Drucker Test 2016

Die 7 besten Drucker im Vergleich.

AbbildungTestsiegerSamsung Xpress C480FW/TEGCanon Pixma MX925Preis-Leistungs-SiegerSamsung Xpress M2835DW/SEEBrother DCP-L2500DWEpson WorkForce WF-2630WFHP LaserJet Pro M127fwKyocera Ecosys P2135dn
ModellSamsung Xpress C480FW/TEGCanon Pixma MX925Samsung Xpress M2835DW/SEEBrother DCP-L2500DWEpson WorkForce WF-2630WFHP LaserJet Pro M127fwKyocera Ecosys P2135dn
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
06/2016
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Bewertung1,7gut
06/2016
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Bewertung1,8gut
09/2016
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
09/2016
Kundenwertung
118 Bewertungen
1.347 Bewertungen
96 Bewertungen
130 Bewertungen
230 Bewertungen
140 Bewertungen
65 Bewertungen
DruckertypMultifunktions-LaserfarbdruckerMultifunktions-TintenstrahldruckerLaserdruckerMultifunktions-LaserdruckerMultifunktions-TintenstrahldruckerMultifunktions-LaserdruckerLaserdrucker
DruckauflösungFür einen guten Druck reicht eine Auflösung von 600 x 600 dpi (Standardwert für Laserdrucker).

Wer detaillierte Fotos drucken möchte, sollte wenigstens 600 x 1200 dpi nutzen.

Je höher der Wert, desto besser ist die Qualität Ihrer Bilder.
2.400 x 600 dpi9.600 x 2.400 dpi4.800 x 600 dpi2.400 x 600 dpi5.760 x 1.440 dp600 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi
Druckkosten
für S/W-Druck
Die Druckkosten ergeben sich aus der Anzahl der Seiten, die mit dem herstellereigenen Toner/der Druckerpatrone gedruckt werden können, geteilt durch den Preis des Toners/der Patrone. So ergibt sich der Preis für einen S/W-Druck pro DIN A4 Seite.
0,4 Cent3,5 Cent0,04 Cent0,03 Cent2,3 Cent3 Cent2,5 Cent
Drucktempo
für S/W-Druck
18 Seiten/Min15 Seiten/Min26 Seiten/Min30 Seiten/Min34 Seiten/Min20 Seiten/Min35 Seiten/Min
Duplex-Druck
beidseitiger Druck
JaJaJaJaNeinNeinJa
WLAN| LAN | | | | | | |
AirPrintAirPrint ist eine Software-Schnittstelle von Apple. Die Verbindungen zwischen Apple-Geräten und dem Drucker sind stabiler und schneller.JaJaNeinJaJaJaJa
USBJaJaJaJaJaJaJa
BesonderheitiPrint ist eine Funktion, bei der der Treiber auf dem Drucker hinterlegt und von einem Nutzer abgerufen werden kann, damit eine schwierige Konfiguration entfällt.NFC-fähigFacebook App Print Your Days
einfaches Drucken von Facebook mit spezieller Layout-Auswahl
Testsieger Stiftung Warentest (Note 1,8)
test 10/2014
3-in-1-Gerät4-in-1-Gerätzwei-zeiliges Display, iPrintEcosys Technologie und CO2-neutraler Toner
Vorteile
  • hervorragende Druckqualität
  • Scan-to-Mail Funktion
  • schnelle und einfache Einrichtung
  • sehr gute Druckqualität
  • sehr leise Betriebsgeräusche
  • sehr gute Verarbeitung
  • sehr gute Druckqualität
  • Eco Mode
  • Google Cloud Print
  • gute Druckqualität
  • schnelles Einrichten (bei Windows)
  • klein und kompakt
  • gute Druckqualität
  • gute Scanleistung
  • WLAN Einrichtung unkompliziert
  • sehr gute Scanleistung
  • einfache Bedienung
  • Google Cloud Print
  • einfache Installation
  • gute Kompatibilität zu anderen Geräten
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Drucker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie einen Drucker für den Bürobereich benötigen, sollten Sie darauf achten, dass das Druckerzubehör (wie die Tintenpatronen) preiswert ist und nicht eintrocknen kann. Wenn Sie Fotos drucken wollen, ist ein Spezialgerät die beste Wahl.
  • Wenn Sie viele Texte drucken, ist ein monochromer Laserdrucker sehr zu empfehlen. Wer eher wenig Texte druckt und vorrangig Fotos in guter Qualität auf Fotopapier drucken möchte, sollte sich die Tintenstrahldrucker anschauen.
  • Falls Durchschläge in hoher Zahl benötigt werden, sind immer noch Nadeldrucker die günstigste Wahl, da sie die einzigen Drucker sind, die Durchschläge in einer guten Qualität herstellen können.

Drucker Test
Egal ob Fotos oder Texte, die meisten Dateien auf dem Computer sollen in guter Qualität ausgedruckt werden. Um einen guten Druck zu gewährleisten, benötigt man einen hochwertigen Drucker. Doch welcher Drucker ist der richtige für mich? Laser oder Tintenstrahl? Einfaches Gerät oder doch multifunktional? Über 100 Millionen Drucker werden jedes Jahr verkauft – weltweit. Zwar ist die Tendenz sinkend, doch kaum ein Haushalt kommt ohne einen Drucker aus.

Wer über den Kauf eines Druckers nachdenkt, muss sich mit vielen Fachbegriffen auseinander setzen. Damit Sie nicht nur Bahnhof verstehen, soll der Ratgeber zum großen Drucker Test 2016 die wichtigsten Kriterien für den Drucker-Kauf vorstellen und aufzeigen, welche Neuheiten es derzeit auf dem Markt gibt. Auch sollen diverse Fragen zur Entwicklung des Druckers beantwortet werden. So finden Sie garantiert Ihren persönlichen Drucker Testsieger!

1. Was ist ein Drucker?

Der Begriff „Drucker“ (englisch printer) beschreibt in der Datenverarbeitung ein Gerät zur Ausgabe von Daten (Zeichen, Texten, Fotos) auf ein Trägermedium (Papier). Das Ergebnis des Druckens wird als Ausdruck, Druckwerk oder Druckergebnis bezeichnet.

Es gibt viele verschieden Arten von Druckern. Neben den Tintenstrahl- und Laserdruckern sind derzeit die 3D-Drucker der neuste Trend. Sie stellen Daten aus Kunststoff her. Auch ein praktisches, transportables Beschriftungsgerät zählt zu den Druckern.

Am häufigsten werden Tintenstrahl-Drucker in Deutschland gekauft (Quelle: Statista). So hatten fast 23% der deutschen Haushalte im Jahr 2014 ein solches Gerät. Der Multifunktionsdrucker liegt mit fast 22% knapp dahinter. Die Laserdrucker sind mit 9% abgeschlagen auf Platz 3.

Multifunktionsdrucker sind Geräte, die sowohl über eine Druckfunktion als auch eine Scanfunktion verfügen. Auch ein Faxgerät kann integriert sein. Diese Kompaktgeräte werden immer beliebter in deutschen Haushalten, da seit 2011 der Anteil dieser Modelle stetig stieg. Von 2011 bis 2014 stieg der Anteil um 5%, während der Anteil der Tintenstrahldrucker und der Laserdrucker deutlich sank.

2. Die Geschichte

Sicherlich könnte man hier einen Abriss der Geschichte des Drucks allgemein machen. Angefangen mit dem Buchdruck durch bewegliche Lettern, der von Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert entwickelt wurde. Allerdings würde diese Geschichte den Ratgeber nur unnötig aufblähen, außerdem bezeichnet der Drucker heutzutage ein Gerät, das eng mit dem heimischen PC verbunden ist.

Die Vorgänger der Printer
  • elektrische Schreibmaschine
  • Kopierer
  • Wachsmatrizen-Vervielfältigung (Hektografie)
  • Rechenmaschinen mit Belegdruck
  • elektrische Bleisatzmaschinen

Der erste Drucker wurde 1953 entwickelt und „Alphabetdrucker“ genannt. Es handelte sich hier um eine mechanische Schreibmaschine, die an einen Computer angeschlossen werden konnte.

Dieses erste Gerät wurde relativ schnell von den Nadeldruckern verdrängt. Nadeln werden hier gegen ein Farbband und danach auf Papier gedrückt. Auch wenn die meisten Drucker nur Schwarzweiß drucken konnten, wurde dennoch ein Farbnadeldrucker entwickelt. Abgelöst wurden diese Modelle von Tintenstrahldruckern. Diese benutzen flüssige Tinte, die mit feinen Düsen auf das Papier gespritzt wird. Ab den 80er Jahren gab es die ersten Laserdrucker. Sie wurden ursprünglich für Großunternehmen entwickelt, werden aber mittlerweile auch von privaten Haushalten genutzt. Ein Laserstrahl schreibt hier das Bild auf eine Belichtungstrommel. An den beschriebenen Stellen bleibt der Toner haften. Es wird auf das Papier übertragen und durchs Erhitzen fixiert.

3. Welche Arten gibt es?

Die kleine Geschichte der Drucker hat bereits gezeigt, dass es sehr viele verschiedene Arten gibt. Damit Sie wirklich alle Druckertypen kennen, sollen sie hier kurz vorgestellt werden. Auch die Vor-und Nachteile der jeweiligen Arten werden aufgezeigt.

3.1 Nadeldrucker

Was sind Typenraddrucker?

Wie bei einer Schreibmaschine auch, werden die Buchstaben, die auf einem drehbaren Typenrad angebracht sind, durch ein Fahrband gegen das Papier geschlagen. Der sogenannte Buchstaben-Hammer wird von einem Permanentmagneten angetrieben, der in einem Elektromagneten eingebettet ist.

Die Nadeldrucker gehören wie die Typenraddrucker in die Familie der Impact (Aufprall)-Drucker. Da beim Druckvorgang physischer Druck aufgewendet wird, können auch Durchschläge hergestellt werden. Das Druckbild selbst besteht aus einer Matrix von Punkten, daher gehört er auch zu den Matrixdruckern.

Der eigentliche Druckvorgang wird über Nadeln geleistet. Die Anzahl ist variabel und kann von 7 bis 48 Stück reichen. Die Nadeln schlagen auf ein Farbband aus Papier, so dass die einzelnen Bildpunkte auf dem Papier abgebildet werden. Durch eine höhere Anzahl von Nadeln, können die Abstände zwischen ihnen verringert werden. Die Bildpunkte können enger gesetzt werden und die Bildqualität ist erheblich besser. Mit der Anzahl der Nadeln verringert sich leider auch die Qualität der Durchschläge eines solchen Gerätes. Daher werden für Durchschläge meist nur Neun-Nadel-Drucker eingesetzt.

Farbe auf der Nadel: Einige Modelle können ebenfalls in Farbe drucken. Dafür wird ein Farbband benötigt, bei dem die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz in Spuren nebeneinander angeordnet sind.

Oki-Nadeldrucker

Ein moderner Nadeldrucker von Oki

Durch vertikales Verschieben des Bandes auf die jeweilige Spur, kann die jeweilige Farbe ausgewählt werden. Mischfarbtöne können nur durch ein Diffusionsfarbmuster dargestellt werden. Die Modelle erstellen aufgrund der Bauart nur sehr minderwertige Farbabbildungen, die nicht an die Qualität von Tintenstrahldruckern heranreichen.

Das erste Modell wurde vom japanischen Unternehmen OKI entwickelt. 2013 bekam die Firma für die Erfindung das Prädikat „technologisch wertvolles Erbe“ von der Information Processing Society of Japan (IPSJ)

Im Laufe der Zeit wurden die Maschinen wegen der geringen Druckqualität und der lauten Betriebsgeräusche von den Tintenstrahldruckern verdrängt. Heutzutage kann man sie noch als Nischenprodukte in Arztpraxen, Banken und bei Fahrscheinentwertern antreffen. Auch Logistikunternehmen setzen sie noch ein, wenn viele Durchschläge benötigt werden.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile von Nadeldruckern auf einen Blick:

  • Drucken mit Durchschlägen
  • geringe Verbrauchskosten
  • geringe Wartungskosten
  • Einsatz von Endlospapier möglich
  • hohe Lebensdauer des Ausdrucks
  • große Lärmbelästigung
  • geringe Druckgeschwindigkeit
  • wechselnde Druckqualität (vom Farbband abhängig)
  • gerastertes Druckbild
  • Farbdruckqualität sehr schlecht

3.2 Tintenstrahldrucker

Die besten Tintenstrahldrucker im Vergleich

Tintenstrahldrucker sind ebenfalls Matrixdrucker, bei denen die Bilderzeugung über Düsen und verschiedene Farbtanks geleistet wird. Kleine Farbtropfen werden durch die Düsen im Druckkopf auf dem Papier verteilt. Da kein physischer Druck für die Bilderzeugung benutzt wird, gehören sie in die Familie der Non-Impact-Drucker. Es lassen sich bei dieser Druckerart zwei Typen unterscheiden:

Canon-Drucker

Tintenstrahldrucker von Canon – der Beste im Test

  • Continuous Ink Jet (CIJ) – der Tintenstrahl tritt kontinuierlich über eine Düse aus dem Druckkopf aus. Diese Drucker werden ausschließlich in der Industrie für Rubbellose, Haltbarkeitsdaten oder EAN-Codes eingesetzt
  • Drop On Demand (DOD) – hier verlassen nur Tintentropfen den Druckkopf, die auch tatsächlich benötigt werden. Es sind die Modelle, die man im Büro oder eigenem Haushalt hat.

Der erste Tintenstrahldrucker wurde zwischen 1963 und 1970 von der Teletype Corporation entwickelt. Der Teletype Inktronic war noch kein Drucker im klassischen Sinne. Eigentlich war es ein Fernschreiber mit integrierter Tastatur. Er fand Verwendung als Ein- und Ausgabegerät für Großrechner. Die Druckqualität war noch relativ schlecht und das Modell ziemlich groß und sperrig. Anfang der 70er Jahre konnte IBM mit dem ersten Tintenstrahldrucker im Permanentbetrieb (CIJ) für industrielle Zwecke überzeugen.

Erst 1979 wurden die für uns bekannten Tintenstrahldrucker von den Marktführern Canon und HP zeitgleich erfunden. 1987 gab es den ersten Farbdrucker für den Heimgebrauch von HP. Die Druckqualität ist mit heutigen Druckern kaum vergleichbar. So konnte der HP Deskjet 2 Seiten pro Minute drucken und auch nur in einer Auflösung von 300 Punkten je Zoll. Mittlerweile gibt es Tintenstrahldrucker, die hochwertige Fotoqualität erreichen und von Smartphones, USB-Sticks oder dem Scanner direkt drucken können. Auch integrierte Faxgeräte gab es in unserem Drucker Vergleich.

Die unterschiedlichen Hersteller haben verschiedene Techniken zur Erstellung von Tintenstrahl-Ausdrucken entwickelt.

Verfahren Charakterisierung
BubleJet-Drucker Durch ein Heizelement werden winzige Tintentropfen erzeugt. Es
kommt zur explosionsartigen Bildung einer winzigen Dampfblase, durch ihren
Druck wird ein Tintentropfen aus der Düse gepresst. Hewlett-Packard, Lexmark und Canon
verwenden diese Technik.
Piezo-Drucker Durch den Piezoelektrischen-Effekt wird die Tinte aus einer
feinen Düse gepresst. Die Volumina der Tropfen können über den elektrischen
Impuls gesteuert werden. Hersteller ist vor allem Epson.
Druckventil-Drucker An den Düsen befinden sich Ventile, die geöffnet werden, falls
die entsprechende Farbe benötigt wird. Diese Technik kommt in der Industrie
und der Kunst vor.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile von Tintenstrahldruckern:

  • schnelles und einfaches Drucken von Texten
  • hochwertiger Fotodruck
  • geringe Geräuschbelästigung
  • hohe Verbrauchskosten für Druckerzubehör (Farbpatronen)
  • hohe Wartungskosten (wechseln der Patronen, Druckkopfausrichtung)

Beste Wahl: Wer einen einfachen und unkomplizierten Drucker sucht, für den sind Tintenstrahldrucker oft die beste Wahl. Wer jedoch viele Textdokumente druckt, sollte über den Kauf eines Laserdruckers nachdenken. Warum, das erfahren Sie im nächsten Kapitel.

3.3 Laserdrucker

Dell-Laserdrucker

einfacher Laserdrucker von Dell

Der erste Laserdrucker wurde in den 1970er Jahren von Xerox entwickelt. Der Laserdrucker erzeugt Bilder nach dem Prinzip der Elektrofotografie. Eine statisch geladene und rotierende Bildtrommel stellt das Herzstück dieses Printers dar. Von einem Laser wird sie Punkt für Punkt überall dort beschrieben, wo der Toner haften bleiben soll. Wenn der Laserstrahl auf die Trommel trifft, wird die Ladung des jeweiligen Punktes entfernt. Das Tonerpulver hat genau die gleiche Ladung wie die Bildtrommel, daher haftet es nur an den ungeladenen Stellen. Das Tonerabbild wird von statisch geladenem Papier aufgenommen und wird durch Erhitzung fixiert. Laserdrucker erzeugen immer eine komplette A4-Seite, egal wie klein der Text oder die Grafik ist. Daher werden sie auch als Seitendrucker bezeichnet.

Farblaserdrucker unterscheiden sich von herkömmlichen Monochromlaserdruckern nur durch die Anzahl an Farbtonern und die Anzahl der Bildtrommeln. Es sind jeweils 4 vorhanden für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.

In den Bereich der Laserdrucker werden auch die LED-Drucker untergebracht, da die Funktionsweise relativ ähnlich ist. An die Stelle des Lasers tritt hier eine LED-Zeile, die die gesamte Breite des Blattes einnimmt. Sie können zeilenweise die Bildtrommel belichten und nicht nur punktweise. Daher können LED-Drucker schneller drucken. Außerdem benötigt ein LED-Druckkopf keine beweglichen Teile (wie Spiegel), deswegen arbeiten diese Modelle zuverlässiger und sind preisgünstiger herzustellen. Die Technologie wurde Mitte der 90er von Casio entwickelt und von Oki perfektioniert. Auch Lexmark ist mittlerweile Hersteller von LED-Druckern.

  • sehr hohe Qualität der Ausdrucke
  • sehr hohes Drucktempo
  • niedrige Verbrauchskosten
  • hoher Anschaffungspreis
  • Im Bereich Farbraum und Kontrastabstufung sind Laserdrucker guten Tintenstrahldruckern mit Spezialpapier unterlegen.
  • eventuelle Gesundheitsgefahr durch Laserdrucker (Tonerpartikel, Ozon und Feinstaub)

3.4 Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker werden auch Multifunktionsgerät, All-in-One-Gerät oder Multifunktions-Printer genannt. Es gibt verschiedene Arten von Multifunktionsdruckern. 3 in 1 Modelle verfügen über einen Scanner, Drucker und Kopierer. Die 4 in 1 Modelle haben noch zusätzlich ein Faxgerät. Mittlerweile kann man die Geräte sowohl mit Tintenstrahl- als auch mit Laserdrucker bekommen. Auch kann man Schwarzweiß- der Farbgeräte erwerben

  • sehr günstiger Anschaffungspreis (beim Vergleich eines Einzelkaufs der Geräte)
  • kompakte Bauweise
  • geringer Energieverbrauch
  • Konfiguration eines Gerätes
  • Kompromisse bei Qualität (gegenüber Einzelgeräten)
  • der Defekt eines Teilgerätes hat den Austausch des gesamten Druckers zur Folge

3.5 3D-Drucker

Wo werden 3D-Drucker benutzt?
  • Luft- und Raumfahrtindustrie
  • Medizin- und Zahntechnik
  • Verpackungsindustrie
  • Bioprinting
  • Architektur, Kunst und Design zur Prototypenentwicklung

Ein 3D-Drucker beschreibt keine Blätter mit Daten. Er kann dreidimensionale Werkstücke schichtweise aufbauen. Die Herstellung der Werkstücke erfolgt computergesteuert aus einer oder mehreren Flüssigkeiten. Während des Druckvorganges finden physikalischen und chemische Schmelz- und Härtungsprozesse statt. Der typische Werkstoff für solche Geräte ist Kunststoff. Die Erfindung der Stereolithografie geht auf den Amerikaner Chuck Hull zurück. Er hat im Jahr 1986 sein Patent angemeldet. Die Printer, die anfangs nur für die Industrie erschwinglich waren, gibt es mittlerweile auch für den Heimgebrauch. Die preiswertesten 3D-Drucker sind für ungefähr 200 US-Dollar erhältlich. Es lassen sich damit z.B. kleinere Spielzeuge, Schmuck und Stiftebecher herstellen. Da sie bisher nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung gesucht und erworben werden, sollen 3D-Drucker hier auch nur kurz am Rande erwähnt werden.

4. Was ist beim Drucker Kauf zu beachten – eine kleine Kaufberatung

Drucker Vergleich

Beim Drucker Kauf können Sie mittlerweile zwischen verschiedenen Herstellern wählen. Sie können entscheiden, ob Sie Produkte von

  • Brother
  • Hewlett-Packard
  • Lexmark
  • Ricoh
  • Xerox
  • Canon
  • Kodak
  • Oki Systems
  • Sagem
  • Dell
  • Samsung
  • Epson
  • Kyocera
  • Philips oder
  • Sharp
Brother MFC-J470DW MFP

Tintenstrahldrucker von Brother

aus dem Drucker Test erwerben möchten.

Am Ende kommt es nicht so sehr auf die Marke, sondern vielmehr auf die Druckqualität des Ausdrucks an. Bevor Sie einen Drucker kaufen, sollten Sie klären, wofür Sie den Drucker benötigen. In unserem Drucker Test hat sich gezeigt, dass es Drucker gibt, die für Office-Anwendungen optimiert sind. Andere können besser Fotos drucken.

Auch gibt es Multifunktionsgeräte, die über einen integrierten Scanner oder ein Faxgerät verfügen. Diese Modelle sind meist ebenfalls als normale Kopierer einsetzbar. Der Nebeneffekt ist, dass der PC nicht mal eingeschaltet sein muss, damit der Multifunktionsdrucker seine Aufgaben verrichten kann.

Wenn Sie geklärt haben, welche Funktion Sie unbedingt benötigen, folgt die Entscheidung über den Druckertyp. Die Auswahl ist hier wesentlich geringer als noch vor einigen Jahren. Mittlerweile gibt es auf dem Markt fast nur noch Tintenstrahldrucker und Laserdrucker. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile.

Im Drucker Vergleich hat sich gezeigt, dass Laserdrucker vor allem beim Ausdrucken von Texten in den entstehenden Kosten billiger sind. Tintenstrahldrucker sind meist günstiger in der Anschaffung, jedoch muss man für Druckerzubehör wie z.B. Patronen mehr bezahlen. Großer Vorteil ist bei diesen Geräten natürlich, dass sie auch Fotos in sehr guter Qualität auf Fotopapier drucken können.

Hier sehen Sie, wie man die Patrone bei einem Drucker wechselt:

4.1 Die Auflösung

Was ist die Auflösung?

Die Druckauflösung gibt an, wie fein das Druckbild eines Druckers ist. Die Angabe erfolgt in dpi, also dots per inch. Ein Inch wird manchmal mit Zoll übersetzt und entspricht 2,54 cm. Eine Angabe von 1200 x 600 dpi beschreibt dabei die Auflösung in horizontaler und vertikaler Richtung. In diesem Beispiel bedeutet der Wert, dass das Gerät in waagerechter Richtung 1200 Bildpunkte setzen kann, in senkrechter jedoch nur 600.

Jeder Hersteller gibt mittlerweile die Auflösung des Druckers an. Die Werte werden auch vor allem bei Tintenstrahldruckern immer größer. Nicht alle Angaben entsprechen der tatsächlichen Druckausgabe, daher sollte man bei den Werten immer besonders skeptisch sein.

Im Drucker Vergleich hat sich gezeigt, dass vor allem bei Laserdruckern 600 x 600 dpi zum Standard geworden sind. Einige Modelle können auch 1200 x 1200 dpi leisten, jedoch sind diese für einfache Textdokumente nicht notwendig. Letzteres ist nur nötig für den Druck von aufwendigen Farbgrafiken und Bildern. Ein monochromer Laserdrucker benötigt eine solche Auflösung nicht.

Bei den Tintenstrahldruckern sind die Auflösungen erheblich höher. Sie werden auch benötigt um Fotos möglichst detailreich auf ein Blatt Fotopapier zu bringen. Aktuelle Modelle kommen auf einen Wert von 5760 x 1440 dpi. Teilweise gehen die Herstellerangaben auf 9600 x 2400 dpi. Leider handelt es sich dabei um interpolierte Werte, die nur von einem Computer berechnet wurden. Es ist ein ähnliches Phänomen wie der digitale Zoom bei Digitalkameras. Wichtig ist vor allem die physische Auflösung des Gerätes aus dem Drucker Test, die nicht von jedem Hersteller angegeben wird.

Tipp: Früher galt als Faustregel: Je höher der dpi-Wert, desto besser das Druckergebnis. Dem ist leider heute nicht mehr so. Das Druckbild hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zusätzliche Farbpatronen und technische Optimierungen können dafür sorgen, dass ein Gerät mit 720 dpi besser druckt als ein 1440 dpi-Drucker. Thermosublimationsdrucker haben meist nur 200 dpi, können jedoch aufgrund der verschiedenen Drucktechnik bessere Ergebnisse erzielen.

4.2 Druckkosten

Ein sehr sparsamer Laserdrucker

Der sparsamste Drucker im Test: Brother DCP-7055

Vor allem wenn man viele Seiten druckt, ist dieses Kriterium von besonderer Bedeutung. Bei den Druckkosten interessiert vor allem, wie lange eine Tintenpatrone oder eine Tonerkatusche wirklich hält. Diese Kosten wurden von uns in der Tabelle auf ein Blatt umgerechnet. Da man am häufigsten Textdokumente in Graustufen druckt, wurden diese von uns auch primär untersucht.

In unserem Druckertest hat sich gezeigt, dass Tintenstrahldrucker bei den Haltungskosten deutlich teurer sind als Laserdrucker.

Beim Laserdruckern Test zeichnete sich ein anderes Bild ab. Hier kostete kein Druck mehr als 3 Cent. Ein Ausdruck kostet zwar nur 1 Cent, jedoch gab es des Öfteren Probleme mit Papierstau bei diesem Modell. Man sollte vielleicht doch hier zu dem Testsieger von HP oder zum Preis-Leistungs-Sieger von Brother greifen.

4.3 Druckgeschwindigkeit

Hp-Drucker

Multifunktionsdrucker von HP

Ein großes Problem beim Drucken ist sicherlich, dass man immer auf den Drucker warten muss. Wenn man sehr ungeduldig ist, sollte man vor allem auf das Drucktempo achten. Meist wird angegeben, wie viele Blatt Papier ein Modell in einer Minute drucken kann. In unserem Tintenstrahl Drucker Vergleich hat sich gezeigt, dass die Geräte aus dem Drucker Test zwischen 7 und 15 Seiten schafften. Für ein Blatt benötigen sie also 4 bis 9 Sekunden.

Im Laserdrucker Test waren die Werte deutlich besser. So können diese Geräte 12 bis 25 Seiten drucken. Es werden also nur 2,4 bis 5 Sekunden benötig.

4.4 Besondere Funktionen

Drucker können heutzutage nicht einfach nur drucken. Es gibt eine Menge an Features, die Multifunktionsgeräte inzwischen leisten können. An oberster Stelle ist sicherlich die Faxfunktion zu nennen, über die einige Modelle verfügen. Im Laserdrucker Test konnte der LaserJet von Hewlett-Packard damit punkten. Bei den Tintenstrahldruckern verfügten die Geräte von Canon und Brother über diese Funktion.

Kyocera-monochromer-Laserdrucker

Drucker mit ADF-Funktion von Kyocera

Eine weitere Besonderheit ist die Scanfunktion. Multifunktionsgeräte können sich mit ihr als Drucker, Scanner und Kopierer auszeichnen. Großer Vorteil ist, dass die Geräte Dokumente einfach kopieren können, ohne das der Computer eingeschaltet sein muss. Vor allem für eine einfache Handhabung ist dieses Feature von Bedeutung. Der Scanner, der sonst Platz wegnehmen würde, ist in dem Gerät integriert. Es ist vor allem ein großer Vorteil bei kleineren Schreibtischen.

Eine hilfreiche Funktion kann der automatische Dokumenteneinzug sein. Die Abkürzung ADF (automatic document feeder) steht dafür. Ein Stapel an Dokumenten kann hier automatisch eingezogen werden und automatisch als Kopie ausgegeben werden. Für den Büroalltag eine gute Arbeitserleichterung.

Tipp: Der Kauf von Multifunktionsgeräten aus dem Drucker Test ist günstiger als der separate Erwerb von Scanner, Drucker, Fax und Kopierer. Leider werden in der Regel Kompromisse bei der Qualität getroffen. Die Scanner sind meist deutlich schlechter als Einzelgeräte, jedoch sind sie für den alltäglichen Gebrauch vollkommen ausreichend.

4.5 Besondere Druckarten

In unserem Test waren einige Druck- und Scanarten von besonderer Bedeutung. Der Duplex-Druck beschreibt das automatische beidseitige Drucken. Vor allem wenn man viele Seiten schnell erstellen will, ist eine solche Funktion von Vorteil. Man gibt dann nur den Druckauftrag ein und das Gerät bedruckt automatisch beide Seiten fortlaufend. Bei normalen Druckern muss man immer erst die eine Seite ausdrucken, dann die Blätter manuell wieder ins Papierfach legen und kann zum Schluss die zweite Seite ausgeben lassen. Es ist zwar ein wenig umständlicher, jedoch auch kein großes Problem.

Im Laserdrucker Test hat sich gezeigt, dass nur wenige Modelle diese Fähigkeit besitzen. Zu nennen wären hier der Brother DCP-7055 und der Kyocera Ecosys FS-1041. Es gibt natürlich auch Modelle von HP, die über diese Funktion verfügen, allerdings sind diese Modelle nicht für jeden Haushalt erschwinglich.

Brother MFC-J470DW MFP

Tintenstrahldrucker von Brother mit CD-Druck-Funktion

Eine Besonderheit die vor allem für Tintenstrahldrucker relevant ist, ist der CD-Druck. Es gibt mittlerweile nicht nur Drucker die CD-Labels drucken können, sondern hier soll eine Grafik direkt auf der CD ausgegeben werden. Aufgrund der Konstruktion der Laserdrucker und ihrem Funktionsprinzip können sie keine CDs bedrucken, da die Temperaturen, die für einen Druck benötigt werden zu hoch sind.

4.6 Die Verbindungsmöglichkeiten

Die Verbindungsmöglichkeiten sind bei technischen Geräten von besonderer Bedeutung. Glücklicherweise verfügen alle über den standardisierten Druckeranschluss, der über USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden wird.

Ein Netzwerkanschluss ist beim besten Drucker vorhanden, so kann ein Scan gleich per Mail verschickt werden. Ein WLAN-Netz kann von Vorteil sein, wenn möglichst viele Personen den gleichen Drucker nutzen wollen.

Apple AirPrint: Für Apple-User ist sicherlich die AirPrint-Funktion von besonderer Bedeutung. Apple-Produkte ab iOS 4.2.1 und OS X 10.7 können so ohne weitere Konfiguration den Drucker benutzen. Eine Liste mit Druckern die diese Schnittstelle unterstützen finden sie hier.

Bluetooth ist eine Funktion, die immer beliebter wird. So gibt es mittlerweile Lautsprecher und elektrische Zahnbürsten mit Bluetooth-Funktion. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis auch Bluetoothdrucker auf den Markt kommen. Es kann einige Vorteile haben, wenn man vom Smartphone drucken möchte, da der Akku bei der Verwendung von Bluetooth geschont werden kann.

Bluetoothdruck

Bluetoothdrucker von Canon.

Als letztes muss im drahtlosen Bereich noch die „Near Field Communication“ erwähnt werden. Vor allem aus dem Bereich des Micropayment ist diese Funktion bekannt. Bei Sparkassen kann man in Deutschland die Funktion girogo benutzen und Beträge bis 20 Euro zahlen. Auch die Deutsche Bahn nutzt das System mit Touch&Travel. Die Chips mit NFC werden normalerweise in Laserdruckern verbaut und dienen vor allem in Büros zum einfachen Drucken. Da zur Benutzung ein Sicherheitsschlüssel eingesetzt werden kann, ist diese Funktion sehr sicher, wenn viele verschiedene Geräte zum Einsatz kommen. In Büros kann es eine Erleichterung darstellen, für den Hausgebrauch wird diese Funktion aus dem Drucker Vergleich kaum benötigt.

4.7 Wichtige Besonderheiten

Wenn man sich mit den Besonderheiten der einzelnen Drucker auseinander setzt, wird man immer wieder auf die Namen Google Cloud Print, Facebook App Print und Iprint stoßen. Doch was verbirgt sich hinter diesen Namen?

Die Canon Facebook App Print ist nur für Canon-Drucker relevant. Sie erlaubt das direkte Drucken von Facebook via Smartphone. Die iPrint-Funktion wurde von Novell entwickelt und hilft Benutzern einen automatischen Zugang zum Drucker zu finden. Voraussetzung ist nur ein vorhandener Browser. Wenn der richtige Drucker ausgewählt wurde, wird der Treiber automatisch installiert und die Konfiguration vorgenommen. Eine echte Erleichterung, da ein umständliches Drucker-Einrichten entfällt.

Über die Google Cloud Print können sie einen Drucker einfach für ihre Google Cloud registrieren und von unterwegs benutzen. Dazu müssen die Daten nur in die Google Cloud geladen werden und der Printer kann sie aus der Cloud ohne Probleme verarbeiten. Natürlich wird ein Internetanschluss benötigt.

4.9 Bezugsmöglichkeiten

Am Ende stellt sich immer die Frage, wo man ein technisches Gerät am besten kaufen kann. In einem Elektronikmarkt wie Saturn, Media Markt oder Conrad kann man sicherlich gute Printer finden. Produkte von Epson, Canon, Brother und HP sind meist vorhanden. Ein Probedruck ist in der Regel nicht möglich. Letztlich ist man auch hier auf die technischen Daten des Herstellers angewiesen. Am Ende hat man die gleichen Probleme wie beim Online-Kauf. Für einen Online-Kauf von Druckern spricht, dass Preise gut verglichen werden können und die Vielfalt der verschiedenen Serien größer ist. Vor einem Online-Kauf sollte man auf jeden Fall einen guten Printer Test oder Vergleich lesen, damit man auch wirklich das richtige Produkt kauft.

5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Drucker

Für besonders eilige Leser sollen in diesem Teil des Ratgebers die wichtigsten Fragen rund ums Thema Printer schnell und einfach beantwortet werden.

5.1 Welchen Drucker empfiehlt Stiftung Warentest?

Testsieger

Testsieger von Stiftung Warentest Ausgabe 09/2014

Stiftung Warentest vergleicht des Öfteren Drucker miteinander. In den Ausgaben 09/2014 und 03/2014 war dies z.B. der Fall. Im September 2014 wurden Laserdrucker getestet. Testsieger in der Ausgabe 09/2014 war der Samsung Xpress M 2835DW. Er konnte vor allem als monochromer Laserdrucker überzeugen. Der Hersteller Samsung war auch bei den Multifunktionslaserdruckern und den Multifunktionsfarblaserdruckern auf Platz 1.

Im März 2014 waren auch Tintenstrahldrucker im Test. Bei den Multifunktionstintenstrahldruckern ohne Fax konnte der Canon Pixma MG7150 als Testsieger hervorgehen. Bei den Geräten mit Fax konnte der HP OfficeJet Pro 8600 Plus e All-in-One besonders überzeugen und belegte den 1. Platz.

5.2 Ab wann lohnt sich ein Drucker?

Diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Sicherlich haben Printer nicht mehr die hohen Anschaffungskosten wie vor einigen Jahren, aber auch die Preise in den Copy-Shops sind stark gefallen. Für einige Menschen mag sich die Frage stellen, ob nicht die wenigen Blätter direkt beim Copy-Shop gedruckt werden können. Es ist durchaus eine Option. Allerdings sollte bei der Berechnung auch der Weg zum Copy-Shop mit einbezogen werden. Außerdem muss man bedenken, dass man sich an Öffnungszeiten zu halten hat. Ein Aspekt der bei einem eigenen Drucker völlig entfällt.

In den meisten Druckereien mit Service zahlt man zwischen 10 und 20 Cent für eine Kopie. Wenn der Copy-Shop eine Selbstbedienungsabteilung hat, werden meist 5-7 Cent verlangt. Ein preiswerter Laserprinter (z. B. der Brother DCP-7055) kann für 3 Cent pro Blatt drucken, wenn man das Papier günstig kauft.

Bei Tintenstrahldruckern kann die Qualität gegenüber einem unspezialisierten Copy-Shop teilweise besser sein, sofern die Druckkopfausrichtung auch richtig realisiert wurde. Farbkopien mit dem eigenen Drucker sind in der Regel deutlich billiger als im Copy-Shop, wenn man den richtigen Drucker hat. Hier empfiehlt sich ein Tintenstrahldrucker mit 5 verschiedenen Tanks für jede Farbe (Magenta, Cyan, Gelb, Schwarz für Fotos und Schwarz für Text).

5.3 Ab wann lohnt sich ein Laserdrucker?

Um diese Frage zu klären, sollen die beiden Testsieger der jeweiligen Kategorien einmal gegenüber gestellt werden.

Modell Canon Pixma MX925 HP Photosmart 7520e All-in-One
Anschaffungskosten 155 € 290 €
Druckkosten s/w-Seite 4,5 Cent 3 Cent
Druckkosten Farbseite 19 Cent 12 Cent
Kosten nach 100 s/w- und Farbseiten 23,50 € 15,00 €
Kosten nach 250 s/w- und Farbseiten 58,75 € 37,50 €
Kosten nach 500 s/w- und Farbseiten 117,50 € 75,00 €
Kosten nach 750 s/w- und Farbseiten 176,50 € 112,50 €
Kosten nach 1000 s/w- und Farbseiten 235,00 € 150,00 €
Kosten nach 1250 s/w- und Farbseiten 293,75 € 187,50 €
Kosten nach 1500 s/w- und Farbseiten 352,50 € 225,00 €
Kosten nach 2000 s/w- und Farbseiten 470,00 € 300,00 €
Gesamtkosten nach 2000 s/w- und Farbseiten 625 € 590 €

Tipp: Der Vergleich hat gezeigt, dass man erst nach 2000 s/w- und Farbkopien den Anschaffungspreis einspart. Sicherlich lohnt sich ein Laserprinter nur für Vieldrucker und Studenten. Laserdrucker lohnen sich meist nur für Büros, die mindestens 1500 Seiten am Tag drucken.

5.4 Ab wann trocknen Druckerpatronen ein?

Epson-Drucker

Epson Stylus Tintenstrahldrucker

Bei Tintenstrahldruckern gibt es immer eine Angst vor dem Austrocknen der Patronen. In der Regel soll das nach 6-9 Monaten der Nicht-Benutzung geschehen. Bei Printern der Hersteller Canon und Hewlett-Packard kommt das Eintrocknen von Patronen nur sehr selten vor, da spezielle Schutzmechanismen entwickelt wurden. Auch in den Kundenrezensionen kann man hier nichts lesen. Bei besonders günstigen Druckern der Epson Stylus-Serie ist das Problem jedoch weit verbreitet. Die Epson Stylus Drucker sind von besonderer Bedeutung, da sie nicht nur in der Anschaffung sehr preiswert sind, sondern auch die billigsten Ersatzpatronen haben.

Das Eintrocknen von Patronen kann man auch versuchen vorzubeugen, da eine eingetrocknete Druckpatrone meist nur noch entsorgt werden kann. Die einfachste Variante ist das durchführen eines wöchentlichen Testdrucks. So kann die Patrone nicht mehr eintrocknen. Jedoch verbraucht man beim Druck selbst Tinte, was zu einem erhöhten Verbrauch führt. Falls man einige Wochen nicht zuhause ist, kann man auch die Patronen herausnehmen und mit Frischhaltefolie einwickeln. So kann auch nichts eintrocknen.

6. Wichtige Hersteller und Serien

Logo Hersteller wichtige
Serien
Kundentelefon
Canon-Drucker Canon Canon-Pixma 069 29 99 36 80
HP-Drucker Hewlett-Packard HP-Officejet
HP-Photosmart
HP-Deskjet
 069 6680 5551
Epson-Drucker Epson Epson-Expression
Epson-WorkForce
Epson-Stylus
 02159 92 79 500
Brother-Drucker Brother Industries Brother-MFC
Brother-DCP
01806 002491
Lexmark-Drucker Lexmark Lexmark-OfficeEdge  01806 51 25 11
Samsung Drucker Samsung Samsung-Xpress  0180 6 7267864
panasonic-drucker Panasonic Panasonic-KX  040 55 55 88 55
Xerox-drucker Xerox Xerox-WorkCentre
Xerox-Phaser
 069 999915632
Dell-drucker Dell Dell-C
Dell-B
Dell-V
 0800 2013355
Kyocera-logo Kyocera Kyocera-Ecosys 01806 177 377
Kommentare (2)
  1. limberg sagt: 30. August 2016, 17:48 Uhr

    vor 3 Jahren hab ich mir von canon MX455 einen Multifunktion drucker gekauft,der bei Faxen schicken o. empfangen völlig versagt .Habe drei Firmen o. geschäfte konsoltiert, keiner er kennt den Fehler man ist am verzweifeln,wer kann helfen?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 19. September 2016, 15:17 Uhr

      Sehr geehrter Herr Limberg,

      haben Sie sich mit Ihrem Drucker/Fax-Problem zufällig schon an Canon selbst gewendet?
      http://www.canon.de/support/consumer_products/contact_support/

      Hier sehen Sie auch noch mal ein Installationsvideo, vielleicht hilft Ihnen das weiter (falls Sie es nicht schon gesehen haben…):

      http://www.canon.de/support/consumer_products/videos/mx455/

      Aus der Ferne können wir Ihnen so leider auch erst mal keine Diagnose stellen.

      Beste Grüße und ein schönes Wochenende!
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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