Das Wichtigste in Kürze
  • Faxgeräte haben auch in Zeiten des World Wide Webs ihre Daseinsberechtigung, da es kein anderes Medium schafft in Sekundenschnelle Papierdokumente von einem Ort zum anderen zu übertragen – ausgedruckt, wohlgemerkt. Beim Faxgerät Anschließen ist daher kein Internetanschluss notwendig, da hier noch die gute alte Telefonleitung ihren Dienst verrichtet.
  • Laserfaxgeräte sind leistungsstärker, schneller und günstiger in der Anwendung als Thermotransferdrucker, die günstig in der Anschaffung sind. Das verwendete Papier ist entweder normales Druckerpapier oder Thermopapier, das dünn ist, auf Hitze reagiert und in Rollen geliefert wird. Bessere Qualitäten liefert jedoch das Normalpapier, da es stabiler ist.
  • Nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig: Die Fernkopie via Fax gilt als sicher, was in Zeiten der Cyber-Kriminalität wieder an Bedeutung gewinnt.

Faxgeräte Test

Als ob. Wer glaubt, dass Faxgeräte keine Daseinsberechtigung mehr haben, der irrt. 2015 gab es vom Marktforschungsinstitut YouGov eine Meinungsumfrage, wonach jeder 5. deutsche Erwerbstätige Faxe versendet oder empfängt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung betitelte dieses Phänomen mit „Das Fax ist längst nicht ausgestorben“ (09/2015). Demnach ist das Fax so beliebt wie der Nachrichtendienst WhatsApp. Kein Wunder, immerhin ist der Dokumentenversand per Fax denkbar einfach und aus kaum einem Büro wegzudenken. Wenn auch Sie auf der Suche nach dem besten Faxgerät für Ihre Bedürfnisse sind, dann schauen Sie sich auch unsere Tabelle an, dort haben wir alle aktuell relevanten Geräte aufgelistet, die als ihr persönlicher Faxgerät-Testsieger infrage kommen könnten. In der dazugehörigen Kaufberatung erfahren Sie alles Notwendige rund ums Thema.

1. Wie funktioniert ein Faxgerät?

Faxgeräte sind eine Art Fernkopierer, die über das Telefonnetz Dokumente schnell, zuverlässig und sicher transportieren. Wer ein Fax senden möchte, der legt das Dokument in das Faxgerät, wo es mithilfe einer Fotodiodenzeile zeilenweise abgetastet und gelesen wird. Die eingelesenen Daten werden kodiert, komprimiert und via modulierter Tonwelle übertragen. Um eine Kompatibilität zwischen allen Faxgeräten und -typen herzustellen, gibt es weltweite Standards, die durch die internationale Fernmeldeunion festgelegt werden. Die wichtigsten Regeln sind in den Standards G2, G3 und G4 festgeschrieben. Durch die Standards können sämtliche Sendedaten vom Empfänger-Gerät wieder decodiert, entpackt und gedruckt werden. Egal ob das Faxgerät Laser zum Drucken verwendet oder das Faxgerät kabellos ist: Die Kommunikation zwischen den Geräten ist gesichert.

  • schneller Datentransfer
  • sichere Datenübermittlung, schwerer zu hacken als online versendete Dokumente
  • kein Internetanschluss notwendig
  • kann persönlich unterschrieben werden (Vorteil gegenüber E-Mail)
  • z.T. entstehen Verbindungskosten
  • anfängliche Bedienung kompliziert

2. Welche Faxgerät-Typen gibt es?

Wie auch bei Druckern üblich, gibt es bei Faxgeräten Modelle unterschiedlicher Kategorien. Sie unterscheiden sich vorrangig in der Art des zum Papier-bringens. Dabei arbeitet das Faxgerät mit Laser, Tintenstrahlen oder einer Thermotransfertechnik. Welches das beste Faxgerät ist, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Im Folgenden bringen wir Ihnen einmal die Funktionsweisen sowie die Vor- und Nachteile näher.

2.1. Laser Faxgeräte

Kommt beim Faxgerät ein Laser zum Einsatz, dann ist gemeint, dass eine Halbleiter-Bildtrommel mit Lichteinstrahlung geladen und am Tonerpulver vorbeigeführt wird. Durch die elektrostatische Ladung werden Tonerpartikel angezogen, dann erhitzt und das Bild auf das Papier gedruckt. Das Laserfaxgerät wird hauptsächlich beim Faxdienst in Büros eingesetzt. Es ist in der Erstanschaffung zwar vergleichsweise teuer, hat aber den Vorteil, dass viele Seiten problemlos und mit geringen Folgekosten gedruckt werden können. Entgegen gewöhnlichen Tintenstrahldruckern kann keine Farbe eintrocknen, da der Toner pulverförmig ist, wodurch selbst längere Durststrecken leicht überwindbar sind. Neben der Geschwindigkeit und den günstigen Kosten pro Seite spricht auch die Qualität der Ausdrucke für Laserdrucke – bessere Ergebnisse erzielen nur industrielle Druckverfahren.

Was heißt eigentlich Fax?

Fax ist die Abkürzung für Faksimile und meint die originalgetreuen, elektronischen Abbilder von Dokumenten. Im lateinischen bedeutete fac simile „mache es ähnlich“.

2.2. Multifunktionsgeräte

All in One: Multifunktionsgeräte vereinen gleich mehrere PC-Peripheriegeräte in Einem: Drucker, Scanner und Kopierer. Neben einem Fax senden können Sie auch Kopien erstellen, Scannen und massenweise kopieren. Bei einem Faxgerät mit Telefon und Anrufbeantworter haben Sie gleich alles Notwendige an einem Platz und können auf ein Telefon mit Anrufbeantworter verzichten. Der multifunktionale Vorteil birgt aber gleichzeitig auch den entscheidenden Nachteil: Es müssen Kompromisse in der Qualität, den Kosten pro Seite und der Geschwindigkeit gemacht werden.

Viele Fax-Testberichte zeigen: Kaufen Sie alle Geräte einzeln, kommen Sie langfristig günstiger bei weg. Multifunktionsgeräte empfehlen wir in unserer Faxgerät Kaufberatung daher eher nur für den Heimgebrauch.

2.3. Thermotransfer Faxgeräte

Beim Thermotransferdruck handelt es sich um ein Druckverfahren, bei dem mittels Hitze Farbe von einer Trägerrolle bzw. dem Farband auf das Papier geschmolzen wird. Die Druckfolie kann nur einmal benutzt werden, weshalb wie bei anderen Druckern auch Folgekosten entstehen. Allerdings wird auf dem Band ähnlich wie bei Fotos ein Negativ abgebildet, weshalb insbesondere sensible Daten gesichert werden müssen, indem die Rolle entsprechend entsorgt wird. Der Vorteil bei Thermotransfer Geräten liegt hingegen in vergleichsweise geringen Anschaffungskosten und einem kontrastreichen Bild. Thermotransfer Geräte sind nicht zu verwechseln mit Thermopapier Faxgeräten, welche spezielles Thermopapier verwenden, das wie beim Kassenbon, als Rolle verkauft wird.

3. Kaufkriterien für Faxgeräte: Darauf sollten Sie achten

Welches Faxgerät Testsieger wird hängt neben der individuellen Typ-Frage und dem damit verbundenen Druckverfahren auch von einzelnen Kriterien rund um Sendungs-Geschwindigkeit und Auflösungen ab. An dieser Stelle von unserem Faxgerät-Vergleich 2020 gehen wir näher auf die Kaufkriterien ein, die letztlich das beste Faxgerät ausmachen.

3.1. Normalpapier vs. Thermopapier

Papier-Typ Eigenschaften
normales Drucker-Papier Die meisten Modelle aus unserem Fax-Vergleich arbeiten wie gewöhnliche Drucker auch mit Normalpapier. Es kann sowohl für das Laserdruck- als auch das Thermodruckverfahren benutzt werden. Am häufigsten wird beim Faxgerät Normalpapier mit einem Gewicht von 80 Gramm pro m² (80g/m²) und in der Größe DIN A4 verwendet.

  • leicht nachzukaufen (Schreibwarenladen, Internet, Supermarkt etc.)
  • genormte DIN A4 Größe
  • stabil, kein schnelles Reißen
Thermopapier Thermopapier reagiert auf Wärme, in dem der erwärmte Bereich einen Farbstoff ausbildet. Es lässt sich nicht leicht abheften und der Text verblasst mit der Zeit. In unserem Faxgeräte Vergleich haben wir Geräte, die mit der Thermotransfertechnik funktionieren, allerdings arbeiten sie alle mit Normalpapier.

  • günstig in der Anschaffung und bei den Folgekosten
  • dünnes Papier, reißt leicht
  • Text verblasst schneller als bei Normalpapier
  • Papier muss geschnitten werden – kann nicht jedes Faxgerät sauber

3.2. Kapazität Papierzuführung

Zahlreichen Fax-Testberichten in der Fachpresse entnehmen Sie: Bei einem Faxgerät mit Normalpapier liegt die Kapazität der Papierzuführung zwischen 10 und 100 Blatt. Bei Laser Faxgeräten, die für ein großes Faxaufkommen im Büro ausgelegt sind, können tendenziell mehr Blätter zugeführt werden. Arbeitet das Faxgerät hingegen mit Thermopapier, läuft eine Rolle durch, bei der das übliche A4 Druckformat und eine maximale Papierzuführung nicht immer eingehalten werden müssen.

3.3. Speicher

Faxgeräte haben einen internen Speicher, der z.B. bei einem Faxgerät von Brother auch erweiterbar ist. Neben dem Rufnummernspeicher, der wie bei Telefonbucheinträgen eines DECT-Telefons praktisch ist, gibt es einen Sende- und Empfangsspeicher. Dieser ist wichtig, wenn z.B. einmal das Papierfach oder der Toner leer ist und nicht gedruckt werden kann. Damit das eingehende Fax nicht verloren geht, speichert das Faxgerät bis zu 500 Seiten, um auch später Drucken zu können. Einige Geräte arbeiten auch mit PIN-Zugang, sodass der Speicher mehrere Seiten fassen und aufheben muss, bis der zuständige PIN von der berechtigten Person eingegeben wird.

3.4. Übertragungsgeschwindigkeit

Fax Test

Der Stiftung Warentest Faxgerät-Testsieger: Brother Fax 8360p (11/2001).

In der Geschäftswelt geht es oft schnell zu, da sollte auch die PC-Peripherie mithalten können. Beim Fax ist der erwähnenswerte Nennwert die Übertragungsgeschwindigkeit. Sie gibt an, wie viel Symbole pro Sekunde übertragen werden können. Die Einheit für diese Symbolrate ist Baud, weshalb auch von einer Baudrate gesprochen wird. Je höher die bps Baudrate ist, desto schneller kann das Faxgerät Faxe versenden und desto niedriger sind die Telefongebühren, was insbesondere bei häufigen Auslandsverbindungen und langen Dokumenten von Relevanz ist. Die meisten Geräte arbeiten mit 9.600 bps, schnelle Geräte für das Büro sogar mit bis zu 33.600 bps. Damit die Kommunikation zwischen Geräten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten funktioniert, müssen sich die Faxgeräte synchronisieren. Vor dem Senden einigen sich Sende- und Empfangsgerät auf eine Geschwindigkeit und zwar auf die des Faxgerätes mit der niedrigeren Geschwindigkeit.

3.4. Druckqualität

Die Auflösung bzw. Druckqualität bei Druckern und Faxgeräten wird in dots per inch (dpi) angegeben. Diese Punktdichte gibt die Detailgenauigkeit bei Wiedergabeverfahren an und ist daher ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Je höher die dpi-Angabe, desto genauer wird das ausgedruckte Fax sein. Neben der Punktdichte ist für das Bildergebnis die Anzahl der Graustufen relevant, da sie die mögliche Farbtiefe angeben. Bei handelsüblichen Faxgeräten liegt diese bei fast immer 16 oder 64 Graustufen, wobei auch hier gilt: je mehr, desto besser. Die meisten Modelle aus unserem Faxgeräte-Vergleich 2020 können 64 Graustufen drucken.

3.6. Faxgerät mit Telefon und Anrufbeantworter

Bei der Übertragung von Faxen dienen meist analoge Faxgeräte als Sender und Empfänger. Es ist jedoch auch möglich Faxe von und zu einem Computer zu versenden und zwar über das Internet oder die Telefonanlage (ISDN). In diesem Fall wird das Fax als Bilddatei übertragen. Ein Faxgerät mit Telefon hat laut vieler Telefon-Fax-Kombi-Tests den Vorteil, dass man mit dem integrierten Telefon auch SMS schreiben oder via Freisprechfunktion mobil sein kann. Ist das Faxgerät mit Telefon und Anrufbeantworter ausgestattet, lassen sich z.T. bis zu 30 Minuten Sprachnachrichten aufnehmen und speichern. Neben einer Rufnummernanzeige kann man auch eine Rufumleitung zu einem anderen DECT-Telefon herstellen oder dem Faxgerät eine Rufnummer zuweisen. Faxgeräte mit Anrufbeantworter und Telefon gibt es auch mit mehreren Mobilteilen, wobei eines mit einer Schnur verbunden und das andere DECT -freistehend ist. Beachten Sie dies bei Ihrem persönlichen Telefon-Fax-Anrufbeantworter-Test.

3.7. Faxgerät mit Kopierfunktion

Philips Faxgerät

Faxgerät von Philips mit integriertem und externem Schnurlos-Telefon.

Die meisten Faxgeräte haben eine integrierte Kopierfunktion, schon allein, um eine Kopie der Sendung zu erstellen. Das Fax gilt somit in den meisten Fällen als Kombigerät. Achten Sie insbesondere bei einem günstigen Faxgerät darauf, dass die Folgekosten sehr hoch sein können, wenn es sich um ein Thermotransfer Faxgerät handelt. In diesem Fall raten wir zu einem Laserfaxgerät oder zu einem zusätzlichen Drucker. Wenn Sie interessiert sind, können Sie sich einmal in unserem Drucker-Vergleich umschauen.

3.8. Marken und Hersteller

Markenbewusste Verbraucher setzen auf Altbekanntes. In der Technik-Branche gibt es viele No-Name Produkte, die den Weg auf den Markt geschafft haben. Der Faxgerät Vergleich zeigt jedoch, dass die Hersteller in dem Bereich recht überschaubar sind, weshalb Ihnen beim Kauf von einem Faxgerät Brother, Panasonic, HP, Samsung und Philips am ehesten begegnen. Sie können ein Faxgerät von Brother oder ein Canon Faxgerät entweder online kaufen oder in einem Fachgeschäft, z.B. bei Mediamarkt. Wer online kauft, hat allerdings eine größere Auswahl an Marken und Geräten. Dort finden Sie Ihren persönlichen Fax-Testsieger.

4. Wie wird das Faxgerät eingerichtet?

Um ein Fax empfangen oder senden zu können, müssen Sie zunächst das Faxgerät installieren – nicht mit einer Fax Software, sondern mit den beigelegten Treibern. Legen Sie zunächst Papier in das Gerät und ziehen Sie das Benutzerhandbuch zu Rate, um Schritt für Schritt vorzugehen. Schließen Sie das Netzkabel an und stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Daraufhin gilt es, das Fax-Anschlusskabel in die Line-Buchse des Geräts zu stecken und das andere Ende in die Telefonsteckdose. Wenn Sie das Faxgerät anschalten, können Sie nun eine Menüsprache wählen und das Faxgerät in den Empfangsmodus stellen. Sie können zwischen verschiedenen Modi wählen – je nachdem ob es ein Faxgerät mit Telefon ist, oder ob Sie ein externes Telefon anschließen möchten. Dann gilt es nur noch, je nach Gerät, die Absendererkennung einzustellen. Anschließend können Sie problemlos das Faxgerät bedienen und das Fax einrichten bzw. das Fax versenden. Wir empfehlen als Test des Faxgeräts ein Probefax zu versenden. Auch zahlreiche Faxgerät-Testberichte raten zu dieser Praktik.

5. Wie lassen sich online Faxe versenden?

Es gibt mittlerweile die Möglichkeit auch online Faxe zu versenden. Möchten Sie das Faxgerät mit VoIP-Dienst (Voice over IP) verwenden, müssen Sie die Kompatibilitätseinstellung daran anpassen. Obwohl analoge Faxgeräte anders kommunizieren als moderne IP-Telefonanlagen, kann man mittels eines T.38 Protokolls Faxe über WLAN bzw. ein Online-Fax senden. Wenn Sie ein Online-Fax senden möchten, können Sie dies über WLAN oder einen Lan Anschluss mit Kabel machen – so oder so arbeitet aber kein Faxgerät kabellos, denn es braucht immer noch Strom. Die VoIP Versendung von Faxen hat z.T. jedoch noch Verbindungsprobleme und wird nicht von allen Anbietern unterstützt.

Faxgerät Test mit Normalpapier

6. Gibt es einen Faxgeräte-Test bei der Stiftung Warentest?

Es ist schon eine Weile her, dass die Stiftung Warentest einen Faxgeräte-Testsieger gekürt hat. In der Ausgabe 11/2001 testete das Prüfunternehmen Faxkombis und Fax-Drucker und stellte wie wir fest, dass beim Faxgerät Normalpapier in der Verwendung Vorrang vor Thermopapier hat und dass sich der Kauf von einem Thermotransfer Gerät durchaus für den privaten Gebrauch eignet. Die besten Noten im Faxgeräte-Test erzielten das Faxgerät Brother Fax-8060P (2,3) und das Panasonic KX FL 501 (2,4). Wer ein Faxgerät günstig erwerben möchte, ist zwar mit der Thermotransfer Technik gut beraten, das beste Faxgerät für den Bürobedarf sollte jedoch mit der Lasertechnik arbeiten.

Tipp: Wer eine Festnetz-Flat hat, der zahlt nur seine monatlichen Pauschalkosten, aber nichts für die einzelnen Faxe. So bleiben die Folgekosten übersichtlich und gering.

7. Fragen und Antworten zum Thema Faxgeräte

Noch Fragen offen? In unserem Vergleich beantworten wir die relevantesten Fragen rund ums Thema Faxgeräte.

7.1. Fax versenden, wie geht das?

Wenn Sie ein Fax versenden möchten, bedarf es keiner technischen Höchstleistung, da die Geräte ähnlich wie ein Telefon funktionieren – ohnehin, wenn es ein Faxgerät mit Telefon ist. Vor dem Versand sollten Sie an ein Anschreiben denken, da insbesondere in Großraumbüros mal ein Dokument verloren geht, wenn es nicht zugeordnet werden kann. Ist das Faxgerät ordnungsgemäß angeschlossen, dann brauchen Sie nur das Dokument einzulegen, die Faxnummer des Empfängers einzugeben und auf „Senden“ drücken. Wer vorher noch die Zoom-Funktion nutzen möchte, wählt diese einfach im Menü an – et voilà.

7.2. Kostenlos Faxen – gibt es das?

Faxgerät Panasonic Normalpapier

Standard in Grau-Weiß: Das Panasonic KX FL421 Faxgerät.

Faxe über die Telefonanlage können Kosten verursachen, das hängt aber davon ab, ob der Sender eine Festnetz-Flatrate hat oder nicht. Besonders das E-Fax (auch efax) wird hingegen als kostenloses Fax gehandelt, doch raten wir in unserem Faxgerät Vergleich dazu, auf versteckte Kosten zu achten. Wer ein Fax über WLAN bzw. das Internet versenden möchte, stößt auf Online Fax Anbieter, die nur eine begrenzte Anzahl von E-Faxen ermöglichen. Die Telekom z.B. bietet eine kostenlose Registrierung an, doch erhebt sie Gebühren pro Fax, weshalb es nicht ganz ein kostenloses Faxen ist. Der Vorteil, wenn Sie anstatt des Faxgeräts WLAN bevorzugen, ist der, dass Sie Ihre Dokumente problemlos in der Cloud speichern können.

7.3. Wie kann ich faxen ohne Faxgerät?

Es gibt die Möglichkeit Fax über WLAN oder LAN, also das Internet zu versenden. In diesem Fall schließen Sie entweder ihr Faxgerät an die Fritzbox oder einen anderen Router an oder wenden sich an einen Online Dienst wie z.B. simple-fax, minifax oder myfax. Wenn Sie nur einmalig ein Fax versenden möchten, müssen Sie natürlich nicht gleich ein ganzes Faxgerät kaufen. Für das regelmäßige Versenden empfehlen wir jedoch ein Thermotransferfaxgerät oder einen Fax-Drucker, der mit Laser arbeitet.

7.4. Faxgerät an Fritzbox anschließen und Fax online versenden

Weil nicht mit allen Faxgeräten eine digitale Übertragung von Dokumenten möglich ist, bieten viele Provider auch an, Faxe online zu versenden. Für diese Funktion kann man z.B. das Faxgerät an die Fritzbox anschließen. Behalten Sie dies für Ihren persönlichen Telefax-Test im Hinterkopf. Im folgenden Video sehen Sie, wie die Einrichtung an einer Fritzbox über den Administrationsbereich funktioniert, damit Sie ein Fax online versenden können: