Das Wichtigste in Kürze
  • Mountainbiken ist ein riskanter Sport – Schutzkleidung sowie ein voll funktionstüchtiges Bike sind unverzichtbar.
  • Das beste Mountainbike für Ihre Fahrgewohnheiten wählen Sie anhand von Rahmengröße, Federweg und Ausstattung.
  • Fahren Sie nicht über Ihren Fähigkeiten. Bike-Beherrschung und Fahrtechnik sind in stetiger Entwicklung. Tasten Sie sich im leichten Gelände an die Physik des Rades heran.

Mountainbike Downhill Alps

Wer der urbanen Schnelllebigkeit entfliehen und Freiheit neu entdecken will, der findet sein Glück im Mountainbike Sport. Rucksack gepackt und raus ins Grün, auf entlegene Pfade oder vielbefahrene Routen. Bevor Sie jedoch voller Tatendrang aufsitzen, sollten Sie sich Zeit für die Wahl Ihres persönlichen Mountainbike-Testsiegers nehmen. Wer viel fährt und dem Material einiges abverlangt, sollte das Budget anpassen und auf Qualität setzen, um nicht von Pannen geplagt den Spaß am Fahren zu verlieren. In unserem Mountainbike-Vergleich 2020 stellen wir Ihnen einen Ratgeber zur Seite, mit dem Sie das beste Mountainbike für sich finden.

1. Welche Mountainbike-Gattungen gibt es?

Die Wurzeln des Mountainbikens

Amerikanische Bike-Legenden wie Gary Fisher, Charles Kelly & Joe Breeze zählen zu den Wagemutigen der ersten Stunde, die in den 1970ern mit ihren umgebauten Cruisern, auch Klunkers genannt, die Berge Kaliforniens herunterbretterten. Innerhalb von gut 40 Jahren hat sich das Mountainbike zu einem prestigeträchtigen Industriegiganten entwickelt, der weltweit Millionen von Menschen zusammenbringt und begeistert.

Heutzutage gibt es nicht mehr das Mountainbike. Verschiedene Ansprüche und Geländearten führen dazu, dass es Bikes für eine Vielzahl von Einsatzzwecken gibt. Dabei unterscheiden sich die Räder hinsichtlich des Federwegs, der Geometrie und Ausstattung. Bevor Sie einen eigenen Mountainbike-Test machen, verschafft unsere Kaufberatung einen Überblick zu den verschiedenen Kategorien.

Grundsätzlich differenziert man zwischen Hardtails und Fullys. Während erstere ausschließlich mit einer Federgabel an der Front ausgestattet sind, dämpfen letztere Stöße an Vorder- und Hinterrad. Das Hardtail hat dabei den Vorzug leichter, erschwinglicher und wartungsärmer zu sein. Demgegenüber lockt ein Fully mit höherem Komfort, besserem Grip und folglich mehr Kontrolle und Sicherheit in rauen Gefilden.

Hinsichtlich der Rahmenmaterialien scheiden sich die Geister. Liebhaber setzen auf die filigrane Verarbeitung und die natürliche Flexibilität von Stahl. Ganz überwiegend werden Mountainbike-Rahmen jedoch aus Aluminium gefertigt – so auch im Testfeld aus unserem Mountainbike-Vergleich 2020. Dieser Werkstoff ist leicht, günstig und lässt sich industriell gut verarbeiten. Mittlerweile erschwinglich sind Rahmen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz Carbon. Dieses Material überzeugt mit hohen Steifigkeitswerten bei geringem Gewicht. Problematisch ist jedoch, dass Schäden dieses Werkstoffes nicht immer äußerlich erkennbar sind. Wo Aluminium nach einem Sturz eine Beule ziert, kann Carbon zunächst unbeschädigt anmuten. Doch im Inneren können Fasern gerissen sein und bei einer erneuten Belastungsspitze unvermittelt brechen.

Einsatz-zweck Laufrad-größe Ge-wicht Rahmen-material Sitz-position Feder-weg Schalt-ung Brems-scheiben
Marathon / Race / Cross Country 27,5″ – 29″ 8 – 10 kg Carbon gestreckt 80 – 110 mm 10-Gang 140 mm
Tour 26″ – 29″ 10 – 12 kg Aluminium / Carbon aufrecht 100 – 140 mm 10- bis 30-Gang 160 – 180 mm
Allmountain / Enduro 26″ – 29″ 12 – 14 kg Aluminium / Carbon aufrecht 140 – 160 mm 10- bis 20-Gang 180 mm
Freeride 26″ – 27,5″ 16 – 18 kg Aluminium / Carbon aufrecht 160 – 180 mm 9-Gang 200 mm
Downhill 26″ – 27,5″ 17 – 20 kg Aluminium / Carbon aufrecht 180 – 210 mm 7-Gang 200 mm

Unser Mountainbike Vergleich fokussiert MTB für Einsteiger und Bike-Enthusiasten aus den Bereichen Cross Country und Tour. Moderate Federwege und komfortable Geometrien kennzeichnen dieses Feld.

2. Worauf ist beim Mountainbike-Kauf zu achten?

Sie wollen gar nicht mehr absteigen? Hier finden Sie weitere Vergleiche rund um das Thema Radsport:

2.1 Die Sitzposition

2.1.1 Die Rahmenhöhe

Die Wahl der geeigneten Rahmengröße ist essentiell für Fahrspaß und Sicherheit.

Es kommt vor, dass die Entscheidung für eine bestimmte Größe nicht intuitiv gefällt werden kann. Auf zwei Rädern verschiedener Rahmenhöhe Probe gefahren, besticht weder das eine, noch das andere Modell auf Anhieb mit mehr Bequemlichkeit oder besserer Handhabung? Abhängig von Fahrstil und Präferenz gilt der Grundsatz:

  • bei grobem Gelände und verspieltem Fahrstil eher zur kleineren Rahmenhöhe,
  • bei tourenorientiertem und/oder Renn-Einsatz besser zum größeren Modell greifen.

Die Rahmenhöhe beschreibt den Abstand zwischen der Oberkante des Sattelrohrs (nicht der Sattelstange) und der Mitte des Tretlagers. Sie kann von Hersteller zu Hersteller variieren. Aussagekräftiger in der Praxis ist deshalb die Länge des Oberrohrs, da sie letztlich über die Sitzhaltung entscheidet und für Räder verschiedener Hersteller Vergleichbarkeit schafft.

Hinweis: Je länger der Rahmen, desto gestreckter die Sitzposition & umso mehr wird die Halswirbelsäule beim Heraufschauen belastet. Für mehr Kontrolle und Komfort sorgt eine aufrechtere Sitzhaltung.

Da sich die Höhe des Rahmens jedoch als maßgebende Größe eingebürgert hat, gibt Ihnen folgende Tabelle eine Richtlinie, welche Rahmenhöhe für Ihre Körpergröße empfehlenswert ist – ein wichtiges Kriterium, noch bevor Sie einen Test der besten Mountainbikes machen.

Körpergröße in Zentimeter Rahmenhöhe in Zoll | Zentimeter
155 – 165 cm 14 – 15 Zoll 35 – 38 cm
165 – 170 cm 15 – 16 Zoll 38 – 41 cm
170 – 175 cm 16 – 17 Zoll 41 – 43 cm
175 – 180 cm 17 – 18 Zoll 43 – 46 cm
180 – 185 cm 18 – 19 Zoll 46 – 48 cm
185 – 190 cm 19 – 21 Zoll 48 – 53 cm
190 – 195 cm 21 – 22 Zoll 53 – 56 cm
195 – 200 cm 22 – 23 Zoll 56 – 58 cm

Haben Sie ein Maßband zur Hand, können Sie alternativ auch Ihre Schrittlänge der Rahmengrößenbestimmung zu Grunde legen. Gemessen wird diese vom Boden bis zum Schritt – dazu nehmen Sie am besten ein Buch zur Hand, das sie horizontal zwischen die Oberschenkel klemmen. Multiplizieren Sie die Schrittlänge (cm) mit dem Faktor 0,57 und Sie erhalten die Rahmengröße in Zentimetern.

2.1.2 Das Cockpit
Sixpack Menace Lenker Riser Bar Mountainbike Test

Stylish & komfortabel: Der Sixpack Menace Riser Bar in prächtigen Farben.

Die Sitzposition wird darüber hinaus entscheidend durch die Beschaffenheit von Lenker und Vorbau bestimmt.

Sind Sie auf Schnelligkeit und Langstrecke aus, ergibt sich die gestreckte Sitzposition aus einem geraden Lenker (sog. Flat Bar) in Verbindung mit einem langen Vorbau, der eine Neigung von 0° oder weniger aufweist.

Möchten Sie ausschweifende und verwinkelte Touren bei verminderter Belastung für Arme und Hände bewältigen, greifen Sie zu einem gekröpften Lenker (sog. Riser Bar) und kurzem Vorbau mit 10°-Neigung.

2.2 Die Laufradgröße

Die Bike-Industrie macht es dem Kunden mittlerweile nicht mehr leicht: Inzwischen hat der Mountainbiker hinsichtlich der Laufräder die Wahl zwischen 26″, 27,5″ und 29″. Unser Mountainbike-Vergleich eruiert die Vor- und Nachteile der Typen.

26″ 27,5″ 29″

sehr wendig

wendig
x
weniger wendig

beschleunigt sehr gut

beschleunigt gut
x
träge
x
nervös

laufruhig

sehr laufruhig
x
mäßiges Überrollverhalten

gutes Überrollverhalten

sehr gutes Überrollverhalten

geringes Gewicht

mittleres Gewicht
x
hohes Gewicht

sehr gutes Bremsverhalten

gutes Bremsverhalten
x
mäßiges Bremsverhalten

sehr torsionssteif

torsionssteif
x
weniger torsionssteif
x
mäßige Kurvenstabilität

gute Kurvenstabilität

sehr gute Kurvenstabilität
x
geringe Traktion

mittlere Traktion

hohe Traktion

Auf den Punkt gebracht:

  • 26″ eignen sich für Fahrer mit agilem Fahrstil und dem Hang zum Gewichtsparen
  • 27,5″ (auch 650B genannt) bilden den Kompromiss beider Welten – eine Erfindung der Industrie, die klassische 26″-Bikes ablösen könnte
  • 29″ sind bei Racern mittlerweile Standard, da sie im Uphill hervorragend klettern

2.3 Schaltung

Auch hinsichtlich des Antriebes ist die Vielfalt so groß wie nie. Große Konkurrenten in diesem Bereich sind der japanische Hersteller Shimano und die amerikanische Firma SRAM.

Die Wahl für den einen oder anderen Produzenten obliegt überwiegend dem eigenen Geschmack, denn rein technisch warten beide mit hoher Qualität, solider Performance und stetigen Innovationen auf. Ein Überblick zu den Gruppen in unserem Mountainbike Vergleich:

Zielgruppe Preisklasse der Einzelteile Shimano SRAM
Einsteiger ca. 5 – 15 EUR Tourney
ca. 7 – 25 EUR Altus X3
ca. 10 – 40 EUR Acera X4
Fortgeschrittener ca. 15 – 80 EUR Alivio X5
ca. 20 – 140 EUR Deore X7
Amateur ca. 20 – 230 EUR SLX X9
ca. 20 – 320 EUR XT X.0
Profi ca. 60 – 460 EUR XTR XX

Erst im hohen Preissegment zeigen sich markante Unterschiede. SRAM bietet eine Drehgriffschaltung und mit den Gruppen X01 und XX1 eine 11-Gang-Schaltung für Enduristen an; Shimano möchte den MTB Markt mit der elektronischen Edel-Schaltgruppe XTR Di2 revolutionieren.

2.4 Bremsen

SRAM Guide Disc Brake Mountainbike

Hochwertiger Anker für MTB-Piloten: Die 4-Kolben Disc Brake SRAM Guide.

Zum unverzichtbaren Standard vor allem am Mountainbike sind mittlerweile hydraulische Scheibenbremsen avanciert. Ursprünglich für den Motorsport entwickelt, etablierten sie sich schnell im Gravity-Bereich auf Grund ihrer hervorragenden Bremsleistung und Zuverlässigkeit.

Während bei einer mechanischen Scheibenbremse Bremshebel und Bremssattel über einen Bowdenzug miteinander verbunden sind, dient bei hydraulischen Stoppern eine Bremsflüssigkeit zur Kraftübertragung zwischen Geber (Bremshebel) und Bremssattel (bestehend aus Bremskolben und -belägen).

Üblicherweise beherbergt ein Bremssattel zwei Kolben. In der Enduro- und Downhill-Sektion wird wegen stärkerer Gefälle jedoch mehr Bremskraft benötigt, weshalb spezielle Bremsen mit 4 und sogar 6 Kolben zu finden sind.

Auch die Größe der Bremsscheibe bemisst sich nach dem zu befahrenden Gelände. Hier gilt wieder: Je steiler, desto größer. Die Durchmesser reichen von 140 bis 203 mm.

    Vorteile
  • hohe Bremskraft bei geringer Finger-/Handkraft
  • konstante Verzögerungsleistung auch bei Nässe
  • kein Verschleiß & Überhitzung an den Felgen
  • sichere Weiterfahrt trotz Schlag in der Felge möglich
    Nachteile
  • teuer
  • höheres Gewicht
  • komplex & umständlicher zu reparieren
  • Geräuschentwicklung (Klingeln & Quietschen) möglich
  • ist bei Transport zu sichern, sonst verbiegt die Bremsscheibe

Mountainbikes unter 500 EUR sind häufig mit mechanischen Scheibenbremsen ausgestattet. Felgenbremsen sind an MTBs nicht mehr zeitgemäß und deshalb nicht an den Rädern in unserem Mountainbike-Vergleich verbaut.

2.5 Mountainbike kaufen, und zwar gebraucht

Für jeden Gebrauchtkauf empfiehlt es sich stets, den Artikel persönlich und ggf. in Begleitung einer Fachperson in Augenschein zu nehmen und letztlich einen Mountainbike-Test zu machen. Wichtig sind neben einem guten optischen Zustand von Rahmen und Anbauteilen

  • funktionierende Bremsen mit ausreichend Bremsbelag,
  • ein geräuscharm, sauber und leichtgängig schaltender Antrieb sowie
  • Laufräder ohne Höhen- und Seitenschlag.

Bei einem Fully sollten Sie darüber hinaus prüfen, ob die Lager der Dämpfung Spiel haben oder stark verdreckt sind. Die Standrohre der Federgabel müssen bei einem Hardtail wie auch beim Fully frei von Kratzern sein. Die Gabel sollte geräuschlos ein- und ausfedern. Reifen unterliegen zwar dem Verschleiß, doch auch hier freut man sich zu sehen, wenn die Stollen noch eine ordentliche Profilhöhe aufweisen.

Vertrauenswürdige Verkäufer und einen hervorzuhebenden Käuferschutz finden Sie beispielsweise im Bikemarkt oder unter bikesale.de. Auf diesen Portalen kann auch guten Gewissens ein Versand vereinbart werden, wenn eine ausführliche Artikelbeschreibung inklusive aussagekräftiger Detailfotos Aufschluss über den Zustand des Mountainbikes geben konnte.

Achtung: Kaufen Sie besser keine gebrauchten Carbon-Teile. Sollte Ihnen der Verkäufer versichern, dass keine Schäden vorliegen, so achten Sie auf Beschädigungen des Lackes – diese können auf schlummernde Materialschwächen hindeuten.

Downhill Mountainbike Test

3. Pflege und Reinigungstipps

Dr. Wack F100 Fahrradreiniger Mountainbike

Mehrfacher Testsieger mit hervorragender Reinigungsleistung: Dr. Wack F100 Fahrradreiniger.

Ausflüge ins Gelände stellen Mensch und Maschine auf eine harte Probe. Möchte man den Verschleiß minimieren und den optischen Zustand seines Bikes möglichst lange konservieren, dann greift man bestenfalls im Anschluss an jeden dreckigen Ausflug zu Gartenschlauch und Fahrradreiniger.

Pflege benötigen am Mountainbike vor allem Schaltung, Lager und Federungselemente.

  1. Einweichen: Das Bike zunächst mit einem Gartenschlauch absprühen, Fahrradreiniger auftragen und einige Minuten einwirken lassen.
  2. Antrieb: Reinigen Sie Kette, Zahnkranz und Schaltrollen mit Fahrradreiniger, Bürste und Lappen. Anschließend etwas Fett in die Lager und Öl auf die Kette. Überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernen. Auch die Schaltzüge nicht vergessen und mit einem Lappen reinigen.
  3. Federung: Groben Schmutz abspülen, dann mit einem weichen Tuch über die Flächen der Standrohre und die Dichtungen gehen.

Nutzen Sie keinen Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger: Damit können Sie Lager und Dichtungen schädigen.

4. Gibt es rechtliche Rahmenbedingungen für die Mountainbike-Nutzung?

Prinzipiell dürfen mit dem Mountainbike Waldwege befahren werden (vgl. § 14 Abs. 1 S. 1 Bundeswaldgesetz). Die Bundesländer sind ermächtigt die Bundesrahmengesetzgebung zu konkretisieren. So hat das Land Baden-Württemberg mit der sogenannten 2-Meter-Regel ein Fahrverbot für Mountainbiker auf Waldwegen unter 2 Metern Breite normiert.

Erkundigen Sie sich bei der Routenplanung nach den jeweiligen Bestimmungen. Auch im Ausland, beispielsweise im alpinen Ödland Salzburgs, sind Strecken nicht für Radfahrer freigegeben.

5. Mountainbikes im Test

Die Stiftung Warentest hat seit Ausgabe test 05/2001 keinen Mountainbike-Testsieger gekürt. Damals hatte ein Simplon Laser mit der Testnote 1,7 (gut) die Nase vorn. Viele Räder versagten im Mountainbike-Test wegen Materialermüdungen.

Außerhalb von Stiftung Warentest und unserem Mountainbike-Vergleich bieten zahlreiche Heftformate, darunter beispielsweise das MountainBIKE, das BIKE sowie das World of MTB Magazin, umfangreiche Tests mit Fahreindrücken und Prüfstandergebnissen.

6. Populäre Hersteller und Marken

  • Alutech
  • Banshee
  • Bergamont
  • Bianchi
  • Bionicon
  • Black Market Blk Mrkt
  • BMC
  • BMW
  • Bulls
  • Cannondale
  • Canyon
  • Carver
  • Centurion
  • Checker Pig
  • Cheetah
  • Commencal
  • Conway
  • Corratec
  • Cove
  • Cube
  • Dartmoor
  • Devinci
  • Drössiger
  • Dynamics
  • Evil
  • Felt
  • Focus
  • Fuji
  • Gary Fisher
  • Ghost
  • Giant
  • Grossman
  • GT
  • Haibike
  • Hercules
  • Hot Chili
  • Identiti
  • Intense
  • Iron Horse
  • Kellys
  • Kettler
  • Knolly
  • Kona
  • Kraftstoff
  • KTM
  • Lakes
  • Lapierre
  • Last
  • Leaf Cycles
  • Liteville
  • Look
  • Marin
  • Merida
  • Mondraker
  • Mongoose
  • Morewood
  • Müsing
  • Nicolai
  • Niner
  • Norco
  • Nukeproof
  • On One
  • Orange
  • Orbea
  • Pivot
  • Poison
  • Propain
  • Pyga
  • Radon
  • Ragley
  • Raleigh
  • Red Bull
  • Ridley
  • Ritchey
  • Rocky Mountain
  • Rose
  • Rotwild
  • Salsa
  • Santa Cruz
  • Scott
  • Simplon
  • Solid Bikes
  • Specialized
  • Stevens
  • Storck
  • Surly
  • Transition
  • Trek
  • Turner
  • UMF
  • Univega
  • Votec
  • Wheeler
  • Wilier
  • YT Industries
  • Yeti
  • Zonenschein

7. Fragen und Antworten zum Mountainbike

7.1 Welche Mountainbike Arten gibt es noch?

Fatbike Kona WO Mountainbike

Fatbikes eignen sich auf Grund ihrer großen Reifenauflagefläche perfekt für Untergründe, in denen man sonst leicht versinkt.

Neben XC/CC (Cross Country), Marathon, Race, Tour, Allmountain, Enduro und den Gravity Disziplinen Freeride und Downhill gibt es auch noch verwandte Arten wie Dirt Jump, Dual Slalom, 4X/Four Cross, Slopestyle und Trial.

Der neueste Clou sind Fatbikes – für leichten Untergrund wie Sand und Schnee.

7.2 Wo bekomme ich Tipps zu Werkstatt und Reparatur?

Nützliche Tipps und Ratgeber zu Montage und Reparatur finden Sie nicht nur in verstaubten Büchern, sondern auf zahlreichen Websites und in vielen YouTube-Tutorials.

7.3 Was mache ich bei einer Panne unterwegs?

Crank Brothers Multi-Tool 17 Mountainbike

Mit dem richtigen Tool – hier in edler Variante von Crank Brothers – sind Sie für alle Eventualitäten gewappnet.

Im besten Fall haben Sie Flickzeug oder einen Ersatzschlauch sowie ein Multi-Tool zur Hand.

Sollte dem nicht so sein, schafft die Schwalbe Schlauchautomaten App (für iOS und Android) Abhilfe. Die Navigationsfunktion der App führt den Pannen-Biker zu einem der mehr als 1.000 europäischen Schlauchautomaten von Schwalbe, wo man unabhängig von Öffnungszeiten 24/7 einen Ersatzschlauch erwerben kann. Zudem weiß die App mit Montage-Tipps und Händler-Adressen auszuhelfen.

7.4 Wie kann ich meine Mountainbike Fahrtechnik verbessern?

Für unterwegs eignet sich die Besser Biken App (für iOS) perfekt zum Üben auf dem Trail. In 60 Minuten werden Basis- und Fortgeschrittenen-Techniken erklärt, die mehr Flow in die Abfahrt bringen und am Ende der eigenen Sicherheit dienen.

Wer das Ganze lieber auf dem heimischen Flatscreen genießen möchte, greift zu den zwei Teilen der Besser Biken DVD-Serie mit Guido Tschugg, Stefan Hermann und Florence Scheibli.

Bevor Sie sich alleine ins Gebirge wagen, ist jedoch immer eine geführte Tour durch das Hochland zu empfehlen. Meist haben die Anbieter auch Fahrtechnik-Seminare im Repertoire, die es sich lohnt in Anspruch zu nehmen.

7.5 Was benötige ich für eine Mountainbike Tour?

Deuter Trans Alpine Pro 28 Mountainbike Rucksack

Der preisgekrönte Allrounder für den Alpencross: Deuter Trans Alpine Pro 28.

Je nach Umfang der Tour sollten Sie sich natürlich unterschiedlich intensiv vorbereiten. Sich Herausforderungen zu stellen ist das Eine, sich zu überschätzen das Andere. Zunächst bestimmt also Ihr Trainingszustand Länge und Schwierigkeitsgrad der Route. Unser Mountainbike-Vergleich verrät, worauf es darüber hinaus noch ankommt.

Empfehlenswert für große und kleine Ausflüge – neben einem tauglichen Mountainbike – ist folgendes Equipment:

Sollten Sie zufällig auf unseren Mountainbike-Vergleich gestoßen und noch nicht von diesem Sport mitgerissen sein, empfehlen wir Ihnen folgendes Video zum Thema Bike-Bergsteigen in der Region Salzburg.

Bildnachweise: dollarphotoclub.com/Oliver Weber, dollarphotoclub.com/kuznetsov_konsta (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)