- Die Musikinstrumentenversicherungen im Vergleich stellen überwiegend Allgefahrenversicherungen dar.
- Diese schützen gegen sämtliche Risiken, die nicht explizit ausgeschlossen werden und richten sich an ambitionierte Hobby- sowie Berufsmusiker.
- Vor allem große Versicherungen bieten auch Basistarife mit eingeschränktem Leistungsangebot an.

Ein Musikinstrument ist für viele mehr als nur ein Gegenstand, es ist Arbeitsmittel, wichtiges Hobby und je nach Fall auch wertvoll. Dabei ist es Risiken ausgesetzt: es könnte herunterfallen, gestohlen werden oder beim Transport verloren gehen. Genau hier setzen die Instrumentenversicherungen in unserem Vergleich an.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, für wen eine solche Versicherung sinnvoll ist, welche Schäden abgedeckt sind und wo es Einschränkungen geben kann. Darüber hinaus erfahren Sie, wie sich die Kosten zusammensetzen und worauf Sie bei der Tarifauswahl achten sollten. Abschließend beantworten wir häufige Fragen, die im Zusammenhang mit Instrumentenversicherungen immer wieder auftreten.
1. Wer braucht eine Instrumentenversicherung?
Eine Instrumentenversicherung ist insbesondere für Musiker sinnvoll, die ihr Instrument häufig nutzen oder transportieren. Wenn Sie Ihr Instrument oft außerhalb der eigenen vier Wände einsetzen, etwa im Proberaum, bei Konzerten oder auf Tour, steigt das Risiko für Schäden oder Diebstahl deutlich.
Grundsätzlich lohnt sich eine Versicherung umso mehr, je hochwertiger das Instrument ist. Das gilt insbesondere, wenn der finanzielle Schaden schmerzhaft für Sie wäre. Bei Einsteigerinstrumenten im niedrigen Preissegment stehen Versicherungsprämien und Wert des Gegenstands jedoch meist in keinem sinnvollen Verhältnis.
2. Was deckt eine Instrumentenversicherung ab – und welche Bedingungen gelten?
Instrumentenversicherungen schützen Ihr Instrument in der Regel vor typischen Risiken des Alltags. Dazu gehören etwa Diebstahl, Beschädigung beim Transport, Unfälle oder selbstverschuldete Schäden durch Stürze oder andere Missgeschicke.
Der genaue Leistungsumfang variiert je nach Anbieter und Tarif, wobei sich Basistarife mit eingeschränktem Schutz bis hin zu Allgefahrenversicherungen für Berufsmusiker unterscheiden lassen.
Wir erläutern Ihnen genauer, welche Schäden üblicherweise abgedeckt sind und worauf Sie besonders achten sollten.
2.1. Sind Schäden durch Diebstahl und Verlust abgesichert?
Die Absicherung gegen Diebstahl gehört zu den wichtigen Bestandteilen einer Instrumentenversicherung. In vielen Tarifen sind sowohl Raub als auch der Einbruchdiebstahl eingeschlossen. Je nach Tarif ist zusätzlich der einfache Diebstahl versichert.
Beachten Sie allerdings, dass viele Versicherungen gewisse Sorgfaltspflichten voraussetzen. So erstatten sie einen Diebstahl aus einem Proberaum etwa erst dann, wenn dieser verschlossen war.
Oft greift der Schutz auch unterwegs, etwa bei Konzerten, im Tourbus oder auf Reisen. Zwar bieten auch viele Hausratversicherungen Schutz vor Diebstahl außerhalb der eigenen vier Wände, allerdings nur bei einer integrierten Außenversicherung. Diese muss zum Teil zusätzlich abgeschlossen werden und ist in ihren Leistungen vergleichsweise eingeschränkt.
Darüber hinaus ist bei einer Instrumentenversicherung der Verlust je nach Tarif abgedeckt. Wenn Ihr Instrument beispielsweise bei einem Transport abhandenkommt, springt die Versicherung ein.
Allerdings müssen Sie den Verlust plausibel nachweisen, sodass Sie grundsätzlich die Kaufbelege Ihrer versicherten Gegenstände vorhalten sollten. Darüber hinaus können etwa Versandbelege, eine Verlustbestätigung des Transportunternehmens sowie zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei notwendig sein.
» Mehr Informationen2.2. Unfallschäden durch Sturz oder Transport: Was ist abgedeckt?
Grundsätzlich sind Unfallschäden in einer Musikinstrumentenversicherung abgedeckt. Dazu zählen etwa Beschädigungen durch Stürze, Umkippen oder Probleme beim Transport.
Einige Beispiele:
- Ihnen kippt ein Glas Wasser um und sorgt für einen Feuchtigkeitsschaden bei einer Violine.
- Eine E-Gitarre lehnt an einer Wand und fällt plötzlich zu Boden.
- Einem Kind fällt beim Spielen eine Trompete herunter.
Darüber hinaus können beim Transport Schäden entstehen, etwa wenn ein Instrument im Auto Druckstellen bekommt oder beim Ein- und Ausladen zu Boden fällt. Eine gute Instrumentenversicherung übernimmt in solchen Fällen die Reparaturkosten oder ersetzt das Instrument, wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist.
» Mehr InformationenWichtig ist hier ein Blick in die Versicherungsbedingungen: Manche Tarife verlangen, dass das Instrument in einem geeigneten Koffer oder Case transportiert wird. Eine unsachgemäße Sicherung beim Transport ist für viele Versicherungen ein Ausschlusskriterium.
2.3. Schäden durch Witterung: Was sollten Sie wissen?
Schäden durch äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Hitze oder Kälte sind oft ebenfalls abgedeckt. Beispielsweise können starke Temperaturschwankungen bei Holzblasinstrumenten oder Streichinstrumenten zu Rissen führen. Einige Versicherungen übernehmen solche Schäden, wenn sie plötzlich und unvorhersehbar auftreten.
» Mehr InformationenOft nicht versichert sind hingegen Schäden durch dauerhaft falsche Lagerung oder mangelnde Pflege. Wenn ein Instrument beispielsweise über längere Zeit feuchter Umgebung ausgesetzt ist, verweigern viele Versicherungen die Leistung.
2.4. Was gilt für Feuer-, Wasser- und Elementarschäden?
Brände oder Leitungswasserschäden an Instrumenten sind in der Regel abgesichert. Die besten Instrumentenversicherungen im Vergleich bieten diesen Schutz auch außerhalb der Wohnung, also etwa im Proberaum, Studio oder Konzerthaus.
Elementarschäden wie Sturm, Hagel oder Blitzschlag können eingeschlossen sein, dies hängt allerdings vom Tarif ab.
» Mehr Informationen2.5. Greift der Versicherungsschutz weltweit oder nur regional?
Einige Instrumentenversicherungen bieten schon in den Basistarifen einen weltweiten Versicherungsschutz, bei anderen wird er optional oder in höheren Tarifen angeboten. Das ist besonders für Personen sinnvoll, die mit ihrem Instrument viel verreisen oder international auftreten.
» Mehr InformationenHinweis: Achten Sie in den Tarifen jedoch auf mögliche regionale oder zeitliche Einschränkungen im Ausland, sowie einen grundsätzlich eingeschränkten Leistungsumfang.
2.6. Musikinstrumentenversicherungen im Vergleich: Ist Zubehör automatisch versichert?
In welcher Weise Zubehör schon versichert ist, hängt vom Tarif ab. In der Regel ist direktes Zubehör wie Koffer, Case, Bögen oder Mundstücke in die Versicherungen automatisch integriert.
Zum Teil ist der Schutz aber noch umfangreicher oder kann optional ausgewählt werden. So können Sie relativ einfach ein breiteres Equipment versichern. Alternativ müssen Sie einzelne Teile separat angeben. Denken Sie allerdings immer an eine mögliche maximale Deckungssumme in den Tarifen!

Die Instrumentenversicherungen im Vergleich können Sie für nahezu jedes Instrument abschließen.
3. Welche Schäden werden nicht übernommen?
Auch wenn Instrumentenversicherungen in vielen Situationen Schutz bieten, gibt es klare Leistungsausschlüsse. Schäden durch Vorsatz sind immer ausgeschlossen, aber auch grobe Fahrlässigkeit ist nicht bei allen Tarifen versichert. Darüber hinaus sind Regelungen zu Abnutzung und Verschleiß sowie politischen Risiken von Bedeutung.
Erfahren Sie im folgenden Kapitel, worauf Sie besonders achten sollten.
3.1. Sind Schäden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit immer ausgeschlossen?
Schäden, die vorsätzlich verursacht werden, sind grundsätzlich nicht versichert. Wird ein Instrument absichtlich beschädigt, übernimmt die Versicherung keine Kosten. Auch grobe Fahrlässigkeit kann zum Problem werden. Darunter fallen Situationen, in denen Sie offensichtliche Risiken ignorieren, etwa wenn Sie Ihr Instrument unbeaufsichtigt auf dem Sitz eines unverschlossenen Autos liegen lassen.
» Mehr InformationenHinweis: Schutz vor grober Fahrlässigkeit finden Sie vor allem in Premium-Tarifen mit Allgefahrenschutz für Berufsmusiker.
3.2. Abnutzung und Verschleiß bei Instrumentenversicherungen: Was ist wichtig?
Normale Gebrauchsspuren und Verschleiß sind in der Regel nicht versichert. Dazu zählen beispielsweise abgenutzte Saiten oder Polster, Kratzer durch regelmäßige Nutzung oder Materialermüdung über längere Zeit.
Diese Veränderungen gelten als natürlicher Alterungsprozess und sind kein Versicherungsfall. Eine Musikinstrumentenversicherung ist also kein Ersatz für Wartung oder Pflege.
» Mehr Informationen3.3. Gibt es Einschränkungen an bestimmten Einsatzorten?
Viele Versicherungen für Instrumente knüpfen ihren Schutz an bestimmte Bedingungen. So kann es auch Einschränkungen geben, wenn das Instrument an besonders riskanten Orten eingesetzt wird.
Findet etwa eine Open-Air-Veranstaltung bei schlechtem Wetter statt, kommt es auf die Tarifbedingungen an, ob Versicherungen die Leistung ablehnen oder nur teilweise erstatten. Achten Sie vor diesem Hintergrund genau auf entsprechende Regelungen im Vertrag.
» Mehr Informationen3.4. Was sind typische Ausschlüsse im Kleingedruckten?
Neben den genannten Ausschlüssen finden sich in den Versicherungsbedingungen häufig weitere Einschränkungen, die im Alltag relevant werden können:
- Kriegs- und Terrorschäden sind nahezu universell ausgeschlossen. Wer mit seinem Instrument in Krisenregionen reist, sollte sich nicht auf den Versicherungsschutz verlassen.
- Beschlagnahme durch Behörden, etwa bei Zollkontrollen oder im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen, ist ebenfalls regelmäßig ausgeschlossen.
- Klangliche Veränderungen ohne äußerlich erkennbaren Schaden, etwa ein verändert klingender Geigenkörper nach einem Sturz ohne sichtbare Beschädigung, sind schwer nachzuweisen und werden von Versicherern oft nicht anerkannt.

Laut diversen Tests zu Instrumentenversicherungen ist das Leistungsangebot von großen Anbietern wie die Allianz oder Ergo oft kleiner als bei spezialisierten Versicherungen wie Musikversicherung.com oder Harmonia.
4. Der beste Instrumentenversicherungs-Tarif: Worauf sollten Sie achten?
Der „beste“ Tarif hängt stark von Ihrem Instrument, Ihrer Nutzung und Ihrem individuellen Sicherheitsbedürfnis ab. Entscheidend ist, dass der Tarif zu Ihrem Alltag passt. Dazu sollten Sie sich etwa folgende Fragen stellen:
- Nutzen Sie Ihr Instrument rein privat oder beruflich?
- Wie teuer ist Ihr Instrument und möchten Sie Zubehör mitversichern?
- Welche Art von Musikinstrument wollen Sie versichern?
- Handelt es sich um ein klassisches oder elektronisches Instrument?
- Sind Sie viel auf Reisen und müssen Sie Ihr Instrument häufig transportieren?
Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Kriterien, mit denen Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
4.1. Welche Leistungen sind besonders wichtig?
Achten Sie zunächst auf den grundlegenden Leistungsumfang. Eine gute Instrumentenversicherung sollte möglichst viele typische Risiken abdecken, die bei Ihnen im Alltag mit einer hinreichend hohen Wahrscheinlichkeit auftreten können.
Allerdings sollten Sie sich auch im Klaren darüber sein, was Sie nicht benötigen. Bei einer Hobby-Nutzung Ihres Instruments, das darüber hinaus wenig transportiert wird, können Grundtarife mit solidem Schutz ausreichen. Bei eher gelegentlicher Nutzung kann sogar eine Hausratversicherung genügen.
Insbesondere für Berufsmusiker mit hochwertigen Instrumenten und viel Reisetätigkeit ist ein Tarif mit sogenanntem „Allgefahrenschutz“ interessant. Dieser deckt alle Schäden ab, die nicht explizit ausgeschlossen sind. So vermeiden Sie unnötige Lücken im Versicherungsschutz.
» Mehr Informationen4.2. Wie wichtig sind Versicherungssumme und Entschädigungsart?
Die Versicherungssumme sollte dem tatsächlichen Wert Ihres Instruments entsprechen. Ist sie zu niedrig angesetzt, erhalten Sie im Schadensfall möglicherweise nicht den vollen Ersatz. Vor allem bei der Versicherung von zusätzlichem Equipment sollten Sie prüfen, bis zu welcher Deckungssumme ein Tarif für Schäden aufkommt. Die Grundlage für die Wertermittlung bilden entweder Kaufbelege oder Gutachten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Art der Erstattung. In erster Instanz prüfen Versicherer die Möglichkeit einer Reparatur. Sollte diese nicht möglich oder zu teuer sein, ist ein Ersatz nach dem Neu- oder Zeitwert des Geräts gängig.
Häufig eignet sich, vor allem im beruflichen Kontext, eine Neuwertentschädigung. Diese sorgt dafür, dass Sie im Ersatzsfall den Betrag erhalten, den Sie für ein gleichwertiges neues Instrument benötigen und nicht nur den aktuellen Zeitwert. Häufig sinkt der Wert eines Instruments mit der Zeit.
Bei hochwertigen und seltenen Instrumenten kann der Wert in der Zukunft aber auch steigen. In solchen Fällen sollten Sie eine Zeitwerterstattung prüfen. Achten Sie darauf, dass Ihr Tarif diese Leistung in entsprechenden Fällen auch beinhaltet.
» Mehr Informationen4.3. Laufzeit und Kündigung: Worauf sollten Sie achten?
Viele Versicherer von Musikinstrumenten haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten in ihre Tarife integriert, wobei Sie mit längeren Laufzeiten und jährlicher Zahlung Geld sparen können. Kürzere Laufzeiten sind dagegen flexibler, können jedoch zu spürbar höheren Beträgen führen.
Die Kündigungsfristen betragen im ersten Jahr häufig zwei oder drei Monate, wobei sich die Verträge meist automatisch verlängern, wenn Sie die Frist nicht einhalten.
Einige Instrumentenversicherungen im Vergleich bieten allerdings auch sehr kurze Vertragslaufzeiten, etwa für musikalische Projekte an. Diese können besonders für Berufsmusiker oder DJs interessant sein. Zum Teil greifen die Versicherungen auch bei geliehenen Instrumenten samt Equipment.
» Mehr Informationen4.4. Welche Zusatzleistungen einer Instrumentenversicherung können sinnvoll sein?
Neben den typischen Leistungen bieten viele Versicherer zusätzliche Optionen, die je nach Nutzung sinnvoll sein können.
Eine Auswahl:
- Weltweiter Versicherungsschutz ohne Einschränkungen kann sinnvoll sein, wenn Sie beispielsweise als Konzertmusiker über längere Zeit im Ausland sind.
- Mitversicherung von umfangreichem Zubehör ist besonders für DJs eine gute Option.
- Schnellere Schadenregulierung oder erweiterter Reparaturservice bieten möglicherweise zusätzlichen Mehrwert, wenn Sie dringend darauf angewiesen sind.
Überlegen Sie grundsätzlich, welche Leistungen Sie wirklich benötigen und wo Sie auf Extras verzichten können. So finden Sie einen Tarif, der sowohl zu Ihrem Budget als auch zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.

Sie können sowohl akustische als auch elektronische Musikinstrumente versichern. Zum Teil gibt es dafür sogar spezielle Tarife, die auch Equipment integrieren. So hat der Anbieter Musikversicherung.com den Tarif „SINFONIMA“ für klassische Instrumente und den Tarif „I’M SOUND“ speziell für elektronische Instrumente und Zubehör im Angebot.
5. Wie teuer ist eine Instrumentenversicherung?
Die Kosten für eine Musikinstrumentenversicherung variieren je nach Instrument, Nutzung und gewünschtem Leistungsumfang. Die Jahresprämie lässt sich auch durch die Wahl der Selbstbeteiligung gezielt steuern.
Als grobe Orientierung: Die meisten Grundtarife bewegen sich zwischen 1,5 und 2,5 % des versicherten Instrumentenwerts pro Jahr. Eine Allgefahrenversicherung im Premium-Tarif kann jedoch auch deutlich mehr kosten.
5.1. Welchen Einfluss haben Leistung, Instrumentenwert und -Art auf die Höhe der Prämie?
Leistungsumfang und Instrumentenwert haben den größten Einfluss auf die Versicherungsprämie. Wer ein Instrument mit einem Wert von 10.000 Euro versichert, zahlt bei gleichem Leistungsumfang deutlich mehr als bei einem Instrument für 1.000 Euro. Ebenso steigt der Beitrag mit deutlich größerem Leistungsumfang stark an.
Darüber hinaus ist die Art des Instruments entscheidend, wobei einige Versicherungsobjekte als risikoreicher eingeschätzt werden können als andere. Elektronische Instrumente sind beispielsweise meist empfindlicher als ein robustes Schlagzeug. Einige Versicherer kalkulieren die Prämie daher nach Instrumentenkategorie.
» Mehr Informationen5.2. Wie stark wirkt sich die Nutzung auf die Kosten aus?
Eine berufliche Nutzung führt in der Regel zu einer höheren Prämie als wenn das Instrument rein privat im Einsatz ist. Es wird häufig intensiver genutzt oder transportiert und ist somit einem größeren Risiko ausgesetzt.
Ein weltweiter Schutz kostet mehr als eine Police, die nur innerhalb Deutschlands oder Europas gilt. Wer selten ins Ausland reist, kann hier möglicherweise sparen.
» Mehr Informationen5.3. Wie beeinflusst die Höhe der Selbstbeteiligung die Kosten einer Instrumentenversicherung?
Eine deutlich höhere Selbstbeteiligung im Schadensfall senkt die jährliche Prämie spürbar. Umgekehrt bieten Tarife ohne Selbstbeteiligung mehr Komfort, sind aber teurer.
» Mehr InformationenTipp: Wenn es Ihr Tarif zulässt, empfehlen wir Ihnen eine moderate Selbstbeteiligung, die eine gute Balance aus geringeren Beiträgen und akzeptabler Belastung im Schadenfall bietet.
5.4. Wie viel kostet eine Musikinstrumentenversicherung konkret?
Wenn Sie Ihr Instrument überwiegend als Hobby und Zuhause nutzen, reicht für Sie möglicherweise ein Basistarif mit eingeschränktem Leistungsangebot aus. Diesen erhalten Sie teilweise schon für 35 bis 50 Euro im Jahr.
Für Personen, die mit ihrem Instrument viel unterwegs oder damit beruflich tätig sind, lohnt es sich unserer Ansicht nach, ein wenig mehr für eine Allgefahrenversicherung aus unserem Vergleich auszugeben.
Beispiel: Sie versichern eine Violine mit einem Wert von 3.000 Euro. Laufzeit: 12 Monate, Unfälle und Diebstahl integriert, weltweiter Schutz, Erstattung zum Neuwert.
Damit können Sie etwa mit einer Prämie von rund 70 Euro im Jahr oder 5,83 Euro im Monat rechnen, was rund 2,3 % des Instrumentenwerts im Jahr entspricht.
» Mehr InformationenBeachten Sie, dass es bei den Tarifen immer darauf ankommt, welche Zusatzleistungen integriert sind. So kann sich der Beitrag in unserem Beispiel auch auf über 100 Euro im Jahr erhöhen, wenn Sie sämtliche Optionen nutzen.
6. FAQ – Häufig gestellte Fragen von Lesern, die nach Instrumentenversicherung-Tests oder -Vergleichen suchen
6.1. Sind Instrumente in der Hausratversicherung versichert?
Eine Hausratversicherung bietet einen soliden Schutz für Musikinstrumente. Sobald Sie ein hochwertiges Instrument jedoch regelmäßig außerhalb nutzen, stößt diese Absicherung schnell an ihre Grenzen. Diebstahl unterwegs, selbstverschuldete Schäden oder Transportschäden sind häufig nicht oder nur eingeschränkt abgedeckt.
» Mehr Informationen6.2. Ist eine Instrumentenversicherung steuerlich absetzbar?
Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie die Kosten steuerlich geltend machen. Wenn Sie Ihr Instrument beruflich nutzen, etwa als Musiker, Musiklehrer oder in einem Orchester, zählen die Versicherungsbeiträge in der Regel zu den Betriebsausgaben oder Werbungskosten.
Für reine Hobbymusiker ist eine steuerliche Absetzbarkeit hingegen meist nicht möglich.
» Mehr Informationen6.3. Kann ich mehrere Instrumente in einem Vertrag versichern?
Viele Versicherer bieten die Möglichkeit, mehrere Instrumente in einem Vertrag zu bündeln. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Sie mehrere Instrumente besitzen oder regelmäßig zwischen ihnen wechseln.
Wichtig ist, dass jedes Instrument einzeln aufgeführt und mit seinem jeweiligen Wert angegeben wird, damit im Schadensfall eine klare Grundlage besteht.
» Mehr Informationen6.4. Gibt es spezielle Versicherungen für seltene oder historische Instrumente?
Für besonders wertvolle, seltene oder historische Instrumente gibt es spezielle Tarife. Diese berücksichtigen den individuellen Wert und die Besonderheiten solcher Instrumente, etwa bei der Wertermittlung oder im Schadensfall.
In vielen Fällen wird hierfür ein Gutachten benötigt, das den aktuellen Marktwert dokumentiert. So stellen Sie sicher, dass Ihr Instrument im Ernstfall angemessen abgesichert ist.
» Mehr Informationen6.5. Kann man eine Instrumentenversicherung online abschließen?
In vielen Fällen können Sie eine Instrumentenversicherung komplett online abschließen, wobei Sie dabei lediglich einige standardisierte Schritte durchlaufen. In speziellen Fällen oder bei Gruppenversicherungen kann jedoch der Kontakt mit einem Mitarbeiter der Versicherung erforderlich sein.
» Mehr Informationen

























Hallo, ich habe selbst verglichen und sehe das ganz anders: die mit Abstand günstigste Versicherung für mich (ab Versicherungssummen von ca. 8.000,- Euro) ist klar die Harmonia. Die haben auf Ihrer Seite auch einen Beitragsrechner wo ich ja nicht alle Optionen buchen muss. Nachtzeit in geparkten Fahrzeugen z.B. brauche ich nicht. Bei der Mannheimer soll ich alle 4 Jahre ein neues Gutachten von einem unabhängigen und zertifizierten Gutachter beibringen! Auch das Geld hierfür kann man sich sparen.