Fahrradcomputer Test 2017

Die 5 besten Fahrradtachos & Velocomputer im Vergleich.

Garmin Edge 1000 Garmin Edge 1000
SIGMA BC 16. 16 STS SIGMA BC 16. 16 STS
VDO M2 WL VDO M2 WL
CicloSport CM 4.1 CicloSport CM 4.1
Profex  BIG Profex BIG
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Garmin Edge 1000 SIGMA BC 16. 16 STS VDO M2 WL CicloSport CM 4.1 Profex BIG
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,5 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
132 Bewertungen
14 Bewertungen
25 Bewertungen
43 Bewertungen
5 Bewertungen
Datenübertragung via WLAN, Blue­tooth Funk
digital
Funk
analog
Funk
analog
Kabel
Montage werk­zeuglos, ein­fach
O-Ringe
mit­ge­lie­ferte Hal­te­rung werk­zeuglos, ein­fach
Kabel­binder
werk­zeuglos, ein­fach
Kabel­binder
werk­zeuglos, ein­fach
Kabel­binder
Displaygröße | Lesbarkeit groß | sehr gut groß | sehr gut groß | sehr gut groß | gut groß | mittel
Bedienung ein­fach
Touch­sc­reen, 2 Tasten
ein­fach
1 Taste
ein­fach
2 Tasten
voll­au­to­ma­tisch
ohne Tasten
2 Pins rück­seitig
ein­fach
1 Taste
Wasserdicht
spritz­was­ser­ge­schützt

spritz­was­ser­ge­schützt

spritz­was­ser­ge­schützt
Anzahl der Funktionen 15 8 13 9 4
Basis-Funktionen
  • Geschwin­dig­keit
  • Herz­f­re­quenz
  • Strecke
  • Zeit
  • Tem­pe­ratur
  • Geschwin­dig­keit
  • Uhrzeit
  • Tem­pe­ratur
  • Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit
  • ver­mut­li­chen Ankunfts­zeit
  • Strecke
  • Geschwin­dig­keit
  • Strecke
  • Zeit
  • Geschwin­dig­keit
  • Strecke
  • Zeit
  • Geschwin­dig­keit
  • Strecke
  • Zeit
Vorteile
  • Farb­dis­play
  • lange Akku­lauf­zeit
  • kom­pa­tibel mit dem Smart­phone
  • viele Karten vor­in­stal­liert
  • GPS-fähig
  • intui­tive, sch­lichte Bedi­e­nung
  • ein­fache Instal­la­tion
  • intui­tive Bedi­e­nung
  • sehr große Anzeige
  • sehr guter Kunden-Sup­port
  • Zubehör leicht nach­zu­be­s­tellen
  • sch­lichtes, über­sicht­li­ches Dis­play ohne Tasten
  • leicht abzu­lesen
  • große Sym­bole
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4,7 /5 aus 53 Bewertungen

Fahrradcomputer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Selbst wer viel fährt, muss nicht viel investieren. Mit steigendem Preis erhöhen sich zwar Potential und Funktionsumfang der Geräte enorm, doch auch Bedienung und Menüführung werden komplexer.
  • Mehr als 15 Funktionen benötigt regelmäßig nur der interessierte Sportler zur Aufzeichnung und Analyse seines Trainings.
  • Montage und Einstellungen gelingen nicht nur dem Profi - wir haben die Anleitung in unserem Fahrradcomputer-Vergleich.

fahrradcomputer test

10 Vorteile des Radfahrens:
  • Sauerstoff tanken
  • Fettstoffwechsel ankurbeln
  • Kreislauf in Schwung bringen
  • Koordination verbessern
  • Muskeln aufbauen
  • Krebsrisiko senken
  • Rücken stärken
  • Glückshormone freisetzen
  • Immunabwehr rüsten
  • und dabei Gelenke schonen

Selten gehen bei einem Sportgerät Zweckmäßigkeit und Leidenschaft so sehr Hand in Hand wie beim Radfahren. Während man in einer halben Stunde etwa 10 km zurücklegt und dabei durchschnittlich 200 kcal verbraucht, stärkt man zugleich die Atemmuskulatur und bringt den Kreislauf in Schwung. Die Fahrradcomputer der neuen Generation bieten neben der zurückgelegten Strecke und der aktuellen Geschwindigkeitsanzeige zudem Informationen über die passierten Höhenmeter und errechnen sogar die Kraftstoffersparnis gegenüber der Fahrt mit dem Auto. Welches Modell Ihrem Bike am besten steht und wie viel Ausstattung überhaupt nötig ist, verraten wir Ihnen in unserem Fahrradcomputer-Vergleich 2017.

1. Allgemeine Informationen zu Fahrradcomputern

Fahrradcomputer sind gesetzlich nicht gefordert und gehören somit eher zur Luxusausstattung am Rad. Datenaffine Gelegenheitsradler finden an ihnen ebenso viel Gefallen wie Langstrecken-Statistiker. Das staubige Image der einst mechanisch arbeitenden Kilometerzähler und Wirbelstromtachometer haben sie längst abgelegt.

Zu den Standardfunktionen bei allen verglichenen Geräten gehören die aktuelle Geschwindigkeit, Tages- und Gesamtkilometer, Fahr- sowie Uhrzeit. Üblicherweise werden auch Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit ermittelt. In gängigen Fahrradcomputer-Tests stellt nur der minimalistische SIGMA BC 5.12 eine Ausnahme dar. Letztlich findet man das passende Modell und seinen persönlichen Fahrradcomputer Vergleichssieger anhand des eigenen Nutzungsverhaltens.

Funktionsweise

1.1 Die Nutzergruppen

1.1.1 Der Pendler
Fahrradcomputer Test Sigma BC 5.12

Puristisch und unkompliziert: Der günstige Sigma BC 5.12

Als Pendler (Englisch auch Commuter) fahren Sie regelmäßig Kurzstrecken, nutzen Ihr Fahrrad zweckorientiert als günstiges, flexibles und schnelles Verkehrsmittel. Sie nehmen möglicherweise auf einem Faltrad Platz - ganz nach dem Prinzip platzsparend, handlich und mobil. Die Investitionen in Ihren fahrbaren Untersatz möchten Sie möglichst gering halten, schließlich soll Sie der Drahtesel nicht teurer zu stehen kommen als der Unterhalt für einen Pkw. Dennoch achten Sie auf den empfohlenen jährlichen Service und vor allem die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen nach der StVZO.

Wenn überhaupt, dann kommt für Sie nur ein günstiger Tacho in Frage. Mit den auf das Wesentliche reduzierten Grundfunktionen geben Sie sich zufrieden - immerhin ist es nicht nur nützlich, sondern auch aufschlussreich zu wissen, wie schnell man morgens unterwegs ist und ob einem doch noch Zeit für eine kleine Erledigung bleibt. Ein robustes, selbsterklärendes Gerät mit bestenfalls nur einer Taste finden Sie schon ab 10 bis 15 EUR. Der schlichte SIGMA BC 5.12 kommt für Sie in Frage und erinnert Sie dank der Service-Intervall-Funktion nach einer gewissen Kilometerzahl sogar an die Inspektion Ihres Rades. Bei etwas mehr Interesse zu den Geschwindigkeits- und Streckenwerten greifen Sie zum großen Bruder SIGMA BC 12.12 aus unserem Fahrradcompute-Vergleich. Möchten Sie sich Zeit und Aufwand für Montage und Einstellung des Gerätes sparen, zahlen Sie im Schnitt weitere 8 EUR in der Fahrradwerkstatt.

1.1.2 Der Vielfahrer

Sie nutzen das Fahrrad nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern sitzen auch gerne in Ihrer Freizeit auf dem Bock für ausgiebige Touren und Radreisen? Dann gehören Sie zur Gruppe der leidenschaftlichen Vielfahrer mit gehobenen Ansprüchen. Nicht nur ein Bike nennen Sie Ihr Eigen, sondern pflegen zumindest ein hochwertiges, sportliches Erst- sowie ein solides, alltagstaugliches Zweitrad. Bei der Wahl Ihrer Komponenten nehmen Sie sich Zeit, achten zwar auf ein angemessenes Budget, leisten sich aber gerne etwas Luxus. Das Fahrrad ist Ihr treuer Freund und Begleiter.

Deshalb darf ein passender Fahrradcomputer gerne etwas mehr Funktionen beherbergen. Ihr Interesse an der Erfassung möglichst vieler Daten und der Möglichkeit zur Auswertung selbiger auf dem PC oder Mac lässt Sie auch etwas mehr Zeit und Geduld für die Bedienung des Tachos einplanen. Sie liebäugeln zudem mit der Erweiterung des Funktionsspektrums Ihrer Anschaffung, beispielsweise für die optionale Ermittlung von Herz- und Trittfrequenz. Diese und zahlreiche weitere Wünsche erfüllt Ihnen beispielsweise der CicloSport CM 4.4A mit Leichtigkeit.

1.1.3 Der Profi in spe
Der Polar CS500+ Fahrradcomputer: Das Profigerät mit herausragendem Funktionsumfang.

Der Polar CS500+ Fahrradcomputer: Das Profigerät mit herausragendem Funktionsumfang.

Der Sattel ist Ihr Sofa, der Energieriegel Ihr Snack und das isotonische Alkoholfreie Ihr Feierabendbier. Eines Ihrer fünf Fahrräder ist immer in Bewegung - und wenn Sie im Wohnzimmer auf der Rolle trainieren, um die Zeit vor dem Fernseher nicht ungenutzt zu lassen. Geld - spielt keine Rolle. Ihre Anbauteile und Zubehörstücke sind vor allem leicht, hochwertig und multifunktional. High End eben. Nur mit dem Besten sind Sie annähernd zufrieden, schließlich übersteigt der Kilometerstand Ihrer Bikes den Ihres Autos bei Weitem.

Für Sie muss ein Multitalent her, Ihr Fahrrad benötigt ein Cockpit. Funktionen wie Trainingsmodus sowie ein Höhenmesser sind selbstverständlich, ebenso wie Sensoren zur Erfassung von Puls und Trittfrequenz. Der Fahrradcomputer sollte sich zumindest auf eine zweite Radgröße einstellen lassen, sodass Sie das Gerät auf mehreren Ihrer Räder nutzen können. Die Menüführung kann Ihnen nicht zu komplex werden, denn Sie als ehrgeiziger Sportler haben schon einige Erfahrung und erschließen sich die Logik des Gerätes in Windeseile. Darum empfehlen wir den Alleskönner aus unserem Fahrradcompute-Vergleich: den Polar CS500+ sowie das Topmodell M6 WL von VDO.

1.2 Der Fahrradcomputer mit Kabelverbindung

Klassisch und zuverlässig arbeiten seit jeher Tachometer, die über ein Kabel mit dem Sensor verbunden sind, welcher die Raddrehzahl in Relation zur Zeit ermittelt und anhand des Abrollumfanges die Geschwindigkeit errechnet. Der Fahrradcomputer ist zur Diebstahlprävention stets abnehmbar und nur die am Lenker oder Vorbau befestigte Halterung mit dem Sender verkabelt. Die Sendeeinheit setzt sich aus der an der Gabel befestigten Senderspule und dem an einer Speiche klemmenden, Spannungsimpuls gebenden Magneten zusammen.

  • günstig
  • geringer Stromverbrauch
  • zuverlässige Messergebnisse in Echtzeit
  • störendes, unter Umständen anfälliges Kabel
  • Montage nur am Vorderrad möglich auf Grund der Kabellänge

1.3 Der Fahrradcomputer mit Funkübertragung

Funkgesteuerte Bike Computer gibt es mit analoger sowie digitaler Übertragungstechnik. Die digitale Übermittlung bietet Vorteile hinsichtlich Reichweite und Zuverlässigkeit. Analoge Funk-Systeme sind in der Nähe von Mobilfunk- und Hochspannungsmasten, aber auch im Umfeld kleinerer elektrischer Geräte wie Handys oder Fahrradbeleuchtung anfälliger für Störungen.

In unserem Fahrradcomputer-Vergleich nutzen drei Hersteller die Vorzüge der digitalen Funkübertragung: Polar mit dem einzigartigen Übertragungsstandard Polar W.I.N.D., SIGMA mit dem STS Datenübertragungssystem und VDO mit der D3 Digital Funk Technologie.

  • schlichte Optik
  • schnelle Montage
  • flexible Anbringung (z.B. auch am Hinterrad)
  • Funktechnik ermöglicht optionale Koppelung mit weiteren Sendern für Puls- oder Trittfrequenzmessung
  • hoher Stromverbrauch (Sender benötigt eigene Batterie)
  • Signalverluste möglich, sodass Messergebnisse z.T. zeitverzögert dargestellt werden
  • äußere Umwelteinflüsse (bspw. Strommasten) können eine Störquelle insbesondere für die analoge Übertragung darstellen und zu verfälschten Messergebnissen führen

1.4 Der Fahrradcomputer mit GPS

Teasi Fahrradcomputer GPS Navigation

Das Multifunktionsgerät von Teasi ist ein praktischer Begleiter zu Fuß und mit dem Rad.

Ganz ohne Geschwindigkeitssensor kommen Fahrradcomputer mit GPS aus. Als kleiner und vielseitiger Trainingspartner erweist sich dabei das Garmin Edge 500, mit dem man Routen aufzeichnen und am Computer analysieren kann. Dieses Modell arbeitet auch mit digitaler ANT+ Signaltechnik. Diese erreicht hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, arbeitet besonders störungsfrei auch über große Reichweiten und ist dabei noch energiesparend.

Planen Sie schon eine 4.500 km Route durch Norwegen? Dann empfehlen wir direkt einen größeren Fahrradcomputer mit GPS-Navigation. Anders als reine GPS-Tracker, die eine Bike-Tour lediglich aufzeichnen, sind Geräte mit Navigationsfunktion vor allem für Entdecker interessant, die mit dem Rad unbekanntes Terrain erkunden möchten. Das Teasi one² ist ein vielseitiges Navigationsgerät für Wanderer und Radler mit toller Verarbeitung, vielen vorinstallierten Karten und selbsterklärender Bedienung.

Darüber hinaus bieten zahlreiche Smartphone Apps auf GPS-fähigen Geräten ausgereifte Möglichkeiten zur Navigation, beispielsweise:

  • ADAC Fahrrad Touren Navigator (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • BikeComputer Pro (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • Komoot Bike (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • MagicMaps Scout (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • Maps 3D (erhältlich im App Store)
  • Naviki (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • ViewRanger (erhältlich im App Store und im Google Play Store)
  • einfache Montage, da kein Geschwindigkeitssensor am Rad angebracht werden muss
  • keine Einstellung der Radgröße nötig
  • Aufzeichnung und anschließende PC-Anzeige der Route möglich
  • GPS misst Strecke und Geschwindigkeit ungenau, deshalb wird ein Radsensor für die präzise Messung empfohlen
  • durch GPS-Nutzung verringerte Akku-Laufzeit
  • hoher Kaufpreis

2. Die Montage

2.1 Wie montiere ich den drahtgebundenen Bike Computer?

Die Montage des Fahrradcomputers erledigen Sie in drei Schritten:

  1. Befestigen Sie den Magneten (üblicherweise genügt ein Schraubendreher) mittig an einer Speiche.
  2. Bringen Sie den Sensor auf Höhe des Magneten mittels mitgelieferter Gummiringe oder Kabelbinder an der Gabel an. Der Abstand zwischen Magnet und Sender sollte durchschnittlich 5 mm betragen - beachten Sie jedoch konkrete Herstellerangaben.
  3. Verlegen Sie das Kabel
    1. indem Sie es von unten (Sender) spiralförmig erst um die Gabel, dann um die Leitung der Vorderradbremse wickeln, oder
    2. indem Sie es eng an der Gabel und der Bremsleitung entlang mit Kabelbindern fixieren und

Zum Schluss oben mit etwas Spiel die Halterung auf dem Lenker oder Vorbau mittels der mitgelieferten Gummiringe oder Kabelbinder befestigen. Überprüfen Sie vor der Montage der Halterung, dass das Kabel weder unter Zug steht, noch zu lose angebracht ist, wenn man den Lenker voll einschlägt.

2.2 Wie montiere ich den drahtlosen Fahrradcomputer?

Der Bike-Computer mit Funk-Technologie lässt sich entsprechend einfacher montieren: Es sind lediglich Magnet, Sender und Halterung anzubringen. Sender und Magnet können sogar auch am Hinterrad befestigt werden, da die Reichweite nicht mehr durch ein Kabel beschränkt ist.

3. Die Einstellung und Konfiguration

3.1 Wie stelle ich den Fahrradcomputer mit Kabel richtig ein?

  1. Setzen Sie die Batterie in den Fahrradcomputer, bzw. entfernen Sie die Schutzfolie der Batterie.
  2. Stellen Sie aktuelles Datum sowie Uhrzeit ein.
  3. Ermitteln Sie Ihre Reifengröße. Die Maße (ebenso wie die Informationen zum empfohlenen Luftdruck) stehen grundsätzlich an der Seite des Mantels. Tragen Sie diese, bzw. den Radumfang ebenfalls im Tacho ein. Der Radumfang kann anhand einer Tabelle im beigelegten Handbuch oder selbstständig (siehe Video in diesem Abschnitt) ermittelt werden. Je exakter der eingegebene Wert, desto realistischer das spätere Mess- und Rechenergebnis des Fahrrad-Computers. Beachten Sie, dass der Abrollumfang sowohl von der Reifengröße (Felgenmaß in Zoll) als auch der Reifenbreite abhängt - denn je breiter der Reifen, desto höher die Seitenwände und dementsprechend größer der Umfang.
  4. Geräte mit größerem Funktionsumfang erfordern möglicherweise die Eingabe weiterer Werte (z.B. Körpergröße und Gewicht zur Ermittlung des Kalorienverbrauches) sowie die Kalibrierung optionaler Sender zur Herz- und Trittfrequenzmessung.

Hinweis: Bei älteren Geräten ohne entsprechenden Speicherchip führt ein Batteriewechsel zur Rücksetzung des Tachos und somit zur Löschung der gespeicherten Daten. Anschließend sind erneut die Grundeinstellungen zu Zeit und Radumfang einzupflegen.

3.2 Wie stelle ich den Funk-Tachometer richtig ein?

Die Konfiguration des Funk-Tachos deckt sich mit der des kabelgebundenen Fahrradcomputers. Zusätzlich kann eine Kalibrierung der Sender vonnöten sein, wenn beispielsweise ein Sensor für die Erfassung der Trittfrequenz benutzt werden soll.

Sind Sender und Magnet am Hinterrad angebracht und die Funkverbindung gestört, sollten beide Komponenten näher an das Empfangsgerät rücken.

4. Welcher Fahrradcomputer eignet sich für ein Mountainbike?

Da das Mountainbike eigens für den Komfort in schroffem Gelände abseits befestigter Wege konstruiert ist, eignet sich für Enduro-Piloten und Touren-Fahrer besonders ein Fahrradcomputer mit GPS-Funktion. Mit einem solchen Gerät lässt sich nicht nur die Tour im Voraus planen, sondern auch im Anschluss an die Reise nachvollziehen.

Bike Computer mit GPS ermöglichen die Navigation auf zweierlei Art: Zum Einen über Routen, zum Anderen über Tracks. Routen entsprechen der von Kraftfahrzeugen bekannten Navigation und orientieren sich am Wegenetz von Karten. Möchte man sein Ziel etwas abenteuerlicher und intuitiver erreichen, eignen sich Tracks. Dabei werden zuvor einzelne Koordinatenpunkte festgelegt, lediglich ein Pfeil zeigt die Richtung zu diesen an. Mehrere Koordinatenpunkte verknüpfen sich dann zu der gesamten Strecke wie eine Art Perlenkette. Tracks arbeiten damit unabhängig von Straßen und Wegen.

Einzigartige Mountainbike-Touren lassen sich im Süden Deutschlands und dem Alpenraum finden. Beispielsweise der Gardasee reizt mit vielfältigen Ausflügen und tollen Panoramen.

5. Welcher Fahrradcomputer eignet sich für ein Rennrad?

Einige Fahrradcomputer-Tests haben ergeben, dass der beste Fahrradcomputer für den ambitionierten Rennrad-Fahrer eine Puls- und Trittfrequenz-Messung bietet. Fährt man immer gegen die Zeit und bis die Muskeln brennen, dann sind solche Trainingscomputer eine gute Wahl zur Überwachung der eigenen Leistung und für effektives Fahren. Für Wettkämpfe und deren Vorbereitung bieten sie häufig Funktionen zur Messung von Rundenzeiten und -strecken.

Ein besonders großes Event, das sich seit Jahren wachsender Popularität erfreut und worauf sich Tausende ehrgeiziger Rennradpiloten vorbereiten, ist der Garmin Velothon Berlin. Das Jedermann-Rennen erstreckt sich über zwei wählbare Distanzen: 60 und 120 km. Die Strecke verläuft entlang zahlreicher Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und mündet in die Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor. Auch für Profis ist das mittlerweile zweitgrößte Radrennen seiner Art in Europa interessant: Das Eliterennen lockt jährlich gut 100 internationale Top-Sprinter an den Start.

 6. So schneiden die Modelle in Fahrrad-Computer-Tests ab

Der in unserem Fahrradcomputer-Vergleich geprüfte Polar CS500+ ist auch im MountainBIKE Magazin Heft 04/2015 in der Bewertung hervorgehoben worden und erklimmt Platz 2 von 8.

Das Modell CM 4.4A von CicloSport wurde zwar nicht unser Fahrradcomputer Vergleichssieger, bekam jedoch mehrfach positive Wertungen. So wurde es im MountainBIKE Magazin Ausgabe 03/2010 als Kauftipp ausgezeichnet und darüber hinaus in Ausgabe 08/2011 im Fahrradcomputer-Test mit „sehr gut“ bewertet. Weiteres Lob erhielt das Gerät seitens des BIKE Magazins, Testurteil „sehr gut“, außerdem in RennRad Ausgabe 04/2012, Note 1,4, sowie in Radfahren Ausgabe 03/2011, ebenfalls bewertet mit „sehr gut“.

Ein weiterer Ratgeber zum Thema von Stiftung Warentest ist in Ausgabe test 03/2010 zu finden. Dort schnitten Modelle von SIGMA, CicloSport und VDO im Fahrradcomputer-Test besonders gut ab. Darüber hinaus sind von Stiftung Warentest Navigations-Apps getestet worden, zu finden in Ausgabe test 06/2013.

7. Populäre Marken

  • BBB
  • Blackburn
  • Bontrager
  • Bryton
  • Cannondale
  • Cateye
  • CicloSport
  • ConTec
  • Cube
  • Echowell
  • Garmin
  • Knog
  • Marwi
  • Mavic
  • O-Synce
  • Polar
  • Pro
  • Profex
  • Shimano
  • SIGMA
  • Specialized
  • Timex
  • Topeak
  • Trelock
  • VDO
  • Wahoo
  • XLC

8. Fragen und Antworten zum Thema Fahrradcomputer

8.1 Wo finde ich Touren für einen schönen Radurlaub?

Meist sogar direkt vor der Haustür. Besonders schöne Routen verlaufen entlang der zahlreichen großen und kleinen Flüsse der Republik. Besonders nennenswert sind der Elbe-, Main-, Weser- und Donau-Radweg. Auch die Ostseeküste biete zahlreiche Möglichkeiten für ausgedehnte Exkursionen mit dem Rad.

Der Routenfinder des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) ist ein nützliches Tool, um Neues in der Nachbarschaft zu entdecken. Unweit von Berlin lassen sich ausgedehnte Touren im Grünen zum Beispiel in der Schorfheide oder dem Fläming unternehmen.

Rauf auf's Rad - weitere Vergleiche zu Velo & Co.:

8.2 Welche Apps bieten ähnliche Funktionen wie Fahrrad Computer?

Von Rennradfahrern entwickelt offeriert die Runtastic Road Bike App allen Smartphone-Nutzern einen integrierten GPS Fahrradcomputer und Tracker mit unzähligen Funktionen. So können beispielsweise Rennen, Touren und Trainings aufgezeichnet und mit den Werten von Freunden verglichen werden. Die App gibt es kostenlos. Als Pro-Version kostet sie sowohl im App Store als auch im Google Play Store 4,99 €.

Für Mountainbiker bietet derselbe Entwickler ebenfalls die Runtastic Moutain Bike (Pro) App im App Store sowie im Google Play Store an.

Der Zubehör-Fabrikant Topeak bietet die PanoBike App an, die über Bluetooth mit Sensoren zur Herz- und Trittfrequenzmessung verbunden werden kann und so Fahrradcomputer als zusätzliche Geräte ersetzen soll. Auch diese erschien für iOS und Android.

Darüber hinaus ist das Konzept von Wahoo sehr interessant. Das Wahoo Fitness RFLKT ist ein Sportswearable, welches die Kapazität und Leistung des damit über Bluetooth verbundenen Smartphones gewissermaßen als Rechenzentrum nutzt. Der Radcomputer fungiert also vielmehr als Display am Lenker. Der Vorteil: Man trägt das Handy mit seinen Funktionen quasi am Lenker, allerdings in kompakterem Format, und das Smartphone ist dabei geschützt vor Wind, Wetter und Schlägen in der Trikottasche. Zur Synchronisiserung von Smartphone und Wearable sind die Wahoo Fitness (iOS/Android) und die Wahoo Utility App (iOS/Android) notwendig.

Im Rahmen unseres Fahrradcomputer-Vergleichs ebenso erwähnenswert sind die App-Projekte Strava (iOS/Android) und BioLogic BikeBrain (iOS).

8.3 Kann ich einen Fahrradcomputer auch an meinem Motorrad oder Moped montieren?

Rein technisch lässt sich dieser Wunsch realisieren. Die meisten Tachos zeigen die Geschwindigkeit bis 199 km/h an. Die entsprechende Reifengröße muss in den Fahrradcomputer eingetragen werden. Die Dimension des Mantels findet man üblicherweise an der Seite des Reifens oder der Internetseite des Reifenherstellers. Zur Vibrationsdämpfung und folglich Schonung des Gerätes empfiehlt es sich am Lenker etwas Moosgummi oder Kunststoffpads unterzulegen. Beachten Sie, dass es bei einem Funktacho zu Signalstörungen kommen kann, wenn dicke Metallteile zwischen Sender und Empfänger liegen.

In der Praxis ist jedoch zu beachten, dass bei Kraftfahrzeugen, die Teil des öffentlichen Straßenverkehrs sind, der Anzeigewert von Geschwindigkeitsmessern bei Tag und Nacht eindeutig erkennbar sein muss. Es ist also ein dauerhaft beleuchteter Tacho erforderlich - den wiederum gibt es für Fahrräder nicht. Aus unserem Fahrradcomputer-Vergleich 2017 kommt also kein Gerät in Frage.

Als Zusatz zur analogen Anzeige bei einem Oldtimer oder in die Jahre gekommenen Moped ist der Fahrradcomputer allerdings zulässig.

Wiederum anders ist es bei reinen Motorsportfahrzeugen, wie Quads und Cross-Motorrädern. Da sie in der Regel ohnehin nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind, kann dort auch ein unbeleuchteter Tachometer verbaut werden.

8.4 Gibt es auch ausgefallene Fahrradcomputer?

Der beste Fahrradcomputer, wenn es um außergewöhnliches Design und Style-Faktor geht und der zudem besonders leicht mittels einer Silikonlasche angebracht werden kann, ist der Knog NERD 5. In der günstigsten Variante bietet er 5, mit umfangreicherer Ausstattung 9 oder sogar 12 Funktionen. Ein buntes Highlight am sonst vielleicht ehre schlichten Stadtrad.

Vergleichssieger
Garmin Edge 1000
sehr gut (1,3) Garmin Edge 1000
132 Bewertungen
389,9 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
SIGMA BC 16. 16 STS
gut (1,9) SIGMA BC 16. 16 STS
14 Bewertungen
41,72 € Zum Angebot »
Kommentare (1)
  1. ralf schön :

    ok ich habe meinen computer von einer fachwerkstatt einbauen lassen.
    der sigma computer war toll. ich meine, wenn ich gefahren bin mit meinem Rad
    . Ich sag mal wo ich in Berlin meinen Computer, mal vergessen habe ihn abzumachen. Wurde er geklaut, leider. Nunmuss ich mir einen neuen kaufen. na und das mache ich jetzt auch.

    Antworten
    1. Vergleich.org :

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Fahrradcomputer Vergleich.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Kauf eines neuen Exemplars und drücken die Daumen, dass es nicht gleich wieder entwendet wird.

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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