USB-Hub Test 2017

Die 7 besten USB-Hubs im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Plugable USB3-Hub10C2 ECHTPower High Speed 7-Port Anker Uspeed USB 3.0 Aukey USB 3.0 Hub Ugreen Super Speed Anker Ultra Slim Delock Hub USB
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertung
13 Bewertungen
93 Bewertungen
981 Bewertungen
206 Bewertungen
358 Bewertungen
473 Bewertungen
12 Bewertungen
Anzahl Ports 10 7 7 4 4 4 4
max. GeschwindigkeitMbit/s meint Megabit pro Sekunde. Acht Megabit sind ein Megabyte. 1000 Megabyte ergeben ein Gigabyte. Megabyte und Gigabyte werden mit Mb und Gb abgekürzt. Folglich steht Gb/s für Gigabyte pro Sekunde.

480 Mbit/s könnte zu langsam werden, wenn mehrere externe Festplatten und andere Geräte (wie zum Beispiel PC-Maus und Drucker) gleichzeitig an einem USB-Hub hängen. Wer große und viele Dateien verschiebt, sollte Geschwindigkeiten im Gb/s-Bereich wählen.
Betreiben Sie jedoch nicht mehrere Festplatten an einem Hub, reicht 480 Mbit/s vollkommen. Denn die Auswahl von 3.0 fähigen Hubs mit externem Netzteil und Überspannungsschutz ist noch überschaubar.
5 Gb/s 5 Gb/s 5 Gb/s 5 Gb/s 5 Gb/s 5 Gb/s 480 Mbit/s
USB 3.0 fähigUSB 3.0 ermöglicht schnelle Datenübertragungen und kann USB-Geräte besser als USB 2.0 mit Strom versorgen. USB 3.0 ist zu USB 2.0 und 1.0 abwärtskompatibel. Viele USB 3.0 Geräte haben mittlerweile einen USB Typ-C-Stecker, bei dem es egal ist, wie herum er eingesteckt wird.
MAC-kompatibelViele USB-Hubs sind mit Computern von Apple kompatibel, jedoch nicht alle. Daher schreiben einige Hersteller explizit, ob ihr Produkt mit MAC-Geräten kompatibel ist oder nicht.

Auch wenn es nicht explizit erwähnt wird, kann ein USB-Hub trotzdem mit einem MAC kompatibel sein.

kein altes Mac­Book Pro mit USB 3.0 PCIe addon Karte
k. A.
Überspannungsschutz
Mobil: geht auch ohne NetzteilUSB-Hubs, die ohne Netzteil ihren Strom nur aus dem USB-Kabel beziehen, werden passive USB-Hubs genannt.
Netzteil inkl.USB-Hubs mit Netzteil werden auch als aktive Hubs bezeichnet, weil sie ihren Strom selbst (aktiv) beziehen.
Vorteile
  • für viele leis­tungs­for­dernde Geräte
  • 2 hoch­klapp­bare Ports
  • Sch­nell­la­de­funk­tion
  • gleich­mä­ßige Strom­ver­sor­gung an allen Ports
  • An-/ Aus-Schalter für jeden Port
  • Lade­port für Smart­phones
  • Her­s­teller beant­wortet zügig Fragen
  • bekommt Soft­ware-Updates
  • kom­pa­tibel mit Rasp­berry Pi
  • robust
  • schi­ckes Design
  • 24 Monate Garantie
  • zusätz­liche Netz­teile ver­fügbar
  • LED zeigt an, ob USB-Geräte ange­sch­lossen sind
  • klein
  • robust
  • funk­tio­niert mit und ohne Netz­teil
  • kom­pa­tibel mit Rasp­berry Pi
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USB-Hub-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • USB-Hubs erweitern bestehende USB-Ports am PC bzw. Laptop. Sie ermöglichen den Anschluss mehrerer Geräte an einem USB-Port.
  • Es gibt Hubs die auch ohne externe Stromversorgung funktionieren (mobile Nutzung). Aber ein USB-Hub mit Netzteil ist meist leistungsfähiger.
  • Ein USB-3.0-Hub ist immer abwärtskompatibel zu USB 2.0. Allerdings verringert sich dabei die Übertragungsgeschwindigkeit. Wenn Sie einen USB-2.0-Anschluss haben, ist es egal, ob Sie sich einen 3.0- oder 2.0-Hub kaufen.

usb hub test

Kennen Sie das? Ihr neuer Laptop ist zwar todschick und ultradünn, aber nur ein einziger USB-Stick findet daran Anschluss. So kann die Platzersparnis schnell unpraktisch werden, wenn Daten von einem USB-Stick zu einem anderen transferiert werden sollen. USB-Hubs helfen aus der Anschluss-Misere. Im USB-Hub Vergleich 2017 haben wir uns insbesondere auf Hubs konzentriert, die ihren Laptop zuverlässig und sicher um weitere USB-Anschlüsse ergänzen.

In unserem USB-Hub Vergleich konkurriert unter anderem die Port-Anzahl mit der Leistungsfähigkeit des Hubs. Auch wenn Technik-Experten in der Kaufberatung zu Hubs mit maximal vier Ports raten, ist es für den heimischen Bedarf praktischer, mehr zur Verfügung zu haben. Schließlich will man nicht jedes Mal hinter den Schreibtisch klettern, um den Scanner einzustöpseln.

Externe Speichermedien werden in Deutschland rege als Archive genutzt: In einer Umfrage von Statista sagten 41 Prozent der Teilnehmer, dass sie ihre Bilder, Videos und Dokumente auf CDs speichern. 29 Prozent speichern auch auf USB-Sticks und 22 Prozent auf externen Festplatten (Quelle: Statista).

1. Was ist ein USB-Hub?

USB-Hubs sind sozusagen USB-Mehrfachstecker: Sie verteilen ein USB-Signal an mehrere USB-Ports. So leiten einige Hubs an drei USB-Ports weiter, und einige an bis zu 28 USB-Ports. Es ist auch möglich, mehrere USB-Hubs hintereinander zu stecken. Maximal verträgt ein Port bis zu 127 USB-Geräte.

Ein USB-Switch ist kein USB-Hub: Verwechseln Sie den USB-Hub nicht mit einem USB-Switch. Ein USB-Switch dient quasi der gegenteiligen Funktion eines USB-Mehrfachsteckers: Über ihn greifen mehrere PCs auf ein USB-Gerät zu. So ist es möglich, über den USB-Switch zu zweit einen Drucker zu nutzen. Als USB-Verteiler schiebt der USB-Switch Daten von dem USB-Drucker an beide PCs und umgekehrt. Diese USB-Weiche gibt es nicht nur für USB, sondern z.B. auch für Bildschirmanschlüsse.

Was tut ein USB-Port eigentlich?
Über den sogenannten Universal Serial Bus-Anschluss, kurz USB, lassen sich an Computer unterschiedlichste Geräte anschließen. Der Anschluss ist so universell, dass die Palette von USB-Speicher-Sticks bis hin zu USB-Soundkarten reicht. Die Peripheriegeräte können in der Regel beim laufenden Betrieb angeschlossen werden und sind meist sofort danach nutzbar – Plug and Play. Auf diese Weise lassen sich Computer ohne tiefgehende PC-Kenntnisse erweitern. Daher sind die USB-Anschlüsse bei vielen PCs und Laptops schnell vollbesetzt.

2. Welche USB-Hub-Typen gibt es?

USB-Hubs lassen sich grob in zwei Kategorien aufteilen: Aktiver USB-Hub und passiver.

2.1. Aktiver USB-Hub

Ein aktiver USB-Hub hat eine eigene Stromversorgung. Seinen Stromdurst stillt er also selbst (aktiv) mit Netzteilen. Hier erhält jeder Anschluss bis zu 500 mA Strom – genügend, um an dem Hub ein Smartphone zu laden und eine PC-Maus zu bedienen.

  • sehr leistungsfähig
  • Schnellladeoptionen
  • alle Geräte erhalten genügend und gleich viel Strom
  • hoher Stromverbrauch
  • nicht mobil

2.2. Passiver USB-Hub

Passive USB-Hubs beziehen ihre Energie lediglich über das USB-Kabel zum PC. Dadurch erhalten alle Geräte an dem Hub insgesamt maximal 500 mA Strom. Dies würde nicht reichen, um auf einen USB-Stick zuzugreifen und gleichzeitig das Smartphone zu laden.

  • hohe Mobilität
  • wenig leistungsfähig
  • nicht mit allen Geräten kompatibel
  • mehrere Geräte müssen sich eine begrenzte Strommenge teilen

2.3. Exoten und weitere USB-Hubs

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USB-Hub mit Netzwerkanschluss.

Nicht alle USB-Hubs erweitern nur den USB-Anschluss. Einige haben auch zusätzliche Funktionen:

  • So gibt es einen USB-Hub von Belkin mit Funkanbindung: Der Belkin-USB-Hub ist ein Wireless-USB-Hub, bei dem Daten über eine Funkverbindung statt per Kabel übertragen werden.
  • Hama verkauft einen Bluetooth-USB-Hub. Dieser fungiert nicht nur als Mini-USB-Hub, sondern auch als ein Bluetooth-Adapter.
  • Anker hat einen USB-Adapter mit Ethernet-Anschluss im Programm, der eine Internetverbindung über den USB-Hub ermöglicht.
  • Ein anderer USB-Hub von HooToo ist zugleich auch ein Kartenlesegerät.

Hier finden Sie die häufigsten vertretenen Hersteller und Marken von USB-Hubs. Einige wie Belkin sind seit langem dabei und andere sind weniger bekannt, haben aber interessante Produkte im Repertoire: Wie den oben genannten Wireless-USB-Hub oder den Bluetooth-USB-Hub.

  • 1aPRO
  • Anker
  • Aukey
  • Belkin
  • BIGtec
  • CnMemory
  • Delock
  • Digitus
  • D-Link
  • ECHTPower
  • Ednet
  • Exsys
  • getDigital
  • Hama
  • HooToo
  • Inateck
  • Kanex
  • Kensington
  • Lindy
  • Logilink
  • Manhatten
  • MediaRange
  • Orico
  • Pearl
  • Plugable Technologies
  • Raidsonic
  • Saitek
  • Targus
  • TP-Link
  • Transcend
  • TRENDnet
  • Trust
  • UGREEN
  • US Robotics
  • Vivanco

3. Kaufkriterien für USB-Hubs: Darauf müssen Sie achten

3.1. Wie viele Anschlüsse?

Zuerst müssen Sie sich fragen: Was wollen Sie anschließen und wie viele USB-Anschlüsse brauchen Sie dafür? Einige Geräte benötigen, wie z.B. DVD-Brenner, mehrere USB-Ports. Außerdem schränken zu viele Geräte die Leistung eines passiven USB-Hubs ein. Daher sollten Sie bei einem neuen Laptop darauf achten, dass an der USB-Leiste mindestens zwei Ports vertreten sind. So können Sie auch ohne USB-Hub Daten zwischen zwei USB-Sticks kopieren. Wenn Sie viele Geräte anschließen wollen, dann bietet sich ein aktiver USB-Hub an.

3.2. Leistung oder Mobilität?

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Im Vergleich: unten USB-Stecker Typ-C und oben ein herkömmlicher USB-Stecker.

Was ist Ihnen wichtiger: Wollen Sie den USB-Hub im Park ohne externes Netzteil nutzen? Oder arbeiten Sie mit dem Hub nur zu Hause und betreiben darüber ein kleines Heer an externen Festplatten? In Leistungsfragen ist ein aktiver USB-Hub Ihre erste Wahl, da er eine zuverlässige Stromversorgung garantiert. Ein passiver USB 3.0 Hub bietet unter Umständen mehr Leistung als ein USB-2.0-Hub. Jedoch verbraucht der USB 3.0 Hub auch wesentlich mehr Strom von Ihrem Laptop.

Wer viel Unterwegs arbeitet, will unter Umständen auch mehrere Geräte anschließen. Hat Ihr Laptop einen 3.0-Port verbaut, können Sie bedenkenlos einen passiven 3.0-Hub anschließen und daran eine externe Festplatte betreiben. Der 3.0-Port wird genügend Energie an den Hub weiterreichen.

Kann Ihr Notebook jedoch nur USB 2.0, bietet ein USB-3.0-Hub dort auch nur 2.0-Leistung. Der USB-3.0-Hub wird also auf USB-2.0-Geschwindigkeiten und -Stromversorgung gedrosselt. In diesem Fall ist es egal, welchen der beiden USB-Standards Sie wählen: Es bleibt auf dem maximalen 2.0-Niveau.

Wenn Sie schnell und sicher Daten kopieren wollen, dann bietet ein USB-Hub-3.0 mit aktiver Stromversorgung alles was Sie haben wollen. Auch wenn Sie nur einen USB-2.0-Anschluss haben, garantiert Ihnen ein USB-3.0-Hub, dass er nicht langsamer als 2.0 Daten kopiert. Bei einigen 2.0-Hubs besteht dazu durchaus das Risiko.

3.3. Zukunft oder Kompatibilität?

Ein Hub mit USB 3.0 ist sicherlich in die Zukunft investiert, da dieser Standard abwärtskompatibel ist. Wer noch weiter vorwärts will, sollte USB-Geräte mit einem Typ-C-Stecker in den Blick nehmen. Bei diesen USB-Steckern ist es egal, wie herum Sie sie in den Port stecken. Weit verbreitet sind diese aber noch nicht. In der Regel kommen Typ-C-Stecker mit dem USB-3.1-Standard daher.

Hinweis: Die Kombi USB-Hub und Mac ist nicht mit jedem Gerät möglich. Besonders Besitzer vom älteren MacBook Pro könnten mit einigen Hubs ihre Schwierigkeiten bekommen. Schauen Sie hier besonders in die Rezensionen von anderen Kunden oder Schreiben Sie vorher den Anbieter an. Bei vielen Produkten steht auch explizit, dass sie mit Mac kompatibel sind.

USB Typ Geschwindigkeit Stromverbrauch
1.0 Low Speed 1,5 Mbit/s 4,4 – 5,5 V

100 mA

1.0 Full Speed 12 Mbit/s 4,4 – 5,5 V

100 mA

2.0 High Speed 480 Mbit/s 4,75 – 5,5 V

500 mA

3.0 Super Speed 5 Gb/s 4,45 – 5,5 V

900 mA

3.1 Super Speed+ 9697 Mbit/s 5 – 20V

5000 mA

3.4. Sicherheit für Ihre Geräte!

Damit Ihr USB-Port am PC nicht von einem schlechten USB-Hub gegrillt wird, ist ein Überspannungsschutz wichtig. Ein USB-3.0-Hub mit Netzteil kann unter Umständen zu viel Strom auf den USB-Anschluss an Ihrem Laptop schicken. Schlechte USB-Hubs scheinen nicht allzu selten zu sein. Wenn Sie sich für einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung entscheiden, sollten Sie immer darauf achten, dass ein Überspannungsschutz angegeben ist. Hilfreiche Empfehlungen gibt es aus dem Bastelbereich: Tüftler haben getestet, welche USB-Hubs gefahrlos für den Mini-Computer Raspberry Pi, und somit auch für Ihren Laptop, sind.

Ein Hub – unterschiedliche Ports

Einige USB-Hubs mit externer Stromversorgung haben unterschiedlich hohe Stromspannungen an ihren Ports. Diese sind nicht unbedingt gekennzeichnet. Daher laden einige Ports Mobilgeräte, wie zum Beispiel Handys, schneller als andere. Wie hoch die Spannung an einem USB-Anschluss ist, können Sie mit sogenannten USB-Leistungsmessgeräten ermitteln.

4. Wo liegt der (Daten-)Flaschenhals?

Eine Verlängerung bringt auch immer Geschwindigkeitseinbußen. Wenn Sie einen USB-Hub kaufen, sollten Sie vorher ausloten, wo Ihre größten Geschwindigkeitslecks sein könnten:

  • Verfügt der PC über einen USB-3.0-Port? Wenn keiner vorhanden ist, dann brauchen Sie auch nicht unbedingt einen USB-3.0-Hub. Häufig sind diese Ports blau eingefärbt.
  • Wie lang ist das Kabel zwischen Hub und USB-Anschluss? Umso länger das Kabel, umso mehr Leistung muss der USB-Hub aufbringen.
  • Wie viele Peripheriegeräte mit eigenem Netzteil wollen Sie anschließen? Einige externe Festplatten beanspruchen mehr Leistung vom USB-Hub als andere.

5. Darauf sollten Sie bei der Nutzung von USB-Hubs achten

Zur Sicherheit, damit Ihr USB-Port am Laptop nicht zerstört wird, sollten Sie immer darauf achten, dass der Hub einen Überspannungsschutz hat. Einige Hersteller scheren sich nicht um Sicherheit und versuchen lediglich, den Preis ihres Produktes zu senken, um günstige USB-Hubs anzubieten. Die Tester von der Zeitschrift Computer Technik raten daher, von USB-Hubs die Finger zulassen, bei denen statt eines Netzteils ein USB-Kabel mit Y-Adapter beiliegt. Außerdem warnen die ct-Autoren davor, zu viele Hubs hintereinander zu stecken – sogenannte Hub-Kaskaden. Dadurch wird zum einen die Leistung der Verbindung dezimiert, und zum anderen belastet es den USB-Port an Ihrem Laptop.

Externe Festplatten und ihr Leistungshunger

Externe 2,5 Zoll Festplatten benötigen beim Zugriff ungefähr 700 mA. Das liegt über den üblichen 500 mA der USB-2.0-Anschlüsse. Daher wird den 2,5 Platten meist ein Y-Kabel mitgegeben, um den Strombedarf zu ergänzen. Soll jedoch mehr als eine externe Festplatte angeschlossen werden, kann dies den USB-Anschluss überlasten. Ein USB-3.0-Port liefert mit 900 mA hingegen genügend Power.

6. Stiftung Warentest rät zur Achtsamkeit beim USB-Hub-Kauf

Die Stiftung Warentest hat zwar noch keine USB-Hubs getestet und somit keinen USB-Hub Vergleichssieger gekürt, rät allerdings, beim Kauf darauf zu achten, welchen Standard das Gerät unterstützt. So gibt es USB-Ports in den Standards Low-, Full- und High-Speed. Zum Teil kommen Geräte, die als USB 2.0 kompatibel angegeben sind, nur auf Geschwindigkeiten des Low-Speed-Standards von 1,5 Mbit/s.

In unserem USB-Hub Vergleich sind minimal die High-Speed-fähigen vertreten: Das sind 480 Mbit/s. Laut der Stiftung Warentest reicht diese Geschwindigkeit für externe Festplatten aus. USB 3.0 kann sogar Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5120 Mbit/s übertragen. Daher muss der beste USB-Hub mindestens den 3.0 Standard bieten. Auch wenn der USB-Hub günstig sein soll, darf er nicht unter den High-Speed-2.0 Standard fallen, da die meisten USB-Geräte viel Leistung brauchen.

Wenn Sie sehen möchten wie ein riesiger Hub getestet wird, schauen Sie sich dieses Video an:

7. Fragen und Antworten rund um das Thema USB-Hub

7.1. Wie funktioniert ein USB-Hub?

Ein USB-Hub-2.0 gibt das Signal des Root-Ports (der USB-Port vom PC) an seine Ports weiter. USB-3.0-Hubs verwenden eine andere Technik als die 2.0-Hubs. Um kompatibel mit älteren Geräten zu bleiben, ist in USB-3.0-Hubs die USB-2.0-Hub-Technik integriert. Je nach Gerät entscheidet der Host-Controller, welche Leitung in dem USB-Hub-3.0 genutzt wird. Bei aktiven USB-Hubs bezieht das Gerät seinen Strom aus einem Netzteil. Dies birgt die Gefahr, dass dadurch zu viel Strom auf den Root-Port fließt. Deswegen ist ein Überspannungsschutz wichtig. Bei passiven Hubs kommt der Strom nur vom Root-Port.

7.2. Wie viel Strom liegt auf den USB-Ports?

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Ein USB-Port verträgt bis zu 127 Geräte.

Alle USB-Ports können bis zu 5,5 Volt abgeben. An einem USB-3.0-Port ist der Strom bis zu 900 mA stark. Ein High Powered Port hat eine Stromstärke von 500 mA und ein Low Powered Port nur bis 100 mA. USB-3.1 geht einen Schritt weiter: Hier können bis zu 20 Volt und 5000 mA rauskommen.

Ein Smartphone braucht zum Laden nur 100 mA und kommt daher mit einem USB-2.0-Port aus. Ein DVD-Brenner benötigt ungefähr 700 mA. Dieser ist mit einem USB-3.0-Port bestens versorgt. Ein externes Laufwerk braucht im aktiven Gebrauch ähnlich viel wie der Brenner. Wenn beide Geräte an einem USB-3.0-Port intensiv genutzt werden sollen, kann es den Port überlasten. In so einem Fall wäre USB-3.1 die Lösung.

7.3. Womit ist ein USB-Hub-3.0 kompatibel?

Ein USB-Hub-3.0 ist abwärtskompatibel: Das heißt, er funktioniert theoretisch mit allen Geräten nach dem Standard USB 1.0, 2.0 bis USB 3.0.

7.4. Wie viele Geräte können an einen USB-Port gesteckt werden?

Bis zu 127 Geräte sollen an einen USB-Port passen. Was Sie mit so vielen Hubs und Möglichkeiten machen, bleibt Ihrer Fantasie überlassen: Evtl. ein Daten-Archiv nur aus USB-Sticks?

Kommentare (2)
  1. Torben Schmitt sagt:

    Sie schreiben, dass eine externe Festplatte bis zu 700 mA braucht und ein USB-2.0-Port nur 500 mA zur Verfügung hat. Wie ist das möglich? Ich kann bisher ohne Probleme diverse Festplatten an meinem Laptop mit USB 2.0 betreiben?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Sehr geehrter Herr Schmitt,

      vielen Dank für Ihre Frage zu unserem USB-Hub Vergleich.
      Vermutlich haben Sie eine externe Festplatte mit einem eigenen Netzteil angeschlossen. Diese holt sich den nötigen Strom aus dem Netzteil.

      Einige 2,5 Zoll Festplatten nutzen statt einem Netzteil ein Y-Kabel zur Stromversorgung. Darüber wird dann der „fehlende“ Strom über einen zweiten Port geholt. Diese Kabel funktionieren jedoch nicht immer zuverlässig. In einigen Fällen ist es sogar möglich mit einem einfachen USB-Kabel eine 2,5 Zoll Festplatte an einem USB-2.0-Port zu betreiben. Allerdings wird dann hier der Port überlastet. Wenn man Glück hat, geht das eine Weile gut, aber die Gefahr, dass der Port Schaden nimmt, ist sehr hoch.

      Am besten betreiben Sie Festplatten, die nur ein Kabel haben, an einer USB-3.0-Verbindung. Wenn Sie keinen USB-3.0-Port haben, bietet sich evtl. ein aktiver USB-3.0-Hub mit eigenem Netzteil an.

      Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erweitern Ihres Computers!
      Ihr Vergleich.org-Team

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