Tintenstrahldrucker Test 2017

Die 7 besten Tintenstrahldrucker im Vergleich.

Canon Pixma MX925 Canon Pixma MX925
Epson WorkForce WF-100W Epson WorkForce WF-100W
HP OfficeJet Pro 6970 HP OfficeJet Pro 6970
HP Envy 7640 e-All-in-One HP Envy 7640 e-All-in-One
HP Envy 4525 HP Envy 4525
Canon Pixma iP7250 Canon Pixma iP7250
Epson Expression Home XP-342 Epson Expression Home XP-342
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Canon Pixma MX925 Epson WorkForce WF-100W HP OfficeJet Pro 6970 HP Envy 7640 e-All-in-One HP Envy 4525 Canon Pixma iP7250 Epson Expression Home XP-342
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,7 gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,4 gut
04/2017
Kundenwertung
bei Amazon
1.795 Bewertungen
44 Bewertungen
167 Bewertungen
411 Bewertungen
411 Bewertungen
1.180 Bewertungen
134 Bewertungen
Druckertyp Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker
zum Dru­cken, Scannen und Faxen
mobiler Dru­cker
beson­ders kom­pakt und leicht
Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker
zum Dru­cken, Scannen und Faxen
Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker
zum Dru­cken, Scannen und Faxen
Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker
zum Dru­cken und Scannen
Foto­dru­cker
fürs Dru­cken von Fotos opti­miert
Foto­dru­cker
fürs Dru­­cken von Fotos opti­­miert
Einsatzgebiet Zuhause, Home-Office unterwegs Zuhause, Home-Office Zuhause, Home-Office Zuhause Zuhause Zuhause
primär gedacht für das Drucken von Text-Doku­menten, Fotos Text-Doku­menten Text-Doku­menten, Gra­fiken Text-Doku­mente, Gra­fiken Text-Doku­menten Text-Doku­menten, Fotos Fotos
weitere Features
Kopieren
Auflösung
Geschwindigkeit s/w
Geschwindigkeit Farbe

k.A.
12 Seiten / Min.
8,4 Seiten / Min.

600 x 600 dpi
13 Seiten / Min.
7 Seiten / Min.

600 x 600 dpi
11 Seiten / Min.
5 Seiten / Min.

600 x 300 dpi
7,5 Seiten / Min.
4 Seiten / Min.

2.400 x 1.200 dpi
k.A.
Scannen
Auflösung
Geschwindigkeit

2.400 x 4.800 dpi
ca. 14 Sek. / Seite

1.200 x 1.200 dpi.
ca. 14 Sek. / Seite

1.200 x 1.200 dpi.
ca. 15 Sek. / Seite

2.400 x 1.200 dpi
ca. 8 Sek. / Seite

2.400 x 1.200 dpi
ca. 14 Sek. / Seite
Faxen
Übertragungsgeschwindigkeit

ca. 3 Sek. / Seite

4 Sek. / Seite

4 Sek. / Seite
Druck-Verhalten
Auflösung Die Auflösung gibt an, wie fein das Bild gedruckt werden kann. Für Texte sind 600 x 600 dpi ausreichend. Bei Bildern sollten es mehr als 1200 x 600 dpi sein. 9.600 x 2.400 dpi 5.760 x 1.440 dpi 4.800 x 1.200 dpi 4.800 x 1.200 dpi 4.800 x 1.200 dpi 9.600 x 2.400 dpi 5.760 x 1.440 dpi
Geschwindigkeit s/w
Geschwindigkeit Farbe
Hier ist die Druckgeschwindigkeit angegeben, die beschreibt, wie viele Schwarz-Weiß-Dokumente und Farbseiten in der Minute gedruckt werden können.
15 Seiten / Min.
10 Seiten / Min.
7 Seiten / Min.
4 Seiten / Min.
20 Seiten / Min.
11 Seiten / Min.
14 Seiten / Min.
9 Seiten / Min.
9 Seiten / Min.
7 Seiten / Min.
15 Seiten/min
10 Seiten/min
10 Seiten / Min.
15 Seiten / Min.
größtes druckbares Format DIN A4 DIN A4 DIN A4 DIN A4 DIN A4 DIN A4 DIN A4
randloser Druck
automatischer beidseitiger Druck Können Blätter beidseitig bedruckt werden, spricht man vom Duplex-Druck.

Achten Sie darauf, dass das Gerät über automatischen Duplex-Druck verfügt – "manueller" Duplex-Druck ist ein Marketing-Begriff und bedeutet, dass Sie das Blatt selbst neu einlegen müssen, bevor die Rückseite bedruckt werden kann – dafür geben wir kein Häkchen.
automatischer Dokumenteneinzug (ADF) ADF steht für "Automatic Document Feeder" und bedeutet ganz einfach, dass Dokumente, die gescannt oder kopiert werden sollen, automatisch von einem kleinen Stapel eingezogen werden.

Besitzt ein Multifunktionsdrucker diese Funktion nicht, muss der Nutzer jede Seite einzeln und nacheinander in den Scanner legen.
max. Papierzufuhr Anzahl der Blätter, die in der Papierkassette Platz finden. 250 Blätter 20 Blätter 60 Blätter 125 Blätter 100 Blätter 125 Blätter 100 Blätter
Druckkosten s/w
Druckkosten Farbe
2,4 Cent
10 Cent
4 Cent
6 Cent
1,4 Cent
6,6 Cent
2,5 Cent
7,5 Cent
4 Cent
6 Cent
3,5 Cent
9 Cent
4,5 Cent
11 Cent
Anzahl der Farbpatronen Ein Tintenstrahldrucker hat mehrere Patronen. Mindestens sind zwei Patronen für Schwarz und Farbe vorhanden. In der Regel werden jedoch vier genutzt für Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb. 5 1 3 1 3 3 3
Lautstärke im Betrieb 44 dB 45 dB 61 dB k.A. k.A. 44 dB ca. 70 dB
Datenübertragung
LAN | WLAN | | | | | | |
USB
1x USB 2.0 Typ A, 1x USB 2.0 Typ B

1 x USB 2.0 Micro-USB

2x USB 2.0 Typ B

1x USB 2.0 Typ B

2x USB 2.0 Typ B

1x USB 2.0 Typ B

1x USB 2.0 Typ B
SD-Slot
weitere Schnittstellen
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Google Cloud Print
  • Pict­Bridge
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Google Cloud Print
  • Epson iPrint
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Mopria
  • Wi-Fi Direct
  • HP ePrint
  • Kar­ten­leser
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Mopria
  • HP ePrint
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Wi-Fi Direct
  • Apple Air­Print
  • Google Cloud Print
  • Epson Connect
Sonstiges
Stromverbrauch im Standby 1,1 Watt / Std. 4 Watt / Std. 1,2 Watt / Std. 5 Watt / Std. 3 Watt / Std. 2,1 Watt / Std. 1,6 Watt / Std.
Abmessungen 49 x 39 x 23 cm 30 x 15 x 6 cm 46 x 39 x 23 cm 45 x 41 x 19 cm 45 x 36 x 13 cm 45 x 37 x 13 cm 39 x 30 x 15 cm
Vorteile
  • beson­­­ders gute Druck­qua­­­lität
  • Faxen mög­­lich
  • CD-Druck
  • beson­ders kom­pakt und leicht – ideal für unter­wegs
  • auch für Foto-Druck geeignet
  • besitzt einen echten Aus­schalter
  • geringe Sei­ten­kosten für Viel­dru­cker
  • NFC-kom­pa­tibel
  • sepa­rates Papier­fach für Foto­pa­pier
  • guter Scanner
  • für Foto­druck geeignet
  • leichter Patro­nen­wechsel
  • hoch­wer­tiger Foto­druck mög­lich
  • CD- und DVDs bedruckbar
  • gute Druck­qua­lität
  • auch für Foto­druck geeignet
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4,5 /5 aus 104 Bewertungen

Tintenstrahldrucker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen einfachen Tintenstrahldrucker zum Drucken von Fotos haben möchten, oder doch ein Multifunktionsgerät mit Tintenstrahldrucker und Scanner bevorzugen.
  • Wenn Sie des Öfteren Texte drucken und dabei möglichst wenig Probleme haben möchten, sollten Sie einen Drucker mit Duplexdruck bevorzugen. Mit dieser Funktion können Sie Seiten einfach beidseitig bedrucken.
  • Netzwerkdrucker (Drucker mit WLAN- und LAN-Anschluss) sind besonders praktisch, damit auch mehrere Personen den Drucker nutzen können.

Grafik eines druckenden Druckers
Egal ob Sie Texte auf dem Computer schreiben oder Ihre Fotos bearbeiten. Irgendwann kommt der Punkt, an dem Sie die Dokumente auch ausdrucken möchten. Vor allem um ein Foto in guter Qualität zu drucken, bedarf es eines guten Druckers mit einer hohen Auflösung. Bekanntermaßen sind die Tintenstrahldrucker neben den Thermosublimationsdruckern die besten Drucker, um ein Foto zu drucken. Dennoch gibt es bei den Tintenstrahldruckern große Unterschiede. Am bekanntesten sind Drucker der Canon Pixma-Serie. Aber auch Epson, HP und Brother stellen gute Tintenstrahldrucker her.

Damit Sie den besten Tintenstrahldrucker für Ihre Zwecke finden, möchten wir Ihnen in unserem Ratgeber zum großen Tintenstrahldrucker-Vergleich 2017 die wichtigsten Kaufkriterien erläutern.

1. Was ist ein Tintenstrahldrucker?

Tintenstrahldrucker Test

Ein gutes Multifunktionsgerät mit umfangreicher Software - der Canon Pixma MX 925.

Der Tintenstrahldrucker gehört in die große Gruppe der Non-Impact-Drucker. Es handelt sich bei diesen Druckern um Matrixdrucker, die durch Tintentröpfchen ein Druckbild erzeugen. Sie gehören mit zu den beliebtesten Druckern auf dem Markt, da sie relativ günstig in der Anschaffung sind und auch Fotos in guter Qualität drucken können. Gegenüber den Laserdruckern sind Ausdrucke jedoch kostenintensiver.

1.1. Die Geschichte des Tintenstrahldruckers

Als erster Tintenstrahldrucker gilt der Teletype Inktronic, der von 1963 bis 1970 von der Teletype Corporation entwickelt wurde. Dies war jedoch noch kein richtiger Drucker im heutigen klassischen Sinn. Es war eher ein Fernschreiber mit integrierter Tastatur. Leider gab es Probleme bei der präzisen Aufbringung der Tinte auf das Papier, so dass die Druckqualität eher schlecht war und Nadeldrucker und andere Impact-Drucker im Vergleich besser abgeschnitten haben.

Brother Drucker

Guter Drucker von Brother - auch für das Foto geeignet.

Anfang der 1970er versuchte sich IBM an der Herstellung eines Tintenstrahldruckers. Die Drucker waren ausschließlich für industrielle Zwecke gedacht. 1979 reichten die großen Hersteller Canon und Hewlett-Packard fast gleichzeitig ein Patent für gute und kompakte Tintenstrahlprinter ein. Von Hewlett-Packard ist aus den 80er Jahren der HP ThinkJet bekannt. Zu der damaligen Zeit war es einer der besten Tintenstrahldrucker für den Endverbraucher. Seit 1988 gibt es den HP Deskjet, der den Tintenstrahlprinter für den Massenmarkt erschwinglich machte. Noch heute ist die HP Deskjet-Serie die Alternative, wenn Sie einen Tintenstrahldrucker günstig kaufen möchten.

1.2. Funktionsweisen von Tintenstrahldruckern

Mittlerweile gibt es verschiedene Verfahren beim Druckvorgang mit Tintenstrahl. Beim Continuous-Ink-Jet-Verfahren tritt der Tintenstrahl kontinuierlich aus dem Druckkopf aus. Eine Ablenkelektrode verteilt die Tintentröpfchen in die verschiedenen Richtungen. Durch ein ausgeklügeltes System werden die nicht benötigten Tintentröpfchen in den Tintenbehälter zurückgeleitet. Dieses Verfahren wird lediglich in der Industrie genutzt.

HP-Deskjet-Drucker

Sehr preiswerter Drucker - der HP Deskjet 2540.

In der Kategorie der Tintenstrahlprinter für den Büro- oder Heimgebrauch ist das Drop on Demand Verfahren sehr weit verbreitet. Bei dieser Art von Druckern verlässt nur der Tintentropfen die Patronen, der wirklich gebraucht wird. Eine weitere Unterscheidung der Produkte erfolgt durch die Technik des Tropfenausstoßes.

Canon ist vor allem für die Bubble-Jet-Technologie bekannt. Sie findet auch in der Pixma Serie Anwendung. Bei diesem Verfahren werden kleine Tintentröpfchen durch die Erhitzung mittels eines Heizelementes erzeugt. Ein Tropfen entsteht durch den Druck einer Dampfblase, die die Tinte aus der Düse presst. Die Konstruktion kann sich bei den verschiedenen Herstellern wie Canon, Lexmark, Epson, Brother und HP unterscheiden. Andere Hersteller nutzen eine Piezo-Zündung oder ein Druckventil zur Erstellung der Tröpfchen. Auf dem Markt stellen sie aber eine Seltenheit dar. Ein Video soll Ihnen die genaue Funktionsweise möglichst kurz illustrieren.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile im Überblick:
  • gute Druckqualität
  • auch für hochwertigen Fotodruck geeignet
  • mehrere Tintenbehälter
  • hoher Tintenverbrauch und hohe Druckkosten
  • geringere Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu Laserdruckern

2. Welche Drucker-Typen gibt es?

Drucker-Art Beschreibung
Airprint-Drucker AirPrint-Drucker gehören in die große Gruppe der Netzwerkdrucker. Sie funktionieren drahtlos über eine WLAN-Verbindung. Die AirPrint Schnittstelle wurde speziell von Apple entwickelt und dient der einfachen Verbindung zwischen dem Drucker und einem iPad oder einem iPhone. Bei dem Namen geht es nur um die AirPrint-Schnittstelle, die nicht aussagt, ob es sich um einen Laser- oder Tintenstrahlprinter handelt.
Bluetooth-Drucker Bluetooth Drucker verzichten ebenfalls auf eine Kabelverbindung zwischen Drucker und Computer und nutzen stattdessen eine Bluetooth-Verbindung. Sowohl Tintenstrahl- als auch Laserdrucker können über eine Bluetooth-Verbindungen verfügen. Kunden bemängeln jedoch oft die geringe Reichweite und schlechte Verbindung der Bluetooth-Verbindung.
CD-Drucker/DVD-Drucker CD- und DVD-Drucker dienen zum Bedrucken der verschiedenen Speichermedien. Vor allem Tintenstrahldrucker verfügen manchmal über eine Funktion zum Bedrucken von CDs und DVDs.
Etikettendrucker Etikettendrucker sind spezielle Thermodrucker, die für das Drucken von Etiketten optimiert wurden. Genauere Informationen können Sie in unserem Etikettendrucker-Vergleich erhalten.
Farblaserdrucker Farblaserdrucker sind Laserdrucker mit mehr als einem Toner. In der Regel liegt die Druckqualität deutlich hinter den Tintenstrahldruckern zurück.
Fotodrucker Bei Fotodruckern handelt es sich um Tintenstrahlprinter oder Thermosublimationsdrucker, die für den Druck von kontrastreichen Bildern optimiert wurden.
Laserdrucker Es handelt sich um Drucker, die aus einer Bildtrommel, einem Laser und einem Toner bestehen. Die Bildtrommel ist statisch geladen und wird durch den Laser entladen, damit sich der Toner an den erforderlichen Stellen anlagern kann. Durch Hitze wird der Toner auf das Blatt Papier gebracht. Die genaue Funktionsweise wird in unserem Laserdrucker-Vergleich erläutert.
Mobiler Drucker Mobile Drucker sind besonders klein und handlich. Neben dem Canon Selphy CP910, der sehr bekannt und beliebt ist, gibt es auch gute Modelle von Ricoh.
Multifunktionsdrucker Multifunktionsdrucker sind Drucker, die auch einen Scanner haben. Manche Drucker können sogar als Fax verwendet werden. Mehr können Sie in unserem Multifunktionsdrucker-Vergleich erfahren.
Nadeldrucker Nadeldrucker sind die klassischen Impact-Drucker. Die Nadeln schlagen auf ein Farbband, welches sich vor einem Blatt Papier befindet.
Netzwerkdrucker Netzwerkdrucker verfügen über eine LAN- oder WLAN-Verbindung. WiFi kann vor allem in Büros nützlich sein, damit mehrere Menschen den gleichen Drucker benutzen können.

3. Kaufkriterien für Tintenstrahldrucker: Darauf müssen Sie achten

schwarzer Drucker von HP

Guter Office-Drucker mit umfangreicher Software - der HP Officejet Pro 8600

Die wichtigsten Marken bei Tintenstrahldruckern sind immer noch Canon mit der Pixma-Serie und Hewlett-Packard mit der Officejet- oder Deskjet-Serie. Neben Canon und Hewlett-Packard gehen die anderen Hersteller wie Lexmark, Epson, Brother und Ricoh unter. Die Inkjet-Printer dieser Anbieter sind auch in Elektronikmärkten wie Saturn oder Mediamarkt nicht sehr stark vertreten. Im Internet wird man trotzdem recht schnell fündig. Damit Sie wirklich wissen, an welchen Aspekten Sie Ihren persönlichen Tintenstrahldrucker-Vergleichssieger erkennen, sollten Sie vor dem Kauf unseren Tintenstrahldrucker-Vergleich 2017 lesen.

3.1. Druckerart

Die Druckerart sollten Sie nach Ihren Vorlieben und Ihrer Ausstattung wählen. In unserem Tintenstrahldrucker-Vergleich unterscheiden wir zwischen Multifunktionsdruckern, die einen integrierten Scanner haben und normalen Fotodruckern, die wie herkömmliche Tintenstrahldrucker aufgebaut sind. Sie sollten nach Ihren persönlichen Vorlieben entscheiden, da es sowohl Multifunktionsgeräte als auch einfache Tintenstrahldrucker von allen namhaften Herstellern wie HP, Canon, Brother, Epson und Hewlett-Packard gibt. Am beliebtesten sind immer noch die Canon Pixma-Serie und die HP Deskjet- und Officejet-Serien. Hochwertige Modelle verfügen über verschiedene Druckfunktionen oder Besonderheiten wie den Duplexdruck.

3.2. Auflösung

Wie viel dpi benötigt ein Drucker?

Dies hängt von der Funktion ab. Texte und einfache Grafiken werden meist mit 600 x 600 dpi gedruckt. Für Bilder sollten es mindestens 1200 x 600 Bildpunkte sein. Je mehr der Printer leisten kann, desto feiner ist das Bild am Ende.

Die Auflösung wird in dpi (dots per inch) gemessen und gibt an, wie fein ein Bild gedruckt werden kann. Dabei stehen die Werte 1200 x 600 dpi für die horizontale und vertikale Richtung. Ein Printer, der demnach 1200 x 600 dpi hat, kann 1200 Bildpunkte pro Inch in waagerechter Druckrichtung setzen und 600 Bildpunkte in die senkrechte Schreibrichtung.

Wenn Sie häufiger Drucke in einem großen Format anfertigen wollen, empfehlen wir Ihnen einen A3-Drucker.

3.3. Schnittstellen

Bei den Schnittstellen müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen einfachen Drucker ohne Netzwerkanbindung haben wollen, oder doch einen Netzwerkdrucker bevorzugen. WLAN-Drucker sind derzeit im Trend und werden genutzt, wenn mehrere Personen das gleiche Gerät nutzen möchten. Dann können die Printer ähnlich einfach genutzt werden wie Kopierer im Büro oder den Bibliotheken.

3.4. Druckgeschwindigkeit

Im Allgemeinen gibt es bei Tintenstrahldrucker-Tests in puncto Druckgeschwindigkeit größere Unterschiede. Die günstigen Modelle aus der HP-Deskjet-Serie sind meist am langsamsten und schaffen nur 7 Schwarz-Weiß-Dokumente in der Minute und 4 Farb-Dokumente. Modelle aus der Canon Pixma-Serie schaffen hier mehr als das Doppelte. Vor allem Vieldrucker sollten auf eine gute Druckgeschwindigkeit achten, damit sie nicht stundenlang auf die Ausdrucke warten.

3.5. Anzahl der Farbpatronen und Druckkosten

Egal ob Fotodrucker oder Multifunktionsgerät: Sie sollten, beim Kauf eines Druckers die Druckkosten im Auge behalten. Die Farbpatronen sind die größten Folgekosten beim Druckerzubehör. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob es einzelne Tanks für die verschiedenen Farben gibt. Preiswerte Printer haben meistens nur zwei Druckerpatronen. Eine beinhaltet die schwarze Druckertinte und die andere die farbige Druckertinte. Vor allem die farbigen Patronen werden schnell verbraucht, da der Drucker einen Fehler meldet, sobald eine der drei Farben (Cyan, Magenta oder Gelb) aufgebraucht ist. Besser sind hier die Modelle mit 4 oder 5 Patronen. Hier gibt es neben den drei Farben auch eine große und eine kleine Patrone mit schwarzer Tinte für den Fotodruck und den Textdruck.

3.5. Wichtige Hersteller

  • Brother
  • C.loth
  • Canon
  • Epson
  • Hewlett-Packard
  • Lexmark
  • Lomond
  • Olivetti
  • Ricoh
  • Roland DG
  • Tally
  • Xerox

4. Tintenstrahldrucker-Test der Stiftung Warentest

Canon Pixma Drucker

Der Canon Pixma IP 7250 konnte auch die Stiftung Warentest überzeugen.

Die Stiftung Warentest hat schon des Öfteren Tintenstrahlprinter getestet. Wir beziehen uns hier auf die Ausgabe 04/2013. In der Kategorie der Farbtintenstrahldrucker waren der Canon Pixma iP7250 und der Epson Workforce WF-3010DW gleich auf und konnten mit der Gesamtnote 2,1 den Testsieg einfahren. Die Epson Workforce WF-3010DW steht in der Tabelle wegen der alphabetischen Sortierung weiter hinten. Bei den Multifunktionsgeräten mit Fax konnte der Epson Expression Premium XP-800 mit einer Gesamtnote von 2,1 überzeugen. Dahinter reihten sich der Epson Workforce WF-35400TWF, der Brother MFC-J4510DW, der HP Officejet 6700 Premium E und der HP Photosmart 7520 E ein. Bei den Multifunktionsgeräten ohne Fax konnten die Modelle von Canon die Stiftung Warentest überzeugen. Der Canon Pixma MG5450 und der Pixma MG6350 teilten sich den Tintenstrahldrucker-Vergleichssieger-Platz mit der Note 2,1.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Tintenstrahldrucker

5.1. Seit wann gibt es Tintenstrahldrucker?

Heimoffice Epson.

Einfacher Printer für das Heimoffice von Epson.

Der erste Tintenstrahldrucker stammte von Teletype Corporation und wurde Anfang der 1970er Jahre entwickelt. Leider gab es hier noch Probleme mit der Druckgenauigkeit. Erst 1979 gab es die ersten Patente von Canon und HP.

5.2. Gibt es einen Tintenstrahldrucker für Wenigdrucker?

Für Wenigdrucker empfehlen wir den HP Deskjet 2540. Der Printer überzeugt mit geringen Anschaffungskosten und preiswerten Tintenpatronen. Und Menschen, die wenig drucken, werden keine Probleme mit der geringen Druckgeschwindigkeit haben.

5.3. Warum sind Tintenstrahldrucker so beliebt?

Tintenstrahldrucker sind wegen der geringen Anschaffungskosten und der guten Druckqualität sehr beliebt. Vor allem wenn man schnell Fotos drucken möchte, eignen sich Tintenstrahldrucker weitaus mehr als Laserdrucker, da die Bilder einfach und hochwertig gedruckt werden können. Außerdem standen die Tintenstrahldrucker nie im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein.

5.4. Was ist besser: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Wenn Sie vorrangig Text und nur einfache Grafiken drucken, kann sich die Anschaffung eines Laserdruckers lohnen. Als Faustregel gilt, dass sich ein Laserdrucker nach 2000 gedruckten Schwarz-Weiß- und Farb-Seiten rentiert. Wenn Sie viel Text drucken, sind die Printer mit Laser die bessere Wahl.

Für den Alltag mit der Familie empfehlen wir eher Tintenstrahldrucker, da Sie mit ihnen auch Fotos in guter Qualität drucken können. An die Fotodruckqualität eines Inkjet-Druckers kommen andere Drucker bisher noch nicht heran.

5.5. Was ist billiger: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

In der Anschaffung ist der Tintenstrahldrucker billiger als der Laserdrucker. Allerdings kann der Laserdrucker bei den Folgekosten punkten. Allerdings lohnt sich die Anschaffung eines Laserdruckers erst, wenn Sie mehr als 2000 Schwarz-Weiß- und Farb-Seiten drucken. Die genaue Berechnung können Sie in unserem Drucker-Vergleich finden.

Vergleichssieger
Canon Pixma MX925
gut (1,6) Canon Pixma MX925
1.795 Bewertungen
123,99 € Zum Angebot
Preis-Leistungs-Sieger
HP Envy 7640 e-All-in-One
gut (1,9) HP Envy 7640 e-All-in-One
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