Router Test 2016

Die 7 besten DSL & WLAN Router im Vergleich.

AbbildungTestsiegerAVM FRITZ!Box 7490Asus RT-AC56UAVM FRITZ!Box 3272Telekom Speedport W 724VPreis-Leistungs-SiegerTP-Link TL-WR841NAsus RT-N12ED-Link DIR-615
ModellAVM FRITZ!Box 7490Asus RT-AC56UAVM FRITZ!Box 3272Telekom Speedport W 724VTP-Link TL-WR841NAsus RT-N12ED-Link DIR-615
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
08/2016
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Bewertung2,0gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,4gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung2,4gut
08/2016
Kundenwertung
2.169 Bewertungen
147 Bewertungen
282 Bewertungen
302 Bewertungen
1.288 Bewertungen
357 Bewertungen
453 Bewertungen
integriertes DSL-ModemIn sogenannten DSL-Routern ist ein DSL-Modem integriert. Solche Router können direkt an die Breitbandanschlusseinheit (kurz BBAE: entweder Splitter oder direkt die "Telefondose") angeschlossen werden.
Ein WLAN-Router ohne eingebautes Modem genügt, wenn Ihnen Ihr Anbieter bereits ein separates DSL-Modem zur Verfügung stellt oder Sie einen Kabel-Anschluss nutzen & deshalb über ein Kabel-Modem verfügen.

Die Anschlüsse unterscheiden sich je nach verwendeter Kabeltechnik (Kupfer oder Glasfaser) in ihren Geschwindigkeiten. Während die ADSL-Verbindung bei 16.000 Kbit/s, bzw. die ADSL2+-Verbindung bei 18.000 Kbit/s ihr Limit erreicht, liefert der VDSL-Anschluss mindestens 25.000 Kbit/s.

ADSL/ADSL2+ & VDSL

ADSL/ADSL2+

ADSL/ADSL2+ & VDSL
FrequenzbandMit Dual-WLAN nutzt der Router 2 Funkkanäle zur Signalübertragung & ist somit deutlich flexibler, wenn sich viele Geräte im Netzwerk befinden.2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 GHz2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 GHz2,4 GHz2,4 GHz
DatenübertragungsrateEin Gerät, das zwei Frequenzbänder nutzt, kann die Datenübertragungsraten beider Kanäle kombinieren & ist damit noch schneller.

Hier angegeben ist die maximale Geschwindigkeit, die Daten im heimischen Netzverkehr erreichen können.
450 | 1.300 Mbit/s300 | 867 Mbit/s450 Mbit/s450 | 1.300 Mbit/s300 Mbit/s300 Mbit/s300 Mbit/s
WLAN-StandardJe aktueller der Standard, desto höher sind Reichweite & Geschwindigkeit - auch bei vielen & dicken Wänden.
Der neueste WLAN-Standard lautet IEEE 802.11 ac (kurz AC).
Erfüllt das Gerät den neuesten Standard, ist es abwärtskompatibel zu Produkten der älteren Versionen 802.11 n, g, b & a.
ACACNACNNN
AusstattungGigabit-LAN-Anschlüsse eignen sich, um große Datenmengen zwischen heimischen Rechnern zu transferieren. Fast-Ethernet ist auch ein derartiger Anschluss, jedoch mit geringerem Datendurchsatz.

Ein USB-Port am Router taugt beispielsweise für den Anschluss eines Druckers, auf den so alle Rechner eines Netzwerkes zugreifen können.

Dank des WPS-Verfahrens können neue WLAN-Geräte, z. B. Repeater, schnell & sicher per Knopfdruck mit dem bestehenden kabellosen Heimnetzwerk verbunden werden.
  • 4 x Gigabit-LAN
  • 2 x USB 3.0
  • WPS
  • Repeaterfunktion
  • Mediaserver
  • 4 x Gigabit-LAN
  • 1 x USB 3.0
  • 1 x USB 2.0
  • WPS
  • Mediaserver
  • 2 x Gigabit-LAN
  • 2 x USB 2.0
  • WPS
  • Repeaterfunktion
  • Mediaserver
  • 4 x Gigabit-LAN
  • 2 x USB 2.0
  • WPS
  • Mediaserver
  • 4 x Fast-Ethernet
  • WPS
  • 4 x Fast-Ethernet
  • WPS
  • 4 x Fast-Ethernet
  • WPS
BesonderheitTestsieger Stiftung Warentest (Note 1,6)
test 08/2014
"Black Diamond" Oberflächen-Design2 Antennenautomatische Firmware-Aktualisierung2 AntennenWPA2-Verschlüsselung
sehr sicher
WPA2-Verschlüsselung
sehr sicher
Vorteile
  • einfache Einrichtung
  • sehr gute Reichweite
  • sehr hohe Geschwindigkeit
  • neueste Standards
  • einfache Einrichtung
  • hohe Geschwindigkeit
  • einfache Einrichtung
  • sehr gute Reichweite
  • einfache Einrichtung
  • einfache Einrichtung
  • günstig
  • einfache Einrichtung
  • günstig
  • relativ günstig
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4.4/5 aus 21 Bewertungen

Router-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Router ist die Basis im Heimnetzwerk: Viele Modelle vereinen WLAN, DSL-Modem, Medienserver, Telefonanlage, Fax und Anrufbeantworter in einem Apparat.
  • Für Couch-Surfer genügt ein preiswertes Gerät ohne üppiges Anschluss-Repertoire. Viele Funktionen bergen das Risiko unnötig komplizierter Bedienschritte und des Verschlimmbesserns.
  • Ist das Internet nicht nur privates Vergnügen, sondern auch Ihre berufliche Heimat, empfehlen sich Geräte mit großem Potential und beispielsweise Dual-Band-WLAN.

Smart Home Router Test
Wo kein Kabel ist, kann trotzdem Wirrwarr herrschen. Seit der Kommerzialisierung des Word Wide Web in den frühen Neunzigern verlagern sich Interaktion und Arbeitsbereiche stetig in eine virtuelle Parallelwelt. In Wohn- und Kinderzimmern angekommen ist das digitale Universum schon lange. Mittlerweile sorgen drahtlose Netzwerke sogar dafür, dass die Welt auch zu Gast in Küche, Bad und Schlafzimmer ist: Internet-Radio und -Wecker, Tablet und Ultrabook finden in vielen Räumen Platz – einen stillen Ort findet man kaum noch in den eigenen vier Wänden. Dreh- und Angelpunkt für dieses Multimedia-Feuerwerk ist der richtige Internet-Anschluss verknüpft mit einem leistungsstarken WLAN-Router. Aber welcher ist der beste Router? Ob Sie eine Hochleistungs-Funkstation oder doch nur einen zierlichen Sender benötigen, erfahren Sie in unserem Router Test 2016.

1. Die Grundbegriffe

Gehören Sie zu der Kategorie Nutzer, die einfach nur froh ist, wenn die vorhandene Technik funktioniert? Ihr Interesse an Elektronik endet bereits dort, wo der Produktname anfängt? Dann nimmt Sie unser Router Test 2016 zunächst bei der Hand und erklärt die Grundlagen.

1.1 DSL

Netgear Nighthawk Router

Enorme Reichweite & Schnelligkeit erreichen Sie mit diesem Spaceshuttle: Der Netgear Nighthawk R8000-100PES.

Aber zuallererst zur Einordnung des DSL:

DSL (Digital Subscriber Line) ist ein sehr schnelle, digitale Teilnehmeranschlussleitung und gehört zusammen mit dem Kabelanschluss und dem noch relativ jungen Mobilfunkstandard LTE (4G) in die Gruppe der Breitband-Internetzugänge. Demgegenüber reihen sich das analoge Modem, ISDN und mobile Verbindungen (UMTS, EDGE, GPRS) als Schmalband-Zugänge ein.

Es lässt sich sowohl an digitale Telefonleitungen (ISDN) wie auch analoge Telefonanschlüsse koppeln.

Für einen DSL-Anschluss benötigen Sie

  • einen Vertrag mit einem Internetanbieter,
  • einen Splitter sowie
  • ein DSL-Modem.

Letztere Hardware erhalten Sie entweder günstig oder aber zumindest leihweise von Ihrem Internetprovider. Der DSL-Anschluss wird dann auf Ihren bereits vorhandenen Telefonanschluss, bzw. das TV-Kabelnetz geschaltet oder – wenn nötig – gegen Aufpreis zu Ihnen verlegt.

1.2 Glossar

Begriff Erklärung
ADSL / ADSL2+ Diese beiden Kürzel stehen für Übertragungsstandards. Weitere Formen sind bspw. VDSL, FFTH, UMTS, EDGE und LTE.
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist ein Anschluss, der Kupferkabel-Technik sowie eine Bandbreite von maximal 16.000 Kbit/s nutzt. Die Verbindung ist insofern asymmetrisch, als die Download- höher als die Uploadgeschwindigkeit ist.
ADSL2+ kombiniert Kupfer- und Glasfaserkabel, wodurch sich ein Datendurchsatz von bis zu 18.000 Kbit/s ergibt.
DSL-Modem Das DSL-Modem wird direkt an den Splitter angeschlossen. An das Modem wiederum kann direkt der Rechner geklemmt werden, der so eine Internetverbindung erhält. WLAN-Technik arbeitet hier zusätzlich mit einem Router: Angeschlossen an das Modem baut dieser ein kabelloses Funk-Netz auf, welches von WLAN-fähigen Geräten genutzt werden kann.
DSL-Router Begrifflich korrekt werden nur solche Einrichtungen als DSL-Router bezeichnet, die ein integriertes DSL-Modem aufweisen. Sie werden direkt an den Splitter angeschlossen und eröffnen ein drahtloses Netzwerk.
FFTH Der zukünftige Standard: Fibre to the home. Derartige Anschlüsse nutzen ausschließlich Glasfaserkabel und erreichen Geschwindigkeiten von 100.000 bis derzeit 200.000 Kbit/s. Für diese Technologie sind jedoch spezielle Router nötig.
Firewall Eine Firewall überwacht den Datenverkehr eines lokalen Netzwerkes & schützt es so vor unleidlichem Traffic aus externen Netzen. Die Firewall kann sowohl auf Software, als auch auf Hardware – also Ihrem WLAN-Router – basieren. Heutzutage sind nahezu alle Router mit einer Firewall ausgestattet.
Ping-Wert Hinter dem Begriff Ping verbirgt sich das Programm „Packet Internet Groper“ zur Ermittlung der DSL-Geschwindigkeit. Es prüft die Erreichbarkeit einer Zieladresse im Internet & protokolliert die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Vor allem für Online-Gamer ist ein geringer Ping-Wert relevant, denn umso schneller werden Daten zwischen dem eigenen Rechner und einer Website übermittelt.
Splitter Die Breitbandanschlusseinheit (BBAE) wird auch Splitter genannt, weil sie die über eine gemeinsame Teilnehmeranschlussleitung laufenden, gemischten Frequenzen von Telefon & DSL beim Empfänger in zwei separate Anschlüsse für eben Telefonie & DSL trennt. Diese Art Frequenzweiche wird als separates Modul hinter die Telekommunikations-Anschluss-Einheit (TAE, „Telefondose“) geschaltet.
SSID Im Service Set Identifier, der über die Router-Einstellungen zu finden ist, können Sie Ihrem Heimnetz einen Namen geben. Voreingestellt ist meist die Produktbezeichnung des Routers.
VDSL VDSL-Anschlüsse (Very High Speed Digital Subscriber Line) nutzen überwiegend Glasfaser-Technik und erreichen Bandbreiten zwischen 25.000 und 50.000 Kbit/s. Für diese Technik benötigt man einen speziellen VDSL Router.
Verschlüsselung Die Verschlüsselungsstandards lauten WEP, WPA & WPA2, wobei letztgenannter der momentan sicherste ist & das Sicherheitsprotokoll AES nutzt. Im Router Menü lassen sich zum WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2) weitere Sicherheitseinstellungen vornehmen (z.B. CCMP & PSK).
WLAN-Frequenzband Für WLAN stehen zwei Frequenzbereiche zur Verfügung: 2,4 & 5 GHz. Einige Dual-Band-Router können nicht nur auf beiden Frequenzen funken, sondern auf beiden Frequenzbändern simultan & somit zwei voneinander unabhänigige WLAN-Netze aufspannen. Durch die gleichzeitige Funksignalübertragung in zwei Frequenzbereiche können mehrere volumenbeanspruchende Internetanwendungen zugleich ausgeführt werden.
WLAN-Standard Mit der Zeit haben sich immer neuer WLAN-Standards etabliert, die sich vor allem in ihren Datenübertragungsraten unterscheiden. IEEE 802.11 nannte sich der erste Standard. Erweiterungen tragen die Bezeichnung IEEE 802.11 a, b, g, n & ac (von alt nach neu). Der aktuelle Standard AC überzeugt durch die momentan beste Reichweite & Signalstärke. Allerdings benötigt er das 5 GHz Frequenzband.
WPS Das Wi-Fi Protected Setup ist eine Verbindungshilfe. Ohne Eintragen des WLAN-Netzwerkschlüssels können so Geräte über WLAN mit dem Router verbunden werden –  meist funktioniert das über die WPS-Taste des Routers.

Und abschließend noch ein Besserwisser-Hinweis in unserem Router Vergleich: Wi-Fi wird häufig und fälschlicherweise synonym zum Begriff WLAN verwendet. Während WLAN das kabellose Netzwerk meint, beschreibt Wi-Fi eine Zertifizierung der Organisation namens Wi-Fi Alliance, die gewährleistet, dass die mit dem Zertifikat ausgezeichneten Produkte basierend auf den IEEE 802.11-Standards drahtlos im WLAN betrieben werden können.

2. Welche Bestandteile hat ein Router?

2.1 Schnittstellen

Anschlüsse TP-Link Router
Aktuelle Router verfügen über eine Vielzahl von Anschlüssen, die man in ihrer Fülle üblicherweise nicht zu nutzen weiß. Unser Router Vergleich zeigt Ihnen, welches Potential so einem kleinen Sender innewohnt.

  • LAN-Ports: Ein privates, lokales Netz (LAN: Local Area Network) besteht aus mehreren Rechnern auf einer (Wohn-) Fläche.
    Ethernet ist eine kabelgebundene Übertragungstechnik innerhalb von LANs. Daten können so zwischen den Geräten eines Netzwerkes ausgetauscht werden. Die Bandbreite beträgt 10 Mbit/s.
    Fast-Ethernet bietet einen Datendurchlauf von 100 Mbit/s, Gigabit-Ethernet sogar von 1.000 Mbit/s. LAN-Ports sind an der Rückseite des Routers angebracht & nutzen die Standard-Steckverbindung RJ-45.
  • USB-Port: Was mit Ihrem Router verknüpft ist, steht im gesamten Heimnetzwerk zur Verfügung. So können alle Geräte innerhalb eines Heimnetzes auf den via USB mit dem Router verbundenen Drucker oder die externe Festplatte zugreifen. USB 3.0 ermöglicht gegenüber USB 2.0 eine entschieden höhere Datenübertragungsrate.
  • WAN-Port: WAN steht für Wide Area Network. Das WAN-Port auf der Rückseite des Routers wird direkt mit dem Splitter verbunden. So kommt das Internet zu Ihnen nach Hause in den Router & wird per Funk an umliegende Geräte übertragen.

2.2 Antennen

TP-Link Rundstrahlantenne TL-ANT2408CL

Ohne Software einfach zu installieren: Die TP-Link TL-ANT2408CL Antenne.

Die Antennen eines WLAN-Routers verstärken dessen Reichweite. Mehrere Antennen sprechen deshalb nicht notwendig für eine bessere Performance des Gerätes, aber grundsätzlich für eine insgesamt bessere Streuung des Netzes.

Steht der Router nicht zentral innerhalb der Wohnfläche, sondern an einer Seite oder Ecke, dann kann das Ausrichten der Antennen vonnöten sein, um die Funksignale entsprechend zu leiten.

Wozu aber werden abnehmbare Antennen verbaut? Ganz einfach: Was abgebaut werden kann, lässt sich durch besseres Zubehör ersetzen. So gibt es omni-direktionale Rundstrahlantennen, welche die Reichweite und Stärke des WLAN-Signals deutlich verbessern und nicht einmal ausgerichtet werden müssen, da sie in und aus allen Direktionen zu senden und zu empfangen in der Lage sind.

Moderne Router kommen allerdings häufig auch komplett ohne eine externe Antenne aus. Hat man hier Empfangsprobleme mit der integrierten Antenne, hilft nur ein Umstellen des Gerätes oder die Anschaffung eines WLAN-Repeaters.

3. Kaufkriterien für Router: Darauf müssen Sie achten

Nach dieser Flut an Input möchten wir Ihnen in unserem Router Vergleich klare Kaufkriterien vorstellen, anhand derer Sie sich – abhängig von Ihrem Internetnutzungsverhalten – für Ihren persönlichen Router Testsieger entscheiden können. Welcher Typ sind Sie?

3.1 Normalnutzer

TP-Link TL-WDR4300 WLAN-Router

Sehr gut & erschwinglich: Der Dual-Band-Router TL-WDR3000 von TP-Link – nur das Modem fehlt.

Für Sie ist das Internet eine Art Spielplatz – nur eben für Erwachsene. Wenn Sie den Rechner nach der Arbeit anschalten, dann überwiegend dazu, den Annehmlichkeiten des virtuellen Seins zu frönen: E-Mails und Facebook checken, Urlaub buchen, Fotos und Audiodateien verwalten, hin und wieder etwas recherchieren sowie Videos streamen.

Folgende Punkte sollten Sie abhaken können, bzw. bedacht haben:

  • integriertes ADSL-/VDSL-Modem
  • WLAN-Standard N
  • WPA2-Verschlüsselung
  • WPS-Funktion

Diese Ausstattung ist zeitgemäß und sollte sich an Bord Ihres WLAN-Routers befinden, um das Beste aus der zur Verfügung gestellten Bandbreite herauszuholen. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf bei Ihrem Netzanbieter nach der Verwendung eines Modems: Stellt der Provider ein Gerät, oder sollte es in Ihrem Router integriert sein? In letzterem Fall kommt es noch auf den zugrunde liegenden Übertragungsstandard an: ADSL oder VDSL.

3.2 Technik-Begeisterte

AVM FRITZ!Box 7490 Router

Der unangefochtene Alleskönner: Die FRITZ!Box 7490 des Berliner Herstellers AVM.

Die Unterscheidung zwischen digital und analog bemerken Sie in Ihrem Leben nur noch beim Essen, denn Sie erledigen die Dinge webbasiert und in der Cloud. Wireless ist bei Ihnen alles, bis auf ihr Fahrradschloss; Ihr Home ist Ihr Office, darum muss das Internet bis in die abgelegensten Ecken Ihres Wohnraumes reichen.

Von Ihrem Router erwarten Sie nicht nur bestes WLAN, sondern auch eine Vielzahl an flotten Schnittstellen und Telefonie-Funktionen. Achten Sie auf folgende Kriterien:

  • Dual-Band-WLAN
  • WLAN-Standard AC
  • Ports mit Gigabit-LAN
  • USB 3.0
  • Mediaserver

Möchten Sie große Datenmengen besonders störungsfrei übertragen, dann eignet sich das neue 5 GHz-Netz in Verbindung mit einem VDSL Router sehr gut. Leider ist die Reichweite gegenüber dem 2,4 GHz-Frequenzband geringer und bisher unterstützen nur wenige Geräte die 5 GHz-Technik.

4. Benutzung

Hat es das neue Gerät nun zu Ihnen nach Hause geschafft, dann soll es auch rasch an die Einrichtung gehen. Unser WLAN Router Test gibt Starthilfe.

4.1 Konfiguration

Einen sehr guten Überblick zu den Einstellungsmöglichkeiten und der Einrichtung eines WLAN-Routers am Beispiel der AVM FRITZ!Box 7490 erhalten Sie in folgendem Videobeitrag. In weiteren Clips demonstriert der Nutzer zudem sehr anschaulich die Verkabelung und Konfiguration für DSL mit ISDN-Telefonie.

4.2 Sicherheit

Die Freude an der neuen Kabellosigkeit währt nur so lange, wie sie auch sicher ist. Denn wer sein privates Netz nicht ausreichend gegen den Missbrauch durch Dritte schützt, kann zur Verantwortung gezogen werden. Und selbst wenn es sich nicht um den urheberrechtsverletzenden Übeltäter oder den hinterlistigen Hacker handelt, so stört auch der freche Fremdsurfer, indem er Sie um Ihre Internetgeschwindigkeit bringt.

Ihr Heim soll mehr mitdenken? Hier finden Sie weitere Vergleiche zum Smart Home:

Unser Router Test empfiehlt:

  • Abschalten sobald länger außer Haus
  • Router-Firewall aktivieren
  • WPA2-Verschlüsselungsstandard wählen
  • regelmäßige Router-Software-Aktualisierung
  • nicht zu erratenden SSID (Netzwerkname) vergeben, damit
    niemand Rückschluss auf den verwendeten Router schließen kann
  • voreingestelltes gegen vielstelliges, komplexes Passwort tauschen
  • Zugriff auf Router-Einstellungen mit einem Passwort versehen
  • Hinterlegung der IP- und MAC-Adressen der verknüpften WLAN-Geräte im Router

Von preiswert bis gehoben: In unserem WLAN Router Test glänzen alle Apparate mit einer internen Firewall sowie der WPA2-Verschlüsselung.

Die MAC-Adresse (Media Access Control) wird jedem mit dem Router verbundenen Gerät individuell zugewiesen. Der MAC-Filter des Routers gewährt nur solchen sich einwählenden Geräten Zugang zum Netz, die in der jeweiligen Liste hinterlegt sind.

Halten Sie diese Vorkehrungen ein, dann minimieren Sie das Risiko einer möglicherweise kostenintensiven Störerhaftung merklich. Unabhängig von den ergriffenen Sicherungsmaßnahmen kann man im Falle einer Urheberrechtsverletzung jedoch jedenfalls zur Unterlassung verklagt werden.

4.3 Komfort und Erweiterungen

Viele Hersteller locken Kunden auch durch intelligente Einstellungsmöglichkeiten und attraktives Zubehör. Unser WLAN Router Vergleich zeigt, was man von modernen Geräten erwarten darf.

Einige Fabrikate locken mit einer Mediaserver– oder NAS-Funktion (Network Attached Storage), die es erlaubt eine über USB angeschlossene, externe Festplatte als Backup-Laufwerk zu nutzen oder Inhalte von ihr auf alle Geräte im Netzwerk zu streamen. Aktuelle Modelle der AVM FRITZ!Box sowie WLAN Router von Asus und der Telekom sind mit diesem Feature ausgestattet.

So ist beispielsweise ein Nachtmodus sinnvoll, denn er spart nicht nur Strom, sondern reduziert auch die Strahlenbelastung.

Der Energiesparmodus für die externe Festplatte kann häufig über die Router-Einstellungen gewählt werden, damit sie sich bei Nichtnutzung selbstständig abschaltet. Da ein sehr häufiges Neustarten wiederum die Festplatten-Lebensdauer verringert, stellen Sie besser einen moderaten Abschalt-Zeitraum ein.

Sinnvolles Zubehör zur Erhöhung der Reichweite stellen die bereits in unserem Router Test erwähnte, leistungsstarke Antenne oder ein solider WLAN-Repeater dar.

5. Bekannte Marken

  • 3com
  • Allnet
  • Apple
  • Asus
  • AVM FRITZ!Box
  • Belkin
  • Billion
  • Cisco Systems
  • Conrad
  • D-Link
  • Draytek
  • Edimax
  • Funkwerk
  • Hama
  • Hewlett-Packard HP
  • Huawei
  • Intellinet
  • Lancom
  • Level One
  • Linksys
  • LogiLink
  • MikroTik
  • Netgear
  • Philips
  • Samsung
  • Siemens
  • Sitecom
  • SMC
  • Sony
  • Telekom
  • Tenda
  • Thomson
  • TP-Link
  • TRENDnet
  • Vodafone
  • Western Digital
  • ZTE
  • Zyxel

6. Fragen und Antworten zum Thema Router

Immer auf dem neuesten Stand:

Um stets sicher zu surfen & die aktuellen Verschlüsselungs-Standards zu nutzen, empfiehlt unser WLAN Router Vergleich die regelmäßige Durchführung der Router-Updates. Informationen dazu finden Sie auf der Website des jeweiligen Herstellers.

6.1 Gibt es einen Router Testsieger von der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in Ausgabe test 08/2014 zehn WLAN-Router inspiziert.

Mit beachtlichem Vorsprung behauptete sich unter den Modellen mit ADSL-Modem die FRITZ!Box 7272 von AVM als Router Testsieger und lief mit dem Testurteil „Gut (1,8)“ Modellen von Netgear, TP-Link und D-Link den Rang als bester Router ab.

Unter den Modellen mit VDSL- und ADSL-Modem hatte AVM mit der FRITZ!Box 7490 ebenfalls die Nase vorn: Sie erhielt das test-Qualitätsurteil „Gut (1,6)“ und war damit dem Telekom Speedport W 724V sowie dem Asus DSL-N66U N900 entschieden überlegen.

6.2 Was ist Routerzwang?

Einige Internetprovider, darunter Vodafone und die Kabel-TV-Anbieter Kabel Deutschland und Unitymedia, schreiben ihren Nutzern den Anschluss bestimmter Router vor – und bewegen sich damit momentan noch im Bereich des Legalen. Nutzt man einen Router seiner Wahl, der nicht die Gunst des Netzbetreibers genießt, dann wird einem zum Teil die Aushändigung der Zugangsdaten verweigert.

Mittlerweile hat die Politik jedoch reagiert und bereits einen Gesetzesentwurf zur freien Gerätewahl auf den Weg gebracht, der von den Netzbetreibern selbstverständlich nicht unkommentiert blieb.

6.3 Wie versteckt man die IP-Adresse?

TP-Link WLAN-Router Repeater TL-WR710N

Sie haben nur ein schwaches WLAN-Signal in Ihrer Wohnung? Dann kann der WLAN-Repeater TL-WR710N von TP-Link Abhilfe schaffen.

Auch hier möchte unser Router Test Ihnen keine Tipps vorenthalten. Die IP-Adresse ist eine Geräten zugewiesene, ortsungebundene Anschrift, bzw. Absenderkennung. Bevor ein Datenpaket im World Wide Web auf Reisen geht, muss es mit den jeweiligen „Postanschriften“ von Sender und Empfänger versehen werden. Während ein Brief auch zugestellt wird, wenn der Absender offen ist, fließt der Datenstrom im Web stets in beide Richtungen. Ein Datenpaket benötigt demzufolge einen Absender, damit die für das Internetprotokoll (IP) benötigte Antwort auf das Paket wieder zurückgeleitet werden kann.

Demzufolge können IP-Adressen nicht komplett weggelassen, sondern allenfalls verschleiert werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die jedoch alle nach einem ähnlichen Prinzip verfahren: Es wird eine Zwischenstation in den Datentransfer integriert. Diese Station wiederum stellt ihre eigene IP-Adresse als Absender für die Datenübermittlung zur Verfügung. Sie empfängt daraufhin die Antwortpakete und leitet sie dem eigentlichen Absender zu.

Die Verschleierung kann über einen Proxy, eine VPN oder eine Proxy-Kaskade erreicht werden. Als zuverlässige, aber für Normalnutzer komplizierte Möglichkeit erwies sich in unserem Router Vergleich das Kaschieren durch ein virtuelles privates Netzwerk (VPN).

  • verschlüsselt sämtliche gesendeten & empfangenen Daten
  • bietet vor allem in öffentlichen WLANs hohe Sicherheit
  • umgeht Geoblocking mancher Web-Dienste: beliebige internationale IP-Adressen lassen sich annehmen – je nach VPN-Server-Standort
  • meist kostenpflichtig, bzw. nur begrenztes Datenvolumen bei kostenfreien Angeboten
  • Anwendung für Laien eher umständlich

Das Berliner Start-up ZenMate hat diese Nachteile gesehen und bietet seit 2014 einen derartigen Dienst nutzerfreundlich und (noch) kostenfrei an. Allerdings ist dieses Plug-in an bestimmte Browser gebunden, verlangsamt die Surfgeschwindigkeit und verdeckt die IP nicht bei Anwendungen wie Skype oder Ihrem E-Mail-Client.

6.4 Wie bekommt man eine neue IP-Adresse?

Manche Browser-Anwendungen lassen sich nur begrenzt aufrufen: Nach einer gewissen Anzahl von Besuchen oder Nutzungen, die anhand der IP-Adresse nachvollzogen werden können, wird der Zugang gesperrt und für eine gewisse Zeit ausgesetzt. Dieses Sperren kann man umgehen, indem der Router gewissermaßen neugestartet wird: Netzkabel ziehen und das Gerät wählt sich mit neuer IP-Adresse ein.

Dieser sogenannte Reconnect kann jedoch auch einfacher und vom Sofa aus erfolgen, beispielsweise mit dem kostenlosen Tool Router Reconnect.

6.5 Wie kann man auf die Router Einstellungen zugreifen und beispielsweise das Passwort ändern?

Einstellungen am Gerät nehmen Sie häufig nicht über eine separate Software vor, sondern direkt über Ihren Browser. Die jeweilige Adresse dafür steht im Handbuch und sieht beispielsweise so aus: fritz.box oder speedport.ip. Dort können Sie auch das Passwort für den Netzwerkzugang ändern. Unser Router Vergleich empfiehlt, das werksseitig eingestellte Passwort schnellstmöglich durch ein eigenes zu ersetzen.

Tipp für Passwörter: Bilden Sie einen einprägsamen Satz, der Ihr Umfeld beschreibt, beispielsweise „Familie Müller wohnt in der schönen Lindenstraße Nummer 1 & hat 3 Kinder!“. Aus den Anfangsbuchstaben und Sonderzeichen generieren Sie das Passwort, in unserem Fall „FMwidsLN1&h3K!“.

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