Fernseher Test 2017

Die 3 besten Fernseher im Vergleich.

Sony BRAVIA KDL-50W805C Sony BRAVIA KDL-50W805C
Samsung UE43KU6079UXZG Samsung UE43KU6079UXZG
Sony KDL-43W756C Sony KDL-43W756C
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Sony BRAVIA KDL-50W805C Samsung UE43KU6079UXZG Sony KDL-43W756C
Gesamtwertung Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
06/2017
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
02/2017
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
06/2017
Kundenwertung
bei Amazon
330 Bewertungen
295 Bewertungen
203 Bewertungen
BildschirmAlle Geräte in unserem Vergleich basieren auf LED-Technik.

Die aktuell höchste Auflösung nennt sich Ultra HD und zählt 3.840 x 2.160 Bildpunkte. Sie beläuft sich auf das Vierfache der Full HD Auflösung und wird darum auch als 4k bezeichnet. Das sogenannte Cinema-4k zählt sogar 4.096 x 2.304 Pixel, wird aber für Home-Entertainment-Geräte (noch) nicht angeboten.

Full HD Bildschirme stellen Bilder äußerst scharf mit 1.920 x 1.080 Pixeln dar.

Fernsehbildschirme ab 1.280 x 720 Bildpunkten dürfen sich mit dem Attribut "HD ready" schmücken.
50 Zoll
Full HD
43 Zoll
Ultra HD
43 Zoll
Full HD
geeignete Raumgröße
empfohlener Sitzabstand
Kleine Räume umfassen nicht mehr als 15 m².

Mittelgroße Räume bewegen sich zwischen 15 und 25 m².

Große Räume messen mehr als 25 m².
mittel
3,48 m
klein
2,65 m
klein
2,65 m
wählbare Bildschirmgrößen 43, 50, 55, 66, 75 Zoll 40, 43, 50, 55, 60, 65 Zoll 43, 50, 55 Zoll
EnergieeffizienzklasseDer Energieverbrauch wird bei Haushaltsgeräten, speziell Fernsehern, in Klassen von A+++ (sehr niedrig) bis G (hoch) angegeben. Abhängig von Art und Größe der Geräte werden Kategorien gebildet, denen die Verbrauchswerte eines Referenzproduktes gegenübergestellt werden.

So verbraucht ein Fernseher der Klasse A++ nur etwa 70 % dessen, was ein gleich ausgestattetes Gerät der Klasse A+ erfordert. Ein Gerät der Klasse A verbraucht nicht mal ein Drittel des Stromes, den Produkte der Klassen F und G benötigen.

Fernseher der Klasse A oder besser haben hervorragende Energie-bilanzen. Dies ist vor allem der LED-Beleuchtungstechnik geschuldet.
A++ A A+
BildwiederholungsrateWie der Begriff schon andeutet: Bei einer Bildwiederholungsrate von 100 Hz wird das Bild 100-mal pro Sekunde wiederholt.

Die Bildentwicklung ist neben der Bildwiederholungsrate von vielen weiteren Faktoren und Prozessen abhängig. Deshalb ist eine hohe Bildwiederholungsrate nicht unbedingt Garant für herausragende Bildqualität, sondern häufig auch ein Produkt der Marketingabteilung. Eine Hertz-Wert von 100 genügt für 2D-Filme.
800 Hz nicht zutref­fend
Pic­ture Qua­lity Index: 1.300
800 Hz
Triple TunerModerne Digital Tuner sind in der Lage, drei verschiedene Signale in Bild und Ton umzusetzen (Triple Tuner). So erspart man sich den Kauf eines separaten Receivers:

  • Antenne/Terrestrisch (DVB-T)
    Antenne HD (DVB-T HD)
  • Kabel (DVB-C)
    Kabel HD (DVB-C HD)
  • Satellit (DVB-S)
    Satellit HD (DVB-S2 HD)
Dual Tuner verzichten auf ein Empfangsteil, häufig jenes für den Satelliten-Empfang (DVB-S).
Smart TVEin Smart TV ist in der Lage sich mit dem Internet zu verbinden. So kann zwischen TV-Programm und Web-Inhalten gewählt werden. Die Bedienoberflächen mit zahlreichen Apps unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.
Besonderheit 3D-Technik unter­stützt Net­flix, Max­dome etc. Varia­bles Bild-in-Bild
Vorteile
  • sehr natür­liche Farben
  • ein­gän­gige Bedi­e­nung
  • sehr gutes Bild bei dunkler Umge­bung
  • sehr gute Bild­qua­lität
  • sehr natür­liche Farben
  • viele Anschlüsse
  • sehr gute Bild­qua­lität
  • gute Bedi­en­bar­keit
  • schlankes Design
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4,5/5 aus 535 Bewertungen

Fernseher-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wählen Sie die Bildschirmgröße des Fernsehers nach dem Standort aus: Geräte mit mehr als 60 Zoll sollten nur in großen Räumen und mit ausreichendem Sichtabstand zu den Sitzgelegenheiten platziert werden.
  • Die Bildqualität moderner Bildschirme lässt nahezu keine Wünsche offen. Ultra-HD-Geräte sind daher kaum unter 1.000 EUR erhältlich, bieten dem Kunden allerdings eine äußerst präzise Darstellung.

Ein Fernseher mit Internetfunktion (Smart TV) ist vor allem dann interessant, wenn Sie die Nutzung von Streaming-Angeboten wie Amazon Prime, Maxdome oder beispielsweise Netflix über Ihr lokales WLAN planen. Auch andere Multimedia-Inhalte können so über Cloud-Dienste auf dem Bildschirm abgerufen werden.

Fernseher Test

Nach einer aktuellen Umfrage sitzt der Deutsche täglich rund 218 Minuten vor dem Fernseher. Das entspricht etwa 15 % – also gut 12 Jahre – seines gesamten Lebens. Da muss die Television schon ziemlich was hergeben, um zum Dranbleiben zu motivieren. Vor allem gemeinsam mit den Liebsten wird die Flimmerkiste zum Erlebnis und es lässt sich kollektiv zum Träumen inspirieren, zum Abspannen oder einfach zum Unterhalten. Für ein verschärftes Heimkino-Erlebnis muss dann natürlich nur noch der beste Fernseher her und vielleicht auch noch ein Massagesessel. Und hier kommt unser Fernseher Vergleich 2017 ins Spiel: Für die Wahl Ihres hauseigenen Fernseher-Vergleichssiegers finden Sie bei uns den maßgeschneiderten Kauf-Ratgeber.

1. Welche Bildschirm-Typen gibt es?

Bevor sich der „Sofakönig“ bequemt, muss erst die Entscheidung zwischen einem LCD- (LED TV), Plasma-, oder OLED-Fernseher getroffen werden. Dabei hilft: eine Übersicht in unserem Fernseher-Vergleich.

Den preislichen Einstieg bilden LED-Fernseher.

LED-Fernseher
Flüssigkristallbildschirme (Liquid Crystal Display) mit einer LED-(Light-Emitting Diode)Hintergrundbeleuchtung sind der aktuelle Verkaufsschlager. Diese Art von Screen beruht auf der Lichtpolarisation durch die Beleuchtung der Flüssigkristalle, die beim Anlegen elektrischer Spannung ihre mikroskopische Struktur verändern und je nachdem mehr oder weniger Licht zum Betrachter leiten.Samsung UE50H6270 50 ZollDabei unterscheidet man noch zwischen Edge-LED und Full-LED Bildschirmen. Geräte der ersteren Klassifikation weisen die LEDs im Gehäuserahmen auf und lassen so eine geringe Bautiefe zu, weil das Licht über Spiegel umgelenkt wird. Bei Full-LED Bildschirmen, auch Direct LED genannt, sind die Dioden unmittelbar hinter dem LCD-Panel in abdunkelbaren Zonen (LED Cluster mit Local Dimming) angebracht, wodurch vor allem Filmsequenzen mit sowohl dunklen als auch zugleich hellen Bildinhalten (beispielsweise Sonnenuntergänge) besonders kontrastreich dargestellt werden können.
Für klassisches Fernsehen die erste Wahl.

Die nächsthöhere Preisklasse bestreiten Plasma-Fernseher.

Plasma-Fernseher
Ein Plasma TV arbeitet chemisch sehr komplex. Bilder werden durch die Verwendung verschiedener Edelgase erzeugt, welche sich in den farbigen Bildschirmzellen wiederum durch die Stromzufuhr zu Plasma umwandeln und mit den in den Zellen enthaltenen Leuchtstoffen reagieren. So werden die Pixel (Bildschirmzellen) zum Leuchten gebracht und entfachen ein Farbfeuerwerk auf dem Screen. Abhängig von der Strommenge erstrahlt das Plasma unterschiedlich stark, was ebenso bedeutet, dass bei sehr hellen Darstellungen der Energieverbrauch steigt.Samsung PS63C7790YSXZG PlasmaPlasma-Bildschirme reizen mit außerordentlichen Kontrasten, tiefen Schwarztönen, schillernden Farben und großem Blickwinkel. Erst im vierstelligen Preisbereich spielen Plasma-Geräte ihre wahren Stärken aus. Bei einem niedrigeren Preisniveau können ihnen daher LED-Screens sehr gut das Wasser reichen.
Das Nonplusultra für Cineasten und Blu-ray Barone.

Die Königsklasse für das Wohnzimmer: OLED-Fernseher.

OLED-Fernseher
Das aktuell fortschrittlichste und zugleich teuerste Bildschirmmaterial auf dem Markt sind Organische Leuchtdioden (Organic Light-Emitting Diode). Im Gegensatz zu Punktlichtquellen wie LEDs stellen sie Flächenlichtquellen dar. Ein LCD-Panel wird nicht verwendet. Stattdessen geben bereits die mehrfarbig leuchtenden OLEDs die Bildpunkte wieder.LG 65EG9609 OLEDBei einem gängigen, modernen Fernseher die OLED Technik aufzufinden ist möglich, aber momentan kaum bezahlbar. Zudem sind die Dioden noch recht anfällig und haben eine relativ geringe Lebensdauer. Diese OLED TV Technologie findet daher noch vorwiegend auf kleinen Bildschirmen, wie von Handys oder Kameras, Verwendung.
Für alle, die heute schon die Technik von morgen haben wollen.

Kurzum: Der Markt wird in der Preisklasse von bis zu 1.000 EUR vom LED Fernseher beherrscht. Unser Fernseher-Vergleich 2017 offenbart die Vorzüge und Mankos dieser beliebten Bildschirm-Kategorie.

  • hohe Lebensdauer
  • relativ erschwinglich
  • geringer Energieverbrauch
  • ermöglicht sehr flache Bauform
  • sehr gute Schwarzwerte und exzellente Kontraste
  • konstante Bildqualität gegenüber Plasma-Modellen, bei denen ein „Einbrennen“ von Bildelementen möglich ist
  • Clouding (helle Lichtschleier in dunklen Sequenzen) kann auftreten
  • teure Plasma-Geräte sind LED-Fernsehern in Farbgewalt, Kontrast und Reaktionszeit eine Pixellänge voraus

2. Glossar zur TV-Technik

Zwischen Hertz und Triple Tuner herrscht für Sie nur Clouding? Hier die Auflösung.

Begriff Erklärung
3D Viele moderne Geräte sind in der Lage dreidimensionale Bilder darzustellen. Einige Hersteller setzen auf die Polfilter-Technik mit leichten Brillen, aber geringerer Auflösung, andere wiederum verbauen die hochauflösende Active Shutter-Technologie mit recht schweren Brillen.
Anschlüsse Schnittstellen zur Kopplung von Geräten und der Datenübertragung sind trotz Wireless-Technik nach wie vor relevant für einen besonders schnellen Datenaustausch. Die wichtigsten TV-Ports:

  • HDMI: Hat den analogen SCART-Anschluss abgelöst und dient dem schnellen Austausch hoher Audio- und Video-Datenvolumen zwischen Multimediageräten (High-Definition Multimedia Interface). Eine Neuanschaffung sollte über drei dieser Ports verfügen
  • USB: Die klassische Schnittstelle zur Kopplung von USB-Sticks und externen Festplatten zur Übertragung von Multimedia-Inhalten an den Fernseher.
Auflösung Im Pixel-Wettrüsten wird es immer schärfer. Und ja, man muss zugeben, dass „mehr“ am Ende „besser“ ist. Je größer der Bildschirm (Bildschirmdiagonale), desto höher sollte die Auflösung sein, um High Definition Television (HDTV) tatsächlich erkennbar zu machen.

  • Cinema-4k: 4.096 x 2.304 Pixel
  • Ultra HD: 3.840 x 2.160 Pixel (auch UHD genannt)
  • Full HD: 1.920 x 1.080 Pixel
  • HD ready: 1.280 x 720 Pixel
Bildschirmfehler
  • Banding: Hierbei werden Farbübergänge nicht weich, sondern sehr stufig sichtbar. Diese schlechte Signalverarbeitung lässt sich insbesondere auf großen Bildschirmen schnell erkennen.
  • Clouding: Helle Stellen im Bild bei dunklen Filmsequenzen werden als Clouding bezeichnet. Diese Schwäche der Hintergrundbeleuchtung tritt bei einem LCD Monitor (LED TV Monitor) infolge einer ungleichmäßigen Wärmeentwicklung auf. Ist der Effekt bereits anfangs vorhanden, verschwindet er häufig nach gut 20 Betriebsstunden. Bleibt die Beeinträchtigung, stellt dies einen Gewährleistungsfall dar.
  • Ghosting: Dieser Effekt kann bei 3D-Fernsehern auftreten und äußert sich in der verschleierten Darstellung schneller Bewegungen.
  • Soap-Effekt: Hohe Bildwiederholungsraten werden von vielen Filmen überhaupt nicht ausgereizt – das heißt Ihr 200Hz-TV möchte ein Bild pro Sekunde 200-mal wiederholen, nur liefert der Film gar nicht so viele Bildinformationen. Also schaltet sich der Prozessor ein und berechnet aus vorhandenen Bildern weitere Zwischenbilder (von einigen Herstellern als Motion-Funktion bezeichnet), um die Hz-Zahl zu „füllen“ und ein gleichmäßiges Bewegtbild darzustellen. So weit so gut, solange nicht an der Rechenleistung gespart wird. Verändern sich nämlich die aufeinanderfolgenden Bilder nur minimal, wird die Erstellung der Zwischenbilder manchmal unterbunden, beispielsweise bei unbeweglichen Bildhintergründen. Dadurch können sie gekünstelt und statisch wirken – wie in Low-Budget Seifenopern.
Bildwiederholungsrate Das TV-Bild wird nicht zeilenweise aufgebaut, sondern die Pixel zeitgleich zum Leuchten gebracht. Dabei wird die Bewegungsschärfe durch die Bildwiederholungsrate beeinflusst. Bei einer Bildwiederholungsrate von 200 Hz wird ein Bild sekündlich 200-mal wiederholt.Lassen Sie sich nicht von hohen Zahlenwerten blenden, aber beachten Sie die Faustregel: Eine hohe Hertz-Rate schadet nicht. Eine 100 Hz-Rate ist für ein 2D-Fernsehen heute absolut zureichend. Für 3D-Filme darf es aber gern mehr sein, da bei der Shutter-Technik abwechselnd Bilder für das linke und das rechte Auge dargestellt werden.

Sehr hohe Werte ab 500 Hz sind häufig jedoch eher kühne Kalkulation für ein starkes Marketing. Hier werden z.B. Teilbilder hinzuaddiert. Effektiv zeigen die Geräte meist keine 500 oder mehr Bilder pro Sekunde.

HD+ Private Sender wie RTL, Sat1, Pro7 oder VOX bieten ihre verschlüsselten, hochauflösenden Programme nur über das kostenpflichtige Portal HD+ an. Dazu werden ein passender Receiver mit CI-Schnittstelle (Common Interface Slot) bzw. CI-Modul sowie eine Smartcard benötigt.Der Haken: Der CI+ Standard, über welchen der TV-Anbieter die Nutzung der beim Verbraucher ankommenden Signale bestimmt bzw. einschränk zieht Konsequenzen mit sich (beispielsweise ein Aufzeichnungsverbot für bestimmte Sendungen). Immerhin entspricht er höheren Sicherheitsanforderungen.
Smart TV Ein Smart TV (zunächst als HbbTV oder Hybrid-TV bezeichnet) ist in der Lage, sich über WLAN mit dem Internet zu koppeln. Ermöglicht wird über den herkömmlichen Programm-Empfang hinaus, die Nutzung von Web-Angeboten So zum Beispiel das Streaming von Video-on-Demand-Diensten oder Online-Fernsehen wie über Amazon Prime, Maxdome, Netflix oder YouTube. Die Hersteller unterscheiden sich dabei im Design der Nutzeroberfläche und den angebotenen Apps. Der Account eines Video-on-Demand-Anbieters kostet jährlich kaum mehr als ein DVD- oder Blu-ray-Player. Der Kauf von einem solchen Player ist deshalb in Zukunft nicht mehr unbedingt nötig, um hochauflösende Filme zu schauen. Sie können statt eines Smart TVs auch eine Streaming Box kaufen.

Besonders vorteilhaft lässt sich der Smart TV nutzen, wenn man Tastatur und Maus mit dem Bildschirm koppelt. Alternativ kann zur Smart-Touch-Fernbedienung gegriffen werden, die das Navigieren erleichtert.

Triple Tuner Dank integriertem Triple Tuner können digitale Fernsehsignale über Satellit (DVB-S), über Kabel (DVB-C) oder terrestrisch (DVB-T) empfangen werden, ohne dass ein zusätzlicher Receiver (Set-Top-Box) vonnöten ist. Dual Tuner verzichten dementsprechend auf eines der Empfangsteile (DVB-C oder -S).

 3. Kaufkriterien für Fernseher

Home Entertainment ist Ihr Hobby? Diese Vergleiche bereiten Freude:

3.1 Raumgröße

Gegenüber alten Röhrengeräten erlauben große Fernseher mit der heutzutage üblichen, hohen Bildqualität einen deutlich kleineren Sitzabstand. Deshalb kann unser Fernseher-Vergleich auch relativ große Geräte für überschaubare Zimmer guten Gewissens empfehlen.

3.1.1 Kleine Räume

Ein TV Monitor mit einem Bildschirmmaß bis 40 Zoll (101 cm) macht auch in kleinen Räumen bis 15 m² eine gute Figur. Aber auch ein 43-Zoll-Fernseher ist hierfür gut geeignet.

3.1.2 Wohnzimmer

Fernseher bis 60 Zoll (152 cm) Bildschirmdiagonale finden in gängigen Wohnzimmern zwischen 15 und 25 m² sehr gut Platz. 50- Zoll-Fernseher kaufen mittlerweile die Meisten.

3.1.3 Home Cinema

Nach oben hin sind bekanntlich selten Grenzen gesetzt. Mit einem 65-Zoll-Fernseher sowie 75-Zoll-Fernseher und größer lassen sich weitreichende Wohnräume zu Heimkinos umgestalten.

Sitzabstand Fernseher

Tipp: Der optimale, empfohlene Sitzabstand liegt bei mittlerer Raumgröße zwischen 15 und 25 m².

Das ergäben bei einem 50-Zoll-Bildschirm (126 cm Bildschirmdiagonale) etwa 3,15 m Sitzabstand.

3.2 Bildqualität

Die Bildauflösung wird in Pixelspalten mal Pixelzeilen (beispielsweise 1.280 x 720 Pixel für HD ready) angegeben. Bei modernen Fernsehern stehen die Werte stets im Verhältnis 16:9. Wie bereits erwähnt: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto höher sollte die Auflösung sein.

fernseher-auflösung

  • HD ready: Ist bei kleinen Bildschirmen bis 26 Zoll und bei PC-Screens bis 22 Zoll Bildschirmdiagonale ausreichend.
  • Full HD: Ab 32, spätestens aber ab 37 Zoll Bildschirmmaß sollten 1.080 Bildzeilen gewählt werden.
  • Ultra HD: Die über acht Millionen Pixel der UHD-Technik mit viermal höherer Auflösung als Full HD (4k – die vierfache Auflösung) findet erst bei Bildschirmen in 55, eher noch 60 Zoll Verwendung.

Tipp: Viele Fernseher-Tests geben einfache Tipps für eine gute Bildqualität. Genaue Werte gibt es jedoch nicht, da sich die Bildoptionen vor allem nach dem Licht des jeweiligen Raumes richten.

  • Farbsättigung: Die Farbwahrnehmung ist sehr individuell. Hier sollten Sie einfach einmal ausprobieren.
  • Kontrast: Wählen Sie ein helles Motiv mit vielen Details, z.B. einen faltigen Vorhang. Regeln Sie dann den Kontrast stufenweise vom Maximum herunter, bis die Details gerade noch erkennbar sind.
  • Helligkeit: Regeln Sie auch hier bei einem detailreichen Bild mit reichlich Licht und Schatten den Pegel schrittweise vom Maximun herunter, bis der Hell-/Dunkel-Unterschied möglichst scharf ist und keine Details im Schatten verschwinden.
  • Bild-Modi: Viele Hersteller haben bei ihren Geräten voreingestellte Modi. Für helle Räume eignen sich beispielsweise Presets wie „Dynamic“ oder „Lebhaft“, für dunkle hingegen „Film“ oder „Kino“. So genannte „Fußballfernseher“ verfügen über einen Bildmodus, der den Fußball dynamischer darstellen lässt. Schärfere Kontraste und weniger Geschwindigkeitsverwischungen sollen den optimalen Fernseher zum Fußball-Schauen auszeichnen.

3.3 Screen Design

Samsung-UE55HU7200-55-Zoll-Curved-Halbprofil

Scharfe Kurven: Curved Screens sollen das Fernseherlebnis noch intensiver gestalten.

Die klassische Bauform für Bildschirme ist der altbekannte Flat Screen (auch Flachbildfernseher). Flat Screen Fernseher beherrschen derzeit den Markt.

Ein sogenannter Curved Screen nähert sich der Wölbung des menschlichen Auges an, erweitert das wahrgenommene Sichtfeld und schafft Herstellern zufolge ein räumliches Fernseh-Erlebnis, das auf jeden Punkt des Bildschirms denselben Blickwinkel bietet. Kontraste und Farbbrillanz sollen so auch zu den Ecken hin unvermindert erhalten bleiben. Marktriesen wie LG, Panasonic (Panasonic Plasma TV und Panasonic LED TV), Samsung und Sony bieten hochwertige Curved TV mit UHD an.

Dass einige Geräte nahe der vierstelligen Preisgrenze jedoch Defizite aufweisen können, zeigte unser Produktvergleich. Darum sollten Sie mit dem Kauf eines Curved LED TV oder Curved Plasma TV noch einige Zeit warten oder ansonsten ein wesentlich höheres Budget ansetzen.

3.4 Smart TV

Je nach Preisklasse bieten die intelligenten TV-Geräte einen unterschiedlichen Funktionsumfang in Verbindung mit dem Web. Klassische Smart TV Internetfunktionen umfassen die Kopplung mit Smartphone und Tablet sowie den Zugriff auf unzählige Apps und Online-Videotheken von Anbietern wie Amazon Prime, Maxdome und Netflix oder YouTube.

In Verbindung mit dem Internet lassen sich die Funktionen bei einem Smart TV erheblich erweitern.

Noch smarter wird es mit Smart-Touch-Fernbedienungen oder der Steuerung per Sprachbefehl. Ein Persönlicher Videorekorder (PVR) ist zumeist gleich mit an Bord und ermöglicht die Aufzeichnung und Speicherung von TV-Sendungen auf einem externen USB-Speicher.

Nahezu clever könnte man Geräte bezeichnen, die das zeitgleiche Aufnehmen der einen Sendung und das Schauen von einem anderen Fernseh-Programm unterstützen (Twin Tuner). Besonders teure Geräte werden zudem von extrem leistungsfähigen Prozessoren beschleunigt, so nutzt beispielsweise Samsung einen Octa Core Processor.

4. Pflege und Reinigungstipps für Fernseher

Sie haben sich für den besten Fernseher entschieden? Dann sollte er auch gut gepflegt werden. Unser Fernseher Vergleich verrät Ihnen einige Pflege-Geheimnisse.

Achten Sie vor der Reinigung darauf, das Gerät von der Steckdose zu trennen und es abkühlen zu lassen.

Vor der Reinigung empfehlen fast alle Fernseher-Tests das Ausschalten des Gerätes, besser sogar: das Ausstecken der Stromverbindung. Der Fernseher sollte abgekühlt sein.

  • Entstauben: Wöchentlich mit herkömmlichen Staubtüchern oder einem Staubmagnet (Staubwedel). Für Feinheiten eignen sich Pinsel und Druckluft-Sprays. Lüfter und Lautsprechergitter saugen Sie am besten mit dem (sauberen!) Bürstenvorsatz Ihres Staubsaugers ab.
  • Reinigung: Sowohl mit einem fusselfreien, weichen Mikrofasertuch zum feuchten Abwischen des Bildschirmes, als auch mit einem weiteren zum Abtrocknen. Fensterreiniger sollte besser nicht benutzt werden. Nach dem feuchten Abwischen sollte das Gerät noch etwa 30 Minuten ausgeschaltet bleiben.
  • Pflege: Wer es sich mit dem Entstauben noch einfacher machen möchte, der greift zu speziellen Bildschirm-Versiegelungen, die dem Staub das Anhaften erschweren. Der Technik-Spezialist Hama bietet beispielsweise spezielle Reinigungsgele an.

Achten Sie beim Abwischen darauf, dass sich keine festen Partikel am Tuch befinden, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen.

Bitte verwenden Sie nicht: Autopflege, Scheuermittel, Alkohol, Benzin, Spiritus oder Farbverdünner.

5. Der Markenüberblick für Fernseher

  • AEG
  • Akai
  • Alphatronics
  • Aqualite
  • AudioSonic
  • August
  • Avtex
  • Bang & Olufsen
  • Blaupunkt
  • Caratec
  • Cello
  • Changhong
  • Colibri
  • Denver
  • Dyon
  • Enox
  • Ferguson
  • Funai
  • Gelhard
  • Grundig
  • Haier
  • Hisense
  • Hitachi
  • Jay-tech
  • Kendo
  • Lenco
  • LG
  • Loewe
  • Manta
  • Medion
  • Megasat
  • Melchioni
  • Metz
  • Muse
  • OK.
  • Orion
  • Panasonic
  • Philips
  • Reflexion
  • Samsung
  • SEG
  • Sharp
  • Sony
  • TCL
  • TechniSat
  • Telefunken
  • Thomson
  • Toshiba
  • Xoro

6. Fragen und Antworten zum Thema Fernseher

6.1 Wie lautet das Urteil der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in Ausgabe test 02/2015 einen Fernseher-Test mit Bilddiagonalen zwischen 54 und 70 Zentimetern durchgeführt. Die Ergebnisse im TV-Test waren etwas ernüchternd: Bild- und Tonqualität sind nur mäßig. Fernseher-Vergleichssieger wurde der Metz Linea 26 LED Media mit dem Qualitätsurteil „Befriedigend“ (Note 2,8). Mit der Note 3,1 folgten die Samsung Modelle UE22H5670 und UE28H4000.

Einen hervorragenden Überblick zu bereits getesteten Fernsehern erhalten Sie im zusammenfassenden Ratgeber „Fernseher: 752 TV-Geräte im Test„.

6.2 Ab wann einen eigenen Fernseher kaufen für das Kind?

Samsung UE19H4000 Kinderzimmer

Auch wenn es kleine Flachbildfernseher günstig gibt: Im Kinderzimmer hat der Bildschirm nichts verloren.

Ein Fernseher im Kinderzimmer muss nicht sein.

2007 beherbergte gut ein Drittel der 10-Jährigen ein TV-Gerät im eigenen Kinderzimmer und sah an Schultagen mehr als zwei, an freien Tagen sogar dreieinhalb Stunden fern. Kinder ohne TV verbrachten demgegenüber nur knapp eine Stunde vor dem Bildschirm. In dieser Altersstufe sollten es, nach kinderpsychologischen Empfehlungen, nicht mehr als eine bis anderthalb Stunden sein.

Fernsehen im frühen Kindesalter lenkt von den wirklich wichtigen Dingen ab: Bewegung und Bildung. Ein hoher TV-Konsum steht in Zusammenhang mit Bewegungsmangel, Leseschwäche, einer insgesamt verzögerten geistigen Entwicklung sowie Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten. Vor allem Vorschulkinder kämpfen mit der Aufmerksamkeit, wenn sie zuvor viel Zeit vor dem Fernseher verbracht haben.

Gerade die jungen Sprösslinge sollten also nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich beschränkt TV-Programme schauen. So sind Drei- bis Sechsjährige noch nicht in der Lage, Bilder im Fernsehen von Realitäten zu differenzieren. Dies gelingt zwar ab Schulbeginn, doch das Verarbeiten des Gesehenen kann noch darüber hinaus Schwierigkeiten bereiten.

Folgender Umgang empfiehlt sich:

  • Kinder unter sechs Jahren sollten nicht mehr als eine halbe Stunde am Tag vor dem TV verbringen.
  • Schulkinder können eine Stunde, 10-Jährige maximal anderthalb Stunden täglich bedenkenlos fernsehen.
  • Gemeinsames Fernsehen: So bestimmen Sie sowohl Zeit als auch Inhalt vom Fernseh-Programm und können Gewaltdarstellungen umgehen.
  • Sprechen Sie über das Gesehene.
  • Kein TV unmittelbar vor dem Schlafengehen: Ein Kind braucht etwa eine Stunde, um das TV-Erlebnis zu verarbeiten. Damit es gut in den Schlaf findet, achten Sie also auf einen ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen TV-Sendung und Schlafenszeit.

Generell sind schnelle, hektische Video-Filme und Sendungen nicht für Kinderaugen geeignet. Damit die Television den Nachwuchs nicht aufwühlt, sondern beruhigt und geistig bereichert, wählen Sie Wissenssendungen oder ruhig erzählte Geschichten aus. Das Internet Fernsehen hält einige gute Kinderprogramme bereit. Beispielsweise kividoo ermöglicht ein werbefreies Fernsehen online. Durch das Nacherzählen betrachteter Inhalte fördern Sie das Erinnerungsvermögen, die Phantasie und Sprache Ihres Kindes.

Nichtsdestotrotz bereichert das Lesen Sie und Ihr Kind am meisten: Denn es schult das logische Denken und regt dazu an, das Gehörte, bzw. Gelesene in gedankliche Bilder umzuwandeln.

6.3 Fernseher – was ist besser: LCD oder LED TV? LCD oder Plasma TV?

LCD TV und LED TV unterscheiden sich am Ende kaum: Moderne TV-Geräte nutzen LEDs zur Beleuchtung des davorgesetzten LCD-Panels. Einen reinen LCD Monitor findet man immer weniger.

Ein guter LED-Fernseher mit Full HD steht einem Plasma TV derselben Preisklasse in nahezu keinerlei Hinsicht nach, um großartiges HD TV betrachten zu können. Der Kauf eines Plasma-Screens lohnt sich aber vor allem bei Bildschirmdiagonalen ab 55 Zoll. Preislich bewegen sich diese Modelle dann häufig im vierstelligen Bereich.

6.4 Mit welchem Kabel verbindet man PC und Fernseher, bzw. Laptop und Fernseher?

Für die Kopplung von Rechner und Television bieten sich einige Methoden an.

Vergleichsweise einfach und günstig gelingt die Verknüpfung der Geräte über ein Modell aus unserem HDMI-Kabel-Vergleich. Sowohl moderne Computer als auch Fernseher sind mit einer HDMI-Schnittstelle ausgestattet.

Weitere Informationen zu anderen Schnittstellen (DVI, VGA und Component Video) finden Sie hier.

Haben Sie gerade kein Kabel zur Hand, dann bietet sich auch immer der klassische USB Stick zur unkomplizierten Datenübertragung an. Via USB können schnell UHD Video-Aufnahmen oder Fotos vom letzten Urlaub angezeigt werden – nur die Navigation über die Fernbedienung ist etwas mühseliger.

6.5 Wie funktioniert 3D TV ohne Brille?

Der folgende Videobeitrag in unserem Fernseher-Vergleich veranschaulicht, wie Sie auch ohne 3D-Brille in den TV-Genuss räumlicher Tiefe kommen können.

6.6. Was ist ein Fußball-Fernseher?

Der Hersteller Samsung bietet Modelle an, die über einen optmierten Fußball-Modus verfügen. Diese Modelle sind optimale EM-Fernseher. Durch verbesserte Farbsättigung und Kontrastanpassung versüßt Ihnen, neben dem sportlicher Ereignis, selbst der Fernseher die EM.

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Vergleichssieger
Sony BRAVIA KDL-50W805C
sehr gut (1,4) Sony BRAVIA KDL-50W805C
330 Bewertungen
879,34 € Zum Angebot
Preis-Leistungs-Sieger
Samsung UE43KU6079UXZG
gut (1,9) Samsung UE43KU6079UXZG
295 Bewertungen
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Kommentare (4)
  1. Karina N.:

    Hallo, kann man den Fernseher wenn er per Kabel mit dem Laptop verbunden ist auch als zweiten Laptopbildschirm nutzen?

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Liebe Karina,

      durch die Verbindung von Laptop und Fernseher, z.B. mit einem HDMI-Kabel, kannst du den Fernseher als zweiten Monitor einsetzen.
      Dazu musst du lediglich auf auf der Desktop-Oberfläche deines Windows-Laptops einen Rechtsklick ausführen, dann die Einstellungen „Bildschirmauflösung“ aufrufen. Dort kannst du unter „Mehrere Anzeigen“ die Option „Diese Anzeige erweitern“ auswählen.

      Danach solltest du die Bildschirmauflösung für den zweiten Monitor anpassen, sodass du keine einzelnen Pixel mehr erkennen kannst. Zudem kannst du bei der erweiterten Anzeige angeben, auf welcher Seite deines Hauptbildschirms sich der zweite Monitor befindet – dazu einfach in der oberen Grafik die Monitore in die entsprechende Position ziehen. So stellst du sicher, dass deine Maus auch auf der „richtigen“ Seite in den zweiten Bildschirm springt.

      Viel Erfolg!

      Ihr VGL-Team

      Antworten
  2. Michael K.:

    Hallo,
    gibt es eine Möglichkeit, ohne Kabel auf den TV zu übertragen vom Laptop aus?
    Mein LCD TV kann online gehen über die Fritz-Box, mein Laptop läuft ja auch darüber. Kann man das irgendwie verbinden ohne zusätzliche Kabel?
    Für alle Infos besten Dank im voraus

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Lieber Michael,

      Sie können Laptop und Fernseher ohne Kabel verbinden, indem Sie einen WLAN-fähigen HDMI-Stick (auch oft als HDMI-Dongle, TV-Stick oder Streaming Stick bezeichnet) an die HDMI-Buchse Ihres Fernsehers anschließen.

      Wenn beide Geräte den kabellosen Übertragungsstandard Miracast oder Intel’s WiDi (bei Apple-Produkten Airplay) unterstützen, benötigen Sie kein zusätzliches Equipment für die Übertragung vom Laptop zum Fernseher.

      Wir hoffen, Sie können in Zukunft problem- und kabellos die Inhalte vom Laptop auf Ihren TV übertragen.

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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