Das Wichtigste in Kürze
  • Ein mobiler WLAN-Router, auch transportabler oder portabler WLAN-Router genannt, erzeugt meist akku-betrieben ein frei konfigurierbares, mobiles WLAN. Mehrere Geräte wie beispielsweise Tablet, Laptop und Handy bzw. Smartphone können sich in dieses WLAN einloggen, im Internet surfen und Daten austauschen.
  • Mit Hilfe einer SIM-Karte, die Sie von einem Internet-Anbieter Ihrer Wahl erhalten, stellen Sie eine Verbindung zum Internet her. Statt für jedes einzelne Gerät einen separaten Datentarif abzuschließen, können Sie mit nur einer einzigen Prepaid- oder Vertrags-SIM-Karte viele Geräte gleichzeitig mit dem Internet verbinden. So sparen Sie enorm Kosten, da Sie statt mehrerer Datentarife nur einen einzigen Tarif benötigen.
  • Je nach Beschaffenheit Ihres mobilen Routers und dem gewählten Datentarif können unterschiedlich viele Geräte gleichzeitig im Netz surfen. Potenzielle mobile WLAN-Router-Testsieger erlauben es sogar, bis zu 32 Geräte gleichzeitig mit dem Internet zu verbinden.
Mobile WLAN-Router Test

Mit einem mob. WLAN-Router können mehrere Nutzer via Smartphone, Notebook und Tablet ins Netz.

Der mobile WLAN-Router im Test, von oben betrachtet, steht auf einer Holzoberfläche.

Mit einem Gewicht von nur ca. 80 g und kompakten Maßen (ca. 10,6 × 6,6 × 1,6 cm) passt der Mobile-WLAN-Router von tp-link, den wir hier sehen, bequem in jede Tasche und eignet sich für Reisen, Camping oder das Homeoffice im Garten.

Aktuelle Zahlen zeigen, wie selbstverständlich Internetzugang geworden ist: In Deutschland nutzen 97 Prozent der 16- bis 74-Jährigen das Internet, wie diese Statistik des Statistisches Bundesamts zeigt. Weltweit steigt zugleich die Zahl vernetzter Geräte weiter. Daher wollen wir Ihnen mit unserer Kaufberatung helfen, auch im Jahr 2026 den besten mobilen WLAN-Router zu kaufen. Die Preise gehen hier deutlich auseinander, weshalb wir auch günstige mobile WLAN-Router im Vergleich haben.

1. Für wen ist ein mobiler WLAN-Router interessant?

WLAN-Router
Ein mobiler WLAN-Router stellt mit nur einer einzigen SIM-Karte für mehrere Geräte eine Internet-Verbindung her. Somit ist er für alle interessant, die mit Laptop, Handy, Smartphone und Tablet mobil im Internet surfen möchten, ohne für jedes Gerät einen eigenen Vertrag abschließen zu wollen. Mobiles WLAN ohne Vertrag gibt es so nicht, allerdings können Sie so theoretisch mit nur einem Datentarif so viele Geräte versorgen, wie Ihr Internet-Anbieter und Ihr mobiler WLAN-Router erlauben.

Besonders praktisch ist ein mobiler WLAN-Router für jeden, der mehrere Geräte gleichzeitig über einen Mobilfunk-Anschluss nutzen möchte, wie z.B.

  • Freunde und Familie
  • Lerngruppen
  • Reiseleiter
  • Taxi- und Busunternehmen, die ihren Fahrgästen kostenloses WLAN anbieten möchten
  • u.v.m.
Gesamtansicht vom geöffneten Batteriefach des getesteten mobilen WLAN-Routers, der auf einer Holzoberfläche liegt.

Zur Einrichtung genügt es, die SSID und das voreingestellte WLAN-Passwort auf der Innenseite des Routers zu übernehmen. Wir stellen fest, dass eine zusätzliche Software ist nicht erforderlich ist.

Vor- und Nachteile eines mobilen WLAN-Routers gegenüber eines stationären Routers

    Vorteile
  • absolute Flexibilität; Sie können überall, jederzeit und auch unterwegs eine Verbindung zum Internet herstellen
  • günstige Vertrags-, Prepaid oder Flatrate-Datentarife können je nach Bedarf abgeschlossen und ausgetauscht werden; somit ist es auch nicht mehr so schlimm, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist
    Nachteile
  • Anschaffungskosten für mobilen WLAN-Router müssen getragen werden
  • Akkulaufzeit beschränkt die Nutzungsdauer des mobilen Internets

2. Welche Kaufkriterien für mobile WLAN-Router sind wichtig?

2.1. Wer sind Sie und wenn ja, wie viele?

Der mobile WLAN-Router im Test, von oben betrachtet, liegt, zerlegt in drei Einzelteile, auf einer Holzoberfläche.

Der austauschbare 2000-mAh-Akku ermöglicht beim Mobile-WLAN-Router von tp-link ca. einen Arbeitstag lang Betrieb. Im Standby-Modus hält er mehrere Tage, wie wir erfahren.

Mobiler-WLAN-Router Test
Jeder gute mobile WLAN-Router-Test weist darauf hin, dass ohne einen SIM-Karten-Slot hier nichts funktioniert. So werden WLAN-Router mit SIM-Karte auch manchmal als SIM-Karten-Router bezeichnet. Mit der SIM-Karte, die Sie von Ihrem Internet-Anbieter bekommen, stellen Sie die Internet-Verbindung her. Die Geschwindigkeit hängt sowohl vom gewählten Tarif Ihres Anbieters als auch von den Fähigkeiten Ihres mobilen WLAN-Routers ab.

Zwei Beispiele: Wenn Sie mit 5G-Geschwindigkeit mobil surfen möchten, brauchen Sie einen 5G-Tarif und einen mobilen WLAN-Router, der den Mobilfunk-Standard 5G unterstützt. Wenn Sie mit 4G- bzw. LTE-Geschwindigkeit mobil surfen möchten, brauchen Sie einen 4G- bzw. LTE-Tarif und einen mobilen WLAN-Router, der 4G/LTE unterstützt. 3G/UMTS ist in Deutschland seit 2021 abgeschaltet und spielt für neue mobile WLAN-Router keine Rolle mehr.

tp-link Mobiler Router in Originalverpackung

Damit ein mobiler WLAN-Router funktioniert, wird eine SIM-Karte benötigt.

Zudem sollte Ihnen der Wert der maximalen WLAN-Geschwindigkeit wichtig sein. Bei LTE-Routern sind 150 bis 600 Mbit/s weiterhin verbreitet, aktuelle 5G-Modelle erreichen deutlich höhere Werte bis in den Gigabit-Bereich. Für mehrere Nutzer sollten Sie eher ein schnelles LTE-Modell oder einen 5G-Router mit Dualband- beziehungsweise Triband-WLAN wählen.

Wenn sich mehrere Nutzer ein WLAN teilen, teilen diese sich natürlich auch die Höchstgeschwindigkeit. Das sollten Sie unbedingt beachten. Wenn Sie nur zwei Geräte gleichzeitig in Ihrem WLAN betreiben möchten, können 150 Mbit/s durchaus reichen. Wenn allerdings zehn oder gar noch mehr Geräte Ihr tragbares WLAN nutzen, sollten Sie auch ein Gerät mit höherem Mbit/s-Wert wählen.

Wie schnell möchten Sie im Internet surfen? 5G bzw. LTE ist der Standard, den Sie nicht missen sollten. Je mehr Geräte Sie gleichzeitig mit dem WLAN verbinden möchten, desto mehr Mbit/s sind notwendig. Wir empfehlen Ihnen, ein Gerät mit mindestens 300 Mbit/s Download-Geschwindigkeit zu wählen.

Nahaufnahme der Einschalttaste auf dem mobilen WLAN-Router im Test.

Der Mobile-WLAN-Router von tp-link wird über diese zentrale Power-Taste bedient und der Status wird auf dem kleinen TFT-Farbdisplay angezeigt.

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2.2. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie viele Geräte mit Ihrem WLAN verbinden möchten

Die Anzahl maximal verbundener Geräte gibt an, wie viele Geräte Sie gleichzeitig in Ihr WLAN einloggen können. Je höher die Anzahl, desto mehr Geräte können gleichzeitig kabellos im Internet surfen. Von 5 bis 32 Geräten kann die Anzahl maximal verbundener Geräte in der Regel variieren. Einige leistungsstärkere 5G-Router können je nach Modell auch bis zu 64 Geräte ins WLAN einbinden.

Der getestete, mobile WLAN-Router, von der schmalen Seite betrachtet, steht auf einer Holzoberfläche.

Geladen wird der Mobile-WLAN-Router von tp-link über einen Micro-USB-Anschluss, wie wir feststellen. Ein separates Netzteil ist nicht enthalten, die Stromversorgung erfolgt meist per USB-Kabel.

Bei Dualbandroutern können Sie zwischen einem 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzband wählen. Besonders wenn viele Nutzer das Netz nutzen, sollten Sie einen Dualbandrouter nutzen.

Wie vielen Nutzer möchten Sie gleichzeitig den Zugang zum Internet ermöglichen? Wählen Sie ein Modell und einen Datentarif, der Ihren Anforderungen entspricht.

2.3. Wie lange soll Ihr WLAN ohne Stromzufuhr bestehen?

WLAN-Router

Bequem für die Hosentasche: Ein mobiler WLAN-Router.

Es mag absurd klingen, doch es gibt durchaus mobile WLAN-Router ohne integrierten Akku. Für den Betrieb solcher Geräte empfehlen wir eine Powerbank, wie sie z. B. in in unserem Powerbank-Vergleich zu finden ist. Sonst sind Sie immer auf einen Strom-Anschluss vor Ort angewiesen, was dem Gedanken vom WLAN zum Mitnehmen widerspricht.

Der tp-link Mobiler Router in geöffneter Verpackung.

Der mobile Router von tp-link hat eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden.

In der Regel verfügen mobile WLAN-Router jedoch über einen integrierten Akku. Je höher der mAh-Wert, desto mehr Strom kann der Akku speichern und desto länger kann Ihr Gerät ohne erneutes Laden betrieben werden. 15 Stunden Akkulaufzeit ist hierbei der absolute Spitzenwert, Werte von 8 bis 14 Stunden sind auch sehr gut. Bei niedrigeren Werten sollten Sie auf jeden Fall darüber nachdenken in eine zusätzliche Powerbank zu investieren, um unterwegs einen längeren Betrieb Ihres mobilen WLAN-Routers gewährleisten zu können.

Wenn Sie einen mobilen WLAN-Router ohne integrierten Akku kaufen, sollten Sie unbedingt in eine zusätzliche Powerbank investieren. Ansonsten wählen Sie ein Gerät mit Akku und höchstmöglicher Akkulaufzeit, um möglichst lange etwas von Ihrer WLAN-Box für unterwegs zu haben.

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2.4. Auf diese Anschlüsse sollten Sie achten

Typ Beschreibung
Micro-USB
Micro-USB
Je nach Modell erfolgt das Laden über Micro-USB oder USB-C. Bei neueren 5G-Routern kann USB-C zusätzlich für die Stromversorgung und eine kabelgebundene Datenverbindung genutzt werden.
USB
USB
Einen „richtigen“ USB-Anschluss (also den klassischen USB-Typ-C-Anschluss) können nicht alle Geräte bieten. Dieser wird beispielsweise benötigt, wenn Sie einen Drucker anschließen möchten, der über das WLAN verfügbar sein soll.
LAN-Anschluss
LAN
Auch einen LAN-Anschluss mit Ethernet-Buchse besitzen nicht viele mobile WLAN-Router. Dieser ist notwendig, wenn Sie nicht nur WLAN nutzen möchten, sondern sich auch mit einem lokalen bzw. örtlichen DSL-Netzwerk verbinden möchten. Meist wird dadurch auch eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb des DSL-Netzwerks erreicht.
Externe Antenne
externe Antenne
Viele mobile WLAN-Router ermöglichen es eine externe Antenne anzuschließen. Mit einer externen Antenne kann die Reichweite Ihres WLANs erhöht werden. Im Normalfall reicht aber bei allen mobilen WLAN-Routern in unserem Vergleich die interne, bereits verbaute Antenne vollkommen aus.
micro-SD-Slot
micro sd
Eine Bonus-Funktion, die ganz nützlich sein kann, ist ein Micro-SD-Karten-Slot. Damit können Sie Musik, Fotos, Videos, usw. von Ihrer Micro-SD-Karte mit anderen Geräten in Ihrem WLAN teilen. Schauen Sie doch in unseren Micro-SD-Karten-Vergleich.

Wenn Sie einen Drucker oder eine externe Festplatte an Ihren mobilen WLAN-Router anschließen möchten, wählen Sie ein Modell mit USB-Anschluss. Einen LAN-Anschluss benötigen Sie nur, wenn Sie Ihren mobilen WLAN-Router auch oft stationär nutzen möchten. Ein micro-SD-Slot ist eine nette Zugabe, aber nicht unbedingt notwendig, sofern der Router über einen USB-Anschluss verfügt.

Detailansicht des USB-Anschlusses, der sich auf der schmalen Seite des mobilen WLAN-Routers im Test befindet.

Wir finden heraus: Über eine seitliche Reset-Taste kann der Mobile-WLAN-Router von tp-link bei Verbindungsproblemen oder vergessenen Einstellungen unkompliziert zurückgesetzt werden.

2.5. Ihre Sicherheit geht vor

WEP

Die Abkürzung WEP steht für „Wired Equivalent Privacy“. Dabei handelt es sich um den ältesten Standard zur WLAN-Verschlüsselung. Mit der richtigen Software können auch Laien ein WLAN knacken, das mit WEP verschlüsselt ist. Dies nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Kein mobiler WLAN-Router-Test wäre vollständig, wenn er sich nicht auch mit der Sicherheit der Geräte beschäftigen würde. Alle mobilen WLAN-Router in unserem Vergleich verfügen über eine WPA-Verschlüsselung (Wi-Fi Protected Access). Die erste der drei WPA-Generationen ist mittlerweile veraltet, WPA2 war lange Zeit Standard und findet noch immer Nutzung.Der neueste Standard ist WPA3.

Damit verfügen sie über einen sehr guten Datenschutz gegen Hacker-Angriffe. Bei der ersten Nutzung erstellen Sie ein Kennwort für Ihr WLAN und wählen die Form der Verschlüsselung.

Nutzen Sie WPA3, sofern Router und Endgeräte es unterstützen. Als Alternative wählen Sie WPA2 mit AES und ein starkes WLAN-Passwort. Stellen Sie WEP und ältere WPA-Modi auf moderne Verschlüsselung um.

Beachten Sie bitte auch unsere Sicherheitshinweise in Kapitel 5.

3. Was ist der Unterschied zwischen einem mobilen WLAN-Router und einem WLAN-Stick?

WLAN-Stick

So sieht ein typischer WLAN-Stick aus.

Häufig werden Internet-Sticks in die Kategorie der mobilen WLAN-Router eingeordnet, was allerdings nicht korrekt ist. Im Gegensatz zu mobilen WLAN-Routern erlauben WLAN-Sticks nicht das Aufspannen eines WLAN-Netzes, über welches der WLAN-Stick dann auch von anderen Geräten als Verbindungsstelle zum Internet genutzt werden kann.

Vielmehr ermöglichen WLAN-Sticks z.B. einem Laptop Zugang zu einem Mobilfunk-Netz. Ein WLAN-Stick stellt kein WLAN für andere Geräte bereit.

Wenn Sie Ihren Laptop mit dem Internet verbinden möchten, sollten Sie auch auf einen mobilen WLAN-Router statt auf einen WLAN-Stick setzen. Mit einem Surf-Stick sind Sie deutlich unflexibler. Zudem sind Surf-Sticks mittlerweile auch nur noch geringfügig günstiger als mobile WLAN-Router.

4. Wie installiere ich einen mobilen WLAN-Router?

Im Folgenden erfahren Sie mit unserer Kurz-Anleitung, wie Sie einen mobilen WLAN-Router einrichten können.

  1. SIM-Karte aus der Halterung lösen. Je nach Modell trennen Sie eine Mini-SIM- oder Micro-SIM-Karte aus dem Träger heraus. Welche SIM-Karte Sie für Ihren mobilen WLAN-Router nehmen sollen, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.
  2. Legen Sie die SIM-Karte ein. Hierzu können Sie meistens den Router über eine Öffnungskerbe an der Rückseite öffnen.
  3. Die SIM-Karte mit den Kontaktflächen nach unten in den Steckplatz setzen.
  4. Abdeckung schließen.
  5. Den mobilen WLAN-Router einschalten.
  6. Warten Sie einige Sekunden.
  7. Wählen Sie WPA2 und stellen Sie ein Kennwort ein.
  8. Ihr mobiler WLAN-Router ist jetzt mit dem Internet verbunden und Sie verfügen über WLAN.
  9. Ihr Tablet, Handy, Smartphone oder Laptop erkennt automatisch das WLAN-Netzwerk. Dieses erkennen Sie auch über den Namen der sogenannten SSID. Geben Sie auf den Geräten, mit denen Sie im Internet surfen möchten, das Passwort des WLANs ein.
  10. Viel Spaß beim Surfen im Internet!

5. Wie sichere und verschlüssele ich einen mobilen WLAN-Router?

Der tp-link Mobile Router in Vollansicht.

Über eine SIM-Karte wählt sich der Router ins Handynetz ein.

Mit unseren Tipps ist und bleibt Ihr WLAN sicher:

  • Geben Sie Ihrem WLAN unter dem Punkt „SSID“ (= Service Set Identifier) einen Namen, der keine Rückschlüsse auf den Typ Ihres Routers oder Ihren Anbieter zulässt.
  • Als Passwort verwenden Sie bitte eine Kette von mindestens zehn Zeichen, am besten mit einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.
  • Wählen Sie unbedingt die Verschlüsselungstechnik WPA2. WEP und WPA sind zu leicht zu knacken.
  • Stellen Sie Ihren Router so ein, dass er WLAN-Verbindungen nur zu Geräten zulässt, die Sie auf der Liste zugelassener Geräte eintragen. Über eine sogenannte MAC-Adresse (Media Access Control) identifiziert Ihr Router Ihre Geräte. In Router-Menüs wird dieser Punkt gerne „MAC-Filter“ genannt. Zwar müssen Sie dann die MAC-Adressen neu hinzukommender Geräte immer erst eintragen. Dadurch machen Sie es eventuellen Angreifern aber noch schwerer, in Ihr WLAN einzudringen.
  • Sichern Sie den Zugriff auf das Router-Menü durch ein Kennwort, damit niemand außer Ihnen Einstellungen ändern kann.
Detailansicht des geöffneten SIM-Karten-Bereichs inklusive Produktetikett unterhalb des mobilen WLAN-Routers im Test.

Der Mobile-WLAN-Router von tp-link M7350 unterstützt 4G LTE mit bis zu 150 Mbit/s Download und 50 Mbit/s Upload und arbeitet mit Standard-SIM-Karten (Micro-SIM).

6. Was ist ein WLAN-Hotspot bzw. WLAN-Spot?

WLANMobile Hotspots ermöglichen es, auch außerhalb des eigenen WLANs Zugriff auf das Internet zu erhalten. Mobile WLAN-Hotspots sind private oder öffentliche WLAN-Zugriffspunkte.

Oft finden Sie Hotspots an Bahnhöfen, Flughäfen, Krankenhäusern, Universitäten, Hotels, Schnellrestaurants oder Bibliotheken. Solche öffentlichen Hotspots nennt man auch „Open WLAN“. Öffentliche Hotspots können kostenfrei oder kostenpflichtig sein. Häufig ist mindestens eine Anmeldung oder ein Passwort nötig. Achten Sie an fremden WLANs auf sichere HTTPS-Verbindungen und nutzen Sie für vertrauliche Daten nach Möglichkeit ein VPN. In Deutschland ist die Telekom einer der größten Hotspot-Anbieter.

Die Nutzung von Hotspots ist nicht frei von Risiken. Im Gegensatz zum WLAN zuhause oder zum WLAN eines mobilen WLAN-Routers erfolgt der Internet-Zugang bei Hotspots meist unverschlüsselt. Je mehr Nutzer sich in einem unverschlüsselten WLAN via Tablets, Handys, Smartphones und/oder Notebooks befinden, desto mehr nimmt die Sicherheit ab. Bei unverschlüsselten WLANs ist es beispielsweise möglich, sich in ein anderes Gerät, das sich ebenfalls im WLAN befindet, zu hacken.

7. Gibt es einen Mobiler-WLAN-Router-Test bei der Stiftung Warentest?

Router

Stiftung Warentest hat bisher nur stationäre Router getestet.

Stiftung Warentest hatte lange keine mobilen WLAN-Router separat getestet und demzufolge auch keinen mobilen WLAN-Router-Testsieger gekürt. Stattdessen wurden stationäre WLAN-Router untersucht. Inzwischen hat Stiftung Warentest aber auch mobile Hotspots und LTE-Router in Ausgabe 06/2023 geprüft. Im Test waren 14 LTE-Router, darunter acht mobile Hotspots mit Akku und sechs Modelle mit Netzbetrieb.

Den mittlerweile aktualisierten Test zu stationären WLAN-Routern finden Sie hier.

8. Die wichtigsten Hersteller im Überblick

Die Marke AVM ist für seine FRITZ!Boxen bekannt. Auch TP-Link und Netgear gehören zu den „Großen“ auf dem Markt der mobilen WLAN-Router.

  • TP-Link
  • AVM
  • Netgear
  • Huawei
  • ZTE

9. Fragen und Antworten

  • Wie kann ich WLAN im Ausland nutzen?

    Sie nutzen einen mobilen Wifi-Router, wie in diesem Ratgeber beschrieben. Es gibt auch SIM-Karten direkt aus dem Ausland bzw. spezielle Auslandskarten, womit Sie günstiger im Internet surfen können. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir Ihnen hier aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Anbieter keinen speziellen empfehlen können.
    » Mehr Informationen
  • Was ist ein WLAN Repeater?

    Wenn Sie die Reichweite eines WLANs erweitern möchten, können Sie einen WLAN-Repeater benuten. WLAN-Repeater verbinden sich mit dem Access Point (Zugriffspunkt) eines Routers und erweitern das ursprüngliche WLAN. Nutzer können sich mit dem WLAN des Repeaters verbinden.
    » Mehr Informationen

Videos zum Thema Mobiler-WLAN-Router

In diesem YouTube-Video geht es um die Verwendung eines mobilen WLAN-Routers für WLAN über eine Mobilfunk-SIM-Karte in Wohnmobilen und ähnlichen Fahrzeugen. Der Video-Ersteller erklärt, wie ein solcher Router eingerichtet wird und worauf Sie bei der Nutzung unterwegs achten sollten. Zudem werden Hinweise für eine stabile Verbindung und eine möglichst effiziente Nutzung des mobilen Internets gegeben.

Quellenverzeichnis