Das Wichtigste in Kürze
  • Bondrucker sind auf das Erstellen von Rechnungsbelegen spezialisierte Drucker.
  • Thermodrucker verbrauchen keine Tinte beim Drucken, sondern erwärmen spezielles Bonrollenpapier, das dadurch Farbe abgibt.
  • Bondrucker werden an ein Kassensystem angeschlossen, das an den wirtschaftlichen Zweig angepasst ist, in dem der Quittungsdrucker verwendet wird.

bondrucker ethernet

Klein und unscheinbar lauern sie unterhalb der Tischplatte. Leise und schnell vermitteln sie einem schwarz auf weiß, was man lieber verdrängt hätte. Sie ermöglichen es, dass die Summe des Einkaufes als Mahnmal auf der Rechnung erscheint: Kassenbondrucker.

Kassendrucker sind von außen unspektakulär, aber in ihrer derzeit populärsten Form im Inneren mit ausgeklügelter Technik ausgerüstet. Eine sogenannte Thermozeile sitzt im Thermodruckkopf des Quittungsdruckers und erhitzt das Bonrollenpapier. Zahlen und Buchstaben werden beim Thermobondrucker nicht aufgedruckt, sondern eher eingebrannt.

In der Mitte der 60er Jahre wurde der erste Thermodrucker überhaupt verkauft und bereitete somit den Weg für den Siegeszug der wartungsarmen Quittungsdrucker. In unserem Bondrucker-Vergleich 2020 verraten wir Ihnen in unserer Kaufberatung, worauf Sie noch achten sollten, wenn Sie sich überlegen, einen Bondrucker zu kaufen.

Falls Sie nicht nur nach einem Drucker zum Erstellen Ihrer Rechnungen suchen, sondern auch einen Drucker für Ihr Büro und Ihre Buchhaltung, helfen wir Ihnen gern bei der Auswahl.

1. Heat of the moment: Sind Thermobondrucker verlässlicher, wartungsärmer und günstiger als Tintendrucker?

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Ganz so heiß wie dieses Metall wird der Thermokopf eines Bondruckers nicht.

Zahlreiche Bondrucker-Tests belegen: Das besondere Merkmal eines Belegdruckers ist die Art und Weise, mit der er druckt. Bondrucker sind heutzutage hauptsächlich Thermodrucker. Sie brauchen keine Tinte, um Schrift auf die Quittung zu drucken, sondern Hitze.

Im Rechnungsdrucker befinden sich ein Thermodruckkopf oder eine Thermozeile, die jeweils mit kleinen Heizwiderständen bestückt sind. Nadeldrucker „klopfen“ Farbe auf den Kassenbon. Dadurch sind seine Bauteile ständig in Bewegung und verschleißen schneller. Da sich die Bestandteile des Thermobondruckers nicht bewegen müssen, sind sie besonders langlebig. Bonrollenpapier, das sich durch das Einwirken von Hitze verfärbt, wird auch als Thermopapier bezeichnet und kommt in modernen Bondruckern zum Einsatz.

Die Kassenrollen der Kassenbondrucker sind speziell beschichtet. Wird der Kaufbeleg vom Quittungsdrucker an den Stellen erwärmt, an denen der Name oder auch der Preis des gekauften Produktes angezeigt werden soll, verfärbt sich der Kassenbeleg und wird schwarz.

Ein Thermodruckkopf hat den Vorteil, dass der Druckkopf nicht mit Problemen wie verstopften Farbdüsen zu kämpfen hat. Eine aufwendige Reinigung, die beispielsweise von Tintenstrahldruckern bekannt ist, entfällt somit.

Durch ihre Pflegeleichtigkeit eignen sich Thermobondrucker vor allen Dingen für den laufenden Kassenbetrieb. Nichts wäre ärgerlicher als der Gedanke daran, wegen der Wartung des Bondruckers länger in der Einkaufsschlange stehen zu müssen.

Wir haben noch einmal kurz die Vor- und Nachteile eines Thermobondruckers für Sie zusammengefasst.

  • verbraucht keine Tinte
  • langlebig
  • wartungsarm
  • benötigt spezielle Thermorollen
  • Thermopapier enthält viele Chemikalien

2. Vom Sticheln und Kleckern: Welche alternativen Bondruckertypen gibt es?

Wir haben uns in unserem Bondrucker-Vergleich auf Quittungsdrucker beschränkt, die mittels Hitze im Thermodirektverfahren Farbe auf das dazugehörige Papier bringen. Diese sind am häufigsten anzutreffen und auch sehr langlebig und effizient. Einen Überblick über alternative Bondrucker können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Druckertyp Charakteristika
Nadeldrucker

belegdrucker vergleich

  • Nadeln schlagen auf ein Farbband, das Farbe dadurch auf Papier überträgt
  • jedes Papier verwendbar
  • Durchschläge können sofort mitgedruckt werden
  • geringe Geschwindigkeit
  • veraltete Technik durch Farbband
  • hoher Geräuschpegel
Tintenstrahldrucker

bondrucker test

  • durch Tinte kann farbig gedruckt werden
  • kein Spezialpapier notwendig
  • zum Erstellen farbechter Kaufbelege geeignet
  • Tintenpatronen müssen gewechselt werden
  • hoher Wartungsaufwand

Ein Nadeldrucker ist im normalen Einzelhandels- und Gastronomiebetrieb nicht praktikabel, da es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, bis die Farbe auf den Bon aufgetragen wurde. Zudem ist der Nadeldrucker sehr laut. Ein Tintendrucker eignet sich nur für die, die wenige Rechnungen ausdrucken, die möglichst dokumentenecht sein sollten.

3. Kompatibilität und Druckqualität: Kaufkriterien für Bondrucker

In unserem Bondrucker Vergleich möchten wir Ihnen Denkanstöße geben, welche Funktionen ein Quittungsdrucker haben kann, damit Sie abschätzen können, welche davon Sie wirklich benötigen.

3.1. Druckgeschwindigkeit

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Belegdrucker sind echte Hochgeschwindigkeitsdrucker.

Thermobondrucker erhitzen das Bonrollenpapier, während sich die Rolle bewegt. Umso schneller die Heizelemente arbeiten können, desto zügiger kann die Rechnung in Händen gehalten werden.

Dass Quittungsdrucker durchaus eine hohe Geschwindigkeit beim Drucken an den Tag legen, ist bemerkenswert. Man muss sich dessen bewusst werden, dass die mitunter sehr kleinen Geräte mehrere Zentimeter in der Sekunde bedrucken können. Das entspricht bei 30 cm bedrucktem Papier pro Sekunde einer Geschwindigkeit von circa 1 km/h.

Mobile Geräte drucken im Schnitt etwas langsamer den Bon aus, als die größeren Modelle. Ein Gerät, das vergleichsweise langsamer ist und und nur 15 cm pro Sekunde bedruckt ist hier vollkommen ausreichend. Dafür können die mobilen Bondrucker einfach an einem Gürtel befestigt werden.

Da diese aber vor allen Dingen im gastronomischen Bereich zum Einsatz kommen, sollte die Druckgeschwindigkeit nicht das Hauptkriterium sein, um sich für oder gegen einen Bondrucker zu entscheiden.

Im Regelfall sind Restaurantrechnungen auch nicht so lang, wie beispielsweise eine Quittung vom Wocheneinkauf beim Supermarkt.

Kurzum: Die Druckgeschwindigkeit eines Kassendruckers spielt dann eine Rolle, wenn vorwiegend lange Kassenbons gedruckt werden.

3.2. Druckqualität

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Copyart findet sich selten auf Kassenzetteln.

Wie scharf die Buchstaben und Ziffern auf dem Kassenbon aussehen hängt von der Punktdichte ab, die ein Bondrucker beim Drucken erreichen kann. Je höher die angegebene Dichte ist, desto enger sind die Druckpunkte nebeneinander platziert. Das Heizelement, das bei einem Thermodrucker dafür verantwortlich ist, dass durch eine Hitzereaktion Farbe auf dem Kassenzettel sichtbar wird, beeinflusst diese maßgeblich.

Denkt man jedoch an einen Kassenbon, erwartet man sicherlich keine Kunstdruckverfahren auf dem kleinen Zettel, der allzu oft zerknittert in der Hosentasche oder sofort im Müll landet.

Je feiner die Hitzezellen sind, desto genauer wird das Druckergebnis.

Um Artikel und ihren Preis auf einer Quittung abzubilden, muss der Bondrucker keine Zauberkünste vollführen können. Nur, wer auf das Abscannnen von Barcodes angewiesen ist, sollte bei der Auswahl seines Bondrucker-Typen auf die erreichbare Druckqualität achten.

Mit Angaben zur Punktdichte, die durch die Einheit dpi (dots per inches) angegeben wird, müssen Sie sich also nicht herumquälen. Der Begriff Auflösung bezeichnet ebenfalls die Punktdichte.

Auf der Rechnung unterscheiden sich die Ergebnisse von Bondruckern mit unterschiedlichen dpi-Angaben kaum.

3.3. Tiefe Verbundenheit. Konnektivität von Bondruckern

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Nicht immer sind Kabel die optimale Verbindungsmöglichkeit von Geräten.

Wer schon einmal einen Kassenbereich von innen gesehen hat, weiß, wie viele Utensilien sich an einem Ort befinden müssen. Zum Kassensystem gehören ja nicht nur der Bondrucker, sondern auch der Kassenbildschirm und die Kassenlade.
Häufig sind die einzelnen Bestandteile durch Kabel verbunden.

Im Einzelhandel stellt das oftmals kein Problem dar, weil sich häufig alle technischen Anschlüsse, wie bei einem Schreibtisch, unterhalb der Tischplatte verbergen.

3.3.1. Kabelsalat in der Gastronomie

In der Gastronomie hingegen ist das Stichwort Mobilität ausschlaggebend für die Wahl eines passenden Quittungsdruckers. Ein Bondrucker-Testsieger muss also keinesfalls der beste Bondrucker für Sie sein, wenn er nicht zu Ihren Bedürfnissen passt.

Mobile Kassen mit Drucker sind im gastronomischen Sektor oft ein bevorzugtes Mittel zum Belegdrucken. Dementsprechend sind die Anforderungen an einen Belegdrucker auch anders als im Einzelhandel.

Bitte noch ein Tablett

Auch mobile Bondrucker können Sie mit verschiedenen Betriebssystemen benutzen. Oft sind mobile Bondrucker mit den Betriebssystemen Android oder iOS (beispielsweise Apples iPad) kompatibel. Auch von einem iPhone können manche Bondrucker deswegen ein Datensignal empfangen.

Immer mehr Restaurants haben ein speziell für die Gastronomie entwickeltes Kassensystem eingeführt, mit dem Sie die Bestellungen notieren. Die alte Methode, sich die Bestellungen per Hand zu notieren oder in ein Notizbuch zu schreiben, sieht man immer seltener in Bars. Das liegt aber nicht an geringeren Merkfähigkeiten des Personals.

Durch die Methode, die Bestellungen direkt in das Tablet einzugeben, erspart sich der Arbeitsschritt, alles noch einmal neu in die Kasse eingeben zu müssen. Auch Rechnungen können so sofort erstellt werden. Umso praktischer ist es, wenn der Quittungsdrucker nicht per Kabel mit dem mobilen Kassengerät verbunden sein muss.

3.3.2. WLAN- und Bluetooth-Verbindungen

Woher stammt der Name Bluetooth?

Die skandinavischen Firmen Nokia und Ericsson (damals noch ohne Sony) haben sich besonders an der Entwicklung des Bluetooth beteiligt. Der Wikinger Blaatand fungiert als Namenspatron für Bluetooth. Blaatand, übersetzt Blauzahn, führte vor allem mit seiner Kommunikationsfähigkeit Krieg, statt mit der Axt.

Es gibt auch Rechnungsdrucker, die per Bluetooth oder Internet mit der Kasse verbunden werden können. Der WLAN-Bondrucker wird einfach mit dem vorhandenen Netzwerk verbunden und vom benutzten Computer wie ein herkömmlicher Drucker wahrgenommen.

Nicht selten werden die Bons auch zusätzlich in der Gastronomieküche ausgedruckt. Ein spritzwassergeschützter Bondrucker ist in diesen Bereichen anzuraten.

Da das Drucksignal vom Gästebereich hin zur Küche aber mitunter einen großen Weg zurücklegen muss, kann es zu Problemen kommen. Die Signalstärke des Internets kann über lange Strecken hin abnehmen.

Das ist aber kein Problem, das man nicht überwinden könnte. Signalverstärker sind einfach einzurichten und helfen wahre Wunder.

Kabellose Bondrucker brauchen ein stabiles Datensignal, um störungsfrei die übermittelten Rechnungsdaten verwerten zu können. Haben Sie kein drahtloses Internet in Ihrem Geschäft oder kommt eine Bluetooth-Verbindung aufgrund der geringen Reichweite von 10 bis 50 Metern nicht für Sie in Frage, verzichten Sie auf einen kabellosen Bondrucker.

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Nicht nur bei Telephonbenutzer können Signalprobleme zu Verdruss führen.

Bei Bluetooth-Bondruckern besteht ein ähnliches Problem. Bluetooth-Datenübertragungen sind allgemein langsamer als WLAN-Verbindungen und überbrücken, trotz optional kaufbarer Verstärker, auch nur geringere Distanzen.

Mobile Bondrucker, die in der Tasche verstaut oder an einem Gürtel befestigt werden können, haben nur einen geringen Abstand zum Bondrucker. Hierbei sollte ein Reichweiteproblem also nicht zu finden sein.

WLAN ist als drahtlose Verbindung eindeutig dem Bluetooth vorzuziehen.

Wir haben noch einmal die Merkmale der beiden kabellosen Bondrucker-Varianten für Sie zusammengefasst.

Wifi-Bondrucker Bluetooth-Bondrucker
canon 300
durch WLAN-Verbindung gleichzeitiges Anbinden von von vielen Eingabegeräten (Computer, Telefon) möglich
hohe Reichweite des Datensignals (teilweise bis zu 100 m)
x bei gestörtem Internetsignal gibt es keine Rechnungen
x Netzwerkeinrichtung kompliziert
funktioniert ohne Internetverbindung
verbraucht weniger Energie beim Übertragen als Wifi-Bondrucker
gut geeignet für mobile Bondrucker, da Übertragung weniger Akku-Leistung beansprucht als Wifi-Verbindung
x geringe Reichweite

Auch wenn Bondrucker im Grunde genommen nichts anderes sind als kleine Drucker, besteht ihr spezielles Wesen darin, dass Sie oftmals in ein komplettes Kassensystem eingebunden sind.

4. I am selling. Kassensysteme

Zum Kassensystem gehören häufig Bestandteile wie eine Kasse mit Bondrucker, ein Bildschirm und ein Scanner. Dennoch beschreibt der Begriff zunächst einmal nur die Computersoftware, die in Registrierkassen enthalten ist.

Was sind PoS-Drucker

Sind Sie auf der Suche nach Kassensystemen, wird Ihnen häufig das Kürzel PoS begegnen. Die Abkürzung steht für den Point of Sale, also dem Verkaufsort einer Ware. Ein PoS-Drucker ist ein anderer Begriff für den Bondrucker.

Kassensoftware gibt es für unterschiedliche Computer-Betriebssysteme. Immer stärker wird auch die Verbreitung von Kassensystemen, die auf Tablet-PCs Anwendung finden. Für diese Kategorie der Kasse ist es sinnvoll, einen WLAN-fähigen Bondrucker in Betracht zu ziehen.

Eine individuelle Lösung für Ihren Betrieb lässt sich demnach gut finden.

Auch Ihr Bondrucker muss mit dem Betriebssystem kompatibel sein, dass Sie sich wünschen.

Die Software muss ebenfalls an das Wirtschaftsfeld angepasst werden, in dem Sie tätig sind. So brauchen Supermärkte andere Funktionen in ihrem Kassensystem, als beispielsweise Schwimmbäder oder Restaurants.

5. Gar nicht bon: Die Kassenrollen

thermosublimationsdrucker

Der Kauf von Bonrollen geht schnell von der Hand. Es gibt eine enorm große Auswahl.

Thermorollen sind am verbreitetsten mit einer Breite von 58 mm oder 80 mm. Die besten Bondrucker können mit beiden Papierbreiten ausgestattet werden.

Eine normale Papierrolle in den Bondrucker zu legen, hätte wenig Effekt. Dieses Papier wird auch Additionspapier genannt, da zum Beschriften der Rolle Tinte hinzugefügt werden muss. Unabdingbar für den Gebrauch von Thermobondruckern sind die dazu passenden Bonrollen.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihre Kassenbons so dünn sind? Damit die Heizelemente ohne allzu viel Hitzeentwicklung die Farbreaktion auf dem Papier hervorrufen können. Die zu bedruckende Seite der Quittung ist mit einer thermosensitiven Schicht versehen, die bei Hitzeeinwirkung Pigmente und Farbbinder abgibt.

Am häufigsten anzutreffen ist dabei die Schriftfarbe Schwarz.

Grauabstufungen, um ein Firmenlogo auf der Rechnung abzubilden, sind auch möglich. Dabei wird das Papier jedoch nicht einfach kürzer erwärmt. Kleine Raster, die unser Auge nicht als unterbrochene Linie wahrnimmt, werden dabei von den Heizelementen im Bondrucker erzeugt. So glaubt das Auge, dass die Schriftfarbe heller sei.

5.1. Die Lichtempfindlichkeit von Thermopapier

Thermopapier reagiert aufgrund seiner Beschichtung empfindlich auf Licht- und Wärmeeinwirkung. Je nach Einsatzort des Papiers muss auch seine Beschaffenheit angepasst werden. So ist es sicherlich eingänglich, dass Papier für Parkscheine einen höheren Wärmeschutz hat, da die Parkzettel im Sommer in der prallen Sonne liegen.

Falls Sie Ihre Kassenbons bei Behörden, wie zum Beispiel dem Finanzamt einreichen möchten oder müssen, empfiehlt es sich, Ihre Quittungen noch einmal zu kopieren. Die Stiftung Warentest, welche noch keinen Bondrucker-Test durchgeführt hat, empfiehlt, gleich nach dem Kauf eine Kopie des Kassenbons zu erstellen.

Es ist also keinesfalls von Geschäften beabsichtigt, dass Ihre Kassenbons mit der Zeit verblassen, damit Sie keine Ware mehr umtauschen können. Dieser Umstand liegt einfach am Thermopapier. Weiterentwicklungen des Papiers sind aber schon im Gange. So kann der Kassenbon auch mit einem Schutzfilm überzogen sein, der das Verblassen verhindert.

5.2. Weichmacher im Bonpapier

Welchen Stoff genau die Hersteller als Beschichtung für die Thermorollen verwenden, ist ein gut gehütetes Geheimnis.

Dennoch ist es sicher, dass in vielen Beschichtungen der chemische Stoff Bisphenol-A seine Anwendung als Farbbinder findet. Dieser ist auch besser bekannt unter dem Namen BPA, der auch im Zusammenhang mit Plastikflaschen in Kritik geraten ist. BPA wird entweder über Lebensmittel aufgenommen oder aber über Kunststoffe und den Hautkontakt mit Ihnen in den menschlichen Körper gebracht.

BPA kann in den menschlichen Hormonhaushalt eingreifen. Herz-Kreislauf-Störungen sowie Diabetes können durch BPA begünstigt werden.

6. Vereinfachen elektronische Kassensysteme die Buchhaltung?

Elektronische Kassensysteme sind auch ein treuer Freund für die Buchhaltung Ihres Hauses. Seit dem 1. Januar 2016 sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (kurz GoBD) in Kraft getreten. Das komplette Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie hier.

Im Grunde genommen sind dort Richtlinien aufgeführt, die ohnehin schon in der Wirtschaft im Bezug auf Ihre Buchhaltung Standard sein sollten:

  • Nachvollziehbarkeit
  • Vollständigkeit
  • Unveränderbarkeit
  • zeitnahes Verbuchen finanzieller Bewegungen

bondrucker tablet

Da elektronisch basierte Kassensysteme meist ohne Aufwand Sicherheitskopien der Kaufbelege erstellen, lohnt sich ein Umstieg auf so ein Kassensystem, wenn Sie noch nach alter Schule mit der Hand Quittungen ausfüllen.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Bondrucker

7.1. Wie wechselt man eine Bonrolle?

Bondrucker lassen sich leicht durch einen Knopfdruck öffnen. Dadurch hebt sich die Klappe, unter der sich die Rolle befindet. Die leere Rolle wird einfach entnommen und die neue hereingelegt. Ein Stück Papier wird zu der Öffnung geführt, aus der die Quittung kommt. Die Klappe wird wieder geschlossen und die Bonrolle ist ausgetauscht.

7.2. Muss man einen Bondrucker warten?

Bondrucker-Tests zeigen: Bei Thermobondruckern muss man sich nicht mit dem Austauschen und Nachfüllen von Tintenpatronen beschäftigen. Auch in der Anschaffung ist diese Kategorie des Bondruckers günstig.

Tauchen beim Drucken Probleme auf, wie beispielsweise ein weißer Strich auf dem Kassenbon an einer Stelle, an der etwas hätte abgebildet sein sollen, ist das Heizelement des Druckers beschädigt. In diesem Fall hilft nur der Austausch des Druckkopfes.

Interessierte können in folgendem Video herausfinden, wie man ein defektes Heizelement austauschen könnte.

7.3. Was bedeuten serielle und parallele Anschlüsse?

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Ein serieller RS232-Anschluss samt USB-Verbindung.

Obwohl heutzutage fast alle technischen Gerätschaften über einen USB-Anschluss verfügen, liest man manchmal noch von parallelen und seriellen Anschlussmöglichkeiten technischer Peripheriegeräte.

Einige alte Computer und Drucker verfügen über längliche Anschlussbuchsen, die 9 oder auch 25 Metallstiftchen in sich haben. Mit einem geeigneten Verbindungskabel lassen sich auch noch heute manche Bondrucker mit einem Computer verbinden.

Serielle Anschlüsse versenden Daten von Gerät zu Gerät nacheinander. Parallele Anschlüsse hingegen versenden gleichzeitig mehrere Datenpakete und sind somit schneller bei der Datenübertragung.

Einen Bondrucker per USB-Schnittstelle zu verwenden, ist, wenn möglich, dennoch vorzuziehen, da die benötigten Daten um einiges schneller übertragen werden.

7.4. Was ist der Unterschied zwischen Bondrucker und Etikettendrucker?

Mit Bondruckern werden Rechnungen erstellt. Auf Ihnen stehen die Positionen, für die Geld ausgegeben wurde.

Etikettendrucker werden oft als Beschriftungsdrucker verwendet, um beispielsweise einzelne Gegenstände zu kennzeichnen.

Labeldrucker hingegen werden oft in Bereichen anzutreffen sein, bei denen es auf die schnelle Produktion vieler Etiketten ankommt. Auf Labels können wiederum Grafiken oder Barcodes abgebildet sein.

7.5. Gibt es spezielle Hersteller für Bondrucker?

Viele große Marken, die Ihnen vom Standarddrucker bekannt sein werden, entwickeln auch Bondrucker. Falls Sie ein paar Anhaltspunkte möchten, haben wir Ihnen die wichtigsten Namen aus verschiedenen Bondrucker-Tests zusammengetragen.

  • Bixolon
  • Brother
  • Citizen
  • Digitalrise
  • Epson
  • Excelvan
  • Generic
  • Hewlett-Packard
  • KKmoon
  • Metapace
  • Schultes
  • Star