3D-Drucker Test 2017

Die 7 besten 3D-Drucker im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Ultimaker UM2 Flashforge Dreamer Anycubic Prusa I3 3D-Drucker Win Tinten 3D Printer XYZprinting Da Vinci 1.0 XYZPrinting Da Vinci Mini Flashforge Finder 1169
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
01/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
01/2017
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Bewertung1,6gut
02/2017
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Bewertung1,7gut
01/2017
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Bewertung1,8gut
01/2017
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Bewertung1,8gut
11/2016
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Bewertung1,9gut
11/2016
Kundenwertung
7 Bewertungen
14 Bewertungen
26 Bewertungen
23 Bewertungen
25 Bewertungen
6 Bewertungen
9 Bewertungen
Anschlüsse
  • USB
  • SD-Kartenleser
  • USB
  • SD-Kartenleser
  • WLAN
  • USB
  • SD-Kartenleser
  • USB
  • USB
  • SD-Kartenleser
  • USB 2.0
  • WLAN
Druckgeschwindigkeit
300 mm/s

200 mm/s
k.A.
150 mm/s

150 mm/s
k.A. 24cm³/std.
DruckmaterialABS ist das weitverbreitetste Druckmaterial. Es handelt sich um einen Kunststoff auf Basis von Erdöl. PLA ist ein biologisch abbaubarer Kunststoff, aber nicht so langlebig. Laywood und Laybrick sind Kunststoffe auf Basis von Holzfasern oder Sandstein, das Architekten benutzen. Nylon ist ein Kunststoff, der selten genutzt wird und aus der Mode bekannt ist. ABS, PLA, Nylon, Lay­wood und Lay­brick ABS, PLA und PVA PLA ABS und PLA ABS und PLA PLA PLA
SchichtauflösungDie Schichtauflösung in Mikrometer gibt an, wie dünn eine Schicht des Drucks ist. Je dünner die einzelnen Schichten, desto höher ist die Druckauflösung und umso besser das Ergebnis. 200 - 20 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
50 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
300 - 100 µm 300 - 100 µm
gute Druc­k­auflö­sung
200 - 20 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
400 - 100 µm 200 - 100 µm
max. Druckgröße (L x B x T)Die maximale Druckgröße gibt an, wie groß ein Gegenstand, der gedruckt wird, höchstens sein kann.
22,6 x 22,6 x 20,6 cm

23 x 15 x 15 cm
20,0 x 20,0 x 16,0 cm
22,5 x 15 x 15 cm

20 x 20 x 20 cm
15 x 15 x 15 cm 140 * 140 * 140mm
inkl. Druckmaterial
(1 Rolle)
Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja
Vorteile
  • Ver­wen­dung von Stan­dard­bau­teilen
  • aus­führ­liche Anlei­tung
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • gutes Dru­ck­er­gebnis
  • sch­neller Druck
  • Intui­tive Steue­rung über das Menü
  • Benut­zer­f­reund­liche Soft­ware mit­ge­lie­fert
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • relativ günstig
  • geringe Anzahl an Fehl­dru­cken
  • gute Hard­ware
  • Kom­pakt und sicher
  • Für Schulzwecke geeignet
  • Fila­ment aus bio­lo­gisch abbau­barer Mais­stärke
  • Ready to use - keine zei­trau­bende Instal­la­tion/Aufbau
  • Für Schulzwecke geeignet
  • Bedi­e­nung über 3,5"-Touch­sc­reen
Zum Angebot zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot »
Erhältlich bei
  • Amazon
  • Ebay
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3D-Drucker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • 3D-Drucker sind heute nicht mehr nur in Form von Bausätzen für Tüftler und Bastler zu erwerben. Für den Hausgebrauch gibt es komplette Modelle, in denen sich Kunststoff ohne Probleme modellieren lässt.
  • Wenn Sie einen 3D-Drucker kaufen, sollten Sie auf die Bauraumgröße achten, da er die Größe des Endprodukts bestimmt.
  • Die Druckgeschwindigkeit sollten Sie beim Kauf ebenfalls im Auge behalten. Die günstigeren Modelle unter 1000 Euro schaffen in der Regel 150 mm/s. Ein Testdruck kann mehr als 2 Stunden dauern. Hochwertigere 3D-Drucker sind doppelt so schnell.

3d-drucker-test

Das Drucken von Fotos, Briefen oder Visitenkarten ist für die meisten Menschen heutzutage kein Problem mehr. Alles schön flach auf weißem Papier in möglichst strahlenden Farben war hier die Devise. Doch mittlerweile können Drucker auch Gegenstände aus Kunststoff herstellen. Ob Spielzeugpfeife, Handyhüllen oder Weihnachtsdeko: alles kommt Selfmade aus dem 3D-Drucker Ihres Vertrauens. Im medizinischen Bereich gibt es erste Prototypen von 3D-Druckern, die sogar Organe herstellen können. Einige Meldungen berichten von gedruckten Mini-Nieren und Teilen der Haut.

Da der 3D-Drucker versucht sein nerdiges Image loszuwerden, möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen zum 3D-Drucken in unserem 3D-Drucker-Vergleich 2017 geben. Am Ende werden Sie sehen, dass 3D-Drucker nicht mehr nur für Bastler, Nerds oder Computer Profis geeignet sind.

1. Was ist ein 3D-Drucker?

Was ist ABS?

ABS steht im Bereich der 3D-Drucker für Acrylnitirl-Butadien-Styrol. Es handelt sich um einen Kunststoff, der sich relativ einfach formen lässt und dennoch witterungsbeständig ist. Im Haushalt wird man den Stoff am ehesten in Form von Spielzeug kennen. Legosteine bestehen beispielsweise aus ABS.

Beim 3D-Druck wird nicht mit Tinte auf Papier gedruckt, sondern ein dreidimensionales Werkstück aus Kunststoff wird schichtweise aufgebaut. Hierfür wird ein 3D-Drucker mit Filament und guter Software benötigt. Das Filament kann dabei aus verschiedenen Stoffen bestehen, meist sind es jedoch dünne Fäden aus ABS. Sie befinden sich aufgewickelt auf einer Spule und sind ähnliches Zubehör wie die Tintenpatronen beim Tintenstrahldrucker oder die Tonerkatuschen beim Laserdrucker. Die meisten Geräte setzen hier auf das Fused Deposition Modeling (FDM) oder die Fused Filament Fabrication – letztlich sind es immer Schichtschmelzverfahren, die das gewünschte Ergebnis erzielen. Viel wichtiger als beim normalen Multifunktionsdrucker oder Airprint-Drucker ist beim 3D-Drucker die Software. Einfache Software für den Drucker wie von Canon, Hewlett-Packard oder Epson reicht hier nicht aus. Hier kommen rechenaufwendige CAD-Programme zum Einsatz. CAD steht dabei für „computer-aided design“ oder rechenunterstütztes Konstruieren. Es gibt eine Fülle an Programme und Software für 3D-Drucker, die nicht immer selbsterklärend ist.

Ein hochwertiger 3D-Drucker von Makerbot - der Raplicator 5.

Ein hochwertiger 3D-Drucker von Makerbot – der Raplicator 5.

Der 3D-Drucker bringt das, im CAD-Programm erstellte, Werkstück durch einen Druckkopf mit spezieller Düse in Form. Dafür wird das Filament durch einen Heizkörper erwärmt und verflüssigt. Die Temperatur liegt hierfür über 100 °C. Der Vorgang ist demnach deutlich komplexer als bei einfachen Farblaserdruckern, PDF-Druckern oder Airprint-Druckern. Sicherlich sind mehr Computerkenntnisse erforderlich als für das Visitenkarten Drucken oder das Drucken von Papier, dennoch gibt es mittlerweile Mini-Drucker oder mobile Drucker, die auch für den Hausgebrauch geeignet sind und relativ einfache Programme verwenden.

2. Welche 3D-Drucker-Typen gibt es?

In unserem 3D-Drucker-Vergleich 2017 haben wir nur eine Art der 3D-Drucker betrachtet. Es handelt sich dabei um vollständige 3D-Printer bei denen nur noch das Filament eingelegt werden muss, damit der Druckvorgang beginnen kann. Für Profis und ambitionierte Bastler gibt es Bausätze, die ein 3D-Drucker-Selber-Bauen ermöglichen. Zur Vollständigkeit möchten wir die Geräte auch in unserem 3D-Drucker-Vergleich kurz erwähnen.

2.1. 3D-Printer

Bei den 3D-Printern oder den 3D-Druckern handelt es sich um vollständige Drucker, die auch einen Scanner besitzen. In der Regel haben Sie einen Druckkopf mit einer Düse, die das Drucken von einem Filament erlaubt. Der Scanner erlaubt das Abtasten von kleineren Modellen. So können Sie Ihr 3D-Modell relativ einfach erstellen lassen, wenn Sie eine fertige 3D-Vorlage besitzen. Ansonsten können 3D-Vorlagen auch aus dem Internet heruntergeladen werden oder über ein CAD-Programm erstellt werden. In diesem Bereich sind mittlerweile die Hersteller Makerbot, Ultimaker und XYZprinting sehr aktiv.

Die Vor- und Nachteile eines vollständigen 3D-Druckers im Überblick:
  • gute Druckauflösung
  • kein umständlicher Aufbau
  • schneller Einstieg in den Bereich des 3D-Druckbereichs
  • Filament-Bestückung manchmal schwierig
  • 3D-Drucker Software kann umständlich sein

2.2. 3D-Drucker Bausatz

XYZPrintig Da Vinci 1.0 - ein guter und einfacher 3D-Printer

XYZPrintig Da Vinci 1.0 – ein guter und einfacher 3D-Printer

Ein 3D-Drucker Bausatz gibt den ambitionierten Hobby-Drucker die Möglichkeit, die Funktion eines 3D-Druckers genau zu verstehen. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass der Zusammenbau eines solchen Bausatzes sehr kompliziert sein kann. Großer Vorteil, wenn Sie Ihren 3D-Drucker selber bauen, ist natürlich, dass Sie ihn genau kennen. Jedes Teil kann mit bedacht gewählt und Ihren jeweiligen 3D-Drucker Vorlagen anpasst werden. Vor allem für Bastler hat ein Bausatz zum 3D-Drucker selber Bauen seine Vorteile. Zum einfachen Erstellen von 3D-Modellen können Sie auch einen Scanner einbauen. Dann benötigen Sie nur eine kleine 3D-Drucker Vorlage, die der Scanner ablesen kann. Am Ende können Sie davon auch größere 3D-Modelle erstellen. In diesem Bereich gibt es gute Bausätze von PrintMate, RepRap oder Velleman. Die Kosten sind deutlich geringer und variieren nur zwischen 300 und 1500 Euro.

2.3. Multipler-3D-Drucker

Ein Multipler-3D-Drucker versucht nicht nur ein Material durch eine Technik zu drucken, sondern bedient sich verschiedener Materialien und Techniken. Bisher kommen diese Modelle nur in der Forschung zum Einsatz. Vorrangig sollen Sie in der Industrie Anklang finden. So ist es beispielsweise der Cornell-Universität (New York) durch verschiedene Druck-Techniken gelungen, eine komplette Zink-Luft-Batterie herzustellen. Für den Hausgebrauch sind die Abläufe jedoch zu komplex, so dass Sie vor allem der Industrie vorbehalten bleiben.

3. Kaufkriterien für 3D-Drucker: Darauf müssen Sie achten

3D-Drucker Test

Ultimaker UM 2 – ein guter aber auch kostenintensiver 3D-Drucker.

Wenn Sie einen 3D-Drucker kaufen wollen, haben Sie die Qual der Wahl. Neben den bekannten Herstellern wie Makerbot mit dem Makerbot Replicator 5, Ultimaker mit ihrem Ultimaker 2 und XYZprinting mit dem Da Vinci Junior oder dem Da Vinci 1.0 AiO gibt es auch mittlerweile günstige 3D-Drucker von unbekannteren Herstellern. Die günstigen 3D-Drucker haben den Vorteil, dass sie auch für Einsteiger erschwinglich sind. Die Einstellungsmöglichkeiten sind jedoch meist geringer und auch die Benutzerfreundlichkeit bleibt manchmal auf der Strecke.

Wenn Sie von Laserdruckern, Farblaserdruckern, PDF-Druckern und anderen PC-Druckern noch die Marken Hewlett-Packard, Samsung, Epson, Canon oder Brother im Kopf haben, können wir Sie nur enttäuschen, da die Hersteller im Bereich der 3D-Drucker für den Heimgebrauch nicht sehr aktiv sind. Auch Oki-Drucker gibt es nur als Multifunktionsdrucker für Papier und nicht für den 3D-Druck von Kunststoff oder Metall.

Im folgenden Teil vom 3D-Drucker-Vergleich möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie einen 3D-Drucker-Vergleichssieger oder den besten 3D-Drucker für Ihre Zwecke finden können.

3.1. Anschlüsse

pp3dp-up-37

Sehr günstiger 3D-Drucker von PP3DP.

Ob Online-Druckerei oder 3D-Druck-Service: Für den Digitaldruck wird immer ein Computer oder Laptop mit USB-Anschluss benötigt. Einige Modelle wie der Ultimaker UM2 und der XYZprinting Da Vinci 1.0 haben auch einen SD-Kartenleser. Hier können Sie 3D-Models direkt von der Speicherkarte drucken. Sicherlich gibt ein SD-Kartenleser nicht den großen Ausschlag, aber bei der Bedienung ist ein solches Modell manchmal einfacher und besser.

3.2. Druckgeschwindigkeit

Bei der Druckgeschwindigkeit gibt es verschiedene Geschwindigkeitsstufen. Hochwertige Drucker von Ultimaker oder Makerbot schaffen bis zu 300 mm/s. Günstigere 3D-Drucker schaffen maximal die Hälfte der Druckgeschwindigkeit. Sicherlich werden bei Online Druckereien oder im 3D-Druck-Service höhere Geschwindigkeiten erzielt, im Hausgebrauch sind sie jedoch ausreichend. Machen Sie einen 3D-Drucker-Test, werden Sie wohl feststellen: Für einen 3D-Druck müssen Sie sich manchmal bis zu 2 Stunden gedulden.

3.3. Druckmaterial

Die Drucker im Vergleich konnten Werkstücke und Produkte aus verschiedenen Materialien drucken. Im folgenden Teil möchten wir Ihnen die Unterschiede der Materialien kurz in einer Tabelle erläutern, sodass Ihnen ein spezieller 3D-Drucker-Test diesbezüglich erspart bleibt. Denn der beste 3D-Drucker für Ihre Zwecke muss nicht alle Filamente verwenden können, sondern nur die, die für Ihr Projekt entscheidend sind.

Material Kurzbeschreibung
ABS ABS-Filamente bestehen aus Acrylnitril, Butadien und Styrol. Der Werkstoff ist Erdöl basiert und lässt sich nach dem Drucken leicht bearbeiten. Außerdem ist er leicht und witterungsbeständig. Die meisten Gehäuse von elektrischen Geräten und Lego sind aus diesem Kunststoff. Häufiges Problem ist ein unangenehmer Geruch beim Drucken und Warping (Schrumpfen des Ausdrucks nach Abkühlung). Mittlerweile kann die Software dieses Problem aber zuverlässig ausgleichen.
PLA Der Werkstoff Polylactid wird ähnlich häufig wie ABS eingesetzt. Da er auf Maisstärke basiert, ist er auch biologisch abbaubar. Die Geruchsbelästigung und das Warping sind deutlich geringer.
Nylon Die chemische Bezeichnung für Nylon ist Polyhexamethylenadipinsäureamid. Sie sollte den meisten Menschen von der Kleidung oder den Zahnbürsten ein Begriff sein. Eine Nachbearbeitung des Stoffes ist kaum möglich.
Laywood Hierbei handelt es sich um eine Verbindung aus Holzspänen und Co-Polymeren. 3D-Modelle aus diesem Material lassen sich wie Holz nachbearbeiten.
Laybrick Laybrick-Filamente sind sandsteinähnliche Stoffe, die mineralische Anteile und Co-Polyestern. Architekturmodelle lassen sich so relativ einfach aus Sandstein fertigen. Danach kann eine Nachbearbeitung und Bemalung erfolgen.

3.4. Bauraum- und Druckgröße

Die Bauraumgröße sollten Sie unbedingt im Auge behalten, da sie angibt, wie groß das fertige Werkstück höchstens sein kann. 20 x 20 x 20 cm reichen meist für mittelgroße Objekte aus. Ein Mini-Drucker mit 12 x 12 x 12 cm reicht nur für kleine 3D-Modelle. Für den ambitionierten 3D-Drucker empfehlen wir daher ein größeres Modell von wenigstens 15 x 20 x 15 cm. Meist besteht der Bauraum aus Aluminium.

3.5. 3D-Drucker Hersteller

  • 3D Systems
  • 3Dfactories
  • 3Doodler
  • be3D
  • BEEVERYCREATIVE
  • BQ
  • Builder
  • Canon
  • Conrad
  • Construction Zone
  • Dremel
  • FELIXprinter
  • FlashForge
  • Formlabs
  • FreeScuipt
  • German RepRap
  • Hamlet
  • Inno3D
  • iRapid
  • Leapfrog 3D Printers
  • MakerBot
  • Mankati
  • Mass Portal
  • Multec
  • PP3DP
  • PrintMate
  • Renkforce
  • RepRapPro
  • Robox
  • ST3Di
  • Stratasys
  • Ultimaking
  • UP
  • Velleman
  • XYZprinting
  • Zortrax

4. 3D-Drucker einstellen – so gelingt der Druck

Das Einstellen des 3D-Druckers ist nicht immer einfach. Die Achsen müssen richtig kalibriert werden, damit ein Objekt auch genau und präzise entsteht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen kompletten 3D-Drucker kaufen oder einen Bausatz für den 3D-Drucker Eigenbau verwenden. Wie Sie den Drucker richtig kalibrieren und 3D-Modelle erstellen, zeigt das folgende Video.

5. 3D-Drucker bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist bei den Kategorien Digitaldrucker und 3D-Drucker recht aktiv. So gibt es einen Schnelltest vom 28.05.2013. Die Prüfer der Stiftung Warentest haben den 3D-Printer Makerbot Replicator 2 unter die Lupe genommen und eine Teetasse damit gedruckt. Die Tester bemängelten, dass die Programme nur wenige Einstellungsmöglichkeiten lieferten und der Druck sehr lange dauert (bis zu 12 Stunden). Bei aktuelleren Modellen, die jedoch noch nicht Teil des 3D-Drucker-Tests der Stiftung waren, ist dies hingegen nicht mehr der Fall.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema 3D-Drucker

  • 1. Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

    Durch einen kleinen Motor wird ein Plastikfaden in den Druckkopf gezogen und dort geschmolzen. Anschließend sorgt eine Düse für die Auftragung auf einer Plexiglasplatte. Während des Druckvorgangs wandert das Druckbett nach unten und der dünne Plastikfaden wird Schicht für Schicht aufgetragen. Auch wenn es die Fäden in verschiedenen Farben gibt, schafft der 3D-Drucker nur eine Farbe gleichzeitig. Als Farbdrucker können die Geräte daher nicht überzeugen.
  • 2. Wie viel kostet ein 3D-Drucker?

    Bei der Anschaffung eines 3D-Druckers müssen Sie mit Kosten von 400 bis zu 3500 Euro rechnen. Dabei ist die Marke entscheidend. Günstige Modelle gibt es für unter 1000 Euro, allerdings können Sie nur PLA und ABS drucken. Günstige Dremel 3D-Drucker werden auch von Baumärkten wie Hornbach vertrieben. Auf den 3D-Drucker Preis müssen Sie noch die laufenden Kosten aufrechnen. Für die jeweiligen Kunststoffe müssen Sie mit 20 – 50 Euro pro Kilogramm rechnen. An Strom verbrauchen die meisten Modelle 100 Watt pro Stunde. Die Erstellung eines Testdrucks erfordert meist 2 Stunden. Bei einem Strompreis von 0,25 Euro pro Kilowattstunde entspricht dies 5 Cent.
  • 3. Was kann man mit einem 3D-Drucker machen?

    3D-Drucker dienen zum Drucken von Werkstücken und Objekten aus Kunststoff. Neben Spielzeug und Geschirr können relativ einfach Architekturmodelle oder Weihnachtsdeko gedruckt werden. Für kleinere Arbeiten gibt es mittlerweile auch einen 3D-Druck-Stift. Mit einem guten 3D-Scan kann fast jedes Produkt nachgebildet werden. Im Internet finden sich viele 3D-Druck Communities, die diverse Vorlagen bereit halten. In einer guten 3D-Druck Community können Sie auch Hilfe bei der Einstellung finden.
  • 4. Welche Software für 3D-Drucker verwenden?

    Es gibt relativ viele Programme für den 3D-Druck. Die Markenhersteller legen meist zuverlässige Software bei. Software Probleme sind vor allem bei günstigen Modellen problematisch. Die beste Software für den Einstieg ist Simplify3D. Das Programm von German RepRap kostet ungefähr 107 Euro und hat einen großen Funktionsumfang, ist aber dennoch relativ einfach zu bedienen. Bei anderen Freeware-Programmen ist dies nicht immer der Fall.
  • 5. Welcher 3d-Drucker ist der Beste?

    Welches der beste 3D-Drucker für Ihre Belange ist, müssen Sie natürlich selbst herausfinden. Wenn Sie wirklich viel drucken, sollten Sie zu einem Markengerät von Ultimaking oder XYZprinting aus unserem 3D-Drucker-Vergleich greifen. Wenn Sie erst in das 3D-Druckgeschäfft einsteigen wollen, können Sie sich mit einem günstigeren Modell Begnügen. Einen 3D-Druckservice sollten Sie mit einem günstigen 3D-Drucker jedoch nicht gründen.

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