
In unserem Drucker für A3-Papier-Vergleich haben wir uns angeschaut, um welchen Druckertyp es sich handelt und wie viele Seiten pro Minute gedruckt werden können.
Die Anforderungen an einen DIN-A3-Farbdrucker ändern sich je nach Anwendungsgebiet. Im Büro ist die Schnelligkeit eines A3 Tintenstrahldrucker besonders wichtig, im Hausgebrauch sollte der Drucker sehr leise sein. Daher stellen wir in unserem A3-Drucker-Vergleich verschiedene Farbdrucker für A3 vor und erklären, worauf sie beim Kauf eines A3-Druckers achten sollten.
3.1. Druckertyp

Ein Privatmann aus Texas baute mit einem speziellen 3D-Beton-Drucker sein Haus in 24 Stunden auf.
Möchten sie sich einen A3-Drucker für Zuhause oder das Büro kaufen? Die Antwort auf diese Frage könnte festlegen, welche Drucker-Art sie bevorzugen sollten. Ob ein A3-Drucker von hp oder ein A3-Drucker von Canon: Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Tintenstrahldrucker eher für den Hausgebrauch geeignet sind, da sie im Regelfall leiser, kleiner und günstiger in der Anschaffung sind. Weil sie langsamer drucken und meistens ein kleineres Papierfach enthalten, wären sie im Büro wohl eher fehl am Platz. Ein Nachteil sind hier die Tintenpatronen. Diese müssen viel häufiger ausgetauscht werden als der Toner eines Laserdruckers.
Doch sollte man das Ganze nicht pauschalisieren und selbst einen A3-Drucker-Test anstellen. Je nach Drucker, können die einzelnen Merkmale abweichen und dadurch auch fürs Büro geeignet sein.
Laserdrucker können im Gegensatz zu Tintenstrahldrucker sehr scharf Texte ausspucken und sind dafür gemacht, viel und schnell zu drucken. Da Drucker meistens in Büros in einem gesonderten Raum stehen, ist es auch kein Problem, dass der A3 Laserdrucker relativ laut ist und viel Platz einnimmt. Weil der Drucker keine A3-Drucker Tinte benötigt, fällt auch das ständige Wechseln der Patronen weg. Der Toner in den Laserdrucker enthält einen sogenannten Toner, der seltener gewechselt werden muss.
Des Weiteren gibt es noch ganz andere Drucker-Typen, wie zum Beispiel den Gel-Drucker oder den Nadeldrucker. Diese werden hier jedoch nicht aufgeführt. Der Nadeldrucker ist noch aus den Anfängen des Druckens übrig geblieben und seine Technik schon veraltet. Der Gel-Drucker dagegen versucht, die Vorteile von Tintenstrahl- und Laserdrucker zu vereinen. Bisher hat das aber nur eine Firma auf dem Markt geschafft und deshalb sind die Kosten hier noch besonders hoch. Aus diesen Gründen tauchen diese zwei Arten in den meisten A3-Drucker-Tests nicht auf.
Beim Kauf eines A3-Druckers können Sie sich außerdem für einen Multifunktionsdrucker als A3-Drucker entscheiden. Neben der Möglichkeit, Druckaufträge auszulösen, fungiert dieser für gewöhnlich auch als Scanner, Kopierer und Fax.

Beim Canon-Pixma-iX6850 können Sie 5 separate Tinten zum Drucken verwenden.
3.2. Druckgeschwindigkeit
HP ist Marktführer
Laut Statista.de ist die Marke „Hewlett-Packard“, besser bekannt als HP, der weltweit führende Druckerhersteller, gefolgt von den Japanern Canon und Epson.
In unserem A3-Drucker-Vergleich haben wir auch die Geschwindigkeit der Produkte unter die Lupe genommen, denn gerade in großen Büros, wenn das Drucken schnell gehen muss, ist die Geschwindigkeit wichtig. Diese wird in zwei verschiedenen Arten angegeben: Entweder wie viele Seiten der Drucker im Schwarz-Weiß-Druck pro Minute schafft, oder wie viele Farb-Ausdrucke er in 60 Sekunden ausspuckt. Die meisten A3-Drucker schaffen zwischen 15 und 22 Schwarz-Weiß-Drucke pro Minute.
3.3. Druckauflösung
Ihr persönlicher A3-Drucker-Testsieger sollte auch unter der Kategorie der Druckauflösung ausgewählt werden. Je nach dem, ob sie viele Texte ausdrucken, oder hauptsächlich Photos, ist die Auflösung entscheidend. Bei reinen Text-Drucken muss die Auflösung zwangsläufig nicht die beste sein, doch bei Fotos fällt diese schnell ins Gewicht.
Tipp: Die Auflösung eines Druckers wird immer in der Maßeinheit dpi angegeben. Diese steh für „dots per inch“, also Punkte pro Zoll. 1 dpi ist entsprechend 1 Punkt pro Zoll (25,4 mm).
Für Texte und einfache Grafiken reichen meistens Drucker mit 600 x 600 dpi. Um Fotos scharf zu drucken, sind mindestens 1.200 x 600 dpi sinnvoll.
Achtung: Früher galt die Regel: Je höher der dpi-Wert, desto besser das Druckergebnis. Heute ist das nicht mehr so. Die Druckqualität ist mittlerweile auch abhängig von einer Menge Faktoren. Technische Einstellungen und Optimierungen können dafür sorgen, dass ein Gerät mit 720 dpi besser druckt als eines mit 1440 dpi.

Der Canon-Pixma-iX6850 ist lediglich zum Drucken, nicht zum Scannen oder Faxen geeignet.
3.4. Verbindungsmöglichkeiten: USB, LAN, WLAN, AirPrint und Co.
Sie möchten sich Kabelsalat sparen? Dann achten sie auf die Schnittstellen und Verbindungsmöglichkeiten ihres Druckers. Sowohl A3-Drucker von Canon als auch A3-Drucker von Brother, Konica Minolta, Kyocera sowie viele andere Drucker haben kabellose Verbindungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu USB und LAN bietet WLAN die Möglichkeit, direkt vom PC oder Tablet kopieren, scannen und faxen zu können beziehungsweise Druckaufträge zu erteilen.
Zusätzlich hat die Firma Apple die Möglichkeit geschaffen, direkt vom Handy aus Fotos und Dateien an den Drucker senden und ausdrucken zu können, ohne eine extra Software installieren zu müssen. Diese Funktion nennt sich AirPrint. Allerdings funktioniert das nur mit Apple-Geräten. Das Pendant zu Apple AirPrint ist Google Cloudprint. Apple AirPrint und Google Cloudprint funktionieren grundsätzlich ähnlich, setzen jedoch unterschiedliche Betriebssysteme voraus.
Ob USB, LAN, WLAN oder Cloud-Lösung: Hinsichtlich der Verbindungsmöglichkeiten Ihres Druckers, Scanners, Kopierers und Fax-Gerätes sind stets Ihre individuellen Anforderungen und Vorlieben maßgeblich.
3.5. Abmessungen

Auf die Größe des A3-Druckers sollte beachtet werden, wenn Platzmangel herrscht. Natürlich sind A3-Drucker größer als A4-Fotodrucker. Kommt dann noch dazu, dass ihr Papiereinzug ausgefahren werden muss, oder das A3-Papierfach heraussteht, wird weiterer Platz beansprucht. Dasselbe gilt für den Fall, dass es sich um einen Multifunktionsdrucker als A3-Drucker handelt, der gleichermaßen die Funktionen eines Druckers, Scanners und Kopierers übernimmt.
Hallo Vergleich.org,
ich habe mir neulich einen Laserdrucker gekauft. Allerdings habe ich mir jetzt einen Toner zu viel bestellt.
Wie lange kann ich denn so einen Toner aufheben? Wird der irgendwann „schlecht“?
Liebe Grüße!
Liebe Frau Schmitt,
dass Sie im Augenblick einen Toner zu viel Zuhause haben ist kein Problem. Schauen Sie doch einmal nach, ob auf ihrem Toner ein Haltbarkeitsdatum zu finden ist. Falls nicht, ist das nicht verwunderlich, denn viele Hersteller schreiben gar kein Verfallsdatum auf ihre Toner. Das liegt daran, dass Toner ewig haltbar sind, solange man diese trocken und lichtgeschützt in ihrer Verpackung lagert.
Brauchen Sie also ihren aktuellen Toner gemütlich auf, es herrscht keine Eile.
Liebe Grüße
Ihr Vergleich.org-Team