Crossbike Test 2016

Die 7 besten Fitnessbikes im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellMorrison Trapez 2014Tretwerk Arch 2.0 2016Belize Winora 2013MIFA RacingDa Vinci Fit14KS Cycling LightspeedTretwerk Arch 1.0 2015
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
1 Bewertungen
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noch keine
3 Bewertungen
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12 Bewertungen
4 Bewertungen
geeignet fürBei Damen-Crossbikes ist das Oberrohr geschwungen oder fehlt vollständig. Manchmal ist der Sattel auch anders gepolstert und der Lenker ist schmaler als beim Crossbike für Herren.DamenHerrenDamenHerrenHerrenHerrenHerren
Rahmenhöhe
für Körpergröße
Die Rahmenhöhe ist der Abstand vom Tretlager zum Oberrohr des Fahrrads. Je größer die Höhe des Rahmens, desto größer sollte der Fahrer sein, damit er bequem Pedale und Lenkrad erreicht.
45 cm
1,50 - 1,55 m
59 cm
1,85 - 1,90 m
48 cm
1,60 - 1,65 m
55 cm
1,75 - 1,80 m
55 cm
1,75 - 1,80 m
60 cm
1,90 - 1,95 m
59 cm
1,85 - 1,90 m
Radgröße in ZollDie Radgröße meint den Durchmesser eines einzelnen Laufrads. Dieser wird in Zoll (") angegeben. 1 Zoll entspricht 2,54 cm.
Bei Crossbikes misst die Radgröße in der Regel 28 Zoll.
28282828282828
ReifenbreiteDie Breite der Reifen variiert bei Crossbikes. Wir geben die Fahrradreifen-Breite im aufgepumpten Zustand an.

Mit sehr schmalen Reifen (z.B. 19 oder 20 mm) ist es schwieriger, unwegsames Gelände zu befahren. Ab einer Reifenbreite von 25 mm spricht man von breiten Reifen. Diese bieten mehr Komfort und gehen seltener kaputt.

Wie schnell Sie mit dem Crossbike fahren können, hat nichts mit der Breite der Reifen zu tun.
4 cm
breite Reifen
4 cm
breite Reifen
4 cm
breite Reifen
4,7 cm
breite Reifen
2,8 cm
breite Reifen
2,8 cm
breite Reifen
3,7 cm
breite Reifen
GewichtCrossbikes sind im Allgemeinen schwerer als Rennräder, aber leichter als Mountainbikes.14,7 kg13,8 kg15,1 kg16,8 kg11 kg12 kg13,6 kg
RahmenmaterialCrossbikes haben in der Regel einen Rahmen aus Aluminium, um sicherzustellen, dass das Rad möglichst leicht ist.
Aluminium ist hoch belastbar und steif; Nachteile sind, dass es teurer als Stahl ist sowie dass Verformungen oder Brüche bei sehr hohen Belastungen möglich sind.
Aluminium (hydroformedInnenhochdruckumformung von Rohren, sodass Schweißnähte entfallen und Rohre stabiler werden)Aluminium (hydroformedInnenhochdruckumformung von Rohren, sodass Schweißnähte entfallen und Rohre stabiler werden)Aluminium (hydroformedInnenhochdruckumformung von Rohren, sodass Schweißnähte entfallen und Rohre stabiler werden)AluminiumAluminiumAluminiumAluminium
SchaltungKettenschaltung
27 Gänge
Kettenschaltung
24 Gänge
Kettenschaltung
24 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
Kettenschaltung
14 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
Kettenschaltung
21 Gänge
BremssystemCrossbikes verfügen über mechanische Felgenbremsen oder hydraulische Scheibenbremsen. Scheibenbremsen arbeiten bei Nässe und im Gelände zuverlässiger als Felgenbremsen, sind aber sehr aufwändig in der Montage und Wartung. Außerdem ist es für Laien schwierig, die Scheibenbremsen einzufahren, bis diese ihre volle Bremsleistung erreicht haben.ScheibenbremsenScheibenbremsenFelgenbremsenFelgenbremsenFelgenbremsenFelgenbremsenFelgenbremsen
FedersystemCrossbikes können sowohl Feder- als auch Starrgabeln haben. Federgabeln schonen Muskeln und Gelenke und ermöglichen durch die Federung einen höheren Fahrkomfort und ein schnelleres Fahren.
Starrgabeln sind günstiger und leichter. Zudem sind sie besser geeignet, wenn man überwiegend auf befestigten Straßen unterwegs ist.

unwegsames Gelände befahrbar

unwegsames Gelände befahrbar

unwegsames Gelände befahrbar

für Onroad-Strecken ideal

für Onroad-Strecken ideal

für Onroad-Strecken ideal

unwegsames Gelände befahrbar
SchutzblecheJaNeinJaNeinNeinNeinNein
StänderJaNeinJaNeinNeinNeinNein
StVZO-tauglich
es fehlen
Die meisten Crossbikes sind im Sinne der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) verkehrsuntauglich. Allerdings können Sie mit Ersatzteilen Ihr Fahrrad nachrüsten.

Klingel, Reflektoren

Beleuchtung, Klingel, Reflektoren

Klingel, Reflektoren

Beleuchtung, Klingel

Beleuchtung, Klingel, Reflektoren

Beleuchtung, Klingel, Reflektoren

Beleuchtung, Klingel
FarbeDunkelblauSchwarzSchwarz-BlauWeißRot-WeißWeißSchwarz
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • einfache Montage
  • hoher Fahrkomfort aufgrund breiter Reifen
  • sehr gute Bremsleistung bei Nässe
  • inkl. Rück- und Vorderlicht
  • gute Verarbeitung
  • einfache Montage
  • hoher Fahrkomfort aufgrund breiter Reifen
  • sehr gute Bremsleistung bei Nässe
  • gute Verarbeitung
  • einfache Montage
  • hoher Fahrkomfort aufgrund breiter Reifen
  • inkl. Rück- und Vorderlicht
  • gute Verarbeitung
  • vormontiert
  • hoher Fahrkomfort aufgrund besonders breiter Reifen
  • Reifen mit Reflektionsstreifen
  • gute Verarbeitung
  • präzise und flüssige Gangschaltung
  • hochwertige Bremsen
  • einfache Montage
  • geringes Gewicht
  • gute Verarbeitung
  • einfache Montage
  • präzise und flüssige Gangschaltung
  • geringes Gewicht
  • gute Verarbeitung
  • einfache Montage
  • inkl. Reflektoren an Vorder- und Hinterrad
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Crossbikes-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mountainbikes eignen sich ideal für Offroad-Strecken, aber bei langen Fahrradtouren gelten sie nicht gerade als komfortabel. Rennräder sind bestens für lange Touren geeignet, doch sobald der Weg hügelig wird, kann es schnell unbequem werden. Warum nicht ein Hybrid aus beiden Rädern? Das Crossbike oder Fitnessbike.
  • Crossbikes zeichnen sich durch einen leichten Aluminium-Rahmen, Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen, Felgen- oder Scheibenbremsen und durch einen geraden Lenker, der eine aufrechte und bequeme Sitzposition ermöglicht, aus.
  • Dass es sich bei den Fitnessbikes allerdings eher um Sportgeräte als um verkehrssichere Transportmittel handelt, zeigt sich daran, dass sie häufig weder über ein Lichtsystem noch über Komponenten, wie z.B. Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer oder eine Klingel, verfügen.

Crossbike Test

Laut einer Studie zum Thema Fahrradfahren (2015) nutzen rund 40 % der Deutschen ihr Fahrrad täglich und knapp 50 % sind mindestens einmal pro Woche mit ihrem Drahtesel unterwegs. Das Zweirad ist hierzulande also sehr beliebt – einerseits, um den täglichen Weg zur Arbeit anzutreten und andererseits, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Will man ein neues Fahrrad kaufen, steht man vor der Entscheidung, welche Art von Fahrrad es denn sein soll: Es gibt BMX-Räder, Hollandräder, Rennräder, Mountainbikes, Crossbikes usw. Als Verbraucher sollte man sich bewusst machen, wofür man das Rad benötigt: für lange Strecken, kurze Strecken, Offroad-Gelände oder um Stunts in einer Halfpipe auszuführen?

Sind Ihre Einsatzmöglichkeiten vielfältig, ist vielleicht ein Crossbike die richtige Wahl für Sie. Diese Fitnessräder gelten als Allrounder. Sie eignen sich etwa zum Fahren in der City, auf leicht unwegsamem Gelände, für kurze und für lange Touren.

In unserem Crossbike Vergleich 2016 stellen wir Ihnen die Merkmale der Crosser vor und verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten und auf welche Komponenten Sie großes Augenmerk legen sollten, sodass Ihr neues Fahrrad optimal zu Ihnen passt.

1. Das Crossbike: Kennzeichen & Eignung

1.1. Geschichte des Crossbikes

crossbike im sonnenuntergang

Schon bei den ersten Crossbikes verzichtete man auf Federung und hydraulische Elemente, um ihr Gewicht gering zu halten.

Die Radsport-Disziplin Querfeldeinrennen (auch: Cyclocross oder Radcross) entstand um 1900 herum in Frankreich, als Radfahrer versuchten, ihre Kondition vor der eigentlichen Radsaison aufzubauen. Sie bewältigten nicht nur lange Strecken, sondern machten es sich besonders schwierig, indem sie auf unbefestigten Straßen fuhren. Querfeldein findet noch heute vor allem im Herbst und Winter statt.

Mit Festlegen einer bestimmten Strecke im Gelände konnten dann Wettkämpfe abgehalten werden. Dies war die Geburtsstunde des Querfeldeinrennens (französisch: Cyclocross). Bis heute wird die Crossbike-Wettkampf-Variante ausgeübt.

Um das Gewicht der Räder gering zu halten, verzichteten die ersten Renn-Drahtesel auf Federungen und hydraulische Elemente. Dies ist auch heute noch etwas, was viele Fahrräder für den sportlichen Einsatz auszeichnet, wie etwa Mountainbikes, Rennräder, BMX oder Crossbikes.

Die Stiftung Warentest gab schon 2002 eine Meldung heraus, in der es hieß, dass es sich bei Fitness- bzw. Crossrädern um einen neuen sportlichen Trend handele, da Fitnessbiking die Leistungsfähigkeit steigere. Nicht Geschwindigkeit, sondern die individuelle Belastung stehe an erster Stelle. Das Hauptverkaufsargument sei dabei für Crossbikes, dass der Fahrer eine deutlich komfortablere Position einnehmen könne als auf einem Rennrad.

Im folgenden Video sehen Sie den ehemaligen Radsportprofi Jens Schwedler, der Tipps für ein sicheres Fahren im unwegsamen Gelände gibt:

1.2. Hybrid aus Mountainbike und Rennrad

Crossbikes werden auch als Fitnessbikes bezeichnet und manchmal als Cyclocrossrad. Es handelt sich um eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike, weshalb das Crossbike als besonders vielseitig gilt. In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen die jeweiligen Merkmale zusammengetragen:

Mountainbike-Eigenschaften Rennrad-Eigenschaften
  • breite Reifen (mind. 55 mm)
  • Federung (zwischen 65 und 100 mm)
  • Mountainbike-übliche Schaltungen (Mehrgang-Schaltsysteme von Shimano oder SRAM)
  • Mountainbike-übliche Bremsen (hydraulische Scheibenbremsen und V-Brakes)
  • Mountainbike-übliche Lenker (gerader Lenker)
  • schmale Reifen (22 bis 25 mm)
  • geringes Gewicht
  • Rennrad-übliche Schaltungen (Single-Speed-Schaltungen oder Mehrgang-Schaltsysteme von Shimano, Compagnalo oder SRAM)
  • Rennrad-übliche Bremsen (häufig V-Brakes)
Sie sehen, es kann stark variieren, wie viel Ausstattung von einem Mountainbike oder einem Rennrad übernommen wird – ein Crossbike kann also mehr oder weniger den beiden Rad-Kategorien gleichen. Wenn Sie sich für die einzelnen Fahrrad-Typen mehr interessieren, besuchen Sie doch auch unseren Mountainbike- und unseren Rennrad-Vergleich.

1.3. Aber warum kein Mountainbike oder Rennrad kaufen? – Vor- und Nachteile

Wie Sie schon erfahren haben, handelt es sich bei Crossbikes um eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad. In der folgenden Tabelle möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile, die Crossbikes, Mountainbikes und Rennräder haben, aufzeigen, sodass Sie für sich selbst leichter entscheiden können, welcher Radtyp der richtige für Sie ist.

 Radtyp Vorteile Nachteile
mountainbike
Mountainbike
für Offroad-Gelände (Wald, unbefestiges Terrain) geeignet
gute Federung
gutes Bremssystem
bei langen Touren unbequem
hoher Rollwiderstand
höheres Gewicht
niedrigere Geschwindigkeit
keine StVZO-Ausstattung
crossbike
Crossbike
für leichtes Offroad-Gelände und City-Touren
Fahrkomfort auf kurzen und langen Touren
gute Fahreigenschaften bei Nässe und Glätte
geringer Rollwiderstand
teils mit StVZO-Ausstattung
einfach nachrüstbar (z.B. Schutzbleche)
nicht für schwieriges Gelände geeignet
manchmal ohne Federung
schwächeres Bremssystem
höheres Gewicht
niedrigere Geschwindigkeit
rennrad
Rennrad
geringes Gewicht
sehr leichte Bauweise
höhere Geschwindigkeiten sind möglich
nur für Onroad-Strecken geeignet
schlechte Fahreigenschaften bei Nässe und Glätte
keine StVZO-Ausstattung
schwierig nachrüstbar (z.B. Schutzbleche)

Bei der Entscheidung zwischen Crossbike, Mountainbike und Rennrad sollten Sie der Frage nachgehen: Welcher Fahrrad-Typ bin ich und wo möchte ich mein Rad nutzen? 

Ein Crossbike kann als Allrounder bezeichnet werden, denn es eignet sich sowohl für Fahrten im Offroad-Gelände als auch für lange Touren und für City-Touren. Während ein klassisches Mountainbike eigentlich eher für schwieriges Offroad-Gelände gemacht ist, können Sie ein Crossbike im leichteren Offroad-Gelände und auf Straßen nutzen. Für lange Touren ist ein Mountainbike – im Gegensatz zu Crossbike und Rennrad – zu unbequem. Wenn Sie Radrennen fahren wollen, sollten Sie ein Rennrad kaufen, doch wenn Sie ein alltagstaugliches, aber trotzdem zügiges Fahrrad bevorzugen, ist ein Crossrad ideal.

Hinweis: Crossbikes gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Wenn Sie Ihr Crossbike auch in unwegsameren Gelände nutzen wollen, achten Sie auf breitere Bereifung und eine gute Federung wie etwa bei einem Mountainbike.

1.4. Kennzeichen eines Crossbikes

Folgende Merkmale zeichnen Cross- oder Fitnessräder aus:

  • meistens 28-Zoll-Reifen
  • Aluminium-Rahmen
  • Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen
  • ein gerader Lenker
  • mechanische Felgenbremsen oder hydraulische Scheibenbremsen (keine Rücktrittbremse)
  • relativ geringes Gewicht (10 bis 18 kg – oft leichter als Mountainbikes, aber schwerer als Rennräder)
  • Fahrer kann eine aufrechte Sitzposition einnehmen

Achtung! Bei vielen Crossbikes fehlen Schutzbleche, Beleuchtung, ein Ständer und Gepäckträger. Insbesondere das Fehlen von Vorder- und Rücklicht lässt das Fahrrad auf deutschen Straßen im Sinne der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) verkehrsuntauglich werden. Wenn Sie mit Ihrem Crossbike Testsieger am normalen Straßenverkehr teilnehmen möchten, wäre das beste Crossbike für Sie eines, welches über eine Straßenzulassung verfügt.

2. Ein verkehrstaugliches Crossbike

Sie können sich entweder direkt ein Crossbike kaufen, welches bereits straßenverkehrssicher ist, oder aber Sie können den Crosser auch selbst mit Ersatzteilen nachrüsten. Im Crossbike Test wird ersichtlich, dass vereinzelte Fitnessräder bereits mit Reflektoren an den Speichen, Schutzblechen, einer Klingel oder einem Beleuchtungssystem ausgestattet sind. Bis auf das Bremssystem können alle anderen von der StVZO als notwendig deklarierten Teile beim Kauf eines Cyclocross aber fehlen.

Die folgenden Teile sollten laut StVZO bereits am Fahrrad verbaut sein oder nachgerüstet werden, damit es am Straßenverkehr teilhaben kann:

ein Muss im Sinne der StVZO kein Muss laut StVZO
  • eine Klingel, am Lenker befestigt und gut hörbar bei Straßenverkehr
  • zwei voneinander unabhängige, funktionstüchtige Bremsen
  • Beleuchtung: ein weißer Scheinwerfer und ein weißer Reflektor vorne, ein roter Rückstrahler und eine rote Schlussleuchte hinten am Fahrrad (mind. 6 Volt Nennspannung, 3 Watt Nennleistung)
  • zwei gelbe Reflektoren vorne und hinten an den Pedalen
  • zwei gelbe, um 180° versetzte Reflektoren (Katzenaugen) in den Speichen des Vorder- oder Hinterrads oder ein weißer reflektierender Ring am Reifen selbst
  • Gepäckträger
  • Schutzbleche
  • Kettenschutz
  • Ständer

Wichtig! Beachten Sie beim Nachrüsten Ihres Crossbikes, dass es besonders bei Vorhandensein einer Federgabel kostspieliger und schwieriger sein kann, Gepäckträger und Schutzbleche zu montieren. (Siehe hierzu Punkt 3.4. dieses Ratgebers.)

Meistens werden Crossbikes aufgrund der fehlenden Beleuchtung und Schutzbleche abseits von Straßen genutzt – im Gegensatz zu Trekking-Rädern, die oft verkehrstauglicher sind, aber auch ein höheres Gewicht aufweisen. Wollen Sie mehr über die Tourenräder erfahren, werfen Sie einen Blick auf unseren Trekkingbike-Ratgeber.

3. Kaufberatung für Crossbikes: Darauf müssen Sie achten

3.1. Rahmen, Gewicht, Reifenbreite & Radgröße

lenkbügel

Bei Crossbike-Lenkern handelt es sich um eine leicht abgewinkelte Stange, wie man es von Mountainbikes kennt.

Crossbikes haben in der Regel Aluminium-Rahmen, da bei Fitnessrädern der Anspruch besteht, dass diese ein besonders geringes Gewicht haben (es gibt Alu-Rahmen, die gerade einmal 1,8 Kilogramm wiegen.). Bei Aluminium handelt es sich um ein leichtes Material, das teurer und elastischer als Stahl ist. Rahmen aus Aluminium sind dennoch hoch belastbar und steif. Ein Nachteil von Aluminium ist, dass es bei sehr großen Belastungen brechen kann oder Teile sich verformen können.

Unser Crossbike Test zeigt, dass besonders leichte Räder sogar nur 8 kg wiegen. Im Mittelfeld liegt das Gewicht der Fitnessräder im Bereich von etwa 10 bis 14 kg. Kommen Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Fahrradständer hinzu steigt das Gewicht des Crossrads schnell.

Warum es gut ist, wenn ein Fahrrad besonders leicht ist? Wir haben Ihnen einige Gründe aufgelistet:

  • je leichter das Bike, desto schneller kann es fahren (besonders wichtig bei Radrennen)
  • bessere Handhabung, da sich das Rad leichter schieben und tragen lässt
  • mehr Tricks und Stunts sind aufgrund höherer Agilität und Wendigkeit möglich (etwa beim BMX)
  • schnellerer Antritt möglich, da weniger Masse in Bewegung gesetzt werden muss

Weiterhin zeichnet fast alle Crossbikes aus, dass deren Laufräder 28 Zoll groß sind. Dies ist der Durchmesser eines einzelnen Rades. 28 Zoll entsprechen 71,12 cm. Zum Vergleich: die deutlich kleineren BMX-Räder sind im Allgemeinen mit Laufrädern ausgestattet, die nur 20 Zoll (50,8 cm) groß sind. Wenn Sie sich für Bicycle Motocross interessieren, besuchen Sie auch unseren BMX Vergleich.

Die Breite der Reifen variiert bei Crossbikes. Als Käufer sollten Sie darauf achten, ein Rad zu kaufen, welches keine zu schmalen Reifen hat (z.B. 19 oder 20 Millimeter). Reifen mit einer Breite ab 25 Millimeter können genauso schnell rollen wie schmalere Modelle, bieten allerdings sehr viel mehr Komfort und gehen seltener kaputt.

fitnessbike test

3.2. Welche Crossbike-Rahmengröße passt zu mir?

rahmenhöhe

Die Länge des Sitzrohres (rot) von der Tretlager-Mitte bis zur Sitzrohr-Oberkante ist die Rahmenhöhe.

Wie Sie unserem Crossbike Test entnehmen können, haben Cyclocross-Räder unterschiedliche Rahmenhöhen. Wollen Sie ein Crossbike kaufen, sollten Sie sich im Vorhinein unbedingt darüber informieren, welche Rahmenhöhe dieses haben soll, damit Sie bequem damit fahren können.

Die Rahmenhöhe bezieht sich auf die Länge des Sitzrohres von der Mitte des Tretlagers bis zur oberen Kante des Sitzrohres.

In der folgenden Tabelle haben wir die unterschiedlichen Rahmenhöhen aufgelistet und für welche Körpergröße diese sich eignen. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um Richtwerte, denn Beinlänge-Oberkörper-Verhältnis kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Rahmenhöhe Richtwert Körpergröße
42 bis 44 cm 145 bis 150 cm
44 bis 46 cm 150 bis 155 cm
46 bis 48 cm 155 bis 160 cm
48 bis 50 cm 160 bis 165 cm
50 bis 52 cm 165 bis 170 cm
52 bis 54 cm 170 bis 175 cm
54 bis 56 cm 175 bis 180 cm
56 bis 58 cm 180 bis 185 cm
58 bis 60 cm 185 bis 190 cm
60 bis 62 cm 190 bis 195 cm
62 cm bzw. Maßanfertigung 195 bis 200 cm

Wenn Sie die Crossbike-Rahmenhöhe genau ermitteln wollen, messen Sie Ihre Schrittlänge von der Sohle (ohne Schuhe) bis zum Schritt (entspricht etwa der Länge des Beins bis zum Gesäßbeginn). Anschließend mit dem Wert 0,66 multiplizieren. Im Internet finden Sie eine Menge Rahmengrößen-Rechner, bei denen Sie lediglich Ihre Schrittlänge eingeben müssen.

Tipp: Liegt Ihr errechneter Wert zwischen zwei Rahmenhöhen, sollten Sie sich für eine sportliche Sitzposition für die kleinere Größe entscheiden und für eine bequeme Sitzposition sollten Sie die größere Größe wählen.

3.3. Scheiben- oder Felgenbremse?

scheiben- und felgenbremse

Sowohl mechanische Felgenbremsen (links) als auch hydraulische Scheibenbremsen (rechts) können an Crossbikes verbaut sein.

Cyclocross verfügen in der Regel über mechanische Felgenbremsen oder hydraulische Scheibenbremsen. Weltmarktführer sind hier Shimano und SRAM, die sowohl Bremsen für Einsteiger als auch für den Profi-Bereich anbieten.

Mechanische Felgenbremsen sind in der Fahrradwelt am weitesten verbreitet; man findet sie vor allem bei herkömmlichen Alltagsrädern und bei Rennrädern. Beim Bremsen werden gegenüberliegende Bremsbeläge aus Gummi auf die beiden Felgen des Laufrads gepresst, sodass aufgrund von Reibung eine Bremswirkung erzielt wird.

Hydraulische Scheibenbremsen haben sich vor allem bei Mountainbikes durchgesetzt. In der Mitte des Laufrades – auf der Nabe – befindet sich eine Bremsscheibe, gegen die die Bremsbeläge gedrückt werden.

Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile der Scheibenbremse im Vergleich zur Felgenbremse auf den Punkt gebracht:

  • wartungsärmer, da die Bremsbeläge länger halten (sie sind härter und reiben auf Stahl)
  • es ist weniger Handkraft nötig, um dieselbe Bremsleistung zu erzielen (vorteilhaft für Senioren)
  • bessere Bremsleistung bei Nässe aufgrund höherer Flächenpressung
  • Bremsscheiben werden nicht so schnell dreckig
  • kein Abnutzen der Felge möglich
  • kein Überhitzen der Felge (z.B. auf langen Abfahrten)
  • müssen eingebremst werden (schwierig für Laien)
  • bei Überhitzen der Bremsscheibe (z.B. bei langen Abfahrten oder hoher Gewichtsbelastung) Nachlassen der Bremsleistung
  • das Laufrad wird höher belastet, bspw. an Speichen, Naben und Gabel
  • im Falle der Wartung wird Spezialwerkzeug benötigt, Ersatzteile schwieriger erhältlich
  • kostspieliger

Fazit: Ob Sie sich für eine Scheiben- oder eine Felgenbremse entscheiden, sollten Sie u.a. davon abhängig machen, wie technisch versiert Sie im Umgang mit der Wartung von Bremsen sind und wie viel Zeit Sie investieren können, um Ihre Bremsen einzufahren. Scheibenbremsen benötigen eine gewisse Einfahrzeit, bis sich die Beläge eingeschliffen haben und die volle Bremsleistung erreicht werden kann; allerdings arbeiten Sie bei Nässe und im Gelände zuverlässiger als Felgenbremsen. Die Montage von Scheibenbremsen ist aber sehr viel aufwändiger als bei Felgenbremsen.

3.4. Schaltsystem: Wie viele Gänge soll mein Crossrad haben?

kettenschaltung

Crossbikes sind üblicherweise mit einer Kettenschaltung ausgestattet.

Bei vielen Crossbikes sind Schaltsysteme von den Herstellern SRAM, Campagnolo oder Shimano verbaut. Im Allgemeinen unterscheidet man zwei Kategorien von Schaltungen: Nabenschaltung und Kettenschaltung. An Fitnessrädern sind immer Kettenschaltungen verbaut.

Eine Kettenschaltung ist eine Gangschaltung mit wechselndem Eingriff der Fahrradkette in unterschiedliche Kettenräder, die wiederum mit verschiedenen Ritzeln besetzt sind. Die Vorteile einer Kettenschaltung liegen in ihrem niedrigen Anschaffungspreis, im geringen Gewicht, einem einfachen Aufbau und einem großen Übersetzungsbereich.

Bei einer hohen Übersetzung an einem Schaltsystem eines Fahrrads ist der Widerstand beim Treten größer; man braucht also viel Kraft, erzielt aber damit eine hohe Geschwindigkeit. Bei der niedrigeren Übersetzung besteht ein geringer Widerstand und die Muskeln werden kaum beansprucht, jedoch lässt damit nur ein niedriges Tempo erreichen.

Insbesondere bei bergigem Gelände erweist sich eine Kettenschaltung als geeigneter als eine Nabenschaltung. Je mehr Gänge, desto besser ist das Rad für bergiges Gelände nutzbar. Unser Crossbike Test zeigt, dass viele Fitnessräder 14, 21, 24 oder 27 Gänge haben.

3.5. Cyclocross: Feder- oder Starrgabel?

crossbike mit gepäckträger

Ein Fitnessbike der Marke Giant mit StarrgabelScheibenbremsen und Gepäckträger.

Fitness-Fahrräder gibt es mit federnden und starren Gabeln zu kaufen. Bevor Sie sich für ein Crossbike entscheiden, ist es gut, die Eigenschaften der unterschiedlichen Gabeln zu kennen.

Klassische Fahrradgabeln sind eigentlich Starrgabeln, welche im Gegensatz zu den Federgabeln ohne Federelemente ausgestattet sind. Starrgabeln können aus Stahl-, Aluminium- oder Kunststoffrohren bestehen.

Federgabeln fanden den Weg auf den Massenmarkt erst in den 90er-Jahren, als das Mountainbike an Popularität gewann. Insbesondere im Downhill-Sport erfreuen sich Federgabeln großer Beliebtheit, doch auch in Alltagsfahrrädern werden diese heutzutage verbaut. Eine Federgabel soll sowohl federn als auch dämpfen. Federgabeln bestehen aus Aluminium, Stahl oder Composite (Verbundwerkstoff mit besonders günstigen Eigenschaften).

Selbst das beste Crossbike verfügt meistens über keine so gute Frontfederung, wie man sie von Mountainbikes kennt. Im Gegensatz zu Mountainbikes haben Crossräder häufig große, schmale Reifen für einen geringen Rollwiderstand, was allerdings zu Lasten der Wendigkeit geht. Ein Problem vieler 28-Zoll-Federgabeln bei Crossbikes ist, dass sie sich oft nicht verstellen und dem Gewicht des Fahrers anpassen lassen.

An dieser Stelle fassen wir Ihnen die Vor- und Nachteile, die Federgabeln gegenüber Starrgabeln haben:

  • sehr viel höherer Fahrkomfort, vor allem im Gelände oder auf schlechten Straßen und Wegen (Unebenheiten im Boden werden abgefedert und weniger Erschütterungen und Vibrationen übertragen sich auf den Fahrer oder das Gepäck)
  • schonend für Muskeln, Gelenke und Sehnen, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule
  • besserer Bodenkontakt des Rads auf unebenem Boden
  • schnelleres und sicheres Fahren im Gelände möglich
  • Federgabeln lassen sich starr stellen, aber Starrgabeln können niemals federn
  • Effizienzverluste auf befestigten Straßen durch Wippbewegungen aufgrund der Federung
  • oft höheres Gewicht als eine Starrgabel
  • anfälliger für Defekte und höherer Wartungsaufwand
  • Reparatur einer Federgabel komplizierter und oft nur mit fachmännischer Hilfe machbar
  • Montagemöglichkeiten für Schutzbleche und Gepäckträger schwieriger
  • kostspieliger

Fazit: Federgabeln bringen einen spürbar höheren Fahrkomfort auf unwegsamem Gelände, sind allerdings auch kostspieliger. Sie sollten sich für ein Crossbike mit Starrgabel entscheiden, wenn Sie ohnehin überwiegend auf befestigten Straßen (Onroad) unterwegs sind, Ihr Rad möglichst leicht sein soll oder Ihnen sportliche Aspekte wichtiger als Fahrkomfort sind.

3.6. Der Lenker – die richtige Sitzposition

Bar Ends am Lenker

Gerader Radlenker mit Bar Ends für mehr Fahrkomfort.

Fitness-Fahrräder sind üblicherweise mit geraden Lenkern (Touren-Bügel), bestehend aus einer leicht abgewinkelten Stange, wie man sie von Mountainbikes kennt, ausgestattet. Rennräder hingegen besitzen geschwungene Lenker (Multipositions-Bügel). Touren-Bügel lassen nur eine Sitzmöglichkeit beim Fahren zu.

Die Crossbike-Lenker sorgen für eine sportliche, nach vorne gebeugte Sitzhaltung des Fahrenden, allerdings ermüden die Arme bei längeren Fahrten, da das Handgelenk dauerhaft eine waagerechte Stellung einnimmt. Steigt der Winkel des Lenkbügels sowohl horizontal als auch vertikal zum Ende hin etwas an, ist dies anatomisch günstiger und Schulter- sowie Handgelenksprobleme können minimiert werden.

Es gilt zudem, dass ein Lenker am Fahrrad etwa schulterbreit sein soll. Bei Fitness-Bikes mit geradem oder leicht geschwungenem Lenkbügel kann die Lenkstange etwa 6 cm breiter sein.

Tipp: Mithilfe von Lenkerhörnchen, sogenannten Bar Ends, die auf beide Enden des Crossbike-Lenkers geschraubt werden können, können Sie der Ermüdung Ihrer Arme entgegen wirken. Weiterhin fällt mit Lenkerhörnchen die Fahrt bergauf im Wiegetritt (Fahrer erhebt sich vom Sattel und tritt die Pedale im Stehen) leichter.

Mit einem geraden Lenker hat der Fahrer die maximale Kontrolle über das vordere Laufrad. Dies ist auch ein Grund dafür, dass diese Lenkerform insbesondere bei Mountainbikes verbreitet ist, denn bei Fahrten durch Offroad-Gelände muss der Fahrer die Kontrolle über das Rad behalten.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Crossbikes

Für wen eignet sich ein Crossrad?

Wenn Sie hauptsächlich in Wäldern oder unwegsamem Gelände unterwegs sind, sollten Sie sich für ein Mountainbike entscheiden: Dieser Radtyp verfügt über breite Reifen, gute Bremsen und eine Federung.

Wenn Sie allerdings einen sportlichen Allrounder suchen, mit dem Sie sowohl kurze als auch lange Touren fahren können, ist ein Crossbike die richtige Wahl für Sie. Entscheiden Sie sich für einen Crosser mit breiteren Reifen, können Sie diesen auch in leichtem Gelände nutzen.

4.1. Wie viel kostet ein Cross-Fahrrad?

Die Kosten für ein Fitnessbike hängen stark von der Ausstattung bzw. den verbauten Komponenten und der Komfortabilität ab, die das Fahrrad bietet. Günstige Crossbikes gibt es schon ab 250 bis 350 Euro. Nach oben hin ist fast keine Grenze gesetzt; so können Sie auch 1.800 oder sogar 5.500 Euro für einen Crosser ausgeben. Oder aber Sie entscheiden sich dazu, ein Crossrad gebraucht zu kaufen.

Je mehr Geld Sie investieren möchten, desto genauer sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welchen Fahrradtyp Sie kaufen möchten und welche Art von Fahrrad Ihren Einsatzbereichen am besten entspricht. Das beste Crossbike bringt Ihnen nichts, wenn Sie damit Mountainbike-Trails mit großen Löchern, Steigungen, Gefällen und Geröll befahren wollen.

4.2. Lohnt es sich, ein Crossbike gebraucht zu kaufen?

Wie Sie gerade in Punkt 4.1. gelesen haben, kann man für ein Crossbike mitunter sehr viel Geld ausgeben; vor allem wenn Sie einer Crossbike-Empfehlung folgen, bei der das Rad mit sehr hochwertigen Komponenten bestückt ist.

Tipp: Ideal ist es, wenn Sie beim Kauf einen erfahrenen Crosser oder jemanden, der sich mit Fahrrädern auskennt, dabei haben, um einerseits zu gewährleisten, dass Ihr neues Crossbike Ihren Ansprüchen genügt, und um andererseits zu verhindern, dass Sie nach dem Kauf noch viele kostenspielige Reparaturen durchführen müssen.

Im Internet haben Sie die Möglichkeit, sowohl Herren-Crossräder als auch Crossbikes für Damen gebraucht zu kaufen. Wenn Sie wissen wollen, wo man gebrauchte Fahrräder sowie Zubehör kaufen kann, lohnt sich ein Blick in unseren Online-Fahrradbörsen-Vergleich.

4.3. Gibt es Unterschiede bei Crossbikes für Damen und Herren?

Crossbike damen

Crossbike für Damen: Das Oberrohr liegt tiefer als beim Herren-Crossbike.

Prinzipiell können Frau und Mann jedes Crossbike fahren, doch gibt es auch extra Crossbikes für Frauen, bei denen das Oberrohr geschwungen ist oder gar fehlt. Diesen Unterschied zwischen Damen- und Herrenrädern kennt man auch von anderen Fahrrädern. Die Idee dahinter ist übrigens, dass Frauen auch mit Kleidern und Röcken in der Lage sein sollen, auf das Rad problemlos auf- und absteigen zu können, wobei das Tragen von Kleidern oder Röcken beim Antreten einer sportlichen Fahrt wohl eher seltener vorkommen dürfte.

Manchmal hat auch der Sattel eine andere Polsterung als beim Crossbike für Herren. Ein weiterer Unterschied kann sein, dass die Lenker bei Damen-Crossbikes schmaler konstruiert sein können, da Frauen häufig schmalere Schultern als Männer haben.

4.4. Sollte ich auf einem Crossbike Fahrradschuhe tragen?

cx-schuhe

Cyclocross-Schuhe der Marke Northwave sorgen dafür, dass der Fuß beim Radfahren in der korrekten Position ist.

Insofern Sie mit Ihrem Crossbike nicht nur in der City unterwegs sind, sondern auch im Offroad-Gelände oder gar an Cyclocross-Wettkämpfe teilnehmen, sollten Sie dafür konzipierte Schuhe tragen. Es eignen sich MTB-Schuhe, die viele Vorteile bieten. Details hierzu können Sie in unserem Test zu Mountainbike-Schuhen nachlesen.

Dank einer speziellen Sohle ist es mit diesen Schuhen möglich, sicher und schnell in unwegsamem Gelände zu laufen. Außerdem sind MTB-Schuhe wärmer und wetterfest. In der Sohle eingelassene Cleats (Schuhplatten) sorgen dafür, dass Sie Anstiege mit dem Fahrrad bewerkstelligen können. Anhand der Cleats kann zwischen Sohle und Pedal eine Klickverbindung hergestellt werden, sodass man nicht so leicht vom Pedal abrutschen kann.

Für Profis des Cyclocross gibt es auch eigens für das Crossrad entwickelte Schuhe: CX-Schuhe (z.B. von Northwave, Shimano oder Lake). Diese zeichnen sich durch wasserabweisendes Material und zwei Stollen unter den Zehen für sicheren Halt auf weichem Boden aus. Auch CX-Schuhe verfügen über Clicks und ein Verschlusssystem.

Hinweis: Achten Sie beim Kauf Ihrer MTB- oder CX-Schuhe darauf, dass diese kompatibel mit den am Cross-Fahrrad verbauten Pedalen sind.

4.5. Welche Crossbike-Hersteller gibt es auf dem Markt?

Unternehmen, die Crossbikes oder Fitnessbikes in ihrem Sortiment führen, gibt es viele. Als besonders bekannte sind hier Cube, Staiger und Canyon zu nennen. Doch an dieser Stelle noch einmal eine Auflistung einiger wichtiger Crossbike-Hersteller für Sie:

  • Belize
  • Bergamont
  • BMC
  • Bulls
  • Canyon
  • Carver
  • ConWay
  • Cube
  • Da Vinci
  • Focus
  • Fuji
  • Ghost Bikes
  • Giant
  • Kettler
  • KS Cycling
  • MIFA
  • Morrison
  • Pegasus
  • Ridley
  • Rose
  • Ruhrwerk
  • Serious
  • Staiger
  • Stevens
  • Storck
  • Tonga
  • Trek
  • Tretwerk
  • Viking
  • Winora
  • X-Vert
Preis-Leistungs-Sieger

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