Das Wichtigste in Kürze
  • Wichtig beim Kauf Ihres E-Basses ist die Holzart. Für Korpus, Hals und Griffbrett werden verschiedene Holzarten verwendet.
  • Helle Holzarten eignen sich für klaren und ruhigen Sound, dunkle Sorten stehen für druckvollen, rockigen Klang.
  • Es gibt drei Arten von Tonabnehmern: Split Coil, Single Coil und Humbucker. Split- und Single-Coil erzeugen einen klaren Sound, Humbucker produzieren einen warmen Klang.

e-bass test

Befragt nach dem Hauptinstrument deutscher Jazzmusiker, landete der E-Bass 2015 im Vergleich bei 4% hinter dem Hauptinstrument Schlagzeug mit 14 % (Quelle: Jazzinstitut Darmstadt; IG Jazz Berlin; Union Deutscher Jazzmusiker; Uni Hildesheim) auf Platz 10.

Dabei hat kaum ein anderes Instrument so viel Charakter wie der E-Bass. Er verleiht Ihrem Song erst das richtige Volumen und hält Ihre Band zusammen. Natürlich braucht der E-Bass ein Instrument, welches er begleiten kann.

Vor dem Kauf einer Bass-Gitarre steht die Frage nach der Art Musik, die Sie spielen möchten. Entspannter Reggae, knallharter Punkrock oder virtuoser Jazz, für jede Musikrichtung gibt es die passende Bass-Gitarre.

Damit Sie Ihren individuellen Bass-Vergleichssieger 2020 finden, stellen wir Ihnen die besten Instrumente und Marken im Bass-Vergleich vor und erklären Ihnen in unserer Kaufberatung, welche Unterschiede es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Hier lesen Sie weitere interessante Vergleiche zu Musikinstrumenten

1. Was versteht man unter E-Bass?

Bass-Gitarre spielen

Der E-Bass basiert auf den Komponenten der Instrumente Kontrabass und E-Gitarre und gibt nur einen leisen Ton von sich, weswegen er elektronisch verstärkt werden muss. Dabei werden die Schwingungen der Saiten von einem Tonabnehmer in elektrische Signale umgewandelt. Hörbar werden diese dann durch einen speziellen Bassverstärker.

Übrigens: Bereits 1935 kam der erste vermarktete E-Bass unter der Bezeichnung „Electronic Bass Fiddle“ des Herstellers „Audiovox Manufacturing Co.“ auf den Markt.

2. Holzarten und Tonabnehmer bestimmen den Sound des Basses

E-Bass aus hellem Holz

Ein E-Bass aus Ahorn.

Jede Holzart steht für eine bestimmte Klangeigenschaft. Gerade das Holz für den Korpus spielt eine wichtige Rolle bei der Entfaltung des Tones. Auch das Holz für den Hals und das Griffbrett haben Einfluss auf den Klang, auch wenn es bei dem Hals mehr darauf ankommt, dass stabiles Holz verbaut wurde.

2.1. Das Holz des Korpus‘ bestimmt den Sound des E-Basses

Für den Korpus wird Esche verwendet, wenn der Bass einen brillanten und prägnanten Sound haben soll.

Entscheiden Sie sich für Erle, wenn Sie die Mitten hervorheben möchten und einen brummigen Klang schätzen.

Wenn Sie eine Bass-Gitarre mit einem warmen und vollen Sound suchen, empfehlen wir Ihnen Mahagoni und Bubinga.

Legen Sie Wert auf ein günstiges Einsteigermodell, ist ein Bass aus Linde, Pappel oder Agathis ideal für Sie. Diese eignen sich sehr gut für Anfänger, die das Bass-Spielen erlernen möchten.

Für den Hals des E-Basses werden harte Hölzer verbaut, etwa Ahorn oder Bubinga. Das Griffbrett besteht meist aus Ahorn oder Palisander (oft als Rosewood oder Rosenholz angegeben). Wir empfehlen Ihnen, einen Bass mit einem Hals aus Ahorn, da dieses Holz besonders langlebig und stabil ist.

Die Eigenschaften verschiedener Holzarten für den E-Bass haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Holzart Eigenschaften für den Bass-Korpus und Bass-Hals
Ahorn

Bass Ahorn

Die Eigenschaften des Ahorns sorgen für einen klaren Sound mit feinen aber definierten Bässen und gleichzeitig brillanten Höhen.

Ahorn eignet sich wegen seiner Langlebigkeit auch für Bass-Hälse.

Esche

bass-esche

Ein beliebtes Holz für den Bass-Korpus.

Allerdings ist der Klang im Bereich der Mitten eher schwach ausgebildet.

Die Höhen sind dafür sehr prägnant und der Ton springt schnell an.

Eignet sich für Jazz, Funk oder klassischen Rock.

Erle

bass-erle

Das beliebteste Holz in der Bass-Herstellung.

Es verleiht dem Bass einen ausgewogenen Klang mit satten Bässen und Höhen.

Linde

bass-linde

Linde weist eine mittlere Dichte auf und betont besonders die Mitten.

Diese Eigenschaft macht es ideal für härteren Rock. Die Marke „Fender“ verwendet sehr häufig Lindenholz.

Mahagoni

E-Bass Mahagoni

Mahagoni ist vielseitig einsetzbar und verleiht dem Bass einen warmen und vollen Klang.

Wird häufig für im Rock-Musik verwendet.

Die Marke „Gibson“ verwendet sehr häufig Mahagoni.

Palisander

bass-palisander

Palisander ist ein sehr dichtes Holz, weswegen es oft zur Fertigung von Griffbrettern verwendet wird.

Synonym werden die Begriffe „Rosenholz“ oder „Rosewood“ verwendet.

2.2. Die verschiedenen Halskonstruktion am Bass: von verschraubt bis durchgehend

halskonstruktion-verschraubt

Bei Beschädigungen lässt sich der verschraubte Hals austauschen.

Es gibt drei verschiedene Varianten, den Hals mit dem Korpus zu verbinden.

Die günstigste und gleichzeitig sehr solide bildet der verschraubte Hals. Dieser fördert eine aggressive Spielweise und das schnelle Anspringen des Tones, was besonders für Musikrichtungen wie Jazz oder Hardcore ideal ist.

Ein Vorteil der verschraubten Variante besteht darin, dass Sie die Saitenlage und die Halsneigung einstellen können. Außerdem können Sie den Hals bei Beschädigung austauschen. Diese Art finden Sie bei vielen Bässen des Herstellers Fender.

Die zweite Möglichkeit, den Hals mit dem Korpus zu verbinden, ist das Anleimen des Halses. Qualitativ finden sich hier kaum Unterschiede zur verschraubten Variante – austauschen lässt sich der Hals allerdings nicht. Die Töne haben bei dieser Ausführung mehr „Sustain“, was bedeutet, dass der Ton der Saite länger aufrechterhalten werden kann und für einen schönen Ton sorgt.

E-Bass mit fixed Hals in schwarzweiß

Ausgezeichneter Klang und aufwendig in der Fertigung: der durchgehende Hals am E-Bass.

Die dritte Variante ist der feste, durchgehende Hals. Diesen erkennen Sie auch an der Bezeichnung „fixed“. Hier ist der Hals Teil des Korpus. Diese Bauart fördert ein langes und gleichmäßiges Ausschwingen der Töne. Ein Bass mit festem, fixed Hals ist aufwendig in der Herstellung, weshalb Instrumente dieser Konstruktion häufig hochpreisig sind.

Allerdings gibt es auch Hersteller, die günstige Modelle anbieten, wie etwa Rocktile.

2.3. Tonabnehmer: Single Coil für klare Höhen, Humbucker für druckvolle Bässe

single-coil-tonabnehmer Bass Test

Ein E-Bass mit Single Coil hat einen klaren Sound.

Neben dem verbauten Holz sind die Tonabnehmer die wichtigste Komponente für die Klangqualität des E-Basses. Die Schwingungen der Saiten werden in elektrische Wechselspannung umgesetzt, die an einen Verstärker oder ein Mischpult weitergeleitet werden können.

Auf der Bass-Gitarre sind drei Tonabnehmersysteme gebräuchlich: Single Coil, Humbucker und Split Coil.

Der Single Coil ist am weitesten verbreitet und besteht aus einer Spule, die um (meist) mehrere Magneten gewickelt ist. Er zeichnet sich durch einen sehr klaren Sound aus, welcher besonders höhenbetont ist. Besonders bei Bässen der Marke „Fender“ finden Sie diese Art häufig.

Wenn Sie Jazz, Funk, Folk oder klassischen Rock spielen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Bass mit Single Coil Tonabnehmer.

Der Humbucker Tonabnehmer besteht aus zwei Single-Coils, die gegenläufig gewickelt sind und umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder haben. Diese erzeugen phasenverdrehte Signale, welche durch die gegenläufig gewickelte Spule wieder ausgeglichen werden. So addieren sich die Signale beider Spulen. Es entsteht ein warmer und voller Klang.

Wenn Sie Metal oder Grindcore spielen möchten, empfehlen wir Ihnen einen E-Bass mit einem Humbucker Tonabnehmer.

Die dritte Variante des Tonabnehmers ist der Split-Coil. Dieser besteht aus zwei „halben“ Single-Coils und ähnelt diesem auch klanglich.

2.4. Die Saiten am Bass: Anzahl und Material

E-Bass sechs Saiten

Ein Bass mit sechs Saiten ist nicht sehr häufig zu finden und erfordert Übung.

E-Bässe finden Sie mit vier, fünf, oder sechs Saiten. Für Anfänger empfehlen wir den 4-Saiter, da hier der Abstand zwischen den einzelnen Saiter größer ist, was zu einem einfacheren Spiel führt.

Vor- und Nachteile einer viersaitigen Bass-Gitarre:

    Vorteile
  • Saitenabstände
  • einfaches Spielen
  • übersichtlich
  • ideal geeignet für Anfänger
    Nachteile
  • mechanisch mitunter etwas instabil

Vor- und Nachteile eines Fünfsaiten-Basses:

    Vorteile
  • Saitenabstände gut bespielbar
  • erweiterter Notenbereich
  • einfaches leersaitenfreies Spielen möglich
    Nachteile
  • koordinativ herausfordernder als vier Saiten
  • schwerer als ein Viersaiter

Vor- und Nachteile eines sechssaitigen Basses:

    Vorteile
  • große Zahl Noten im tiefen Bereich spielbar
  • ideal für Solisten
    Nachteile
  • nicht für Anfänger geeignet

Die Saiten an Ihrem Bass haben einen enormen Einfluss auf den Klang des Instruments. Auf dem E-Bass sind zwei Materialien gebräuchlich. Zum einen Nickel, welches ein weiches und angenehmes Spielgefühl bietet und zum anderen die Stahlsaiten, welche sehr brillant und höhenbetont klingen.

Wenn Sie viel am Bass „arbeiten“ wollen, empfehlen wir Ihnen die Saiten aus Nickel. Da die Saiten viel zum Klangbild des E-Basses beitragen, sollten Sie hier nicht sparen. Ein guter Satz Saiten für Ihren Bass ist ab ungefähr 15 Euro erhältlich.

Das Wechseln der Saiten Ihres E-Bass‘ ist nicht schwer, wie dieses Video veranschaulicht.

3. Was macht einen Bass-Testsieger aus?

Solidbody E-Bass beste Bass

Die besten E-Bässe für Rock: Der Solid-Body.

Die am weitesten verbreitete Bauart bei E-Bässen ist der Solid-Body. Dies bedeutet, dass der Korpus aus einem Stück Holz gefertigt wurde und keine Hohlräume hat. Dieser Bass kommt vorwiegend im Punk, Metal und in klassischer Rockmusik zum Einsatz.

Ein sogenannter Semi-Akustik-Bass ist ein Hybrid aus Solid-Body und Akustikbass. Sein Sound erinnert an einen Kontrabass und eignet sich am besten für Rockmusik im Stile der 60er Jahre.

Wenn Sie einen E-Bass kaufen wollen, werden Ihnen Begriffe wie „Longscale“ und „Shortscale“ begegnen. Diese bezeichnen den Abstand vom Steg zum Sattel, also die Mensur. Das sind die Punkte, an denen die Saiten aufliegen.

Dieser Abstand beträgt bei Longscale-Bässen 34 Zoll, bei Shortscale-Bässen 30 Zoll, 30,5 Zoll oder 30,75 Zoll – je nach Hersteller.

Für Kindern einen Bass mit kurzer Mensur

Für Kinder eignen sich Shortscale-Bässe besonders gut, denn diese lassen sich durch die kurze Mensur gut greifen. Zudem sind sie leichter, was das Spielen für Kinder einfacher gestaltet.

Shortscale-Bässe haben eine Mensur von ungefähr 76 bis 81 cm. Wegen der kürzeren Saitenlänge können diese nicht so gut ausschwingen. Kleiner Nachteil: Dadurch klingen die tiefen Seiten oft nicht sonor.

Eine Bass-Gitarre mit Longscale werden Sie deutlich häufiger finden. Hier liegt die Mensur bei etwa 86 cm. Die Saiten klingen bei dieser Kategorie satter, da sie länger ausschwingen können.

4. Wichtige Bass-Hersteller

  • Fender
  • Warwick
  • Ibanez
  • Gibson
  • Yamaha

5. Welches Bass-Zubehör ist sinnvoll?

Ein E-Bass alleine macht noch keinen Spaß, Sie benötigen einiges an Zubehör.
Neben Stimmgerät und Plektrum, sind Verstärker und Klinkenkabel die wichtigsten Komponenten um die Bass-Gitarre vollständig genießen zu können.

5.1. Ihre Bass-Gitarre benötigt einen Bass-Verstärker

e-bass amp

Ihr neuer E-Bass benötigt einen passenden Verstärker um seine klangliche Charakteristik komplett entfalten zu können. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Gitarren-Verstärker.

Mit Hilfe eines Tonabnehmers wird ein elektrisches Signal erzeugt, das entweder mit einem Kabel oder mit moderner Funktechnologie übertragen wird.
Die Lautsprecher sind bei einem Bass-Verstärker größer gebaut, um mehr Leistung im unteren Frequenzbereich bieten zu können. Diese Frequenzen können bis auf 30 Hz sinken.

Je mehr Watt ein Verstärker hat, desto lauter ist er. Geräte mit 300 Watt und mehr sind für den Hausgebrauch ungeeignet und eher für den Proberaum oder die Bühne gedacht. Für das Üben am Bass Zuhause reichen 20 bis 70 Watt. Wir empfehlen Ihnen, Kopfhörer zu verwenden. So können Sie daheim in voller Lautstärke spielen, ohne Ihre Mitmenschen zu stören.

Sie können den E-Bass auch über einen Gitarrenverstärker spielen, aber einen guten Sound werden Sie damit nicht erzielen, da dieser nicht in der Lage ist, die tiefen Töne wiederzugeben. Außerdem können die Lautsprecher auf Grund der tiefen Frequenzen bei längerer Benutzung beschädigt werden.

5.2. Vom Klinkenkabel zum Stimmgerät: Zubehör für Ihren Bass

Um Ihren E-Bass an den Verstärker anschließen zu können, benötigen Sie ein Klinkenkabel. Die Größe ist genormt und liegt bei 6 mm. Anders als bei Verstärkern gibt es keine speziellen Klinkenkabel nur für den E-Bass.

Stimmgerät für E-Bass

Der Pegel zeigt an, ob Sie die Saite höher oder tiefer stimmen müssen.

Damit Sie immer den richtigen Ton treffen, brauchen Sie einen korrekt gestimmten Bass. Profis stimmen ihr Instrument nach Gehör. Da dies aber viel Erfahrung und Übung erfordert, empfehlen wir Ihnen ein Stimmgerät, an das der E-Bass mittels Klinkenkabel angeschlossen wird.

Auf dem Stimmgerät erscheint ein Pegel mit dem Sie die Saiten in die gewünschte Stimmung bringen können.

Tipp: Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie sich die Stimmhilfe auch als App herunterladen. Für iPhones eignet sich „CATEATER“ sehr gut, für Android empfehlt sich „GuitarTune“.

5.3. Ein Plektrum zum Bass-Spielen erspart Verletzungen

Plektrum Form

Die typische Form eines Plektrums.

Das Plektrum ist ein Plättchen, mit dem die Saiten der Bass-Gitarre angeschlagen werden. Es ermöglicht Ihnen, einen lauteren und gleichmäßigeren Ton hervorzubringen, als beim Spielen mit den Fingern. Zudem verhindert es Blasenbildung, die besonders bei Anfängern nach intensivem Spielen auftreten kann, da hier die Haut noch nicht an die Belastung gewöhnt ist.

Das Plektrum gibt es in verschiedenen Materialien (Holz, Nylon oder Horn) und in unterschiedlichen Härtegraden. Hier sollten Sie einfach experimentieren, bis Sie ein Plektrum gefunden haben, das zu Ihrem Stil passt.

6. Spieltechniken für Ihren E-Bass

Es gibt verschiedene Varianten, einen Bass zu spielen. Manche Techniken haben sich in bestimmten Musikrichtungen durchgesetzt, dennoch sollten Sie sich davon nicht beeinflussen lassen. Finden Sie eine Technik die zu Ihnen passt. Zwei der gebräuchlichsten Spieltechniken möchten wir Ihnen vorstellen.

6.1. Slapping: Schlagzeugspielen auf dem Bass

Slapping Technik

Beim Slapping wird hauptsächlich der Daumen benutzt.

Diese Technik wird mit den Fingern, also ohne Plektrum gespielt. Hier kommt es besonders auf Präzision und Kondition an.
Die Saiten werden hauptsächlich mit dem Daumen und Zeigefinger gezielt geschlagen und schnell wieder weggezogen um die Schwingung der Saite nicht zu dämpfen.

Diese Technik wird gerne im Jazz und Funk verwendet. Für diese Spielweise, eignet sich ein Bass mit vier Saiten, da bei diesem Modell der Abstand zwischen den Saiten größer ist, was das Spielen vereinfacht. Geübte Bassisten wenden diese Technik auch auf Bässen mit mehr Saiten an.

6.2. Bass-Spielen mit dem Plektrum

Bei dieser Variante übernimmt das Anschlagen der Saiten das Plektrum. Man unterscheidet hier zwischen „upstroke“, also der Weg des Plektrums von unten nach oben und „downstroke“, von oben nach unten. Gerade bei härteren Musikrichtungen wie Metal oder Punk, eignet sich das Spielen mit Plektrum.

7. Pflegetipps für den E-Bass: ölen, reinigen und polieren

E-Bass Test Mechanik

Die Mechanik des E-Basses erfordert regelmäßige Pflege.

Wenn Sie lange Freude an Ihrem Instrument haben wollen, dann sollten Sie es regelmäßig pflegen. Dafür finden Sie verschiedene Polituren, die Sie mit einem Ledertuch auftragen.

Auch lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel ist in Ordnung, wenn sie einen weichen Lappen benutzen, um die Lasur des Holzes nicht zu zerkratzen. Achten Sie darauf, das Holz nach der Pflege immer vollständig zu trocknen, damit es sich nicht durch die Feuchtigkeit verzieht.

Bei der Pflege des Halses ist es ratsam, die Saiten vorher zu entfernen. So gelingt es Ihnen leichter, die Stäbchen zu säubern und gegebenenfalls auch auf Beschädigungen zu kontrollieren.

E-Bass Cleaning

Ölen Sie die Mechanik des E-Basses. Hierfür eignet sich handelsübliches Maschinenöl, sofern dieses harz- und säurefrei ist.

Die Saiten eines E-Bass verlieren nach einiger Zeit ihre Brillanz. Dann raten wir Ihnen, einen neuen und vor allem kompletten Satz aufzuziehen. Würden Sie lediglich einzelne Saiten auszutauschen, könnte dies die Klangqualität beeinträchtigen.

8. Wichtig bei der Nutzung Ihres E-Basses

E-Bass Halterung

Es kann durchaus passieren, dass die Bass-Gitarre umkippt oder an die Wand stößt, allerdings sollte Ihnen das nicht zu häufig passieren. Die Mechanik würde auf Dauer darunter leiden.

Lehnen Sie ihren E-Bass nicht an, das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er umkippt und beschädigt wird. Bewahren Sie Ihren Bass stattdessen in einem speziellen Ständer auf.

Setzen Sie den Bass nie längerer Zeit großer Wärme oder Kälte aus, dies verzieht das Holz und Sie bekommen keinen klaren Ton mehr aus Ihrem Instrument. Achten Sie bitte darauf, den E-Bass nie an der eingeschalteten Heizung oder anderen Wärmequellen stehen zu lassen.

9. Fragen zum Thema Bass

E-Bass test

9.1. Wie viel Watt sollte mein Bass-Verstärker haben?

Die Wattzahl Ihres Verstärkers ist entscheidend für die Lautstärke Ihres Basses.

Die Untergrenze, um sich in einer Rockband als Bassist durchzusetzen, liegt bei etwa 250 Watt. Für laute Stilrichtungen wie Indie-Rock kann das schon knapp werden. Ab ca. 500 Watt brauchen Sie sich kaum noch Sorgen zu machen, dass man Sie im Proberaum nicht hört. Für das Spielen Zuhause reicht ein Verstärker mit 20 bis 70 Watt.

9.2. Kann ich als Linkshänder jeden Bass spielen?

Es gibt spezielle Bässe für Linkshänder. Aber: Viele Bass-Spieler lernen in der Rechtshänderposition und haben so die größte Auswahl an Instrumenten. Grundsätzlich benötigen Sie zum Bass-Spielen eine bestimmte Fertigkeit an beiden Händen – unabhängig Ihrer Händigkeit.

Übrigens: Wenn Sie sich für Anfänger-geeignete Bässe interessieren, empfiehlt die Stiftung Warentest das Marshall Rock-Kit Special All Black: ausgepackt & losgerockt!

Bildnachweise: shutterstock.com/GODLIKEART, shutterstock.com/STEVECOLLENDER, shutterstock.com/LILKIN, shutterstock.com/JOSELUISCAMAREROORTIZ, shutterstock.com/SIAMINKA, shutterstock.com/YURIYBARTENEV, shutterstock.com/TOMGIGABITE, shutterstock.com/DESIGNER_AN, shutterstock.com/MIGUELGARCIASAAVEDRA, shutterstock.com/JUSTSOLOVE, shutterstock.com/SIRTRAVELALOT, shutterstock.com/VLADIMIRYESSIKOV, shutterstock.com/ORESTDROZDA, shutterstock.com/LULIUBO, shutterstock.com/KAYO, shutterstock.com/TAMARAKULIKOVA, shutterstock.com/VILAX, shutterstock.com/AMFROEY, shutterstock.com/ROMAKOSHEL, shutterstock.com/BALEFIRE, shutterstock.com/ANTHONYBERENYI (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)