Firewall Test 2016

Die 7 besten Firewalls im Vergleich.

AbbildungTestsiegerBitdefender Internet Security 2016AVG Internet Security 2016Preis-Leistungs-SiegerKaspersky Internet Security 2016G Data Internet SecurityNorton Security StandardAvira Antivirus ProESET Smart Security
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NetzwerkschutzWie gut wird das Netzwerk (Internet, Ethernet) vor Angriffen geschützt?98%98%98%97%96%95%96%
unterstützte BetriebssytemeWindows 7, 8, 10Windows XP, Vista, 7, 8, 10Windows XP, Vista, 7, 8, 10Windows XP, Vista, 7, 8, 10Windows XP, Vista, 7, 8, 10Windows 7, 8, 10Windows XP, Vista, 7, 8, 10
SystembelastungWird der PC durch das Programm langsamer?
gering

gering

gering

leicht spürbar

gering

leicht spürbar

leicht spürbar
Handhabung
einfach

einfach

einfach

etwas umständlich

einfach

einfach

einfach
Browser-Schutzschützt vor Datenklau durch Adware, Phishing, Keylogger und Co.JaJaJaJaJaJaNein
Spam- und E-Mail-SchutzJaJaJaJaJaJaJa
Schutz beim Online-BankingJaJaJaJaJaJaJa
Passwort-Managerhilft bei der Wahl + Organisation von Passwörtern und schützt bei der Eingabe vor Keyloggern, z.B. durch eine Bildschirm-Tastatur.JaNeinJaJaNeinNeinJa
Vor- und Nachteile
  • läuft unauffällig im Hintergrund
  • mit Backup-Funktion
  • schnelle Virenerkennung
  • viel Festplattenspeicher nötig
  • häufige Updates
  • viele Sicherheits-Tipps
  • umfangreicher Datenschutz
  • Installation dauert lange
  • umfangreiche Kindersicherung
  • mit Webcam-Schutz
  • sehr gute Virenerkennung
  • komplexe Oberfläche
  • umfangreiche Kindersicherung
  • sehr guter Online-Banking-Schutz
  • Fehlalarme möglich
  • läuft unauffällig im Hintergrund
  • Geld-zurück-Garantie bei Virusbefall
  • Sicherheitsmängel beim Kinderschutz
  • schützt besonders gut vor verseuchten Websites
  • keine Benachrichtigungen während Spielen und Filmen
  • viel Festplattenspeicher nötig
  • keine Scans bei Akku-Betrieb
  • Individualisierung der Firewall möglich
  • mit Diebstahl-Schutz
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Feuer und Flamme gegen Angriffe – Firewalls im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Firewall ist ein Sicherungssystem auf dem Computer, das vor unerwünschten Zugriffen auf das Netzwerk schützt. Die Firewall ist in der Regel Teil einer Internet Security Suite und blockiert auf dem Rechner auch Angriffe aus dem internen Netzwerk.
  • Die Software Firewall überprüft alle Daten, die über ein Netzwerk auf dem Computer ankommen und kontrolliert den Datenverkehr der installierten Programme innerhalb des Netzwerks und nach außen.
  • Die Software-Variante reicht für Privatpersonen mit einfachem Internet-Router aus. Firmen-Netzwerke und große Privatnetzwerke sollten zusätzlich eine externe (Hardware-) Firewall im Router einbauen.

Firewall Test

Sobald Sie Ihren Computer mit dem Internet verbinden, ist er mit den schier endlosen Gefahren des World Wide Web konfrontiert. Hier eine Spam-Mail, dort ein verseuchter Link – ständig prasseln Gefahren und Attacken von außen auf den PC ein. Eine Firewall stemmt sich schützend zwischen den Computer und die Außenwelt, die versucht, in das Netzwerk zu gelangen und im schlimmsten Fall Schaden anzurichten. Dafür prüft die Firewall den Datenverkehr von außen und innen auf Herz und Viren. Zwar besitzt jeder Computer von Beginn an einen eigene Windows Firewall, aber die Vergangenheit hat bewiesen, dass sich der Schutzwall aus dem Hause Microsoft immer wieder austricksen lässt. Mit einer Firewall aus einer Internet Security Suite sind Sie (diesseits der Firewall) auf der sicheren Seite. In unserem Firewall Vergleich 2016 erklären wir, worauf es ankommt, wenn Sie Ihren PC sicher vor Hacker-Angriffen und Malware aus dem Internet machen möchten und küren unseren Firewall Testsieger.

1. Was ist eine Firewall?

Firewall

Die Firewall auf dem Rechner schützt vor Angriffen vom und in das Netzwerk.

Eine Firewall stellt eine der wichtigsten IT-Sicherheitskomponenten für Computer dar, die sich in einem Netzwerk befinden. Damit ist quasi jeder Computer gemeint, der Kontakt zur Außenwelt hat, sei es via Kabel-Verbindung mit einem anderen PC oder mit dem Internet. Eine Firewall überwacht den durchquerenden Datenverkehr und spannt eine Art Schutzschild gegen Angriffe von außen.

Die Aufgabe des Türstehers übernimmt eigentlich die vorab installierte Windows Firewall. In der Vergangenheit gab es aber immer wieder Sicherheitslücken und Schlupflöcher, durch die ungehindert Malware und Hacker Zutritt in das Computer-Netzwerk bekamen. Gerade sensible Daten sind durch die Windows-Firewall nicht ausreichend geschützt. Die bekanntesten Anbieter für Virenscanner und Virenschutz bieten in Internet Security Paketen eigene Versionen des Netzwerks-Schutzes an oder erweitern die installierte Microsoft Firewall um wichtige Funktionen.

2. Wie funktioniert eine Firewall?

Die beste Firewall der Welt

Neben der chinesischen Mauer gibt es in der Volksrepublik die beste staatseigene Firewall der Welt: Das Golden Shield Project. Die Firewall wird allerdings weniger zum Schutz der Bürger vor Würmern und Trojanern als vielmehr zur Kontrolle und Internetzensur genutzt. Zum Beispiel können bestimmte Wörter nicht gesucht und kritische Websites (aus Sicht des Regimes) nicht aufgerufen werden.

Was durch die Datenleitungen fließt, wenn der PC mit dem Internet verbunden ist, ist für die meisten Computer-Nutzer und Internet-Surfer unsichtbar. Welche Daten an wen fließen, wenn Sie im World Wide Web unterwegs sind, ist nur selten nachvollziehbar. Ob Sie gute oder schlechte Daten von sich Preis geben, kann ohne Hilfsmittel wie eine Firewall kaum kontrolliert werden. Die Desktop Firewall überwacht die Datenleitungen und kontrolliert, welche Daten aus dem Internet kommen und auf den Rechner wollen. Umgekehrt prüft die Firewall, welche Daten den PC verlassen und ins Internet gesendet werden. Unerwünschte Daten werden aus dem Datenstrom gefiltert und der Nutzer durch einen Warnhinweis darüber informiert.

Da jeder Computer unzählige Ports besitzt, die alle mit dem Internet verbunden sind, ist ein kontrollierter Datenstrom ohne Firewall kaum möglich. Die Firewall schließt unnötige Ports ins Internet und kontrolliert den Datenfluss der anderen Ports. Auch der eigene Computer und die darauf installierten Programme werden von der Firewall genau unter die Lupe genommen. Versucht ein Programm zum Beispiel sensible Bankdaten abzufangen und nach außen weiter zu geben (Phishing), schlägt die Firewall Alarm und sperrt das Programm. Die vorinstallierte Firewall, aber auch der Antivirus Firewall Download einer Internet Suite kann oft spezifisch vom Nutzer eingestellt werden, z.B. welche Ports geöffnet bleiben dürfen oder welche Programme die Firewall getrost durchlassen darf.

3. Welche Arten von Firewalls gibt es?

Grundsätzlich wird im Bereich der Internet-Sicherheit zwischen zwei Firewall-Typen unterschieden. Die Desktop-Variante nennt sich Personal Firewall, während eine externe Firewall physisch am oder im Router bzw. Computernetzwerk integriert ist. In unserem Firewall Test haben wir uns hauptsächlich auf Sicherheitssysteme der Kategorie Software Firewall, also die Personal Firewall bezogen.

3.1. Personal Firewall

Personal Firewall

Schutzschild gegen Gefahren aus dem Internet – die Personal Firewall.

Mit Desktop Firewall oder Personal Firewall wird eine lokal auf dem Computer installierte Software bezeichnet, welche die bestehende Windows Firewall durch weitere Schutzmechanismen ergänzt oder komplett durch eine eigene Firewall ersetzt. Erforderlich dafür ist die Installation einer Software auf dem zu schützenden Endgerät, also auf Ihrem Computer. Im Gegensatz zur externen Firewall (oft auch als Hardware Firewall bezeichnet) sitzt die Personal Firewall auf dem Rechner. Meistens sind interne Firewalls Teil einer Antivirensoftware oder einer Internet Security Suite, ähnlich wie es beim Virenscanner der Fall ist. Wenn Sie bereits ein Internet Security Programm installiert haben, könnte eine Firewall integriert sein. In jedem Fall reicht ein Virenscanner allein nicht aus. Wie die Geschichte der Malware bewiesen hat, können Schadprogramme wie Keylogger oder Phishing-Programme sensible Daten und Passwörter aufnehmen, ohne dass der Virenscanner Alarm schlägt. Eine Firewall und ein aktiver Browser-Schutz erkennen diese Gefahren, warnen den Nutzer und sperren gefährliche Websites oder blockieren den Zugriff.

Die Software Firewall kontrolliert alle Daten, die über ein Netzwerk auf dem Computer ankommen und kontrolliert den Datenverkehr der installierten Programme. Auf dem Rechner blockiert die Desktop Firewall auch Angriffe aus dem internen Netz, während die Hardware Firewall nur nach außen schützt. In der Regel besitzt eine Personal Firewall eine weiße Liste, die alle wichtigen vertrauenswürdigen Internetprogramme enthält, wie den Browser, E-Mail-Programme oder Software auf dem Computer, die regelmäßig nach Updates verlangen. Diese weiße Liste wird von den Sicherheits-Experten der Firewall Anbieter immer auf dem neuesten Stand gehalten und ergänzt, weshalb die Installation von Updates der Firewall für den optimalen Schutz besonders wichtig sind.

Will ein fremdes Programm Zugriff auf das Internet bekommen, meldet die Firewall einen Warn-Hinweis: Meistens handelt es sich dabei um Angriffe von Trojanern, die in das Netzwerk und im Endeffekt auf Ihren Computer gelangen wollen. Selbst die beste Firewall ist nicht vor Schlupflöchern geschützt – immer wieder gelingt es schädlichen Eindringlingen, an der Firewall vorbeizukommen. Ein gutes Antivirenprogramm kann jedoch Schäden auf dem PC vermeiden.

Warum sich eine Personal Firewall lohnt, haben wir für Sie nochmal zusammengefasst:

  • Schutz vor unberechtigtem Zugriff auf das Netzwerk von innen und außen
  • ersetzt oder ergänzt die poröse Windows Firewall
  • Zusammenspiel von Virenscanner und Firewall bietet hohen Schutz
  • viele sinnvolle Zusatz-Features enthalten, wie Kindersicherung oder Passwort-Manager
  • spürbare Systembelastungen möglich
  • für umfassende Netzwerkkontrolle zusätzlich externe Firewall notwendig

3.2. Externe Firewall

Hardware Firewall

Eine externe Firewall soll vor allem Unternehmen vor Hacker-Angriffen schützen.

In der Firewall Definition darf eine weiterer Typ des Hacker-Schutzes nicht fehlen: Die physische Firewall-Hardware, die Sie in der Hand halten können: Eine Hardware Firewall ist ein physischer Schutz, der direkt am Router angeschlossen wird. Die Router Firewall schützt den Internet-Verkehr durch verschiedene Mechanismen. Oft wird in Zusammenhang mit der externen Firewall Router oder DSL Modem dazugekauft. Die DSL-Zugangsdaten liegen dann in der Firewall, sodass kein Fremder von außen das Modem bei Umgehung der Firewall ohne die Zugangsdaten verwenden kann.

Im Gegensatz zur Software Variante kann die externe Firewall auch das VPN-Netzwerk schützen, weshalb ein Schutzmechanismus für große Netzwerke oft auf den Namen VPN Firewall hört. Außerdem ist oft eine DMZ-Funktion integriert, wodurch eine Art entmilitarisierte Zone eingerichtet wird. Innerhalb dieser Zone sind die Systeme sowohl durch die externe als auch die interne Firewall gegen andere Netze (LAN, Internet) abgeschirmt. Der Zugriff auf öffentlich erreichbare Dienste (E-Mail, Browser) ist aber trotzdem gewährleistet und das interne Netz (LAN) wird vor unberechtigten Zugriffen von außen geschützt.

Die Hardware Firewall ist vor allem für Unternehmen interessant, da sie beispielsweise den Netzwerkzugriff zwischen Hauptbüro, Geschäftsstellen und Außendienst-Mitarbeitern sichert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BDI) empfiehlt in seinen IT-Grundschutz-Katalogen eine zweistufige Firewall-Sicherung, bestehend aus Software und Hardware Firewalls. Einige Modems und Router haben bereits eine Firewall integriert, bei vielen Modellen wird die Hardware Firewall zwischengeschaltet und via LAN-Kabel mit den Komponenten verbunden.

Fazit: Beide Firewalls können sich ergänzen und bieten im Zusammenspiel einen besonders hohen Schutz. Die externe Firewall ist für Privatleute mit normaler Internet-Nutzung nicht zwingend erforderlich. Eine Software Firewall sollte den Computer aber in Zusammenspiel mit einem Virenscanner vor Gefahren im oder auf das Netzwerk schützen.

4. Kaufberatung für Firewalls: Darauf müssen Sie achten

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die verschiedenen Angebote in unserem Firewall Test wenig voneinander. Eine gute Firewall ist meist Teil eines umfassenden Internet Security Paketes, das mit zahlreichen Extra-Features auftrumpft. Worauf es beim Kauf ankommt, welche Funktionen Sinn machen und mit welchen Extras der Computer vor Angriffen von außen gut geschützt ist, erläutert folgende Tabelle:

Kriterium Beschreibung
Gratis Testversion Probieren geht über Studieren – so ist es auch bei der Firewall. Die meisten Anbieter für Internet Security bieten ihre Pakete samt Firewall gratis zum Testen an. Wenn Sie den Kauf einer Internet Security Suite für Windows planen, lohnt es sich, das Angebot einer kostenlosen Testphase für 30 Tage in Anspruch zu nehmen. So können Sie sich in Ruhe überlegen, ob die Anschaffung Sinn für Sie macht und ob Sie mit der Benutzeroberfläche der Firewall Software zurechtkommen, indem Sie Ihren persönlichen Windows Firewall Test durchführen.
Betriebssysteme Die meisten Firewalls sind für Windows konzipiert. Der Grund: Die Mac Firewall ist bereits sehr gut gegen Angriffe von außen gerüstet. Einige Mac Virenscanner bieten aber auch eine Firewall im Komplettpaket mit an. Die Produkte aus unserem Firewall Test unterstützen in der Regel die gängigsten Windows-Betriebssysteme von Vista bis Windows 10. Ob Internet Security Suite mit Firewall Windows 10 unterstützt, sollte aber in jedem Fall vor der Installation überprüft werden. Falls Sie eine Linux Firewall benötigen, müssen Sie genauer hinsehen, denn es sind nur wenige Internet Security Suiten mit Firewall Linux geeignet.
Downloadgröße Gerade, wenn die Speicher-Situation auf Ihrem Rechner etwas angespannt ist, sollten Sie darauf achten, wie groß der Bedarf an freiem Speicherplatz auf Festplatte und im Arbeitsspeicher (RAM) ist. Die Downloadgröße sagt nur etwas über den Speicher-Bedarf des Programmes aus. Damit alles reibungslos und schnell funktioniert, benötigen die Internet Security Suites in der Regel noch einiges an freiem Festplatten- und Arbeitsspeicher. Meistens werden rund 1 GB RAM (32 Bit) bis 2 GB RAM (64 Bit) sowie zwischen 500 MB und 1 GB freiem Festplattenspeicher verlangt.
Systembelastung Wenn der Computer merklich langsamer wird, wenn die Internet Security den Datenfluss kontrolliert, kann das viel kostbare Zeit und Nerven kosten. Die regelmäßigen automatischen Updates der Firewall und die Kontroll-Scans im Hintergrund können auf die Arbeitsleistung Ihres Computers drücken. Bei den wenigsten Programmen werden Sie einen Unterschied spüren. Die meisten Firewalls schützen Sie unbemerkt im Hintergrund und melden sich nur, wenn es verdächtige Zugriffe oder Datenströme gibt. Die niedrigste Systembelastung haben laut dem unabhängigen Internet-Security Prüfunternehmen die Programme Bitdefender Internet Security und Kaspersky Internet Security, die beide punktgleich mit dem AV-Test Award 2015 in der Kategorie Best Performance ausgezeichnet wurden.
Browser-Schutz Durch einen integrierten Browser-Schutz machen Sie das Surfen im Netz direkt sicherer, sodass die Firewall direkt weniger zu tun bekommt. Die genauen Ausgestaltungen der Anbieter in diesem Bereich sehen unterschiedlich aus. Meistens gibt es eine Link-Scanner-Technologie, die vor gefährlichen und infizierten Webseiten schützt und vor verdächtigen Elementen auf einer Seite warnt. Mit einem Social Media Schutz werden Sie davor geschützt, dass sensible Daten über die sozialen Netzwerke in die falschen Hände gelangen.
Spam- und E-Mail-Schutz Ein mit Spam- und E-Mail-Schutz ausgestattetes Programm sucht ihre E-Mails nach verdächtigen Inhalten und Datei-Anhängen ab und warnt Sie vor Mails mit Spam-Inhalten wie infizierten Links und Codes.
Schutz beim Online-Banking Gerade sensible Daten wie Kreditkarten-Nummern, Zugangsdaten und PIN-Codes gelangen durch das so genannte Phishing in die falschen Hände. Die Firewall Programme aus unserem Test überprüfen Webseiten für Online Banking oder Zahlungsverkehr auf ihre Sicherheit und schützen Ihre Daten vor dem Klau und Missbrauch durch Fremde und unberechtigte Dritte, wie Hacker oder Betrüger.
Passwort-Manager Ein integrierter Passwort-Manager kann Ihnen nicht nur dabei helfen, ein sicheres Passwort zu finden. Viele Security Suiten blenden außerdem bei der Aufforderung der Eingabe eines Passworts auf einer Webseite eine Bildschirm-Tastatur an, mit der Sie zusätzlich gegen Phishing und Keylogger geschützt sind.
weitere Features Vor allem Kinderschutz wird bei vielen Anbietern für Internet Security groß geschrieben. Nicht-jugendfreie Webseiten und Inhalte können blockiert werden, prüft Downloads auf Gefahren für Kinder und Jugendliche, hilft Ihnen beim Überwachen von Aktivitäten Ihrer Kinder im Internet und sorgt dafür, dass keine persönlichen Daten preisgegeben werden. Oft im Paketumfang enthalten ist außerdem ein Cloud Schutz, der Dateien und Dokumente, die sich außerhalb Ihres Rechners befinden, ebenfalls schützt und überprüft, wenn Sie etwas aus der Cloud herunterladen. Ein Diebstahl-Schutz hilft dabei, einen gestohlenen Computer oder Laptop zu orten und von der Ferne aus zu sperren, damit Ihre Daten gesichert bleiben.
Die meisten Produkte haben weitere Features und Funktionen in ihren Internet Security Suiten integriert. Was alles am Ende wirklich notwendig ist, sollte jeder für sich entscheiden. Bei den meisten Marken können Sie die Firewall kostenlos für 30 Tage testen und sich selbst ein Bild über den Funktionsumfang machen.

Windows Firewall Test

5. Firewalls bei der Stiftung Warentest

Windows 10 Firewall

Schneidet nur befriedigend ab: Die vorinstallierte Firewall von Windows 10.

Die Netzwerkkontrolle durch die Firewall hat auch die Stiftung Warentest in einem ausführlichen Test von Sicherheitssoftware genauer betrachtet. In Ausgabe 04/2016 stellt das Prüfinstitut die besten Sicherheitsprogramme vor. Überraschend auf Platz 1 gelandet ist das Programm BullGuard Internet Security, gefolgt von Security Suiten aus dem Hause G DATA, AVG, Eset und Kaspersky. Die Qualitäten der jeweiligen Firewall wurden darin nicht besonders stark untersucht.

Interessant ist aber ein anderes Ergebnis: Neben den Sicherheitsprogrammen ließ die Stiftung Warentest auch die vorinstallierte Schutzsoftware von Microsoft Windows 10 antreten. Mit befriedigenden Noten in Sachen Schutz und Handhabung, aber einer akzeptablen Rechnerbelastung, kommt die vorinstallierte Firewall und der Defender von Windows 10 auf eine mäßige 3,0 (befriedigend).

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Firewall

6.1. Wie gut sind kostenlose Firewalls?

Im Internet gibt es ein großes Angebot an Firewall Freeware, um die Microsoft Firewall sicherheitstechnisch aufzurüsten oder zu ersetzen. Bekannte und seriöse Hersteller heißen Zone Alarm oder Emsisoft. Allerdings schützen diese Firewalls nicht besser als die Windows Firewall, die bereits vorinstalliert ist. Auf eine kostenlose Firewall sollte deshalb nur zurückgreifen, wer keine installierte Firewall besitzt oder keine Updates mehr bekommt, wie es bei der Windows XP Firewall der Fall ist. Gute Free Firewall Varianten gibt es zum Beispiel im Bereich der Linux Firewall, bei der es sich meist um eine Open Source Firewall handelt. Eine Web Application Firewall wird ebenfalls oft kostenlos angeboten, richtet sich aber vor allem an Nutzer, die mit Webandwendungen in HTTP hantieren und die Kommunikation auf Anwendungsebene schützen wollen.

6.2. Welche Firewall für Windows 10 ist am besten?

Die Anbieter für Internet Security mit Firewall unterscheiden sich weniger in ihrer Schutzwirkung vor Angriffen aus dem Internet als in den Zusatz-Funktionen und Extra-Schutz-Features, wie Kinderschutz oder Social Media Schutz. Eine Firewall ist aber auch mit dem neuen Betriebssystem wichtig: Die integrierte Windows Firewall und der Defender fallen in vielen Tests durch und schützen nur befriedigend vor Gefahren aus dem Netz.

6.3. Wie kann ich die Windows Firewall deaktivieren?

Manchmal erfordert ein anderes Programm auf dem Rechner die Deaktivierung der Firewall. Zum Beispiel ist dies oft bei Open-Source Software der Fall. Grundsätzlich sollten Sie die Windows Firewall nur deaktivieren, wenn Sie eine andere Firewall aktiviert haben. Wenn Sie die Firewall deaktivieren möchten, geht das auf Windows-PCs ganz einfach:

  • Gehen Sie auf Systemsteuerung >>> System und Sicherheit >>> Firewall
  • Alternativ geben Sie in der Such-Funktion Firewall ein
  • Klicken Sie auf Windows Firewall ein- oder ausschalten
  • Möglicherweise erfordert die Deaktivierung die Eingabe des Administratoren-Passworts oder einer Bestätigung

6.4. Wie kann ich die Firewall Einstellungen ändern?

Die Firewall Einstellungen können Sie ändern, indem Sie die oben genannten Schritte erneut befolgen. Neben dem Ein- und Ausschalten können zielgerichtet Programme ausgewählt werden, die nicht von der Firewall kontrolliert werden sollen. Allerdings sollten Laien Abstand davon nehmen, die Konfiguration der Firewall selbst übernehmen zu wollen. Bei Windows 10 können weitere Aspekte der Online-Sicherheit genau angepasst werden. Weitere Tipps zum Umgang mit dem neuen Betriebssystem präsentiert auch folgendes Video:

Kommentare (2)
  1. Julienne Schneider sagt: 15. April 2016, 11:07 Uhr

    Ich bin ein bisschen verwirrt, was bringt denn diese Tastatur auf dem Bildschirm? Kann das nicht genauso von Hackern abgelesen werden?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 15. April 2016, 11:50 Uhr

      Liebe Frau Schneider,

      wenn Sie mit einer normalen Tastatur vertrauliche Daten eingeben, wie Passwörter und PIN-Nummern beim Online-Banking, besteht das Risiko, dass Spyware und Keylogger diese Daten mitschneiden. Das Mitschneiden kann verhindert werden, indem Sie eine virtuelle Tastatur auf dem Bildschirm nutzen. Die Bildschirm-Tastatur schützt Ihre Daten allerdings nicht, wenn eine Website gehackt worden ist. Bei einigen Firewall-Anbietern ist die virtuelle Tastatur im Passwort-Manager integriert, wie z.B. bei Kaspersky.

      Wir wünschen Ihnen ein sicheres Surfen im Internet und noch viel Spaß auf unserer (sicheren) Seite!
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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