Subwoofer Test 2017

Die 7 besten Subwoofer im Vergleich.

Magnat Cinema Ultra SUB 300-THX Magnat Cinema Ultra SUB 300-THX
Nubert nuLine AW-1100 Nubert nuLine AW-1100
Klipsch R-112SW Klipsch R-112SW
KEF Q400b KEF Q400b
Canton AS 85.2 SC Canton AS 85.2 SC
Canton SUB 600 Canton SUB 600
Nubert nuBox AW-443 Nubert nuBox AW-443
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Magnat Cinema Ultra SUB 300-THX Nubert nuLine AW-1100 Klipsch R-112SW KEF Q400b Canton AS 85.2 SC Canton SUB 600 Nubert nuBox AW-443
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
04/2017
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Bewertung1,5gut
04/2017
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung2,0gut
04/2017
Kundenwertung
bei Amazon
1 Bewertungen
6 Bewertungen
150 Bewertungen
1 Bewertungen
268 Bewertungen
55 Bewertungen
21 Bewertungen
LautsprecherprizipFront-Fire vs. Down-Fire: Nach vorne abstrahlende Subwoofer eignen sich für Holz- oder Laminat-Böden, da sie den Untergrund weniger zum Schwingen anregen und Bässe dadurch präziser wiedergeben. Nach unten abstrahlende Subwoofer eignen sich für stabile Betonböden. Sie produzieren diffusere Tieftöne und können durch Bodenreflexionen den Wirkungsgrad steigern.

Bassreflex-Konstruktionen verfügen über ein Rohr oder passive Membranen im Gehäuse, die den rückwärtigen Schall zur Steigerung des Pegels nutzen. Geschlossene Konstruktionen bieten weniger maximalen Schalldruck, geben aber weniger aufgeblähte Bässe wieder, was gerade bei Musikwiedergabe Vorteile bietet.
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)
aktiver Sub­­woofer
Front-Fire (Bas­s­­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Closed-Box)
aktiver Sub­­woofer
Front-Fire (Bas­s­­re­flex)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Closed-Box)
aktiver Sub­woofer
Front-Fire (Bass­re­flex)
Bestückung 1 x 320 mm Tief­töner 1 x 310 mm Tief­töner 1 x 300 mm Tie­f­­töner 1 x 250 mm Tief­töner 1 x 220 mm Tie­f­­töner 1 x 220 mm Tief­töner 1 x 220 mm Tief­töner
Nennleistung (RMS)RootMeanSquare: Standardisiertes Verfahren zur Ermittlung der elektrischen Leistung eines Verstärkers, bei dem der gesamte vom Menschen hörbare Frequenzbereich berücksichtigt wird. Das Langzeit-Testverfahren liefert realistische Werte zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Subwooferverstärkers. 550 Watt 320 Watt 300 Watt 200 Watt 200 Watt 200 Watt 160 Watt
ÜbertragungsbereichGesamter von einer Lautsprecherbox wiedergegebener Frequenzbereich: von der untersten bis zur obersten Frequenz. 18 - 200 Hz 19 - 150 Hz 24 Hz - 125 Hz 28 - 140 Hz 25 - 200 Hz 30 - 200 Hz 26 - 200 Hz
Grenzfrequenz regelbarSie können mithilfe eines Reglers einstellen, wie tief bzw. hoch ein Subwoofer spielen soll. Somit können Sie den Übertragungsbereich des Tiefton-Lautsprechers nochmal einschränken.
Gehäuse mit­tel­dichte Holz­fa­ser­platte
(foliert)
mit­tel­dichte Holz­fa­ser­platte
(fur­niert oder lackiert)
mit­­­tel­­dichte Hol­z­­fa­­ser­­platte
(fur­­niert oder lackiert)
Echt­holz­ge­häuse mit­­­tel­­dichte Hol­z­­fa­­ser­­platte
(fur­­niert oder lackiert)
mit­tel­dichte Holz­fa­ser­platte
(lackiert)
mit­tel­dichte Holz­fa­ser­platte
(foliert oder lackiert)
Phase regelbar
stu­fenlos

stu­fenlos

stu­fenlos

Umschalter

stu­fenlos

stu­fenlos

stu­fenlos
Abmessungen
(B x H xT)
468 x 461 x 478 mm 332 x 575 x 560 mm 394 x 442 x 464 mm 335 x 330 x 330 mm 255 x 450 x 370 mm 270 x 333 x 295 mm 245 x 420 x 380 mm
Gewicht 32,5 kg 35,5 kg 22,1 kg 13,6 kg 12 kg 8,6 kg 14 kg
Vorteile
  • 2 Passiv-Mem­brane statt Bass­re­flex-Öff­nung: sehr sau­bere Bass­wie­der­gabe
  • THX Ultra 2-Zer­ti­fi­zie­rung
  • ener­gie­spar­same Class-D End­stufe
  • Soft­c­lip­ping-Funk­tion: Schutz vor zu hohen Pegeln
  • auch mit Echt­holz­fur­nier in Nuss­baum-Optik erhält­lich
  • hoch­wer­tiges Netz­teil mit Ring­kern­trans­for­mator
  • mit Fern­be­di­e­nung
  • WA-2 Wire­less Port
  • präzise und tro­­ckene Bas­s­wie­­der­­gabe
  • Standby
  • gesch­los­senes Gehäuse: präzise und tro­ckene Bass­wie­der­gabe
  • sehr gut für Musik­wie­der­gabe geeignet
  • sehr edles Echt­holz-Gehäuse
  • kom­pakte Maße
  • gute Aus­stat­tung mit Ein- und Aus­gängen
  • präzise Wie­der­gabe
  • gesch­los­senes Gehäuse: präzise und tro­ckene Bass­wie­der­gabe
  • sehr gut für Musik­wie­der­gabe geeignet
  • Soft­c­lip­ping-Funk­tion: Schutz vor zu hohen Pegeln
  • mit Fern­be­di­e­nung
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Subwoofer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • 2017 ist die gebräuchlichste Form des Subwoofer für Heimkino-Anlagen der aktive Subwoofer. Das heißt: Der Sub wird mit Netzstrom gespeist und hat einen integrierten Verstärker, benötigt also nur noch das Musiksignal zur Wiedergabe.
  • Durch die aktive Bauform können auch bestehende Musik-Anlagen einfach mit einem Aktiv-Subwoofer nachgerüstet werden.
  • Über eine Frequenzweiche kann eingestellt werden, welcher Anteil der unteren Frequenzen über den Subwoofer wiedergegeben werden sollen. Durch diese Anpassung kann auf die akustischen Besonderheiten des Raumes und auf Hörgewohnheiten Rücksicht genommen werden.
  • Wenn Sie weder eine besonders gute Stereo-Anlage, noch ein großes Heimkino besitzen, können Sie diese aufwerten und einen günstigen Subwoofer kaufen: zwischen 100 und 200 Euro kann man fündig werden. Wenn Ihr Equipment höherwertig ist, sollten Sie ab 200 Euro und Watt anfangen zu suchen.

Subwoofer Test

Luke Skywalker zerstört den Todesstern, John McClane legt Wolkenkratzer in Schutt und Asche, der Terminator schießt sich den Weg frei, Neo steckt üble Prügel – und aus den Boxen daheim pluckert ein Sound, der an einen verstopften Abfluss erinnert?

Gerade bei actionbetonten Filmen und Videospielen ist die Akustik beinahe ebenso wichtig wie das Bild, denn der Ton unterstützt die Stimmung in maßgeblicher Weise.

Um Ihren Lieblingsmedien zu der Durchsetzungsfähigkeit zu verhelfen, die ihnen zusteht, können Sie Ihre HiFi-Stereoanlage mit einem Subwoofer nachrüsten.

Ein einzelner Aktiv-Subwoofer kann auch nachträglich in ein bereits bestehendes Surround-Setup integriert werden.

Durch die zusätzlichen tiefen Frequenzen kommen die Bässe überhaupt richtig zur Geltung. Denn Frequenzen zwischen 25 und 50 Hertz können von normalen Boxen nur unbefriedigend bis gar nicht wiedergegeben werden. Dabei sind gerade diese „fühlbaren“ Frequenzen wichtig für einen guten Sound, egal ob im Heimkino oder auf dem Spiele-Sofa.

Machen Sie Ihren eigenen Subwoofer-Test: In der Kaufberatung zum Subwoofer-Vergleich 2017 wollen wir es Ihnen dabei helfen, den für Sie besten Subwoofer, Ihren persönlichen Subwoofer-Vergleichssieger zu finden.

1. Unter dem Woofer? Was heißt eigentlich „Subwoofer“?

beispiel-anschlusspanel-subwoofer-test-2

Die Anschluss- und Einstellmöglichkeiten sind vielfältig. Zumindest bei den mittel- bis hochpreisigen Modellen.

Ein Subwoofer ist ganz prinzipiell ein Lautsprecher wie jeder andere, nur dass er auf die Wiedergabe der tiefen Frequenzen optimiert ist, denen, die unterhalb derer liegen, die vom „Woofer“, dem Tieftöner einer Mehrwege-Box wiedergegeben werden. Daher: Sub-Woofer.

Normale Boxen, wie sie beispielsweise in Stereo-Kompaktanlagen vorkommen, haben nicht das nötige Volumen, bzw. können nicht genug Luft bewegen, um derart tiefe Frequenzen laut genug wiederzugeben.

Um die entsprechenden Frequenzen laut genug wiedergeben zu können, haben Subwoofer entweder sehr große Membranen (16 cm und mehr), oder einen sehr großen Hub (Bewegungsraum der Membran).

Die Vor- und Nachteile eines aktiven Subwoofers in Kürze:

  • Intensivierung des Hör-Erlebnis bei Musik, Filmen und Games
  • Aktiv-Version leicht zu installieren
  • Kann je nach Modell mit mehreren Anlagen verbunden werden
  • Perfekte Einstellung kann zeitaufwändig sein
  • Kann evtl. schnell die Nachbarn stören
  • Zusätzlicher Stromverbraucher

2. Welche Subwoofer-Typen gibt es?

2.1. Aktiver Subwoofer

Blick ins Innere: eine solche Frequenzweiche ermöglicht die Einstellung der Trennfrequenz.

Blick ins Innere: eine solche Frequenzweiche ermöglicht die Einstellung der Trennfrequenz.

Der am unkompliziertesten nachrüstbare Subwoofer. Hier müssen Sie nur das Audio-Signal per Kabel von Ihrer HiFi-Anlage oder Ihrem Receiver an den Sub anschließen.

Den Strom für den integrierten Verstärker bezieht das Gerät mittels eines eigenen Netzkabels. Die Leistung Ihres HiFi-Verstärkers ist also nicht von primärer Bedeutung, da im Subwoofer eine eigene Endstufe verbaut ist. Auch unser Subwoofer-Vergleichssieger ist aus dieser Kategorie.

2.2. Passiver Subwoofer

Diese Kategorie ist im Jahr 2017 seltener im Einsatz. Hierfür brauchen Sie einen passenden Verstärker, der den zusätzlichen Lautsprecher auch befeuern kann, in der richtigen Impedanz und mit der nötigen Leistung in Watt. Aus diesem Grund haben wir diesen Subwoofer-Vergleich auf aktive Subwoofer konzentriert.

3. Kaufkriterien für Subwoofer: Darauf sollten Sie achten

3.1. Leistung, Größe, Membran: Passt der Subwoofer?

Der beste Subwoofer ist derjenige, der am besten zu Ihrer Anlage passt, Ihre Hörgewohnheiten unterstützt und schließlich auch für den Raum passend dimensioniert ist.

Die wichtigsten Kriterien lauten also:

  • Kriterium 1: Passend…zur Anlage?

    Eine Kompaktanlage mit (z.B.) 2 x 20 Watt und Regallautsprechern kann mit einem Subwoofer aufgewertet werden. Allerdings benötigt es hierbei keiner brachialen Leistung. Ein kompakter Sub mit 50-100 Watt reicht aus, denn höhere Subwoofer-Lautstärken, als die so erzielbaren würden das Klangbild wummerig machen.

    Besteht ihre Anlage aus einem kraftvollen Stereo-Vollverstärker mit 2 x 100 Watt oder mehr und entsprechenden Standlautsprechern oder aus einem Mehrkanal-Receiver und mehreren Satelliten, ist ein kräftigerer Sub zu empfehlen, damit die Basswiedergabe auch bei höheren Lautstärken präzise bleibt. Der Subwoofer braucht also entsprechende Leistung – großzügiger Headroom, also Leistungsreserve, garantiert dies.

  • Kriterium 2: Passend…zum Raum?

    Eine grundsätzliche Eigenheit der tiefen Frequenzen ist, dass sie vom menschlichen Gehör kaum zu orten sind. Daher ist der Aufstellort des Subwoofers relativ variabel.

    Dennoch: Erstens wirkt ein großer Subwoofer in kleinen Räumen allein schon optisch schräg, zweitens neigen besonders Bässe dazu, Möbel, Wände und Boden zum Mitschwingen zu bewegen. Was den Nachbarn meist wenig Freude bereitet, wird auch für den Musikhörer schnell lästig.

    Also: Je kleiner der Raum, desto geringer sollte im Zweifel die Membrangröße sein. Die Umkehrung dieses Prinzips muss aber andersherum nicht zwangsläufig gelten. So ist in großen Räumen, die zu hallender Akustik neigen, ebenfalls ein kleinerer Subwoofer mit knackigerer Ansprache ebenfalls gegenüber größeren Geräten im Vorteil.

  • Kriterium 3: Passend…zur Hörgewohnheit?

    „Knackig“, „Wummerig“, „schnelle Ansprache“ – lautmalerische Vokabeln fallen oft, möchte man in Worte fassen, wie Klänge wirken. Die Physik dahinter ist schnell erklärt: Je kleiner die Menbran, desto schneller kann sie sich bewegen, desto „schneller“ wird der Ton geformt – und desto weniger Luft wird bewegt. Für „viel Ton“ braucht es viel Membran.

    Nun liegt es auch am Einsatzzweck, also am Medium, welche Art der Tonformung bevorzugt wird. Eine Gegenüberstellung:

    Home-Theater: In Horror- oder Fantasy-Filmen dient oft düstere, bassige Musik zur Untermalung der Stimmung. Man denke an David Lynchs „Lost Highway“ oder Ridley Scotts Klassiker „Blade Runner“. Die niedrigfrequenten „Atmo“-Klänge sind fast immer Legato-Töne, anschwellend und lang. Für die stimmungsvolle Wiedergabe zuhause ist hierfür kein High-End Subwoofer nötig.

    Musik: Anders als in der Mittenbetonten Rockmusik sind insbesondere im modernen Jazz als auch in der Popmusik tonale Ereignisse eher schnellerer Natur. Die Membran muss also schnell reagieren, um das elektrische Signal adäquat zum hörbaren Ton umzuwandeln. Hierfür sind tendenziell kleinere Membranen deutlich besser geeignet.

 

RMS, PMPO, Music: Reale Leistung von Audiogeräten

Verlässliche, vergleichbare und seriöse Leistungsangaben sind in Watt RMS notiert.

Hinter „Music-“ oder „PMPO-Leistung“ stehen Werte, die nicht geeignet sind, etwas über die wirkliche dauerhafte Leistung eines Geräts auszusagen.

Meist sind dies unrealistisch hohe Fantasie-Zahlen, die zum Staunen und zum Kauf anregen sollen.

Tauchen PMPO-Angaben in einem Angebot auf, kann dies bereits der Hinweis sein, die Finger davon zu lassen. Seriöse Hersteller haben keine Übertreibungen nötig.

3.2. Bauart

Verschiedene Bauarten und Ausstattungen, die bei Subwoofern verbreitet sind, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Merkmal Erläuterung
Frontfire Der Lautsprecher zeigt in die Horizontale, also in das Zimmer hinein. Weniger Bodenvibrationen, gefühlt etwas weniger tiefe Frequenzen, dafür definierter und weniger Probleme mit den Nachbarn, da mehr Bass im Raum verbleibt, statt durch Böden und Wände in benachbarte Zimmer zu strahlen.
Downfire Der Lautsprecher zeigt auf den Fußboden, ist also in der Vertikalen eingebaut. Ergebnis ist ein mächtiger Bass, der auch deutlich spürbar ist. Oft etwas weniger definiert als Frontfire, neigt er zusätzlich zum Beschallen weiterer Räume.
Geschlossen/Bassreflex Unabhängig von der Bauweise Frontfire oder Downfire kann ein Sub über Bassreflexöffnungen verfügen, welche die Basswiedergabe beeinflussen. Während den geschlossenen Systemen eine genauere Wiedergabe attestiert wird, punkten Bassreflex-Systeme mit nochmals eindrucksvolleren tiefen Frequenzen. Lesen Sie bei Interesse hier weiter.

Anschließend informiert Sie dieses Video noch über die Vor- und Nachteile der beiden Prinzipien Frontfire und Downfire:

3.3. Anpassbarkeit

Auch der beste Subwoofer, also derjenige, der oben genannte Kriterien für Sie nahezu perfekt erfüllt, muss wahrscheinlich noch leicht an seine Umgebung angepasst werden. Einige elektronische Austattungsmerkmale können weiterhelfen:

  • Phasenschalter/-regler: Ermöglicht eine Anpassung des Basspegels auf räumliche Besonderheiten
  • Variable Trennfrequenz: Definiert, bis zu welcher Frequenz der Sub arbeitet (Synonyme: Crossover, Übergangsfrequenz)
  • LFE-Kanal: Low Frequency Effects-Kanal , der nur die Bass-relevanten Anteile des Audiosignals direkt zum Subwoofer leitet (bei neueren Filmen und Medien)
  • Clipping: Schutzschaltung, die potentiell schädliche, zu hohe Pegel automatisch abschneidet und so den Subwoofer schützt

Es liegt in der Natur der Sache, dass Sie –quasi im Rahmen eines eigenen Subwoofer-Test – verschiedene Einstellungsoptionen ausprobieren müssen, um zum gewünschten Klangbild zu gelangen.

3.4. Anschlussmöglichkeiten

Während passive Basskisten genau einen Anschluss brauchen – nämlich den gewöhnlich in mono ausgelegten Audio-Eingang – bieten aktive Subwoofer meistens weit darüber hinausgehende Anschlussoptionen, so dass sich auf der Rückseite wahre Anschluss-Terminals finden.

Auch bei den aktiven Speakern gilt: Bis auf den Netzanschluss ist lediglich ein Audio-Eingang Pflichtprogramm. Richtig flexibel einsetzbar wird der Subwoofer mit vielseitigen Verbindungsoptionen am Anschlussterminal:

Anschlüsse Ausführung (meistens) Erläuterung
Low Level Input  Cinch
(Stereo oder Mono)
Dieser Anschluss ist Standard. Hier schließen Sie das/die Audiokabel vom Stereo-Subwoofer-Ausgang oder Mono-Subwoofer-Ausgang Ihres Verstärkers bzw. Receivers an.
High Level Input Lautsprecherklemmen
(Stereo)
Hier schließen Sie Verstärker oder Receiver ohne speziellen Subwoofer-Ausgang an.

Die Anschlüsse dienen als Brücke: Schließen Sie hier ebenfalls die Lautsprecherkabel Ihrer Stand- oder Regallautsprecher an.

Achtung: Achten Sie auf die korrekte Polung. Low- und High-Level-Eingänge dürfen meistens nicht gleichzeitig belegt werden.
Beachten Sie entsprechende Hinweise im Handbuch des Subwoofer-Herstellers.

Low Level /
High Level Output
Cinch /
Lautsprecherklemmen
Schließen Sie einen zweiten Subwoofer mit Low-Level- oder High-Level-Eingang hier an. Beachten Sie die korrekte Polarität.
Filtered Out Cinch Am „gefilterten“ Ausgang können Sie kleinere/weniger leistungsfähige Aktivlautsprecher anschließen. Solchen Ausgängen ist eine spezielle Frequenzweiche vorangestellt, die besonders tiefe Frequenzen abscheidet, um die angeschlossenen Lautsprecher zu schützen.
Subwoofer-Modelle des Herstellers Canton bieten oft gehobene Ausstattung. Einige lassen sich auch aus der Ferne einstellen.

Subwoofer-Modelle des Herstellers Canton bieten oft gehobene Ausstattung. Einige lassen sich auch aus der Ferne einstellen.

4. Darauf sollte man bei der Subwoofer-Nutzung achten

Diese sog. Spikes sind Füsschen für die Boxen und reduzieren die Bodenübertragung.

Diese sog. Spikes sind Füsschen für die Boxen und reduzieren die Bodenübertragung.

  • Auf gute Nachbarschaft: Die tiefen Frequenzen von ca. 0-150 Hertz durchdringen sehr gut Wände und Mauern. Wenn Sie also auf ein gutes Auskommen mit Ihren Nachbarn Wert legen, sollten Sie dies beim Einstellen des Lautstärkepegels bedenken.Spikes, spitz zulaufende Metallfüßchen mit passenden Unterlegplättchen, entkoppeln den Boden von Gehäuseschwingungen der Bassbox und sind daher sehr zu empfehlen.
  • Auf den guten Ton: Nicht nur der Nachbar freut sich über die Minimierung der Schallbelästigung: Auch dem (vorsätzlichen) Hörer sollte die Schallentkopplung durch Spikes einen trockeneren und prägnanteren Klang bescheren.
  • Unter den Obertönen

    Sehr tiefe Frequenzen ab ca. 100 Hz kann das menschliche Ohr nicht zuverlässig orten. Viele preisgünstigere Subs geben, trotz Frequenzweiche, noch Obertöne wieder, die ortbar sind.

    Auf die Obertöne der Untertöne: Der Frequenzgang des menschlichen Ohres ist nicht linear. D.h., wir können bestimmte Frequenzen besser wahrnehmen als andere.

    Stellen Sie also nach Möglichkeit den Aktiv-Sub nicht vollkommen asymmetrisch zum sonstigen Setup auf. Und achten Sie darauf, die Trennfrequenz nicht oberhalb von 80-100 Hz festzulegen.Die besten Subwoofer in diesem Subwoofer-Vergleich können bis zu 29 Hz wiedergeben, günstigere fangen manchmal erst bei 40 an – der Unterschied liest sich gering, ist aber enorm.

  • Auf die richtige Sub- und Sitzposition: Versuchen Sie, das Hör-Erlebnis zu verbessern, indem Sie einfach austesten! Dies empfiehlt auch die Stiftung Warentest (Ausgabe 08/01). Stellen Sie den Tieftöner mit der Bassreflex-Öffnung nach hinten oder nach vorne, dichter oder weiter von der Wand entfernt auf. Nach jeder neuen Positionierung sollten Sie erneut die zu erwartende Sitzposition einnehmen und mit dem neuen Setting ein Ihnen gut bekanntes Lied anhören.Einen speziellen Subwoofer-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt, wohl aber Vergleichstests von Stereoanlagen und DVD-Heimkinoanlagen.

5. Wichtige Hersteller und Marken

  • Adam
  • Apart Audio
  • Beng
  • Cambridge Audio
  • Dynaudio
  • Edifier
  • Elac
  • German Maestro
  • Heco
  • Jarre Technologies
  • JBL
  • Koda
  • Loewe
  • LTC
  • Audio Pro
  • Bang & Olufsen
  • Bowers & Wilkins
  • Ceratec
  • Dynavox
  • Klipsch
  • Magnat
  • Mivoc
  • Paradigm
  • Pioneer
  • Quadral
  • Tannoy
  • Teufel
  • AEG
  • ASW
  • Auna
  • Canton
  • Creative
  • Harman-Kardon
  • Medion
  • Real Acoustics
  • Samsung
  • Sony
  • Toshiba
  • Auvisio
  • Blaupunkt
  • Bose
  • Jamo
  • KEF
  • Logitech
  • Muse
  • Q Acoustics

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Subwoofer

  • 1. Wann braucht man einen aktiven Subwoofer?

    Aktive Subwoofer eignen sich ausgezeichnet für die Erweiterung bereits bestehender Audio-Setups, da sie nur das Audio-Signal benötigen, sie sind also von der Impedanz des Verstärkers und seiner Leistungsfähigkeit unabhängig. Ideal, um dem eigenen Heimkino noch den nötigen Druck „untenrum“ zu verleihen.

    Auch Ihren Spiele-PC können Sie so aufrüsten. Viele Mainboards bieten bereits ab Werk einen entsprechenden Ausgang an. So wird der Game-Sound noch eindrucksvoller.

  • 2. Wofür dienen Subwoofer Spikes?

    Spikes dienen dazu, die entstehenden Vibrationen des Tieftöners nicht ungedämpft auf den Boden weiterzuleiten. Dies macht besonders in Altbauwohnungen Sinn, da hier die unterhalb gelegene Wohnung deutlich den Bass zu spüren bekommt, falls Sie ihn nicht mit Spikes oder einer Gummimatte vom Boden etwas fernhalten.
  • 3. Subwoofer – was bedeutet „Crossover“?

    Crossover, Übergangsfrequenz, Trennfrequenz – alle diese Synonyme bezeichnen die Frequenz, oberhalb welcher der Tieftöner aufhört zu arbeiten. So stört er nicht die Mittel- und Hochtöner der Satelliten-Boxen und bleibt schwer ortbar.

    Meist ist die Trennfrequenz einstellbar, zwischen ca. 30 und 150 Hertz.

  • 4. Wohin mit dem Subwoofer?

    Wenn Ihr Subwoofer eine einstellbare Frequenzweiche bzw. Crossoverfrequenz hat, stellen Sie diese auf unter 100 Hertz. Dann können Sie den Sub nicht bzw. kaum orten und sind bezüglich der Aufstellung frei. Manche nicht hochwertigen Subs können eventuell trotz richtiger Trennfrequenz trotzdem ortbare Schwingungen von sich geben.
  • 5. Was ist der lauteste Subwoofer?

    Wenn Sie das Einzigartige lieben und dafür auch gerne mal etwas tiefer in die Tasche greifen, lohnt es sich vielleicht in dieser Aufzählung ein bisschen zu stöbern.
Vergleichssieger
Magnat Cinema Ultra SUB 300-THX
sehr gut (1,2) Magnat Cinema Ultra SUB 300-THX
1 Bewertungen
1.302,50 € Zum Angebot
Preis-Leistungs-Sieger
Canton AS 85.2 SC
gut (1,7) Canton AS 85.2 SC
268 Bewertungen
268,36 € Zum Angebot

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