am hinteren Rahmen und vorne am Lenker befestigen lassen.

Auch Rennräder sind in der Regel weiterhin mit Reflektoren versehen. Außerdem können sie davon ausgehen, dass mindestens eine Flaschenhalterung am Rahmen montiert ist. Manche Rennraeder besitzen zusätzlich eine Klingel oder einen Fahrradständer.

2.5. Kurzer Rennrad Lenker

Der Rennrad Lenker wird gemeinhin auch als Bügellenker bezeichnet. Dies geht auf seine flache und schmale Formung zurück, die abzüglich 2 bis 4 Zentimetern der Schulterbreite des Fahrers entspricht. Seine nach unten abknickenden Griffe erlauben gleich mehrere Haltepositionen.

2.6. Schmale Felgen und Rennrad Reifen

Profis testen meist als erstes, ob die Laufräder Rennrad tauglich sind, damit das Fahrrad beim Rennen fahren auch auf dem Boden den geringstmöglichen Widerstand hat. Dafür sind Rennrad Reifen besonders schmal zwischen 22 bis 25 mm, ebenso wie die zugehörigen Felgen. Gerade auf unebenen Strecken kann dies schon mal zum Problem werden, deswegen sollten Rennraeder ausschließlich als Fitnessbike zum schnellen Fahren auf ebenen Flächen genutzt werden. Pluspunkt ist allerdings, dass die dünnen Reifen auch weniger anfällig für Schnitte oder andere Beschädigungen sind.

2.7. Bremssystem

Rennräder verfügen grundsätzlich über mechanische Felgenbremsen anstatt der sonst auch üblichen Hydraulik- oder Scheibenbremssysteme. Grund hierfür ist die Optimierung für Rennrad Rennen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Bremssysteme haben wir in unserem Rennrad Test 2016 gesondert festgehalten.

2.7.1. Hydraulikbremsen
  • fein dosiertes Bremsen
  • geringe Verzögerung zwischen Bremsen und Bremswirkung
  • wenig anfällig für Schmutz
  • seltene Reinigung
  • komplizierte Montage
  • gelegentlicher Ölwechsel ist aufwendig
  • recht teuer
2.7.2. Scheibenbremse
  • sehr hochwertig
  • funktioniert auch bei Nässe gut
  • erfordert wenig Kraft der Hände
  • für dicke Reifen geeignet
  • recht teuer
  • wird schnell heiß mit verringerter Bremskraft
  • müssen „eingebremst“ werden
  • ungeeignet bei langen Abfahrten
2.7.3. Mechanische Felgenbremse
  • sehr leicht
  • recht billig
  • starke bis sehr starke Bremskraft beim V-Modell
  • einfache Montage
  • verringerte Bremskraft bei Nässe
  • nachlässige Montage kann den Reifen beschädigen
  • anfällig für Schmutz

Während also die Hydraulikbremsen für ein auf Leichtigkeit und Schnelligkeit getrimmtes Fahrrad zu schwer sind, überhitzen die Scheibenbremsen schnell bei längeren Abfahrten oder zu großer Belastung. Insofern sind sie weniger für den Radrennsport geeignet. Hingegen sind die mechanischen Felgenbremsen sehr leicht, verfügen über eine starke und plötzliche Bremswirkung. Bei Nässe sollte man jedoch aufpassen, da die Bremskraft spürbar nachlässt.

2.8. Hoher Reifendruck

Die dünnen Rennrad Reifen benötigen einen Luftdruck zwischen 5 bis 10 bar, je nachdem wie dick der Reifen und wie schwer oder leicht der Fahrer ist. Dieser Wert ist im Vergleich zu einem einfachen Citybike oder Tourenrad und einem Mountainbike bzw. Dirt Bike recht hoch, die jeweils nur zwischen 2 bis 5 bar benötigen.

Übrigens gilt, je dünner der Reifen, desto höher der Reifendruck in bar. Ein 18mm Reifen sollte ca. 9 bar im Vorderrad haben, ein Reifen von 25mm ca. 6 bar. Im Hinterreifen sollten immer bis zu 0,5 mehr bar als im Vorderreifen sein. Zur Berechnung des benötigten Bar-Wertes nach Fahrergewicht gibt es eine einfache Faustformel: Einfach das eigene Körpergewicht in kg durch den Faktor 10 teilen.

Rennrad Vergleich

3. Die wichtigsten Kaufkriterien für Rennräder

Nachdem im Rennrad Test nunmehr die Besonderheiten der Test Rennraeder aufgezeigt wurden, stellt sich die Frage, auf welche Kriterien man achten sollte, wenn man nicht nur ein Fahrrad kaufen, sondern ein Rennrad kaufen möchte. Als Profi lässt sich die Anzahl der Kaufkriterien wohl ins Unendliche steigern, wir möchten Ihnen jedoch zum einfachen Rennrad Vergleich vorerst die wichtigsten Kriterien als kurze Kaufberatung zusammenfassen. Diese finden Sie in der folgenden Tabelle.

3.1. Material Rahmen

Lenker Rennrad Viking Vuelta Sti

Schmaler Rennrad Lenker mit nach unten gebogenen Griffen von Viking.

Ein günstiges Rennrad werden Sie im Rennrad Vergleich in den meisten Fällen aus Stahl oder Aluminium erwerben. Während Stahl leicht abfedert und vergleichsweise mehr Gewicht mitbringt, ist Aluminium sehr steif und leicht. Wer sein neues Fahrrad ausschließlich als Fitness Bike zum Rennrad Training nutz, der wird mit einem Rennrad Alu Rahmen sicher glücklich. All jenen, die auch mal gern durch die Stadt fahren, werden sich über den eher nachgiebigen Stahlrahmen freuen.

3.2. Gewicht

Ein bestes Rennrad ist in der Regel nicht schwerer als 11kg. Schließlich will man beim Rennrad Training nicht unnötig Gewicht mit sich ziehen müssen. Einige Modelle und Produkte wiegen jedoch auch ein paar Gramm mehr, bringen etwas mehr Stabilität mit sich und eignen sich somit insbesondere für Rennrad Anfänger.

Übrigens lassen sich Rennräder aufgrund ihre geringen Gewichts auch leicht die Treppen hochtragen und erfreuen sich auch deshalb bei Städtern großer Beliebtheit. Generell sollten Sie darauf achten, ein neues, bestes Rennrad stets in Sichtweite oder im Keller oder Hinterhof zu verwahren. Sie besitzen einen hohen Wert und sind bei Fahrraddieben deshalb besonders beliebt.

3.3. Rahmenhöhe

Bei der Rennrad Rahmenhöhe handelt es sich um ein entscheidendes Kriterium, das Einfluss auf die Effektivität des Fahrens, insbesondere aber auch auf die Gesundheit hat. Erst mit einer komfortablen und für den Körper passenden Sitzposition lässt es sich angenehm und ausdauernd ohne Schmerzen radeln.

Um die eigens passende Rennrad Rahmenhöhe zu ermitteln, finden Sie online Rennrad Rahmenrechner, die schnell und unkompliziert Ihre Rahmengröße ermitteln. Dazu müssen Sie vorab nur Ihre Schrittlänge beginnend bei der Fußsohle ohne Schuhe bis zum Schritt in Zentimetern messen.

Wenn es schnell gehen soll, finden Sie hier im Rennrad Test auch eine Vergleichstabelle, die sich an den durchschnittlichen Werten von Schrittlängen je Körpergröße orientiert.

Körpergröße Rennrad Rahmenhöhe
155 – 160 cm 47 – 49 cm
160 – 165 cm 49 – 51 cm
165 – 170 cm 51 – 53 cm
170 – 175 cm 53 – 55 cm
175 – 180 cm 55 – 57 cm
180 – 185 cm 57 – 60 cm
185 – 190 cm 57 – 60 cm
190 – 195 cm 62 – 64 cm
ab 195 cm ab 64 cm

Hinweis: Oft unterscheidet man zwischen einem Rennrad Herren und einem Rennrad Damen. Letztlich sollte aber das eigene Wohlempfinden und das Gefühl auf dem Fahrrad darüber entscheiden, ob man nun cube bikes, canyon bikes, focus bikes oder scott bikes bevzorzugt – ganz unabhängig von der Kennzeichnung Herren oder Damen Rennrad.

3.4. Rahmengröße in Zoll

Die Rennrad Rahmenhöhe und die Größe des Rennrad Rahmens werden oft verwechselt. Während die Rahmenhöhe jedoch für die Höhe des Fahrradrahmens steht, wird mit der Rahmengröße die Größe des Fahrradreifens in Zoll angegeben. Dieser Wert ist bei Rennrädern sehr übersichtlich, denn grundsätzlich haben sie eine Größe von 26 oder ein Rennrad 28 Zoll. Kinder benötigen ein Rennrad 24 Zoll.

Unterschiedliche Maßeinheiten der Rahmengröße

Leider ist der Vergleich der Rahmengröße je nach Marke und Produkt nicht immer einfach. Während sich häufig Angaben in Zoll finden, geben viele Hersteller die Größe nach dem französischen Wert C an. Demnach entspricht ein 28 Zoll Rennrad Reifen ungefähr 700 C.

3.5. Extra: Flip-Flop Nabe

Dieses besondere Extra einer Rennrad Nabenschaltung erhalten Sie ausschließlich bei den Single-Speedern, deren Kettenschaltung nur über einen verfügbaren Schaltgang verfügt. Die Flip-Flop Nabe hat auf jeder Seite genau einen Ritzel. Baut man das Laufrad aus und schließlich andersrum wieder rein, dann hat man je nach Ritzel entweder einen Freilauf oder Starrgang.

Der Freilauf macht es möglich, dass, obwohl das Fahrrad weiterrollt, die Pedale nicht mitdrehen. Ohne Freilauf würden wir beispielsweise bei Talfahrten beständig mittreten oder die Beine vom Fahrrad weg strecken müssen. Der Starrgang hat den Vorteil, dass man auch rückwärtsfahren kann. Im Radsport wird er allerdings nur zwecks Rennrad Training verwendet; er verpflichtet zu einer hohen Trittfrequenz und kontrolliertem gleichmäßigen Treten. Im Straßenrennen ist er aus Sicherheitsgründen verboten.

4. Marken

Für Test Rennräder stehen Ihnen viele Markenartikel und Rennrad Hersteller zur Verfügung. Eine Rennrad Empfehlung können wir Ihnen an dieser Stelle leider nicht geben, da selbst unter Profis die Meinungen über das beste Rennrad auseinander gehen. Da ist von Cube Bikes und Canyon Bikes die Rede, man schwärmt von Focus Bikes und Scott Bikes und andere schwören auf Ghost Bikes oder einfach ein KTM Fahrrad oder Diamant Fahrrad. Diese sowie weitere Rennrad Hersteller finden Sie im Folgenden aufgelistet. Ansonsten können Sie sich auch im MTB, dem Mountainbike Rennrad Magazin, über die verschiedenen Marken informieren.

  • Cannondale
  • Cube
  • Canyon
  • Ghost
  • KTM
  • Corratec
  • Focus
  • Scott
  • Diamant Fahrradwerke
  • Bulls
  • Merida
  • A:XUS
  • Orbea

5. Die richtige Pflege für Ihr Rennrad – Nutzungstipps

Fahrräder wie das Cube Rennrad oder ein Specialized Rennrad sind grundsätzlich lange haltbare Gefährten – sie müssen nur richtig gepflegt werden. Dies erfordert neben ein paar grundlegenden Kenntnissen auch einiges an Geschicklichkeit. Insbesondere ein Platten am Hinterreifen kann sich da schon mal als äußerst tückisch erweisen, wenn man anschließend Felgen, Reifen, Kette und Gangschaltung wieder richtig einbauen muss. Einige kleine Tipps, die wenig Zeit und Kenntnisse erfordern, möchten wir Ihnen im Rennrad Test mit auf den Weg geben:

  • nicht unnötig Nässe aussetzen, um Rost zu vermeiden
  • ab und zu die Bremsen und das Schaltwerk ölen, nicht jedoch die Felgen
  • Schaumbad fürs Fahrrad mit Fahrradreinigern
  • verschmutzte Ketten mit Fahrradreiniger und Wasser sauberschrubben
  • regelmäßig Ketten ölen
  • nicht hinfallen lassen

Weitere Tipps zur Pflege Ihres Fahrrads erhalten Sie in diesem Video am Beispiel eines Cross Rennrads. Wenn Sie als Rennrad Anfänger das Kettenblatt wechseln, die Bremsbeläge wechseln oder die Kassette wechseln wollen, dann wenden Sie sich am besten an einen Fachmann.

6. Rennrad Vergleich bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bisher schon einige Tests in der Kategorie Fahrrad durchgeführt: Elektrofahrräder, Trekkingräder und Mountainbikes sowie entsprechendes Fahrradzubehör wie Fahrradsättel, Fahrradkindersitze und Fahrradversicherungen. Einen Rennrad Test hat es bisher allerdings nicht gegeben und somit bleibt auch der zugehörige Rennrad Testsieger aus.

Viel Wissenswertes rund um das Fahrrad im Sportbereich und Rennrad Testsieger finden Sie auch in dem Mountainbike MTB Magazin. Auch wenn Sie Ihr Rennrad gebraucht von einem Bike Discount bevorzugen, weiteres Zubehör wie einen Fahrradhelm benötigen oder Fahrradteile und Rennrad Ersatzteile suchen, finden Sie in vielen Rennradmagazinen hilfreiche Anregungen.

7. Fragen und Antworten rund um das Rennrad

7.1. Wie berechne ich die Höhe eines Rennrads?

Unter der Rennradhöhe versteht man normalerweise die angegebene Höhe vom Rennrad Rahmen. Diese wird wiederum stets vom Rennrad Hersteller angegeben. Um nun zu ermitteln, welche Rennrad Rahmenhöhe man benötigt, misst man den Abstand zwischen Fußsohle und Schritt in cm. Diesen Wert können Sie anschließend in einen online verfügbaren Rennrad Rahmen Rechner eingeben.

7.2. Wie viel Bar braucht ein Rennrad Reifen?

Die dünnen Reifen der Rennraeder benötigen einen sehr hohen Reifendruck, der in der Maßeinheit bar angegeben wird. Hier gilt: Je dünner der Reifen, desto höher muss der Gesamtdruck sein. Achten Sie also auch darauf, die richtige Fahrradpumpe zu kaufen, denn nicht jede pumpt bis zu 11 bar. Der nötigte Reifendruck sollte aber auch auf das Fahrergewicht abgestimmt sein. Teilen Sie einfach Ihr Körpergewicht durch den Faktor 10 und Sie erhalten einen Richtwert für den benötigten bar-Wert.

7.3. Was ist schneller: Rennrad oder Crossrad?

Ein Crossrad ist traditionell ein Road Bike Rennrad, das darauf ausgerichtet wurde, wie ein Trek Rennrad auch Querfeldein, d.h. in rauerem Gelände unterwegs sein zu können. Mehrere Merkmale vom Road Bike Rennrad oder einfach Rennrad wurden diesbezüglich angepasst, die max. Geschwindigkeit hat darunter jedoch gelitten und in der Theorie sind Rennraeder schneller als ein Cross Rennrad bzw. Cyclocross.

In zwei Tabellen haben wir die Vor- und Nachteile im Rennrad Test zwischen beiden Typen zusammengefasst:

7.3.1. Rennrad
  • geringeres Gewicht
  • leichte Bauweise
  • höhere Geschwindigkeit
  • nur auf glatten Straßen
  • anfällig gegen Nässe und Glätte
7.3.2. Cyclocross
  • auch im Gelände einsetzbar
  • besser geschützt gegen Nässe und Glätte
  • schwerer
  • langsamere Geschwindigkeit

7.4. Wie viel Kalorien verbrenne ich beim Fahrradfahren?

Wie viele Kalorien das Fahren mit einem Bike verbraucht, hängt immer vom Fahrtempo und der gefahrenen Strecke ab. Hochrechnungen, die im Internet angeboten werden, beziehen zusätzlich das Körpergewicht, Alter und Geschlecht mit ein. Grundsätzlich gilt, dass Joggen effektiver ist als gemächliches Fahrradfahren. Wer allerdings mit dem Rennfahrrad unterwegs ist, wird auch hier einiges an Fett loswerden können.

Kommentare (2)
  1. Markus sagt:

    In dem Vergleich wird mehrmals von Rädern mit nur einem Gang gesprochen, welche Vorteile hat das?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Rennrad Vergleich.

      Ihre Frage bezieht sich auf die Single-Speed Fahrräder. Es handelt sich dabei um einen aktuellen Trend unter Fahrradliebhabern, auf den die Hersteller nach und nach reagiert haben. Der Vorteil dieser Fahrräder liegt in ihrer Reduziertheit. Durch die fehlende Gangschaltung sind sie noch leichter und praktischer zu transportieren. Außerdem gehen Gangschaltungen schnell mal kaputt, sodass man sich hier eine Reparatur erspart. Einige Eingangräder haben auch keine Bremsen und erfordern großes Geschick, was gerne als Herausforderung gesehen wird. Die Modelle in unserem Vergleich sind jedoch alle mit Bremsen ausgestattet, da sie sonst in Deutschland nicht zugelassen wären.

      Wenn Sie also neugierig auf neue Fahhradtypen sind und gerne etwas ausprobieren, dann ist ein Single-Speed durchaus eine gute Alternative. Wenn Sie aber eher auf der Suche nach einem Alltagsrad sind, dann bietet sich ein Modell mit Gangschaltung an.

      Wir hoffen, dies beantwortet Ihre Frage und wünschen Ihnen noch viel Spaß auf unserer Seite,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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Radsport Kinderfahrrad 20 Zoll Test

Ein Kinderfahrrad 20 Zoll ist das erste Zweirad, das der Nachwuchs nicht mehr nur als Spielgerät nutzt, sondern als echtes Fortbewegungsmittel. Mit …

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Radsport Kinderfahrradhelm Test

Fahrradhelme für Kinder sind im Straßenverkehr unverzichtbar und schützen bei Stürzen und Unfällen besonders vor lebensgefährlichen Verletzungen…

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Radsport Kinderfahrradsitz Test

Kinder lieben den Rausch der Geschwindigkeit – schon mit wenigen Monaten kann man sie im Kindersitz auf dem Rad mitnehmen und kleinere Touren bewä…

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Radsport Klapprad Test

Klappräder sind durch ihr geringes Packmaß einfach per Klappkonstruktion zusammenzufalten und in Bus und Bahn bequem zu transportieren ohne an …

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Radsport Lastenanhänger Test

Ein Lastenanhänger ist ein Anhänger für Fahrräder, in dem schwere Gegenstände transportiert werden können…

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Radsport Mountainbike Test

Mountainbiken ist ein riskanter Sport - Schutzkleidung sowie ein voll funktionstüchtiges Bike sind unverzichtbar…

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Radsport MTB-Helm Test

Ein MTB Helm, Abkürzung für Mountainbike Helm, ist ein Fahrradhelm, der speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbike Fahrern im Gelände …

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Radsport Rennrad-Reifen Test

Rennrad-Reifen haben beim Rennradfahren einen besonderen Stellenwert, da sie großen Einfluss auf das Fahrverhalten haben…

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Radsport Rennrad-Sattel Test

Rennräder sind im Trend: Sowohl im Ausdauersport als auch im urbanen Raum haben sich Rennräder durchgesetzt…

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Radsport Rennradhelm Test

Ein Rennradhelm ist leichter, windschnittiger und atmungsaktiver als gewöhnliche Fahrradhelme oder Mountainbike-Helme. Damit sind diese Helme ideal…

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Radsport Sattelstütze Test

Eine Sattelstütze sorgt für Stabilität beim Fahrradfahren. Sie federt Unebenheiten des Untergrunds, auf dem Sie fahren, ab und beruhigt so das …

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Radsport Singlespeed Bike Test

Singlespeed Bikes sind ein leichter und schneller Fahrradtyp, der ohne Gangschaltung auskommt. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich …

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Radsport Trekkingrad Test

Ein Trekkingrad, oder Tourenrad wie es auch genannt wird,  ist besonders für leichtes Gelände, wie Schotter oder Waldwege, sowie für längere …

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Radsport Trinkflasche Test

Trinkflaschen ermöglichen den einfachen Transport eigener Getränke in stilsicherer Form und sind dabei sehr lange verwendbar…

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