Staubsauger Test 2016

Die 7 besten Bodenstaubsauger im Vergleich.

AbbildungTestsiegerSiemens VSQ8SEN72C powerSensor Q8.0Miele Complete C3 Silence EcoLinePreis-Leistungs-SiegerPhilips FC 9197/91 PerformerProSiemens VSQ5X1230 Q5.0Siemens VS06B112AMiele S 8340 EcoLinePhilips FC9327/09 Power Pro Compact
ModellSiemens VSQ8SEN72C powerSensor Q8.0Miele Complete C3 Silence EcoLinePhilips FC 9197/91 PerformerProSiemens VSQ5X1230 Q5.0Siemens VS06B112AMiele S 8340 EcoLinePhilips FC9327/09 Power Pro Compact
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
07/2016
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Bewertung1,3sehr gut
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
166 Bewertungen
32 Bewertungen
176 Bewertungen
575 Bewertungen
626 Bewertungen
689 Bewertungen
605 Bewertungen
EnergieeffizienzklasseAAABBDB
LeistungDie Leistung gibt nicht an, wie stark der Staubsauger saugt, sondern in erster Linie, wie viel Strom er verbraucht.650 Watt700 Watt650 Watt850 Watt700 Watt1200 Watt750 Watt
LautstärkeDie Lautstärke wird in Dezibel (dB) angegeben. Eine Steigerung um 10 dB entspricht dabei einer Verdopplung der gefühlten Lautstärke.

Zur Orientierung: Ein normales Gespräch entspricht ca. 60 dB, ein Haartrockner hat bis zu 90 dB.
72 dB69 dB78 dB70 dB81 dB75 dB79 dB
StaubbeutelvolumenJe größer der Staubbeutel, desto länger können Sie saugen, bis der Beutel gewechselt werden muss. Aber: Je mehr Staub im Beutel ist, desto stärker sinkt in der Regel auch die Saugkraft des Saugers.5,0 l4,5 l5,0 l4,5 l4,0 l4,5 l1,5 l l
AktionsradiusDer Aktionsradius bemisst sich aus der Länge des Stromkabels und des Saugschlauchs sowie -rohrs.12.0 m11 m11.0 m13 m9.0 m12 m8 m
TeppichreinigungsklasseSeit dem 01. September 2014 gibt es ein neues Energielabel für Staubsauger. Die Teppichreinigungsklasse gibt an, wie gut der Staubsauger einen Normteppich reinigen kann.

Werte: A (optimal) bis G (schlecht)
CDCCECA
StaubemissionsklasseDiese Beurteilung gibt an, wie gut die Abluft des Staubsaugers gefiltert wird. Ein guter Wert ist für Menschen wichtig, die beispielsweise an einer Hausstaub-Allergie leiden. Dabei entspricht A dem besten Ergebnis.AAAABBC
beutellosBei beutellosen Staubsaugern brauchen Sie keine Staubsaugerbeutel kaufen, weil der Sammelbehälter im Gerät integriert ist und einfach so geleert werden kann.NeinNeinNeinNeinNeinNeinJa
KabeleinzugJaJaJaJaJaJaJa
TeleskoprohrJaJaJaJaJaJaJa
Vorteile
  • Testsieger Stiftung Warentest 06/2015
  • überzeugende Saugleistung
  • vergleichsweise leise
  • für Allergiker geeignet
  • vergleichsweise leise
  • starke Saugleistung
  • guter Filter, insbesondere für Allergiker
  • sehr leicht zu handhaben
  • überzeugende Saugleistung
  • sehr leicht
  • sehr breite Bodendüse
  • überzeugende Saugleistung
  • eher leise
  • sehr leicht
  • leicht zu handhaben
  • ausreichende Saugleistung
  • sehr leicht
  • sehr leicht zu handhaben
  • überzeugende Saugleistung
  • sehr langes Teleskoprohr - gut für große Menschen
  • überzeugende Saugleistung
  • langlebiger Filter
  • sehr leicht
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Staubsauger-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wie saugstark ein Staubsauger ist, hängt nicht allein von der Leistung ab – auch wenn ein leistungsstarker Motor mit über 1.000 Watt dies auf den ersten Blick vermittelt. Vielmehr ist die gesamte Konstruktion des Saugers relevant, also das Zusammenspiel von Motor, Saugrohr und verwendeter Düse. So kann auch ein Gerät mit geringerer Leistung deutlich bessere Ergebnisse erbringen.
  • Neben den klassischen, kabelgebundenen Bodenstaubsaugern mit Staubbeutel gibt es auch Modelle ohne Beutel: kleine Akku-Handstaubsauger oder vollautomatische Staubsauger-Roboter. Für die alltägliche Grundreinigung der heimischen vier Wände ist der Klassiker aber immer noch der beste Staubsauger.
  • Für große Unternehmen, in denen große Flächen gesaugt werden müssen, gibt es auch spezielle Industriestaubsauger. Sie sind so stabil gebaut, dass selbst Metalle und Feinstaub den Innenbereich und die Elektronik nicht schädigen.

Staubsauger Test Teppich
Ein Staubsauger von Dyson und Miele oder der gut verkaufte Siemens Staubsauger – der Umsatz von elektrischen Haushaltsgeräten steigt jährlich an. Mit Staubsaugern, Waschmaschinen und Küchengeräten konnten 8 Milliarden Euro im Jahr 2013 erwirtschaftet werden, da sie in so ziemlich jedem Haushalt weltweit gebraucht werden (Quelle).

Staubsauger sollen zuverlässig Staub, Krümel und sonstigen Schmutz aufnehmen und in ihrem Inneren festhalten. Darin besteht ihr großer Vorzug gegenüber dem Besen – denn dieser wirbelt Staub eher auf, sodass er sich erneut auf Teppich, Parkett, Polstern und Möbeln absetzen kann. Elektronik hat oft viele Vorteile und ist unverzichtbar im Tagesablauf integriert. Ihr größer Pluspunkt: die Zeitersparnis zu konventionellen Geräten.

Mittlerweile gibt es ganz unterschiedliche Kategorien von Staubsaugern, abgestimmt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Anwender. Bodenstaubsauger mit und ohne Beutel dienen – wie es der Name schon sagt – vorrangig der Reinigung von Böden und großen Flächen. In unserem Staubsauger Test 2016 haben wir diese für Sie untersucht. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen nach Ihren Ansprüchen gerechten Staubsauger kaufen wollen, und wie Sie Ihren Staubsauger Testsieger finden, erfahren Sie im Ratgebertext.

1. Wie funktioniert ein Staubsauger?

rowenta staubsauger

Beutellos: Staubsauger ohne Beutel haben meist ein transparentes Gehäuse, um zu sehen, wie viel Staub, Dreck und Flusen darin enthalten sind.

Ein Staubsauger ist ein elektrisches Haushaltsgerät, das der Beseitigung von Staub und Schmutz dient. Es verfügt über einen Motor, der im Inneren des Gerätes durch ein Gebläse einen Unterdruck erzeugt. Dadurch wird Luft angesaugt – und mit ihr Staub und andere kleine Partikel. Diese werden entweder in einem Sammelbehälter oder einem Staubbeutel gesammelt.

Daneben verfügen die Staubsauger aus unserem Staubsauger Vergleich über Filtersysteme. Diese sind wichtig, um zu verhindern, dass Feinstaubpartikel beim Saugen in die Raumluft gelangen.

Auch für Allergiker und Hausstaub geplagte Nasen ist dieser Punkt besonders relevant. Die Luft wird durch das Filtersystem eingesogen und gereinigt, sodass sie den Staubsauger anschließend sauber wieder verlässt.

Hinweis: Filter sind unterschiedlich effektiv. Der HEPA-Filter gilt als geeignet für Allergiker. Dabei wird der Begriff auch verwendet, wenn der Filter nicht der EN-Norm entspricht. Sie können sich lediglich daran orientieren.

2. Der technische Fortschritt hat viele Staubsauger-Typen hervorgebracht

2.1. Bodenstaubsauger

Der Klassiker unter den Staubsaugern ist der Bodenstaubsauger. Mit ihm lassen sich große Flächen gut von Staub befreien. Er hat eine hohe Saugkraft und ist in aller Regel an einen Netzanschluss gebunden. Es gibt die Modelle sowohl mit als auch ohne Beutel. In unserem Staubsauger Test 2016 konzentrieren wir uns auf Geräte mit Staubbeutel. Staubsauger ohne Beutel werden von uns in einem gesonderten Staubsauger ohne Beutel-Vergleich betrachtet.

Unter den im Jahr 2013 gekauften Staubsaugern waren Modelle mit Beutel mit 64 % die beliebteste Bauform. Das ist nicht ohne Grund so, denn diese Staubsauger werden als leiser empfunden und der Wechsel der Staubbeutel ist hygienisch, staubfrei und schnell zu erledigen.

Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Saugkraft solcher Staubsauger nachlässt, je voller der Staubbeutel ist. Dies hat letztlich mit dem Filtersystem des Saugers zu tun:

  1. Der hochwertige VSQ8SEN72C von Siemens verbraucht gerade mal 650 Watt.

    Watt: Ein 650 Watt Staubsauger muss nicht weniger Leistung bringen als ein 950 Watt Staubsauger. Aber er verbraucht weniger Strom.

    der Staubbeutel muss luftdurchlässig sein, damit die eingesaugte Luft austreten kann

  2. der Staubbeutel muss trotzdem Staub und Dreck behalten
  3. der Motorschutzfilter und der Abluftilter reinigen die Luft (z.B. der HEPA-Filter)

Negativ fällt auf, dass die Staubsaugerbeutel und Filter einen dauerhaften Kostenfaktor darstellen.

Bei den Bodenstaubsaugern mit Beutel stechen die Hersteller: Siemens, Bosch, AEG und Miele besonders hervor. Bei beutellosen Staubsaugern fällt der Name Dyson zuerst ein, da von Dyson die Technik zum beutellosen Saugen erfunden wurde.

Falls Sie nach einem Bodenstaubsauger nach Kärcher suchen, müssen wir Sie weiterleiten. Kärcher stellt in der Regel ein Nass-Trockensauger her, die auch Flüssigkeiten einsaugen können und in diesem Vergleich näher erklärt werden.

Zusammenfassung:

  • hohe Saugkraft
  • eher angenehmes Sauggeräusch
  • hygienischer Staubbeutelwechsel
  • Saugkraftverlust bei sich füllendem Beutel
  • Staubbeutel als dauerhafter Kostenfaktor

2.2. Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger sind vor allem für's Auto sinnvoll.

Akku-Staubsauger, wie dieses Produkt von AEG, sind vor allem für’s Auto sinnvoll.

Mit kleinen, akkubetriebenen Handstaubsaugern können Ritzen zwischen Polstern oder auch der Innenraum des Autos einfach gereinigt werden. Sie sind:

  • mit einem Akku verbaut, der unabhängig von einer Stromquelle eingesetzt werden kann
  • aufladbar, um den Akku zu füllen
  • handlich und gut zu transportieren
  • beutellos und sehr schnell zu reinigen
  • geeignet um Flüssigkeiten aufzusaugen
  • ungeeignet für große Bereiche, da die Kapazität durch die geringe größe begrenzt ist

Es gibt sie als Tischsauger, aber auch als Handstaubsauger, die im Vergleich zum Bodenstaubsauger nicht hinter her gezogen, sondern vor sich her geschoben werden. Die Akkusauger sind letztendlich nicht geeignet, um die Bodenreinigung komplett zu übernehmen. Häufig bestehen Handstaubsauger dieser Art aus: einem kleinen Akkusauger und einem Korpus mit Saugfuß, wobei ersterer auch getrennt als Tischsauger verwendet werden kann. In unserem Bodenstaubsuager Test spielen sie keine große Rolle.

2.3. Staubsauger-Roboter

Wer vielbeschäftigt ist, für den ist ein Staubsauger-Roboter oder Saugroboter vielleicht auch eine Überlegung wert. Die runden Roboter bewegen sich vollautomatisch über den Boden. Die besten Staubsauger dieser Kategorie fahren nach dem erfolgten Hausputz zu ihrer Dockingstation und laden sich wieder auf.

Natürlich können Saugroboter von der Kapazität her nicht mit den großen Bodenstaubsaugern mithalten. Auch sind sie nicht ganz so flexibel und haben mitunter Probleme mit unebenen oder ungleichmäßigen Untergründen. Trotzdem sind Saugroboter praktische kleine Helfer im Haushalt, vor allem da man nicht einmal zuhause sein muss, um die Reinigung zu beaufsichtigen. Sie sind beutellos, daher sind die Folgekosten relativ gering.

Pro: Zeitersparnis gegenüber dem konventionellen Staubsauger
Con: unflexibel durch Probleme mit unebenen Böden und geringere Saugleistung

3. Kaufberatung für Staubsauger: Darauf müssen Sie achten

Wenn Sie ihren persönlichen Staubsauger Testsieger kaufen wollen, dann gibt es eine ganze Menge zu beachten. Wir haben im Staubsauger Vergleich eine Liste mit Kriterien zusammengestellt, die Ihnen helfen soll, sich für den besten Staubsauger zu entscheiden.

3.1. Saugkraft

Das EU-Energielabel für Staubsauger gibt über die wichtigsten Kaufkriterien Auskunft.

Das EU-Energielabel für Staubsauger gibt über die wichtigsten Kaufkriterien Auskunft.

Leistung, Watt und Energieeffizienz

Das wichtigste Kriterium für einen Staubsauger der Kategorie Bodenstaubsauger ist seine Saugkraft. Pauschal lässt sich darüber jedoch keine einfache Aussage treffen. Sich einzig und allein an der Leistung, also den Watt, zu orientieren, wäre ein Fehler. Die Leistung sagt nämlich in erster Linie nur etwas darüber aus, wie viel Strom ein Sauger verbraucht – egal ob beutellos oder nicht. Geräte mit über 2.000 Watt sind echte Stromfresser – das heißt aber nicht, dass sie auch besser saugen.

Seit September 2014 sind diese Modelle sowieso aus den Geschäften verschwunden, da zu diesem Zeitpunkt eine neue EU-Verordnung zur Drosselung der Leistung von Staubsaugern in Kraft getreten ist (mehr dazu unter 4. in diesem Ratgeber). Die Saugkraft eines Staubsaugers hängt maßgeblich davon ab, wie der Motor und die Konstruktion von Saugrohr und Düse zusammenspielen. Ein besonders aerodynamisches Modell liefert auch mit nur 650 Watt ein sauberes Ergebnis ab.

Eine Auskunft über die Leistung und den Stromverbrauch gibt die Energieeffizienzklasse, die für jeden Sauger angegeben sein muss. Diese werden von A bis G eingeteilt, wobei Modelle aus dem Bodenstaubsauger Test der Klassen A und B besonders stromsparend sind.

Teppichreinigungsklasse

Achten Sie beim Kauf Ihres Staubsaugers auf die Angabe der Teppichreinigungsklasse. Diese gibt an, wie viel Staub der Staubsauger von einem standardisierten Teppich aufgenommen werden kann. Mit glatten Böden wie Laminat oder Parkett haben die meisten Bodenstaubsauger keine Probleme. Bei Teppichen zeigt sich dagegen die wirkliche Qualität des Saugers. Durch eine hohe Staubaufnahme lassen sich auch Allergien reduzieren. Gleichzeitig benötigt man für eine gründliche Reinigung weniger Zeit.

Die Teppichreinigungsklassen werden in 7 Stufen von A bis G angegeben, wobei ein guter Staubsauger mindestens Klasse C oder besser haben sollte. Dabei gilt: Klasse A ist optimal und Klasse G ungenügend. Auskunft über die Teppichreinigungsklasse gibt das neue EU-Energielabel.

Hinweis für Allergiker: Wer auf Hausstaub allergisch ist, sollte auch auf die Staubemissionsklasse achten. Diese gibt an, wie gut die Abluft des Staubsaugers gefiltert wird. Bei einigen Modellen aus dem Staubsauger Test von AEG und Dyson sind die Staubemissionsklassen besonders niedrig.

3.2. Lautstärke

Die Lautstärke eines Staubsaugers wird in der Regel unterschiedlich empfunden. Gemessen wird sie in Dezibel (dB), wobei eine Steigerung um 10 dB einer gefühlten Verdopplung der Lautstärke entspricht. Bei Staubsaugern sind 70 dB jedoch nicht gleich 70 dB: Je nachdem, mit welcher Frequenz der Sauger saugt, empfinden wir das Geräusch mehr oder weniger unangenehm. Grundsätzlich können Sie dem EU-Energielabel für Staubsauger entnehmen, wie laut das Gerät ist. Als Orientierung können Ihnen die folgenden Werte dienen:

  • Blitzeinschlag = ca. 130 dB
  • Bohrmaschine = ca. 100 dB
  • Haartrockner = ca. 90 dB
  • normaler Staubsauger = ca. 80 dB
  • normales Gespräch = ca. 60 dB

3.3. Beutelvolumen und Aktionsradius

ältester staubsauger

Tierhaare: Wenn Sie Tiere im Haushalt haben, können Sie mit einem Staubsauger Fell und Dreck beseitigen.

Nicht unerheblich dafür, wie einfach die Verwendung Ihres neuen Staubsaugers ist, sind die Faktoren: Größe des Staubbeutels und Aktionsradius. Der Aktionsradius bemisst sich aus der Länge des Kabels plus die Länge und Flexibilität von Saugschlauch und Teleskoprohr. Je größer der Aktionsradius, desto seltener müssen Sie das Kabel aus der Steckdose ziehen und in eine neue Steckdose stecken, wenn Sie in einem anderen Raum staubsaugen möchten.

Das Volumen des Beutels sollte weder zu klein, noch zu groß bemessen sein. Je größer der Beutel, desto seltener muss er theoretisch auch gewechselt werden. Allerdings nimmt gleichzeitig auch der Saugverlust stärker, bzw. über eine längere Zeit zu, sodass ein Wechsel des Beutels so oder so auf Dauer notwendig wird. Der Erfahrung nach sind etwa 4,0 Liter für eine Familienwohnung mit ein bis zwei Kindern ausreichend.

3.4. Zubehör

Das wichtigste Zubehör für Bodenstaubsauger sind unterschiedliche Düsen. Welche Typen von Zubehör es gibt, haben wir an dieser Stelle im Staubsauger Test für Sie zusammengefasst:

Düse Einsatzzweck
Kombidüse für Teppichböden und Hartboden, mit ein- und ausfahrbaren Borsten (meist über Kippschalter)
Polsterdüse für Polster, Matratzen und Kissen, mit Fadenheber (klettverschlussartige Bürste)
Parkettdüse für Fliesen, Parkett, Laminat und andere Hartböden, mit Borstenkranz (meist besonders breit)
Turbodüse für starke Verschmutzungen, mit drehbaren Bürstenwalzen (durch Saugluft angetrieben)
Elektrodüse für starke Verschmutzungen, mit drehbaren Bürstenwalzen (durch Elektro-Motor angetrieben)

Darüber hinaus gibt es noch weitere Bürsten, Pinsel und Düsen, mit denen man etwa Heizungskörper reinigen oder zwischen Polsterritzen saugen kann.

Staubsauger, wie die Produkte aus unserem Bodenstaubsauger Vergleich, sind vielseitig einsetzbar:

3.5. Bekannte Marken und Hersteller

  • AEG
  • Black & Decker
  • Bomann
  • Bosch
  • Clatronic
  • Clean Maxx
  • Cleanfix
  • Columbus
  • De’Longhi
  • Dirt Devil
  • DOMO
  • Dyson
  • Eibenstock
  • Einhell
  • Electrolux
  • Fakir
  • Festool
  • Grundig
  • Hitachi
  • Hoover
  • iRobot
  • Kirby
  • Klarstein
  • Kärcher
  • Lavor
  • LG
  • Makita
  • Miele
  • Nilfis
  • Numatic
  • Panasonic
  • Philips
  • Rowenta
  • Samsung
  • SEBO
  • Sichler
  • Siemens

4. Die neue EU-Verordnung zu Staubsaugern

Der Philips FC9197.91 glänzt mit einer besonders geformten Bodendüse.

Der Philips FC9197.91 fällt durch mit einer besonders geformten Bodendüse auf.

Seit September 2014 ist eine Regelung der EU-Kommission in Kraft, die den Verkauf von Staubsaugern mit einer Leistung von mehr als 1.600 Watt verbietet. Ab 2017 sollen dann sogar nur noch Modelle im Handel verfügbar sein, die weniger als 900 Watt verbrauchen. Der Grund: die ökologische Vertretbarkeit! So will die EU einem Trend entgegen steuern, den man wohl am ehesten mit den Worten „viel hilft viel“ beschreiben könnte.

Viele Kunden glauben nämlich, dass eine hohe Leistung gleichbedeutend mit einem guten Saugergebnis ist. Doch in dieser Annahme gehen sie fehl. Eine hohe Leistung ist in erster Linie ein Zeichen für einen immensen Stromverbrauch. Für die Effektivität des Saugers ist dagegen entscheidend, wie aerodynamisch das Gerät ist und wie gut Motor, Saugrohr und Düse zusammenspielen. Zahlreiche Tests beweisen, dass Staubsauger mit einer deutlich geringeren Leistung als 2.000 Watt durchaus genauso sauber machen, wie die hochmotorisierten Modelle. Gleichzeitig verbrauchen sie dabei aber weniger Strom. Hochrechnungen gehen sogar davon aus, dass durch diese und weitere EU-Verordnungen bis zum Jahr 2020 so viel Strom eingespart werden kann, wie er von vier Atomkraftwerken produziert wird.

Um Ihre heimische Sauberkeit brauchen Sie deswegen wirklich nicht zu fürchten. Das zeigt auch das Ergebnis von unserem Staubsauger Test 2016.

miele staubsauger

5. Staubsauger im Test bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest testet sehr regelmäßig Test-Staubsauger und hat mittlerweile eine Liste mit 115 getesteten Produkten erstellt. In der Ausgabe 04/2016 haben sie beispielsweise neue Staubsauger-Modelle überprüft. Ihren Bodenstaubsauger Testsieger und die allgemein besten Staubsauger sehen Sie hier: Klick!

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Staubsauger

6.1. Woran merkt man, dass der Staubsaugerbeutel voll ist?

In der Regel haben Staubsauger mit Staubbeutel eine Anzeige auf der Oberseite, an der Sie erkennen, wenn der Beutel voll ist. Auch ein stärkerer Saugkraftverlust kann ein Zeichen dafür sein, dass der Beutel gewechselt werden muss.

Ein großer Staubbeutel muss nicht so häufig gewechselt werden. Allerdings: Je voller der Beutel, desto mehr lässt in der Regel auch die Saugleistung nach. Wechseln Sie also frühzeitig und nicht erst, wenn der Beutel bereits aus allen Nähten platzt!

6.2. Wo kann man einen kaputten Staubsauger entsorgen?

Ein günstiger Staubsauger von Bestron.

Auch günstigere Modelle können für den täglichen Hausgebrauch ausreichend sein. Je mehr Funktionen, desto teurer wird das Gerät.

Altgeräte dürfen nicht mit dem Hausmüll oder Sperrmüll entsorgt werden. Es handelt sich dabei um Elektroschrott, den Sie entweder bei einer entsprechende Sammelstelle abgeben können, aber auch der Händler, bei dem Sie den Staubsauger gekauft haben, ist verpflichtet, das Altgerät wieder entgegenzunehmen.

6.3. Wohin mit Bügelbrett und Staubsauger?

Das hängt natürlich von Ihrer Wohnung ab! Manche Leute haben eine Abstellkammer, andere stellen Staubsauger, Handstaubsauger und Bügelbrett einfach in den Kleiderschrank.

6.4. Wieso haben Katzen Angst vor Staubsaugern?

Staubsauger sind laut und manch ein Gerät erzeugt sehr hohe Frequenzen, die nicht nur von Menschen als unangenehm empfunden werden. Katzen haben ein sehr viel empfindlicheres Gehör als Menschen. Daher mögen die meisten Tiere Staubsauger nicht. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, wie auch das obige Video beweist.

6.5. Können Spinnen im Staubsauger überleben?

Einfache Antwort: Nein. Wenn Sie eine Spinne mit dem Staubsauger einsaugen, wird sie mit einer derart hohen Geschwindigkeit gegen den Staubsaugerfilter geschleudert, dass der Chitin-Panzer platzt. Im Übrigen sind Staubsauger nicht dazu gedacht, Insekten einzusaugen. Nehmen Sie doch einfach ein Glas und ein Stück Pappe und tragen Sie die Spinne nach draußen.

Kommentare (4)
  1. Luisa sagt: 14. Dezember 2015, 16:44 Uhr

    Hallo, woher weiß ich denn, welcher Staubsaugerbeutel in meinen Staubsauger gehört? Habe zuletzt gesehen, dass es da ja ganz schön viele verschiedene gibt.

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 14. Dezember 2015, 17:02 Uhr

      Hallo Luisa,

      die Information, welchen Staubsaugerbeutel Sie für Ihren Staubsauger benötigen, finden Sie in der Gebrauchsanleitung oder auch in der Klappe, die den Staubsauger verschließt. Wenn Sie Ihre Gebrauchsanleitung nicht mehr besitzen, finden Sie oft auch im Internet weitere Informationen zu Ihrem Staubsauger.

      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Staubsaugen.

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
  2. Kati sagt: 09. September 2016, 12:15 Uhr

    Ich habe ein Hausstauballergie auf was muss ich beim Kauf achten?
    Danke schonmal!

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 09. September 2016, 12:55 Uhr

      Liebe Kati,

      es gibt verschiedene Kriterien, die Hausstaballergiker beim Kauf beachten sollten.
      Staubsaugermodelle mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air) sind darauf ausgelegt, auch feinste Staubpartikel zurückzuhalten. Hierbei unterscheidet man nach verschiedenen Klassen. Filter der Klasse 13 sind am effektivsten, sie haben eine Filterleistung von 99,5%. Das bedeutet, dass 99,5% der Partikel zurückgehalten und nicht an die Luft im Raum abgegeben werden.

      Die größte Gefahrenquelle für Allergiker ist das Wechseln des Staubsaugerbeutels bzw. das Entleeren des Staubbehälters, weil dabei besonders viel Staub aufgewirbelt wird.
      Dieses Problem kann man durch Staubsaugermodelle mit Wasserfiltern umgehen. Die angesaugte Luft wird, statt in einen Staubbeutel, in ein Wasserbad geleitet und dabei von Staubpartikeln weitgehend gereinigt und angefeuchtet. Staub, Milben und Pollen werden im Wasser gebunden und anschließend mit dem Schmutzwasser entsorgt.

      Unseren ausführlichen Ratgeber und Allergiestaubsauger-Vergleich findest du unter https://www.vergleich.org/allergiker-staubsauger/.

      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Staubsaugen.

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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