Mountainbike Test 2016

Die 6 besten Mountainbikes im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellHaibike Hai Attack RXCorratec MTB X VertBergsteiger MTX.280Serious Rockville BlackKS Cycling InsomniaCorratec X-Vert Halcon
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
07/2016
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Bewertung2,1gut
07/2016
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Bewertung2,2gut
07/2016
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Bewertung2,5gut
07/2016
Kundenwertung
1 Bewertungen
7 Bewertungen
64 Bewertungen
3 Bewertungen
9 Bewertungen
noch keine
geeignet fürAmateurAmateurEinsteigerEinsteigerEinsteigerFortgeschrittener
Laufradgröße in Zoll2627,528262626
erhältliche Rahmengrößen
  • 40 cm
  • 45 cm
  • 50 cm
  • 55 cm
  • 58 cm
  • 39 cm
  • 44 cm
  • 49 cm
  • 54 cm
  • 51 cm
  • 45 cm
  • 50 cm
  • 55 cm
  • 50 cm
  • 39 cm
  • 44 cm
  • 49 cm
Gewicht12,2 kg13,2 kgca. 16 kg13,9 kg17,9 kgca. 15
RahmenmaterialAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumStahlAluminium
Federgabel
Federweg
Der Federweg beschreibt den Weg des Laufrades zwischen belasteter und unbelasteter Stellung.
Kurzum: großer Federweg gleicht große Fahrbahnunebenheiten aus.
Rock Shox XC 30
100 mm
RST Aerial
100 mm
Bergsteiger
ca. 80 mm
Zoom
65 mm
Zoom
100 mm
RST CAPA T26
80 mm
SchaltungBei der Schaltgruppe gilt: Je teurer, desto ausdauernder & strapazierfähiger.
Zu den Einstiegsgruppen zählen Shimano Tourney, Altus & Acera. Fortgeschrittene & Amateure setzen schon auf Shimano Deore, SLX & XT.
30-Gang
Shimano XT
30-Gang
Shimano Deore
21-Gang
Shimano Altus
21-Gang
Shimano Tourney
21-Gang
SHIMANO Tourney
27-Gang
Shimano Acera/Alivio
BremsenInnovationen im MTB-Bereich kommen häufig aus dem Motorsport. So sind hydraulische Scheibenbremsen für Profis unverzichtbar.
Wer weniger rasante Abfahrten bewältigen möchte, kann auch auf mechanische Discs & Felgenbremsen (V-Brakes) zurückgreifen.
hydraulische Scheibenbremsen
Tektro HDC-300
hydraulische Scheibenbremsen
Tektro HDC-300
mechanische Scheibenbremsen
Zoom
V-Brakesmechanische Scheibenbremsen
JAK
hydraulische Scheibenbremsen
Tektro HDC-300
Vorteile
  • sehr hochwertige Ausstattung
  • gutes Gewicht
  • gute Verarbeitung
  • gute Ausstattung
  • Fully: vollgefedertes Fahrrad
  • gute Geländegängigkeit
  • Fully: vollgefedertes Fahrrad
  • gute Geländegängigkeit
  • gute Verarbeitung
  • gute Ausstattung
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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Mountainbike-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mountainbiken ist ein riskanter Sport – Schutzkleidung sowie ein voll funktionstüchtiges Bike sind unverzichtbar.
  • Das beste Mountainbike für Ihre Fahrgewohnheiten wählen Sie anhand von Rahmengröße, Federweg und Ausstattung.
  • Fahren Sie nicht über Ihren Fähigkeiten. Bike-Beherrschung und Fahrtechnik sind in stetiger Entwicklung. Tasten Sie sich im leichten Gelände an die Physik des Rades heran.

Mountainbike Downhill Alps

Wer der urbanen Schnelllebigkeit entfliehen und Freiheit neu entdecken will, der findet sein Glück im Mountainbike Sport. Rucksack gepackt und raus ins Grün, auf entlegene Pfade oder vielbefahrene Routen. Bevor Sie jedoch voller Tatendrang aufsitzen, sollten Sie sich Zeit für die Wahl Ihres persönlichen Mountainbike Testsiegers nehmen. Wer viel fährt und dem Material einiges abverlangt, sollte das Budget anpassen und auf Qualität setzen, um nicht von Pannen geplagt den Spaß am Fahren zu verlieren. In unserem Mountainbike Test 2016 stellen wir Ihnen einen Ratgeber zur Seite, mit dem Sie das beste Mountainbike für sich finden.

1. Die Mountainbike-Gattungen

Die Wurzeln des Mountainbikens

Amerikanische Bike-Legenden wie Gary Fisher, Charles Kelly & Joe Breeze zählen zu den Wagemutigen der ersten Stunde, die in den 1970ern mit ihren umgebauten Cruisern, auch Klunkers genannt, die Berge Kaliforniens herunterbretterten. Innerhalb von gut 40 Jahren hat sich das Mountainbike zu einem prestigeträchtigen Industriegiganten entwickelt, der weltweit Millionen von Menschen zusammenbringt und begeistert.

Heutzutage gibt es nicht mehr das Mountainbike. Verschiedene Ansprüche und Geländearten führen dazu, dass es Bikes für eine Vielzahl von Einsatzzwecken gibt. Dabei unterscheiden sich die Räder hinsichtlich des Federwegs, der Geometrie und Ausstattung. Unser Mountainbike Test verschafft einen Überblick zu den verschiedenen Kategorien.

Grundsätzlich differenziert man zwischen Hardtails und Fullys. Während erstere ausschließlich mit einer Federgabel an der Front ausgestattet sind, dämpfen letztere Stöße an Vorder- und Hinterrad. Das Hardtail hat dabei den Vorzug leichter, erschwinglicher und wartungsärmer zu sein. Demgegenüber lockt ein Fully mit höherem Komfort, besserem Grip und folglich mehr Kontrolle und Sicherheit in rauen Gefilden.

Hinsichtlich der Rahmenmaterialien scheiden sich die Geister. Liebhaber setzen auf die filigrane Verarbeitung und die natürliche Flexibilität von Stahl. Ganz überwiegend werden Mountainbike-Rahmen jedoch aus Aluminium gefertigt – so auch im Testfeld aus unserem Mountainbike Vergleich 2016. Dieser Werkstoff ist leicht, günstig und lässt sich industriell gut verarbeiten. Mittlerweile erschwinglich sind Rahmen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz Carbon. Dieses Material überzeugt mit hohen Steifigkeitswerten bei geringem Gewicht. Problematisch ist jedoch, dass Schäden dieses Werkstoffes nicht immer äußerlich erkennbar sind. Wo Aluminium nach einem Sturz eine Beule ziert, kann Carbon zunächst unbeschädigt anmuten. Doch im Inneren können Fasern gerissen sein und bei einer erneuten Belastungsspitze unvermittelt brechen.

Einsatz-zweck Laufrad-größe Ge-wicht Rahmen-material Sitz-position Feder-weg Schalt-ung Brems-scheiben
Marathon / Race / Cross Country 27,5″ – 29″ 8 – 10 kg Carbon gestreckt 80 – 110 mm 10-Gang 140 mm
Tour 26″ – 29″ 10 – 12 kg Aluminium / Carbon aufrecht 100 – 140 mm 10- bis 30-Gang 160 – 180 mm
Allmountain / Enduro 26″ – 29″ 12 – 14 kg Aluminium / Carbon aufrecht 140 – 160 mm 10- bis 20-Gang 180 mm
Freeride 26″ – 27,5″ 16 – 18 kg Aluminium / Carbon aufrecht 160 – 180 mm 9-Gang 200 mm
Downhill 26″ – 27,5″ 17 – 20 kg Aluminium / Carbon aufrecht 180 – 210 mm 7-Gang 200 mm

Unser Mountainbike Vergleich fokussiert MTB für Einsteiger und Bike-Enthusiasten aus den Bereichen Cross Country und Tour. Moderate Federwege und komfortable Geometrien kennzeichnen dieses Feld.

2. Kaufkriterien für ein Mountainbike: Darauf ist zu achten

Sie wollen gar nicht mehr absteigen? Hier finden Sie weitere Vergleiche rund um das Thema Radsport:

2.1 Die Sitzposition

2.1.1 Die Rahmenhöhe

Die Wahl der geeigneten Rahmengröße ist essentiell für Fahrspaß und Sicherheit.

Es kommt vor, dass die Entscheidung für eine bestimmte Größe nicht intuitiv gefällt werden kann. Auf zwei Rädern verschiedener Rahmenhöhe Probe gefahren, besticht weder das eine, noch das andere Modell auf Anhieb mit mehr Bequemlichkeit oder besserer Handhabung? Abhängig von Fahrstil und Präferenz gilt der Grundsatz:

  • bei grobem Gelände und verspieltem Fahrstil eher zur kleineren Rahmenhöhe,
  • bei tourenorientiertem und/oder Renn-Einsatz besser zum größeren Modell greifen.

Die Rahmenhöhe beschreibt den Abstand zwischen der Oberkante des Sattelrohrs (nicht der Sattelstange) und der Mitte des Tretlagers. Sie kann von Hersteller zu Hersteller variieren. Aussagekräftiger in der Praxis ist deshalb die Länge des Oberrohrs, da sie letztlich über die Sitzhaltung entscheidet und für Räder verschiedener Hersteller Vergleichbarkeit schafft.

Hinweis: Je länger der Rahmen, desto gestreckter die Sitzposition & umso mehr wird die Halswirbelsäule beim Heraufschauen belastet. Für mehr Kontrolle und Komfort sorgt eine aufrechtere Sitzhaltung.

Da sich die Höhe des Rahmens jedoch als maßgebende Größe eingebürgert hat, gibt Ihnen folgende Tabelle in unserem Mountainbike Test eine Richtlinie, welche Rahmenhöhe für Ihre Körpergröße empfehlenswert ist.

Körpergröße in Zentimeter Rahmenhöhe in Zoll | Zentimeter
155 – 165 cm 14 – 15 Zoll 35 – 38 cm
165 – 170 cm 15 – 16 Zoll 38 – 41 cm
170 – 175 cm 16 – 17 Zoll 41 – 43 cm
175 – 180 cm 17 – 18 Zoll 43 – 46 cm
180 – 185 cm 18 – 19 Zoll 46 – 48 cm
185 – 190 cm 19 – 21 Zoll 48 – 53 cm
190 – 195 cm 21 – 22 Zoll 53 – 56 cm
195 – 200 cm 22 – 23 Zoll 56 – 58 cm

Haben Sie ein Maßband zur Hand, können Sie alternativ auch Ihre Schrittlänge der Rahmengrößenbestimmung zu Grunde legen. Gemessen wird diese vom Boden bis zum Schritt – dazu nehmen Sie am besten ein Buch zur Hand, das sie horizontal zwischen die Oberschenkel klemmen. Multiplizieren Sie die Schrittlänge (cm) mit dem Faktor 0,57 und Sie erhalten die Rahmengröße in Zentimetern.

2.1.2 Das Cockpit
Sixpack Menace Lenker Riser Bar Mountainbike Test

Stylish & komfortabel: Der Sixpack Menace Riser Bar in prächtigen Farben.

Die Sitzposition wird darüber hinaus entscheidend durch die Beschaffenheit von Lenker und Vorbau bestimmt.

Sind Sie auf Schnelligkeit und Langstrecke aus, ergibt sich die gestreckte Sitzposition aus einem geraden Lenker (sog. Flat Bar) in Verbindung mit einem langen Vorbau, der eine Neigung von 0° oder weniger aufweist.

Möchten Sie ausschweifende und verwinkelte Touren bei verminderter Belastung für Arme und Hände bewältigen, greifen Sie zu einem gekröpften Lenker (sog. Riser Bar) und kurzem Vorbau mit 10°-Neigung.

2.2 Die Laufradgröße

Die Bike-Industrie macht es dem Kunden mittlerweile nicht mehr leicht: Inzwischen hat der Mountainbiker hinsichtlich der Laufräder die Wahl zwischen 26″, 27,5″ und 29″. Unser Mountainbike Test eruiert die Vor- und Nachteile der Typen.

26″ 27,5″ 29″

sehr wendig

wendig

weniger wendig

beschleunigt sehr gut

beschleunigt gut

träge

nervös

laufruhig

sehr laufruhig

mäßiges Überrollverhalten

gutes Überrollverhalten

sehr gutes Überrollverhalten

geringes Gewicht

mittleres Gewicht

hohes Gewicht

sehr gutes Bremsverhalten

gutes Bremsverhalten

mäßiges Bremsverhalten

sehr torsionssteif

torsionssteif

weniger torsionssteif

mäßige Kurvenstabilität

gute Kurvenstabilität

sehr gute Kurvenstabilität

geringe Traktion

mittlere Traktion

hohe Traktion

Auf den Punkt gebracht:

  • 26″ eignen sich für Fahrer mit agilem Fahrstil und dem Hang zum Gewichtsparen
  • 27,5″ (auch 650B genannt) bilden den Kompromiss beider Welten – eine Erfindung der Industrie, die klassische 26″-Bikes ablösen könnte
  • 29″ sind bei Racern mittlerweile Standard, da sie im Uphill hervorragend klettern

2.3 Schaltung

Auch hinsichtlich des Antriebes ist die Vielfalt so groß wie nie. Große Konkurrenten in diesem Bereich sind der japanische Hersteller Shimano und die amerikanische Firma SRAM.

Die Wahl für den einen oder anderen Produzenten obliegt überwiegend dem eigenen Geschmack, denn rein technisch warten beide mit hoher Qualität, solider Performance und stetigen Innovationen auf. Ein Überblick zu den Gruppen in unserem Mountainbike Vergleich:

Zielgruppe Preisklasse der Einzelteile Shimano SRAM
Einsteiger ca. 5 – 15 EUR Tourney
ca. 7 – 25 EUR Altus X3
ca. 10 – 40 EUR Acera X4
Fortgeschrittener ca. 15 – 80 EUR Alivio X5
ca. 20 – 140 EUR Deore X7
Amateur ca. 20 – 230 EUR SLX X9
ca. 20 – 320 EUR XT X.0
Profi ca. 60 – 460 EUR XTR XX

Erst im hohen Preissegment zeigen sich markante Unterschiede. SRAM bietet eine Drehgriffschaltung und mit den Gruppen X01 und XX1 eine 11-Gang-Schaltung für Enduristen an; Shimano möchte den MTB Markt mit der elektronischen Edel-Schaltgruppe XTR Di2 revolutionieren.

2.4 Bremsen

SRAM Guide Disc Brake Mountainbike

Hochwertiger Anker für MTB-Piloten: Die 4-Kolben Disc Brake SRAM Guide.

Zum unverzichtbaren Standard vor allem am Mountainbike sind mittlerweile hydraulische Scheibenbremsen avanciert. Ursprünglich für den Motorsport entwickelt, etablierten sie sich schnell im Gravity-Bereich auf Grund ihrer hervorragenden Bremsleistung und Zuverlässigkeit.

Während bei einer mechanischen Scheibenbremse Bremshebel und Bremssattel über einen Bowdenzug miteinander verbunden sind, dient bei hydraulischen Stoppern eine Bremsflüssigkeit zur Kraftübertragung zwischen Geber (Bremshebel) und Bremssattel (bestehend aus Bremskolben und -belägen).

Üblicherweise beherbergt ein Bremssattel zwei Kolben. In der Enduro- und Downhill-Sektion wird wegen stärkerer Gefälle jedoch mehr Bremskraft benötigt, weshalb spezielle Bremsen mit 4 und sogar 6 Kolben zu finden sind.

Auch die Größe der Bremsscheibe bemisst sich nach dem zu befahrenden Gelände. Hier gilt wieder: Je steiler, desto größer. Die Durchmesser reichen von 140 bis 203 mm.

  • hohe Bremskraft bei geringer Finger-/Handkraft
  • konstante Verzögerungsleistung auch bei Nässe
  • kein Verschleiß & Überhitzung an den Felgen
  • sichere Weiterfahrt trotz Schlag in der Felge möglich
  • teuer
  • höheres Gewicht
  • komplex & umständlicher zu reparieren
  • Geräuschentwicklung (Klingeln & Quietschen) möglich
  • ist bei Transport zu sichern, sonst verbiegt die Bremsscheibe

Mountainbikes unter 500 EUR sind häufig mit mechanischen Scheibenbremsen ausgestattet. Felgenbremsen sind an MTBs nicht mehr zeitgemäß und deshalb nicht an den Rädern in unserem Mountainbike Test verbaut.

2.5 Mountainbike gebraucht kaufen

Für jeden Gebrauchtkauf empfiehlt es sich stets, den Artikel persönlich und ggf. in Begleitung einer Fachperson in Augenschein zu nehmen und zu testen. Wichtig sind neben einem guten optischen Zustand von Rahmen und Anbauteilen

  • funktionierende Bremsen mit ausreichend Bremsbelag,
  • ein geräuscharm, sauber und leichtgängig schaltender Antrieb sowie
  • Laufräder ohne Höhen- und Seitenschlag.

Bei einem Fully sollten Sie darüber hinaus prüfen, ob die Lager der Dämpfung Spiel haben oder stark verdreckt sind. Die Standrohre der Federgabel müssen bei einem Hardtail wie auch beim Fully frei von Kratzern sein. Die Gabel sollte geräuschlos ein- und ausfedern. Reifen unterliegen zwar dem Verschleiß, doch auch hier freut man sich zu sehen, wenn die Stollen noch eine ordentliche Profilhöhe aufweisen.

Vertrauenswürdige Verkäufer und einen hervorzuhebenden Käuferschutz finden Sie beispielsweise im Bikemarkt oder unter bikesale.de. Auf diesen Portalen kann auch guten Gewissens ein Versand vereinbart werden, wenn eine ausführliche Artikelbeschreibung inklusive aussagekräftiger Detailfotos Aufschluss über den Zustand des Mountainbikes geben konnte.

Achtung: Kaufen Sie besser keine gebrauchten Carbon-Teile. Sollte Ihnen der Verkäufer versichern, dass keine Schäden vorliegen, so achten Sie auf Beschädigungen des Lackes – diese können auf schlummernde Materialschwächen hindeuten.

Downhill Mountainbike Test

3. Pflege und Reinigungstipps

Dr. Wack F100 Fahrradreiniger Mountainbike

Mehrfacher Testsieger mit hervorragender Reinigungsleistung: Dr. Wack F100 Fahrradreiniger.

Ausflüge ins Gelände stellen Mensch und Maschine auf eine harte Probe. Möchte man den Verschleiß minimieren und den optischen Zustand seines Bikes möglichst lange konservieren, dann greift man bestenfalls im Anschluss an jeden dreckigen Ausflug zu Gartenschlauch und Fahrradreiniger.

Pflege benötigen am Mountainbike vor allem Schaltung, Lager und Federungselemente.

  1. Einweichen: Das Bike zunächst mit einem Gartenschlauch absprühen, Fahrradreiniger auftragen und einige Minuten einwirken lassen.
  2. Antrieb: Reinigen Sie Kette, Zahnkranz und Schaltrollen mit Fahrradreiniger, Bürste und Lappen. Anschließend etwas Fett in die Lager und Öl auf die Kette. Überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernen. Auch die Schaltzüge nicht vergessen und mit einem Lappen reinigen.
  3. Federung: Groben Schmutz abspülen, dann mit einem weichen Tuch über die Flächen der Standrohre und die Dichtungen gehen.

Nutzen Sie keinen Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger: Damit können Sie Lager und Dichtungen schädigen.

4. Rechtliche Rahmenbedingungen

Prinzipiell dürfen mit dem Mountainbike Waldwege befahren werden (vgl. § 14 Abs. 1 S. 1 Bundeswaldgesetz). Die Bundesländer sind ermächtigt die Bundesrahmengesetzgebung zu konkretisieren. So hat das Land Baden-Württemberg mit der sogenannten 2-Meter-Regel ein Fahrverbot für Mountainbiker auf Waldwegen unter 2 Metern Breite normiert.

Erkundigen Sie sich bei der Routenplanung nach den jeweiligen Bestimmungen. Auch im Ausland, beispielsweise im alpinen Ödland Salzburgs, sind Strecken nicht für Radfahrer freigegeben.

5. Mountainbikes im Test

Die Stiftung Warentest hat seit Ausgabe test 05/2001 keinen Mountainbike Testsieger gekürt. Damals hatte ein Simplon Laser mit der Testnote 1,7 (gut) die Nase vorn. Viele Räder versagten im Mountainbike Vergleich wegen Materialermüdungen.

Außerhalb von Stiftung Warentest und unserem Mountainbike Vergleich bieten zahlreiche Heftformate, darunter beispielsweise das MountainBIKE, das BIKE sowie das World of MTB Magazin, umfangreiche Tests mit Fahreindrücken und Prüfstandergebnissen.

6. Populäre Hersteller und Marken

  • Alutech
  • Banshee
  • Bergamont
  • Bianchi
  • Bionicon
  • Black Market Blk Mrkt
  • BMC
  • BMW
  • Bulls
  • Cannondale
  • Canyon
  • Carver
  • Centurion
  • Checker Pig
  • Cheetah
  • Commencal
  • Conway
  • Corratec
  • Cove
  • Cube
  • Dartmoor
  • Devinci
  • Drössiger
  • Dynamics
  • Evil
  • Felt
  • Focus
  • Fuji
  • Gary Fisher
  • Ghost
  • Giant
  • Grossman
  • GT
  • Haibike
  • Hercules
  • Hot Chili
  • Identiti
  • Intense
  • Iron Horse
  • Kellys
  • Kettler
  • Knolly
  • Kona
  • Kraftstoff
  • KTM
  • Lakes
  • Lapierre
  • Last
  • Leaf Cycles
  • Liteville
  • Look
  • Marin
  • Merida
  • Mondraker
  • Mongoose
  • Morewood
  • Müsing
  • Nicolai
  • Niner
  • Norco
  • Nukeproof
  • On One
  • Orange
  • Orbea
  • Pivot
  • Poison
  • Propain
  • Pyga
  • Radon
  • Ragley
  • Raleigh
  • Red Bull
  • Ridley
  • Ritchey
  • Rocky Mountain
  • Rose
  • Rotwild
  • Salsa
  • Santa Cruz
  • Scott
  • Simplon
  • Solid Bikes
  • Specialized
  • Stevens
  • Storck
  • Surly
  • Transition
  • Trek
  • Turner
  • UMF
  • Univega
  • Votec
  • Wheeler
  • Wilier
  • YT Industries
  • Yeti
  • Zonenschein

7. Fragen und Antworten zum Mountainbike

7.1 Welche Mountainbike Arten gibt es noch?

Fatbike Kona WO Mountainbike

Fatbikes eignen sich auf Grund ihrer großen Reifenauflagefläche perfekt für Untergründe, in denen man sonst leicht versinkt.

Neben XC/CC (Cross Country), Marathon, Race, Tour, Allmountain, Enduro und den Gravity Disziplinen Freeride und Downhill gibt es auch noch verwandte Arten wie Dirt Jump, Dual Slalom, 4X/Four Cross, Slopestyle und Trial.

Der neueste Clou sind Fatbikes – für leichten Untergrund wie Sand und Schnee.

7.2 Wo bekomme ich Tipps zu Werkstatt und Reparatur?

Nützliche Tipps und Ratgeber zu Montage und Reparatur finden Sie nicht nur in verstaubten Büchern, sondern auf zahlreichen Websites und in vielen YouTube-Tutorials.

Sollten Sie mit dem Rad unterwegs sein und keine Internetverbindung haben, kann Ihnen jedoch die MountainBIKE Werkstatt App (für iOS) behilflich sein. Mit zahlreichen Bilderläuterungen kann sie sowohl Laien als auch Fortgeschrittene an die Schrauber-Hand nehmen. Sie taugt nicht nur für Reparaturen, sondern auch für Tuning und Einstellung. Dabei gibt sie Schwierigkeitsgrade an und listet das für den jeweiligen Workshop benötigte Werkzeug auf.

7.3 Was mache ich bei einer Panne unterwegs?

Crank Brothers Multi-Tool 17 Mountainbike

Mit dem richtigen Tool – hier in edler Variante von Crank Brothers – sind Sie für alle Eventualitäten gewappnet.

Im besten Fall haben Sie Flickzeug oder einen Ersatzschlauch sowie ein Multi-Tool zur Hand.

Sollte dem nicht so sein, schafft die Schwalbe Schlauchautomaten App (für iOS und Android) Abhilfe. Die Navigationsfunktion der App führt den Pannen-Biker zu einem der mehr als 1.000 europäischen Schlauchautomaten von Schwalbe, wo man unabhängig von Öffnungszeiten 24/7 einen Ersatzschlauch erwerben kann. Zudem weiß die App mit Montage-Tipps und Händler-Adressen auszuhelfen.

7.4 Wie kann ich meine Mountainbike Fahrtechnik verbessern?

Für unterwegs eignet sich die Besser Biken App (für iOS) perfekt zum Üben auf dem Trail. In 60 Minuten werden Basis- und Fortgeschrittenen-Techniken erklärt, die mehr Flow in die Abfahrt bringen und am Ende der eigenen Sicherheit dienen.

Wer das Ganze lieber auf dem heimischen Flatscreen genießen möchte, greift zu den zwei Teilen der Besser Biken DVD-Serie mit Guido Tschugg, Stefan Hermann und Florence Scheibli.

Bevor Sie sich alleine ins Gebirge wagen, ist jedoch immer eine geführte Tour durch das Hochland zu empfehlen. Meist haben die Anbieter auch Fahrtechnik-Seminare im Repertoire, die es sich lohnt in Anspruch zu nehmen.

7.5 Was benötige ich für eine Mountainbike Tour?

Deuter Trans Alpine Pro 28 Mountainbike Rucksack

Der preisgekrönte Allrounder für den Alpencross: Deuter Trans Alpine Pro 28.

Je nach Umfang der Tour sollten Sie sich natürlich unterschiedlich intensiv vorbereiten. Sich Herausforderungen zu stellen ist das Eine, sich zu überschätzen das Andere. Zunächst bestimmt also Ihr Trainingszustand Länge und Schwierigkeitsgrad der Route. Unser Mountainbike Test verrät, worauf es darüber hinaus noch ankommt.

Empfehlenswert für große und kleine Ausflüge – neben einem tauglichen Mountainbike – ist folgendes Equipment:

 

Sollten Sie zufällig auf unseren Mountainbike Vergleich gestoßen und noch nicht von diesem Sport mitgerissen sein, empfehlen wir Ihnen folgendes Video zum Thema Bike-Bergsteigen in der Region Salzburg.

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Fahrradwerkzeug Sets sind Multitools, die die wichtigsten Werkzeuge zur kurzfristigen Reparatur des Fahrrads in sich vereinen…

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Radsport Faltschloss Test

Um ihr Fahrrad zu schützen, können Sie neben z.B. Ketten-, Kabel- oder Bügelschlössern auch Faltschlösser benutzen. Faltschlösser zählen neben …

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Radsport Gepäckträgertasche Test

Eine Gepäckträgertasche ist eine Fahrradtasche, die viel Volumen (etwa 20 Liter) bietet, den Inhalt vor Wasser schützen kann und die leicht und …

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Radsport Hollandrad Test

Das Hollandrad ist ein klassisches Citybike. Merkmale sind die aufrechte Sitzposition, der Gepäckträger (vorn oder hinten), der Vollkettenschutz und…

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Radsport Hundeanhänger Test

Ein Hundeanhänger wird am Fahrrad befestigt und zum Transport Ihres Hundes verwendet. Auch verletzte oder ältere Tiere können Sie so bei Ausflügen…

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Radsport 26-Zoll-Jugendfahrrad Test

Bei einem 24 oder 26 Zoll Fahrrad spricht man eigentlich nicht mehr von einem Kinderfahrrad, sondern von einem Jugendfahrrad. Kinder oder Jugendliche…

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Radsport Kettenschloss Test

Ein Kettenschloss vereint die Mobilität eines Kabelschlosses mit der Sicherheit eines Bügelschlosses. Mit diesem Schloss können Sie Ihr Fahrrad …

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Radsport 18 Zoll Kinderfahrrad Test

Bis zu einer Größe von 18 Zoll werden Kinderfahrräder noch als "Spielzeug" gewertet und sind für die Nutzung im Straßenverkehr nicht geeignet. …

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Radsport Kinderfahrrad 20 Zoll Test

Ein Kinderfahrrad 20 Zoll ist das erste Zweirad, das der Nachwuchs nicht mehr nur als Spielgerät nutzt, sondern als echtes Fortbewegungsmittel. Mit …

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Radsport Kinderfahrradhelm Test

Fahrradhelme für Kinder sind im Straßenverkehr unverzichtbar und schützen bei Stürzen und Unfällen besonders vor lebensgefährlichen Verletzungen…

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Radsport Kinderfahrradsitz Test

Kinder lieben den Rausch der Geschwindigkeit – schon mit wenigen Monaten kann man sie im Kindersitz auf dem Rad mitnehmen und kleinere Touren bewä…

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Radsport Klapprad Test

Klappräder sind durch ihr geringes Packmaß einfach per Klappkonstruktion zusammenzufalten und in Bus und Bahn bequem zu transportieren ohne an …

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Radsport Lastenanhänger Test

Ein Lastenanhänger ist ein Anhänger für Fahrräder, in dem schwere Gegenstände transportiert werden können…

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Radsport MTB-Helm Test

Ein MTB Helm, Abkürzung für Mountainbike Helm, ist ein Fahrradhelm, der speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbike Fahrern im Gelände …

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Radsport Rennrad-Reifen Test

Rennrad-Reifen haben beim Rennradfahren einen besonderen Stellenwert, da sie großen Einfluss auf das Fahrverhalten haben…

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Radsport Rennrad-Sattel Test

Rennräder sind im Trend: Sowohl im Ausdauersport als auch im urbanen Raum haben sich Rennräder durchgesetzt…

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Radsport Rennrad Test

Mit einem Rennrad lassen sich auf glatten Fahrbahnen hohe Geschwindigkeiten erreichen. Zu diesem Zweck hat man das einfache Fahrrad leichter, …

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Radsport Rennradhelm Test

Ein Rennradhelm ist leichter, windschnittiger und atmungsaktiver als gewöhnliche Fahrradhelme oder Mountainbike-Helme. Damit sind diese Helme ideal…

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Radsport Sattelstütze Test

Eine Sattelstütze sorgt für Stabilität beim Fahrradfahren. Sie federt Unebenheiten des Untergrunds, auf dem Sie fahren, ab und beruhigt so das …

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Radsport Singlespeed Bike Test

Singlespeed Bikes sind ein leichter und schneller Fahrradtyp, der ohne Gangschaltung auskommt. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich …

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Radsport Trekkingrad Test

Ein Trekkingrad, oder Tourenrad wie es auch genannt wird,  ist besonders für leichtes Gelände, wie Schotter oder Waldwege, sowie für längere …

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Radsport Trinkflasche Test

Trinkflaschen ermöglichen den einfachen Transport eigener Getränke in stilsicherer Form und sind dabei sehr lange verwendbar…

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