3D-Brille Test 2016

Die 7 besten 3D-Brillen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellEpson ELPGS03Hi-SHOCK 3D-BT ProDLP-Link Active Shutter BrilleXpanD X105-IRSony TDG-BR250BAcer E4WSony TDGBT500A
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,4sehr gut
11/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,8gut
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Kundenwertung
56 Bewertungen
129 Bewertungen
34 Bewertungen
10 Bewertungen
24 Bewertungen
26 Bewertungen
64 Bewertungen
ProdukttypDie Active-Shutter-Technologie ist für 3D-Fernseher und -Beamer geeignet, während die passive vor allem in Kinos zum Einsatz kommt.Active Shutter BrilleActive Shutter BrilleActive Shutter BrilleActive Shutter BrilleActive Shutter BrilleActive Shutter BrilleActive Shutter Brille
verwendbar fürBeamerTVBeamerTVTVTV, BeamerTV
KonnektivitätWichtig, um Fernseher und Brille zu koppeln. Überprüfen Sie, welche Schnittstelle Ihr Fernseher verwendet.Bluetooth RFBluetooth RFDLP-LinkInfrarotInfrarotDLP-LinkBluetooth
Gewicht41 g41 g46 g37 gk.A.32 g36 g
aufladbarWird die Stromzufuhr für Shutter von einem internen Akku, der per USB aufladbar ist, geliefert?JaJaJaJaJaJaNein
Vorteile
  • lange Laufzeit
  • bequem für Brillenträger
  • Verstaumöglichkeit im Lieferumfang
  • Seitenklappen für helle Umgebung
  • gute Verarbeitung
  • umfangreiches Zubehör
  • angenehm zu tragen
  • Seitenklappen für helle Umgebung
  • Konnektivität gut
  • mit vielen Geräten kompatibel
  • auf für Brillenträger geeignet
  • gut verarbeitet
  • sehr gute 3D-Wirkung
  • umfangreiches Zubehör
  • auch für neuere Geräte tauglich
  • gute Verarbeitung
  • auch für Brillenträger geeignet
  • einfacher Batteriewechsel
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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3D-Brille-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die neuesten Blockbuster kommen immer häufiger in spektakulären 3D-Bildern daher. Um diese nach Veröffentlichung für das Heimkino auch genießen zu können, brauchen Sie eine 3D-Brille.
  • Da unser Gehirn Bilder nur als dreidimensional wahrnehmen kann, wenn es entsprechende Informationen von den Augen bekommt, ist dieses Zubehör vonnöten.
  • Abhängig von der Technologie kann die Brille mit dem Fernseher, Beamer oder auch der Kinoleinwand kompatibel sein.

3d brille test

Für die einen ist es unnötiger Schnickschnack, für andere gehört es zum ultimativen Kinoerlebnis unbedingt dazu: 3D. Das dreidimensionale Sehen, welches für die meisten Menschen im Alltag Standard ist, ließ sich lange Zeit nicht auf die Kinoleinwand bringen. Zwar haben schon die Filmpioniere mit 3D-Effekten experimentiert, jedoch ist erst im 21. Jahrhundert eine vielversprechende Technologie entwickelt worden. Im Kino bekommen Sie ein Ohren-Nasen-Gestell, um die 3D-Filme genießen zu können. Wenn Sie Hygienebedenken haben und sich selbst eine 3D-Brille kaufen möchten, um keine Leihbrille aufsetzen zu müssen oder weil Sie einen neuen 3D-Beamer gekauft haben: Bei unserem 3D Brille Test 2016 sind Sie an der richtigen Adresse. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten, um im Endeffekt Ihren 3D Brille Testsieger küren zu können.

1. Wie funktioniert eine 3D-Brille?

1.1. Physiologische Grundlagen des dreidimensionalen Sehens

Stereoskopisch

Das Adjektiv kommt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus den Wörtern στερεός (stereos, fest) und σκοπός (skopos, Beobachter) zusammen. Es wurde vom englischen Physiker Charles Wheatstone geprägt, der das Phänomen des 3D-Sehens untersuchte.

Räumliches sehen wird auch als stereoskopisches Sehen bezeichnet (siehe nebenstehende Infobox). Die Voraussetzung für räumliches Sehen liegt darin, zwei Augen mit funktionierender Muskelsteuerung und Korrespondenz zu haben. Unter Korrespondenz wird die neuronale Verbindung zwischen den beiden Augen verstanden. Personen, deren Augen etwas eingeschränkt funktionieren, haben kein räumliches Sehvermögen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auch monokular (mit einem Auge) Informationen über den Raum zu erhalten. So schaffte es der Fußballer Wilfried Hannes trotz Sehvermögens auf nur einem Auge, in 13 Jahren Profifußball 62 Tore in der Bundesliga zu erzielen.

Der räumliche Eindruck kommt dadurch zustande, dass jedes Auge einen anderen Blickwinkel zum betrachteten Objekt hat. Durch den leicht veränderten Abstand senden die Augen verschiedene Bilder an das Gehirn, was die Informationen dann zu einem räumlichen Bild zusammenführt.

Sie können die Funktionsweise des räumlichen Sehens mit einem einfachen Test selbst überprüfen: Strecken Sie Ihren Arm heraus und den Daumen nach oben. Fixieren Sie hinter dem Daumen ein Objekt. Wenn Sie jetzt abwechselnd ein das linke und das rechte Auge schließen, werden Sie feststellen, dass der Daumen hin- und her springt. Je weiter das fixierte Objekt entfernt ist, desto mehr „hüpft“ der Daumen herum. Durch diesen einfachen Test können Sie sehen, dass unser Gehirn zwei unterschiedliche Bilder von den Augen zu einem konsistenten zusammensetzt.

Der Ort im Gehirn, an dem die Kompilierung der zwei Einzelbilder zu einem räumlichen Sinneseindruck vonstattengeht, ist der visuelle Cortex, ein Areal der Großhirnrinde. Dieser Bereich des Gehirns verarbeitet die Informationen der Netzhäute. Ausreichend erforscht ist dieser Prozess jedoch noch nicht. Fest steht jedoch, dass der Genuss von Alkohol die Koordination zwischen Augen und Gehirn stören kann – es kommt zum sprichwörtlichen „Doppelt-Sehen“.

1.2. Technische Erzeugung von 3D-Bildern

Wie wir gezeigt haben, ist die wichtigste Voraussetzung für das räumliche Sehen das Vorhandensein von zwei unterschiedlichen Bildern, die das Gehirn zu einem Bild mit Tiefenwirkung zusammenfügt. Dementsprechend nutzen die Technologien zum Erzeugen von Tiefenwirkung verschiedene Bildsignale, um dem Gehirn die Illusion der Tiefenwirkung zu vermitteln.

3d brillen

Eine Anaglyphenbrille mit Cyan-Filter vor dem rechten und einem rotem Filter vor dem linken Auge.

Die einfachste Methode ist dabei die der Anaglyphe. Bei diesem Verfahren werden die Teilbilder des Stereogramms nicht nebeneinander, sondern überlagert dargestellt. Dabei werden die Farbkanäle voneinander getrennt und leicht versetzt übereinander gedruckt. Mithilfe von Anaglyphenbrillen werden dann für das Auge die versetzten Bilder sichtbar. Zunächst wurden rote und grüne Filter verwendet. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Experimente mit anderen Farben als Filter, die das Problem der Farbdarstellung lösen wollen, da mit durch den roten Filter keine roten Farbtöne wahrgenommen werden können. Darüber hinaus ermüden die Augen bei der Anaglyphentechnik sehr schnell, deshalb ist sie nur bedingt für die Darstellung von Filmen geeignet.

Technisch aufwändiger ist die Polarisationstechnik. Diese Technik ist in 3D-Kinos, aber auch bei einigen Fernsehern und 3D-Beamern im Einsatz. Dabei werden die Stereobilder polarisiert, d.h. die Richtung der Schwingung ist beim linken und rechten Bild jeweils unterschiedlich. In der Projektionstechnik wird eine metallbeschichtete Leinwand benötigt, um die Polarisation nicht wieder zu zerstreuen. Es werden Brillen benötigt, die exakt zur verwendeten Polarisation passen. Wenn z.B. die Projektion mit linearer Polarisation arbeitet, hilft Ihnen eine zirkular polarisierte Brille nicht, um 3D-Bilder wahrzunehmen. Grob vereinfacht kann man sagen, dass bei einer linearen Polarisation ein Teilbild in vertikalen, anderes in horizontalen projiziert wird. Durch die polarisierte Brille, die engmaschige, um 90° verdrehte Gitter beinhaltet, werden die versetzten Bilder auch getrennt ans Gehirn weitergegeben. Die Arbeitsweise der Polarisation wird auch passiv genannt.

Das Pendant dazu, die aktive Technik, bedient sich Brillen, deren Gläser aus LCD-Flächen bestehen. Diese lassen sich elektronisch lichtundurchlässig stellen, was nicht bedeutet, dass das Bild schwarz wird. Der 3D-Projektor zeigt in schnellem Wechsel linke und rechte Bilder. Synchron werden die Gläser der Brille undurchlässig gestellt, wodurch die Tiefenwirkung entsteht. Wenn die Frequenz nicht hoch genug ist, kann es zu Flimmern kommen.

2. Welche Typen von 3D-Brillen gibt es?

Da sich die Anaglyphentechnik nur sehr bedingt zum Filme-Schauen eignet und darüber hinaus nur wenige Filme in dieser Technik produziert wurden, sind die gängigen Modelle entweder polarisiert, d.h. passiv, oder mit der aktiven Shuttertechnik versehen.

2.1. Passive 3D-Brillen

Bei den passiven Brillen existieren zwei verschiedene Filtervariationen: Die linearen und die zirkularen. Es ist unentbehrlich, die richtige Polarisationstechnik der Projektion zu kennen, da sonst kein räumlicher Seheindruck entsteht. Zirkulare Polarisationsfilter sind etwas teurer als lineare, haben jedoch weniger Schwierigkeiten mit Ghosting. Unter dieser Bezeichnung wird in der Projektionstechnik das Phänomen bezeichnet, dass falsche Bildinformationen sichtbar werden und so ein „Geisterbild“ entsteht. Dieses Phänomen tritt vor allem auf, wenn Sie den Kopf stark neigen.

Aufgrund der einfachen Funktionsweise ist eine Polarisationsbrille sehr leicht. Sie können zudem vielseitig ausgeführt sein. In unserem 3D Brillen Vergleich kam neben den verschiedensten Brillenformen auch ein Brillenclip vor, wie man ihn aus den 1980ern kennt, wo er für Sonnenbrillen gebräuchlich war. Diese Bauform hat den Vorteil, dass Brillenträger nicht zwei Brillengestelle auf der Nase tragen müssen.

2.2. Aktive 3D-Shutter-Brillen

Die weiter verbreitete, weil weniger störanfällige Shuttertechnik wird als aktiv bezeichnet, da die 3D-Brille aktiv mit Strom versorgt werden muss. Sie stellen die Gläser abwechselnd von lichtdurchlässig auf opak (undurchsichtig), daher auch ihr Name (shutter ist Englisch Schließer). Dieser Vorgang erfolgt viele Male pro Sekunde, mindestens aber 50-mal pro Auge, d.h. die Frequenz sollte 100 Hz betragen. Selbst dann gibt es jedoch flimmernde Bilder, besonders wenn es sich um statische Bilder handelt. Eine schematisierte Darstellung der Funktionsweise haben wir Ihnen in der folgenden Grafik niedergelegt.

shutterbrille funktionsweise

Da die Gläser eine LCD-Technik verbaut haben, ist dieses Umschalten jedoch sehr energiesparend, die Batterien der Geräte halten demnach meist recht lang. Einige Modelle sind zudem mit eingebautem Akku versehen, sodass Sie keine Sorgen haben müssen, die nächste Quelle für die recht schwer zu findenden Knopfzellen zu finden.

Um die richtige Frequenz fürs Shuttern zu bekommen, muss die 3D-TV-Brille eine Verbindung mit dem Fernseher oder Projektor haben (synchronisiert sein). Diese Synchronisation kann über drei Verfahren stattfinden:

  • Infrarot
  • DLP-Link (Weißimpulsverfahren)
  • Bluetooth

Die Technologie ist jedoch mit Vorsicht genießen. Durch die hohe Frequenz direkt vor den Augen können epileptische Anfälle induziert werden. Weitere Vor- und Nachteile für Sie im Überblick:

  • kein Verlust der Auflösung
  • leicht und bequem zu tragen
  • Kompatibilität mittlerweile bei vielen Geräten gegeben
  • öfters Geisterbilder
  • Helligkeitsverluste

Wussten Sie schon? Eine Virtual-Reality-Brille ist streng genommen keine 3D-Brille fürs Handy. Der dreidimensionale Effekt wird dort durch die Anzeige des Telefons erzeugt. Einfache Linsen machen es bei den Brillen möglich, diese Inhalte mit wenig Abstand zum Bildschirm scharf sehen zu können.

3. Kaufberatung für 3D-Brillen: Darauf müssen Sie achten

3.1. 3D-Technik

3d brille samsung

Eine 3D-Brille von Samsung.

Zunächst müssen Sie sich selbstverständlich im Klaren sein, wofür Sie die Brillen brauchen. Wenn Sie keine Lust mehr auf eine geliehene 3D-Brille im Kino haben, brauchen Sie wahrscheinlich passive 3D-Brillen, die mit der jeweiligen Technologie des Kinos harmonieren. Fürs Heimkino auf der Leinwand müssen Sie auf die geeignete Mittel zurückgreifen: Wenn Sie das 3D-Bild per Beamer sehen wollen, brauchen Sie Brillen mit Active-Shutter-Technologie. Auch die meisten aktuellen 3D-Fernseher nutzen diese Technologie zum Erzeugen der Tiefenwirkung.

3.2. Polarisation

Wenn Sie sich entschieden haben, eine passive 3D-Brille zu kaufen, müssen Sie sichergehen, dass die Polarisation der Brille mit der Ihres Abspielgeräts bzw. bevorzugten Kinos korreliert. In den meisten Kinos und bei 3D-Monitoren ist die zirkulare Polarisationstechnik Standard. Nur im IMAX wird auf die lineare Polarisation gesetzt. Diese hat zwar den Nachteil, dass bei Neigung des Kopfes Geisterbilder auftreten können, jedoch den Vorteil, dass es nicht wie bei der zirkularen Polarisation zu einer effektiven Halbierung der Auflösung kommt.

3.3. Bildwiederholungsrate

Bei einer 3D-Shutterbrille müssen Sie darauf achten, dass die Brille die gleiche Bildwiederholungsrate wie der Fernseher bzw. Beamer aufweist. Die beste 3D Brille unterstützt unterschiedliche Frequenzen, sodass sie mit vielen Modellen kompatibel ist. Wenn Sie also einen Fernseher mit 144 Hz besitzen, solle die Brille auch diese Frequenz unterstützen. Falls die Hertz-Zahlen nicht kompatibel sind, kann es zum Ghosting-Effekt kommen.

3.4. Verbindungstechnik

Auch die Synchronisation mit der Brille muss reibungslos funktionieren. Deshalb ist es notwendig, dass die Brillen in dieser Kategorie die gleiche Kommunikationstechnik wie das Abspielgerät verwenden. Falls dies nicht der Fall ist, passiert nämlich überhaupt nichts. In diesem Fall können Sie das theoretisch mögliche 3D-Erlebnis nicht genießen. Die meisten Beamer verwenden die DLP-Link-Technologie, während bei Fernsehern die Infrarot-Funktechnik verbreitet ist.

3.5. Stromversorgung

Wenn Sie sich für eine aktive Shutterbrille entschieden haben, müssen Sie noch lediglich über die Art der Stromversorgung entscheiden. Sie haben die Wahl zwischen Brillen, die mit Knopfzellen betrieben werden, und solchen mit eingebautem Akku, der über USB aufgeladen werden kann.

Tipp: Die aufladbaren Brillen nutzen den weit verbreiteten Micro-USB-Anschluss, sodass Sie sie mit jedem gängigen Handy-Aufladegerät aufladen können.

samsung 3d brille

4. Darauf sollte man bei der Nutzung von 3D-Brillen achten

Besonders Menschen mit Epilepsie und Kinder sollten bei der Nutzung der 3D-Technik Vorsicht walten lassen. Die nachstehende Tabelle zeigt Ihnen, welche Gefahren für die beiden Gruppen beim Genuss von Fernsehen via 3D-Brille bestehen.

Gefahr trifft zu bei Nutzungshinweise
Epileptiker Induktion von epileptischen Anfällen aktive Shuttertechnik nur in Begleitung 3D-Filme schauen
Kinder mögliche Schäden im Sehen, da die optische Wahrnehmung bis zum 10. Lebensjahr erlernt wird sowohl aktive als auch passive 3D-Technik im Vorschulalter gar nicht, bis 10 Jahre max. 30 Minuten am Tag

5. Beliebte Hersteller und Marken

  • Acer
  • BenQ
  • Samsung
  • LG
  • Toshiba
  • Philips
  • Sony
  • RealD
  • Epson
  • Grundig
  • Thomson
  • JVC
  • Loewe
  • NVIDIA
  • Panasonic
  • Sharp
  • Telefunken
  • Sharp
  • Zeiss
  • HiShock

6. 3D-Brillen bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich dem Thema 3D-Brille im Jahr 2013 in einem Special angenommen. Darin zeigt sie auf, welche Gefahren in den gängigen 3D-Techniken liegen (siehe auch der Abschnitt weiter oben). Der letzte Test von 3D-Fernsehern ist aus dem Jahr 2013. Die Ergebnisse sind daher höchstens als historische Studien zu gebrauchen, da die Technik sich weiterentwickelt hat und die Hersteller neue Modelle auf den Markt gebracht haben. Einen dezidierten 3D Brille Test hat die Stiftung Warentest bislang gar nicht durchgeführt.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema 3D-Brille

  • Wie bastelt man eine 3D-Brille?

    Active-Shutter Brillen und polarisierte Brillen lassen sich nur mit viel Aufwand selbst herstellen. Für diese Techniken ist der Kauf vermutlich weniger aufwändig und weniger kostenintensiv. Für die anaglyphische Darstellung lassen sich hingegen einfach selbst Brillen herstellen. Dazu brauchen Sie nicht viel mehr als etwas Pappe und farbige Folien. Wie es im Detail funktioniert, zeigt Ihnen dieses Video:

  • Wer hat die 3D-Brille erfunden?

    Das Prinzip der Shutterbrille geht auf Laurens Hammond zurück, der jedoch vor Allem für die nach ihm benannte Orgel bekannt ist. Im Jahr 1922 ließ er einen „Teleview“ patentieren, der das Prinzip der Shutterbrille als elektromechanisches Modell nutzte. Die heutige LCD-Technik wurde vom Inhaber der Firma StereoGraphics, Lenny Lipton, patentiert. Sie wurde zunächst in der Medizintechnik eingesetzt.
  • Wann kommt 3D ohne Brille?

    Diese Technik gibt es bereits. In den 3D-Fernsehern, die ohne Brille funktionieren, ist eine Kamera verbaut, die die Augenposition der Zuschauer erfasst. Vor dem Bildschirm ist eine Fläche von vielen kleinen Linsen, die anhand der Augenposition ausgerichtet werden, sodass die Zuschauer das Bild aus zwei Perspektiven sehen. Diese Technik ist relativ teuer.
  • Warum braucht meine 3D-Brille Strom?

    Weil Sie auf die Active-Shutter-Technologie zurückgreift, bei der viele dutzende Male pro Sekunde die Gläser abwechselnd auf lichtundurchlässig gestellt werden. Für diesen Vorgang werden Flüssigkristalle genutzt, die mit Strom ausgerichtet werden. Die Technik ist jedoch recht stromsparend. Viele Modelle in unserem 3D Brille Test kommen lang mit einer Batterie bzw. Aufladung aus.
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