Soundbar Test 2017

Die 7 besten Soundbars im Vergleich.

Raumfeld Soundbar Raumfeld Soundbar
Definitive Technology W STUDIO MICRO Definitive Technology W STUDIO MICRO
Sony HT-NT 5 Sony HT-NT 5
HEOS HomeCinema HEOS HomeCinema
DALI Kubik One DALI Kubik One
Canton DM 900 Canton DM 900
LG DSH9 LG DSH9
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Raumfeld Soundbar Definitive Technology W STUDIO MICRO Sony HT-NT 5 HEOS HomeCinema DALI Kubik One Canton DM 900 LG DSH9
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,1 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,2 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,7 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
9 Bewertungen
1 Bewertungen
12 Bewertungen
47 Bewertungen
7 Bewertungen
18 Bewertungen
14 Bewertungen
Technische Daten: Soundbar-Lautsprecher
Lautsprecher-Prinzip Die Anzahl der Wege gibt Ihnen an, wie viele verschiedene Frequenzbereiche von unterschiedlichen Lautsprechern in der Box wiedergegeben werden. Ein Breitband-Lautsprecher überträgt alle Frequenzen über einen Lautsprecher, eine Zwei-Wege-Box trennt den gesamten Übertragungsbereich der Box in zwei Frequenzbereiche usw.

Bassreflex-Konstruktionen verfügen über ein Rohr oder passive Membranen im Gehäuse, die den rückwärtigen Schall zur Steigerung des Pegels nutzen. Geschlossene Konstruktionen bieten weniger maximalen Schalldruck, geben aber weniger aufgeblähte Bässe wieder, was gerade bei Musikwiedergabe Vorteile bietet.
1-Weg System
(gesch­los­senes Gehäuse)
2-Weg System
(Bass­re­flex-Gehäuse)
2-Wege System
(gesch­los­senes Gehäuse)
2-Wege System
(Bass­re­flex-Gehäuse)
2-Weg System
(gesch­los­senes Gehäuse)
2-Wege System
(gesch­los­senes Gehäuse)
1-Weg System
(gesch­los­senes Gehäuse)
Lautsprecher-Bestückung
  • 6 x 70 mm Breit­bänder
  • 3 x 25 mm Hoch­töner
  • 4 x 76 mm Mit­tel­töner
  • 4 x 15 mm Höch­töner
  • 2 x 50 mm Mit­tel­töner
  • 2 x 20 mm Höch­töner
  • 2 x 80 mm Mit­tel­töner
  • 2 x 25 mm Hoch­töner
  • 2 x 133 mm Mit­tel­töner
  • 2 x 19 mm Hoch­töner
  • 4 x 50 mm Mit­tel­töner
  • keine Her­s­tel­le­r­an­gabe
Technische Daten: Subwoofer
Subwoofer-Prinzip Front-Fire vs. Down-Fire: Nach vorne abstrahlende Subwoofer eignen sich für Holz- oder Laminat-Böden, da sie den Untergrund weniger zum Schwingen anregen und Bässe dadurch präziser wiedergeben. Nach unten abstrahlende Subwoofer eignen sich für stabile Betonböden. Sie produzieren diffusere Tieftöne und können durch Bodenreflexionen den Wirkungsgrad steigern. aktiver Sub­woofer
Down-Fire (Bass­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Down-Fire (Bass­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)

Sub­woofer optional
aktiver Sub­woofer
Down-Fire (gesch­lossen)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)
Subwoofer
Bestückung & Leistung (RMS)
3 x 150 mm Tief­töner
(240 Watt)
1 x 203 mm Tief­töner
(50 Watt)
1 x 160 mm Tief­töner
(200 Watt)
2 x 133 mm Tief­töner
(keine Her­s­tel­le­r­an­gabe)
1 x 220 mm Tief­töner
(240 Watt)
1 x 200 mm Tief­töner
(200 Watt)
Subwoofer kabellos Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja
zusätzlicher Subwoofer-Anschluss Ja Nein Nein Nein Ja Ja Nein
Technische Daten: Soundbar-Elektronik
Nennleistung Verstärker (RMS) RootMeanSquare: Standardisiertes Verfahren zur Ermittlung der elektrischen Leistung eines Verstärkers, bei dem der gesamte vom Menschen hörbare Frequenzbereich berücksichtigt wird. Das Langzeit-Messverfahren liefert realistische Werte zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Audioverstärkers.

Die Herstellerangaben sind unter Umständen mit unterschiedlichen Parametern ermittelt worden, weshalb eine absolute Vergleichbarkeit nicht gegeben ist. Dennoch lassen die Angaben Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der integrierten Verstärker zu.
6 x 150 Watt 3 x 32 Watt 6 x 45 Watt keine Her­s­tel­le­r­an­gabe 4 x 25 Watt 2 x 150 Watt 2 x 70 Watt (Front)
2 x 40 Watt (Effekt)
HDMI-Eingänge 3 x HDMI 2.0
mit CEC-Funk­tion
1 x HDMI 1.4b
mit CEC-Funk­tion
1 x HDMI 1.4b
mit CEC-Funk­tion
HDMI-Ausgänge Audio Return Channel (ARC): Macht den Anschluss des Heimkinos einfacher. Audio-Signale werden nicht nur empfangen, sondern können über das gleiche Kabel wieder zurück gesendet werden.

Consumer Electronics Control (CEC): Geräteübergreifendes Kommunikation aller Heimkino-Geräte über HDMI. Wenn alle Geräte CEC unterstützen, können Sie im optimalen Fall jedes Gerät mit derselben Fernbedienung ansteuern.
1 x HDMI 1.4b
mit ARC- & CEC-Funk­tion
1 x HDMI 2.0
mit ARC- & CEC-Funk­tion
1 x HDMI 1.4b
mit ARC- & CEC-Funk­tion
1 x HDMI 1.4b
mit ARC- & CEC-Funk­tion
sonstige Audio-Eingänge
  • 1 x digital optisch
  • 1 x analog Cinch
  • 1 x digital optisch
  • 1 x analog Mini-Klinke
  • 1 x digital optisch
  • 1 x analog Mini-Klinke
  • 1 x digital optisch
  • 1 x digital koa­xial
  • 1 x analog Mini-Klinke
  • 1 x digital optisch
  • 1 x analog Cinch
  • 1 x analog Mini-Klinke
  • 1 x digital optisch
  • 1 x digital koa­xial
  • 1 x analog Cinch
  • 1 x digital optisch
  • 1 x analog Mini-Klinke
Netzwerk
LAN | WLAN | | | | | | |
DLNA | Airplay Die Digital Living Network Alliance ist ein Zusammenschluss diverser Elektronik-Hersteller. Interoperatibilität ist das Ziel: Geräte mit DLNA-Zertifikat kommunizieren ohne aufwendige Einstellungen miteinander – auch kabellos. DLNA vereinfacht durch eine Standardisierung der Netzwerkprotokolle die Kommunikation zwischen netzwerkfähigen Geräten.

Airplay dient zur kabellosen Datenübertragung für iOS und OS X Geräte von Apple. Andere Hersteller können Lizenzen erwerben und den Übertragungsstandard in ihre Geräte integrieren, um Apple-Nutzern eine einfache Anbindung zu ermöglichen.
| | | | | | |
Bluetooth mit NFC-Schnellkoppelung
Ver­sion 4.1 mit LDAC und A2DP

Ver­sion 3.0 mit aptX

Ver­sion 4.0 mit aptX

Ver­sion 3.0 mit aptX
USB-Anschluss 1 x USB 2.0 Typ A
für Musik-Strea­ming geeignet
1 x USB 2.0 Typ A
nur für Firm­ware-Updates
1 x USB 2.0 Typ A
für Musik-Strea­ming geeignet
1 x USB 2.0 Typ A
für Musik-Strea­ming geeignet
1 x USB 2.0 Micro
für Musik-Strea­ming geeignet
1 x USB 2.0 Typ A
nur für Firm­ware-Updates
Streaming-Formate
ohne Qualitätsverlust
FLAC|ALAC|WAV
OGG|ASF
FLAC|ALAC|WAV FLAC|ALAC|WAV
OGG|AIFF|DSF
FLAC|ALAC|WAV WAV FLAC|ALAC|WAV
OGG|AIFF
Streaming-Formate
mit Qualitätsverlust
Datenreduktion wird bei digitalen Tonformaten zur Verringerung der Datengröße einer Audio-Datei eingesetzt. Musik in CD-Qualität braucht sehr viel Speicherplatz und erfordert beim Streamen eine hohe Übertragungsrate.

Damit mehr Musik auf ein Speichermedium passt, werden Audiodaten komprimiert. In verlustbehafteten Formaten wird Musik mit weniger Dynamik, reduzierter Tonhöhe und verminderten tonalen Details gespeichert.
MP3|WMA|AAC MP3|WMA MP3|WMA|AAC MP3|WMA|AAC MP3|AAC MP3|WMA|AAC
Multiroom-fähig
Fernsteuerung
App | Fernbedienung
| | | | | | |
Abmessungen und Gewicht
Abmessungen Soundbar
(B x H x T)
99 x 10 x 11 cm 110 x 4,5 x 8,3 cm 108 × 5,8 × 12,7 cm 101,7 x 8,2 x 9,4 cm 98 x 16,2 x 10,2 cm 89 x 6 x 6,5 cm 120 x 5,3 x 8,5 cm
Abmessungen Subwoofer
(B x H x T)
95,5 x 12 x 33 cm 32 x 36 x 32 cm 19 × 38,2 × 38,6 cm 17,2 x 31,1 x 33,2 cm 27 x 33 x 27 cm 17,1 x 32 x 25,2 cm
Gewicht Soundbar 8,6 kg 4,2 kg 3,2 kg 2.8 kg 9,6 kg 2,9 kg 3,5 kg
Gewicht Subwoofer 14 kg 5 kg 8,1 kg 6.6 kg 8,4 kg 4,5 kg
Wandmontage Ja Nein Ja Ja Ja Ja Ja
Vorteile
  • Funk­fern­be­di­e­nung aus gebürs­tetem Alu­mi­nium
  • inno­va­tive Wel­len­feld-Tech­no­logie für opti­malen Raum­klang
  • umfang­reiche Strea­ming-Funk­tionen
  • um zwei zusätz­liche Wire­less-Effekt­laut­sp­re­cher erwei­terbar
  • DTS-Play-Fi: inno­va­tive Mul­ti­room-Technik
  • umfang­reiche Strea­ming-Funk­tionen
  • um zwei zusätz­liche Wire­less-Effekt­laut­sp­re­cher erwei­terbar
  • HDMI 2.0 mit HDCP 2.2: beste Ver­bin­dung für UHD-Blue-ray-Player und DVB-S2-Receiver
  • umfang­reiche Strea­ming-Funk­tionen
  • sch­nelles und ener­gie­spar­sames Blue­tooth 4.1 Modul
  • klang­starke Mit­tel­klasse-Soundbar mit guter Aus­stat­tung
  • umfang­reiche Strea­ming-Funk­tionen
  • sehr gelun­gene App
  • viele Audio­an­schlüsse
  • her­vor­ra­gende Klang­qua­lität bei Musik­wie­der­gabe
  • viele Audio­an­schlüsse
  • her­vor­ra­gende Klang­qua­lität bei Musik­wie­der­gabe
  • sch­nelles und ener­gie­spar­sames Blue­tooth 4.0 Modul
  • umfang­reiche Strea­ming-Funk­tionen
  • guter Sur­roun­d­ef­fekt
  • um zwei zusätz­liche Wire­less-Effekt­laut­sp­re­cher erwei­terbar
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4,5 /5 aus 49 Bewertungen

Soundbars-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Soundbar können Sie die Audioqualität Ihres PCs, Fernsehers, Laptops, Tablets oder Smartphones verbessern.
  • Drahtlos über Bluetooth, WLAN, oder klassisch über 3,5 mm Audioklinke können Sie Musik vom Smartphone und Konsorten in Dolby Surround Sound (räumliche Klangaufteilung) wiedergeben.
  • Es werden meist eine Vielzahl von Lautsprechern verbaut, um sowohl den verschiedenen Quellen (Stereo/Surround), als auch den Raumklang-Anforderungen gerecht werden zu können. Am meisten Bass bringen die Systeme mit externem Subwoofer, wobei auch hochwertige interne gute Ergebnisse liefern können.

Soundbar Test
Sie haben sich gerade einen Flachbildfernseher geholt und sich bei der ersten lauten Action-Filmszene gewundert, wo der imposante Klang bleibt? Wo ist der Wumms? Wo die feinen Höhen und die definierten Mitten?

Je flacher ein Gerät gebaut ist, desto weniger befriedigend können die internen Lautsprecher ausgelegt werden. Sound braucht ein Mindestmaß an Volumen zu Entfaltung! Und gerade das Volumen ist einer der Punkte, mit denen moderne Flatscreens, Ultrabooks, Tablets und Smartphones aus dem Jahr 2017 nicht aufwarten können. Um all diese Geräte mit gutem Sound versorgen zu können, bietet sich eine Lösung an, mit der man verschiedene Soundquellen verbinden kann. Und hier kommt die Soundbar ins Spiel! Auch wenn man bei dem Namen an eine exzentrische Musikkneipe denken mag, handelt es sich hierbei um kleine, hochkompatible Musik-/Sound-Wiedergabegeräte zum Anschluss von PC, Fernseher, Tablet oder Smartphone.

Ob eine Soundbar für Sie das Richtige ist, welches Modell Sie sich genauer anschauen sollten - all dies wollen wir Ihnen in diesem Soundbar-Vergleich näher bringen, damit auch Sie die für Sie beste Soundbar, Ihren individuellen Soundbar-Vergleichssieger finden können. Los geht's!

1. Was ist eine Soundbar? Wie funktioniert eine Soundbar?

Die meisten Soundbars haben zusätzlich einen externen Subwoofer, wie diesen von LG.

Die meisten Soundbars haben zusätzlich einen externen Subwoofer, wie diesen von LG.

Musik wird allgemein in Stereo wiedergegeben. Für Stereo braucht man mindestens zwei Lautsprecher, um räumlichen Klang zu erzeugen. Der Zifferncode für diese Wiedergabe ist 2.0. Die 2 steht für die zwei Lautsprecher, die 0 hinter dem Punkt für den Subwoofer. Hier ist also kein Subwoofer dabei.

2.1 beschreibt also ein Audiosystem mit 2 Lautsprechern und einem Subwoofer. 5.1 benutzt - Sie ahnen es schon - fünf Lautsprecher, um einen Surround Sound zu erzeugen, also eine nochmals bessere räumliche Auflösung. Heimkino-Setups nutzen oft dieses Setting mit 6 einzeln im Raum verteilten Boxen.

Eine Soundbar hat nun alle Lautsprecher in einem Gerät und damit an einem Ort. Einer der großen Vorteile dieser Geräte ist die Erzeugung eines virtuellen Surround Raumklangs durch Ansteuerung weiterer Kanäle: Obwohl die Musik als 2.0 Signal ankommt, verteilt die Soundbar das Signal entsprechend der Frequenzen auf die passenden internen Lautsprecher. Ein gefühlt feinerer und detaillierterer Klang ist das Ergebnis.

Der Subwoofer ist bei vielen Geräten extern, um über das nötige Volumen für Bass-Erzeugung verfügen zu können. Da das menschliche Ohr sehr tiefe Frequenzen kaum orten kann, ist sein Aufstellort fast frei im Raum wählbar.

Dieses Setting mit einer mittig positionierten Soundbar mit Subwoofer, egal ob extern oder intern, kann die Qualität ihres Fernseherlebnisses auf Heimkino-Niveau heben. Kombiniert mit modernen Anschlussoptionen wie WLAN, NFC, Bluetooth (alles kabellos) und natürlich auch kabelgebunden, wird eine Soundbar zu einem Allround-Wiedergabegerät.

  • sehr kompakt
  • mittlerer bis sehr guter Klang
  • mit fast allen Audio-Zuspielern kompatibel
  • günstiger als selbst zusammengestellte HiFi-Anlagen
  • Surround Klang meist nicht so gut wie bei richtigen 5.1 Setups
  • nicht frei zusammenstellbar wie hochwertige HiFi-Anlagen
  • manchmal etwas zu teuer für das Gebotene

2. Welche Soundbar-Typen gibt es?

Alle Soundbars haben ein Hauptziel: Für den Fernseher und möglichst viele andere Geräte die Audiowiedergabe zu übernehmen und qualitativ zu verbessern.

2.1. Soundbar mit externem Subwoofer

Dieser Typ ist am häufigsten auf dem Markt und somit auch in vielen Soundbar-Tests anzutreffen. Soundbars mit externen Subwoofer sind kleiner als Modelle mit integriertem Subwoofer und lassen sich daher oft besser ins optische Konzept der Fernsehwand integrieren.

2.2. Soundbar mit internem Subwoofer

beispiel-soundplate-bose-soundbar-test

Hier setzt Bose auf einen internen Subwoofer - so kann der Fernseher auf der Soundbar stehen.

Diese Soundbars werden auch oft Soundplate oder Sounddeck genannt. Sie sind deutlich größer und schwerer als die andere Art von Soundbars und dabei oft so tief, das der Fernseher auf ihnen stehen kann. Dies ist von Vorteil, wenn man nur ein Gerät haben möchte, bzw. keinen zusätzlichen Stellplatz für einen externen Subwoofer hat. Bose bietet z.B. einige Soundplates an.

3. Kaufkriterien für die Soundbar: Darauf müssen Sie achten

3.1. Anschlussmöglichkeiten

Mögliche Anschlussoptionen an Soundbars sind:

  • 3,5 mm Klinke
  • Bluetooth
  • WLAN
  • Digital Audio-Eingang (optisch/koaxial)
  • NFC

Nachfolgend können Sie sich eine kurze Übersicht über die Anschlussmöglichkeiten der Geräte aus diversen Soundbar-Tests verschaffen:

Anschlussart Beschreibung
3,5 mm Klinke Die bekannteste Verbindungart. Mit einem Stereo-Klinkenstecker (wie an Kopfhörern) werden Quelle und Soundbar per Kabel analog miteinander verbunden.
Optisch Über ein (relativ teures) Lichtleiterkabel wird der Audio-Datenstrom digital an die Soundbar übertragen. Erst hier trennt das Gerät den Datenstrom in die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher analog auf.
Koaxial Über ein koaxiales Kabel (Cinch) wird das Signal wie bei der optischen Verbindung an die Soundbar gesendet. Anschließend teilt das Gerät die Daten analog auf die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher auf.
Bluetooth Für Smartphones, Laptops und neuere Fernseher das Mittel der Wahl, da es dank drahtloser Übertragung keinen Kabelsalat erzeugt. Die Entfernung zwischen Quelle und Soundbar kann maximal 10 m betragen.
NFC Nur wenige Geräte bieten dieses Feature bisher an. Dann wird es zur schnelleren und komfortablen Kopplung der Bluetooth-Verbindung genutzt.

3.2. Leistung

Watt ist nicht gleich Watt
  • Hersteller geben die Leistungsfähigkeit ihres Gerätes in Watt an (bspw. 200 Watt).
  • Hierbei werden oft die Begriffe RMS, Peak, und Music als Zusatz verwendet.
  • Diese Zahlen sind nicht untereinander vergleichbar! Orientieren Sie sich ausschließlich am RMS Wert.
  • Lesen Sie bei Interesse hier weiter.

Wenn Ihr Hauptverwendungszweck für die Soundbar die Wiedergabe von Filmsound ist und der zu bespielende Raum nicht größer als 15 m², dann reicht für Sie eine RMS-Leistung von 50-100 Watt. Sie können natürlich auch ein Gerät mit höherer Leistung kaufen, die meisten Systeme klingen sowieso am besten, wenn sie nicht am Rande der Leistungsfähigkeit arbeiten müssen. Auch eine Soundbar mit Radio braucht, wenn hauptsächlich das Radio benutzt wird, nur bei wenigen Laut-Hörern über 100 Watt.

Für die Beschallung einer kleinen Wohnung mit Musik, vielleicht sogar im Rahmen einer Party, sollten Sie nicht unter 200 bis 300 Watt kaufen. Wobei die Beschallung von Feiern nicht die Paradedisziplin der Soundbars ist. Hier könnten Sie eher nach einer ausgewachsenen und gut dimensionierten HiFi-Stereoanlage und hier nach einem 5.1 Soundsystem für satten Kinosound umschauen.

Für das Hören von Musik in guter Qualität in den eigenen vier Wänden sind diese Soundbars allerdings sehr gut geeignet.

3.3. Verwendungszweck

Wie oben schon beschrieben: Wenn Sie schnell mit vielen verschiedenen Geräten Musik abspielen wollen, achten Sie auf Bluetooth, optische Anschlüsse, USB, Klinke, etc. Wenn Sie einfach Actionfilme schauen wollen und es dabei auch gerne etwas lauter zu Sache gehen darf, brauchen Sie nur wenig Diversität in den Anschlüssen, sondern eine hohe RMS-Leistung in Watt.

3.4. Preispunkt

Samsaungs Curved-Flatscreens lassen sich mit dieser gebogenen Samsung-Soundbar ergänzen

Samsungs Curved-Flatscreens lassen sich mit dieser gebogenen Samsung-Soundbar ergänzen.

Wer sich für Soundbars interessiert, dem sind meist die eingebauten Lautsprecher von Laptop, Handy, Fernseher und Co zu schlecht oder zu leistungsschwach. Hier kann eine Soundbar Abhilfe schaffen. Eine richtige Musikanlage, bestehend aus 2 bis 6 Boxen und einem ausgewachsenen Verstärker bietet ein nochmal besseres Klangbild, zu entsprechendem Mehrpreis. Hier sind Pioneer, Klipsch, Onkyo, Panasonic, Sony, Yamaha und Samsung namhafte Hersteller.

Den Preisbereich, in dem sich die Anschaffung einer Soundbar lohnt, falls es nicht nur um rein optische und räumliche Zwänge gehen sollte, liegt unserer Einschätzung nach im Jahr 2017 ungefähr zwischen 100 und 400 Euro. Außerhalb dieses Preisfensters sollten Sie sich nach Abspielgeräten anderer Kategorien umschauen.

In dem folgenden Video können Sie sich Packungsinhalt und Installation der NB3530A Soundbar von LG ansehen:


Soundbars werden von diversen Herstellern wie Bose, Canton, Sony, Yamaha, Philips, Teufel und Samsung unter verschiedenen Marken hergestellt. Dies sind aber nur einige der zahlreichen Anbieter:

  • AEG
  • Grundig
  • Magnat
  • Pioneer
  • Sharp
  • TechniSat
  • Medion
  • Panasonic
  • Blaupunkt
  • Teufel
  • Auvisio
  • JBL
  • Klipsch
  • Onkyo
  • Schaub Lorenz
  • Bose
  • Canton
  • Sony
  • Yamaha
  • Philips
  • Samsung
  • LG

4. Darauf sollte man bei der Soundbar-Nutzung achten

Höherpreisige Soundbars, wie hier von Teufel, haben oft sehr umfangreiche Anschlussoptionen.

Höherpreisige Soundbars, wie hier von Teufel, haben oft sehr umfangreiche Anschlussoptionen.

Gerade die tiefen Frequenzen, wie sie ein Subwoofer erzeugt, sind dafür bekannt auch in den Nebenräumen noch deutlich wahrnehmbar zu sein. Wenn Sie also auf den Nachbarschaftsfrieden Wert legen, sollten Sie den Bass an Ihrer Soundbar nicht zu weit aufdrehen. Zusätzlich kann eine Gummi- oder Schaumstoffmatte, als Unterlage verwendet, dabei helfen weniger Bass beim Nachbarn ankommen zu lassen.

5. Soundbars bei der Stiftung Warentest

In der Ausgabe 12/2014 hat Stiftung Warentest einen Soundbar-Test durchgeführt. Einige der dort enthaltenen Produkte sind auch Teil von diesem Soundbar-Vergleich. Der Soundbar-Vergleichssieger der Stiftung kostet ca. 700 Euro und ist sicherlich mit die beste Soundbar.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Soundbar

  • Warum HDMI bei einer Soundbar?

    Soundbar per HDMI anschließen? HDMI hat sich in der Wohnzimmerwelt und der Heimkino-Szene etabliert. Als Überträger von Video und Audio leistet es gute Dienste. Mit HDMI ARC (Audio Return Channel) sorgt eine Verbindung via HDMI auch dafür, das Kabelchaos zu reduzieren. Außerdem ist so ein gleichzeitiges Anschalten der Geräte möglich, je nach Ausstattung und Kompatibilität der beiden Geräte. Überprüfen Sie am besten vor dem Kauf die Anleitung Ihres Flatscreens nach Hinweisen für externe Soundwiedergabe.
  • Was braucht man für eine Soundbar?

    Eigentlich ist der große Vorteil einer Soundbar gerade die hohe Kompatibilität mit den unterschiedlichsten Quellgeräten. Was Sie eventuell noch brauchen, sind Kabel, um Ihre Geräte zusammen zu schließen. Cinch, 3,5 mm Klinke, HDMI oder optische Kabel können vonnöten sein. Inspizieren Sie das Anschlusspanel Ihres Fernsehers, bzw. die Bedienungsanleitung.Für das schnelle Abspielen von Musik vom Smartphone benötigen Sie nur eine Soundbar mit Bluetooth, die Verbindung ist schnell hergestellt und schon können Sie von bis zu 10 m Abstand mit Ihrem Handy drahtlos Musik wiedergeben. In unserem Soundbar-Vergleich 2017 haben, bis auf wenige Ausnahmen, alle Produkte Bluetooth-Funktionalität.

  • Wieviel Strom verbraucht eine Soundbar?

    Das hängt von der verbauten Endstufe und den Treibern (Lautsprecher) ab. Üblicherweise liegt die Leistung, wie bei den Geräten aus diesem Soundbar-Vergleich, zwischen 40 und 300 Watt. Der tatsächlich verbrauchte Strom hängt aber auch von der eingestellten Lautstärke ab. Die meisten Soundbars stellen sich ohne Signal schnell selbst ab, was der Stromrechnung zugutekommt. Wenn Ihre neue Soundbar dieses Feature nicht anbietet, können sie sich mit einer schaltbaren Steckerleiste behelfen. Allerdings dauert bei manchen Geräten das Hochfahren bis zu 20 Sekunden.
  • Wieviel Watt sollte eine Soundbar haben?

    Filmgenuss zu zweit im kleinen Raum: 40 - 100 Watt

    Filme im großen Heimkino-Raum mit mehreren Leuten: 80 - 150 Watt

    Musikbeschallung mehrerer Räume: 200 - 300 Watt

    Diese Werte sind nicht als unumstößlich anzusehen, oft reicht auch weniger, nur klingen Audiogeräte besser, wenn sie nicht in ihrem Grenzbereich betrieben werden (Regler immer auf 9,8 von 10)

  • Wann lohnt sich eine Soundbar?

    Wenn Ihre Fernseher-Lautsprecher einen für Sie zu schwachen oder dünnen Sound haben, oder Sie sich ein günstiges Heimkino Setup aufbauen wollen.Wenn Sie gerne Musik vom Handy hören, ohne Kabel einstecken zu wollen (Bluetooth vorausgesetzt).

    Wenn Sie nicht genug Platz für eine ausgewachsene Stereoanlage oder WLAN-Stereoanlage haben, aber trotzdem einen guten Sound bei Musik, Film und Spiel genießen wollen.

Vergleichssieger
Raumfeld Soundbar
sehr gut (1,1) Raumfeld Soundbar
9 Bewertungen
1.299,99 € Zum Angebot
Preis-Leistungs-Sieger
Definitive Technology W STUDIO MICRO
sehr gut (1,2) Definitive Technology W STUDIO MICRO
1 Bewertungen
999,99 € Zum Angebot
Kommentare (1)
  1. Andreas Bauer :

    Wo sind eigentlich BOSE-Soundbars einzuordnen (wie die z.B. Cinemate130),rätselhafterweise fehlen solche in der Wertung ? - Zu schlecht ?

    Antworten
    1. Vergleich.org :

      Lieber Herr Bauer,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Soundbar-Vergleich.

      Einige unserer Kollegen begegnen der Marke BOSE zugegebenermaßen mit einer besonderen Skepsis. Der starke Markenauftritt weckte in Verbindung mit den recht hohen Preisen der BOSE-Produkte bereits in der Vergangenheit oft Erwartungen, die dann weder durch den Klang noch durch die teils sehr dürftige Verarbeitung erfüllt werden konnten.

      Im Gegenteil: "Unsichtbare" und vermeintlich wenig wichtige Komponenten wie Platinen, Kondensatoren und weitere Spannung führende Teile sind, wie auch von Bastelfreaks online hinlänglich dokumentiert oftmals von minderer Qualität. Auch dem ein oder anderen Laien wird der blecherne Sound der Kunststoff-Gehäuse auffallen.

      Für die Hintergrund-Beschallung von Küchen, Galerie- oder Verkaufsräumen etc. sind derlei Gerätschaften natürlich dennoch zu empfehlen, da meist leicht und handlich.

      Der High-Tech- und Klang-Anspruch, der allein schon durch die Preise transportiert wird, ist allerdings mindestens Augenwischerei. Solange nicht vom Gegenteil überzeugt, empfehlen wir lieber die Produkte von DENON ("HEOS"), Teufel ("Raumfeld"), Q-Acoustics, Cambridge Audio, Focal, Canton oder weiteren Sound-Spezialisten eher als die Bose-Artikel.

      Wobei wir zugeben müssen: Die Noise-Cancelling-Kopfhörer aus dem Hause Bose sind wirklich gut.

      Ein gewichtiger Punkt ist natürlich der Anspruch, den man an die Ästhetik des Wohnzimmers stellt. Und hier wird's schwierig, eine wirklich geradlinige, kompromisslose Empfehlung zu geben.

      Auf die Frage nach Empfehlungen für Soundbars, antwortet z.B. Reddit-User OJNeg ziemlich treffend: "Soundbars are for misinformed consumers and people who are more concerned with aesthetics than good audio. Having a pair of large tower speakers in your living room doesn't fit people's idea of 21st century decor. That why you see TV speakers, tiny computer speakers, iPod docks, Apple earbuds, etc. all taking over. Soundbars are in the came category."

      Dem schließt sich unsere Klangabteilung an. Da die Soundbar an sich bereits ein Kompromiss ist, sollte es wenigstens ein guter sein.

      Viel Freude beim Musik hören wünscht Ihnen
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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