3D-Drucker Test 2017

Die 7 besten 3D-Drucker im Vergleich.

Ultimaker UM2 Ultimaker UM2
Flashforge Dreamer Flashforge Dreamer
Anycubic Prusa I3 3D-Drucker Anycubic Prusa I3 3D-Drucker
Win Tinten 3D Printer Win Tinten 3D Printer
XYZprinting Da Vinci 1.0 XYZprinting Da Vinci 1.0
XYZPrinting Da Vinci Mini XYZPrinting Da Vinci Mini
Flashforge Finder 1169 Flashforge Finder 1169
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Ultimaker UM2 Flashforge Dreamer Anycubic Prusa I3 3D-Drucker Win Tinten 3D Printer XYZprinting Da Vinci 1.0 XYZPrinting Da Vinci Mini Flashforge Finder 1169
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
03/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
03/2017
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Bewertung1,6gut
03/2017
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Kundenwertung
6 Bewertungen
15 Bewertungen
39 Bewertungen
24 Bewertungen
25 Bewertungen
6 Bewertungen
14 Bewertungen
Schnittstellen
  • USB
  • SD-Kar­ten­leser
  • USB
  • SD-Kar­ten­leser
  • WLAN
  • USB
  • SD-Kar­ten­leser
  • USB
  • SD-Kar­ten­leser
  • USB
  • SD-Kar­ten­leser
  • USB 2.0
  • WLAN
  • USB
  • WLAN
Druckgeschwindigkeit +++
300 mm/s
++
200 mm/s
k.A. ++
150 mm/s
++
150 mm/s
k.A. ++
24cm³/std.
DruckmaterialABS ist das weitverbreitetste Druckmaterial. Es handelt sich um einen Kunststoff auf Basis von Erdöl. PLA ist ein biologisch abbaubarer Kunststoff, aber nicht so langlebig. Laywood und Laybrick sind Kunststoffe auf Basis von Holzfasern oder Sandstein, das Architekten benutzen. Nylon ist ein Kunststoff, der selten genutzt wird und aus der Mode bekannt ist. ABS, PLA, Nylon, Lay­wood und Lay­brick ABS, PLA und PVA PLA ABS und PLA ABS und PLA PLA PLA
SchichtauflösungDie Schichtauflösung in Mikrometer gibt an, wie dünn eine Schicht des Drucks ist. Je dünner die einzelnen Schichten, desto höher ist die Druckauflösung und umso besser das Ergebnis. 200 - 20 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
50 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
300 - 100 µm 300 - 100 µm
gute Druc­k­auflö­sung
200 - 20 µm
hohe Druc­k­auflö­sung
400 - 100 µm 200 - 100 µm
max. Druckgröße (L x B x T)Die maximale Druckgröße gibt an, wie groß ein Gegenstand, der gedruckt wird, höchstens sein kann. +++
22,6 x 22,6 x 20,6 cm
++
23 x 15 x 15 cm
++
20,0 x 20,0 x 16,0 cm
++
22,5 x 15 x 15 cm
++
20 x 20 x 20 cm
+
15 x 15 x 15 cm
+
140 * 140 * 140mm
inkl. Druckmaterial
(1 Rolle)
Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja
Vorteile
  • Ver­wen­dung von Stan­dard­bau­teilen
  • aus­führ­liche Anlei­tung
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • gutes Dru­ck­er­gebnis
  • sch­neller Druck
  • Intui­tive Steue­rung über das Menü
  • Benut­zer­f­reund­liche Soft­ware mit­ge­lie­fert
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • relativ günstig
  • geringe Anzahl an Fehl­dru­cken
  • gute Hard­ware
  • Kom­pakt und sicher
  • Für Schulzwecke geeignet
  • Fila­ment aus bio­lo­gisch abbau­barer Mais­stärke
  • Ready to use - keine zei­trau­bende Instal­la­tion/Aufbau
  • Für Schulzwecke geeignet
  • Bedi­e­nung über 3,5"-Touch­sc­reen
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3D-Drucker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • 3D-Drucker sind heute nicht mehr nur in Form von Bausätzen für Tüftler und Bastler zu erwerben. Für den Hausgebrauch gibt es komplette Modelle, in denen sich dreidimensionale Objekte aus sogenanntem Filament drucken lassen.
  • Wenn Sie einen 3D-Drucker kaufen, sollten Sie auf die Bauraumgröße achten: Diese limitiert die mögliche Größe des Endprodukts.
  • Auch die Druckgeschwindigkeit sollte man im Auge behalten. Die günstigeren Modelle unter 1000 Euro schaffen in der Regel 150 mm/s. Ein Testdruck kann mehr als 2 Stunden dauern. Hochwertigere 3D-Drucker sind doppelt so schnell.

3d-drucker-test

Drucken in 3D: Was noch vor wenigen Jahren wie Science-Fiction erschien, ist heute nicht nur möglich, sondern bereits gängige Praxis – und das nicht nur in hochtechnischen Laboren, in denen Wissenschaftler mit weißen Kitteln mysteriöse Experimente machen. Die 3D-Drucktechnologie ist längst in den Privathaushalten angekommen.

Nach einer Erhebung von EY machten bereits 37% der deutschen Unternehmen mittel- oder unmittelbar Erfahrungen mit der 3D-Drucktechnologie. 5,5% der Unternehmen fertigen bereits Bauteile oder Endprodukte mittels 3D-Druck.

Die Branche wächst: Während der weltweite Umsatz mit 3D-Drucktechnologie 2014 noch 3,3 Millarden US-Dollar umfasste, werden für 2020 bereits über 20 Millarden US-Dollar Umsatz erwartet.

Davon wird sicherlich ein großer Teil auf die gewerbliche, industrielle, hochtechnologische und wissenschaftliche Nutzung entfallen. Privatanwender tragen aber mit ihrem Markteinfluss auch stark zum Wachstum der Branche bei. Insbesondere wenn durch die erhöhte Nachfrage Herstellungskosten sinken und der Innovationsdruck steigt, werden die Geräte für Hobby-Tüftler weiterhin erschwinglicher.

Während also der 3D-Drucker sein Nerd-Image los wird, sammeln wir für Sie die wichtigsten Informationen zum Thema in unserer Kaufberatung zum 3D-Drucker-Vergleich 2017.

Weitere Vergleiche finden Sie hier:

1. Von der Fläche in den Raum gedruckt: 3D ohne Brille

Was ist ABS?

ABS steht im Bereich der 3D-Drucker für Acrylnitirl-Butadien-Styrol. Es handelt sich um einen Kunststoff, der sich relativ einfach formen lässt und dennoch witterungsbeständig ist. Im Haushalt wird man den Stoff am ehesten in Form von Spielzeug kennen. Legosteine bestehen beispielsweise aus ABS.

Ausdrucke, das waren bisher mit entsprechenden technischen Geräten zu Papier gebrachte Texte oder Bilder. Das Medium Papier und seine Räumlichkeit einmal beiseite gelegt, ging es somit um zweidimensionale Dokumente. Die Verfahren mit der weitesten Verbreitung waren additive Verfahren: Dem Papier wurde Tinte oder Tonerschwärze hinzugefügt.

Auch der 3D-Druck ist additiv zu nennen: Das zu druckende Werkstück wird schichtweise von unten nach oben aufgebaut. Das Material, hier Filament gennant, wird dabei von einer Rolle abgewickelt und durch die auf drei Achsen bewegliche Düse geführt.

Nachdem es in dieser durch Hitze verflüssigt wurde, erstarrt das Filament schnell an der Luft.

Verfahrensweisen: Die Hersteller geben den verwendeten Druckverfahren natürlich möglichst technisch klingende Abkürzungen. So steht FDM für Fused Deposition Modeling, FFF für Fused Filament Fabrication. Beides bezeichnet letztendlich prinzipiell dasselbe: Schichtschmelzverfahren, wie oben beschrieben.

2. Welche 3D-Drucker-Typen gibt es?

Ein hochwertiger 3D-Drucker von Makerbot - der Raplicator 5.

Ein hochwertiger 3D-Drucker von Makerbot – der Raplicator 5.

In unserem 3D-Drucker-Vergleich 2017 haben wir nur eine Art der 3D-Drucker betrachtet. Es handelt sich dabei um vollständige 3D-Printer bei denen nur noch das Filament eingelegt werden muss, damit der Druckvorgang beginnen kann.

Für Profis und ambitionierte Bastler werden Bausätze angeboten. Kompakt verpackt kommt so die Tüftelei nachhause, die das 3D-Drucker-Selberbauen bedeutet.

2.1. All-in-One? Fertige und ganz fertige 3D-Printer

Bei einem Großteil der Angebote im Bereich 3D-Drucker handelt es sich um gebrauchsfertige Geräte, bei denen zuhause nur noch wenige Handgriffe getan werden müssen, um sie in Betrieb zu nehmen. So muss meist die Filamentrolle noch eingelegt und Transportsicherungen entfernt werden – schon kann das Gerät per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden.

Doch woher kommen eigentlich die Druckdaten?

Gute Auflösung ohne Pixel

Bei herkömmlichen Druckern ist es die Anzahl der Pixel je Zoll (Dots per Inch, dpi), die die Schärfe des gedruckten Bildes verantwortet. Je dichter die einzelnen Punkte gesetzt werden, desto höher ist die Auflösung. Auch bei 3D-Druckern findet sich eine Entsprechung: Die Größe der Tropfen entscheidet hier über die Präzision der Darstellung.

Die meisten erhältlichen 3D-Drucker werden per SD-Karte, per USB-Kabel oder USB-Stick mit Druckdaten im jeweils kompatiblen Format „gefüttert“. Einige Hersteller bauen eine WLAN-Schnittstelle ein. Bei einigen, sich an die Tüftler-Gemeinde richtenden Geräten, ist eine Aufrüstmöglichkeit für den RaspberryPi gegeben.

Die meisten Hersteller liefern eine entsprechende Software mit, mit denen die 3D-Druckdaten generiert und editiert werden können.

Auch können 3D-Vorlagen von entsprechenden Portalen im Internet heruntergeladen werden. Besonders die Hersteller Makerbot, Ultimaker und XYZprinting sind hier federführend.

Einige Modelle besitzen einen integrierten 3D-Scanner: Man kann somit Objekte in den Druckraum stellen und diese scannen. Die Form wird digital im internen Speicher des Geräts oder auf einer SD-Karte gespeichert. Nachdem die Vorlage aus dem Druckraum entfernt wird, kann die Kopie erstellt werden.

Die Vor- und Nachteile eines vollständigen 3D-Druckers im Überblick:
  • Kein umständlicher Aufbau
  • Schneller Einstieg in den Bereich des 3D-Druckbereichs
  • Filament-Bestückung manchmal schwierig
  • 3D-Drucker Software kann umständlich zu bedienen sein

2.2. 3D-Drucker Bausatz

XYZPrintig Da Vinci 1.0 - ein guter und einfacher 3D-Printer

XYZPrintig Da Vinci 1.0 – ein guter und einfacher 3D-Printer

Ein 3D-Drucker Bausatz gibt den ambitionierten Hobby-Drucker die Möglichkeit, die Funktion eines 3D-Druckers genauer zu durchdringen.

Sie sollten sich aber bewusst sein, dass der Zusammenbau eines solchen Bausatzes sehr kompliziert sein kann.

Großer Vorteil, wenn Sie Ihren 3D-Drucker selber bauen, ist natürlich, dass Sie ihn genau kennen. Jedes Teil kann mit bedacht gewählt und Ihren jeweiligen 3D-Drucker Vorlagen anpasst werden.

Zum einfachen Erstellen von 3D-Modellen können Sie bei einigen Modellen auch einen 3D-Scanner einbauen. Dann benötigen Sie nur eine kleine 3D-Drucker Vorlage, die der Scanner ablesen kann. Am Ende können Sie davon auch größere 3D-Modelle erstellen.

In diesem Bereich gibt es gute Bausätze von PrintMate, RepRap oder Velleman. Die Kosten sind generell etwas geringer, variieren allerdings stark zwischen 300 und 1500 Euro.

2.3. Multiple 3D-Drucker

Ein Multipler-3D-Drucker versucht nicht nur ein Material durch eine Technik zu drucken, sondern bedient sich verschiedener Materialien und Techniken.

Bisher kommen diese Modelle nur in der Forschung zum Einsatz. Vorrangig sollen Sie in der Industrie Anklang finden. So ist es beispielsweise der Cornell-Universität (New York) durch verschiedene Druck-Techniken gelungen, eine komplette Zink-Luft-Batterie herzustellen.

Für den Hausgebrauch sind die Abläufe jedoch (noch) zu komplex, so dass Sie vor allem der Industrie vorbehalten bleiben.

3. Kaufkriterien für 3D-Drucker: Darauf sollten Sie achten

3D-Drucker Test

Ultimaker UM 2 – ein guter aber auch kostenintensiver 3D-Drucker.

Will man einen 3D-Drucker kaufen, steht man nicht nur vor der Qual der Wahl der vielen Hersteller und Produkte.

Besonders, wenn man sich nicht mehr zu einer der jüngeren Generationen zählen mag, werden die Namen der Hersteller Fragezeichen aufwerfen: Die bekannten Marken der PC-Zubehör-Welt sind allesamt nicht dabei. Statt Hewlett-Packard, Samsung, Epson, Canon oder Brother heißen die erfolgreichen Marken bei 3D-Druckern Makerbot, XYZPrinting oder Ultimaker.

Kein allzuwichtiges Kriterium beim 3D-Drucker-Kauf ist die Marke. Um ein Gerät zu Ihrem persönlichen 3D-Drucker-Vergleichssieger zu machen, sind folgende Kategorien wichtig:

3.1. Anschlüsse

pp3dp-up-37

Sehr günstiger 3D-Drucker von PP3DP.

Ob Online-Druckerei oder 3D-Druck-Service: Für den Digitaldruck wird entweder ein Computer oder Laptop mit USB-Anschluss und/oder WLAN benötigt oder eine SD-Karte.

Einige Modelle wie der Ultimaker UM2 und der XYZprinting Da Vinci 1.0 haben einen SD-Kartenleser. Hier können Sie 3D-Models direkt von der Speicherkarte drucken.

Vielleicht nicht ausschlaggebend, aber doch gegebenenfalls ein Pluspunkt für die Bedienungsfreundlichkeit.

3.2. Druckgeschwindigkeit

Bei der Druckgeschwindigkeit gibt es größere Unterschiede.

Hochwertige Drucker von Ultimaker oder Makerbot schaffen bis zu 300 mm/s. Günstigere 3D-Drucker schaffen maximal die Hälfte dieser Druckgeschwindigkeit.

Wenn auch bei Online-Druckereien oder im 3D-Druck-Service höhere Geschwindigkeiten erzielt werden, im Hausgebrauch ist das ausreichend.

Machen Sie einen 3D-Drucker-Test, werden Sie wohl feststellen: Für einen 3D-Druck müssen Sie sich manchmal bis zu 2 Stunden und länger gedulden.

Filamente gibt es in allen erdenklichen Farben! Mit Ihrem 3D-Drucker-Test verbrauchen Sie das Material gewiss schnell.

Filamente gibt es in allen erdenklichen Farben und Ausführungen! Mit Ihrem 3D-Drucker-Test verbrauchen Sie das Material gewiss schnell. Guter Rat ist zwar oft teuer, gute Filamente zum Glück nicht so sehr.

3.3. Druckmaterial

Die Drucker im Vergleich konnten Werkstücke und Produkte aus verschiedenen Materialien drucken. Im folgenden Teil möchten wir Ihnen die Unterschiede der Materialien kurz in einer Tabelle erläutern, sodass Ihnen ein spezieller 3D-Drucker-Test diesbezüglich erspart bleibt. Denn der beste 3D-Drucker für Ihre Zwecke muss nicht alle Filamente verwenden können, sondern nur die, die für Ihr Projekt entscheidend sind.

Material Kurzbeschreibung
ABS ABS-Filamente bestehen aus Acrylnitril, Butadien und Styrol. Der Werkstoff ist Erdöl-basiert und lässt sich nach dem Drucken leicht bearbeiten. Außerdem ist er leicht und witterungsbeständig. Die meisten Gehäuse von elektrischen Geräten und Lego-Teile sind aus diesem Kunststoff.

Häufige Probleme: unangenehmer Geruch beim Drucken und Warping (Schrumpfen des Ausdrucks nach Abkühlung). Mittlerweile kann die Drucksteuerungssoftware dieses Problem aber zuverlässig ausgleichen.

PLA Der Werkstoff Polylactid wird ähnlich häufig wie ABS eingesetzt. Da er auf Maisstärke basiert, ist er biologisch abbaubar. Die Geruchsbelästigung und das Warping sind deutlich geringer.
Nylon Die chemische Bezeichnung für Nylon ist Polyhexamethylenadipinsäureamid. Dieses Material dürfte den meisten Menschen von der Kleidung oder den Zahnbürsten ein Begriff sein. Eine Nachbearbeitung des Stoffes ist kaum möglich.
Laywood Hierbei handelt es sich um eine Verbindung aus Holzspänen und Co-Polymeren. 3D-Modelle aus diesem Material lassen sich ähnlich wie Holz nachbearbeiten.
Laybrick Laybrick-Filamente sind sandsteinähnliche Stoffe mit mineralischen Anteilen und Co-Polyestern. Beispielsweise für Architekturmodelle eignet sich dieses Material besonders. Danach kann eine Nachbearbeitung und Bemalung erfolgen.

3.4. Bauraum- und Druckgröße

Die Bauraumgröße sollten Sie unbedingt im Auge behalten, da sie angibt, wie groß das fertige Werkstück höchstens sein kann. 20 x 20 x 20 cm reichen meist für mittelgroße Objekte aus.

Ein Mini-Drucker mit 12 x 12 x 12 cm reicht nur für kleine 3D-Modelle.

Für den ambitionierten 3D-Drucker empfehlen wir daher ein größeres Modell von wenigstens 15 x 20 x 15 cm.

3.5. Einstellungsmöglichkeiten und Benutzerfreundlichkeit

Für den Hersteller eine Herausforderung, für den Nutzer eine Gratwanderung: Meist sinkt die Nutzerfreundlichkeit mit der steigenden Anzahl der Funktionen. Das bei technischen Geräten von Auto bis Taschenrechner oder bei Software von Grafikeditor bis Steuereklärungsprogramm bekannte Phänomen macht auch vor 3D-Druckern keinen Halt.

Eine klug konzipierte, intuitive Menüführung kann hier Wunder wirken.

Entscheiden Sie auf Grundlage Ihrer Selbsteinschätzung:

  • Sind Sie Tüftler, Technikfreak, Voll-Nerd und geduldig? Wenn der Weg für Sie das Ziel ist, dann wagen Sie den Griff zum Bausatz mit allen Funktionen (und allen Rätseln).
  • Freuen Sie sich vor allem auf Produkte aus Ihrem 3D-Drucker? Können Sie auf schweißtreibendes und stressiges Einstellen, Umstellen und Konfigurieren verzichten? Dann wählen Sie ein vorkonfiguriertes Modell mit den rudimentären Einstellungen für Auflösung, Größe und Dateiauswahl, um sofort loslegen und mit wenig Aufwand ein schönes Ergebnis erzielen zu können.

3.6. 3D-Drucker Hersteller

  • 3D Systems
  • 3Dfactories
  • 3Doodler
  • be3D
  • BEEVERYCREATIVE
  • BQ
  • Builder
  • Canon
  • Conrad
  • Construction Zone
  • Dremel
  • FELIXprinter
  • FlashForge
  • Formlabs
  • FreeScuipt
  • German RepRap
  • Hamlet
  • Inno3D
  • iRapid
  • Leapfrog 3D Printers
  • MakerBot
  • Mankati
  • Mass Portal
  • Multec
  • PP3DP
  • PrintMate
  • Renkforce
  • RepRapPro
  • Robox
  • ST3Di
  • Stratasys
  • Ultimaking
  • UP
  • Velleman
  • XYZprinting
  • Zortrax

4. 3D-Drucker einstellen – so gelingt der Druck

Das Einstellen des 3D-Druckers ist nicht immer einfach. Die Achsen müssen richtig kalibriert werden, damit ein Objekt auch genau und präzise entsteht. Unerheblich hierbei, ob Sie einen kompletten 3D-Drucker kaufen oder einen Bausatz für den 3D-Drucker-Eigenbau verwenden. Die erste Einstellung ist obligatorisch.

Wie Sie den Drucker richtig kalibrieren und 3D-Modelle erstellen, zeigt das folgende Video.

5. 3D-Drucker bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist bei den Kategorien Digitaldrucker und 3D-Drucker recht aktiv. So gibt es einen Schnelltest vom 28.05.2013: Die Prüfer der Stiftung Warentest haben den 3D-Printer Makerbot Replicator 2 unter die Lupe genommen und eine Teetasse damit gedruckt.

Die Tester bemängelten, dass die Programme nur wenige Einstellungsmöglichkeiten lieferten und der Druck sehr lange dauert (bis zu 12 Stunden). Bei aktuelleren Modellen, die jedoch noch nicht Teil des 3D-Drucker-Tests der Stiftung waren, ist dies hingegen nicht mehr der Fall.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema 3D-Drucker

  • 1. Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

    Durch einen kleinen Motor wird ein Plastikfaden in den Druckkopf gezogen und dort geschmolzen. Anschließend sorgt eine Düse für die Auftragung auf einer Plexiglasplatte. Während des Druckvorgangs wandert das Druckbett nach unten und der dünne Plastikfaden wird Schicht für Schicht aufgetragen. Auch wenn es die Fäden in verschiedenen Farben gibt, schaffen die meisten erschwinglichen 3D-Drucker nur eine Farbe gleichzeitig. Geräte mit zwei Düsen sind aber auch schon erhältlich.
  • 2. Wie viel kostet ein 3D-Drucker?

    In unserem 3D-Drucker-Vergleich reichten die Anschaffungslosten von ca. 300 Euro bis ca. 3.500 Euro. Druckraumgröße, Druckgeschwindigkeit, -genauigkeit und -auflösung sind die zentralen Punkte, die den Preis treiben. Nicht unerheblich sind auch die Anschlusstechnologien. Je vielseitiger, desto teurer, so lautet die altbekannte Rechnung.

    Folgekosten sind zu bedenken, gestalten sich jedoch recht human: Für die jeweiligen Filamente muss man mit etwa 20 bis 50 Euro je Kilogramm rechnen.

    Der Stromverbrauch ist vor allem bei exzessivem 3D-Druck zu beachten. Er liegt bei den Modellen im Vergleich etwa zwischen 100 und 200 Watt. Ein zweistündiger (Test-)Druck verschlingt also (bei einem Strompreis von 0,29 Euro) zwischen 5,8 und 11,6 Cent.

  • 3. Was kann man mit einem 3D-Drucker machen?

    3D-Drucker dienen zum Drucken von Werkstücken und Objekten aus Kunststoff. Neben Spielzeug und Geschirr können relativ einfach Architekturmodelle oder Weihnachtsdeko gedruckt werden.
    Für kleinere Arbeiten gibt es mittlerweile auch einen 3D-Druck-Stift. Mit einem guten 3D-Scan kann fast jedes Produkt nachgebildet werden. Im Internet finden sich viele 3D-Druck Communities, die diverse Vorlagen bereit halten. In einer guten 3D-Druck Community können Sie auch Hilfe bei der Einstellung finden.
  • 4. Welche Software kann man für 3D-Drucker verwenden?

    Es gibt relativ viele Programme für den 3D-Druck. Die Markenhersteller legen meist zuverlässige Software bei. Software-Probleme treten vor allem bei günstigen Modellen auf. Eine gute Software für den Einstieg ist Simplify3D. Das Programm von German RepRap kostet ungefähr 100 Euro und hat einen großen Funktionsumfang, ist aber dennoch relativ einfach zu bedienen. Bei anderen Freeware-Programmen ist dies nicht immer der Fall.
  • 5. Welcher 3D-Drucker ist der beste?

    Welches der beste 3D-Drucker für Ihre Belange ist, müssen Sie natürlich selbst herausfinden. Wenn Sie wirklich viel drucken, sollten Sie zu einem Markengerät von Ultimakiner oder XYZprinting aus unserem 3D-Drucker-Vergleich greifen. Wenn Sie erst in das 3D-Druckgeschäft einsteigen wollen, können Sie sich mit einem günstigeren Modell begnügen. Einen 3D-Druckservice sollten Sie mit einem günstigen 3D-Drucker jedoch nicht gründen.
Vergleichssieger
Ultimaker UM2
sehr gut (1,3) Ultimaker UM2
6 Bewertungen
3.538,38 € zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Anycubic Prusa I3 3D-Drucker
gut (1,6) Anycubic Prusa I3 3D-Drucker
39 Bewertungen
309,99 € zum Angebot »

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