
Mit innovativem Design wirken Soundbars, wie zum Beispiel von TCL, eleganter als herkömmliche Lautsprecher. Die meisten Modelle sind in Schwarz erhältlich, aber auch weiße Soundbars sind bei Design-Fans sehr beliebt.
3.1 Anschlussmöglichkeiten
Mögliche Anschlussoptionen an Soundbars sind:
- 3,5 mm Klinke
- Bluetooth
- WLAN
- Digital Audio-Eingang (optisch/koaxial)
- NFC
- HDMI
Nachfolgend können Sie sich eine kurze Übersicht über die Anschlussmöglichkeiten der Geräte aus diversen Soundbar-Tests verschaffen:
| Anschlussart | Beschreibung |
| 3,5 mm Klinke | Die bekannteste Verbindungsart. Mit einem Stereo-Klinkenstecker (wie an Kopfhörern) werden Quelle und Soundbar per Kabel analog miteinander verbunden. |
| Optisch | Über ein (relativ teures) Lichtleiterkabel wird der Audio-Datenstrom digital an die Soundbar übertragen. Erst hier trennt das Gerät den Datenstrom in die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher analog auf. |
| Koaxial | Über ein koaxiales Kabel (Cinch) wird das Signal wie bei der optischen Verbindung an die Soundbar gesendet. Anschließend teilt das Gerät die Daten analog auf die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher auf. |
| Bluetooth | Für Smartphones, Laptops und neuere Fernseher das Mittel der Wahl, da es dank drahtloser Übertragung keinen Kabelsalat erzeugt. Die Entfernung zwischen Quelle und Soundbar kann maximal 10 m betragen. |
| NFC | Nur wenige Geräte bieten dieses Feature bisher an. Dann wird es zur schnelleren und komfortablen Kopplung der Bluetooth-Verbindung genutzt. |
3.2 Leistung
Watt ist nicht gleich Watt
- Hersteller geben die Leistungsfähigkeit ihres Gerätes in Watt an (bspw. 200 Watt).
- Hierbei werden oft die Begriffe RMS, Peak, und Music als Zusatz verwendet.
- Diese Zahlen sind nicht untereinander vergleichbar! Orientieren Sie sich ausschließlich am RMS Wert.
- Lesen Sie bei Interesse hier weiter.
Wenn Ihr Hauptverwendungszweck für die Soundbar die Wiedergabe von Filmsound ist und der zu bespielende Raum nicht größer als 15 m², dann reicht für Sie eine RMS-Leistung von 50 bis 100 Watt. Sie können natürlich auch ein Gerät mit höherer Leistung kaufen, die meisten Systeme klingen sowieso am besten, wenn sie nicht am Rande der Leistungsfähigkeit arbeiten müssen. Auch eine Soundbar mit Radio braucht, wenn hauptsächlich das Radio benutzt wird, nur bei wenigen Laut-Hörern über 100 Watt.
Achtung: Für die Beschallung einer kleinen Wohnung mit Musik, vielleicht sogar im Rahmen einer Party, sollten Sie nicht unter 200 bis 300 Watt kaufen. Wobei die Beschallung von Feiern nicht die Paradedisziplin der Soundbars ist. Hier könnten Sie eher nach einer ausgewachsenen und gut dimensionierten HiFi-Stereoanlage und hier nach einem 5.1 Soundsystem für satten Kinosound umschauen.

Wir meinen, dass Bose zu den renommiertesten Marken gehört, für die typisch ist, dass sich der Wert nicht an Äußerlichkeiten erkennen lässt, wie wir hier bei der Bose-Smart-Soundbar „600“ bemerken.
3.3 Verwendungszweck
Wenn Sie mit vielen verschiedenen Geräten Musik abspielen wollen, achten Sie auf Bluetooth, optische Anschlüsse, USB, Klinke, etc. Wollen Sie einfach Actionfilme schauen und es dabei gerne etwas lauter sein darf, brauchen Sie nur wenig Diversität in den Anschlüssen, aber eine hohe RMS-Leistung in Watt.
3.4 Preispunkt

Soundbars mit Surround-Sound sind meist teurer.
Wer sich für Soundbars interessiert, dem sind meist die eingebauten Lautsprecher von Laptop, Handy, Fernseher und Co. zu schlecht oder zu leistungsschwach. Hier kann eine High-End-Soundbar Abhilfe schaffen. Eine richtige Musikanlage, bestehend aus zwei bis sechs Boxen und einem ausgewachsenen Verstärker bietet ein nochmal besseres Klangbild, zu entsprechendem Mehrpreis. Hier sind Pioneer, Teufel, Bose, Panasonic, Yamaha und Samsung namhafte Hersteller. Marken wie Denon und Hisense bieten Soundbars bis 200 Euro an, und sogar Sony hat Soundbars unter 150 Euro im Angebot, sodass für jedes Budget etwas dabei ist.
In dem folgenden Video können Sie sich Packungsinhalt und Installation der NB3530A Soundbar von LG ansehen:
Soundbars werden von diversen Herstellern unter verschiedenen Marken hergestellt. Hier ein paar Beispiele der zahlreichen Anbieter:
- Bang & Olufsen
- Bose
- JBL
- LG
- Samsung
- Sennheiser
- Sonos
- Sony
- TCL
- Teufel

Die Soundbar hat mittig einige Tasten. Damit lässt sich zum Beispiel die Lautstärke des Sounds anpassen.
Wo sind eigentlich BOSE-Soundbars einzuordnen (wie die z.B. Cinemate130),rätselhafterweise fehlen solche in der Wertung ? – Zu schlecht ?
Lieber Herr Bauer,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Soundbar-Vergleich.
Einige unserer Kollegen begegnen der Marke BOSE zugegebenermaßen mit einer besonderen Skepsis. Der starke Markenauftritt weckte in Verbindung mit den recht hohen Preisen der BOSE-Produkte bereits in der Vergangenheit oft Erwartungen, die dann weder durch den Klang noch durch die teils sehr dürftige Verarbeitung erfüllt werden konnten.
Im Gegenteil: „Unsichtbare“ und vermeintlich wenig wichtige Komponenten wie Platinen, Kondensatoren und weitere Spannung führende Teile sind, wie auch von Bastelfreaks online hinlänglich dokumentiert oftmals von minderer Qualität. Auch dem ein oder anderen Laien wird der blecherne Sound der Kunststoff-Gehäuse auffallen.
Für die Hintergrund-Beschallung von Küchen, Galerie- oder Verkaufsräumen etc. sind derlei Gerätschaften natürlich dennoch zu empfehlen, da meist leicht und handlich.
Der High-Tech- und Klang-Anspruch, der allein schon durch die Preise transportiert wird, ist allerdings mindestens Augenwischerei. Solange nicht vom Gegenteil überzeugt, empfehlen wir lieber die Produkte von DENON („HEOS“), Teufel („Raumfeld“), Q-Acoustics, Cambridge Audio, Focal, Canton oder weiteren Sound-Spezialisten eher als die Bose-Artikel.
Wobei wir zugeben müssen: Die Noise-Cancelling-Kopfhörer aus dem Hause Bose sind wirklich gut.
Ein gewichtiger Punkt ist natürlich der Anspruch, den man an die Ästhetik des Wohnzimmers stellt. Und hier wird’s schwierig, eine wirklich geradlinige, kompromisslose Empfehlung zu geben.
Auf die Frage nach Empfehlungen für Soundbars, antwortet z.B. Reddit-User OJNeg ziemlich treffend: „Soundbars are for misinformed consumers and people who are more concerned with aesthetics than good audio. Having a pair of large tower speakers in your living room doesn’t fit people’s idea of 21st century decor. That why you see TV speakers, tiny computer speakers, iPod docks, Apple earbuds, etc. all taking over. Soundbars are in the came category.“
Dem schließt sich unsere Klangabteilung an. Da die Soundbar an sich bereits ein Kompromiss ist, sollte es wenigstens ein guter sein.
Viel Freude beim Musik hören wünscht Ihnen
Ihr Vergleich.org-Team