Server Vergleich 2026

Die besten Home-Server im Vergleich.

Jacob Lange
Redakteur
schreibt über: Netzwerk
Seit 2018 erstelle ich regelmäßig Vergleiche zu den unterschiedlichsten Themen. Spezialist bin ich aber vor allem für Vergleiche im Bereich Elektronik. Mit einem fundierten Hintergrundwissen und meiner Leidenschaft für technische Innovationen biete ich so umfassende wie präzise Informationen zu elektronischen Geräten, Gadgets sowie Technologien. Meine Beiträge beinhalten detaillierte Produktvergleiche, Kaufberatungen und technische Analysen, um Verbrauchern dabei zu helfen, sowohl informierte Entscheidungen zu treffen als auch die besten elektronischen Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden.

Fast jeder Haushalt in Deutschland besitzt ein Heim-Netzwerk. Doch die wenigsten nutzen alle Möglichkeiten, die sich dadurch bieten. Server können Videos und Musik an die mobilen Endgeräte streamen, als Backup-Möglichkeit dienen oder dem Nachwuchs das gemeinsame Computerspielen ermöglichen.

Die besten Home-Server richten sich nach dem Einsatzgebiet: Für einfache Dateiablage genügt oft ein sparsamer NAS-Server, für Virtualisierung, Game-Server oder mehrere parallele Dienste sollten Prozessor, Arbeitsspeicher und Netzwerkschnittstellen deutlich leistungsfähiger ausfallen. Lesen Sie unseren Ratgeber und erfahren Sie, auf welche Hardware-Komponenten Sie sonst noch achten sollten und welches Server-Betriebssystem das richtige für Sie ist. Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Synology DS223*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
94
Recherchierte
Produkte
13
Überprüfte
Produkte
79
Investierte
Stunden
29.931
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Aktualisiert: 09.10.2026

1 - 8 von 13: Beste Server im Vergleich

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Hersteller
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Server Vergleich
Synology DS223Synology DS223
Vergleichssieger
Synology DS925+Synology DS925+
Preis-Leistungs-Sieger
Synology DS1522Synology DS1522
Qnap ‎TS-433Qnap ‎TS-433
Synology DS223JSynology DS223J
Abbildung*
Highlight
Highlight
Vergleichssieger
Synology DS223
Preis-Leistungs-Sieger
Synology DS925+
Highlight
Synology DS1522
Qnap ‎TS-433
Synology DS223J
Modell*

Synology DS223

Synology DS925+

Synology DS1522

Qnap ‎TS-433

Synology DS223J

Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Synology DS223
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Synology DS925+
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Synology DS1522
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Qnap ‎TS-433
10/2026
Unsere Bewertung
gut
Synology DS223J
10/2026
Kundenwertung
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*
Erhältlich bei*
Preis­vergleich
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Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
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RatenzahlungRatenzahlung
RatenzahlungRatenzahlung
Technische Daten
Prozessor-Typ
Realtek RTD1619B
AMD Ryzen V1500B
Intel Celeron J4025
ARM 4-Core Cortex-A55
Realtek RTD1619B
Taktfrequenz
Anzahl Prozessor-Kerne
4 Core 1,7 GHz
4 Core 2,2 GHz
keine Herstellerangabe
4 Core 2,0 GHz
4 Core 1,7 GHz
Arbeitsspeicher (RAM)
installiert
2 GB (DDR4)
4 GB (DDR4)
8 GB (DDR4)
4 GB (DDR3L)
1 GB (DDR4)
Erweiterungsmöglichkeiten
Festplatten-Einbauschächte
2 x 2,5" | 3,5"
4 x 2,5" | 3,5"
5 x 3,5"
4 x 2,5" | 3,5"
2 x 2,5" | 3,5"
PCI-Express-Steckplätze
für schnellen SSD-Speicher
2 x PCIe M.2 2280
Massenspeicher
Festplatte
maximal möglich
108 TB
108 TBbis zu 200 TB (32 GB Arbeitsspeicher erforderlich)
32 TB
keine Herstellerangabe
108 TB
Peripherie
Ethernet-Ports
1 x GBit-Ethernet
2 x GBit-Ethernet
2 x GBit-Ethernet
1 x GBit-Ethernet
1 x GBit-Ethernet
USB-Ports
3 x USB 3.2 Gen 1
2 x USB 3.2 Gen 1
2 x USB 3.0
1 x USB 3.2
2 x USB 2.0
2 x USB 3.2 Gen 1
Weitere Ports
  • •keine weiteren Ports
  • •1 x Erweiterungsanschluss
  • •keine weiteren Ports
  • •keine weiteren Ports
  • •keine weiteren Ports
Allgemeines
Betriebssysteme
offiziell unterstützt
  • •Windows
  • •MacOS
  • •Linux
  • •Android
  • •iOS
  • •Windows
  • •MacOS
  • •Linux
  • •DiskStation Manager
  • •Mac OS
  • •Windows
  • •Ubuntu
  • •Windows
  • •MacOS
  • •Linux
  • •Android
  • •iOS
Abmessungen
(B x T x H)
108 x 233 x 165 mm
199 x 223 x 166 mm
230 x 223 x 166 mm
160 x 219 x 169 mm
100 x 226 x 165 mm
Vorteile
  • NAS, perfekt als Fileserver
  • breite Kompatibilität
  • automatische Backups
  • umfangreiche Synchronisierungsmöglichkeiten
  • sehr schneller Prozessor
  • Arbeitsspeicher bis zu 32 GB erweiterbar
  • mit Erweiterungsoption auf bis zu 9-Bay
  • schneller Prozessor
  • gut aufrüstbar
  • geringer Stromverbrauch
  • viele USB-Ports
  • klein, leicht und robust
  • breite Kompatibilität
  • hohe maximale Speicherkapazität für ein 2-Bay System
  • kompaktes Design
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Herstellergarantie*
2 Jahre3 Jahre
3 Jahre2 Jahre2 Jahre
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Server-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Server Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Home-Server haben viele Einsatzmöglichkeiten: Sie liefern Filme und Musik für das heimische Netzwerk und ermöglichen das Betreiben eines privaten Webspace, Cloud-Speichers oder Mail-Servers.
  • Je nach Ihren Anforderungen haben Sie die Wahl zwischen einem vorkonfigurierten günstigen NAS-Server oder einem flexibleren leistungsstarken Home-Server.
  • Ein Windows-Server lässt sich noch vergleichsweise einfach administrieren, zu Linux sollten dagegen eher Tech-Nerds und IT-Profis greifen.

Server Test

In den meisten Haushalten finden sich heute eine Vielzahl von Geräten, mit denen digitale Medien abgespielt werden: Desktop-Computer, Notebooks, Smartphones, Tablets und Smart-TVs. Und im Idealfall sollten all diese Geräte auf die gemeinsame Medien-Sammlung zugreifen können. Die Lösung ist ein Server, auf den im lokalen Netzwerk alle zugreifen können, egal ob vom Rechner oder von mobilen Endgeräten.

Mit einem dedizierten Server können Sie aber noch mehr tun, als nur Videos für die ganze Familie zu streamen. Sie können auch Ihren eigenen Cloud-Dienst betreiben, um Ihre wichtigen Daten nicht an Firmen auslagern zu müssen, oder für Ihre Kinder einen eigenen Minecraft-Server bereitstellen. Das Betreiben eines eigenen Servers erfordert zwar ein gewisses technisches Fachwissen, aber durch die Informationen in unserem großen Server-Vergleich 2026 werden Sie sich sicherlich zurechtfinden.

1. Home-Server oder NAS-Server: Welche Server-Typen gibt es im Vergleich?

Definition: Server

Ein Server ist ein Computer, der über ein Netzwerk Dienstprogramme oder Daten für andere Computer (die sogenannten „Clients“) bereitstellt. Große Server-Farmen nutzen meist Server-Racks im 19-Zoll-Format, im privaten Bereich oder bei kleineren Unternehmen sind dagegen eher Desktop-Server in normalen Tower-Gehäusen zu finden.

Wenn Sie im Internet recherchieren, da Sie sich einen Server kaufen möchten, werden Sie auf zwei verschiedene Produkt-Kategorien stoßen: NAS-Server und Home-Server. Von den technischen Grundlagen her gesehen sind beide Arten von Servern relativ ähnlich. Es handelt sich schließlich einfach um Computer, die auf einen Dauerbetrieb im Netzwerk ausgelegt sind.

Aufgrund des unterschiedlichen Aufgabenspektrums unterscheiden sie sich aber in Bezug auf ihre Ausstattung. NAS ist eine Data-Management-Lösung und steht für „Network Attached Storage“ (zu Deutsch: „Speicherplatz, der mit dem Netzwerk verbunden ist“) und dient hauptsächlich dazu, Dateien zu speichern und an die Endgeräte im Netzwerk auszuliefern. NAS-Server zeichnen sich daher vor allem durch eine oder mehrere große Festplatten aus, Prozessor und Arbeitsspeicher sind eher niedrig dimensioniert.

Server-Test: Dell T30

Der Dell T30 ist ein typischer Desktop-Server im Tower-Gehäuse

Ein Home-Server kann dagegen auch andere Aufgaben übernehmen, die eine höhere Rechenleistung erfordern. Daher sind die besten Server mit schnelleren Prozessoren und mehr Arbeitsspeicher ausgestattet, was aber den Stromverbrauch etwas erhöht. Da das Aufgabengebiet weniger fest definiert ist, erfordert die Konfiguration meist etwas mehr technisches Verständnis.

Vor- und Nachteile eines Home-Servers im Vergleich mit einem NAS-Server:
    Vorteile
  • vielfältig einsetzbar, z.B. als Game-Server, Firewall oder Webspace
  • kann auch Aufgaben eines NAS-Servers übernehmen
    Nachteile
  • kompliziertere Konfiguration
  • etwas höherer Stromverbrauch

server admin

2. Kaufberatung für Server: Worauf sollten Sie achten?

2.1. Prozessor und Arbeitsspeicher bestimmen die Leistungsfähigkeit

Wenn Sie einen Server kaufen, steht die Server-Hardware im Zentrum. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass der Prozessor ausreichend Leistung für die Anwendungen hat, die Sie darauf nutzen möchten. Bei Arbeitsspeicher macht es meistens Sinn, lieber etwas zu viel zu haben. Daher sollten es mindestens 4 GB, besser noch 8 GB sein – es sei denn, Sie benötigen nur einen günstigen NAS-Server, der mit weniger auskommt.

Prozessor-Typ Anwendungsgebiete
Dual-Core bis 2 GHz
  • File-Server
  • Media-Center (ohne Transkodierung)
  • Webserver
  • Mail-Server
Quad-Core ab 2 GHz
  • private Cloud
  • Game-Server (zum Beispiel für Minecraft oder Counterstrike)
  • Teamspeak-Server
  • Media-Center (mit Transkodierung)

2.2. File-Server benötigen große Festplatten

Wollen Sie Ihren Server als Speicher- und Backup-Lösung benutzen, sollten Sie darauf achten, dass ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht. 2 bis 4 TB sollten es für heutige Data-Management-Systeme schon mindestens sein. Wenn Sie viele Filme in FullHD und 4K besitzen, können sogar 6 oder 8 TB Sinn machen.

2.3. Festplatten-Einschübe und RAM-Steckplätze erlauben späteres Aufrüsten

Server-Test: Aufrüstmöglichkeiten

Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihren Server aufrüsten können, um auch für die Zukunft gesichert zu sein.

Auch wenn Sie Ihre technischen Anforderungen vor dem Kauf genau formulieren und den passenden Server kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihre Hardware-Ansprüche in zwei oder drei Jahren etwas höher sind. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es ausreichend Upgrade-Möglichkeiten gibt.

Ganz zentral ist dabei der Speicherplatz, der meist als erstes voll ist. Festplatten können Sie einfach in Einschubschächten (oder auch „Bays“) über die SATA-Schnittstelle nachrüsten. Für schnelle SSDs sind vor allem M.2-Steckplätze mit PCIe/NVMe-Anbindung interessant. Alternativ können passende PCIe-Erweiterungskarten zusätzliche SSD- oder Controller-Anschlüsse bereitstellen.

Beim Arbeitsspeicher sollten Sie darauf achten, dass der Server mindestens das Doppelte der aktuellen Konfiguration verwalten kann. So haben Sie noch Spielraum nach oben.

2.4. Grafikkarten spielen kaum eine Rolle

Ein Thema, das Sie von Ihrem Desktop-Rechner wahrscheinlich kennen, kann dafür beim Server-Kauf vernachlässigt werden: die Grafikkarte. Ein Monitor muss ohnehin nur bei der Installation angeschlossen werden, die Administration wird vollständig per Netzwerk vorgenommen. Daher reicht der integrierte Grafik-Chip eines Intel-Prozessors vollkommen aus.

NAS als Home-Server

3. Wofür werden Home-Server verwendet?

Es gibt viele Gründe, einen Server im heimischen LAN laufen zu lassen. Vom privaten Cloud-Speicher über die Smart-Home-Zentrale bis hin zum Media-Center. Wir haben Ihnen die häufigsten Nutzungs-Szenarien für Heim-Server zusammengestellt.

3.1. File-Server und private Cloud garantieren Datenschutz

Was ist ein RAID-System?

RAID steht für „Redundant Array of Independent Disks“. In RAID-Systemen können mehrere Festplatten kombiniert und die Daten dadurch entweder schneller abgerufen oder sicherer abgelegt werden. Ein RAID-1-System, in dem auf beiden Festplatten die gleichen Daten gespiegelt werden, bietet hohen Schutz gegen den Ausfall einer einzelnen Platte.

Kommerzieller Cloud-Speicher ist eine günstige Back-Up-Lösung, hat aber einen entscheidenden Nachteil. Man muss den Cloud-Computing-Anbietern vertrauen oder darauf verzichten, sensible Daten in der Cloud abzulegen. Wenn Sie aber nicht alle Ihre Daten in der Cloud speichern können, sinkt der Nutzen rapide. Wenn Sie auf Ihrem eigenen Server eine Cloud-Computing-Anwendung wie ownCloud oder Nextcloud hosten, haben Sie die volle Kontrolle über die Verwendung Ihrer Daten. Gerade für Gewerbetreibende und Firmen, die viele delikate Geschäftsdokumente besitzen, ist eine persönliche Cloud von großem Wert.

ACHTUNG: Ein RAID-1-System spiegelt Daten auf zwei Festplatten und erhöht so die Verfügbarkeit bei einem einzelnen Festplattenausfall. Für echte Datensicherheit brauchen Sie zusätzlich regelmäßige Sicherungen auf einem externen externen Festplatte oder einem offline getrennten Speichermedium.

3.2. Ein privater Web-Server bietet maximale Flexibilität

Webhoster gibt es wie Sand am Meer. Doch nicht immer können Sie den Webspace an die eigenen Bedürfnisse anpassen, wenn Sie einen Internet-Server mieten. Wenn Sie Ihren eigenen Webserver (auch Http-Server genannt) betreiben, können Sie alles ideal einstellen, ohne an die Vorgaben eines Hosters gebunden zu sein. Dadurch können Sie sowohl Sicherheit als auch Ladezeiten Ihrer Website optimieren.

TIPP: Gute Ladezeiten sind Teil der Core Web Vitals und verbessern die Nutzerfreundlichkeit. Für die Google-Suche zählen sie als Ranking-Signal.

Server Test: Video-Stream vom Media-Center

3.3. Media-Center versorgt mobile Endgeräte mit Inhalten

Wenn Sie Ihren Home-Server als Media-Center nutzen, können Sie jederzeit mit allen Geräten auf Ihr Medienarchiv zugreifen. Egal ob Sie am Schreibtisch sitzen oder auf der Couch, ob Sie aufs Smartphone schauen oder auf den Laptop-Bildschirm – nichts steht dem (mobilen) Film- oder Musik-Genuss im Wege.

ACHTUNG: Das reine Streamen braucht relativ wenig Rechenleistung. Aber falls Sie zum Beispiel Filme im 4K-Format auf dem Server ablegen und diese für den Stream zu ihrem Tablet heruntergerechnet werden müssen (das sogenannte „Transkodieren“), sollten Sie zu einem leistungsfähigen Quad-Core-Prozessor greifen.

3.4. Firewall & Virenscanner: Server schützt das Heimnetzwerk

Viren und Trojaner sind allgegenwärtig im Internet und gerade Windows-Nutzer sind latent gefährdet, da die meiste Schadsoftware auf Windows-Rechner abzielt. Wenn Sie einen Home-Server betreiben, haben Sie einige Möglichkeiten, ihr gesamtes Netzwerk zu schützen.

Eine Firewall kann Zugriffe auf erlaubte Verbindungen, Ports und Dienste begrenzen. Ergänzend sollten Sie den Server sicher konfigurieren, überflüssige Dienste deaktivieren, Updates zeitnah einspielen und je nach Betriebssystem sowie Einsatzzweck einen passenden Schutz vor Schadprogrammen nutzen.

Server-Test: Gameserver

3.5. Server für Gamer: Minecraft, Counterstrike und Teamspeak

Gerade für Computerspieler bietet ein Home-Server viele interessante Möglichkeiten. Wer seinen eigenen Gameserver betreibt, kann die Spiele darauf genau mit der Lieblings-Kombination an Mods laufen lassen. Außerdem gibt es die volle Kontrolle über die Mitspieler, so dass nie mehr ein Freund draußen bleiben muss, weil der Server voll ist.

TIPP: Wollen Sie auf Ihrem Server Minecraft spielen, reicht auch ein günstiger Server aus. Schon mit einem Dual-Core mit 4 GB RAM können Sie problemlos mit 5 bis 10 Freunden zusammen spielen.

Um sich beim Online-Spiel mit den anderen Spielern besser koordinieren zu können, nutzen viele Gamer die Software Teamspeak – besonders, wenn sie sich zu einer Gilde oder einem Clan zusammengeschlossen haben. Im Normalfall müssen Sie die Teamspeak-Server mieten. Wenn man das Programm aber auf dem eigenen Home-Server installiert, kann man sich die Mietgebühren sparen.

3.6. Zusammenfassung im Video

Als kleine Zusammenfassung erklärt im folgenden Video ein Youtube-Nutzer noch einmal kurz und prägnant, wofür er seinen eigenen Home-Server verwendet. Sehenswert.

4. Welche Server-Betriebssysteme gibt es für Zuhause?

Wenn Sie einen Server betreiben möchten, müssen Sie sich auch für ein Betriebssystem entscheiden. Die meisten Server laufen unter Windows oder Linux, gerade NAS-Server können aber auch ihr eigenes abgespecktes Server-OS (meist auf Linux-Basis) mitbringen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Betriebssystem-Typen für Server mit ihren Vor- und Nachteilen zusammengestellt.

4.1. Windows Server: Simplere Konfiguration bei höheren Kosten

An das Arbeiten mit Windows sind die meisten Menschen schon gewöhnt. Daher ist es auch ein verhältnismäßig kleiner Schritt, sich in die Administration eines Windows-Servers einzuarbeiten. Außerdem gibt es für Windows Server guten Support, da es sich um ein kommerzielles, proprietäres Produkt handelt. Falls Sie also kein IT-Fachmann sind, ist Windows wahrscheinlich die bessere Lösung für Sie. Allerdings sind die Kosten für eine Windows-Server-Lizenz recht hoch.

TIPP: Für einen neuen Server sollten Sie ein aktuell unterstütztes Betriebssystem einsetzen, etwa Windows Server 2025 oder eine passende Linux-Distribution. Windows 10 Pro kommt allenfalls für weiterbetriebene Altgeräte mit erweiterten Sicherheitsupdates infrage.

    Vorteile
  • gewohnte Konfiguration in grafischer Benutzeroberfläche
  • guter Support, da kommerziell
  • mehr Software verfügbar
    Nachteile
  • hohe Lizenzgebühren
  • die meiste Viren und Malware-Programme sind auf Windows-Systeme ausgerichtet

4.2. Linux-Distributionen: Sehr flexibel und kostengünstig

Linux-Logo: Tux

Der sympathische Pinguin Tux ist das Maskottchen der Linux-Betriebssysteme.

Linux ist der Überbegriff für eine ganze Reihe von Betriebssystemen. Sie alle basieren auf dem von Linus Torvalds 1991 entwickelten Linux-Betriebssystemkern (oder Englisch: Kernel) und sind Open-Source-Software. Das heißt, der Quellcode muss veröffentlicht werden und darf von jedem kopiert und auch verändert werden. Linux-Distributionen (so heißen die Linux-basierten Betriebssysteme) sind also meistens kostenlos.

Auf normalen Anwender-Computern ist Linux nur ein Randphänomen, aber gerade bei Webservern ist es sehr weit verbreitet – bekannte Server-Software wie der Apache HTTP Server lässt sich aber auch auf anderen Plattformen betreiben. Die Konfiguration eines Linux-Servers ist deutlich komplizierter als bei Windows und erfolgt hauptsächlich über die Kommandozeile.

ACHTUNG: Es gibt auch einige kostenpflichtige Linux-Distributionen, am bekanntesten sind Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise.

Außerdem lebt Linux von seiner aktiven Community, also von den vielen Freiwilligen, die Linux in ihrer Freizeit weiterentwickeln. Dadurch ist es sehr sicher und man kann man zu den meisten Problemen im Internet Antworten finden. Im Gegensatz zu Windows gibt es aber keinen direkten Ansprechpartner für den Software-Support.

    Vorteile
  • sehr flexibel, man muss wirklich nur die notwendigen Komponenten installieren
  • die meisten Distributionen sind kostenlos
  • bei regelmäßigen Updates und sauberer Rechteverwaltung gut absicherbar
    Nachteile
  • Konfiguration eines Linux-Servers erfordert relativ viel Fachwissen
  • Wartung und Updates sind weniger gradlinig als bei Windows

server betriebssystem

4.3. NAS-Betriebssysteme: Beschränktes Aufgabenspektrum, dafür sehr sparsam

Wenn Sie sich beim Server-Kauf für einen NAS-Server entscheiden, wird oft ein vorinstalliertes Betriebssystem des jeweiligen Herstellers mitgeliefert. Dabei handelt es sich oft um etwas abgespeckte Betriebssysteme (auf Linux- oder FreeBSD-Basis), die speziell auf die Aufgabe als Netzwerk-Speicher zugeschnitten sind. Dadurch können Sie zwar weniger Aufgaben erledigen, als umfassendere Betriebssysteme, benötigen aber auch wesentlich weniger Prozessor-Leistung und Arbeitsspeicher.

    Vorteile
  • eingeschränkter Funktionsumfang
  • ideal für NAS-Fileserver
    Nachteile
  • geringer Ressourcen-Verbrauch

5. Häufige Fragen zum Thema Server

  • Kann ich auch einen alten Computer als Server verwenden?

    Im Grund ist das möglich. Allerdings sollten Sie bedenken, dass bei Server-PCs spezielle Server-Hardware verbaut ist, die besser für den dauerhaften Betrieb geeignet ist, als übliche PC-Komponenten. Gerade die höheren Stromkosten summieren sich auf Dauer. Greifen Sie also besser zu einem günstigen Dell-Server.
    » Mehr Informationen
  • Wer ist der Server-Testsieger der Stiftung Warentest?

    Einen Home-Server-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt. Allerdings wurden in der Ausgabe 02/2016 NAS-Server untersucht. Produkte von Marken wie Western Digital und Synology, deren Nachfolge-Modelle auch in unserem Server-Vergleich 2026 vertreten sind, konnten dabei gute Ergebnisse erzielen, indem Sie Server-Hardware mit maßgeschneiderter Betriebssystem-Software kombinieren.
    » Mehr Informationen
  • Macht ein Serverschrank für mich Sinn?

    Nein, für die meisten Anwender hat die Anschaffung von einem 19-Zoll-Schrank keinen Sinn. Nur wenn Sie als Unternehmen Server-Hosting betreiben und kommerzielle Cloud-Computing-Dienste oder Data-Management-Lösungen anbieten, sollten Sie über ein Server-System im Rack nachdenken.
    » Mehr Informationen
  • Gibt es auch Mac-Server?

    Natürlich können Sie auch einen Apple-Rechner als Home-Server einsetzen, zum Beispiel für Dateifreigaben, Time-Machine-Backups oder andere Netzwerkdienste im Heimnetz. Viele Serverfunktionen richten Sie direkt in macOS oder über zusätzliche Server-Software ein.
    » Mehr Informationen
  • Kann ich einen Server auch über WLAN ins Netzwerk einbinden?

    In der Theorie wäre das möglich, in der Praxis ist das aber keine gute Idee. Die Bandbreite und auch die Zuverlässigkeit reichen für die konstante Anbindung eines Routers nicht aus. Daher sollten Sie Ihren Server immer per Kabel mit einem Router, Switch oder auch Mesh-WLAN-System verbinden.
    » Mehr Informationen

Videos zum Thema Server

Das YouTube-Video zeigt am Beispiel des Synology DS920+ typische NAS-Funktionen wie Datensicherung, Medienwiedergabe, Dateisynchronisierung, Fernzugriff und privaten Cloud-Speicher. Das Modell gehört nicht mehr zur aktuellen Gerätegeneration, die gezeigten Grundfunktionen bleiben aber für die Einordnung eines NAS-Servers hilfreich.

Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Home-Server oder NAS-Server: Welche Server-Typen gibt es im Vergleich?
  2. Kaufberatung für Server: Worauf sollten Sie achten?
  3. Wofür werden Home-Server verwendet?
  4. Welche Server-Betriebssysteme gibt es für Zuhause?
  5. Häufige Fragen zum Thema Server
Jacob Lange
Jacob LangeRedakteur für Netzwerk

Zusammenfassung: Die besten Server in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
Arbeitsspeicher (RAM)
installiert
Festplatten-Einbauschächte
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Synology DS223
2 GB (DDR4)
2 x 2,5" | 3,5"
Sofort lieferbar
Platz 2
Synology DS925+
4 GB (DDR4)
4 x 2,5" | 3,5"
Demnächst lieferbar
 
 
 
 
 
 
 
Platz 3
Synology DS1522
8 GB (DDR4)
5 x 3,5"
Lieferbar in wenigen Tagen
Platz 4
Qnap ‎TS-433
4 GB (DDR3L)
4 x 2,5" | 3,5"
Sofort lieferbar
Platz 5
Synology DS223J
1 GB (DDR4)
2 x 2,5" | 3,5"
Sofort lieferbar
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Kommentare (2) zum Server Vergleich 2026
  • Karl

    Toller Ratgeber, ein eigener Server klingt sehr praktisch, vor allem die Media-Center-Funktionen.
    Allerdings weiß ich nicht, ob ich mir die Konfiguration selbst zutraue. Bisher habe ich nur die üblichen Windows-Programme im Alltag genutzt.

    • Jacob Lange - Vergleich.org

      Hallo Karl,

      die Konfiguration eines Servers kann tatsächlich etwas kompliziert sein. Falls Sie den Server hauptsächlich als Media-Center nutzen möchten, sollten Sie sich die NAS-Server im Vergleich näher ansehen. Diese sind oft etwas leichter einzurichten.
      Wenn Sie sich auch das nicht zutrauen, könnten Sie den Datamate Homie kaufen. Bei diesem Home-Server ist die Konfiguration per Fernwartung im Preis inbegriffen. So müssen Sie nur anfangs einmal mit der Hotline telefonieren und ein paar Daten durchgeben, den Rest machen die Support-Mitarbeiter.

      Wir hoffen, dass wir Ihnen auch mit dieser Antwort helfen konnten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team von vergleich.org

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