Etikettendrucker Test 2016

Die 7 besten Thermodrucker im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBrother QL-700Dymo Label Writer 450 TurboBrother QL 500 BWEpson LW-400Star TSP TSP100Dymo S0969000Brother P-Touch QL 1060N
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,2gut
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Kundenwertung
55 Bewertungen
50 Bewertungen
70 Bewertungen
30 Bewertungen
7 Bewertungen
135 Bewertungen
8 Bewertungen
Auflösung300 x 600 dpi600 x 300 dpi300 x 300 dpi180 dpi300 x 300 dpi300 x 300 dpi300 x 300 dpi
Druckbreite12 - 58 mm14 - 56 mm12 - 62 mm6, 9, 12 und 18 mm12 - 62 mm6 - 24 mm102 mm
Druckgeschwindigkeit200 mm/s300 mm/s90 mm/s6 mm/s100 mm/s15 mm/s110 m/s
AnschlüsseUSB 2.0USB 2.0USB 1.1ohneUSB 2.0USB 2.0, WLANUSB 2.0
BarcodedruckJaJaJaJaJaJaJa
MehrfachausdruckJaJaJaJaJaNeinNein
Vorteile
  • einfache Handhabung
  • sauberer Druck
  • gute Software mitgeliefert
  • sauberer Druck
  • einfache Software zur Bedienung
  • formschönes Gerät
  • einfache Installation auf allen Systemen
  • sehr kompakt
  • sehr günstig
  • mobiler Akku-Betrieb
  • klein und kompakt
  • mit eigener Tastatur
  • mit Vorschaufunktion
  • einfache Software zur Bedienung
  • besonders zum Drucken von Bons geeignet
  • sauberer Druck
  • sehr kleines Gerät
  • unabhängig vom Stromnetz durch Akku
  • sauberer Druck
  • gute Etikettengröße für Pakete
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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Etikettendrucker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Etikettendrucker dienen zum Drucken von Beschriftungszügen für Pakete, Briefe, CDs, DVDs, Namensschildern und Gegenstände.
  • Moderne Etikettendrucker schneiden die jeweiligen Labels automatisch zu, so dass ein umständliches Ausschneiden von einem A4 Blatt (wie es bei einem normalen Drucker der Fall wäre) entfällt.
  • Etikettendrucker gibt es in drei Größen. Die breitesten Drucker können Etiketten bis 108 mm drucken. Das gängige Maß liegt zwischen 14 und 56 mm. Die kleinsten Etikettendrucker sind für Schriftzüge von 4 – 24 mm konstruiert.

etikettendrucker-test
Vor allem im Büroalltag ist das Problem der richtigen Beschriftung und das Schreiben von Versandetiketten eine mühsame Aufgabe. In der Vergangenheit waren Büroangestellte häufig dazu verdammt, die Etiketten auf ein A4 Blatt zu drucken und diese in manueller Arbeit auszuschneiden. Diese Zeiten sind längst Geschichte, da es  gute Etikettendrucker gibt, die solche Aufgaben übernehmen können. Die Auswahl an Etikettendruckern ist relativ groß. Außerdem reicht die Preisspanne von 30 Euro bis über 400 Euro. Sicherlich braucht nicht jedes Büro oder jede kleine Firma einen Profi-Etikettendrucker von Zebra Industries. Normalerweise kommen die meisten Nutzer auch mit einem preiswerten Modell von Brother, Epson oder Samsung zurecht. Damit Sie wirklich wissen, worauf es beim Etikettendrucker Kauf ankommt, soll Ihnen unser Ratgebertext zum Etikettendrucker Test 2016 alle wesentlichen Informationen zu diesen Druckermodellen geben.

1. Was ist ein Etikettendrucker?

Brother Drucker

Hervorragender Etikettendrucker von Brother.

Etikettendrucker gehören zu der Gruppe der Beschriftungsgeräte. Sie sind deutlich kleiner als normale Drucker und können vor allem kleine Papierstücke von 6 – 108 mm Breite bedrucken. Mit Ihnen können schnell und einfach Namensschilder oder andere Etiketten und Labels gedruckt werden. Die meisten Modelle aus unserem Etikettendrucker Vergleich verfügen über relativ gute Software für den PC, die es auch erlaubt Firmenlogos in guter Qualität auf die Labels zu drucken. Einige Modelle verfügen außerdem über einen Netzwerkanschluss. Dieser kann durch einen LAN- oder WLAN-Anschluss gewährleistet werden. Letzterer hat auch den Vorteil, dass Smartphones auf den Drucker zugreifen können. Sie können daher die Versandetiketten schnell und einfach vom Handy aus beauftragen.

Die meisten Etikettendrucker können eine Endlos-Etikettenrolle nutzen. Dadurch ist der Länge der einzelnen Etiketten keine Grenze gesetzt. Die meisten Nutzer ziehen aus diesem Grund Etikettendrucker den normalen Druckern vor. Die Flexibilität bei der Erstellung selbst ist deutlich größer.

1.1. Die Vor- und Nachteile eines Etikettendruckers gegenüber einem Tintenstrahl oder Laserdrucker

  • schneller und einfacher Druck
  • automatisches Zuschneiden
  • individuelle Anpassung der Länge
  • können nur Etiketten und Bons erstellen
  • kostenintensives Thermopapier wird verwendet
  • kein Farbdruck möglich

1.2. Die Funktionsweise eines Etikettendruckers

Etiketten Test

Kleiner Etikettendrucker von Dymo.

Etikettendrucker sind keine einfachen Tintenstrahl- oder Laserdrucker. Meist wird hier mit einem Druckkopf auf hitzeempfindlichem Thermopapier geschrieben. Durch dieses Drucksystem können die Drucker sehr klein und kompakt gebaut werden. Sie besitzen meist kein Farbband und können nur einfarbig auf Thermopapier schreiben. Dies erlaubt zwar einen schnellen und sauberen Druck, kann aber nach einem halben Jahr vergilben und so unlesbar sein.

Beim Thermodirektdruck wird thermosensitives Papier verwendet, welches sich bei der Erhitzung schwärzt. Der Druckkopf erwärmt die Fläche mit den ausgewählten Zeichen. Die Ausdrucke sind meist einfarbig und auch Graustufen können nur gerastert wiedergegeben werden. In seltenen Fällen wird auch dichromatisches Papier mit zwei verschiedenen Farben, die auch auf unterschiedliche Temperaturen ansprechen, verwendet.

Die ersten preisgünstigen Thermodirektdrucker wurden für Faxgeräte eingesetzt. Mittlerweile ist dieses System für Etiketten, Kassenbons und Fahrscheine weit verbreitet. In unserem Etikettendrucker Test hat sich gezeigt, dass die Drucker wesentlich schneller und sauberer drucken als Laser- und Tintenstrahldrucker bei einer ähnlichen Geschwindigkeit.

2. Kaufkriterien für Etikettendrucker: Darauf müssen Sie achten

Weitere Test von vergleich.org:

Thermodrucker gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellern. Neben den großen Marken wie Epson, Toshiba, Brother, Dymo und Zebra Industries gibt es auch einige No-Name-Produkte auf dem Markt. In unserem Etikettendrucker Vergleich 2016 hat sich gezeigt, dass man auf technische Details wie die Auflösung, die Druckbreite, die Druckgeschwindigkeit und die Anschlüsse besonderes Augenmerk legen sollte. Dabei spielt es natürlich keine große Rolle, ob Sie ihren Etikettendrucker bei einem Fachmarkt für Elektronik oder im Internet kaufen. Der Kauf in einem Ladengeschäft wie Saturn oder Media Markt hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich den Drucker genau ansehen können. Die Durchführung eines Probedrucks ist in der Regel nicht möglich. Beim Online-Kauf ist die Auswahl an Etikettendruckern erheblich größer. Während die Fachmärkte meist nur Modelle von Brother oder Dyma vorrätig haben, finden Sie im Internet auch Modelle von Zebra Industries.

2.1. Die Auflösung eines Etikettendruckers

Die Auflösung spielt bei einem Drucker eine große Rolle. Man unterscheidet bei den Etikettendruckern zwischen 200, 300 und 600 dpi. In unserem Etikettendrucker Test hat sich gezeigt, dass Geräte mit 600 dpi bei der Lesbarkeit am besten abschneiden. Vor allem zum Erstellen von Barcodes empfehlen wir Modelle mit 600 dpi. Die Druckqualität von 200 und 300 dpi Druckern ist deutlich schlechter. Dennoch kann er für einfache Aufgaben (das Erstellen von Paketetiketten) ausreichend sein. Unser Etikettendrucker Testsieger erreichte ohne Probleme die 600 dpi. Der weitaus günstigere Preis-Leistungs-Sieger verfügte nur über 300 dpi. Ein Video soll Ihnen die Unterschiede genauer vor Augen führen.

2.2. Die Druckbreite

Auch bei der Druckbreite spielt die Verwendung eine große Rolle. Im Normalfall werden Etikettendrucker mit einer Breite von 14 – 58 mm benötigt. Damit lassen sich Labels für CDs, DVDs und Pakete erstellen. Für Namensschilder werden in der Regel Modelle mit 6 – 14 mm verwendet. Vor allem für Bons werden Drucker mit einer Druckbreite von 108 mm genutzt. Sie kommen nur in sehr seltenen Fällen vor und werden deshalb in unserem Etikettendrucker Vergleich nur am Rande erwähnt.

2.3. Die Druckgeschwindigkeit

Etikettendrucker Test

Guter Etikettendrucker von Dymo.

Die Druckgeschwindigkeit wird in Millimetern pro Sekunde angegeben. Da die meisten Etikettendrucker Rollen mit Thermopapier benutzen, ist die Angabe in mm/s der Standard. Die schnellsten Modelle, wie unser Etikettendrucker Testsieger von Brother, schaffen 150 mm/s. Günstigere Geräte, wie der Preis-Leistungs-Sieger von Brother, schaffen nur 90 mm/s.

2.4. Die Anschlüsse

Die Anschlüsse sind bei Druckern immer von besonderer Bedeutung. Alle Geräte im Etikettendrucker Test konnten einen USB-Anschluss vorweisen. Bei der Geschwindigkeit gab es die üblichen Unterschiede zwischen USB 1.0 – 3.0. Besonders praktisch sind Etikettendrucker mit Netzwerkanschluss. Sie verfügen entweder über eine LAN- oder eine WLAN-Schnittstelle. Unser Etikettendrucker Testsieger kann sogar vom Smartphone aus bedient werden und entpuppt sich als echte Arbeitserleichterung.

2.5. Nützliche Extras

Etikettendrucker sollen heutzutage nicht mehr nur einfache Etiketten erstellen können. Barcodes werden immer beliebter und sollen den Arbeitsalltag im Geschäft und den Krankenhäusern vereinfachen. Auch manche Technik-Freaks träumen von einem gut sortierten Haushalt mit Strichcodes, die alle Gegenstände erfassen. Dieses Extra kann daher eine echte Bereicherung sein. Die Qualität der Barcodes im Test war auch in Ordnung, so dass alle Modelle als Barcode-Drucker einsatzfähig sind.

2.6. Was sagt Stiftung Warentest zum Thema Etikettendrucker?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keine Etikettendrucker getestet. Allerdings wurden in der Ausgabe 09/2014 Lasedrucker von der Stiftung Warentest untersucht. Die genauen Ergebnisse zu einzelnen Kategorien und Typen können Sie in unserem Drucker Test finden.

2.7. Wichtige Hersteller

Hersteller Kurzbeschreibung
Brother Industries Die Firma Brother Industries wurde 1908 als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen gegründet. Heute befindet sich der Hauptsitz von Brother in Nagoya (Japan). Das Unternehmen stellt neben computergesteuerten Nähmaschinen hauptsächlich Drucker her. Dabei hat Brother eine sehr große Produktpalette an Nadeldruckern, Etikettendruckern, Laserdruckern und Tintenstrahldruckern. Für den „Otto Normalverbraucher“ sind die Geräte durchaus erschwinglich.
Dymo Industries Dymo ist ein amerikanischer Hersteller von Labeldruckern mit Hauptsitz in Berkley (Kalifornien). Der Hersteller ist vor allem für die handlichen Etikettiermaschinen bekannt, die seit 1958 produziert werden. Mittlerweile beinhaltet das Portfolio von Dymo auch Etikettendrucker, die an den PC angeschlossen werden können. Vor allem das Softwarezubehör von Dymo lädt zum schnellen und individuellen Erstellen von Labeln ein.
Zebra Industries Der Name Zebra steht bei den Etikettendruckern für sehr hochwertige Modelle, die vor allem in der Industrie Verwendung finden. Das amerikanische Unternehmen mit Sitz in Lincolnshire in Illinois wurde 1969 gegründet. In den meisten Kiosken, Supermärkten, Fachmärkten und Fahrkartenautomaten kommen Drucker von Zebra zum Einsatz.

3. Fragen und Antworten rund um das Thema Etikettendrucker

3.1. Was ist ein Etikettendrucker?

So klein kann ein Etikettendrucker sein.

So klein kann ein Etikettendrucker sein.

Ein Etikettendrucker ist ein kleiner und handlicher Drucker mit dem Labels für CDs, DVDs, Pakete, Akten und Namensschilder gedruckt werden können. Dabei handelt es sich um keinen normalen Laser-, Nadel-, oder Tintenstrahldrucker, sondern um einen Thermodrucker. Anwendung finden die Modelle an Supermarkt-Kassen als Kassenbon-Drucker und als Barcode-Etikettiermaschinen.

3.2. Wie funktioniert ein Etikettendrucker?

Ein Etikettendrucker nutzt den Thermodirektdruck. Dabei wird auf speziellem Thermopapier durch die Einwirkung von Hitze gedruckt. Es werden dafür spezielle Druckköpfe verwendet, die meist nur eine Farbe drucken können. Industrie-Maschinen von Zebra können auch als Farb-Etikettendrucker fungieren, sie sind jedoch eher selten.

3.3. Welcher Etikettendrucker druckt wasserfeste Etiketten?

Wasserfeste Etiketten gibt es bisher noch nicht. Etiketten aus normalem Thermopapier werden sofort von Wasser zerstört. Es gibt jedoch spritzwassergeschützte Etiketten. Es handelt sich um Labels mit einem Kunststoff-Film, der Wasser abhalten kann.

3.4. Welcher ist der beste Etikettendrucker?

Der beste Etikettendrucker ist sicherlich schwer zu finden. Aus unserem Etikettendrucker Test können wir den Brother QL 720NW für anspruchsvolle Aufgaben empfehlen. Der Brother QL 500 BW ist der beste Etikettendrucker für das tägliche Drucken von Paketetiketten.

3.5. Welche Software soll ich für einen Etikettendrucker nutzen?

Meistens ist recht gute Software beim Etikettendrucker mitgeliefert. Falls Ihnen diese jedoch nicht gefällt, gibt es eine große Auswahl an Freeware-Programmen für den Etikettendrucker. Der Avery Zweckform Design & Print hat sich als einfachstes Tool im Bereich der Etikettendrucker entpuppt. Eine klare Empfehlung von uns.

Unser Testsieger
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