Laserdrucker mit Scanner Test 2016

Die 7 besten 3-in-1-Laserdrucker im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellLexmark MX510deSamsung CLX-6260NDSamsung SL-M2070/XECHP LaserJet Color Pro MFP M274nBrother DCP-L2500DBrother DCP-1612WCanon i-SENSYS MF3010
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
10/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenbewertung
1 Bewertungen
16 Bewertungen
265 Bewertungen
7 Bewertungen
147 Bewertungen
45 Bewertungen
20 Bewertungen
TypMonolaser
druckt Schwarz-Weiß
Farblaser
druckt farbig
Monolaser
druckt Schwarz-Weiß
Farblaser
druckt farbig
Monolaser
druckt Schwarz-Weiß
Monolaser
druckt Schwarz-Weiß
Monolaser
druckt Schwarz-Weiß
Auflösung Druck
Auflösung Kopie
1200 x 1200 dpi
600 x 600 dpi
9.600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
1.200 x 1.200 dpi
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
300 x 300 dpi (Einzug)
2.400 x 600 dpi
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
1.200 x 600 dpi
600 x 600 dpi
Auflösung ScannerDie optische Auflösung eines Scanners bezeichnet, wie viele Bildpunkte pro Zoll dieser tatsächlich auslesen kann.1200 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi1.200 x 1.200 dpi1.200 x 1.200 dpi2.400 x 600 dpi600 x 1.200 dpi600 x 600 dpi
max. Druck-Geschwindigkeit42 Seiten / Min.24 Seiten / Min.20 Seiten / Min.18 Seiten / Min.26 Seiten / Min.20 Seiten / Min.18 Seiten / Min.
max. Kopier-Geschwindigkeit42 Seiten / Min.24 Seiten / Min.14 Seiten / Min.k. A.13 Seiten / Min.k. A.k. A.
SchnittstellenEin USB-Anschluss ist bei jedem Drucker vorhanden.USB 2.0USB 2.0 + LANUSB 2.0
USB 2.0 + WLAN + NFC
USB 2.0 + LAN
USB 2.0 + WLAN
USB 2.0
USB 2.0 + LAN
USB 2.0 + WLAN
USB 2.0 + LAN + WLAN
USB 2.0 + WLANUSB 2.0
autom. EinzugEin kleiner Papierstapel kann eingelegt und automatisch kopiert werden.
Duplex-DruckDas Gerät kann Blätter automatisch beidseitig bedrucken.

Aufgepasst: Wirbt der Hersteller mit manuellem Duplex-Druck, bedeutet das, dass Sie die Blätter selbst neu einlegen müssen, bevor die Rückseite bedruckt werden kann. Dafür gibt es von uns kein Häkchen.
Toner inkl.
reicht für ca. 5.000 Seiten

reicht für ca. 2.000 Seiten
+ 1.500 Seiten farbig

reicht für ca. 500 Seiten

reicht für ca. 1.500 Seiten +
500 Seiten farbig

reicht für ca. 700 Seiten

reicht für ca. 1.000 Seiten

reicht für ca. 725 Seiten
Papierfach350 Blatt820 Blatt150 Blatt150 Blatt250 Blatt150 Blatt100 Blatt
max. PapierformatDin A4Din A4Din A4Din A4Din A4Din A4Din A4
Maße (H x B x T)Bei angehobenem Scanner-Deckel und ausgezogenem Papierfach vergrößern sich die Dimensionen des Druckers entsprechend.50,2 x 48,9 x 45,2 cm47,7 x 42,0 x 45,2 cm25,3 x 40,6 x 36 cm32,2 x 42,0 x 38,4 cm39,5 x 40,9 x 26,8 cm25,5 x 38,5 x 34,0 cm25,4 x 37,2 x 27,6 cm
Vorteile
  • hohe Druck-Geschwindigkeit, falls viel gedruckt werden muss
  • starke Starter-Kartusche hält lange
  • gut geeignet auch für Büros
  • besonders hohe Druck- und Scan-Qualität
  • einfache Bedienung
  • sehr guter Fotodruck
  • 7,6 cm Farb-TouchscreenErleichtert die Bedienung.
  • kann Farbfolien bedrucken
  • viele verschiedene AusführungenDer Nutzer zahlt nur für die Funktionen, die er auch wirklich benötigt.
  • auch erhältlich in Weiß
  • sehr kompakt
  • optisch ansprechend
  • robuste Verarbeitung
  • einfache Bedienung
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
  • Amazon
  • Ebay
  • PrinterCare
  • Office Partner GmbH
  • Amazon
  • Ebay
  • 22quadrat.de
  • Office Partner GmbH
  • Amazon
  • Ebay
  • Proshop.de
  • bueromarkt-ag.de
  • Amazon
  • Ebay
  • Amazon
  • Ebay
  • Amazon
  • Ebay
  • Rakuten.de
  • comtech
  • Amazon
  • Ebay
  • OTTO Office
  • Office Partner GmbH
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Laserdrucker mit Scanner-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Längst gibt es Laserdrucker auf dem Markt, die allerlei Tricks auf Lager haben. Drucker, Scanner und Kopierer gibt es heute in einem, als platzsparendes Multifunktionsgerät. Man spricht dann von einem 3-in-1-Drucker.
  • Ein Drucker mit Fax, Kopie- und Scanfunktion ist dagegen als 4-in-1-Drucker bekannt. Wenn Sie auf Fax nicht verzichten können oder möchten, brauchen Sie ein Gerät dieser Bauart.
  • Es gibt auch Laserdrucker mit WLAN, der Standard ist das jedoch keineswegs. Oft macht es einen erheblichen Preisunterschied aus, ob das Gerät kabellos mit dem Computer kommunizieren kann oder nicht.

Laserdrucker mit Scanner Test

Wer kennt das nicht: Auf der linken Schreibtisch-Seite stapelt sich Papier auf einer überquellenden Ablage, rechts sammelt sich anderer Krempel auf dem Scanner und macht diesen praktisch unbenutzbar. Der Drucker findet keinen Platz mehr auf dem Tisch und muss auf dem Boden stehen, wo er allmählich verstaubt. Und damit eine Kopie von der letzten Handwerker-Quittung erstellt werden kann, müssen mühselig beide Geräte freigeräumt, angeschaltet und vom Computer aus verwendet werden.

Mehr Platz lässt sich leider nicht herbeizaubern. Doch es gibt eine andere Lösung, die Ihre Probleme beseitigt: Der 3-in-1 Drucker. Dieses Gerät ist ein Laserdrucker mit Kopierer und Scanner in einem. Für das reine Kopieren muss er sogar nicht von einem Computer gesteuert werden, sondern hat dafür außen einen kleinen Bedienungs-Monitor.

Groß ist die Auswahl bei diesen Produkten und umso schwerer fällt die Entscheidung. Damit Sie zwischen Bildpunkten und Tonerkapazitäten nicht den Faden verlieren, erhalten Sie in unserem Laserdrucker mit Scanner Test eine umfangreiche Kaufberatung.

1. Wie funktioniert ein Laserdrucker überhaupt?

Trommel Laserdrucker

So sieht die Trommel aus, welche im Laserdrucker mit Tonerpulver bestäubt wird.

Ein Laserdrucker arbeitet, anders als der herkömmliche Tintenstrahldrucker, nicht mit Tinten-Tröpfchen, die auf das Papier gespritzt werden. Stattdessen wendet er das Verfahren der Elektrofotografie an. Zum Kauf eines Druckers müssen Sie den technischen Vorgang nicht unbedingt kennen. Für Interessierte haben wir ihn an dieser Stelle dennoch kurz zusammengefasst:

Im Innern des Druckers befindet sich eine Trommel. Ihre Beschichtung besteht beispielsweise aus Silizium und ist sehr lichtempfindlich. Einige in der Nähe liegende Drähte, die selbst elektrisch positiv geladen sind, sorgen dafür, dass die Trommel rundum negativ geladen ist (Ionisation). In einem ersten Schritt trifft Licht eines Lasers (daher der Name Laserdrucker) auf die Trommel und macht das Silizium an bestimmten Stellen elektrisch leitend. Die negative Ladung verschwindet punktuell und auf der Trommel entsteht eine Art Negativ-Abzug des späteren Bildes.

Dieses Bild muss als nächstes mit Farbe versehen werden. Daher kommt im zweiten Schritt der Toner ins Spiel, welcher aus extrem fein gemahlenem Farbpulver besteht. Dieses Pulver ist positiv geladen und bleibt exakt an den negativ geladenen Stellen auf der Trommel haften – also an den Stellen, die nicht durch den Laser „gesäubert“ worden sind. Das fertige Bild befindet sich damit schon auf der Trommel.

Auch die Trommel des Laserdruckers muss gelegentlich gewechselt werden. Sie hält allerdings deutlich länger als die Tonerkartuschen.

Im dritten und letzten Schritt wird das Farbpulver endlich auf das Papier übertragen. Dafür wird das Papier zwischen die Trommel und ein magnetisches Band (oder einen anderen magnetischen Gegenstand) geschoben. Dieses Band ist magnetisch stärker geladen als die Trommel, weswegen die Toner-Partikel zu ihm überspringen wollen und auf halbem Weg am Papier hängen bleiben. Das fertige Bild ist entstanden.

2. Der richtige Drucker für den richtigen Nutzer

HP ENVY 7640 Fotodrucker

Ein Tintentstrahl-Fotodrucker kann besonders tolle Fotos liefern.

Überlegen Sie sich, bevor Sie einen Laserdrucker mit Scanner kaufen, ob dieser Geräte-Typ überhaupt der richtige für Sie ist. Wichtig ist dabei der Verwendungszweck von Drucker und Scanner.

2.1. Fotos oder Dokumente?

Ein Drucker für zuhause erhält in der Regel zwei Druckaufträge: Dokumente und Fotos. Je nachdem, in welche Kategorie Ihre Aufträge fallen, kann ein anderer Druckertyp der bessere sein. Laserdrucker sind besonders effizient beim Ausdrucken von Dokumenten, also Rechnungen, Steuerbescheiden und Verträgen. All diesen Papierkram erledigt er schnell und kostengünstig.

Tonerkartuschen mit Farbe

Tonerkartuschen in den Farben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb.

Sind Sie jedoch viel auf Reisen und wollen tolle Urlaubsfotos ausdrucken, sind Sie mit einem Tintenstrahldrucker mit Scanner oder einem speziell ausgewiesenen Fotodrucker besser bedient. Unser Fotodrucker Test kann Ihnen da sicher weiterhelfen. Ein Laserdrucker mit Scanner ist zwar durchaus in der Lage, ansehnliche Fotos auszudrucken. Für das gelegentliche Bild auf dem Handout eines Schülerreferats reicht das bei Weitem aus. Er kommt nur nicht an die Perfektion des Fotodruckers heran.

2.2. Farbe oder Schwarz-Weiß?

Auf dem Markt sind heute zwei unterschiedliche Geräte erhältlich: Der Mono-Laserdrucker und der Farblaserdrucker. Doch was ist überhaupt ein Mono-Laserdrucker? Wir stellen Ihnen die Drucktechnologien kurz vor, damit Sie selbst entscheiden können, ob z. B. der Laserdrucker mit Scanner Testsieger auch das richtige Gerät für Ihre Zwecke ist.

Druckertyp Eigenschaften
Mono-Laserdrucker /
Monochromlaserdrucker
Diese Laser können ausschließlich schwarz-weiß drucken und eignen sich daher besonders gut für den Druck von Dokumenten. Sie verfügen nur über eine Tonerkartusche, welche Ihnen schwarze Farbe liefert. Im Vergleich mit Farblaser-Druckern schneiden sie in puncto Geschwindigkeit und Druckkosten besser ab. Außerdem ist die Auflösung des Drucks bei den meisten Geräten etwas höher, was besserer Qualität entspricht. Wenn keine Farbdokumente gedruckt werden sollen, ist der Monochromlaser fast immer die bessere Wahl.
Farblaserdrucker Laser, die farbig drucken können, brauchen dafür mehrere Tonerkartuschen. Neben Schwarz sind das die Farben Cyan, Magenta und Gelb. Aus diesen drei Tönen kann der Laserdrucker alle mischen und so das gesamte Farbspektrum abdecken. Multifunktionsgeräte mit Farblaser sind im Schnitt etwas teurer als ihre „farbenblinden“ Brüder. Auch das Ersetzen mehrerer Tonerkartuschen kann ins Geld gehen. Dabei bleiben sie qualitativ hinter Fotodruckern zurück. Sie empfehlen sich vor allem dann, wenn Farbdrucke regelmäßig fällig werden, aber nicht extrem hochwertig sein müssen.
Im Laserdrucker mit Scanner Test finden Sie sowohl Mono-Laserdrucker mit Scanner als auch Farblaserdrucker mit Scanner.

Eine Tonerkartusche auszutauschen ist einfach und kann von jedermann ohne großen Aufwand durchgeführt werden. In diesem Video sehen Sie beispielhaft, wie das bei einem Laser-Multifunktionsdrucker von Brother funktioniert:

Leere Tonerkartuschen müssen fachgerecht entsorgt werden. Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, diese Kartuschen zurückzunehmen. Am praktischsten ist es natürlich, sie einfach neu befüllen zu lassen. Das ist bei sogenannten Refill-Tonern möglich.

2.3. Scannen – Manuell oder per Einzug?

Es gibt es zwei verschiedene Scanner-Typen, die sich in ihrer Bauart unterscheiden. Bestimmt haben Sie beide schon einmal im Einsatz gesehen oder sogar selbst bedient:

Scannertyp Eigenschaften
Flachbettscanner

Flachbettscanner Epson Perfection V370

Der Flachbettscanner hat eine Glasplatte, auf welche die Dokumente gelegt werden. Eine sogenannte Scan-Zeile schiebt sich fröhlich pfeifend unter dem Glas von links nach rechts und macht die Aufnahme. Vorteilhaft ist, dass neben DIN A4 Seiten auch Buchseiten und viele andere Dinge gescannt werden können, sofern sie nicht die Oberfläche zerkratzen oder sonstwie beschädigen.
Dokumentenscanner /
Einzugsscanner
Fujitsu ScanSnap iX500 Einzugsscanner
Bei diesem Gerät gibt es ein Fach, in welches ein Dokument oder gleich ein ganzer Papierstapel eingelegt werden kann. Der Scanner zieht durch die automatische Dokumentenzufuhr (ADF) Blatt für Blatt ein. Diese Art von Scanner eignet sich, wenn sie eine große Anzahl von Dokumenten scannen wollen, beispielsweise einen längeren Vertrag oder die Dokumentation eines Projekts.

Danach kann der Scanner die Dokumente – je nach Wunsch – in eine Datei zusammenfügen, kopieren oder (in den meisten Fällen) faxen. Insbesondere, wenn Sie die Dokumente nicht einzeln und manuell verarbeiten möchten, ist ein Einzugsscanner attraktiv für Sie.

Anders als beim Flachbettscanner ist hier das Scannen von dreidimensionalen Objekten nicht möglich.

2.4. Multifunktionsdrucker

Laserdrucker mit Scanner sind gemeinhin als Multifunktionsdrucker bekannt und werden manchmal als Mufu oder Multidrucker abgekürzt. Doch auch hier gibt es noch wichtige Unterschiede: Wer einen Multifunktionsdrucker sucht, erwartet in der Regel einen 4-in-1-Drucker, der Drucker, Scanner, Fax und Kopierer vereint. Außerdem ist beim Multifunktionsdrucker WLAN in der Regel vorhanden.

Die reine Drucker-Scanner-Kombi bezeichnet man als 3-in-1-Drucker und kann diese Aufgaben erledigen:

  • Drucken
  • Scannen
  • Kopieren

Beachten Sie: Wer einen Laser-Multifunktionsdrucker mit Wlan, Fax und allem möglichen Schnickschnack möchte, muss dafür etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Es gibt sowohl Multifunktionslaserdrucker, also Laserdrucker mit Scanner, Kopierer, Fax & Co, als auch Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker mit Fax-Funktion und anderem. Wir konzentrieren uns in unserem Laserdrucker mit Scanner Vergleich jedoch ausdrücklich auf Geräte, die in ihrer Funktion auf das Wesentliche reduziert wurden und daher preiswerter sind. Wem ein Laserdrucker und Scanner genügt, sollte also leicht fündig werden.

Kurz zusammengefasst: Der 4-in-1 Laser-Multifunktionsdrucker im Vergleich zum abgespeckten 3-in-1 Drucker mit Scanner und Kopierer:

  • Fax für einfache Übermittelung von Kopien
  • WLAN für kabellose Kommunikation bei fast allen Modellen vorhanden
  • deutlich teurer als ein einfacher Laserdrucker mit Scanner

Die besten Geräte dieser Art finden Sie in unserem Laser-Multifunktionsdrucker Vergleich 2016.

3. Was zeichnet einen guten Laserdrucker mit Scanner aus?

Was bedeutet „dpi“?

Die Abkürzung dpi steht für dots per inch, also Bildpunkte pro Zoll. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Eine höhere Auflösung bedeutet mehr Details.

Neben der Druckgeschwindigkeit kommt es vor allem auf die Auflösung des Druckers und Scanners an. Wir erläutern in den Kapiteln 3.3. bis 3.5., was sich hinter den kryptischen Zahlenangaben verbirgt.

3.1. Anschlüsse

Die einfachste Variante, per Computer auf den Drucker zuzugreifen, ist per USB-Anschluss. Jedes Gerät aus dem Test der Laserdrucker mit Scanner kann auf diese Weise bedient werden. Aber aufgepasst: Nicht immer liegt ein USB-Kabel bei. Die Hersteller wissen, dass Verbraucher oft noch ein solches Kabel bei sich herumliegen haben und wollen darauf verzichten, überschüssiges Material zu produzieren.

Beliebt sind Laserdrucker mit WLAN. Sie können ohne großen Kabelsalat über Ihr Heim-Netzwerk bedient werden. Lediglich die Stromversorgung muss noch per Kabel sichergestellt werden.

3.2. Druckgeschwindigkeit

Abhängig davon, welche Mengen Sie in kurzer Zeit bedrucken wollen, lohnt es sich, einen Blick auf die Druckgeschwindigkeit zu werfen. Langsame Drucker werfen 10 bis 15 Seiten pro Minute aus. Schnelle Drucker schaffen durchaus über 20 Seiten pro Minute. Auch hier gilt: Überlegen Sie sich, ob das Tempo für Sie überhaupt eine Rolle spielt. Wenn Sie ohnehin nie mehr als drei bis vier Blätter Papier auf einmal bedrucken, können Sie getrost zu einem langsameren Modell greifen. Stehen Sie hingegen oft unter Zeitdruck, zügig viele Kopien eines wichtigen, langen Vertrages auszudrucken, ist die Geschwindigkeit des Druckers umso wichtiger.

Ein Laserdrucker eignet sich auch dann, wenn Sie nur wenig drucken. Bei der Tinten-Patrone besteht hingegen die Gefahr, dass sie eintrocknet und dadurch verstopft. Eine Tonerkartusche kann nicht eintrocknen.

3.3. Auflösung des Scanners

Enzyklopädie

Aus unserem Lexikon über die Scan-Auflösung.

Die Scanauflösung ist ein relativ komplexes Thema, das trotzdem nicht ausgespart werden kann, wenn Sie sich nicht von den teilweise irreführenden Herstellerangaben aufs Glatteis führen lassen wollen.

Die Qualität eines Scans wird in dpi angegeben, was dots per inch, bzw. auf Deutsch Bildpunkte/Pixel pro Zoll bedeutet. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Wenn ein Scanner Dokumente mit 600 x 600 dpi lesen kann, wird er also eine kleine Briefmarke (mal davon ausgehend, dass diese Briefmarke etwa 2,5 x 2,5 cm groß ist) in stolze 360.000 Pixel verwandeln, eine Drittel Million bunter Pünktchen also. Bei einem Din A4 Blatt sind das dann schon über 30 Millionen Pixel – Ganz schön detailliert.

Doch damit bewegen wir uns noch am unteren Ende der Skala. Einige Scanner schaffen auch 1.200 x 1.200 dpi, oder 2.400 x 600. „Moment mal!“ sagen Sie jetzt, und wollen wissen, wie es zu den zwei ungleichen Zahlen kommt. Ganz einfach:

Handscanner Doxie Go Wi-Fi

Bei einem Handscanner ist die Durchlicht-Einheit fest montiert und bewegt sich nicht. Stattdessen wird das Blatt hindurchgezogen.

Die erste Zahl bezeichnet, wie präzise die horizontale Durchlichteinheit arbeitet. Sie ist Ihnen bekannt als das walzenförmige Ding, welches sich leuchtend und summend unter dem Dokument entlang bewegt. Im letztgenannten Beispiel hat sie 2.400 dpi, was bedeutet, dass sie 2.400 winzige Sensoren (CCDs, Charge-Coupled Devices) besitzt. Jeder einzelne von ihnen macht ein Foto von dem winzigen Bereich, den er vor sich sieht.

Die zweite Zahl bezieht sich auf den Motor, der die Durchlichteinheit vertikal im Scanner bewegt, also von oben nach unten, bis alles eingelesen wurde. Ein Wert von 600 meint an dieser Stelle, dass der Motor 600 mal pro Zoll stoppen und die Durchlichteinheit scannen lassen kann.

3.4. Interpolation

Natürlich ergibt es wenig Sinn, wenn der Scanner in der Breite eine fantastische Auflösung hat, aber in der Höhe nicht (oder umgekehrt). Hier kommt die Interpolation ins Spiel. Sie hat mit den Sensoren und dem Motor nichts direkt zu tun, sondern findet erst im Nachhinein statt. Der Scanner berechnet fehlende Pixel mithilfe einer entsprechenden Interpolations-Software. Wenn ein Pixel Hellgrau und der übernächste Pixel Schwarz ist, nimmt er für das mittlere Pixel einfach Dunkelgrau an, weil es farblich ungefähr in der Mitte liegt.

Ist Auflösung denn alles?

Grundsätzlich ist eine höhere Auflösung besser als eine niedrigere. Sie sagt aber auch noch nicht alles aus: Ein hochauflösender Laserdrucker kann zwar mehr Details drucken, aber vielleicht vermasselt er dafür die Ränder oder hat irgendein anderes technisches Problem.

Das ist natürlich ein bisschen getrickst. Grundsätzlich macht es den Scan nicht schlechter, denn er rundet quasi die Kanten etwas ab. Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Scanner mit einer Auflösung von 600 x 1.200 dpi nur Scans mit einer maximalen optischen Auflösung von 600 x 600 dpi produzieren kann. So viele Pixel wird das Gerät tatsächlich lesen. Es wirft vielleicht eine Bild-Datei mit 1.200 x 1.200 dpi oder 2.400 x 2.400 dpi aus, diese ist jedoch interpoliert und nachträglich durch Berechnung entstanden. (Ein Bild von einem anderen Scanner mit einer optischen Auflösung von 2.400 x 2.400 wäre auf jeden Fall genauer.)

Im Laserdrucker mit Scanner Vergleich haben wir sowohl die maximale optische Auflösung wie auch die maximale interpolierte Auflösung angegeben, damit Sie bei der Kaufberatung den Überblick behalten.

Geldscheine dürfen nicht kopiert werden. Einige Geräte erkennen sogar Muster, die auf Geldscheinen vorkommen und verweigern den Druck oder schwärzen die entsprechende Stelle. Empfehlenswert ist das ohnehin nicht, es sei denn, Sie hatten die nächsten zwölf oder mehr Monate ohnehin nichts anderes vor.

3.5. Auflösung des Druckers

Bei den Druckern (wie auch bei den Scannern) wird eine besonders hohe Auflösung überhaupt nur für spezielle Zwecke benötigt. Wer im Haushalt gelegentlich ein paar Dokumente oder Handouts für das Schul-Referat druckt, kann auf technische Spitzenleistungen verzichten. Die weit verbreitete Standard-Auflösung von 600 x 600 dpi genügt für die meisten Zwecke vollkommen. Erst beim Druck von Grafiken mit vielen Details wird eine Top-Auflösung interessant. Lassen Sie sich also von den großen Zahlen nicht beeindrucken, wenn sich der Einsatzbereich des Druckers auf gewöhnliche Dokumente beschränkt.

3.6. Duplex-Druck

Ein netter Bonus ist der sogenannte Duplex-Druck. Damit ist gemeint, dass der Drucker ein Dokument beidseitig bedrucken kann. Gute Laserdrucker können das vollautomatisch, ohne, dass der Nutzer eingreifen muss. Ist allerdings von manuellem Duplex-Druck die Rede, bedeutet das, dass Sie selbst das Blatt wenden müssen, bevor die Rückseite bedruckt werden kann.

Laserdrucker geöffnet

4. Laserdrucker bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest nahm Mono-Laserdrucker zuletzt 2014, Farb-Laserdrucker 2016 unter die Lupe. Damals schnitten Modelle von Canon und HP gut ab, bei den Schwarz-Weiß-Druckern lag ein Modell von Samsung vorn. Auffälligster Unterschied zwischen Monolaser- und Farblaser-Druckern waren die Kosten, welche pro Kopie anfielen. Ebenfalls bemerkenswert: Die hohe Scan-Qualität der Multifunktionsdrucker.

5. Fragen und Antworten zu Laserdruckern mit Scanner

5.1. Kann ein Schwarz-Weiß-Drucker farbig scannen?

Ja. Obwohl sie in einem Gerät vereint sind, arbeiten Drucker und Scanner separat. Alle Geräte aus dem Laserdrucker mit Scanner Test können auch farbige Scans erstellen.

5.2. Wie lange halten Toner-Kartuschen für Laserdrucker?

Toner-Kartusche Canon

Toner-Kartuschen lassen sich kinderleicht austauschen. Die Anleitung ist in der Regel sogar außen aufgedruckt.

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier müssen Sie auf die Herstellerangaben achten. Einige Kartuschen sind bereits nach ca. 1.500 Seiten aufgebraucht, andere reichen für weit mehr als 10.000 Seiten. Dementsprechend deutlich sind auch die Preisunterschiede.

5.3. Wie gefährlich sind Laserdrucker?

Über dieses Thema streiten die Gelehrten seit längerer Zeit. Mittlerweile sind mehrere Studien dazu erschienen, die sich gegenseitig widersprechen. Keine konnte nachweisen, dass eine Gefährdung definitiv besteht – oder eben nicht besteht. Toner enthalten giftige Schwermetalle und geben einen Teil davon auch an die Umwelt ab. Letztlich macht jedoch die Dosis das Gift und ob die winzigen Mengen eines Haushaltsdruckers genügen, um merkliche Schäden hervorzurufen, ist alles andere als eine gesicherte Erkenntnis.

5.4. Hat ein Laserdrucker mit Scanner und Kopierer auch WLAN?

Manchmal. Aus unserer Tabelle können Sie ganz einfach entnehmen, welche Modelle auch als WLAN-Version erhältlich sind und welche nicht.

Laserdrucker mit Scanner und Fax (sowohl Schwarz-Weiß-Drucker als auch Laserdrucker mit Farbe) finden Sie indes in unserem Laser-Multifunktionsdrucker-Test.

5.5. Welche Hersteller gibt es?

Wir haben Ihnen bereits einige der besten Laserdrucker mit Scanner ans Herz gelegt. Damit Ihnen neben Samsung und HP mit seinem Laserjet auch andere Hersteller nicht komplett entgehen, die Sie bei Media Markt oder Saturn vielleicht nicht finden, seien sie an dieser Stelle kurz genannt.

  • Brother
  • Canon
  • Dell
  • Epson
  • HP
  • Kyocera
  • Lexmark
  • Oki
  • Pantum
  • Samsung

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