Flachbettscanner Test 2016

Die 7 besten Flachbettscanner im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellCanon Canoscan 9000F Mark IICanon Lide 120Canon LiDE 220HP Scanjet 300 L2733AHP Scanjet G4050Avision FB2280EMustek ScanExpress 1200S
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
08/2016
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Bewertung1,7gut
11/2016
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,3gut
11/2016
Kundenwertung
237 Bewertungen
462 Bewertungen
462 Bewertungen
158 Bewertungen
158 Bewertungen
8 Bewertungen
13 Bewertungen
Kompatibilitätkompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple
Scan-TechnologieScanner der CIS-Technologie sind besonders energiesparend, gewellte Dokumente verlieren jedoch an Schärfe. Scanner mit CCD-Technologie verfügen über eine hohe Tiefenschärfe, die stets scharfe Scans garantiert, aber deutlich mehr Strom benötigt.CCDCISCISCISCCDCCDCIS
max. ScanformatDIN A4DIN A4DIN A4DIN A4DIN A4DIN A4DIN A3
AuflösungDie Auflösung wid in Dots per Inch (dpi) angegeben. Je höher die Auflösung, desto besser ist das eingescannte Bild. Für einfache Textdokumente reichen schon 300 x 300 dpi, bei Fotos sollten es 600 dpi sein und Dias benötigen mindestens 2.400 dpi.9.600 x 9.600 dpi2.400 x 4.800 dpi4.800 x 4.800 dpi4.800 x 4.800 dpi4.800 x 9.600 dpi600 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi
USB-SchnittstelleJaJaJaJaJaJaJa
Scan-to-PDFJaJaJaJaJaJaNein
Scan-to-Cloud
Dropbox, Evernote

Dropbox, Evernote

Dropbox, Evernote
scannt Fotos | Negative | | | | | | |
max. Stromverbrauch15 W2,5 W11 W11 W25 W30 W20 W
Abmessung (H x B x T)11 x 27 x 48 cm4 x 25 x 37cm3,9 x 25 x 36,5 cm4 x 27 x 37 cm11 x 30 x 51 cm12 x 29 x 48 cm9 x 38 x 56 cm
Vorteile
  • schnelle Geschwindigkeit
  • inkl. Halterung für Dias
  • stromsparend
  • schnelle und leichte Installation
  • platzsparend
  • schnelle Geschwindigkeit
  • schnelle Geschwindigkeit
  • sehr handlich
  • gute Verarbeitung
  • leise Betriebsgeräusche
  • gute Verarbeitung
  • sehr scharfe Scans
  • gute Verarbeitung
  • automatischer Dokumenteinzug
  • schnelle Geschwindigkeit
  • einfache Installation
  • schnelle Betriebsgeschwindigkeit
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Flachbettscanner-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Flachbettscanner lassen sich neben Textdokumenten auch Bilder, Fotos, Bücher und je nach Modell Dias oder Negative digitalisieren. Dafür werden die Dokumente auf eine flache Glasscheibe gelegt, die bei geschlossener Abdeckung die Dokumente von unten mit Licht Punkt für Punkt abtastet.
  • Der Scanvorgang kann je nach Modell mittels kleiner LED-Lampen oder sehr heller Lampen vollführt werden. Die CIS-Technologie ist stromsparender als die CCD-Methode mit starken Lampen, dafür werden auch weniger saubere Dokumente bei der CCD-Technologie scharf abgebildet.
  • Die meisten Flachbettscanner sind mit den Programmen von Windows und Apple kompatibel und scannen Dokumente bis DIN A4, während Scanner für A3-Dokumente seltener sind. Darüber hinaus verfügen die Scanner über eine Bildauflösung von 600 bis 9600 dpi, wobei bereits 600 dpi für einfache Textscans ausreichen.

Flachbettscanner Test

Ob wir es wollen oder nicht, unsere Gesellschaft befindet sich mitten in einem Zeitalter der Digitalisierung, da kommt jeder Widerstand zu spät. Fotos, Filme, Bücher – alles wird heutzutage von seinem ursprünglichen Format in elektronische Dateien überführt oder gar direkt als solche hergestellt. Rein manuell ist der Mensch allerdings nicht in der Lage, die materiellen Sachgegenstände zu digitalisieren, hier werden zeitgemäße Hilfsgegenstände benötigt. Eins davon, den Flachbettscanner, möchten wir Ihnen in diesem Scanner Test 2016 näher bringen: Funktionsweise, Eigenschaften und einzelne Produkte werden Ihnen in einem Flachbettscanner Vergleich vorgeführt.

1. Sinn und Zweck eines Scanners

Der Scanner, im Sinne eines Geräts zur Datenerfassung, dient der optomechanischen Transformation analoger Daten in digitale Dateien. Dabei wird das Zielobjekt in vielen kleinen Messungen von Scanner-Sensoren abgetastet und schließlich umgewandelt, sodass beispielsweise unser Computer die Informationen lesen, bearbeiten und visualisieren kann. Jede digitale Erfassung bedeutet am Ende ein herumfliegendes Blatt Papier oder Foto weniger. Natürlich kann das Scannen auch einfach dazu dienen, die Dokumente per E-Mail zu versenden oder auf einem großen Bildschirm vorführen zu können.

2. Welche Scanner-Typen gibt es?

Schon lange gibt es nicht mehr nur einen Scannertyp, vielmehr wurden Scanner auf je ein Gebiet spezialisiert. Dies hat dazu geführt, dass es nicht nur einfache Dokumentenscanner oder Einzugsscanner gibt, sondern auch Trommelscanner, Handscanner, Funkscanner und Visitenkartenscanner. Darüber hinaus verfügt jedes Modell noch über eigene Besonderheiten, die es als Fotoscanner, Filmscanner, Buchscanner oder Negativ Scanner auszeichnen. Einige der letztgenannten Eigenschaften finden sich auch beim Flachbettscanner. Vorerst möchten wir Ihnen jedoch eine kleine Übersicht über verschiedene Scannertypen aus einem Test für Scanner geben.

Typ Beschreibung
DokumentenscannerBeispiel Dokumentenscanner Möchten Sie viele Papier-Dokumente schnellstmöglich digitalisieren, dann nutzen Sie am besten einen Dokumentenscanner. Er ist in der Lage, Stapel zwischen 50 bis 100 Seiten nacheinander und selbstständig einzuziehen, zu scannen und dabei sehr schnell zu verfahren. Die Geschwindigkeit erhöht sich dabei noch durch die Flachbettscanner Duplex-Funktion, wodurch sowohl Vorder- als auch Rückseite der Dokumente parallel von den Sensoren erfasst werden können. Er wird hauptsächlich von Banken, Versicherungen und in Bibliotheken genutzt.
HandscannerBeispiel Handscanner Anders als viele handelsüblichen Scanner wird der Handscanner manuell vom Nutzer geführt. Mit einem Schnelligkeitsregulator können bis zu 20 cm breite Streifen spontan gescannt werden. Die digitalen Informationen werden auf einer eingebauten microSD-Karte gesichert und via Bluetooth oder WLAN an ein Gerät gesendet. Mittels einer Scanner Software können die einzelnen Scanne dann zusammengefügt werden. Barcodelesegeräte funktionieren auf ähnliche Weise.
3D-ScannerBeispiel 3D-Scanner Ein 3D-Drucker basiert auf dem Prinzip eines Laserdruckers, wobei die Oberfläche eins Objekts mit einem Laserstrahl abgetastet und vermessen wird. Ein 3D-Drucker erfasst dabei über mehrere komplizierte Verfahren die gesamte Oberflächenstruktur eines Gegenstandes, die er als sogenannte dreidimensionale Punktwolke abspeichert. Anhand dieser Wolke können sowohl Längen als auch Winkel punktgenau bestimmt werden. Anschließen werden anhand dieser digitalen Daten Materialien wie Kunstharz, Kunststoff, Keramik oder Metall entsprechend geformt.
VisitenkartenscannerBeispiel Visitenkartenscanner Insbesondere in Großraumbüros oder für kontaktfreudige Geschäftsmänner und Geschäftsfrauen lohnt sich mitunter ein mobiler Visitenkartenscanner. Einmal die Karte aufgelegt, wird Sie vom Gerät erfasst. Darüber hinaus kann der Nutzer noch weitere Informationen über die zugehörige Person jeder Visitenkarte hinzufügen. Man spricht hier von „Verschlagworten“. So lassen sich bestimmte Personen auch via Kategorien schnell mittels Stichwortsuche finden.
DiascannerBeispiel Diascanner Dias und Negative sind nicht nur sehr empfindlich, sondern geben ein hohes Maß an verfügbaren Farben und Kontrasten wider. Aus diesem Grund benötigen sie Scanner, die über entsprechende Einlegschienen für Dias verfügen und darüber hinaus eine für Flachbettscanner hohe Auflösung ab 4600 dpi aufweisen, um die Kontrastreiche der Dias aufnehmen zu können. Diascanner wie von Reflecta werden synonym auch oft als Filmscanner bezeichnet.

3. Der Flachbettscanner

Im Vergleich zu den oben tabellarisch aufgeführten Modellen gelten die Flachbettscanner als die gängigste Variante der Dokumentenerfassung. In unserem Flachbettscanner Test 2016 möchten wir Ihnen diesen Typ einmal ausführlich darstellen.

3.1. Aussehen

Scanner mit Buch

Mit einem Flachbettscanner können Sie auch Bücherseiten digitalisieren.

Entsprechend ihrer Namensgebung sind Flachbettscanner sehr flach. Wenngleich Sie auch gerne als Brett bezeichnet werden, ist die häufig verwendete Bezeichnung Flachbrettscanner zwar fantasievoll aber falsch. Das Gerät besteht aus einem mit einer Glasscheibe ausgelegten Boden, auf den die gewünschten Dokumente zum Scannen gelegt werden, sowie einem ebenso großen wie flachen Deckel. Oftmals befinden sich vorne am Gerät vier bis fünf Knöpfe, die verschiedene Druckformate (z.B. PDF) zur Auswahl stellen. Diese sogenannten Schnelltasten erleichtern die Bedienung und beschleunigen das Scannen. An der hinteren Kante, in einigen Fällen auch seitlich, liegen verschiedene Anschlüsse wie für das Stromnetz als auch eine USB-Schnittstelle, sodass der Scanner an den PC angeschlossen werden kann. In einigen Fällen werden die Geräte sogar über das beigelegte USB-Kabel mit Strom gefüttert.

3.2. Dokumentarten

Scanner A3

Der DIN A3 Scanner von Mustek ist ein beliebter Flachbettscanner für A3-Formate.

Die Mehrheit der Flachbettscanner aus dem Flachbettscanner Test ist in der Lage, als Scanner DIN A4 Dokumente zu scannen. Neben den A4-Scannern gibt es auch einige Flachbettscanner A3 für den Hausgebrauch, die als DIN A3 Scanner fungieren. Grundsätzlich schließt die Technik der flachen Bettscanner jedoch auch Formate bis einschließlich DIN A0 nicht aus, hier handelt es sich dann aber bereits um die großen Industriescanner und Kopiergeräte. Um saubere Scans zu erhalten, dürfen die Dokumente nicht zu dick oder gewellt sein. Ein einfaches Blatt Papier lässt sich also besser Scannen als ein Buch oder gewellte Pappe. Auch Zeitungsseiten lassen sich problemlos scannen; die leicht durchscheinenden Seiten werden entsprechend belichtet und werden auf dem Scan zu einem festen Hintergrund. Fast jeder Flachbettscanner kann darüber hinaus auch Fotos und Bilder scannen, in Einzelfällen dienen sie auch als Dia und Negativ Scanner.

3.3. Anwendung

Legen Sie das gewünschte Dokument zum Scannen auf die Glasscheibe und schließen Sie anschließend den Deckel. Die Scan-Sensoren des Scanner Flachbetts sind sehr lichtempfindlich und so wird kein gesunder Scanner mit der Arbeit beginnen, bis Sie nicht die Luke geschlossen haben. Da die mit reichlich Sensoren ausgestattete Abtasteinheit unter der Glasplatte durchläuft, ist es ferner wichtig, die Dokumente stets mit der zu scannenden Seite nach unten guckend zu legen. Ebenso sollten die Dokumente glatt aufliegen, um bestmögliche und scharfe Scans zu erhalten. Doppelseitige Duplex-Scans sind hingegen ebenso wenig möglich wie Mehrfachscans. Über die Qualität der Scans entscheidet schließlich die jeweilige Scan-Technologie bzw. Bilderfassungstechnik. Diese sind nun folgend im Flachbettscanner Test erklärt.

3.3.1. CIS-Technologie

Die CIS-Technologie (Compact Image Sensor) arbeitet über LED-Leuchtdioden, die in erster Linie einen energiesparenden Effekt haben und keine lange Aufwärmzeit benötigen. Der Einsatz von LED-Leuchtdioden verfügt jedoch über eine sehr geringe Tiefenschärfe, weshalb nur sehr flach aufliegende Dokumente scharf abgelesen werden. Bei aufgeschlagenen Büchern, welligem oder zerknicktem Papier kann die Schrift schon mal etwas schwammig wirken.

3.3.2. CCD-Technologie

Scanner mit CCD-Technologie (Charged Coupled Device) verfügen über sehr helle Lampen mit ausgeprägter Tiefenschärfe. Sie fressen mehr Strom als die kleinen LEDs bei CIS-Druckern, bieten jedoch scharfe Scans auch bei Fotos und nicht ganz glatt aufliegenden Büchern.

3.3.3. Durchlichteinheit

Flachbettscanner mit Durchlichteinheit können auch Negative und Dias digitalisieren. Die zusätzliche Lampe ist stark genug, um das Dia oder die Negative von oben herab komplett zu durchleuchten und die hohe Farbdichte abzulesen. Modelle mit zwei Lampen bieten noch bessere Scans, selbst bei schlecht beleuchteten Aufnahmen.

3.4. Zusammenfassung

Abschließend hier noch mal die wichtigsten Vor- und Nachteile der Flachbettscanner im Vergleich:

  • leichte Handhabung
  • scharfe Scans von Einzeldokumenten
  • scannt auch Fotos und Bücher
  • manchmal auch als Diascanner nutzbar
  • nehmen viel Platz ein
  • meist nur Dokumente bis DIN A4-Format
  • nur Einzelscanns möglich
  • kein doppelseitiger Duplex-Scan

4. Kaufkriterien für Flachbettscanner

Nun wird es ernst. Wollen Sie einen Flachbettscanner kaufen, dann gibt es einige Produkteigenschaften, die Sie durch den Flachbettscanner Vergleich führen können: Unter anderem die Flachbettscanner Auflösung und die spezifischen Scan-Eigenschaften unterscheiden die Flachbett Scanner untereinander und sind stets Teil einer ausgewogenen Kaufentscheidung. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Flachbettscanner Test auch eine kleine Liste zur Kaufberatung zusammengestellt.

4.1. Scan-Technologie

Wie bereits erwähnt, können Sie bei einem Flachbettscanner Vergleich zwischen der CIS-Technologie und der CCD-Technologie zum Scannen Ihrer Dokumente wählen. Während ein Scanner mit CIS weniger Strom verbraucht, dafür jedoch bei nicht ganz flach aufliegenden Dokumenten Unschärfe produziert, bietet ein Scanner mit CCD durchweg scharfe Ergebnisse, verbraucht im Durchschnitt jedoch auch mehr Watt im Betrieb.

4.2. Auflösung

Scanner Software

Jeder Hersteller bietet je Modell-Serie eine Scan Software an. Die Software dient nicht nur der Erkennung der Scans, mit ihr lässt sich vorab auch das Format bestimmten und der Scan, beispielsweise ein Foto, nachträglich, wie in einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten.

Beste Flachbettscanner werben mittlerweile mit Auflösungen im Bereich zwischen 4800 und 9600 dpi (dots per inch). Grundsätzlich steht hierbei die höhere Auflösung von 9600 dpi auch für eine höhere Pixeldichte der Scans und somit für eine bessere Qualität von Fotos und Dokumenten. Die Angaben sind jedoch auch tückisch, denn in den meisten Fällen handelt es sich bei den Angaben um die sogenannte interpolierte Auflösung. Demnach werden die zusätzlichen Pixel nicht vom Scanner abgetastet, sondern nachträglich von der Software hinzugefügt, indem die Mittelwerte der umliegenden Punkte berechnet werden. So würde beispielsweise zwischen einem roten und einem weißen Punkt ein rosafarbener Punkt hinzugefügt, der das Bild zwar ansehnlich verbessern kann, jedoch nicht dem ursprünglichen Farbton des Bildpunktes entspricht.

Für einfache Scans zum Beispiel von Textseite mit normaler Schriftgröße reichen schon 300 dpi, handelt es sich um schwer lesbare, kleine Buchstaben können auch schon mal 600 dpi notwendig sein. Auch Papierfotos benötigen die 600 dpi, bei Dias im Scanfortmat von 10 x 15 cm sind bereits 1200 dpi notwendig, bei größeren Ausdrucken sollte der Scanner mind. 2400 dpi haben. Aufgrund der unterschiedlich erforderlichen dpi-Werte je nach Dokument, sollten Sie, wenn Sie einen Flachbettscanner kaufen, stets überlegen, für welche Zwecke Sie den Scanner benötigen und welche Flachbettscanner Auflösung Ihren Anforderungen Genüge tut.

4.3. Kompatibilität

Mittlerweile sind alle tauglichen und erhältlichen Flachbett Scanner sowohl mit Microsoft Windows als auch Apple-Produkten kompatibel. Diese Angabe allein reicht jedoch nicht aus, denn insbesondere neue Modelle unterstützten die alten Betriebssysteme nicht. Suchen Sie beispielsweise einen Flachbettscanner für Windows 10, dann sollte der gewünschte Scanner auf die entsprechende Kompatibilität auf der Verpackung vermerkt haben. Das gleiche gilt für einen Flachbettscanner für Mac OS X.

4.4. Scan-to Eigenschaften

Mit den Scan-to Eigenschaften ist die Fähigkeit einzelner Scanner gemeint, die gescannten Dokumente in unterschiedliche Dateiformen umzuwandeln. Die häufigsten Funktionen sind hierbei Scan-to-Email, Scan-to-PDF und Scan-to-Cloud. In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Funktionen erläutert.

Funktion Beschreibung
Scan-to-Email Scans können statt auf den Desktop des PCs direkt in eine E-Mail verpackt werden, um sie auf schnellstem Wege weiterzuleiten. Die Installation dieser Funktion erfordert unter anderem die Wahl des gewünschten E-Mailkontos, auf welches die Scans weitergeleitet werden sollen.
Scan-to-PDF Der vollbrachte Scan eines Dokuments wird direkt in die Bearbeitungsliste für PDF-Dokumente aufgenommen. Manchmal sind die Programme sogar in der Lage, komprimierte PDFs zu erstellen, die sich anschließend leicht per E-Mail versenden lassen.
Scan-to-Cloud Mit dieser modernen Funktion lassen sich gescannte Dateien unmittelbar in einer gewünschten Cloud abspeichern. Die Scanner unterstützten meist unterschiedliche Clouds, wie zum Beispiel Dropbox, Evernote oder Google Docs.

4.5. USB-Anschluss

Jeder Scanner sollte über einen USB-Anschluss oder gleich mehrere USB-Schnittstellen verfügen, damit er an den PC angeschlossen werden kann. Ausgenommen sind einzig die Flachbettscanner mit WLAN-Netzwerk, welche die Scans über FireWire an gewünschte elektronische Geräte weiterleiten.

Hinweis: Einige der CIS-Scanner, die mit LED-Lämpchen arbeiten, verfügen über kein weiteres Netzteil; die kleinen Lämpchen benötigen so wenig Energie, dass die Stromzufuhr über den USB-Anschluss ausreichend ist.

4.6. Stromverbrauch

Mit der Leistung steigt logischerweise auch der Stromverbrauch. Beste Flachbettscanner können so schon mal zwischen 20 und 30 Watt im Betriebszustand verbrauchen. Dies trifft in der Regel jedoch nur auf die Modelle mit CCD-Technologie zu. Günstige Flachbettscanner mit CIS-Technologie benötigen mit 11 Watt meist weniger als die Hälfte dessen, was ein CCD-Scanner verbraucht. Das Modell Canon LiDE 110 funktioniert sogar bei nur 2,5 Watt.

Flachbettscanner Vergleich

5. Hersteller

Man kann es für gut befinden oder nicht aber der aktuelle Markt für Flachbettscanner wird in erster Linie von drei Marken dominiert: Canon, Epson und Hewlett-Packard HP. Bekannte Serien der Canon Scanner sind die LiDE Modelle wie zum Beispiel der Flachbettscanner Canon LiDE 210, der Canon CanoScan LiDE 120 sowie der Canon Scanner Canoscan LiDE 200 oder 220. Darüber hinaus sind sie für den CanoScan 9000F bekannt. Der Hersteller Epson trumpft mit der Serie Perfection Photo auf, darunter Modelle wie den Flachbettscanner Epson Perfection V370 Photo, den Epson Perfection V600 Photo oder das Modell Workforce. Die Flachbettscanner von HP überzeugen in der Serie Scanjet. Beliebte Scanner sind hier der Flachbettscanner HP Scanjet 300 und der HP Scanjet G4050. Weitere Marken wie zum Beispiel Plustek und Mustek in der Übersicht.

  • Avision
  • Canon
  • Epson
  • Fujitsu
  • Hewlett-Packard HP
  • Intermec
  • Kodak
  • Mustek
  • Microtek
  • Oki Systems
  • Plustek
  • Reflecta
  • Xerox

6. Flachbettscanner bei der Stiftung Warentest

  • Jahr 2000: Sowohl Drucker als auch Scanner sind ein beliebtes Thema der renommierten Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation, die bereits seit 1964 Waren und Dienstleistungen auf den Prüfstand setzt, hat erstmals zur Jahrtausendwende einen Flachbettscanner Test durchgeführt. Dabei wurden sowohl Artikel mit einer Auflösung von 600 dpi als auch 1200 dpi untereinander verglichen. Flachbettscanner Testsieger wurde in der ersten Kategorie wurde der Microtek Scanmaker 3600 mit einer Note von 2,0, Flachbettscanner Testsieger der zweiten Kategorie war der Epson Perfection 1200 Photo. Beide Produkte wurden innerhalb ihrer Serie von den Herstellern Microtek und Epson bis heute weiterentwickelt und verbessert.
  • Jahr 2003: Drei Jahre später nahm sich die Stiftung Warentest erneut die beliebten Flachscanner vor; 18 Modelle, davon 11 mit Durchlichteinheit zum Scannen von Dias wurden getestet. Flachbettscanner Testsieger wurden der Flachbettscanner Canon CanoScan 9900 F sowie der Epson Perfection 3200 Photo, die beide als Flachbettscanner mit Durchlichteinheit eingeordnet werden. Weitere Informationen zum Test finden Sie hier.
  • Jahr 2004: Der letzte aktuelle Flachbettscanner Test von test stammt aus der Ausgabe 08/2004 und hat 17 Scanner unterschiedlicher Preisklassen einzeln auf ihre Tauglichkeit geprüft. Diesmal fielen die Bewertungen etwas kritischer aus, Spitzenreiter war wieder in Modell der Serie Epson, dicht gefolgt vom Canon CanoScan LiDE 80 und dem Microtek ScanMaker 6100.
  • Folgejahre: Seit dem letzten Test im Jahr 2004 konzentriert sich die Stiftung Warentest hauptsächlich auf das Testen von Drucker-Scanner-Kombis. Einen eigenen Flachbettscanner Test gab es neben den Drucker Tests bis 2016 nicht mehr.

7. Fragen und Antworten zum Flachbettscanner

7.1.  Diascanner Test: Welcher Flachbettscanner kann Dias digitalisieren?

Flachbildscanner mit Diaeinsatz

In den Epson Perfection Photo lassen sich auch Dias zum Scannen einlegen.

Wenngleich jeder Flachbett Scanner neben Textdokumenten auch Fotos digitalisieren kann, benötigen Sie für das Digitalisieren von Dias spezielle Geräte. Zwar müssen Sie nicht gleich zum Filmscanner von Reflecta greifen aber für die empfindlichen Farbfilme benötigen Sie einen Flachbettscanner mit Durchlichteinheit. Darüber hinaus sollte der Flachbildscanner über mindestens 1200 dpi, im besseren Fall sogar 2400 oder 4600 dpi.

7.2. Was ist der Unterschied zwischen einem Flachbettscanner und einem Dokumentenscanner?

Herkömmliche Dokumentenscanner, meist als Einzugsscanner gebaut, sind ausschließlich auf das Scannen von  Textdokumenten spezialisiert. Dabei sind sie in der Lage, mehrere Blätter nacheinander und automatisch einzuziehen sowie diese gleichzeitig von der Vorder- als auch Rückseite zu beleuchten. Man spricht hier von Duplex-Druckern, die beidseitig scannen. Dank dieser Eigenschaften sind sie sehr effektiv, allerdings lassen sich durch die eigene Einzugsstechnik keine Fotos oder Bücher scannen. Diese haben nur auf einem flachen Scanner wie von Epson oder Plustek Platz. Für den Fall, dass Sie auch beim Flachbett Scanner die Geschwindigkeit erhöhen wollen, gibt es spezielle Flachbettscanner mit Einzug.

7.3. Gibt es Flachbettscanner als Multifunktionsgerät?

Natürlich erhalten Sie auch Multifunktionsgeräte, die neben einem Drucker, einem Faxgerät und einem Kopierer auch einen Flachbettscanner beherbergen. Neuere Modelle sind sogar als extra Zubehör mit Durchlichteinheit ausgestattet und dienen dem Scannen Ihrer Dias oder Negative. Hier sollten Sie allerdings bedenken, dass die Multifunktionsgeräte über keine eigene Staub- und Kratzerentfernung oder eine spezielle Diahalterung verfügen wie zum Beispiel der HP Flachbettscanner Scanjet G4050.

7.4. Zur Wiederholung: Wie funktioniert ein Flachbettscanner?

Egal ob Sie einen HP Flachbettscanner, einen Plustek oder einen Mustek haben, die Flachbettscanner Funktionsweise ist stets dieselbe: Die zu scannenden Dokumente werden so flach wie möglich auf eine Glasscheibe gelegt, welche nach Schließen des Deckels die Dokumente von unten ableuchtet. Allein hier wird zwischen den Scan-Technologien CIS und CCD unterschieden. Flachbildscanner wie der Canon Lide 210, 120, 200 oder 220 arbeiten mit kleinen LEDs (CIS), wohingegen der CanoScan 9000F über sehr helle Lampen verfügt (CCD). Hier gilt es zwischen einem energiesparenden Modell (CIS) oder einem zum Buchscan tauglichen Modell (CCD) zu unterscheiden.

Eine kurze aber nette Erläuterung über die Flachbrettscanner Funktionsweise finden Sie auch hier in diesem Video:

Kommentare (2)
  1. Maria S. sagt:

    Liebe Redaktion,

    ich fand den Scenner Vergleich sehr informativ, möchte aber noch eine Anmerkung machen: In eurem Text steht gar nichts zur Farbtiefe, ist diese denn nicht auch wichtig für einen Scanner? Da es bei jedem Scanner dabei steht, scheint es sich ja um eine relevante Information zu handeln oder nicht?

    Liebe Grüße,
    Maria

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Liebe Maria,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Flachbettscanner Test.

      In der Tat geben die Hersteller für Flachbettscanner auch immer die Fartiefe in Bit an. Diese kann bei 24, 36, 48 oder 96 Bit liegen. Der niedrigste Wert von 24 Bit mit 16,7 Millionen unterschiedlichen Farben ist hierbei im Alltag bereits ausreichend. Die gängigen Modelle sowie alle geprüften Produkte aus unserem Test verfügen sogar über mindestens 48 Bit, was bereits im professionellen Bereich liegt. Bei 96 Bit benötigen Sie bereits ein entsprechendes Bearbeitungsprogramm, das die hochaufgelösten Bilde verarbeiten kann. Insofern müssen Sie sich beim Kauf eines neuen Flachbettscanners keine Sorgen über eine zu niedrige Farbtiefen der Scans machen.

      Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Antwort weiterhelfen konnten und wünschen Ihnen noch viel Spaß auf unserer Seite,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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