Das Wichtigste in Kürze
  • Die unterschiedlichen Anschlüsse der Drucker verlangen unterschiedliche Lösungen, wie die verschiedenen Printserver-Tests im Internet zeigen. Ältere Drucker werden über einen Parallel-Port angesteuert. Mit dem passenden Druckserver, der ebenfalls über die breite, flache und in der Regel blaue Schnittstelle verfügt, erhalten Sie einen Netzwerkdrucker. Bei den meisten Druckern werden Sie allerdings USB vorfinden, den auch die meisten aktuellen Printserver verwenden. Bei einigen speziellen Modellen hingegen dürfte der beste Printserver das exakt passende Zubehörteil sein. So gibt es zum Beispiel für bestimmte Laserdrucker von HP ganz eigene Druckserver, die von vornherein mit den richtigen Treibern und der am besten abgestimmten Software ausgestattet sind. Die Kombination aus dieser zusammenpassenden Hardware spart im Allgemeinen zusätzliche Arbeit beim Einrichten und Konfigurieren, da dies dann automatisch geschieht.
  • Beim Vergleich der Printserver spielt auch die Art der Kommunikation mit dem Netzwerk eine wichtige Rolle. Zu Hause oder in einem kleinen Büro, wo ein einzelner Router das Netzwerk verwaltet, kann ein Printserver mit WLAN sinnvoll sein. Hier sparen Sie sich das Verlegen von Kabeln und können den Drucker schnell in Betrieb nehmen. Steht der Drucker aber abseits an einer ungünstigen Stelle, müssten Sie für eine reibungslose Datenübertragung erst einen neuen Access-Point errichten oder Sie verwenden ganz einfach ein LAN-Kabel. Damit erreichen Sie eine besonders stabile und schnelle Übertragung. Stecken Sie das Netzwerkkabel in den Router oder einen Switch, um vom gesamten Netzwerk aus auf den Drucker zugreifen zu können.
  • Wenn Sie einen Printserver kaufen, muss dessen Software natürlich kompatibel zu Ihrer Technik sein. Üblicherweise werden sowohl die Betriebssysteme von Microsoft als auch von Apple unterstützt. Nutzen Sie hingegen Linux beziehungsweise eine der Distributionen, sollten Sie auf den entsprechenden Hinweis im Datenblatt achten. Auf der jeweiligen Firmenwebseite erfahren Sie zumeist Genaueres zur Softwareunterstützung für spezielle Versionen. Bei den Netzwerkprotokollen ist insbesondere für die private Nutzung lediglich die Unterstützung von TCP/IP wichtig, da es sich dabei um den Standard für die Netzwerkkommunikation handelt.

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