Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem elektrischen Reiskocher lässt sich zuverlässig schmackhafter, auf den Punkt gegarter Reis zubereiten – ganz einfach per Knopfdruck, ohne dass man zwischendurch umrühren oder aufpassen muss, dass nichts anbrennt.
  • Viele Modelle verfügen über einen Dampfgareinsatz, in dem sich Fisch, Fleisch oder Gemüse dämpfen lässt, während der Reis kocht. Solche Geräte sind geeignet, komplette Mahlzeiten ohne Herd zuzubereiten.
  • Besonders günstig in der Anschaffung, aber umständlich im Gebrauch und riskant im Ergebnis sind Mikrowellen-Reiskocher. Damit gelang uns im Test nicht immer perfekter Reis.
Reiskocher Test

Unsere Reiskocher im Test bei Vergleich.org.

Reis ist nicht nur in Asien ein wichtiges Nahrungsmittel – auch in Deutschland ist er oft Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Einer VuMA-Umfrage zufolge haben im Jahr 2017 etwa 17 Millionen Deutsche mindestens einmal pro Woche Reis selbst zubereitet.

Und das aus gutem Grund: Ungeschälter Naturreis gehört zu den gesündesten Kohlenhydratquellen überhaupt. Er sättigt über einen langen Zeitraum und liefert dem Körper eine Vielzahl an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen.

Allerdings stellt die Zubereitung von Reis viele Hobbyköche vor ein Problem. Die Garzeit beträgt nicht selten 30 Minuten oder länger. Wenn Sie währenddessen nicht permanent daneben stehen und umrühren möchten, empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiskochers.

Vergleich.org hat verschiedene Modelle vom einfachen Mikrowellen-Kochgefäß bis zum vollautomatischen Hightech-Gerät mit Sprachsteuerung getestet. In unserer Kaufberatung erfahren Sie alles über die Kunst, das vor Tausenden Jahren in China domestizierte Getreide in schmackhafter Vollendung auf den Teller zu bringen.

1. Reiskocher-Test 2020: Einfachere Zubereitung und schmackhaftere Ergebnisse als im Kochtopf

Vergleich.org empfiehlt: Der beste Reiskocher passt vor allem zur Größe Ihres Haushalts. Kochen Sie ausschließlich für sich selbst, dann reicht ein Reiskochtopf mit einem Liter Füllvolumen. Um das Abendessen für die ganze Familie zuzubereiten, dürfen es schon eher zwei oder drei Liter sein.

Puristen, die vor allem weißen Reis nach japanischer Art genießen möchten, genügt ein einfaches Gerät ohne viele Zusatzfunktionen. Wer aber verschiedene Sorten und auch ungeschälten Reis auf den Punkt garen möchte oder zusätzlich über die Anschaffung eines Dampfgarers nachdenkt, ist mit einem vielseitigen Gerät mit Zusatzfunktionen und Dampfgareinsatz besser beraten.

reiskocher-zubereitung

Reiszubereitung im Reiskocher von Reishunger: Gewünschte Menge Reis mit dem beiliegenden Messbecher bestimmen, Reiskörner gründlich waschen, frisches Wasser dazugeben, Deckel fest schließen und den Startschalter betätigen.

2. Reiskocher-Test 2020 – So haben wir getestet

reiskocher-testkriterien

Während der Reiskocher in Asien zur Standard-Küchenausstattung gehört, sind dessen Vorzüge in deutschen Haushalten erst seit kurzer Zeit bekannt.

Vor allem unter gesundheitsbewussten Personen, die regelmäßig selbst mit frischen Zutaten kochen, gewinnt der Reiskocher dank seiner Vielseitigkeit aber stetig an Beliebtheit. Denn viele Modelle verfügen über einen Dampfgareinsatz, sodass ganz leicht eine komplette Mahlzeit mit magerem Fleisch, Gemüse und Reis als Beilage im Reiskocher zubereitet werden kann.

Wir haben Reiskocher verschiedener Hersteller getestet, dabei viele Portionen Reis gekocht, verkostet und besonders auf wichtige Merkmale wie die Garzeit, die Bedienung und die Reinigung geachtet.

3. Funktionsumfang & Qualität der Zubereitung: Gut die Hälfte der Reiskocher auch als Dampfgarer verwendbar

Kategorie Kriterien
Funktionsumfang & Qualität der Zubereitung
Gewichtung im Test: 50 %
reiskocher
  • max. Füllmenge
  • Garzeit
  • Zusatzfunktionen

3.1. Maximale Füllmenge: Mit einem 3 l-Reiskocher verköstigen Sie eine Großfamilie

Im Edelstahl-Innentopf aller elektrischen Reiskocher findet man eine Skala, die bei der richtigen Dosierung von trockenem Reis und Wasser hilft.

Es gibt Reiskocher in verschiedenen Größen. Kleine Reiskocher (z.B. von WMF) mit einem max. Füllvolumen von nur 0,5 Litern bereiten nur ein bis zwei Portionen Reis auf einmal zu und sind eher etwas für Single-Haushalte. Der Vorteil kleiner Reiskocher: Sie nehmen im Küchenschrank nicht viel Platz weg oder können bei häufigem Gebrauch sogar auf der Arbeitsfläche stehenbleiben.

Reiskocher 1 l Reiskocher 2 l Reiskocher 3 l
für 2 bis 3 Personen für 5 bis 6 Personen für 8 bis 9 Personen

Die größten Reiskocher im Test haben dagegen ein Fassungsvermögen von 3,2 Litern und sind geeignet, Reis für bis zu acht oder neun Personen gleichzeitig zu garen. Wenn Sie also regelmäßig eine große Familie bekochen oder regelmäßig viele Gäste bewirten möchten, ist ein Reiskocher mit einem Füllvolumen von mindestens drei Litern die richtige Wahl.

maximales fuellvolumen

Der KeMar-Reiskocher mit 3 l Fassungsvermögen ist geeignet, Reis für acht oder neun Personen zuzubereiten. Der Mini-Reiskocher von WMF gibt dagegen nur Portionen für ein bis zwei Personen auf einmal her.

3.2. Garzeit: Keine wesentliche Zeitersparnis bei der Zubereitung

In der Regel bringt die Zubereitung im Reiskocher gegenüber der herkömmlichen Garmethode im Kochtopf keine Zeitersparnis. Je nach Sorte braucht der Reis auch im Reiskocher etwa 20 bis 30 Minuten zum Garen – bei Vollkornreis dauert es meist etwas länger.

Dennoch ließen die Modelle in unserem Reiskochtopf-Test einige Unterschiede erkennen. Für das Garen von 200 Gramm Reis – das entspricht etwa zwei Portionen als Hauptgericht – brauchten die schnellsten Kocher nur 20 Minuten. Die meisten anderen Geräte garten den Reis in akzeptablen 25 bis 35 Minuten. Lediglich ein Gerät enttäuschte unsere Erwartungen mit ermüdenden 40 Minuten Garzeit.

Da Sie dem Reiskocher während des Garprozesses aber keinerlei Aufmerksamkeit schenken müssen, kann auch ein eher langsames Gerät seinen Dienst zur vollen Zufriedenheit tun. Wenn Sie jedoch nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht länger als nötig auf Ihre Mahlzeit warten wollen, empfehlen wir Ihnen eher eines der schnelleren Modelle, wie beispielsweise den Tefal-Reiskocher oder den von Rosenstein & Söhne.

Folgende Vor- und Nachteile haben Sie bei der Zubereitung von Reis im Reiskocher gegenüber der Zubereitung im herkömmlichen Kochtopf zu erwarten:

  • kein Anbrennen
  • kein Umrühren nötig
  • praktische Warmhaltefunktion hält Reis über Stunden auf Serviertemperatur
  • leichte Reinigung dank Antihaftbeschichtung
  • relativ großes Küchengerät, nimmt viel Platz im Küchenschrank ein

3.3. Zusatzfunktionen: Lohnen sich nur für Experimentierfreudige

dampfgarfunktion

Reiskocher und Dampfgarer in einem: In diesem Modell von Tefal lässt sich eine komplette Mahlzeit aus Reis und Gemüse zubereiten.

Besonders günstige Reiskocher kommen in der Regel ganz ohne Zusatzfunktionen aus: Es genügt ein einzelner Kippschalter für den Wechsel zwischen Gar- und Warmhaltefunktion. Vielfach verfügen die Geräte zusätzlich über einen Ein-/Ausschalter, damit nach der Benutzung nicht umständlich der Stecker gezogen werden muss. Solche einfachen Geräte haben ihre Funktionalität in unserem Reiskocher-Test vielfach unter Beweis gestellt und sind vor allem Einsteigern uneingeschränkt zu empfehlen.

Persischer Reiskocher

Eine besondere Form der Zubereitung gelingt im herkömmlichen japanischen Reiskocher nicht, sondern nur mit einem persischen Reiskocher, wie dem Pars Khazars 181TSE: Er verleiht dem iranischen Reisgericht Tadig seine goldbraune Kruste. Safran und dünne Kartoffelscheiben, die am Boden des Reiskochers geröstet werden, sorgen für ein würziges Aroma. Tadig wird traditionell gestürzt serviert.

Wenn Sie häufig Naturreis (auch Vollkornreis genannt), Reisbrei oder Porridge zubereiten, außerdem Fleisch oder Gemüse dämpfen möchten, eignet sich ein Reiskocher mit Dampfgarer-Einsatz und entsprechenden Zusatzfunktionen.

Sollten Sie außergewöhnlich experimentierfreudig mit verschiedenen Reissorten sein oder besonders großen Wert auf eine optimale Aroma-Entfaltung und eine präzise Regulierbarkeit der Konsistenz legen, kommt möglicherweise auch ein Premium-Modell wie der Cuckoo CRP-N als persönlicher Reiskocher-Testsieger für Sie in Frage.

Nur bedingt empfehlen können wir den Mikrowellen-Reiskocher von Sistema: Das Ergebnis unserer Zubereitungsversuche bestand zunächst aus einer verkochten Masse in trübem Kochwasser. Es bedurfte viel Ausprobierens unterschiedlicher Garzeiten und Mengenverhältnisse zwischen Reiskörnern und Wasser, bevor uns ein erster essbarer Reis gelang.

reis-mikrowellenkocher

Auch wenn der Reis in beiden Behältern gut aussieht: Im Sistema Mikrowellen-Kocher (links) ist das Ergebnis nur selten optimal, im Reishunger-Reiskocher (rechts) gelingt der Reis dagegen immer.

Zwischenfazit: Es muss nicht zwingend der teuerste Reiskocher sein. Einfachen, weißen Reis bereitet auch ein günstiges Einsteigermodell gut zu.

4. Handhabung: Etwa 60 % der Reiskocher werden mit einem einzigen Kippschalter bedient

Kategorie Kriterien
Handhabung
Gewichtung im Test: 25 %
handhabung
  • einfache Bedienung
  • Kontrollleuchte

4.1. Einfache Bedienung: Fast alle Reiskocher wechseln automatisch vom Gar- in den Warmhaltemodus

deckel-konstruktion

Wenn Sie einen elektrischen Reiskocher kaufen, haben Sie die Wahl zwischen einem klappbaren Deckel, wie beim Gastroback-Reiskocher (links), und einem Modell mit abnehmbarem Glasdeckel, wie beim Modell von Russell Hobbs (rechts). Wichtig: Beide sollten während des gesamten Kochvorgangs geschlossen bleiben, damit die Gartemperatur im Inneren konstant bleibt.

Die meisten Einsteiger-Modelle im Test – beispielsweise der Tristar Reiskocher oder der von Russell Hobbs – verfügen über ein absolut selbsterklärendes Bedienfeld, das meist aus nur einem Schalter besteht. Auch bei Geräten mit einigen Zusatzfunktionen zum Zubereiten von Naturreis oder Reisbrei („Congee“) oder mit Startzeitvorwahl (Timer-Funktion) genügt meist ein Knopfdruck oder im Zweifel ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung.

Als ein wenig herausfordernd erwies sich lediglich der Cuckoo-Reiskocher. Die vielen Funktionen, beispielsweise zum Brotbacken, Sushi-Reis-Kochen oder zum automatischen Dampfreinigen des Innentopfs, werden über ein Display mit komplexer Menüführung gesteuert – oder aber per Sprachsteuerung, sofern Sie des Koreanischen mächtig sind.

bedienfelder

Komplexes Bedienfeld des Cuckoo-Reiskochers mit Timer (links), einfache Kippschalter-Bedienung beim Modell von Rosenstein & Söhne.

4.2. Kontrollleuchte: Signalisiert das Ende der Garzeit

Alle getesteten elektrischen Reiskocher verfügen über eine Kontrollleuchte oder ein Display, an dem sich ablesen lässt, ob der Reis noch gegart wird oder sich das Gerät schon im Warmhaltemodus befindet. Sobald der Kocher signalisiert, dass der Reis nur noch warmgehalten wird, ist er verzehrfertig.

Einige Geräte, wie beispielsweise der Cuckoo-Reiskocher oder der Reiskocher von WMF, machen zusätzlich über einen Signalton auf das Ende des Garprozesses aufmerksam. Das ist besonders praktisch, wenn Sie den Reis nicht permanent im Auge behalten möchten.

Zwischenfazit: Die Reiskocher sind sich in der Handhabung sehr ähnlich: Reis und Wasser einfüllen, Deckel schließen, einschalten, fertig. Wegen seiner zahlreichen Zusatzfunktionen als etwas komplexer in der Bedienung, aber dafür dank der koreanischen Sprachausgabe auch als unterhaltsamer, stellte sich nur der Cuckoo-Reiskocher im Vergleich mit den anderen Kochern heraus.

5. Reinigung: Deutlich weniger aufwendig als bei der Zubereitung im Kochtopf

Kategorie Kriterien
Reinigung
Gewichtung im Test: 25 %
reiskocher-reinigung
  • einfache Reinigung
  • Spülmaschineneignung

5.1. Einfache Reinigung: Kein Anbrennen dank Antihaftbeschichtung

Elektrische Reiskocher sind mit einem antihaftbeschichteten Innentopf ausgestattet, der das Anbrennen der Reiskörner verhindert und den Reinigungsaufwand damit gering hält. Neben dem Topf muss aber auch die Innenseite des Deckels saubergehalten werden.

Nur wenige Reiskocher, wie beispielsweise der aus dem Hause Tefal, verfügen auch über einen kleinen Kondenswasserbehälter am Gehäuse, der verhindert, dass das stärkehaltige Wasser beim Öffnen des Deckels herabtropft und außen am Gerät schmutzige Schlieren hinterlässt.

Besonders wichtig: Halten Sie vor allem das Heizgerät innen stets sauber und trocken, um Defekte und Fehlfunktionen zu vermeiden.

reiskocher-reinigung

Dank der Antihaftbeschichtung ist der Innentopf des KeMar-Reiskochers mit Wasser, mildem Spülmittel und einem weichen Schwamm leicht zu reinigen. Verfügt der Reiskocher über einen Kondenswasserauffangbehälter, so muss dieser nach der Benutzung geleert werden.

5.2. Spülmaschineneignung und automatisches Dampfreinigungsprogramm

Besonders einfach zu reinigen ist der Cuckoo-Reiskocher dank seiner automatischen Dampfreinigungsfunktion: Dafür muss zunächst Wasser in den Innentopf gefüllt und anschließend der automatische Reinigungsmodus gestartet werden.

In nichts nach steht dem auch der WMF-Reiskocher: Alle Einzelteile einschließlich des Innentopfes, des Dampfgareinsatzes und des Lunchbox-Deckels sind spülmaschinenfest.

Zwischenfazit: Dank der in allen Innentöpfen verwendeten Antihaftbeschichtung hält sich der Reinigungsaufwand für alle getesteten Reiskocher in Grenzen. Besonders wenig Arbeit haben Sie mit dem spülmaschinenfesten Topf des WMF-Reiskochers und mit dem Cuckoo-Reiskocher mit Dampfreinigungsfunktion.

6. Welche Reissorten gibt es und was ist bei der Zubereitung zu beachten?

Reis wird auf der ganzen Welt in mehr als 100.000 verschiedenen Sorten angebaut. Kein anderes Grundnahrungsmittel ist so vielfältig. Wichtig für die Unterscheidung ist vor allem die Form des Reiskorns:

Basmati-Reis im Test bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Basmati-Reis getestet: Mit durchwachsenem Ergebnis. Viele Produkte enthielten kaum echten Basmati, andere waren mit Pestiziden oder gar mit Schimmelpilz-Toxinen belastet. Auf der sicheren Seite sind Sie mit Reis der Marken Tilda, Kaiser’s Tengelmann/Star Marke und Real/Tip.

  • Langkornreis: Das eher schmale Korn ist etwa sechs bis acht Millimeter lang und enthält wenig Stärke. Daher zeichnet sich Langkornreis nach dem Garen durch eine lockere, körnige Konsistenz aus. Bekannte Langkornreissorten sind beispielsweise der Basmati-Reis und der Jasmin-Reis.
  • Mittelkornreis: Das Reiskorn ist etwa fünf bis sechs Millimeter lang und enthält etwas mehr Stärke als ein langkörniger Reis. Nach dem Garen wird der Mittelkornreis weich und ein wenig klebrig. Typische Mittelkornreissorten sind zum Beispiel Schwarzer Reis und der für japanischen Reiskuchen oft verwendete Mochi-Reis.
  • Rundkornreis: Das Korn ist unter fünf Millimeter lang, dafür aber deutlich breiter als der Langkornreis. Rundkornreis enthält sehr viel Stärke, welche beim Kochen freigesetzt wird und dabei die typisch klebrige, weiche Konsistenz bewirkt. Besonders häufig anzutreffende Rundkornreissorten sind Milchreis und Sushi-Reis.

reissorten

7. Fragen und Antworten rund um den Reiskocher

7.1. Wie viel Gramm Reis bereitet man pro Person im Reiskocher zu?

wmf-reiskocher-zubehoer

Praktisch: Zum WMF-Reiskocher gehört ein auslaufsicherer Verschluss, mit dem sich der Innentopf in eine Lunchbox für unterwegs verwandeln lässt.

Man rechnet ca. 100 bis 120 g pro Person, wenn der Reis als Hauptgang gereicht wird, beispielsweise als vegetarische Reispfanne mit Gemüse.

Wird der Reis nur Beilage für ein Fisch- oder Fleischgericht, reichen etwa 60 g pro Person aus.

Wenn Sie doch ein bisschen zu viel gekocht haben: Übriggebliebener Reis schmeckt auch aufgewärmt gut und ist im Kühlschrank luftdicht verschlossen bis zu drei Tage haltbar.

Reisgericht-Reste lassen sich auch ganz einfach in einer Lunchbox als Mittagessen mit zur Arbeit nehmen.

7.2. Welcher Reiskocher ist für Sushi-Reis geeignet?

Sushi-Reis nicht nur aus Fernost

Bei weitem nicht jeder Sushi-Reis stammt heute aus Japan. Eine der bekanntesten japanischen Sorten heißt Sasanishiki und wird für sein hervorragendes Aroma selbst nach dem Abkühlen geschätzt, was ihn für die Verarbeitung zu Sushi prädestiniert. Um den weltweit steigenden Bedarf zu decken, wird Sushi-Reis aber inzwischen auch in den USA angebaut. Koshihikari, eine der teuersten japanischen Sorten, kommt heute vorwiegend aus Kalifornien.

Sushi-Reis lässt sich grundsätzlich in jedem elektrischen Reiskocher zubereiten. Wichtiger als das Gefäß ist die Wahl der richtigen Reissorte.

Um die gewünschten Klebe-Eigenschaften zu erzielen, sollte stets Rundkornreis verwendet werden, der im Handel in der Regel unter der Bezeichnung „Sushi-Reis“ vertrieben wird.

Milchreis ist zwar wie Sushi-Reis auch rundkörnig, hat aber einen zu geringen Stärkeanteil und ist für die Zubereitung von Sushi nicht zu empfehlen.